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 Betreff des Beitrags: hilfe
BeitragVerfasst: 08.Feb.2010, 17:07 
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Registriert: 08.Feb.2010, 16:57
Beiträge: 2
Wohnort: hamburg
hy mein freund hat panikattaken ängeste.... will ihm gerne helfen weiss aber nicht wie ausser bücher zu lesen und für ihn dazusein . wie soll ich mich verhalten wenn so eine attacke kommt? wie überzeuge ich ihn das es nicht so kommt wie er sich das vorstellt........ wer kann mir helfen lg


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 Betreff des Beitrags: Alisa1615
BeitragVerfasst: 09.Feb.2010, 11:42 
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Registriert: 28.Jan.2010, 16:51
Beiträge: 5
Wohnort: Breitungen
hallo zu allen hier!

_________________
Lebe jeden Tag als wäre er der letzte!


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 Betreff des Beitrags: Alisa1615
BeitragVerfasst: 09.Feb.2010, 11:44 
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Registriert: 28.Jan.2010, 16:51
Beiträge: 5
Wohnort: Breitungen
hallo rosi....
du kannst deinem freund helfen in dem du in diesem moment wenn er solch paniken hat für ihn da bist voll und ganz.mir hat es immer geholfen mit jemanden über meine ängste zu reden ...vorallem nicht alleine sein,das ist nicht das obtimale in solch situationen.
mach ihm mut...steh ihm bei und erleutere ihm das nichts passiert,das das nur eine angst/panikattake ist und wieder vorbei geht.
die physche ist eben ein kapitel für sich.man muss nur lernen in solch phasen damit um zugehen.bei mir war es bis vor kurzem noch sehr sehr schlimm.aber ich lass mich nicht davon kaputt machen,.weil ich LEBEN will!
liebe grüße und gute besserung zu deinem freund.
vielleicht konnte ich euch etwas helfen mit meinem beitrag!
alisa

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.Feb.2010, 10:56 
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Registriert: 21.Nov.2009, 11:15
Beiträge: 469
Wohnort: Baden Württemberg
Hallo Alisa1615

Wie gehst du dagegen an? Ich will auch leben, aber ich krieg einfach nicht die Kurve, habe einfach zu große Angst vor diesen Panikattacken.


LG Tatjana


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.Feb.2010, 18:01 
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Registriert: 12.Feb.2010, 17:07
Beiträge: 196
Eine große Hilfe ist es schon in einer solchen Situation oder bei typischen Auslösern nicht beobachtet zu werden. Hektik und Stress während der Panikattacke ist am schlimmsten und verstärkt das ganze noch.
Mein Mann hat ne zeitlang immer den Satz "jetzt bitte nicht erschrecken" vor Situationen gesagt wodurch sich meine Erwartungshaltung natürlich nochmal richtig aufgebäumt hat.
Fang nicht an Deinen Fokus zu sehr auf seine Attacken zu lenken, dann bist Du schneller eine Spielfigur für Fluchtverhalten als es ihm hilft. Er soll sich wirklich Hilfe suchen und die körperlichen Symptome verstehen lernen. Man stirbt nicht an einer Panikattacke egal wie unangenehm sie ist.


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 Betreff des Beitrags: Hallo Rosi
BeitragVerfasst: 12.Feb.2010, 22:15 
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Registriert: 06.Feb.2010, 15:28
Beiträge: 14
Wohnort: Berlin
möchte auch meinen Senf dazu geben ;-) bin Angsthase und Panikerin und was Panikattacken betrifft, gut bestückt ;-)

Also erstmal ist es ganz klar, das man als betroffener und in der Panikattacke die Hölle durchlebt und wirklich an Grenzen kommt, aber ich glaube helfen kann man als Angehöriger nicht wirklich.....aufjedenfall einfach ruhig bleiben, ihn versuchen abzulenken...
Aber was ganz wichtig ist, er muss die Panik unbedingt zulassen, nicht aus der Panikattacke versuchen zuflüchten, man kann nicht wegrennen....sie ist ebend da egal wo.......ich hatte mich damals bewusst der Panik gestellt und habe mit der Angst und Panik gesprochen, wie mit einem Kumpel.......klingt vielleicht jetzt komisch aber es ist echt hilfreich......ich habe dann zu der Panik gesagt nah wieder da und was willste heute wieder von mir?? Hab dann gesagt okay mach mich platt Panik, heute will ich mich nicht wehren, mach was Du willst und schwupps.....von dem Punkt an wo man es AUSHÄLT und nicht versucht zu flüchten oder wegzurennen oder zu vermeiden .......fällt der Angstpegel und die Panik geht vorrüber.
Das A und O ist sich der Angst wirklich zu stellen, sich damit zu konfronieren, denn Angst ist ein angelerntes Verhalten in falschen Situationen und man SELBST redet sich die Angst ein und schauckelt sich hoch bis zu Panikattacke.......Wenn man starke Angst verspürt, hilft auch oft die Gedanken wegzustoppen, ist er allein kann er laut vor sich her sagen stop, stop stop einfach immer wegstopen.......unterwegs dann still vor sich her sagen........es hat mir geholfen und sind so kleine Brücken um durch die Angst zukommen........

Ich wünsche Dir und ihm alles Gute, Angst ist besiegbar sie ist kein Ungeheuer!
Lieber Gruss Flauschi

_________________
Ich will einfach nur leben........


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.Feb.2010, 22:36 
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Registriert: 12.Feb.2010, 13:52
Beiträge: 1113
Wohnort: Berlin
Liebe rosi,

da ich selbst Ängste habe, Panikattacken habe ich nicht mehr so schlimm, kann ich Dir nur sagen, dass es wirklich toll ist, dass Du Dir darüber Gedanken machst, denn mein Freund kann nicht damit umgehen. Er versteht es einfach nicht. Was mir helfen würde ist, wenn er mit mir in die Situationen reingeht, da ich sie ja selbst vermeide. Frag ihn, wovor er Angst hat und dann motiviere ihn, es zu tun. Lobe ihn, wenn er es geschafft hat und vor allem gib ihm nicht das Gefühl minderwertig zu sein. Ich denke mal es ist gerade für Männer sehr schwer, weil sie ja immer stark sein wollen. Der Druck muss weg, sag ihm, dass Du ihn lieb hast, so wie er ist und dass die Angst ihm etwas sagen will und dass er mal in sich hineinhorchen soll, was ihn vielleicht stört in seinem Leben.

Ich habe sehr lange gebraucht um überhaupt zu verstehen, warum es mir passiert. Ich habe mich immer gestraft gefühlt und tue es auch heute noch. Aber ich habe einfach immer nur versucht, es allen recht zu machen und mich selbst total zurückgestellt. Mein Körper hat dann irgendwann angefangen zu rebellieren. Und da stand ich dann und konnte nicht mehr. Erst jetzt, langsam, erkenne ich, dass ich mir nehmen muss, was ich möchte und auch Forderungen stellen darf.

Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen.

Liebe Grüße, berlina :D


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 Betreff des Beitrags: Alisa1615
BeitragVerfasst: 14.Feb.2010, 11:36 
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Registriert: 28.Jan.2010, 16:51
Beiträge: 5
Wohnort: Breitungen
hallo.......alles schön und gut,.jeder will hier seine meinung schreiben und helfen,.aber jeder erlebt eben dieses anders und es hätte ja sein können das ihm die unterstützung seiner freundin gut tut.
weil bei mir ist es so gewesen und ich bin froh,...das ich hilfe hatte und ich reden konnte.....einfach nicht alleine war,da die angst dann noch größer wurde.aber egal.....wollte halt auch nur rosi helfen,genau wie ihr auch mit euren ratschlägen.schönen sonntag noch allen hier!
:lol:

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