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Ich habe mich gerade hier angemeldet weil ich mit meiner Situation absolut überfordert, verzweifelt und ausgeliefert bin. Ich leide seit 2012 an der emetophobie der panischen Angst sich übergeben zu müssen. 2012 war auch das letzte mal wo es passiert ist dank einer Gastritis. Ich kann mich nicht dran erinnern ob ich davor jemals gebrochen habe, zumindest war es für mich der absolute Horror. So schlimm das ist seit dem Alpträume, panikattacken und Todesangst empfinde sobald sich auch nur ein Hauch von übelkeit ( ob eingebildet oder nicht ) anbahnt. Ich mittlerweile fast täglich an Übelkeit und Bauchschmerzen. Dazu kommt noch das mein Magen oft übersäuert und schmerzt. Dagegen nehmen ich zwar pantroprazol das wirkt aber nur leicht wenn überhaupt. Ich hab schon Etliche Krankenhausaufenthalte hinter mir. 3 magenspiegelungen, etliche andere Tests. Laut Untersuchungen bin ich absolut gesund ( bis auf die Säure und den Reflux ) Diagnose: stress. Mittlerweile glaube ich auch daran das es von meiner Psyche kommt nur leider macht es das nicht leichter. Ohne vomex gehe ich nicht aus dem Haus. Wenn mein Magen grummelt wird's halt vorsichtshalber eingenommen. Das macht mich auch so k.o das ich dann meistens den ganzen Tag verschlafe. Was angenehm ist, wenn da nicht die ganzen Nebenwirkungen dazu kommen würden. Ich war erst letzten Monat im Krankenhaus stationär wegen Übelkeit und starken schmerzen. 3 Tage tropf mit vomex und novalgin. Eine Mischung die es echt in sich hat mir ging es so dreckig das ich seit dem vomex gemieden habe. Was auch geklappt hat bis vor einer Woche wo ich etwas getrunken hatte ( was ich sonst nie mache aus Angst mit wird schlecht ) und dann mit Bauchschmerzen und Übelkeit aufgewacht bin. Seit dem leide ich wieder an schmerzen, übelkeit und generell Bauch Problemen. Also nehme ich wieder vomex und weiß wieder nicht ob es mir wirklich schlecht geht oder ob ich einfach nur Panik schiebe aber meine Angst ist einfach zu groß. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Ich sollte vielleicht sagen das ich generell viele ängste und Probleme habe (Depressionen) aber keine kontrolliert mein ganzes Leben und dasein so wie die emetophobie. Es fällt mir auch nicht leicht ( falls es überhaupt möglich ist ) stress ganz zu meiden. Ich bin transsexuell und habe oft und viel mit allem möglichen und Vorallem mit mir selbst zu kämpfen. Was ich mir hierdurch erhoffe weiß ich nicht so recht. Ich weiß nur ich Liege seit stunden wach und kann vor Angst und Symptomen (falls diese echt sein sollten) nicht eingeschlafen. Falls jemand zum reden da ist, wäre ich dankbar.

09.09.2015 05:36 • 11.09.2015 #1


28 Antworten ↓


Hey du
Ich verstehe dich nur zu gut... Ich leider seit 12 Jahren an emetophobie . Das einzige was dir jetzt noch helfen kann ist der Gang zu einem Psychiater und der kann dich dann weiter zu einem Therapeuten schicken. Es ist kein Leben mehr, dass du führst. Dieses Problem lässt sich nicht durch Tests bei diversen Ärzten verändern. Du brauchst dringend Beratung. Du musst aus diesem gedankenkreislauf ausbrechen.
Du schaffst das

09.09.2015 09:20 • #2



Emetophobie Verzweiflung

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Wolfsherz
Guten Morgen Atriye.
Das mit der ständigen Übelkeit kenne ich leider auch sehr gut. Zwar hab ich keine Angst vor dem Erbrechen, aber ich hatte jahrelang mit starker Übelkeit zu kämpfen, die wohl auch ein Symptom für andere Probleme in meinem Leben war. Irgendwann wurde die Übelkeit von selbst besser.
Wie Noiraks schon schrieb, ist es sehr wichtig aus dem Gedankenkreislauf auszubrechen. Versuch etwas zu finden, das dich ablenkt.
Du scheinst gerade sowieso viel durchzumachen, so wie ich das lese. Kann es sein, dass du deshalb so fertig bist und alles manchmal einfach nur noch "zum Kotzen" findest?

09.09.2015 10:09 • #3


Icefalki
Bist du in Therapie?

09.09.2015 22:54 • #4


Ich bin in Therapie ja. Aber meine Therapie dreht sich zum größten Teil und Transsexuelle Sachen weil sowohl mein Therapeut als auch ich denken solange sich mein Leidensdruck nicht etwas löst, werde ich die Kraft nicht finden überhaupt irgendwas in die Hand zu nehmen. Leider habe ich viele Baustellen. Viele Ängste. Und leider ist die Emetophobie nicht so bekannt wie ich es mir wünsche. Oft werde ich bei Ärzten als Essgestört dargestellt, obwohl ich klar und deutlich sagen das es nichts damit zu tun hat das ich nicht essen mag, oder essen kann, ich hab einfach nur tierische Angst das mir was auf den Magen schlägt und esse deswegen nur kleine Mengen. Der größte Druck den ich habe kommt auch von mir selbst. Ich bin und war schon immer jemand der sich selbst Stress und Druck gemacht hat. Weil ich denke ich sollte so nicht sein. Ich hab mich durch vieles durchgequält und gedrängt ( Schule zb ) obwohl ich schon längst nicht mehr konnte. Ich hab die Schule beendet ( mit nicht dem Abschluss den ich hätte erreichen können wenn ich nicht die ganze Zeit damit beschäftigt wäre nicht den Verstand zu verlieren und in Panik zu verfallen ) und bin dann auf eine Sozialpädagogische. Die ich auch Abbrechen musste weil es einfach nicht mehr ging. Meine Mutter war dabei verständnisvoll sie meinte ich soll mir halt etwas Zeit geben und mich erstmal auf Therapie konzentrieren. Gut das habe ich getan. Das war vor 3 Jahren. Und ich bin nur noch tiefer gefallen. Ich weiß nicht ob es was schlimmeres gibt als wenn man etwas machen will aber nicht in der Lage dazu ist. Mein Therapeut sagt mit eine Denkens-weise wie meiner brauche ich keine Feinde. Ich mache mich selbst fertig. Weil ich eigentlich so viel machen will aber einfach unfähig bin an manchen Tagen überhaupt aus dem Bett aufzustehen. Und ich denke jemand in meinem Alter ( 22 ) sollte nicht schon so kaputt sein. Ich mache mir Sorgen wie ich diese Welt meistern soll.

09.09.2015 23:20 • #5


Vergissmeinicht
Hey Atriye,

hast Du Probleme Dich so anzunehmen wie Du bist ? Seit 3 Jahren geht es in der Therapie ja um Deine Transsexualität. Was hat das für Probleme für Dich gebracht; weißt Du nicht, wo Du hingehörst?

Was kotzt Dich an allem so unendlich an?

10.09.2015 12:08 • #6


Mir fällt es schwer es anzunehmen das ich kein Freak sein soll. Mir fällt es auch sehr schwer an meine eigene Zukunft zu denken weil ich nicht weiß wie ich so leben soll. Was mich an meisten ankotzt ist nichts machen zu können ohne ängste und Panik zu bekommen. Das ich nicht normal Arbeit nachgehen kann, nicht normal was mit Freunden machen kann, das ich Pläne kaum einhalten kann weil ich ständig nur krank bin. Ich lieg jetzt wieder seit Tagen flach mit Übelkeit und Bauchschmerzen ich fühl mich als hätte ich ne schwere Grippe habe aber nichtmal Fieber. Es ist einfach zum verrückt werden weil ich nicht weiß wie ich mir selbst helfen soll. Es ist einfach alles zu viel ich kann nichts angehen weil ich ständig in Ängsten in den Boden eingetreten werde. Kaum traue ich mich was, mache was, zahle ich am nächsten Tag dafür. Ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll ich weiß das ich mich oft körperlich krank fühle durch meine Psyche aber diese Einsicht macht mich leider auch nicht gesund. Ich will doch einfach nur normal Leben wie andere es tun. Will auch mal mit Freunden was trinken können. Essen ohne aber was wenn. Ich hab mich seit Ewigkeiten alleine getraut zu verreisen und was jetzt? Jetzt bin ich wieder krank. Es ist einfach egal was ich tue Jeder kleine Erfolg wird kaputt gemacht. Wenn nicht durch äußere Einflüsse dann durch meinen eigenen Körper der komplett gegen mich geht. Ich bind einfach so satt ständig in Todesangst zu Leben das ich erbrechen könnte. Meine Lebensqualität ist gerade echt gegen Null dabei will ich doch nur normal sein.

10.09.2015 16:09 • #7


Icefalki
Ok, jetzt mal ein ernstes Wort.

Deine Transsexualität bedeutet doch, dass du in einem Körper gefangen steckst, der männlich ist, du dich aber als Frau fühlst. Sehe ich das richtig?

Und dann wunderst du dich, dass sich dieser Körper, der "falsch" ist, sich gegen dich wendet?

Ich habe keine Ahnung, wie man das in Griff bekommen kann.

Aber bei Ängsten spielt sich alles in dem Bereich ab, dass man ein Leben führt, dass man nicht ist, nicht will, usw. Jetzt egal aus welchen Gründen..

Deine Gründe sind deine transsexualität. Dadurch deine Ängste und ich glaube auch, du steuerst auch auf eine Depression zu..dieser ständige Kampf macht dich kaputt.

Körper und Seele kämpfen gegen einander. Das ist dein Problem. Der Rest sind die Symptome, schrecklich aber erklärbar.

Wie geht man mit der transsexualität um? operieren? Ich habe keine Ahnung, aber dass du schrecklich leidest,ist sowas von klar.

Was gibt es da für dich als Möglichkeit?

10.09.2015 16:24 • #8


Wie man damit umgeht weiß ich nicht so recht. Dir Leute die ich habe Akzeptieren sich so wie sie sind und können mir dazu nicht viel sagen. Ich denke auch nicht das es mein größtes Problem ist. Bestimmt ein großes. Aber es spielt halt noch ne ganze Menge mit. Angefangen von familiären Sachen über alles mögliche. Ich kann mir auch gut vorstellen das es einfach dieser Kontrolleverlust ist der mich so ängstlich und krank macht. Ich konnte in meinem Leben wenig kontrollieren. Sachen passierten einfach. Was ja auch normal ist. Aber für mich war das schon immer schlimm. Vielleicht ist es einfach auch so bei der Transsexualität und bei vielen anderen Sachen. Ich bin zwar nicht stolz drauf trans zu sein. Aber ich versuche auch nicht es zu verstecken oder sonst was. Es ist einfach kompliziert.
Was es an Möglichkeiten gibt weiß ich nicht. Ich überlege mit mittlerweile in Richtung von Hypnose zu gehen. Ich weiß selbst nicht wieso es alles so Mist ist vielleicht weiß ich es aber in meinem Unterbewusstsein. Vielleicht hoffe ich auch einfach nur das irgendwas mir noch helfen kann. Ich leide oft und auch sehr aber deswegen nicht Leben will ich nicht. Ich hoffe das mir der ganze Schmerz und alles irgendwann von Nutzen sein wird. Das ich lerne dran zu wachsen. Was auch immer.

10.09.2015 17:55 • #9


Icefalki
Natürlich lernt man fürs Leben durch das Durchstehen seiner Ängste.

Was mich aber wundert, dass du nicht mehr über deine transsexualität weißt, was getan werden kann, welche Möglichkeiten.

Du bist überhaupt kein Freak, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass du eigentlich das nur so am Rande siehst. Ich hingegen sehe das als Hauptproblem an. Will dich aber nicht drängen.

Erbrechen, für dich ein Panikzustand, ist wie, nicht mehr aus dem Haus gehen können. Rein logisch betrachtet, totaler Blödsinn, wenn da eben nicht die Ängste wären.

Da also unsere Ängste eigentlich "blödsinn" sind, ist eben die Frage, vor was haben wir so große Angst.

Und dein Leben ist eben sehr schwierig. Darum heißt es, dass man die Ursache finden sollte, damit man dann lernt, dass die Ängste nur stellvertretend für etwas anderes stehen.

Dann kann man lernen, seine Gefühle zu verstehen. Ist aber sehr schwierig und manchmal auch nur unter Medikamente durchführbar, wenn sich die Angst dadurch etwas lindern kann.

Ich hoffe, du findest deinen Weg.

10.09.2015 18:13 • #10


Luna70
Hast du denn außer Vomex schon andere Medikamente gegen Übelkeit probiert? Mir ist natürlich klar, dass ein Medikament gegen Übelkeit nicht dein Grundproblem löst, aber ich denke Vomex ist ja auf keinen Fall für den "Dauergebrauch" oder vorbeugend geeignet. Es gibt doch andere Sachen, z.B. Mittel gegen Reiseübelkeit oder MCP-Tropfen. Das würde dich auch nicht so müde machen. Oder Iberogast-Tropfen, die sind pflanzlich. Hast du sowas schon mal versucht?

10.09.2015 18:23 • #11


Von mcp wird mit schlecht. Der Geruch alleine bringt mich fast zum würgen. Iberogast habe ich hier das nehme ich im Moment auch gegen die Schmerzen ein. Wenn sie schlimmer werden soll ich laut Arzt novalgin nehmen aber die sind auch nichts für dauergebrauch. Gegen reiseübelkeit habe ich noch nichts probiert weil ich nicht weiß ob das " stark " genug ist. Ich nehme im Moment grad seit gestern kein vomex mehr. Ich versuche da irgendwie alleine durch weil ich das Gefühl Habe die Medis machen mich auch krank.
@Icefalki
Tut mir leid ich habe die Frage vorhin nicht richtig gelesen. Bei Transsexualität hilft es wenn man diese auslebt. Es gibt etwas das nennt sich dysphoria haben viele Menschen die Trans sind das ist wenn man sich wie das andere Geschlecht fühlt aber zum Beispiel nicht o aussieht ( zB zu feminin ) und Dadurch totale Komplexe bekommt und Angst hat nie als das gewünschte Geschlecht durchzugehen. Trans sein ist schwer Genug auch ohne Mist der dazu kommt. Ansonsten hilft die Therapie bei Trans nur in dem Sinne das man nur durch einen Therapeuten zB sein Testosteron oder seine Hormone bekommt. Eigentlich geht es den meisten auch viel besser um so mehr sie sie selbst sein dürfen. Ich fühl mich so oder so in meiner Haut unwohl. Als Junge will man nicht wie ein kleines Mädchen Aussehen. Und sich auch so anhören. Es ist hart so wie es ist aber schlimmer geht immer. Ich glaube die fehlende Akzeptanz für mich selbst ist von meiner Mutter anerzogen. Ich war immer ihr Püppchen mit langen Haaren und Kleider und was nicht noch. Als ich mir die Haare abgeschnitten habe hat sie geweint. Es ist auch schwer in dieser Welt in der wir leben die und ständig sagt was männlich was weiblich ist. Ob es über Medien, Fotos, Ware was auch immer ist. Sogar Shampoo hat heute ein Geschlecht. Ich denke dadurch ist es für Menschen wie mich noch komplizierter und Komischer wenn man nicht reinpasst. Ich war als Kind und als Jugendlicher dazu noch oft alleine. Mein Mom ist eine sehr sture und bestimmende Person mit ihr konnte ich noch nie reden. Das ist aber bei mir in der Familie so. Großeltern sind genauso. Es wird nie über irgendwas gesprochen alles wird tot geschwiegen und wenn man es versucht gibt es oft streit oder man wird beschuldigt selbst schuld zu sein. Einen Vater hatte ich nie ( obwohl meine Mom ständig neue Typen hatte die mich alle krank gemacht haben ) also fehlte mir die Bezugsperson bei allem. Meine ängste habe ich sehr lange, bis heute, still und alleine ausgelebt. Ich fing dementsprechend auch spät mit Therapie an weil ich mich geschämt habe das ich total kaputt bin. Und auch bei der Therapie habe ich nicht das Gefühl das ich meine ängste verarbeite. Sie hilft definitiv bei der Sache mit der Transsexualität aber bei anderen Sachen eher nicht so. Ich hab auch nie was verschrieben bekommen. Obwohl ich öfters gesagt habe wie ängstlich ich bin. Das ich depressiv bin. Ich hatte schon Phasen gehabt da wollte ich und könnte ich nicht mehr. Allerdings war ich dem gegenüber auch immer sehr passiv. Würde nie irgendwas machen auch wenn ich es sage. Ich glaube einfach das ich nicht optimal aufgewachsen bin. Und jetzt nicht weiß wie ich mit mir umgehen soll.

10.09.2015 19:35 • #12


Icefalki
Das ist mir alles klar. Und ich verstehe dich auch.

Aber du bist scheinbar ein Kämpfer. Also Kämpfe jetzt für dich und wenn medis nötig sein sollen, dann hol sie dir.

Wir brauchen nicht über das verlorene, vergangene zu sprechen, es sei denn in der Therapie, wichtig ist, dass du lernst, deine Gefühle zu ordnen.

Was ist deine Priorität? Was ist tatsächlich dein Auslöser von deiner Angst.

Hör mal: dich kotzt alles an, und nicht mal das kotzen kannst du dir erlauben. Warum kannst du nicht alles mal rauskotzen?

10.09.2015 19:46 • #13


Meine Priorität liegt darin mich selbst als Mensch zu festigen damit ich mit dem ganzen Mist klar kommen kann. Solange alles drunter und drüber ist weiß ich nicht wie ich es angehen soll. Ich muss dringend mehr Selbstvertrauen und ein Selbstwertgefühl aufbauen was bei mir im Moment gleich null ist.
Ich hab das Gefühl wenn ich anfangen sollte zu kotzen oder zu schreien würde ich nie wieder aufhören.

10.09.2015 19:56 • #14


Vergissmeinicht
Hey Atriye,

ich habe das mit dem Schreien auch mal gemacht; befreit ungemein.

10.09.2015 20:05 • #15


Icefalki
Ja, die liebe Kontrolle.

Mir gings besser, als ich Schwäche zugeben gelernt habe. Und das war verteufelt schwer.

Wie bei dir. Die Angst, mal loslassen zu dürfen, was kommt dann? Dann sterben wir, ist es nicht so?

Ich behaupte nach wie vor, dass du nicht schwach bist. Eher zu stark. Die Krankheit haut dich gerade um, aber ich lese keine Schwäche.

Wer alles alleine durchlebt, ist nicht schwach. War bei mir genau so. Wir reden über das Schwachsein, aber zulassen, nie und nimmer.

Versuche mal gaaaanz vorsichtig, dieses Gefühl in dich reinzulassen.. Ich darf schwach sein, ich lasse mal zu.........

10.09.2015 20:06 • #16


Leider wohne ich in Berlin und Kann nicht einfach so drauf los brüllen ^^
Das fällt mir eh schwer ich schlucke sehr vieles einfach weil ich der Konfrontation aus dem Weg gehen will. Obwohl ich zu gern einfach brüllen würde bis meine Stummer versagt den ich glaube genau die gleiche Wut habe ich gerade in meinem Bauch die mich so krank macht.
Ich danke euch dafür das ihr euch die zeit nehmt das alles zu lesen und mir antwortet drauf gebt. Immer die gleiche denkensweise und immer nur auf mich selbst zu hören ist zwar sicher aber dadurch werde ich nie was anderes erfahren oder lernen. Ich hoffe das ich stark genug bin um das irgendwann alles hinter mir zu lassen und auch irgendwann mal Leben zu können. Im Moment fühl ich mich sehr klein.

10.09.2015 20:21 • #17


Vergissmeinicht
Hey Atriye,

auch in Berlin gibt es sicher ein Wald o.ä @ brüllen.

Weißt Du, eine Leben zu führen ohne Konfrontation wird nicht funktionieren. Niemand mag immer Ärger, Auseinandersetzungen, aber manche Dinge müssen eben sein.

Kannst Du nicht anfangen zu laufen, um Deinen ganzen Frust abzulassen oder was ist mit einem Sportverein?

10.09.2015 20:25 • #18


Ich mach mir da immer sorgen das es wer hört und dann die Polizei ruft oder so... o.o

Ich weiß das ich nicht allem aus dem Weg gehen kann. Ich versuche das auch schon zu ändern, was mir oft schwer fällt. Wer wenig Selbstbewusstsein hat, hat schnell mal das Gefühl es nicht wert zu sein ( manchmal sogar eine eigene Meinung zu haben ) obwohl ich auch schnell explodieren kann wenn mir was nicht passt. Es ist halt mal so mal so.

Ich hab grad mit meiner Mom drüber gesprochen das ich dringend irgendwas machen muss. Mich würde Kampfsport interessieren müssen aber erstmal schauen wie viel das kostet. Meine Mom hat im Moment nicht viel Geld weil sie schon immer dazu neigt schulden zu machen. Ich würde es mir sehr gern selbst finanzieren, denke aber nicht das ich in der Lage bin arbeiten zu gehen. Bei meiner letzten Arbeit bekam ich einen Anfall und würde entlassen weil das " nicht professionell " wirkt. Das ist auch eine Sache die mich enorm belastet. Ich will gerne arbeiten.

10.09.2015 20:39 • #19


Vergissmeinicht
Hm, wenn Du wirklich willst musst Du Deinen inneren Schweinehund überlisten; Dich konfrontieren. Und, so ein Anfall ist schlimm, keine Frage, aber geschehen wird Dir nichts.

Ich denke, das Sport Dir ne Menge bringen würde.

10.09.2015 20:42 • #20



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