Pfeil rechts

Hallo, ich hab die Tage erfahren das ich schwanger bin, leider hab ich auch eine Emetophobie, ich hoffe ihr könnt mir helfen, vllt hat von euch schon erfahrung mit dem gleichen problem.

01.03.2013 17:31 • 02.03.2015 #1


21 Antworten ↓


Hey, ich bin neu hier und auch (noch) nicht schwanger oder Mama.

Erstmal: Herzlichen Glückwunsch

Du klingst nicht grade erfreut darüber, war das Kind geplant?
Wo sind deine Bedenken? Und was erhoffst du dir hier zu lesen?

Die Schwangerschaft ist bei jedem anders, manche erbrechen, manche nicht. Bei manchen wird die Emo bei der Schwangerschaftw eniger, manche steigern sich rein.

Ich bin zwar erst 22 Jahre, wollte aber bis vor 2 Jahren niemals ein baby und mittlerweile wünsche ich es mir für später sehr. Trotz Emo. Ich denke einfach, dass ch mir mein Leben nicht von der Angst kaputt machen will und ein Lebewesen in die Welt zu setzen und Mutter zu sein finde ich toll. Zwar wird es viel Arbeit, nicht nur als Mutter sondern als Phobiker: Da sein für das Kind, auch wenn es dem Kind schlecht geht. Vermeidungsverhalten ablegen (Kind in Kita schicken etc.)
Aber ich denke dass Muttergefühle und die Liebe zu seinem Kind die Angst ein wenig zurückstecken kann, wenn man das will.
Da du jetzt schwanger bist ist nicht die Frage, ob du das schaffst sondern wie du es am Besten schaffst

11.03.2013 22:38 • #2



Emetophobie und Schwanger

x 3


Hey schane,

auch von mir herzlichen Glückwunsch. Nun meine Schwangerschaften sind schon länger vorbei, aber ich habe mich auf meine Kinder gefreut, auch wenn beide Schwangerschften mit Erbrechen einhergingen. Im Laufe der Schwangerschaft hatte das sogar nachgelassen.

Ich hatte natürlich auch Angst, ob ich das alles schaffen könnte, eine gute Mutter sein zu können. Aber als ich meine Babys nach der Geburt in meinen Armen hatte, war ich total glücklich.

Hatte ich mir meine Kinder gewünscht.

Wie ist das bei dir?

Alles Liebe

12.03.2013 06:47 • #3


Dubist
Zuerst alles Gute fürs Kind und herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!


jetzt zum Thema Emo:
Diese Angst kenn ich zu gut, ich habe als kind oft albtraumhafte erlebnisse gehabt, die ich im zusammenhang mit schlimmsten erbrechen bringe.
Bis heute ist es so geblieben, das ich nicht gerne erbreche und es ein albtaum for me ist.
Ich hab mein kind nie in kindergarten gebracht, wenn magendarm rumging und drei kreuze gemacht, denn meistens kriegten wir es nicht.
#als ich es bekam, hab ich drei oder zwei tage auser cola nichts zu mir genommen und schaffte es auch als >einzigste der familie trotz speiübel nicht zu erbrechen.


Ich habe in den schwangerschaften nie probleme gehabt mit übelkeit und erbrechen.
ich glaub du brauchst dir keine sorgen zu machen.
Denn ich denk, dein kind wird es so machen, das du auch glücklich bist.
Das du ohne brecherei durchkommst.
einen schönen Tag wünscht dir du bist

15.03.2013 10:04 • #4


Vielen Dank für eure Glückwünsche und Antworten

Doch, ich freue mich schon irgendwie darauf aber die Angst ist eben auch da und sobald mir übel wird verfalle ich auch absolut in Panik und weiß nicht mehr wo hinten und vorne nicht.
Jedes mal wenn es mir einigermaßen gut geht nehme ich mir vor bei dem Gedanken zu bleiben das es okay ist und in der Schwangerschaft passieren kann, aber ich schaffe es einfach nicht
Ich bin selber enttäuscht von mir.

Wie es später weiter geht mit Kindergarten ect habe ich auch des öfteren im Kopf aber dann versuche ich erstmal mit der jetzigen Situation klar zu kommen, wie schon gesagt wurde ist möchte ich auf keinen Fall mein Kind im Stich lassen wenn es ihm schlecht geht, ich weiß nicht wie aber das muss zu schaffen sein.

26.03.2013 16:42 • #5


Hi schane,

verstehe dich da schon, aber versuche trotz allem was Positives von der Schwangerschaft abzugewinnen, denn ich finde, du setzt dich auch viel zu viel unter Druck, wenn du jetzt schon an Kindergarten denkst. Bleibe erst mal in der jetzigen Situation und freue dich weiter auf das Kind. Du brauchst auch nicht von dir enttäuscht sein.
Bei mir war das Erbrechen während den Schwangerschaften immer am Morgen und den restlichen Tag ging es mir gut.

Wie ist das bei dir?

Alles Liebe

26.03.2013 17:02 • #6


Ich war zwar noch nicht schwanger aber frag doch einfach mal deine Mum wie es bei ihr in ihrer Schwangerschaft mit dir war. Ob man sich übergibt ist nämlich auch vom Menschen abhängig. Meine Mutter hat sich in ihren beiden Schwangerschaften und auch bei der Geburt nicht übergeben.

Das wird schon und wie Finja gesagt hat: Mach dir jetzt noch keine Gedanken über den Kindergarten.

Liebe Grüße, Leny

26.03.2013 17:18 • #7


Dubist
WIE GEHT ES DIR?

28.03.2013 09:20 • #8


Liebe Schane,

mir ist gerade noch etwas eingefallen. Da du in deiner Schwangerschaft vermutlich nicht so erpicht auf Medikamente bist habe ich etwas homöopathisches für dich, was gegen Übelkeit hilft.
Heißt "Nux vomica" und je nachdem welte Potenz die Kügelchen haben. Ich habe C30 und nehme je nach Bedarf 3.

Ich hoffe, es geht dir gut.
Meld dich doch mal!

28.03.2013 22:35 • #9


Hallo ihr lieben =)

Finja: bisher hatte ich großes Glück und musste nie erbrechen, ich kann auch nicht immer die unechte von der echten Übelkeit unterscheiden =/ aber es ist doch schon seltsam das ich das bisher musste trotz meiner großen Angst, vielleicht brechen andere so viel weil sie sich darauf einlassen können!?

Leny: leider musste meine Mutti bei beiden Schwangerschaft erbrechen, meine Oma bei ihrer einen und meine Schwester auch bei Ihren beiden, bisher blieb also keiner verschont, vielleicht soll ich ja eine ausnahme werden =D
Vielen Dank für den Tip mit Nux Vomica, die schleppe ich auch schon seit ettlichen Jahren mit mir rum und bisher bin ich auch ganz gut mit gefahren =D

DuBist: Momentan ist es ehr wechselhaft, die Freude, dann wieder immer mit den Panikattacken zu kämpfen dazu kommt noch ärger mit meinem Freund, ich versuche aber das beste daraus zu machen =)

An alle: heute bin ich bei 9+1 (Wochen+Tage), haltet ihr es für möglich das das mit der Übelkeit vllt schon bald überstanden ist und nichts mehr kommt =D Liebe Grüße und schönes We an euch

06.04.2013 13:46 • #10


Dubist
Das ist doch schön, ich glaube einfach, das manche Schwangerschaft auch ganz schön gnädig ist mit Frauen die eh schon genug Angst vor dem Erbrechen haben.
Denk nicht an die wo sich dauernd über das Klo gebeugt haben in der schwangerschaft.
ES gibt wirklich frauen die erbrechen nicht, ich kenn das so und nicht anders. Übelkeit in der schwangerschaft, konnte ich nie begreifen, nie mitreden, was ja auch ganz gut war. lächeln
Das du Ärger mit dem Freund hast tut mir sehr leid, ich hoffe ihr nehmt euch bald wieder ganz fest in dei Arme und vertragt euch weißt du ein Kind, SChwangerschaft, verändert erstmal die ganze Paarebene, das ist Streß pur, aber das muß nicht heißen, das man mit den Jahren nicht viel enger zusammenwachsen tut.
Das einen das als Paar nicht noch stärker macht.
alles Gute für dich und das kind Streß ist nicht gut für dich jetzt. Deshalb ruhige Töne auch in deiner partnerschaft, lieber auch mal nachgeben oder das Zimmer wechseln und später reden, eine ruhige zeit wünscht dir dubist

06.04.2013 19:33 • #11


alice01
Hallo,

auf dieses Thema wurde zwar schon länger nicht mehr geantwortet, aber ich wollte kein neues Thema eröffnen, wenn hier genau das passende schon existiert.
Ich leide auch unter einer leichten Emetophobie. Ich lebe sehr gut damit, insbesondere nach meiner Therapie,die ich insbesondere im Hinblick auf Panikattacken und Angststörungen gemacht habe.
Trotzdem sterbe ich noch 1000 Tode, wenn mir übel ist!
Aber ich habe kein Vermeidungsverhalten mehr.
Nun steht bei mir und meinem Mann jedoch die Familienplanung an und ich habe Mega-Angst vor der SS-Überlkeit.
Mein Problem ist, dass ich jeden Tag 60 km mit dem Auto zur Arbeit fahre, Autobahn inklusive, und ich mir nicht vorstellen kann, wie ich in dieser Situation das mit der Überlkeit/Erbrechen meistern kann. Auch direkt auf der Arbeit.
Es soll ja Frauen geben die nicht nur die ersten 3 Monate unter ss-Überlkeit leiden, sondern die komplette Schwangerschaft!
Meine größte Angst besteht auch darin, dass ich dadurch wieder "rückfällig" werden könnte, was die Panikattacken anbelangt.
Hat jemand Tipps was man vorsorglich alles machen kann? Meine jetzt nicht unbedingt nur Medis oder homöopathische Mittel gegen die Übelkeit, sondern in erster Linie praktische Tipps, wie man sich am besten fürs Erbrechen bei der Autofahrt oder auf der Arbeit rüsten kann bzw. "wie man das am besten macht"?
Schane, wie verlief denn deine Schwangerschaft noch so?

Über Rückmeldungen aller Art wäre ich super happy und sehr dankbar!

Viele Grüße
Alice

22.02.2015 16:04 • #12


Icefalki
Alice, ich habe zwar nicht diese Phobie, finde aber Erbrechen auch Mist. Aber in der Schwangerschaft habe ich diese morgenübelkeit mit links abgetan. Ich war ja so stolz, schwanger zu sein. Also könnte das bei dir dann vielleicht nicht mit links abgehen, aber trotzdem einfacher. Oder du hast das eben nicht.

Lass dich nicht davon abhalten, ein Baby zu bekommen.

War halt jetzt ohne praktische Tipps, da ich nicht weiß, was diese Ängste sind.
Hat man da Angst zu ersticken, oder weil man sich schämt?

22.02.2015 23:37 • #13


alice01
Hallo Icefalki,
Danke für Deinen Zuspruch!
Abhalten lasse ich mich davon nicht, hab nur einen riesen Bammel
Das schämen spielt auch eine Rolle, aber in erster Linie ist es das Problem, dass etwas mit einem geschieht, das man nicht selbst kontrollieren kann. Also eher die Angst die Kontrolle über sich zu verlieren, ähnlich wie die Angst vor einer Paniktacken. Also zumindest bei mir ist das so. Wahrscheinlich gibt es da auch zahlreiche verschiedene Facetten.

Viele Grüße
Alice

23.02.2015 18:41 • #14


missmaple
Hallo Alice,

danke für das Aufleben lassen des Strangs, das Thema interessiert mich auch sehr. Gerade auch die Frage, wie man das praktisch so macht. Als jahrelanger Emo habe ich seit mehr als einem Jahrzehnt tatsächlich nicht mehr erbrochen und solche Situationen übersteigern vielleicht auch deswegen mein Vorstellungsvermögen absolut.

Ich kann dir allerdings ein paar meiner Tipps hinsichtlich Medikamente bzw. natürlichen Mittel geben, da ich schon mal schwanger war, wenn auch leider nur einige Wochen. Da mir aber damals Dauerübel war, habe ich einiges ausprobiert. Wenn es also mal soweit sein sollte, kannst du mich gerne noch mal fragen.

Ich finde es toll, dass du es so ganz aus deinem Vermeidungsverhalten geschafft hast. Das ist ja fast der wichtigste Schritt. Ich habe auch lange mit mir gehadert, wie das mit dem Kinderkriegen so mit einer Angststörung zu vereinbaren ist. Da gab es auch mal ein Thema hier zu. Aber da gab es wieder recht böse Kommentare, deswegen habe ich mich da nicht zu Wort gemeldet.

Also, ich bin gespannt, was hier noch so kommt.
Und dir drücke ich dir Daumen für die Kinderwunschzeit.

Liebe Grüße,
mm

24.02.2015 15:53 • #15

Sponsor-Mitgliedschaft

alice01
Hallo Missmaple,
auf Dein Angebot werde ich bestimmt zurückkommen, danke!
Wie gesagt, ist es bei mir, Gott sei Dank, nur eine leichte Phobie. Vermeidungsverhalten hatte ich deshalb nur während meiner Zeit/Jahre, in denen ich mit heftigen Panikattacken und Angststörungen zu tun hatte. Als ich diese in den Griff bekommen habe, hat sich das mit der Emetophobie auch wesentlich verbessert.
Aus diesem Grund stellt sich bei mir auch nicht die Frage nach dem "ob" beim Kinder kriegen. Aber ich habe richtig Sch... vor der SS-Übelkeit!

Ich bin auch gespannt, was hier noch so kommt! Ich hoffe sehnlichst auf praktische Tipps.
Seit meinen Psnikattacken habe ich immer noch einn ausgeprägten Hang, mih auf alle möglichen Situationen vorzubereiten!

Lg
Alice

24.02.2015 21:57 • #16


missmaple
Hi Alice,

das mit dem alles vorbereiten wollen, kenn ich auch. Da ist dann wieder der Impuls da, alles kontrollieren zu wollen. Ich versuche auch, das mehr und mehr zu lassen.

Gestern ganz vergessen: als ich schwanger war und so arg mit Übelkeit zu kämpfen hatte, war die Emetophobie schon ein paar Jahre mein Begleiter. In der Zeit hatte ich allerdings nicht mit Panikattacken zu kämpfen. Es war aber dennoch so, dass jede Übelkeit vorher meine Angst getriggert hat. Erstaunlicherweise konnte ich das während der Schwangerschaft dann aber ganz gut aushalten, obwohl es das ein oder andere Mal tatsächlich fast so weit war. Ich konnte mich da super beruhigen und das viel besser akzeptieren. Vielleicht hilft dir die Erfahrung schon ein wenig?

Sonst habe ich vor einigen Monaten mal zu dem Thema im Internet gesucht und vor allem im englischsprachigen Raum viel dazu gefunden. Da gibt es relativ viele Foren, die in der Regel einen eher unterstützenden Ansatz haben und nicht allzu viel von dem "wie kannst du nur...?". Ist vielleicht auch für dich interessant? Erfahrungsberichte findest du dort auf jeden Fall sehr viele.

Liebe Grüße,
mm

25.02.2015 14:51 • #17


Dubist
Wenn ich eins hasse dann Erbrechen, egal wegen was.
Was Schwangerschaft betrifft war mir übrigens nie schlecht.
Ich kann mich in diese Erbrecherei die andere immer berichteten nicht reinversetzen.
Kannte sowas einfach nicht!

25.02.2015 14:57 • #18


missmaple
@Dubist

Ja, das ist ja auch sehr, sehr unterschiedlich. Es kann ja sogar bei einer Frau zwischen den Schwangerschaften variieren. Sei einfach froh, dass du verschont geblieben bist

25.02.2015 15:11 • #19


Bride
Ich hab generell Angst vor der Schwangerschaft.
Erbrechen mag ich auch nicht, ich glaub das mag keiner.

25.02.2015 15:33 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Prof. Dr. Borwin Bandelow