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32

P

Patricia-Vanill.
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Hallo ihr Lieben
Ich bin neu hier... Ich heiße Patricia und bin 18 Jahre alt. Ich leide seit etwas mehr als 2 Jahren an der Emetophobie ( Angst vor dem Erbrechen ) jedoch habe ich keine Angst mich selbst übergeben zu müssen, sondern vor Menschen die sich übergeben müssen oder denen schlecht ist oder sein könnte. Letztes Jahr war es um einiges nicht so schlimm wie dieses Jahr. Letztes Jahr bin ich vor betrunkenen weggelaufen und konnte nicht immer mit dem Zug fahren, wenn er so voll war ( da hätte ja jemand sich übergeben können ) aber das war alles halb so schlimm. Rausgehen konnte ich trotzdem noch. Und all das machen was mir Spaß gemacht hat. Dieses Jahr, Anfang Januar, hab ich mitbekommen wie sich jemand am Bahnhof übergeben hat. Weil ich Angst hatte, habe ich mich versteckt. Und war den ganzen Tag schlecht drauf Sad aber die anderen Tage ging das dann auch wieder. Dann Anfang Februar bin ich mit Freunden shoppen gegangen. Als wir mim Zug zurück fahren wollten ( Samstag Abend ! Meistens betrunkene unterwegs ) hab ich gehört wie sich jemand ein paar Meter von mir entfernt, übergeben hat. Und da hätte ich meine erste Panikattacke. Herzrasen, gezittert, geheult und geschrien. Dann kommt noch dazu das ich mitte Februar im Krankenhaus lag ( habe mir schmerzen eingebildet ) und dann die ganze Nacht wo ich in meinem krankenzimmer lag, hören musste wie sich Leute übergeben mussten. Lag auf der Station wo total viele Magen-Darm Probleme hatten. In der Nacht hatte ich dann meine zweite Panikattacke.hatte meinen Körper nicht unter Kontrolle. Ab da fing alles an. Schlimmer. Renne vor jedem weg, der husten, humpelt oder sein Gesicht verzieht..denen könnte ja schlecht sein. War jetzt seit 3 Wochen nicht mehr in der Stadt. Die Angst vor der Angst. Beim Therapeut war ich bereits. Der meinte ich soll in mich hinein horchen und Fragen wovor ich genau Angst habe. Somit hat er mich nicht als Patientin genommen. SelbsthilfeBuch habe ich auch. 3 Tage hat es super geholfen..dann wieder nicht. Diesen Mittwoch habe ich mich hypnotisieren lassen. Ma noch macht sich nicht viel bemerkbar aber ich muss noch warten...trotzdem gehe ich innerlich kaputt.habe heute 2 geheult vor Verzweiflung und diese selbstwut . Sad

Was mach ich denn jetzt ? :/

Ich danke übrigens all denen die sich dieses langen Text durchlesen und auch für Antworten.
Genauso gebe ich auch gerne antworten und helfe da wo ich eventuelle helfen kann.

Liebe grüße

05.02.2021 #1


149 Antworten ↓
E

Eduard
Mitglied

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Zitat von Lina345:
Seitdem habe ich die ganze Zeit Angst auch noch krank zu werden...
Das ist so belastend! Ich esse jetzt auch nur noch sehr wenig.

Ich habe nichts anderes mehr im Kopf Sad


Ich kann das vollkommen verstehen, da bei mir Angst und Stress auch immer sofort auf den Magen schlagen ist das Thema auch bei mir so eine Art rotes Tuch. Vom Grundsatz sind mir Krankheiten egal, Erkältung, Grippe und alles andere habe ich keine Probleme, wenn jemand mit Magen und Darm Geschichten erkrankt ist oder auch nur eine unserer Töchter erwähn sie hätte Bauchweh, dann wird mir auch schon ganz komisch Wink

Vom Grundsatz ist es aber Irrsinn, man macht sich jeden Tag viele Stunden Gedanken darüber das man sich mal ein paar Minuten übergeben könnte. Zum einen sind diese Rota Viren ja auch fies und wenn jemand im Umfeld krank ist bekommt man es in aller Regel auch. Zum anderen wenn man dann so etwas hat ist es eigentlich nur halb so schlimm. Klar angenehm ist es nicht ein paar Tage mit Durchfall zu leben, aber der Gedanke daran ist meist schlimmer.

Das vermeiden von Essen macht eigentlich keinen Sinn. Wenn du wirklich etwas hast das den Magen so reizt das du dich übergeben musst, dann passiert das unabhängig davon ob etwas im Magen ist oder nicht. Im Zweifel erbrichst du nur Galle. Da macht es quasi keinen Unterschied ob man jetzt nur seinen Magensaft hochwürgt oder noch das Mittagessen dazu. Ganz im Gegenteil, wenig Essen kann meiner Erfahrung nach sogar Übelkeit erzeugen. Ich hatte in meiner schlechten Zeit bei einer Körpergröße von 1,73cm ein Gewicht von 55kg (als Mann) weil mir ständig schlecht war. Inzwischen bin ich wieder bei einem Normalgewicht von knapp 70kg. Mir haben eben gewisse Rituale geholfen. Mein Kamilletee, Fenchel-Anis-Kümmel oder Ingwertee wirken da sehr gut wenn es mal Akut ist. Aber auch ein Glas B. (mit oder ohne Alk.) am Abend helfen dem Hunger auf die Sprünge (Vor allem der Hopfen macht Hunger).

Wenn es wirklich Akut ist gibt es ein paar Tricks die man anwenden kann. Klar wenn die Übelkeit wirklich begründet ist und alleine das kauen von Essen ein Unwohlsein verursacht, dann lass es. Dann kannst du davon ausgehen das du wirklich etwas hast und dann belaste deinen Magen nicht. Aber du kannst z.B an dein Lieblingsessen denken. Wenn du wirklich etwas hast dann wird alleine der Gedanke an Essen die Übelkeit verstärken. Wohingegen bei einer "eingebildeten" Übelkeit der Gedanke keine Beschwerden verursacht. Wenn du am zittern bist bei der Übelkeit ist das eher ein Zeichen von Angst und nicht von einem Magenproblem.

Allgemein, auch wenn es schwer fällt, esse normal, auch wenn es dir Gefühlt nicht danach ist. Das schlimmste was eben passieren kann ist das du doch etwas hast und dann kommt es eben wieder Retoure. Aber das Erbrechen ist ja keine Krankheit sondern eine Schutzfunktion des Körpers die dich vor einem ernsten Schaden beschützt. Ich erinnere mich auch noch an den letzten Norovirus als ich Nachts auf dem Klo saß und mir den Eimer greifen musste weil es oben und unten zur gleichen Zeit kam. Keine schöne Sache, aber das "Vergnügen" ist dann auch nach ein paar Minuten schon wieder vorbei und es geht einem besser.

Was Medikamente wie Vomex betrifft sollte man vorsichtig sein. Diese haben natürlich Nebenwirkungen und der Nutzen ist ja umstritten. Ärzte die ich kenne sind der Meinung das der Wirkstoff einfach zu gering ist im Vergleich zu den Medikamenten die z.B in einer Klinik verfügbar sind und der Nutzen ist unterm Strich kaum vorhanden. Nebenbei ist es fraglich ob es Sinn macht eine Schutzfunktion ausschalten zu wollen. Ich kenne es selbst wenn es einem richtig übel ist und man das Erbrechen unterdrückt kommen dann schnell viele Tage Durchfall, wenn dann doch mal alles raus kommt bevor es in den Darm geht kann es durchaus sein das man keine weiteren Beschwerden mehr danach hat. Wenn es ein Medikament sein muss, dann lieber Heilerde, Hefe (Perocur, Perenterol) oder Kräutermischungen wie Iberogast. Damit kann man sich helfen, unterdrückt aber wichtige Schutzfunktionen nicht.

29.12.2017 02:00 • x 3 #28


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A


Angststörung Emetophobie

x 3


E

enana
Gast

Zitat von Anxiety Hell:
Ich wurde nun gründlich von nem Amtsarzt untersucht und bin nun erstmal bis Ende April frei von jeder Arbeit. Es ist für mich fast schon schockierend, dass die meine psychische Verfassung als so enorm ansehen, dass ich so lange Zeit bekomme zu genesen. Laut deren Zeilen. Eine neue Untersuchung findet dann Anfang Mai statt.

Es beruhigt mich einerseits, dass ich erstmal Zeit habe um mich aus dem Tief zu erholen. Andererseits habe ich nun einen gewissen Druck, dass ich bis Ende April wieder fit sein muss. Die Monate gehen schnell rum und die psychische Genesung schreitet eh IMMER in Slow Motion voran.

Ich hätte nicht gedacht, dass meine Emetophobie nach 5 Jahren Therapie mal wieder so präsent wird.
Egal wo ich hingehe...überall denke ich an Magen Darm Grippe, Noroviren, Kinder die sich Erbrechen...selbst manche Wörter verstehe ich falsch und assoziiere sie mit dem Erbrechen.
Sollte sich bis März keine Besserung bemerkbar machen, werde ich nochmal über einen Aufenthalt in der Tagesklinik nachdenken. Das wäre dann tatsächlich schon mein dritter. Aber meine Emetophobie ist momentan eine große klaffende Wunde. seufzen


Puh ich hab mir lange überlegt wie ich das jetzt sage und ich will dir da auch nicht den Mut nehmen, aber als ich deinen Beitrag das erste Mal gelesen habe, dachte ich, sie geben dir bis April 2019 Zeit. Wenn sie dir nur bis April 2018 Zeit geben, dann sehen sie deinen Zustand ehrlich gesagt nicht im mindesten als enorm an Shocked 12 Wochen sind bei psychischen Erkrankungen, zumindest aus meinen Erfahrungen heraus, ein Witz. Ich bin jetzt seit 12 Monaten AU und fühle mich immer noch nicht einmal annähernd bereit wieder zu arbeiten. Denkst du tatsächlich dein Zustand ändert sich bis März so sehr? Warum jetzt nicht gleich in eine Klinik? Und Klinik bedeutet alles los lassen, auch die Angst wo anders zu schlafen. Du klammerst dich da an deinen Hund und dass ich kann nirgends alleine schlafen -ich denke aber um das Problem wirklich an den Wurzeln zu packen müsstest du in eine Klinik und nicht nur in eine Tagesklinik....denn Tagesklinik ist der Kompromiss, den deine Ängste gerade noch akzeptieren....nicht mehr und nicht weniger....und wenn du deine Angst das entscheiden lässt, dann kannst die Tagesklinik ganz lassen. Ich habe auch extreme Angst wo anders zu sein. Es ist die Hölle....aber für mich kommt gerade deshalb eine Tagesklinik nicht in Frage, denn dort hält dich die Grundangst immer noch gefangen- du stillst die Angst im Gedanken ich kann später heim in meine 4 Wände und das ist nicht gut.
Ich werde im Frühjahr höchst wahrscheinlich in stationäre Reha gehen und meine Tochter mitnehmen. Für mich das Schwerste überhaupt. Fremde, die Fahrt, die Ungewissheit, wird mein Kind dort krank? Werde ich krank unter vielen Fremden? Ich denke, genau aber die Konfrontation muss sein- alles andere ist wischi waschi -ich machs wies meiner Angst gefällt.

12.01.2018 12:59 • x 2 #117


Zum Beitrag im Thema ↓


MrsAngst
Herzlich willkommen hier Smile
das ist sicher nicht leicht wenn die angst solche dimensionen annimmt!
Wenn es dich so stark beeinträchtigt dann geh zu einem anderen therapeuten! Ich bin mir sicher das dich jemand nimmt!
Auch die angst vor der angst ist schwierig! Das beste ist wenn du dich trotzdem überwindest und in die stadt rein gehst. wie lange ist egal, auch wenns nur kurz ist! Aber somit nimmst du der angst die macht in deinem alltag! Smile

#2


H
Hallo Patricia,
auch mir geht es so wie dir, auch wenn es bei mir momentan scheinbar etwas besser geht.
Hab auch angefangen, mich von der Gesellschaft als ganzes zu verabschieden, dann hab ich aber versucht, wieder Fuß zu fassen, und es gelingt gemächlich... aber es dauert eben sehr lang.

Das mit dem Reinhören ist zwar schon gesagt, aber ich glaube, da musst du vielleicht auch mal deine Freunde und Eltern, Brüder und Schwester fragen, was so alles in deiner Vergangenheit war.
Bei mir ist es zum Beispiel ein Kindheitstrauma, wo ich Erbrechen als kleines Kind mit dem Tod eines Elternteiles zusammenverknüpfe... Nur wie ich diese vielen schweren Knoten wieder voneinander trenne, und ich richtige Bahnen lenke, das konnte mich noch niemand sagen, aber die Therapeuten geben sich alle Mühe.
Oft ist es notwendig zum Psychiater zu gehen, der dann auch mit anderen Mittelchen die eben die "versteckten" Ängste bekämpft werden müssen, bevor die Emetophobie bekämpft werden kann.

"Wenn du Höhenangst hast, steige nicht auf eine Leider, oder fahre nicht mit einer Gondel"
Das schlimme bei Emetophobie ist eigentlich das, dass man die Situationen NICHT verhindern kann, man kann nur den Problempunkten (Stadt bei Nacht, Disco, Bar, Feiern, kl. Kinder u.ä.) versuchen auszuweichen.

Deswegen finde ich eine Therapie bei einem Therapeuten, der dich ernst nimmt, auch sehr wichtig.
Keine Sorge, oft hat man einen hohen Verschleiß an Psychologen oder Psychiatern, bis der oder die richtige kommt, das ist fast so, wie bei Partnerschaften!

Lass den Kopf nicht hängen, und versuche mit deinen Freunden, die dich verstehen, auch mal darüber zu reden. Oft verhalten diese sich dann ganz toll, und helfen dir auch.

Schöne Grüße Helios!

#3


A
Hallo erstmal! Ich habe mich hier nun angemeldet, weil meine Ängste mich wieder extrem in die Knie zwingen. Kurz zu mir - Ich bin 26 und leide schon seit meiner Kindheit unter verschiedenen Ängsten.

Die größte Angst nennt sich Emetophobie (Angst vor Erbrechen) Ich nehme Medikamente (Fluoxetin 20mg) und habe 5 Jahre Therapie hinter mir. Ich habe viel geschafft währenddessen aber meine Emetophobie ist hartnäckig.

Im Moment erkranken viele in meiner Umgebung an Magen Darm und man kann sich vielleicht vorstellen was das in mit auslöst. Ich traue mich kaum raus, meide Kontakt zu anderen und Vomex ist immer dabei.

Gestern hat sich meine Mutter übergeben müssen und danach war bei mir alles vorbei. seufzen Ich zittere ununterbrochen und selbst die Beruhigungsspritze vom Arzt heute morgen macht mich eher müde statt sie mich beruhigt.

Ich habe auch seit gestern morgen nichts mehr gegessen, weil ich einfach zu viel Angst habe mich angesteckt zu haben obwohl meine Mutter gestern relativ schnell wieder fit war. Meine Angst davor es selbst zu kriegen ist einfach enorm.

Es wäre für mich eine große Hilfe mit Leuten in Kontakt zu kommen, die ähnliche Probleme haben. Ich fühle mich derzeit so allein mit meiner Angst. seufzen

Liebe Grüße!

x 1 #4


A
Zitat von Anxiety Hell:
Hallo erstmal! Ich habe mich hier nun angemeldet, weil meine Ängste mich wieder extrem in die Knie zwingen. Kurz zu mir - Ich bin 26 und leide schon seit meiner Kindheit unter verschiedenen Ängsten.

Die größte Angst nennt sich Emetophobie (Angst vor Erbrechen) Ich nehme Medikamente (Fluoxetin 20mg) und habe 5 Jahre Therapie hinter mir. Ich habe viel geschafft währenddessen aber meine Emetophobie ist hartnäckig.

Im Moment erkranken viele in meiner Umgebung an Magen Darm und man kann sich vielleicht vorstellen was das in mit auslöst. Ich traue mich kaum raus, meide Kontakt zu anderen und Vomex ist immer dabei.

Gestern hat sich meine Mutter übergeben müssen und danach war bei mir alles vorbei. seufzen Ich zittere ununterbrochen und selbst die Beruhigungsspritze vom Arzt heute morgen macht mich eher müde statt sie mich beruhigt.

Ich habe auch seit gestern morgen nichts mehr gegessen, weil ich einfach zu viel Angst habe mich angesteckt zu haben obwohl meine Mutter gestern relativ schnell wieder fit war. Meine Angst davor es selbst zu kriegen ist einfach enorm.

Es wäre für mich eine große Hilfe mit Leuten in Kontakt zu kommen, die ähnliche Probleme haben. Ich fühle mich derzeit so allein mit meiner Angst. seufzen

Liebe Grüße!


Herzlich Willkommen.
Ich kann deine Angst gut nachempfinden, weil ich seit vier Jahren auch darunter leide.
Es versetzt mich auch immer in großer Angst und Panik, wenn es rum geht
Was hattest du denn für eine Therapie und bist du immer noch dabei?

Liebe Grüße Ally

#5


A
Zitat von al_ly:

Herzlich Willkommen.
Ich kann deine Angst gut nachempfinden, weil ich seit vier Jahren auch darunter leide.
Es versetzt mich auch immer in großer Angst und Panik, wenn es rum geht
Was hattest du denn für eine Therapie und bist du immer noch dabei?

Liebe Grüße Ally



Hallo Ally! Schön, dass du dich gemeldet hast. Ich hatte eine Verhaltenstherapie und das Glück, dass mein Therapeut Erfahrung mit Emetophobie hat. Im Moment habe ich keine Sitzungen mehr aber wir versuchen noch welche zu beantragen. Was ist mit dir?

#6


D
Sehr interessant was die Angst so alles machen kann. Wie zeigt sich die Angst den und begleitet dich dabei auch die Übelkeit oder andere Symptome? Sowas ähnliches hatte ich auch mal dann habe ich immer meinen Kopf nach Oben gehoben und dann legte es sich wieder.

Hast du mal an eine Tagesklinik gedacht?

#7


A
Zitat von Durkheim:
Sehr interessant was die Angst so alles machen kann. Wie zeigt sich die Angst den und begleitet dich dabei auch die Übelkeit oder andere Symptome? Sowas ähnliches hatte ich auch mal dann habe ich immer meinen Kopf nach Oben gehoben und dann legte es sich wieder.

Hast du mal an eine Tagesklinik gedacht?




Die Angst zeigt sich in typischen Panikattacken. Übelkeit, Herzrasen, Schwindel, Zittern und Co.

Die Tagesklinik habe ich schon 2x besucht. Ich hatte eine Zeit auch fast keine Probleme mit der Emetophobie. Es sind Phasen. Wie z.b wenn die MDG rumgeht oder ich jemanden sehe der sich übergibt. (Kinder, Betrunkene)

#8


D
Zitat von Anxiety Hell:



Die Angst zeigt sich in typischen Panikattacken. Übelkeit, Herzrasen, Schwindel, Zittern und Co.

Die Tagesklinik habe ich schon 2x besucht. Ich hatte eine Zeit auch fast keine Probleme mit der Emetophobie. Es sind Phasen. Wie z.b wenn die MDG rumgeht oder ich jemanden sehe der sich übergibt. (Kinder, Betrunkene)


Hattest du mal ein Traumatisches Erlebnis vllt im Schwimmbad? Ich habe auch Phasen wo es mir besser und auch Phasen wie heute wo ich mich schlecht fühle das einzige was mir hilft ist zu Wissen das ich nicht Umfallen oder Sterben kann.^^

#9


A
Zitat von Durkheim:

Hattest du mal ein Traumatisches Erlebnis vllt im Schwimmbad? Ich habe auch Phasen wo es mir besser und auch Phasen wie heute wo ich mich schlecht fühle das einzige was mir hilft ist zu Wissen das ich nicht Umfallen oder Sterben kann.^^



Ich weiß es leider nicht. Es fing irgendwann mit zehn Jahren an und hat sich all die Jahre quasi selbst den Feinschliff verpasst.

Darf ich fragen, wovor du genau Angst hast?

#10


Laurie1402
Hey, ich kenne das Problem auch, ich habe das seit dem ich 18 bin. Bei mir hat alles mit einer Magenschleimhautentzündung angefangen, seit dem habe ich auch immer das Problem das mir Dauer schlecht ist und ich Angst habe mich zu übergeben. Ganz schlimm war es, wenn ich unter großen Menschenmengen war oder es hieß, wir gehen heute essen. Es hat sich zwar etwas gelegt und bis jetzt musste ich mich auch nie übergeben, aber bei mir ist Vomex auch ein ständiger Begleiter und Helfer im Alltag.

#11


D
Zitat von Anxiety Hell:
wovor du gen


Naja ich denke ich kann es bei mir zurückverfolgen. Ich litt unter starker Sozialphobie durch die Akne was es mir nicht ermöglichte aus dem Haus zu gehen das hat sich dann gesteigert und brach in einer Hyperventilation aus.^^

Aber mittlerweile geht es mir besser nur leide ich eben auch einigen Symptomen.

#12


A
Also ich habe keinerlei Therapie zurzeit, weil alles bis oben voll ist und es ist echt schwer irgendwas zu finden.
Bei mir zeigt es sich mit starkem Zittern, Herzrasen, Magendruck (Was alles nur noch schlimmer macht), hin und wieder mal Übelkeit (war früher ganz schlimm) aber über den Tag verteilt auch, Schwitzen, unsicherer Gang, Schwindel, Kloßgefühl im Hals, Mundtrockenheit, atemnot/beklemmungsgefühl, der Reiz im Hals, klitschnasse Hände und so eine Wärmeschauer vom Bauch aus nach oben.. dürften soweit alle sein

x 1 #13


A
Zitat von Laurie1402:
Hey, ich kenne das Problem auch, ich habe das seit dem ich 18 bin. Bei mir hat alles mit einer Magenschleimhautentzündung angefangen, seit dem habe ich auch immer das Problem das mir Dauer schlecht ist und ich Angst habe mich zu übergeben. Ganz schlimm war es, wenn ich unter großen Menschenmengen war oder es hieß, wir gehen heute essen. Es hat sich zwar etwas gelegt und bis jetzt musste ich mich auch nie übergeben, aber bei mir ist Vomex auch ein ständiger Begleiter und Helfer im Alltag.




Schön, dass es sich bei dir etwas gelegt hat. Aber das mit dem auswärts essen kann ich nur so unterschreiben. Da zieht sich bei mir auch alles zusammen!

#14


Frozen93
Ich bekomme schon Panik wenn mein Mund nur trocken ist häufig Abends wenn ich schlafen gehe.

x 1 #15


Laurie1402
Schön, dass es sich bei dir etwas gelegt hat. Aber das mit dem auswärts essen kann ich nur so unterschreiben. Da zieht sich bei mir auch alles zusammen![/quote]



Es ist wie gesagt nicht mehr ganz so schlimm wie früher, teilweise hatte ich sogar Angst zur Schule zu gehen, einfach nur weil ich dachte ich müsste brechen. Oder die Angst, dass Menschen mich auslachen wenn ich brechen muss. Seit dem habe ich z.B. Auch immer eine Tüte dabei, alleine das beruhigt mich schon etwas. Aber trotzdem ist man im Alltag schon stark eingeschränkt

x 1 #16


D
Zitat von al_ly:
Also ich habe keinerlei Therapie zurzeit, weil alles bis oben voll ist und es ist echt schwer irgendwas zu finden.
Bei mir zeigt es sich mit starkem Zittern, Herzrasen, Magendruck (Was alles nur noch schlimmer macht), hin und wieder mal Übelkeit (war früher ganz schlimm) aber über den Tag verteilt auch, Schwitzen, unsicherer Gang, Schwindel, Kloßgefühl im Hals, Mundtrockenheit, atemnot/beklemmungsgefühl, der Reiz im Hals, klitschnasse Hände und so eine Wärmeschauer vom Bauch aus nach oben.. dürften soweit alle sein


Die Symptome kenne ich nur zu gut hatte noch Ohrendruck und Augenzucken.

x 1 #17

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A
Zitat von Laurie1402:
Schön, dass es sich bei dir etwas gelegt hat. Aber das mit dem auswärts essen kann ich nur so unterschreiben. Da zieht sich bei mir auch alles zusammen!




Es ist wie gesagt nicht mehr ganz so schlimm wie früher, teilweise hatte ich sogar Angst zur Schule zu gehen, einfach nur weil ich dachte ich müsste brechen. Oder die Angst, dass Menschen mich auslachen wenn ich brechen muss. Seit dem habe ich z.B. Auch immer eine Tüte dabei, alleine das beruhigt mich schon etwas. Aber trotzdem ist man im Alltag schon stark eingeschränkt[/quote]



Ich war auch mal soweit, dass ich nichts von all dem brauchte. Aber sobald etwas um mich herum irgendwas passiert, krall ich mich an all meinen Helfern

x 1 #18


A
Zitat von Durkheim:

Die Symptome kenne ich nur zu gut hatte noch Ohrendruck und Augenzucken.


Ja ich hab immer so ein ganz starkes Ohrensausen und dann zieht sich alles zusammen und dann wird es umso schlimmer.. aber wie habt ihr das denn teilweise in den Griff bekommen sodass ihr wieder gegessen habt?

#19


A
Zitat von al_ly:

Ja ich hab immer so ein ganz starkes Ohrensausen und dann zieht sich alles zusammen und dann wird es umso schlimmer.. aber wie habt ihr das denn teilweise in den Griff bekommen sodass ihr wieder gegessen habt?




Bei mir kommt das leider immer erst mit der Zeit, wenn ich keine große Gefahr mehr verspüre. Ich zwinge mich nicht normal zu essen weil ich mich damit nur selbst triggern würde. Und in schlimmen Phasen, wie jetzt, möchte ich es mir nicht unnötig schwer machen. Das ganze Zittern und hoffen und bangen nimmt mir schon genug Kraft. Ich esse also einfach dann, wenn ich kann. Und es nur erstmal nur einen Bissen von nem trockenen Brötchen ist.

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Mira Weyer
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