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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Gedanken eines "Selbstmörders"
BeitragVerfasst: 02.Feb.2010, 00:38 
Wie gern würd ich mich von denen die ich liebe verabschieden. Sie noch einmal in den Arm nehmen während beide wissen das es die letzte Umarmung sein wird.
Wie gern würd ich euch sagen warum und euch alle offenen Fragen beantworten.
Es gibt vieles was ich gern noch tun würde aber ihr lasst mich nicht.
Ihr sagt ihr liebt mich aber was man liebt muss man auch loslassen können.
Könntet ihr es ?
Nein.
Euch wär egal was ich will, was ich denke und was ich fühle.
Ihr würdet sagen ich sei krank, soll mich behandeln lassen und würdet nicht mal davor zurückschrecken dafür zu sorgen das ich gegen meinen Willen behandelt werde.
Warum ?
Weil ich etwas will was nicht in eure Vorstellung passt ?
Weil eure Verlustangst größer ist als eure Liebe zu mir ?

Ein paar Fragen, von denen ich denke das sie kommen werden, kann ich in einem Brief, den ihr später erhalten werdet, beantworten.
Auf die übrigen Fragen werdet ihr nie eine Antwort erhalten weil ihr selbst es verhindert habt...




keine Ankündigung


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.Feb.2010, 02:07 
"Ich bin eine Leiche. Leiche ist Mist, der Mist ist Erde. Wenn aber die Erde eine Gottheit ist, so bin ich nicht eine Leiche, sondern ein Gott."
Alkmaion


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.Feb.2010, 12:53 
Hallo,

Zitat:
was man liebt muss man auch loslassen können.

Mmh, ist das logisch ? Ist es nicht normal, dass man Menschen oder Dinge, die man liebt, möglichst bei sich haben möchte und nicht loslassen möchte ? Erscheint mir nicht logisch.


Zitat:
und würdet nicht mal davor zurückschrecken dafür zu sorgen das ich gegen meinen Willen behandelt werde.

Vielleicht wärst Du hinterher sogar dankbar ?!
Ja, ich weiß, solche Maßnahmen sind nicht schön und sollten möglichst vermieden werden. Aber es gab bestimmt auch schon Leute, die zumindest hinterher froh waren, dass man ihnen das Leben gerettet hat. Ich kenn sogar mehr oder weniger so einen Fall in meiner Verwandschaft.


Zitat:
keine Ankündigung


Wollen wir mal das Beste hoffen...


Zitat:
"Ich bin eine Leiche. Leiche ist Mist, der Mist ist Erde. Wenn aber die Erde eine Gottheit ist, so bin ich nicht eine Leiche, sondern ein Gott."
Alkmaion


:shock: Und das soll jetzt aufmuntern :shock: ???

Lg, Berliner


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.Feb.2010, 13:26 
berliner hat geschrieben:
Ist es nicht normal, dass man Menschen oder Dinge, die man liebt, möglichst bei sich haben möchte und nicht loslassen möchte ?

Nicht um jeden Preis !



Zitat:
Vielleicht wärst Du hinterher sogar dankbar ?

Andere vielleicht - ich nicht !
Könnte aber sein das die sich dann wünschen sie wären tot...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.Feb.2010, 14:35 
berliner hat geschrieben:
Ist es nicht normal, dass man Menschen oder Dinge, die man liebt, möglichst bei sich haben möchte und nicht loslassen möchte ?

Nein, nicht normal.

berliner hat geschrieben:
Und das soll jetzt aufmuntern Shocked ???

Nein, warum?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.Feb.2010, 14:38 
Leviathan hat geschrieben:
Zitat:
Vielleicht wärst Du hinterher sogar dankbar ?

... Könnte aber sein das die sich dann wünschen sie wären tot...

Wie käme das zustande?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.Feb.2010, 15:23 
Zitat:
Nein, nicht normal.


Nein, wenn ich jemand liebe, möchte ihn ihn natürlich loswerden. [/Ironie]


Zitat:
Nein, warum?


Achso, das ist hier ein Forum, dass nicht helfen, sondern verschlimmern soll, nagut, jetzt wird mir einiges klar.


Zitat:
Wie käme das zustande?


Ja, das verstehe ich auch nicht ganz.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.Feb.2010, 16:03 
berliner hat geschrieben:
Nein, wenn ich jemand liebe, möchte ihn ihn natürlich loswerden. [/Ironie]

Merkst du keinen Unterschied zwischen Loswerden und Loslassen?

berliner hat geschrieben:
... sondern verschlimmern soll

Fehlininterpretation. Wer kann Gottheiten für ein Übel halten? Wer sagt, dass ein Nicht-Aufmuntern ein Verschlimmern ist?

Wozu möchtest du aufmuntern, zu einem Leben, dass du führst? Oder schlimmer oder besser?

Oder heißt es vielleicht eher nicht 'Aufmuntern', sondern 'Handeln' wenn ein Anderer in Gefahr ist? Ist hier jemand in Gefahr?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.Feb.2010, 16:18 
:shock:

:no


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.Feb.2010, 10:29 
vent hat geschrieben:
Merkst du keinen Unterschied zwischen Loswerden und Loslassen?

Den merken die meisten Menschen nicht bzw. wollen ihn nicht merken


Zitat:
Wozu möchtest du aufmuntern, zu einem Leben, dass du führst?
Genau das ist es doch was von den Meisten kommt. Sie sehen nur ihr Leben und sind der Meinung es ist bei allen so.
Dabei gehts nicht mal nur um das Thema Selbstmord, Weihnachten. Geburtstage, Silvester usw ist doch das Selbe. Alle sind der Meinung das muss gefeiert werden und erwarten das ich es genauso sehe. Tu ich aber nicht. Ich brauch kein Weihnachten um denen die ich liebe zu sagen und zu zeigen das ich sie liebe, das kann ich jeden Tag. Ich muss dafür nicht warten bis mal wieder Weihnachten ist. Und nur weil andere Sylvester und Geburtstag unbedingt feiern müssen muss ich das nicht auch.
Ich feier wenn mir danach ist und nicht wenn andere sagen ich soll feiern oder irgendein Kalendertag sagt es ist Feiertag.
Ich hab Jahre gebraucht allein meiner Mutter und meinen Geschwistern klar zu machen das ich nicht das Selbe will wie sie allen anderen geh ich einfach aus dem Weg, die kapieren es ja doch nie.
Wenn die nicht mal so einfache Dinge verstehen wie soll ich denen dann verständlich machen warum ich an Selbstmord denke ?




Zitat:
Oder heißt es vielleicht eher nicht 'Aufmuntern', sondern 'Handeln' wenn ein Anderer in Gefahr ist? Ist hier jemand in Gefahr?

Wenn dann wär es keine Gefahr sondern Erlösung (für mich zumindest)
Heut und Morgen tu ich es sicher noch nicht und wenn ich es tue werd ich nicht so blöd sein das vorher anzukündigen.
Mag ja sein das solche Ankündigungen bei vielen nur ein Hilfeschrei sind. Bei mir würde es aber kein Hilfeschrei sondern es wär eine gut überlegte Entscheidung. Ich würde mich auch nie vorn Zug werfen oder vom Hochhaus springen wo vielleicht Kinder oder Spaziergänger Zeuge werden. Um zu verhindern das Kinder oder Spaziergänger über ne Leiche stolpern gibts die Möglichkeit die Behörden vorher selbst zu informieren was, wann, wo zu finden ist. (Mail an die Internetpolizei z.B.) Mit der richtigen Methode würden die für ne Rettung zu spät kommen.

Was könnte man gegen meine Entscheidung machen ?
Nichts !
Durch Zwangseinweisung und damit verbundener Zwangsbehandlung würde es nur verzögert.
Festplatte ganz austauschen geht nicht, man könnte sie nur vorrübergehend lahmlegen was nur unnötig Kosten verursacht.

Was ich Scheiße finde ist eben das jemand der die Absicht hat Selbsmord zu begehen keine Möglichkeit hat sich zu verabschieden bevor er geht weil jeder versuchen würde ihn daran zu hindern. Niemand würde versuchen seine Entscheidung zu verstehen und zu akzeptieren.
Man will es nicht verstehen weil es etwas ist was man sich für sich selbst nie vorstellen könnte und alles was anders denkt als man selbst ist krank und gehört weggesperrt - richtig ?


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