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M

Mila
Mitglied

Beiträge:
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Mitglied seit:
Sammelthema
Hallo,

ich lebe für andere ein ganz normales Leben,ich habe eine Panik vor Behörden,mein Perso ist seit 6 jahren abgelaufen,ich brauche ihn für eine ganz wichtige Sache,aber sobald ich das Amt betrete bekomme ich Panikattacken,Zitteranfälle und keine Luft mehr,ich habe jetzt auch noch gehört dass ich dafür Strafe bekomme,das verstärkt noch meine Angst.


Bitte helft mir,ich war schon bei 2 Ärzten aber es konnte oder wollte niemand so richtig helfen.

25.04.2020 #1


484 Antworten ↓
B

billy
Gast

Hallo Zusammen,

kurz zur meiner Person, ich bin 27 Jahre alt, weiblich, verheiratet, keine Kinder. Habe einen Vollzeitjob, in dem ich auch sehr gut angesehen bin.

Nun zu meinem Problem. Vor ca. 1.5 Jahren, bekam ich meine erste Panikattacke im Flugzeug, als ich auf dem Weg zu einem Wochenendkurztrip war. Die Jahre davor stand ich eigentlich immer unter Dauerstrom, war voll ausgelastet im Beruf und habe nebenberuflich studiert. Privatleben, gab es da nicht wirklich mehr. Das hat mir aber auch nicht wirklich gefehlt, ich war voll in meinem Element und konnte 5 Sachen auf einmal machen. Es machte mir zeitweise auch richtig spaß, das war sicherlich auch einer der Gründe warum ich beruflich noch heute sehr angesehen bin. Es gab immer wieder Anzeichen, dass es mir nicht besonders gut ging. Ich war häufig übermüdet, mir war oft schwindelig und ich hatte immer wieder Herzrasen und konnte einfach nicht still stehen. Damals war mir jedoch das Wort Panikattacke fremd, so das ich nie auf die Idee kam das mir so etwas passieren könnte.

Nun wie gesagt, vor 1.5 Jahren stieg ich in dieses Flugzeug. Neben mir meine Schwester, die zu diesem Zeitpunkt erkältet war. Es sollte ein Shoppingtrip unter mädels werden. Während dem Flug, fragte ich sie immer wieder ob es ihr gut ginge, weil sie ständig am stöhnen war. Ich machte mir richtig sorgen um sie. Ich glaube wir flogen bereits schon 1 std. lang und hatten noch 1.5 std. vor uns, als ich plötzlich herzrasen bekam. Ich fing an zu schwitzen, mir schnürte es die Luft ab und ich wollte nur noch raus aus dem verdammten Flugzeug und wieder festen Boden unter meinen Füßen spüren. Die restliche Stunde war die reinste Hölle, ich dachte ich würde diesen Flug nicht überleben. An dieser Stelle sei angemerkt, das ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie unter Flugangst gelitten habe, im Gegenteil ich bin bis dahin für mein Leben gern geflogen. Als wir dann ankamen war es schon wieder besser, ich dachte mir - du hast es geschafft, jetzt wird alles wieder gut! Dem war nicht so. In den folgenden Tagen war mir nur übel, ich konnte nichts mehr Essen, litt an starkem Durchfall und hatte Herzrasen, kein Wirklichkeitsgefühl mehr und Heulattacken. Ich wollte nur noch Heim. Letztendlich brachte man mich in Krankenhaus zum untersuchen. Ich war kerngesund. Der Arzt verschrieb mir Beruhigungsmittel, mit denen mich meine Schwester die nächsten Tage immer wieder vollpumpte um mich ruhig zu stellen, bis unser vorverlegter Flug ging. An den Rest kann ich mich nicht wirklich mehr erinnern. Nun wieder in Deutschland angekommen, ging das permanent weiter. Mein Hausarzt schickte mich damals zu einem Psychologen, der sich max. 10 min. lang mit mir unterhilt und mir das Antidepressivum Fluoxetin verschrieb. Bei ihm war ich dann noch 2 mal für wie gesagt je 10 min. Die Fluoxetin nahm ich ca. 2 Monate lang, dann ging es mir auch wieder prächtig. So das ich meine Arbeit auch wieder aufnehmen konnte. Die Tabletten setzte ich auf eigene Faust ab und warf sie in eine Ecke. Alles war beim alten, ich konnte wieder durchstarten! Und das tat ich auch! Bis vor 4 Monaten, wo der 2 Rückschlag kam!

Wieder stand eine Urlaubsreise bevor, diesmal waren 3 Wochen Erholung angesagt. Ich freute mich nicht wirklich, bekam schon einen Monat vor Urlaubsbeginn, ein mulmiges Gefühl ob ich das schaffen würde. Um mich vorzubereiten, begann ich eine halbe Tablette Fluoxetin zu nehmen die ich als Restbestand noch hatte. Als der Tag dann kam, war alles i.O., den Flug hatte ich super überstanden, die Fluoxetin wieder in eine Ecke geworfen und fast 2 Wochen lang nichts gehabt. Jedoch fing ich nach einer längeren Busreisen wieder an Müde zu werden, was mir komisch vorkam. Ich begann wieder Panick zubekommen und Durchfall. Die Unruhe wuchs und der Flug wurde wieder vorverlegt. In Deutschland angekommen ging ich gleich zu meinem Hausarzt, der meinen Stuhl untersuchte. Mit den Ergebnissen sollte ich noch eine Woche warten. Ich ging ganz normal zu Arbeit, mir ging es wieder gut. Nach einer Woche rief mich mein Hausarzt an und teilte mir mit das meine Bauchspeicheldrüsenwerte nicht in Ordnung sind. Und so begann mein Albraum wieder. Herzrasen, Todesangst, Unruhe, kein Wirklichkeitsgefühl mehr, nicht in der Lage rauszugehen, Schwindel,Appetitlosigkeit usw. Mein Hausarzt schickte mich daraufhin zur Psychatrie, der Oberarzt dort wiederrum, meinte ich sei kein Fall für die Psychatrie und er könne mir nicht helfen. Also suchte ich auf eigene Faust einen Neurologen, da ich auch immer öfter in Ohnmacht viel. Der Neurologe bot mir auch gleichzeitig eine Tiefenpsychologiebehandlung an und verschrieb mir das Antidepressivum "Trevilor". Es geht mir zwar schon besser seit ich die nehme, jedoch habe ich dieses beklemmende Gefühl immer noch nicht weg. Das macht mir ausserordentlich zuschaffen, werde ich überhaupt je wieder Gesund? Ich will doch nur normal leben! Ständig frage ich mich was die anderen am Leben hält und warum sie so ganz normal in den Alltag reinleben können, ich kann das nicht mehr! Ich habe das Gefühl kein Realitätssinn mehr zu haben. Bitte hilft mir! Ich will doch Gesund werden! Die meisten Leute sagen, ich sehe sehr gut aus, gar nicht mehr krank. Aber ich fühle mich nicht so! Was stimmt mit mir nicht, warum geht es mir nicht besser, obwohl ich doch wieder will. Warum bin ich ständig müde und habe dieses beklemmende Gefühl!

Vielen lieben Dank für eure antworten im Voraus!

09.10.2009 16:25 • #244


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A


Schnelle Hilfe / kurze Fragen bei Angststörungen

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LonelyFighter

LonelyFighter
Mitglied

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1
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Hallo zusammen. ich habe mich hier nicht registriert also schreibe ich mein anliegen einfach mal hier mit dazu. Ich habe mir die Beiträge hier durchgelesen und bin erstmal beruhigt das ich mit meinen Problemen nicht allein da stehe
Ich habe folgendes Problem.
Ich war ein sehr lustiger und lebensfroher mensch, hatte zwar mit 14 meinen ersten nervenzusammenbruch aber mehr war nicht. Vor knapp 4 Jahren brachte ich meinen sohn zur welt, bin alleinerziehend.
Seit fast 11 Jahren liebe ich einen Mann, der mich aber nicht mehr will, wir waren mal 4 Jahre zusammen dann trennte ich mich und nach 2 Jahren merkte ich das ich ihn wirklich liebe seit dem kämpfe ich um ihn ohne erfolg.
Aufjedenfall, hatte mein kleiner letztes Jahr die Rotaviren, 5 tage KH.
das war wohl der auslöser für den anfang meiner Angst.Bis dahin war ich ein ganz normaler mensch.
mitlerweile ist es so schlimm, das ich mit meinem Kind einen großen bogen um viele Menschen mache, mich vorher vergewissere das keiner Krank ist, erst dann gehe ich hin.
Jetzt wo die Medien wieder vor dem Norovirus warnen, laufe ich hier amok.Ich habe panische Angst davor mich und den kleinen Anzustecken.
Das ist aber noch nicht alles, ich bekomme Angst wenn ich Tabletten nehmen muß, und lese mir die beilage 5 mal durch und nehme sie dann trotzdem nicht. Ganz schlimm ist es bei antibiotika,da ich auf penicilin allergisch bin.ich habe angst davor mein kind in den kindergarten zu schicken,er könnte ja krank werden oder es könne ihm etwas passieren.Ich verbaue meinem kleinen die zukunft und hasse mich dafür, kann aber nicht aus meiner haut. Ich habe ihn schon bei zwei kindergärten angemeldet, doch wenn zum ersten besuch kommen soll, bricht in mir die panick aus. scho schiebe ich es immer weiter auf.Habe ich Kopfschmerzen, oder Husten, oder...steigere ich mich derart rein, das ich schweißausbrüche, magenkrämpe, schwindelanfälle, oder sontige beschwerden bekomme.Denn ich könnte ja eine schwere krankheit haben.
Die ganzen ängste bis auf die Angst vor der Magen Darm grippe, begonnen am 20. April 2007.da war ich nach Jahren mal wieder aus und traf genau den Mann den ich all die Jahre liebte. es war ein schöner abend aber der brachte wohl mein seelenleben völlig aus dem Gleichgewicht.Ich war halb vier zu hause und fand einfach keine ruhe. zu viele gedanken im kopf. dann war ich entlich eingeschlafen, kam mein kleiner, halb sechs. meine mutter ist dann mit ihm zu sich gefahren und ich wollte schlafen. bis halb neun, dann rief ne freundin an. vorbei mit schlafen. Und als ich mich dann mittag hin legte, ging es los.Ich schlief nicht ein obwohl ich doch sau müde sein musste, ich bildete mir ein meine augenlieder nicht zu spüren wie sie zu sind und so ergab eins das andere und es schauckelte sich soweit hoch, das ich am abend panick hatte ins bett zu gehen und wieder nicht schlafen zu können. bei der vorstellung allein, ich gehe mal wieder weg, oder mal essen bekomme ich schon wieder Panick.Ich bin 31 und soll ich wirklich mein ganzes leben und das meines kindes zurückgezogen leben?
Nun weiß ich nicht mehr weiter.
Ich bin mit meinem Kind völlig alleine, habe Angst das ich mal ins KH muss, wer ist dann für ihn da,bzw. er bleibt bei niemanden.
Da ich Angst habe, abends allein zu sein mit dem Kleinen,wenn er krank wird, oder ne magen darm grippe bekommt, schlafe ich schon seit einem halben jahr bei meinen eltern.Aber das soll doch auch keine dauerzustand sein. Ich kenne mich nicht mehr wieder, wer kann mir helfen oder wer hat die selben oder ehnliche Ängste.Ich könnte hier noch eine ganze menge mehr schreiben, aber ich denke für den anfang sei es genug.

Ich habe aber schon kleine fortschritte gemacht. ich brauche keine medikamte mehr.Aber die Ängste vor dem weg gehen, Krank sein und das mit meinem kleinen was nicht stimmt, sind nach wievor da.
Alles eine Kopfsache, ich habe mal was von der Lindenmethode gelesen, nur geldschneiderei oder hilft das wirklich? Wer kann mir helfen, die Angst vor dem Kindergarten zu nehmen. Das ist mir erstmal das wichtigste, denn ich denk mal, das ist meine gröste,los zu lassen. Danach könnte ich wieder arbeiten gehen, denn ich habe die erfahrung gemacht, in Stresssituationen, wenn man arbeitet einfach abgelenkt ist, hat man keine angst, denn es ist keine zeit dafür da sich damit auseinander zu setzen.
Ich bin für jede antwort dankbar.

04.01.2008 13:21 • #53


Zum Beitrag im Thema ↓


K
Hallo Mila,
beziehen sich deine Ängste nur auf Behörden? Vor was hast du denn genau Angst? Oder hast du nur vor den Panikattacken Angst?
Wie wäre es, wenn du zunächst jemanden mit nimmst der dich ein wenig ablenken kann und dir Halt geben kann?
Das hat mir sehr geholfen, wieder viele Dinge zu tun vor denen ich Angst hatte. Mit der Zeit ging es dann auch allein wieder besser...Ich hatte am Anfang auch nur Angst vor dem Auto fahren, dann auf einmal vor vielen Dingen... ohne dir mehr Angst machen zu wollen: Es ist einfach wichtig, sich damit auseinanderzusetzen... dass du hier postest ist ja schon mal ein Anfang!
LG
Sonja

#2


M
Bei den Behörden ist es am schlimmsten,mein Freund versteht das alles garnicht,für ihn muss ich immer stark ,gross und sicher sein.Ich bin in einer Führungsposition und dort auch stark,aber die Ängste verteilen sich über mein ganzes Leben.

Liebe Grüsse

Mila

#3


M
Ich habe ihn schonmal mitgenommen,er hat das ganze und meine Reaktion als lächerlich befunden.

#4


M
Meine Angst ist ,dass ich speziell bei Unterschriften enorm an zu zittern beginne und das dann jeder sieht.

Liebe grüsse

Mila

#5


K
Hallo Mila,
das muss doch unglaublich verletzen, wenn dein Freund dich dabei nicht ernst nimmt, oder? Kannst du ihm das nicht verständlich machen?
Ich dachte zu Anfang meiner jetzigen Beziehung auch, dass ich einem bestimmtem Bild entsprechen muss. Habe aber mittlerweile rausgefunden, dass das gar nicht so ist und ich so sein darf, wie ich bin. Eben auch mal schwach. Habe mir aber lange nicht vorstellen können, dass jemand "diese Sonja" liebenswert finden könnte und eine perfekte Fassade aufgebaut. Habe durch meine Erkrankung gemerkt, das ich so nicht weitermachen will... Natürlich ging das alles nicht ganz konfliktfrei über die Bühne, weil ich auch seitdem mehr von ihm fordere. Aber es lohnt sich!
Und, sollte das alles in die Hose gehen, sicher, dass der Freund der richtige ist? (Tut mir leid, aber ist es nicht so?)
Gerade jetzt ist es wichtig, dass du an Dich denkst!
Ich bin auch eher so eine nach außen Starke. Aber gute Freunde erwarten nicht, dass man immer gut drauf ist... man muss ihnen aber auch mal die Schwache Seite zeigen.... sonst kennen die sie ja gar nicht....
Im Job ist das aber bestimmt anders, da kann ich noch nicht so mitreden... hab gerade Uni fertig und bewerbe mich...man hab ich eine Angst vor diesen neuen Herausforderungen
LG

#6


K
Oh, das kann ich verstehen! Wie oft habe ich schon im Supermarkt mit zittrigen Händen bezahlt und kam mir doof vor!
Aber, wenn du ganz ehrlich bist... wäre das soooooooo schlimm? Ist es sooooooooooo wichtig, was die in der Behörde denken?
LG

#7


M
Ich habe halt immer das Gefühl,keiner versteht mich aber ich muss funktionieren.

Lg Sigi

#8


K
aber warum?
was passiert, wenn du "nicht funktionierst"?
gibst du anderen Menschen überhaupt die Möglichkeit, dich zu verstehen?
Verstehst du dich selbst?

Dieses Schreckgespenst (und das kenne ich nur zu gut) hat bei mir durch die Therapie an Größe verloren... aber ich bin eben auch keine Therapeutin und kann dir das wohl nicht austreiben

Ich kann dir nur empfehlen, dich an eine selbige zu wenden... Du machst dir das Leben noch länger schwerer als nötig. eine Therapie ist natürlich anstrengend, das will ich gar nicht leugnen.... aber wie die meisten hier (was ich bisher gelesen habe) finde ich, dass es sich lohnt den Weg zu gehen...

LG

#9


M
wie finde ich eine Therapeutin?Ich bin auf einem Punkt ,wo ich weiss ,so kann es nicht weitergehen aber wer hilft mir ?habe 2 Ansätze richtung Arzt gemacht ,ohne Erfolg,meine Freunde verstehen das nicht,wieso,weshalb ,warum?

Lg

Mila

#10


M
Eigentlich hätte ich heute um 20 Uhr zu einem Essen sein müssen,aber es geht einfach nicht,mein Freund zickt herum,aber heute ist ganz einfach der Tag wo ich mal nein sage und an mich denke.

Lg
Mila

#11


K
Ich habe meine Therapeutin über eine zentrale Sammelstelle hier in Berlin gefunden, wo freie Therapieplätze gesammelt werden. Diesen Tip hatte ich von meinem Hausarzt. Vielleicht kann Dir ja auch Tante Google für deine Gegend weiterhelfen? Psychologische Krisendienste können da wohl auch kostenlos und anonym Hilfe geben.
Wichtig ist, dass man sich da menschlich wohl fühlt, da es ja auch mal ans "Eingemachte" geht....
Ich drücke Dir die Daumen!
LG

#12


ZZerRburRuSs
hallöchen.
also als erstes mal ,wenn du jetzt zum einwohnermeldeamt gehst und nen neuen perso beantragst kostet des nur die übliche gebühr und keine strafe .strafe kostets nur wenn eine behörde jetzt wegen irgendwas deinen gültigen perso bräucht und du keinen vorlegen kannst (die meinen halt das verzögere irgendwelche bearbeitungsmechanissmen und dafür solle man strafe zahlen).
nen therapeuten in deiner gegend findest du zum beispiel bei www.meinestadt.de und da dann in den gelben seiten das ist mal der anonoymste weg! da musste dann anrufen und deine situation beschreiben.daraufhin setzen die dich auf ne warteliste und sagen zu dir rufen sie bitte alle 3-4wochen an damit wir wissen das noch interesse besteht . !DAS MACHST DU NATÜRLICH NICHT ! sondern du rufst jede woche an und fragst ob nicht jemand abgesprungen sei und du hättest das gefühl du bräuchtest schnell jemanden der dir hilft! das alles bitte ruhig sachlich aber mit dem nötigen wichtigkeitston in der stimme!
brauchst dann auch ne überweisung vom hausarzt oder psychologen ,das ist auch kein hinderniss wenn der eine nicht will geh zu nem anderen. vielleicht fällt es dir ja sogar leichter dir diese überweisung von einem nicht so bekannten arzt ausstelllen zu lassen .
die reaktionen von deinem freund find ich zwar nicht sonderlich gut und einfühlsam aber ich habe mittlerweile gelernt das manche leute einfach überhaupt keinen draht zu sowas haben und nich mal was dafür können ,oder aber so überfordert sind das sie es ins lächerliche ziehen oder sich drüber aufregen ! verstehen kann ich beides nicht.
prima das du an dich denkst und das auch mal durchsetzt !
man muss gar nicht immer überall hin und jedem alles recht machen . ne ne ne !
alles gute

#13


M
Danke..
für die Hilfe

LG

Mila

#14


G
Hallo Mila,

da fällt mir ein, dass mir vor 20 - 10 Jahren immer die Hand mit der Tasse anfing sehr stark zu zittern, wenn ich diese im Angesicht einer für mich wichtigen Person zum Mund führen musste. Es war SCHRECKLICH. Ich konnte den Kaffee so praktisch nur verschütten, nicht trinken.

Irgendwann war ich darüber so wütend und so verzweifelt, dass ich in mich ging und etwa folgendes dachte:
"Wieso zittere ich da eigentlich?
Aha: Es ist, weil dieser Mensch mir gegenüber eine spürbar kritische Haltung mir gegenüber hat.
Und weil ich diese kritische Haltung mir gegenüber als gegeben hinnehme, mich ihr unterornde und "brav" und "richtig" sein will.
Und was will meine Hand?
Ich glaube, meine Hand möchte ihm eine runterknallen!
(Wow, das war eine Erkenntnis!)
Es reicht mir jetzt absolut. Es ist mir jetzt VOLLKOMMEN WURSCHT, was dieser Mensch von mir hält. Wie kommt der eigentlich dazu, etwas Negatives über mich zu denken!? Das ist unverschämt! Ich erwarte von ihm genau denselben Respekt wie für alle anderen."

So etwa war das. Danach verschwand das Zittern auf Nimmerwiedersehen.

Vielleicht kannst du auch mal so einen (inneren) Dialog mit dem bzw. den Beamten führen. Ich kann mir vorstellen, dass auch bei dir eine unterdrückte Aggression gegenüber dem Beamten bzw. der "Obrigkeit" allgemein steckt. Musstest du als Kind oft deine Wut gegenüber deiner "Obrigkeit" unterdrücken?

Man muss sich seines Aggressionswunsches und dessen Berechtigung erstmal klarwerden, dann kann auch das Hin und Her = Zittern verschwinden. Denn das Zittern ist ja in Wirklichkeit ein abwechselndes "Vorwärts" = Aggression und ein "Rückwärts" = Unterdrückung, Bravheit.

Ich wünsche dir diesbezüglich gute Besserung!

#15


ZZerRburRuSs
hallo du da über mir .
also bist du dir sicher dass die immer schlecht über dich gedacht haben , oder hattest du nur den eindruck das sie schlecht über dich denken??weil sie evtl. aus deiner sicht dir grade übergeordnet sind .
und irgenjemandem gleich eine pfeffern zu wollen ,nur weil ich denke das er auf mich herabsieht,kann ja auch keine lösung sein.auch wenn man es nicht tut.
ne ne ich glaub ja nicht dass das ein guter weg ist !

#16


N
hallo mila
führungsposition - das bedeutet sicher auch, dass du finanziell abgesichert bist. vielleicht kannst du den zugang zum therapeuten beschleunigen, wenn du dich als selbstzahler meldest; ich habe knapp 22 eu pro therapiesitzung jeweils eine stunde in der psychatrischen ambulanz unseres klinikums bezahlt. jedenfalls muss man dann nicht auf irgendeine kostenübernahmezusage einer kasse warten, halte den betrag auch für mehr als angemessen - betrachte mal deinen eigenen bruttostundenlohn. ich bekam den ersten termin innerhalb von 3 stunden, das war wie beim zahnarzt wenn man schmerzen hat : setzen sie sich ins wartezimmer, wir schieben sie dazwischen....
raten würde ich dir zur verhaltenstherapie, die findet im dialog statt und appelliert an deinen verstand, du wirst da widergespiegelt. ziel ist, dich mit deinen ängsten zu konfrontieren, festzustellen, dass diese angst nur bis zu einem gewissen maximum geht und dann wieder abflaut. meine therapeutin geht dann z.b. mit dem patienten, der menschenansammlungen fürchtet für ein paar stunden in ein kaufhaus, oder fährt mit dem mit der höhenangst auf das höchste haus der stadt; begleitet die patienten also in ihrer angst. mit dir würde sie z.b. ämter aufsuchen und dir zeigen, dass die angst aushaltbar ist; beim zweiten und beim dritten mal erkennst du selbst, dass die an(gst)spannung immer geringer wird bis hin zur "normalität"

#17

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G
ZZerRburRuSs schrieb am Do, 02 August 2007 02:15
hallo du da über mir .
also bist du dir sicher dass die immer schlecht über dich gedacht haben , oder hattest du nur den eindruck das sie schlecht über dich denken??weil sie evtl. aus deiner sicht dir grade übergeordnet sind .

Es war egal, ob ich wusste, vermutete oder befürchtete, dass die Person sehr kritisch ist und einem jeden Fehler übelnimmt und ich von ihr abhängig bin.

Bei Beamten ist das eine ähnliche Situation.
Übrigens ist Zittern gerade beim Unterschreiben eines dauerhaften Ausweises natürlich sehr ungünstig. Deswegen wäre es schon gut herauszufinden, was die Hand da eigentlich tun möchte.

ZZerRburRuSs schrieb am Do, 02 August 2007 02:15
und irgenjemandem gleich eine pfeffern zu wollen ,nur weil ich denke das er auf mich herabsieht,kann ja auch keine lösung sein.auch wenn man es nicht tut.
ne ne ich glaub ja nicht dass das ein guter weg ist !

Es geht dabei nicht um einen "Weg", sondern um das Erkennen und Akzeptieren dessen, was IST. Das Zittern war das Ergebnis von unbewusster Aggression (vorwärts) und bewusstem Rückzug/Unterordnung (rückwärts). Erst wenn man erkennt, was wirklich DA IST, kann sich das auflösen.

#18


P

...???....Hilfe

Hallo Ihr,
habe mein Ziel zum 8.10. geschafft. Ich bin arbeiten gegangen. Aber wie?!? Ich war seit Freitag so nervös, daß ich irgendwie neben mir stand. Habe dann mit mir gekämpft und gekämpft. Mein Rückhalt ist und war, daß ich mir gesagt habe, du mußt ja nur hinkommen und zurück wirst du von deinem Mann abgeholt (natürlich auch mit der Bahn).
Ich habe es Montag geschafft (Bein eingießen vom morgendlichen Kaffee ist mehr auf dem Tisch als in der Tasse gelandet) und bin zur S-Bahn gelaufen, davor gestanden (ist ne Endhaltestelle bei mir) und als es hieß einsteigen, habe ich tief durchgeatmet und bin eingestiegen. die Türen gingen zu und ich war drin. Hatte meinen MP3-Player an, mit Musik von Fairplay (war auf nen Countrydampfer dabei und die Stimmung war echt toll), und habe mir die tolle Stimmung in den Sinn gerufen und versucht nicht rauszuschauen. Ich bin Tapfer die 5 Stationen gefahren und dann zur Straßenbahn um nochmal 3 Stationen zu fahren. Es ging (war irgendwie echt schlimm so zu kämpfen und gut zu denken wenn es einen nicht gut geht) ich habe für einen Arbeitsweg von 30 Minuten 45 Minuten gebraucht. Ichbin angekommen, in Ruhe eine geraucht und rein. Kaum kam die erste Freude und Frage von meiner Kollegin fing ich an zu weinen und war irgendwie völlig durch den Wind. Ich habe mich dan mit ihrer Hilfe gut beruhigt und gearbeitet. Zum Feierabend stand mein Mann da und wir sind nach Hause gefahren.
Dienstag ging es mir morgens besser und ich bin mit mehr zuversicht losgegangen. Hin zur S-Bahn, wieder gewartet und eingestiegen. Nach zwei oder 3 Stationen ist mir speiübel geworden und ich mußte mal wieder echt kämpfen, daß ich die 5 Stationen schaffe. Habe sie geschafft, bin zur Straßenbahn hoch und bin gaaaaannnnz langsam gelaufen. Bin auch wieder auf Arbeit angekomen. Dann um 14:30 Uhr kam der Anruf von meinem Mann, daß er es warscheinlich nicht schaffen wird, mich abzuholen. Und schon ging es los, ich mitten auf Arbeit in Tränen ausgebrochen und war total verunsichert. Er hat es dann zum Glück doch geschafft.
Heute, sitze ich jetzt hier und kämpfe seit 6 Uhr und kämpfe aber ich habe es nicht geschafft. Ich habe auf arbeit angerufen und bescheid gesagt. Jetzt sitze ich hier und bin irgendwie total enttäuscht. Und heute wäre das Problem gewesen, daß ich um 16 Uhr Therapiestunde habe und mein Mann es nicht schafft um 14 Uhr Feierabend zu machen damit er mich von Arbeit abholen kann, wir haben gestern alle durchtelefoniert und gefragt, aber es hatt heute keiner Zeit.
Ich werde heute Nachmittag mit meiner Therapeutin nochmal reden und ihr sagen, daß ich arbeiten gehen möchte mich aber durch den Termin um 16 bzw. 15 Uhr unter Druck gesetzt fühle da ich bis 15:30 Uhr arbeiten Muß. Ich habe sie schon gebeten, mir spätere Termine zu geben. Gerne 17 Uhr oder später. Dazu ist sie aber nicht bereit und ich weiß jetzt nicht was ich machen soll?!? Wenn ich spätere Termine habe, kann ich ganz in Ruhe nach Hause fahren, mich nach der Arbeit erstaml sammeln und dann zur Therapie. ich fand die beiden tage nämlich echt anstrengend und habe um 21 Uhr schon geschlafen. Desweiteren bin ich trotz Johanniskraut doch etwas unruhig und am überlegen, ob ich erhöhe (natürlich nur mit Therapeuten absprache). Ich brauche jetzt nur mal einen Rat, wie kann ich es meiner Therapeutin mit dem Termin klar machen? Ich weiß, daß die Therapie für mich ist. Aber ich muß sie ja auch mit meinem Arbeits Leben vereinbaren können.`?!?

#19


L
So Patti zuallererst einmal WOW, das du die letzen Tage so toll gemeistert hast

sei wirklich stolz mit dir und lass das gefühl von Enttäuschung was du gerade verspürst weil es heute nicht geklappt hat nicht die Oberhand bekommen!

Hast du eine Idee warum es dir heute nicht möglich gewesen ist? Vielleicht wegen dem Termin beim Therapeuten, das es einfach zuviel ist an einem Tag? Oder was anderes?

Ich persönlich finde es gut das gerade heute wo es bei dir nicht geklappt hat du eine Therapiestunde hast, dann könnt ihr das vielleicht erarbeiten was da bei dir los war...also mach dir kein schlechtes Gewissen, es geht eben nicht von heute auf morgen...

Tja das mit den Terminen ist ja schon ein bisserl ärgerlich ehrlich gesagt und das du zwischen Arbeit und Therapie gerne ein bisserl Zeit für dich hättest kann ich gut verstehen..Was ist denn ihre Begründung dafür das sie nicht bereit ist dir einen späteren Termin zu geben?
Kannst du nicht an dem Therapietag früher Schluss machen bei der Arbeit?

Gruss!

#20


A


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Dr. Hans Morschitzky
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