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BeitragVerfasst: 11.Feb.2010, 08:50 
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Beiträge: 3956
Alte Leute, die nicht gut zu Fuß sind, wären sicher froh oder?
Vielleicht könnte eine Zeitungsannonce was bringen?


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BeitragVerfasst: 11.Feb.2010, 08:58 
pax hat geschrieben:
Alte Leute, die nicht gut zu Fuß sind, wären sicher froh oder?

Alte Leute haben aber meist keine Hunde sondern nur Kampfkatzen im Hosentaschenformat - wie weit kann man mit denen laufen ?
Wenn dann muss es einer sein mit dem ich paar Stunden durch Wald und querfeldein laufen kann ohne das ich ihn zurück tragen muss.


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BeitragVerfasst: 11.Feb.2010, 09:02 
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Beiträge: 68
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Lieber Levi,

Du erwähnst desöfteren, dass Du "kein" Geld hast.

Glaubst Du, es wäre für Dich leichter zu leben, wenn Du mehr Geld hättest?
Sind Deine Geldsorgen, so Du denn welche hast, EIN Grund dafür, dass Du das Leben nicht als lebenswert empfindest?

Liebe Grüsse und Danke für Deine Antwort, dass Du mir gespiegelt hast, dass es NICHT sinnlos ist, Dir zu antworten.

Gauloise


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BeitragVerfasst: 11.Feb.2010, 09:24 
Gauloise hat geschrieben:
Glaubst Du, es wäre für Dich leichter zu leben, wenn Du mehr Geld hättest?
Sind Deine Geldsorgen, so Du denn welche hast, EIN Grund dafür, dass Du das Leben nicht als lebenswert empfindest?

Ein Grund von vielen. Mit etwas mehr davon könnt ich mir mal etwas mehr als nur Wasser und Brot leisten. Das Geld allein mein Leben leichter macht bezweifel ich aber da die Hauptursache in meiner Kindheit liegt (ich muss nur noch rausfinden welcher beschissene Teil davon).

Warum fragst du ? Hast du `n Job für mich :D
Wär auf jeden Fall interessiert müsste dann nur die Frage geklärt werden ob ich dafür auch geeignet wär. Kundenkontakt fällt ja bei meinen Gefühlsausbrüchen schon mal weg


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BeitragVerfasst: 11.Feb.2010, 09:26 
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Registriert: 09.Jun.2009, 21:15
Beiträge: 3956
Zitat:
ich aber da die Hauptursache in meiner Kindheit liegt (ich muss nur noch rausfinden welcher beschissene Teil davon).

Vielleicht schreibst Dir auf, was Dir dazu einfällt.


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BeitragVerfasst: 11.Feb.2010, 10:09 
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Registriert: 04.Jul.2008, 21:16
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Lieber Levi,

also Brot und Wasser ist jetzt sicherlich etwas übertrieben :wink: , aber wenn Du keine Arbeit hast, dann schwimmst Du sicherlich nicht im Geld!
Aber vielleicht kannst Du hier tätig werden und Dich mal erkundigen, ob Du da alle Deine Rechte ausgeschöpft hast?
Ich weiss nicht, in welcher Situation Du Dich befindest, aber vielleicht lässt sich da etwas ändern?

Aber Dein Schreibstil lässt schon deutlich werden, dass Deine Hauptprobleme nicht finanzieller Natur sind.

Ich glaube übrigens, dass die Ursachen der meisten unter uns in der Kindheit liegen. Das Problem ist: wir können uns nicht einfach zurücklehen und sagen: "Meine Mutter ist schuld!", etc.
Damit verweigern wir doch die Verantwortung für unser eigenes Leben!
Wir sind aber irgendwann erwachsen, ob wir wollen oder nicht!

Und unsere Erzieher: Sie tragen vielleicht die Verantwortung für das, das sie getan (oder nicht gaten) haben, aber SCHULD sind sie nicht. Jeder kann nur mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln handeln. Das gilt für unsere Erzieher genauso wie für uns!
Und es macht auch keinen Sinn, nach SCHULDIGEN zu suchen, weil es von der Eigenverantwortlichkeit ablenkt und lähmt!

Ich persönlich fand es FÜR MICH sinnvoll, eine Art privater Lebenslauf zu schreiben. Angefangen als ganz kleines Kind bis zum heutigen Tage habe ich mir den ganzen Mist von der Seele geschrieben. Dabei fielen mir viele Zusammenhänge "wie schuppen von den Augen", manches klärte sich erst so Stück für Stück.
Da war im Grossen und Ganzen erstmal gaaaanz viel Selbstmitleid und ich hâtte mir nichts sehnlicher gewünscht als jemand, der mich schützend in die Arme nimmt und mich tröstet. Aber: ich bin kein Kind mehr! Die Chance ist vorbei. Ich fühlte mich in diesen Monaten wie ein hilfloses Kind, aber ich bin es nicht mehr.
Man kann nie wieder im Leben so in den arm genommen werden, wie als Kind. Da war dann erst mal Trauerarbeit angesagt.

Aber es hat mir dennoch geholfen, dass ich das, was ich nicht mehr ändern kann, mir nicht mehr so sehr zu Herzen zu nehmen. Manchmal kommt es noch hoch und wenn ich zudem unter Stress stehe, dann kommt es auch zu Panikattacken.
Aber im Allgemeinen richte ich den Blick nach vorne und versuche, das zu ändern, was ich auch ändern kann, anstatt wie das Karnickel vor der Schlange zu sitzen.......


Liebe Grüsse,
Gauloise


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BeitragVerfasst: 11.Feb.2010, 10:45 
Gauloise hat geschrieben:
also Brot und Wasser ist jetzt sicherlich etwas übertrieben :wink:

ok im Moment ist auch noch `n halber Becher Fett und 2 Zwiebeln da - bis zum nächsten Geld reichts trotzdem nicht. Verhungern werd ich nicht gleich, weiß ja wo im Wald die Pilze stehen und die findet man das ganze Jahr.


Zitat:
Aber vielleicht kannst Du hier tätig werden und Dich mal erkundigen, ob Du da alle Deine Rechte ausgeschöpft hast?

Würde aber bedeuten noch mehr Bettelanträge zu stellen. ich hatte eigentlich gehofft ich kann damit irgendwann mal aufhören

Zitat:
Man kann nie wieder im Leben so in den arm genommen werden, wie als Kind.
Man kann aber eine Vorstellung davon bekommen wie es ist wenn man selbst ein Kind im Arm hält. Als ich meins das erste Mal im Arm hielt war mir klar ich würde nicht die selben Fehler machen wie meine Mutter.
wenigstens in dem Punkt hab ich nicht versagt...


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BeitragVerfasst: 11.Feb.2010, 12:43 
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Registriert: 04.Jul.2008, 21:16
Beiträge: 68
Wohnort: Alsace
Leviathan hat geschrieben:
ok im Moment ist auch noch `n halber Becher Fett und 2 Zwiebeln da -

Schön, dass Du Deinen Humor nicht verloren hast! Sarkasmus ist ja auch eine Art Humor :wink:

Aber erstmal Hallo, Levi!

Zitat:
bis zum nächsten Geld reichts trotzdem nicht. Verhungern werd ich nicht gleich, weiß ja wo im Wald die Pilze stehen und die findet man das ganze Jahr.

Ehrlich?? Pilze findet man das ganze Jahr über??? Die gefrieren doch und werden ungeniessbar? Und bis sie richtig gewachsen sind, das dauert doch ein ewig?
Ist das jetzt ein Witz oder stimmt das wirklich?

Zitat:
Würde aber bedeuten noch mehr Bettelanträge zu stellen. ich hatte eigentlich gehofft ich kann damit irgendwann mal aufhören

Ich weiss, wie das ist, Levi!
Ich war selbst lange genug Sozialhilfeempfängerin und kenne zur Genüge die "Bettelanträge", oder die Gesichter, die Dir lautlos ins Gesicht schreien: "wohl zu faul zum Arbeiten!" oder "Sozialhilfeempfänger sind alle selbst schuld!", "Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit", etc. etc.
Ich wuchs quasi als Sozialhilfeempfângerin auf und kenne auch die Blicke von Lehrern und Mitschülern, wenn man kein Geld für Turnsachen, Malsachen, einen ordentlichen Füllfederhalter, etc. hat. Irgendwann habe ich begonnen, Sport und Zeichnen/Handarbeiten zu schwäntzen, weil ich die Ausreden und das "Geseufze" der Lehrer satt hatte.
Von Schulausflügen will ich erst gar nicht anfangen!
Und was mich daran heute noch so ärgert ist, dass so viele Menschen nicht wissen und sich auch nicht vorstellen können, wie schnell man in eine solche Situation reingeraten kann.
Ein sehr hoher Prozentsatz der Sozialhilfeempfänger sind alleinerziehende Mütter, wo die Väter nicht zahlen, bzw. nicht zahlen KÖNNEN, weil vielleicht einfach ihre Firma dicht gemacht hat oder weil sie selbst gerade mal so viel verdienen, dass es für sie selbst kaum zum Überleben reicht.
Es kann jeden von uns treffen und keiner sollte über andere richten!
(Übrigens wäre das ein potentielles Kampffeld für Dich: werde politisch aktiv, beteilige Dich an Selbsthilfegruppen, organisiere Dich und kämpfe!

Aber klar, zuerst musst Du überhaupt nochmal einen Willen zum Leben haben, und damit meine ich nicht nur "Überleben. Ich habe Dich, denke ich, verstanden.

Zitat:
Man kann aber eine Vorstellung davon bekommen wie es ist wenn man selbst ein Kind im Arm hält.

Kannst Du Dir auch vorstellen wie es ist, wenn DU, als erwachsener Mensch, Dich selbst in den Arm nimmst? Das ist für mich eine unmögliche Vorstellung! Schaffe ich einfach nicht! Immer fallen mir mein eigenes oder andere Kinder ein. Aber ich schaffe es einfach nie, gedanklich MICH in den Arm zu nehmen. Seltsam, oder?
(Trotzdem denke ich, dass ich auf einem guten Weg bin, meinen Interessen und Vorstellungen nachzugehen).

Zitat:
Als ich meins das erste Mal im Arm hielt war mir klar ich würde nicht die selben Fehler machen wie meine Mutter. Wenigstens in dem Punkt hab ich nicht versagt...

Oh! Das habe ich mir auch gesagt! Und in der Tat habe ich nicht die gleichen Fehler wie meine Mutter gemacht. Trotzdem muss ich mir eingestehen, dass ich ANDERE Fehler mache!
Ich bin ja - wen wunderts in diesem Forum - eine eeeetwas ângstliche Person und erstens kriegt meine Tochter diese Ängste mit und zweitens übertrage ich auch viele Ängste auf sie.
Es ist für meine Tochter alles andere als angenehm, wenn sie miterlebt, wie ihre Mutter Panikattacken schiebt! Und immer diese Ängstlichkeit, wenn sie irgendwo hin will.....und sie ist selbst eher ängstlich!! Das habe ich ihr mitgegeben!!! Glücklicherweise bin ich nicht die einzige, die Einfluss auf ihr Werden hat. Da ist ja auch noch der Papa und Geschwister und Lehrer und Freunde und Verwandte und Bekannte...und und und!
Vorallem hatte ich grosses Glück, als meine Tochter von dem Hund ihrer Freundin "gebissen" wurde (naja,eigentlich hat er nur ihren Arm mit seinem Maul festgehalten) und bei mir als HUNDEPHOBIKERIN die Panik von Nacht zu Nacht grösser wurde, bis ich meine Tochter am liebsten nicht mehr aus dem haus gelassen hätte. In dem Moment hat die Besitzerin des Hundes sofort eingegriffen, hat mich mit zu ihrem Tierarzt genommen, damit der mir erklärt, dass der Hund nicht böse ist. Das hat mich erstmal beruhigt. Und dann hat die Besitzerin, das werde ich ihr nie vergessen, begonnen, meine Tochter wieder Stück für Stück an zuerst an ihren und dann auch ann andere Hunde heranzuführen.
Meine Tochter, Tochter einer Hundephobikerin, geht heute mit Respekt, aber angstfrei auf Hunde zu!!!!

Weisst Du, Levi, das hat mir ungeheuren Mut gemacht, dass auch andere "meine fehler" und Mängel ausgleichen können. Ich muss nicht alle Verantwortung alleine tragen und: ICH KANN MIR HILFE HOLEN, WENN ICH WELCHE BRAUCHE!
Denn eines kann ich nicht: mich wie Münchhausen selbst am Schopfe aus dem Sumpf ziehen!

Ups, jetzt habe ich ja einen ganzen Roman geschrieben!
Verzeih'!

Bis demnächst,
Gauloise


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BeitragVerfasst: 11.Feb.2010, 13:22 
Gauloise hat geschrieben:
Schön, dass Du Deinen Humor nicht verloren hast! Sarkasmus ist ja auch eine Art Humor :wink:

Du nennst es Sarkasmus, ich bittere Realität

Zitat:
Ist das jetzt ein Witz oder stimmt das wirklich?

Stimmt wirklich hier mal einer davon http://www.shiitake.de/infos_allg/samtfuss/
ist sogar ganz lecker



Zitat:
(Übrigens wäre das ein potentielles Kampffeld für Dich: werde politisch aktiv, beteilige Dich an Selbsthilfegruppen, organisiere Dich und kämpfe!

Ich - die schon anfängt zu zittern wenn sie in nen Bus einsteigt in dem mehr als 3 Leute sitzen :schreck



Zitat:
Kannst Du Dir auch vorstellen wie es ist, wenn DU, als erwachsener Mensch, Dich selbst in den Arm nimmst?

Nein, ich meinte damit wenn ich mein Kind im Arm hielt konnte ich mir mit etwas Fantasie vorstellen wie es sich für das Kind anfühlt und mit noch mehr Fantasie versuchen mir vorzustellen ich wär dieses Kind.
Obs jetzt genau dieselben Gefühle gewesen wären weiß ich nicht, hat sich aber gut angefühlt. War eine Möglichkeit ein Teil Kindheit, wenigstens in Gedanken, doch noch zu erleben.


Zitat:
Trotzdem muss ich mir eingestehen, dass ich ANDERE Fehler mache!
Die hab ich auch gemacht. Ich hab sie zu wenig bestraft :mrgreen:
Meine Tochter damals 5 dachte ich hab sie nicht lieb. Ich fragte wie sie auf so ne Idee kommt, Antwort: "meine Kindergartenfreunde werden alle ausgemeckert wenn sie Blödsinn machen nur du meckerst nie"
Ein Kind was sich beschwert weil es nicht ausgemeckert wird.
Das Selbe später nochmal nur statt meckern die Frage warum sie nie Stubenarrest bekommt.
Stubenarrest bedeutet stundenlanges Klappern mit den Bausteinen, damit hätte ich nicht sie bestraft sondern mich selbst. Außerdem war der Blödsinn nie schlimm genug um ihr ne Strafe dafür aufzubrummen. Ich hätt aber nie gedacht das mangelnde Bestrafung gleich das Gefühl auslösen könnte nicht geliebt zu werden.


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BeitragVerfasst: 11.Feb.2010, 15:01 
Offline

Registriert: 04.Jul.2008, 21:16
Beiträge: 68
Wohnort: Alsace
Leviathan hat geschrieben:
Du nennst es Sarkasmus, ich bittere Realität

Ja, Levi! Manchmal bleibt einem das Lachen im Halse stecken!

Zitat:
Stimmt wirklich hier mal einer davon http://www.shiitake.de/infos_allg/samtfuss/
ist sogar ganz lecker

Boah! Wo und wie hast Du gelernt, Dich so gut mit Pilzen auszukennen?
Bist Du auf dem Land grossgeworden?
Ich wuchs in einer Arbeitersiedlung auf und kann Dir höchstens etwas über Stahl erzählen :lol:
Mal im Ernst: ich würde mich liebend gerne mit Pilzen auskennen. Habe auch schon oft überlegt, einen Kurs der VHS zu belegen. Aber an irgendetwas ist es immer gescheitert. Irgendetwas war immer wichtiger.
Jetzt habe ich schon wieder so viele Pläne: will ja meine Panikattacken loswerdenn und das heisst ja auch "Arbeit!"
Naja, vielleicht schaffe ich es irgendwann doch noch.....

Zitat:
Ich - die schon anfängt zu zittern wenn sie in nen Bus einsteigt in dem mehr als 3 Leute sitzen :schreck

Du auch?? Ging mir früher auch so....war 'ne soziale Phobie....schrecklich!

Zitat:
Nein, ich meinte damit wenn ich mein Kind im Arm hielt konnte ich mir mit etwas Fantasie vorstellen wie es sich für das Kind anfühlt und mit noch mehr Fantasie versuchen mir vorzustellen ich wär dieses Kind.
Obs jetzt genau dieselben Gefühle gewesen wären weiß ich nicht, hat sich aber gut angefühlt. War eine Möglichkeit ein Teil Kindheit, wenigstens in Gedanken, doch noch zu erleben.

Oh! Das ist ein guter Gedanke! Quasi nachträglich.....


Zitat:
Die hab ich auch gemacht. Ich hab sie zu wenig bestraft :mrgreen:
Meine Tochter damals 5 dachte ich hab sie nicht lieb. Ich fragte wie sie auf so ne Idee kommt, Antwort: "meine Kindergartenfreunde werden alle ausgemeckert wenn sie Blödsinn machen nur du meckerst nie"
Ein Kind was sich beschwert weil es nicht ausgemeckert wird.
Das Selbe später nochmal nur statt meckern die Frage warum sie nie Stubenarrest bekommt.
Stubenarrest bedeutet stundenlanges Klappern mit den Bausteinen, damit hätte ich nicht sie bestraft sondern mich selbst. Außerdem war der Blödsinn nie schlimm genug um ihr ne Strafe dafür aufzubrummen. Ich hätt aber nie gedacht das mangelnde Bestrafung gleich das Gefühl auslösen könnte nicht geliebt zu werden.

Dann haste aber 'ne kluge Tochter:
Bestrafung ist ja auch eine Form der Zuwendung und Deine Tochter wollte wohl auch von dieser Form der Zuwendung 'was abkriegen. Das Du keine schlimmen Bestrafungen austeilst, dessen konnte sie sich ja sicher sein.... :lol:

Was für eine Ausbildung hat Deine Tochter denn gewâhlt?

LG,
Gauloise


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