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201212.05




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Hallo und eine typische Frage, die leider nur wir Angsthäschen so stellen können

Ich habe den berühmten Angstschwindel, den hier sicher einige kennen.
Nach vielen Untersuchungen habe ich ihn also nun auch akzeptiert und mache eine Verhaltenstherapie, die sehr gut tut und gleichzeitig soviel aufgewühlt hat, dass die Panikattacken und der Schwindel mehr denn je sind....Ich möchte aber auf jeden Fall dran bleiben und geh jetzt nicht mehr rückwärts, sonder weiter gerade aus.

Habe also nun auch eingewilligt, zur Erleichterung vorübergehend, Opipramol 50 zu nehmen.
Ja und nun geht es los....eine neue Angst juchhuuu

Ich wiege nur 45 kg und habe niedrigen Blutdruck und eben mein Hauptproblem der Angsterkrankung ist der liebe Schwindel....

Wer kann mir denn sagen, wie ich am besten mit der Einnahme beginnen soll, ohne das mich das Medikament gleich so schach matt macht (z.B.Schwindel, Müdigkeit o.ä.), dass ich es nach einmaliger Einnahme wieder sein lasse?

Kann man es vorsichtig einschleichen oder hat mir jemand nen Tip bzw. Erfahrungsberichte?

Das wäre super, wenn ihr mir berichten könntet wie es euch ging/geht, und ob es jemand sinnvoll findet es zu nehmen?



DANKE

Auf das Thema antworten


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  12.05.2012 18:34  
Jeder Körper ist anders, nimm es so, wie dein Arzt es gesagt hat. Einschleichen ist immer gut, aber das wird doch dein Arzt mit dir besprochen haben.





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  12.05.2012 18:41  
prinzessin22589 hat geschrieben:
Jeder Körper ist anders, nimm es so, wie dein Arzt es gesagt hat. Einschleichen ist immer gut, aber das wird doch dein Arzt mit dir besprochen haben.

Leider hat er gesagt :Augen zu und durch....Das gehört schließlich zur ANgstbewältigung

Er hat ja auch nicht unrecht, aber ich soll 2 x täglich eine ganze nehmen, und da ich alleinerziehend mit 2 Kindern bin, hab ich mal wieder Angst, schach matt zu sein und mich nicht ausreichend um sie kümmern zu können...

Ich möcht doch nur die richtige Starthilfe....und dann geh ich da auch richtig ran



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  12.05.2012 19:16  
Dann musst du dich auch an die Anweisungen halten. Vielleicht startest du am Wochenende, dann sind nebensymptome nicht ganz so schlimm





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  17.05.2012 19:41  
Danke für Deine Antworten! Ich bin dabei
Alles was ich hier im Forum so über Opipramol gefunden habe, ist relativ positiv, aber die meisten schreiben eigentlich nur, dass sie endlich besser und ruhiger schlafen können.
Gibt es denn auch jemand, der Erfahrungen mit dem Schwindel gemacht hat?
Ich habe Dauerschwindel, und während einer Panikattacke natürlich extrem, mit der Angst, sofort umzukippen
Aber ich gehe rein in die Angst und spüre, wie sie nachlässt, und hoffe, sie wird kleiner, je öfter ich sie besiege
Natürlich wäre es viel einfacher, wenn das Opipramol ein bisschen bei der Intensität der Angst helfen könnte....
Jeder sucht sich doch eine Krücke, oder?
Hat jemand Erfahrungen mit Schwindel, Angst und Opipramol?



  17.05.2012 20:29  
Ich hab die Opi mal vor 2 Jahren versucht und nicht vertragen. Bei mir haben die zu sehr den Blutdruck gesenkt und das schon bei 25 mg. Als Gegenreaktion erhöhte sich dann der Puls enorm, mein Hausarzt meinte damals, ist dann normal. Letztlich machte es mich dann noch unruhiger und verstärkte die Panik enorm. Nie wieder...

Und für alle die Opi gern etwas verharmlosen, die sind genau so gut oder schlecht wie Amitriptylin und andere alte AD. Leicht im Sinne von harmlos ist Opi nicht, im Gegenteil.



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Berlin
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  17.05.2012 21:20  
Hallo!


ich hab mich auch lange geweigert ADs zu nehmen habs aber jetzt mit cipralex tropfen angefangen und mit 5 tropfen fing ich an und dann langsam so alle 2 tage ein tropfen dazu .

das ist sehr gut . frag mal dein Arzt ob du dieses medi auch in tropfen bekommen kannst.

bei cipralex hab ich bis jetzt nur etwas grummeln im magen und darm.

LG



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  03.06.2012 20:02  
Hallo ich habe die Erfahrung gemacht sie sind gut verträglich. Habe abends damit angefangen weil ich nicht wusste wie müde die machen. Lg



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Dresden
  06.06.2012 14:05  
christkindle999 hat geschrieben:
Hallo und eine typische Frage, die leider nur wir Angsthäschen so stellen können

Ich habe den berühmten Angstschwindel, den hier sicher einige kennen.
Nach vielen Untersuchungen habe ich ihn also nun auch akzeptiert und mache eine Verhaltenstherapie, die sehr gut tut und gleichzeitig soviel aufgewühlt hat, dass die Panikattacken und der Schwindel mehr denn je sind....Ich möchte aber auf jeden Fall dran bleiben und geh jetzt nicht mehr rückwärts, sonder weiter gerade aus.

Habe also nun auch eingewilligt, zur Erleichterung vorübergehend, Opipramol 50 zu nehmen.
Ja und nun geht es los....eine neue Angst juchhuuu

Ich wiege nur 45 kg und habe niedrigen Blutdruck und eben mein Hauptproblem der Angsterkrankung ist der liebe Schwindel....

Wer kann mir denn sagen, wie ich am besten mit der Einnahme beginnen soll, ohne das mich das Medikament gleich so schach matt macht (z.B.Schwindel, Müdigkeit o.ä.), dass ich es nach einmaliger Einnahme wieder sein lasse?

Kann man es vorsichtig einschleichen oder hat mir jemand nen Tip bzw. Erfahrungsberichte?

Das wäre super, wenn ihr mir berichten könntet wie es euch ging/geht, und ob es jemand sinnvoll findet es zu nehmen?



DANKE


christkindle999 Hallo

Opipramol hatte ich vor jahren auch mal morgens die 50mg und abends die 100mg ich fand diese gut da die super verträglich sind.am besten etwas essen und morgens beginnen damit ich hatte es immer so gegen 9 uhr genommen wo ich damals die verhaltenstherapie gemacht hatte. diese machen auch nicht abhängig wirken jedoch leider erst nach ca 3 wochen.je nach dem bei mir wars jedensfals so.lg und viel erfolg!





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  13.06.2012 19:01  
DANKE für Eure Antworten....Ich nehme jetzt seit ein paar Tagen abends eine Tablette und dachte zuerst, es ist noch keine Änderung in Sicht. Tatsächlich es es aber doch so, das Rückblickend doch die ersten Erfolge zu sehen sind. Die ersten kleinen Schritte sind gemacht und ich habe Angstsituationen (zwar nicht supererfolgreich) geschafft und durchgehalten......Yipiehhh
Es soll ja nicht als Allheilmittel sein, und die Arbeit an einem selber bleibt natürlich nicht aus...aber wer kann schon gut Lebensumstände oder was auch immer ändern, wenn die Angst und deren Symptome einem die Kraft und den Mut dazu nehmen?
Ich rate also jetzt schon jedem der das liest: lasst euch diese kleine Krücke geben und seht sie auch als solche an.
Ich gehöre zu denen die sooo stark sein wollen, und alles allein und vorallem ohne Medis schaffen will - ABER das ist Quatsch. Man kann sich echt helfen lassen. Die Arbeit an sich selber bleibt trotzdem und schwach? Oh je, ich würde sagen, jeder der Angst und Panikattacken erlebt und durchlebt ist stärker als man anderer!!
ODER?


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