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Alleinsein - nichts Neues für mich
Angst - mein Begleiter
Enttäuscht werden - Gewohnheit geworden
Weinen - gehört zum Tagesablauf
Verzweifelt sein - lebenslang
Schreien ohne erhört zu werden - selbstverständlich
Verletzt zu werden - ständiger Zustand
Unglücklich sein - es gibt nichts anderes mehr
Hoffen auf Erlösung - immer
Flucht - immer wieder bedacht
Lebenswille - wirklich einer da ?
Alles hinzuschmeißen - sinnvoll ?
Schluss machen mit allem? - unbeantwortete Frage
Tod – bestimmt irgendwann

07.04.2008 12:21 • 12.06.2021 #1


8 Antworten ↓


Fallen Angel
Hallo Silent!

Traurige Gedanken, aber doch irgendwie so bekannt...

07.04.2008 12:27 • #2



Gedanken

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Gedanken Sie sind da, gehen nicht fort
Ergeben keinen Sinn Quälen dich
Zerfressen dich Zerstören dich lassen dich nicht leben

Gedanken Sie erinnern dich
Fragen dich nach dem warum
Lassen dir keine Ruhe Lassen dich nicht klar denken
Halten dich zurück engen dich ein lassen dich nicht leben

Gedanken Was tust du ohne sie? Vergisst du?
Warum nicht vergessen, wenn man dann leben kann?
Aber am Ende fragen sie immer nach dem `warum`
Lassen dich nicht leben

Gedanken ununterbrochen suchen sie nach dem Grund
Finden keine Antwort quälen dich weiter auf der Suche nach dem Grund
Immer an der Grenze des Abgrunds
Doch sie suchen weiter lassen dich nicht leben

Gedanken Sie töten ganz langsam deine Seele
Denn sie begreifen nicht
Wollen nicht begreifen – das es keine Antwort gibt!
Und so dreht sich der Kreis...und lassen dich nicht leben.

08.04.2008 22:57 • x 1 #3


Hallo Silent!

Deine Worte sprechen mir aus der Seele. Beide Gedichte. Es sind sehr traurige Gedanken, wie Fallen Angel schon sagte, aber leider auch mir nur allzu vertraut. Ja, nur zu vertraut.

Ich denke auch immer viel zu viel nach.
Selbst in diesem Moment.
Die Frage nach dem Warum?
Und drehe mich im Kreis.
Die Frage nach dem Wie?

Wenn sich die Welt noch dreht, dann nicht um mich.
Denn ich bin ein Schatten. In der Dunkelheit der Nacht.
Im Kerzenschein. Der einzige Lichtblick der mir geblieben ist.
Das einzige lebendige Licht. Durch das ich existiere.
Nicht so kalt wie das des Bildschirms, was meine Welt in strahlend blau taucht. Nicht das blau des Himmels.
Und nicht die Hölle.
Sondern das Leben, das mich dazwischen verschlingt.
Leben- die Wartezeit zwischen den Panikattacken.
Ich hoffe der Tag kommt bald. Die Dunkelheit engt mich ein.
Sie ist mir Schutz und nimm mir doch den Atem.

Ich finde keine Antworten, denn das Flüstern in der Stille bestätigt was ich längst wusste. Es gibt keine Antwort. Nur Fragen, die mich Quälen.
Und doch kann ich nicht aufhören zu Fragen.
Ich kann mich in Ablenkung flüchten, aber die Fragen kommen in jedem Stillen Moment.
Und wieder drehe ich mich, bis mir schwindelig ist. Und meine Welt steht still.
Ein Leben auf der Flucht vor den Fragen, auf die es keine Antworten gibt und die mich nicht leben lassen.
Und doch, kann ich leben ohne zu fragen?
Wenn die Fragen immer wieder kommen, müssen sie mir doch etwas sagen wollen. Ich lausche und höre... Stille.

Liebe Grüße, Lars.

16.04.2008 02:13 • #4


Hey Sternenkater deine Worten gefallen mir auch sehr

18.04.2008 21:51 • #5


Sehr ergreifende Worte

04.06.2021 15:28 • #6


Im Moment drehen sich meine Gedanken im Kreis
Wie sieht die Welt aus für mich
sehe ich nur Dunkelheit
ohne das Schöne
ohne das Licht
wo sind die Blumen
die Tiere
wo ist mein Frieden
im Moment finde ich nur Einsamkeit
Dunkelheit
und ein großes Loch

08.06.2021 04:47 • x 1 #7


Zitat von Silent:
Gedanken Sie sind da, gehen nicht fort Ergeben keinen Sinn Quälen dich Zerfressen dich Zerstören dich lassen dich nicht leben Gedanken Sie erinnern dich Fragen dich nach dem warum Lassen dir keine Ruhe Lassen dich nicht klar denken Halten dich zurück engen dich ein lassen dich nicht leben Gedanken Was tust du ohne ...

Sehr gut geschrieben, du sprichst mir aus dem Herzen

08.06.2021 04:48 • x 1 #8


Zitat von Sternenkater:
Hallo Silent! Deine Worte sprechen mir aus der Seele. Beide Gedichte. Es sind sehr traurige Gedanken, wie Fallen Angel schon sagte, aber leider auch mir nur allzu vertraut. Ja, nur zu vertraut. Ich denke auch immer viel zu viel nach. Selbst in diesem Moment. Die Frage nach dem Warum? Und drehe mich im Kreis. Die Frage ...

"Das Leben auf der Flucht vor Fragen"
Dieser Satz ist besonders gut geschrieben

Vor 2 Stunden • #9




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