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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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J

Jürgen1
Gast

Sammelthema
Hallo Angie,

auch wenn es mir momentan ganz gut geht, so ist das jetzt kein Grund sich nicht mehr zu melden. Immerhin finde ich es schön , das es ein Forum gibt, wo sich Betroffene austauschen können. Und das ein Außenstehender sich mehr schlecht als recht in unsere Gefühle bzw. Problematiken hinein versetzen kann, hast Du bestimmt auch schon am eigenen Leib erfahren. Du schreibst in einer Deiner letzten Mails, das Du im Moment einigen Streß am Hals hast ( Exmann, Familie). Ich denke mal das dies der Grund ist , warum es Dir im Moment wieder schlechter geht. Bei mir kann Streß oder Ärger innerhalb von wenigen Minuten Übelkeit oder Magenschmerzen hervorrufen. Da bin ich, was die Psyche anbetrifft sehr sensibel. Leider wirkt das Ärgernis in meinem Kopf noch einige Zeit nach, was meinem Magen/Darmtrakt nicht gerade zu Gute kommt. Die Panikattacken fingen bei mir vor gut 12 Jahren an. Damals war ich gerade in der S-Bahn auf den Weg zur Arbeit, als es mir urplötzlich ganz mulmig im Körper wurde.

Ich merkte , wie sich meine Kehle zuschnürte, mir übel wurde und ich im ganzen Körper ein inneres Zittern verspürte. Das Gefühl überkam mich so heftig, das ich an der nächsten Haltestelle panikartig ausstieg. Ab da hat sich dann für mich eine ganz neue Welt aufgetan. Denn jedesmal wenn ich in der Bahn saß hatte ich Angst vor diesen Attacken und wie ich mich dann gefühlt habe, kannst Du dir bestimmt denken. Es kam nach einiger Zeit dann soweit, das ich nur noch mit dem Auto zu Arbeit gefahren bin. Da war ich alleine und hatte nicht die Sorge in der Menschenmenge umzukippen, was ein absoluter Alptraum für mich gewesen wäre. Nun war es mit dem Umgehen des Bahnfahrens natürlich nicht getan und ich bekam wirklich in jeglichen Situationen wie Kino, Tanzen, Restaurant ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, wodurch ich die Aktivitäten überhaupt nicht mehr genießen konnte. Und ich fing an, diese Sachen zu meiden. Und obwohl ich damals schon das Gefühl hatte, das sich die Psyche dahinter verbergen könnte, redete ich mit keinem darüber, was natürlich bei den anderen den Eindruck erweckte, ich hätte keinen Bock mehr mit Freunden wegzugehen. Und urplötzlich war ich ein Einzelgänger. Damals, als meine Kinder noch klein waren, hatte ich ein gutes Alibi nicht ins Kino zu gehen. Obwohl ich tief im innersten gerne weggegangen wäre und mich ab und an das heulende Elend ereilte, weil meine Angst wieder über mich gesiegt hatte. Im Jahr 1996 war es dann ganz heftig. Meine Ehe fing an Schiffbruch zu erleiden ,meine Seele war stark angeschlagen und ich fiel in eine ziemlich heftige Depression, die dann auch der Grund für meine Therapie war. Ich hatte das Glück an einen für mich sehr guten Therapeuten gekommen zu sein, der einiges aus meiner Kindheit herauskrammte und ich auch an die Wurzeln meiner Panikattacken gestoßen bin. Ich hoffe Du hast Verständnis, das ich in diesem offenen Forum nicht näher darauf eingehen möchte.

Darüber kann ich Dir gerne über Deine private e_mail Adresse näheres erzählen, was ich aber nicht ohne Deine Einwilligung machen möchte. Nach 1 1/2 jähriger Therapie war ich seelisch wieder gefestigt und ich wagte mich Schritt für Schritt an Kinobesuche etc. heran. Und als ich nach einigen malen des Mulmigseins einen Kinofilm von Anfang bis Ende ohne Probleme geniessen konnte, war ich stolz wie Oskar. Hört sich bescheuert an nicht war. Aber durch so etwas lernt man kleine Dinge , die für andere ganz normal sind , zu schätzen. Was dann noch blieb waren die körperlichen Beschwerden wie Übelkeit, Magendruck und generelles Unwohlsein. Es kann sein, das sich da meine Nahrungsmittelallergie manesfiziert hat. Und jetzt, wo ich seid 8 Wochen meine Ernährung dementsprechend umgestellt habe, geht es mir um einiges besser. Mein Arzt sagte mir , das es bis zu 8 Monaten dauern kann, bis sich der Körper entgiftet hat und alle damit vorhandenen Symptome ausgeschwemmt sind. Mal abwarten.

Wie konntest Du mit Deinem Freund verbleiben? Konntet Ihr Euch nochmals aussprechen. Es wäre schade wenn eine Beziehung wegen solcher Dinge auseinander geht. Ich habe die Erfahrung gemacht, das es wichtig ist sich dem Partner mitzuteilen, ihm versucht verständlich zu machen wie wir Betroffenen unter diesen Symptomen leiden. Am Anfang steht das Symptom, dann zieht es sich zu einem psychischen Alptraum. Vielleicht bringt Dir die Hypnosebehandlung Aufschluß. Wenn es funktioniert, wirst Du an die Wurzel des Problemes ankommen und ich denke dann hast Du eine Grundlage zum Arbeiten. Weiterhin Gute Besserung. Bis bald

Gruß Jürgen

09.12.2020 #1


141 Antworten ↓
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Angie2
Gast

Hallo Jürgen,

Du kannst mir gern an meine private Mailadresse schreiben. Mache ich jetzt mit Andrea auch, weil manche Sachen vielleicht doch nicht so fürs Forum interessant sind.

Ich danke Dir jedenfalls für Deine wieder mal so lange Nachricht! ))

Unsere dämliche Erkrankung ist schon ein Teufelskreis und ich glaube auch, dass da Vieles vielleicht auch aus der Kindheit aufzuarbeiten ist. Hoffentlich habe ich auch das Glück die richtige Therapie zu finden, ich will nicht noch mehr zum Einsiedler werden! Ich erfinde auch laufend Ausreden, wenn ich zu irgendetwas eingeladen werde. Eine Zeitlang habe ich mich noch dazu gezwungen, aber dann ging es mir immer furchtbar schlecht und ich hatte Tage zu kämpfen, ehe ich mich wieder besser fühlte. Fast wie Lampenfieber. Letztes Jahr haben wir einen Betriebsausflug zum Zoo gemacht. Mit dem Bus! Kannst Du Dir vorstellen, wie es mir ging? 20 Minuten nur, aber ich dachte ich müßte sterben!
Ich war immer so fröhlich und lebenslustig und möchte es sooooooooooo gern wieder sein!! Sobald meine Beschwerden etwas geringer sind, merke ich gleich wie ich mich verwandel, wie ich wieder lachen kann und mir was vornehme. Der nächste Durchfall, die nächste Übelkeit hauen mich dann wieder völlig um.

Alles das, was Du ißt und trinkst, kann ich überhaupt nicht vertragen. Von Vollkornbrot und Obst ( was ich sehr gern esse ) bekomme ich sofort Sodbrennen. Von Kaffee, schwarzem Tee und Säften auch, von Alk. ganz zu schweigen! Im letzten Jahr wog ich nur noch 52 kg bei einer Größe von 173! Ich sah aus, wie ein Hungerhaken! Ich habe fast nichts mehr gegessen oder getrunken, wozu auch, wenn man sich doch gleich danach wieder schlecht fühlt oder zur Toilette rennen muß? Als ich dann auf mein schlechtes Aussehen angesprochen wurde, habe ich mich zum Essen gezwungen und tue das auch heute noch manchmal.

Mein Freund ist wirklich sehr verständnisvoll, aber ich blocke auch ihn immer mehr ab, weil ich mich frage, was will er mit so einer Kranken denn anfangen. Ich bin doch zu nichts mehr zu gebrauchen! Er gibt auch zu, dass er mein Befinden nicht nachvollziehen kann, aber er würde es akzeptieren.

Bis bald, es grüßt Dich herzlich

Angie

08.03.2001 21:24 • #2


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Komisches Gefühl im Kopf

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fortune7

fortune7
Mitglied

Beiträge:
1303
Themen:
85
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138
Mitglied seit:
Mir macht das ebenfalls Angst. Kann dir zumindest sagen, du bist nicht alleine damit und bei mir ists auch die Angst vor einem Schlaganfall. Bei mir ist es so gewesen: Ich ging zu Bett (und nur dort trat dies auf) und versuchte abzuschalten. Als Hypochonder und panischer Mensch, war ich bereits beim zu Bett Gehen aufgewühlt und meine Gedanken hielten mich hellwach. Ich schloss immer wieder die Augen, in meinem Kopf aber schien irgendetwas nicht abschalten zu können und ich war recht verkrampft. Ich musste sofort die Augen öffnen. Das Gefühl, dass sich in meinem Kopf etwas nicht abschalten ließ machte mich verrückt. Ist es ähnlich bei dir? Wenn ja, mein Tipp: Aufstehen, egal ob du morgens früh raus musst. Steh auf, geh vielleicht raus, mach nen Spaziergang und denk darüber nach, welche Gedanken dem zu Bett Gehen vorausgingen. Werd dir dessen klar, dass es wesentlich wahrscheinlicher ist, dass die Panik der Auslöser für all dies ist/war und bleib wach, bis die Müdigkeit siegt. Bleib nicht liegen, denn in diesem Zustand bist du gedanklich hellwach und wirst nicht schlafen können. Du wirst dich wahrscheinlich bloß in eine Panikattacke steigern. Du wirst wenig schlafen, vielleicht gar nicht; was aber eigentlich ganz gut ist. Denn am Folgetag wird das vielleicht dafür sorgen dass du gut schlafen kannst. Versuch generell weniger zu schlafen, setz dich lieber den Gedanken aus. Bei mir ists oft so, dass ich dann einige Tage recht schlapp bin und gut durchschlafen kann. Und über diese paar Tage verrauchen auch oft einige Beschwerden, was mir zeigt, dass es wohl an der Panik liegt. Bei mir kommt das phasenweise und das hatt ich vor 3-4 Wochen. Seitdem bin ich weniger panisch und wenn die Panik zurückkommt, kann ich vielleicht besser damit umgehen. Du brauchst definitiv ein Schema um damit umgehen zu können. AUch der Arztbesuch kann dir Sicherheit geben.

20.11.2013 21:29 • #20


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A
Hallo Jürgen,

Du kannst mir gern an meine private Mailadresse schreiben. Mache ich jetzt mit Andrea auch, weil manche Sachen vielleicht doch nicht so fürs Forum interessant sind.

Ich danke Dir jedenfalls für Deine wieder mal so lange Nachricht! ))

Unsere dämliche Erkrankung ist schon ein Teufelskreis und ich glaube auch, dass da Vieles vielleicht auch aus der Kindheit aufzuarbeiten ist. Hoffentlich habe ich auch das Glück die richtige Therapie zu finden, ich will nicht noch mehr zum Einsiedler werden! Ich erfinde auch laufend Ausreden, wenn ich zu irgendetwas eingeladen werde. Eine Zeitlang habe ich mich noch dazu gezwungen, aber dann ging es mir immer furchtbar schlecht und ich hatte Tage zu kämpfen, ehe ich mich wieder besser fühlte. Fast wie Lampenfieber. Letztes Jahr haben wir einen Betriebsausflug zum Zoo gemacht. Mit dem Bus! Kannst Du Dir vorstellen, wie es mir ging? 20 Minuten nur, aber ich dachte ich müßte sterben!
Ich war immer so fröhlich und lebenslustig und möchte es sooooooooooo gern wieder sein!! Sobald meine Beschwerden etwas geringer sind, merke ich gleich wie ich mich verwandel, wie ich wieder lachen kann und mir was vornehme. Der nächste Durchfall, die nächste Übelkeit hauen mich dann wieder völlig um.

Alles das, was Du ißt und trinkst, kann ich überhaupt nicht vertragen. Von Vollkornbrot und Obst ( was ich sehr gern esse ) bekomme ich sofort Sodbrennen. Von Kaffee, schwarzem Tee und Säften auch, von Alk. ganz zu schweigen! Im letzten Jahr wog ich nur noch 52 kg bei einer Größe von 173! Ich sah aus, wie ein Hungerhaken! Ich habe fast nichts mehr gegessen oder getrunken, wozu auch, wenn man sich doch gleich danach wieder schlecht fühlt oder zur Toilette rennen muß? Als ich dann auf mein schlechtes Aussehen angesprochen wurde, habe ich mich zum Essen gezwungen und tue das auch heute noch manchmal.

Mein Freund ist wirklich sehr verständnisvoll, aber ich blocke auch ihn immer mehr ab, weil ich mich frage, was will er mit so einer Kranken denn anfangen. Ich bin doch zu nichts mehr zu gebrauchen! Er gibt auch zu, dass er mein Befinden nicht nachvollziehen kann, aber er würde es akzeptieren.

Bis bald, es grüßt Dich herzlich

Angie

#2


A
Hallo Andrea,

hast Du meine Mail bekommen?

Habe noch etwas vergessen. Habe eben im Fersehen einen Bericht über Schwindelanfälle gesehen. Hauptsächlich bei Frauen, z.B. beim Schlangestehen im Supermarkt. Man hat festgestellt, dass das Kreislaufsystem bei vielen Frauen so geartet ist, dass bei längerem Stehen das Blut in die Beine sackt. Einzige Möglichkeit: sofort in die Hocke gehen oder so tun, als müsse man sich die Schuhe zubinden, viel trinken ( bis zu 3 l Wasser/Tag ) und mindestens 3 Teelöffel Salz zu sich nehmen. Vielleicht hilft das ein wenig weiter.

Bis bald

Angie

#3


G
Hi,


z.Zt. habe ich keinen Psychologen. Ich bin aber gerade auf der Suche. Mein erster Antrag bei der Kasse wurde abgelehnt, da die Dame keine Kassenzulassung hat (war eine Hypnotherapeutin). Der Weg zur Therapie ist wirklich ganz schön mühseelig ...


Die Diskussion zum Thema Schwindel habe ich hier weitergeführt:

bye,


Sven

#4


S
Hallo (:
ich möchte hier gerne etwas mal beschreiben, was ich seit längerem habe.
Seit längerer Zeit tritt auf, dass ich unter anderem ein (es ist schwer zu beschreiben) komisches Gefühl im Kopf habe, wie einen leichten Druck. Dazu kommt, dass mir es vorkommt, als wäre meine Wahrnehmung irgendwie gestört und alles so "unreal". Allerdings tritt das nicht auf, wenn ich mich ablenke und zum Beispiel mit Freunde rede oder generell etwas zu tun habe.

Wenn ich mich jedoch drauf konzentriere, habe ich (oder ich bilde es mir ein?) wieder dieses unreale Gefühl.
Ich mache mir natürlich auch Gedanken drüber, was das denn sein könnte und setze es in Verbindung mit einem Gehirntumor oder dass ich wieder etwas zuviel am Wochenende getrunken habe und dadurch mein Hirn irgendwie Schaden genommen hat .__.
Lediglich könnte es auch daran liegen, dass ich mich zurzeit erkälte, aber das trat ja auch schon davor auf...

Ich "habe" auch seit Anfang des Jahres Panikattacken, wegen Angst vor Krankheiten/Schlaganfällen etc., dazu habe ich auch hier etwas im Forum schonmal gepostet.

Meine Frage wäre nun...wer kennt sowas auch oder Vermutungen hätte, woran das liegen könnte und ob ich es mir nur einbilde? Hab deswegen Angst, einen Hirntumor oder wie gesagt generell einen Hirnschaden zu haben...

Liebe Grüße (:

#5


S
HAllo:)
ich glaube nicht das du einen Hirn Tumor hast
Du mußt wissen das dein Gehirn wie ein Computer funktionier und wenn du nur denkst das da was seien könnte, schaltet der gleich auf Alarm und gibt dir dann irgendwelche Symptome das kann sogar bis hin zur Lähmung führen (die dann aber wieder weg geht sobald hilfe kommt;) )
Bin auch noch nicht so das ich das im Griff habe aber ich versuche an mir zu Arbeiten.. Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
schönen abend noch und ganz liebe grüße
(ich fühle mit dir)

#6


S
Danke für deine Antwort (:
Vielleicht sollte ich mir einfach denken, dass ich mir nur einbilde, das mir alles so vorkommt...wobei ich das aber auch schonmal probiert habe, aber dann war es wieder plötzlich irgendeine Krankheit und es ging weiter so.

Habe aber am Dienstag auch wieder einen Termin bei meinem Verhaltenstherapeuten und werde das dann mal ansprechen.
Was ich aber dennoch komisch finde, das Ganze tritt verhäuft an Tagen nach Wochenenden auf, an denen ich was getrunken habe und deshalb die Befürchtung habe, irgendetwas sei da nicht mehr in Ordnung, sei es jetzt ein Tumor oder generell eine Störung des Hirns ._.

Dir aber auch noch einen schönen Abend und liebe Grüße (:

#7


S
Ich kann mir das nicht vorstellen.... Du denkst bestimmt unbewusst nach dem Wochenende an irgendwelche Symptome und bevor du es realiesierst das du dran denkst hast du schon die Symptome
Lg

#8


Fleur
Wenn du sagst du hast es vermehrt nach den Wochenenden wo du Alkohl getrunken hast und du denkst dein Gehirn nimmt davon schaden (das muss aber eine beträchtige Menge sein)und du so eine Angst davor hast, warum lässt du den Alk nicht weg?! Ich bin ja nicht dafür zu meiden,der angst die Überhand zu geben, aber es schadet nie Alk. zu vermeiden und es gehört zu den Dingen im Leben, auf die man gut verzichten kann.

#9


F
Hallo, habe seit kurzen ein komisches Gefühl im Kopf. Immer abends wenn ich am einschlafen bin, bekomme ich ein Druck im Kopf wie schwer oder leere im Kopf. Ich habe Angst das ich einen Schlaganfall bekomme traue mich schon gar nicht mehr ins Bett. Habe im Moment aber auch wieder viel Stress und Angstattacken und meine Kopfmuskulatur ist total verspannt. Kann es daran liegen? es ist nur komische das das nur in der ruhephase ist. Bitte um schnelle Antwort. Ich hoffe es kennt jemand. LG fari

x 1 #10


J
Vilt kommt es weil du dich jetzt jedesmal vor dem ins Bett gehen damit beschäftigst und dadurch alles nur noch schlimmer wird als ohne hin schon?
Geh doch schön Duschen und Leg dich danach einfach ins Bett mache fernseh an oder Les ein Buch, Vilt auch einfach mit Freunden Chatten? Das lenkt dich doch ab.

Liebe Grüße

x 1 #11


S
So öfter du drüber nachdenkst, desto schlimmer wird es. Wie meine Vorposterin schon schrieb, lies ein Buch oder chatte mit dem Handy/Laptop. Mach dir andere Gedanken. Ich mache zurzeit dasselbe durch und es wird nicht besser, wenn du drüber nachdenkst.
Gute Besserung.

Liebe Grüße

#12


F
ich versuche mich abzulenken. schlafe jetzt meistens auf dem Sofa da ich dann fernseh gucke. aber ich habe solche angst das ich umkippe. hat jemand auch schon einmal solche Gefühle im Kopf gehabt?

#13


M
hallo dieses gefühl kommt von den muskelsträngen seitlich am hals.du bist so angespannt und der ganze körper sendet noch durch die angst arlarm.ist aber nichts in deinen kopf.habe einen ständigen druck aber nur rechts und mein ohr knackt.hno sagt soll mal zum zahnarzt.dauerangespannter kiefer!
meine ärztin (super frau)hat mir alles erklärt wenn was mit kopf wäre,seitdem behandel ich meine verspannung mit akupuntur
l.g melinchen

x 2 #14


F
danke für deine antwort
und das kommt dann abends bzw. nachts?
also meinst du das ist kein vorbote vom Schlaganfall?

#15


M
Nein,natuerlich nicht!
Schlaganfall hat andere Symtome.
Ich hatte das erste mal dieses Gefuehl im Dezember 2012.
Wenn das Schlaganfall waere ,haette ich schon 1000davon.
Kenne das aber auch.
Jetzt ist es auch Dein Unterbewusstsein,Du wartest praktisch darauf !
Somit eine Erwartungsangst.
Kenne das Gefuehl,so eine Art Verspannung im Gehirn mit einer Leere.
Meinst Du das?
Das wird!musst keine Angst haben!
Im Kopf ist nichts!auch kein Schlaganfall oder Tumor!
Glg

#16


M
hay
das gefühl ist übrigens den ganzen tag da nur abends wenn wir zur ruhe kommen ""horchen" wir sehr in uns hinein.ich lese jeden abend ein buch und wenn die augen dann brennen schnell einschlafen.noch ein tipp habe mal meine ganzen attacken gezählt bin auf ca.1450 gekommen(von herzschmerzen bis schwarzen zeh)
hat mich nachdenklich gemacht das ich noch lebe.was fürn glück. Daumen hoch

#17

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F
ja genau so ein gefühl ist das ungefähr wie eine Ohnmacht oder so ähnlich man kann das schwer erklären. aber warum immer abends wenn ich im schlummerschlaf bin?

x 1 #18


M
Melinchen hat Dir das doch auch schon geschrieben.
Du wartest darauf und checkst den Koeper ab!
Dann kommt das!
Mach was anderes,lenkt Dich ab!
Wenn ich abgelenkt bin,habe ich gar keine Symptome!
Schenk der Angst keine Beachtung!

#19


fortune7
Mir macht das ebenfalls Angst. Kann dir zumindest sagen, du bist nicht alleine damit und bei mir ists auch die Angst vor einem Schlaganfall. Bei mir ist es so gewesen: Ich ging zu Bett (und nur dort trat dies auf) und versuchte abzuschalten. Als Hypochonder und panischer Mensch, war ich bereits beim zu Bett Gehen aufgewühlt und meine Gedanken hielten mich hellwach. Ich schloss immer wieder die Augen, in meinem Kopf aber schien irgendetwas nicht abschalten zu können und ich war recht verkrampft. Ich musste sofort die Augen öffnen. Das Gefühl, dass sich in meinem Kopf etwas nicht abschalten ließ machte mich verrückt. Ist es ähnlich bei dir? Wenn ja, mein Tipp: Aufstehen, egal ob du morgens früh raus musst. Steh auf, geh vielleicht raus, mach nen Spaziergang und denk darüber nach, welche Gedanken dem zu Bett Gehen vorausgingen. Werd dir dessen klar, dass es wesentlich wahrscheinlicher ist, dass die Panik der Auslöser für all dies ist/war und bleib wach, bis die Müdigkeit siegt. Bleib nicht liegen, denn in diesem Zustand bist du gedanklich hellwach und wirst nicht schlafen können. Du wirst dich wahrscheinlich bloß in eine Panikattacke steigern. Du wirst wenig schlafen, vielleicht gar nicht; was aber eigentlich ganz gut ist. Denn am Folgetag wird das vielleicht dafür sorgen dass du gut schlafen kannst. Versuch generell weniger zu schlafen, setz dich lieber den Gedanken aus. Bei mir ists oft so, dass ich dann einige Tage recht schlapp bin und gut durchschlafen kann. Und über diese paar Tage verrauchen auch oft einige Beschwerden, was mir zeigt, dass es wohl an der Panik liegt. Bei mir kommt das phasenweise und das hatt ich vor 3-4 Wochen. Seitdem bin ich weniger panisch und wenn die Panik zurückkommt, kann ich vielleicht besser damit umgehen. Du brauchst definitiv ein Schema um damit umgehen zu können. AUch der Arztbesuch kann dir Sicherheit geben.

#20


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Dr. Matthias Nagel
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