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Hundefreundin
Hallo an Opi-Erfahrene ,

ich nehme seit rund 2,5 Wochen Opipramol gegen meine diffuse Angst und innere Unruhe. Angefangen habe ich mit früh 50 mg und abends 100 mg. Das habe ich tapfer knapp zwei Wochen durchgehalten, aber die Nebenwirkungen waren so krass (ständig müde und benommen, starker Schwindel), dass ich vorm letzten Wochenende meine Ärztin anrief, und sie meinte, ich solle die Tablette früh weglassen. Das war ein sehr guter Rat, denn seitdem bin ich tagsüber nicht mehr hinter so einem Schleier, aber richtig weg sind die oben genannten NW wie Schwindel, Müdigkeit noch nicht ganz.
Deshalb hätte ich gern mal gewusst: Verschwinden die NW überhaupt mal gänzlich? Und wie ist es mit Gewichtszunahme? Ich habe jetzt schon fast zwei Kilo mehr auf den Rippen als vorher, was bisher okay ist, denn ich hatte ohnehin ganz schön abgenommen (siehe meine Vorstellung "Bin die Neue"). Habt Ihr Haarausfall bekommen (wär nicht so toll, da eh´schon nicht viel vorhanden ). Na gut, die Nebenwirkungen sind bei jedem anders, jeder Mensch veträgt die Medis anders, aber mich interessiert halt, ob die NW irgendwann noch während der Einnahmezeit verschwinden.
Und - welche Erfahrungen habt Ihr mit Opi gemacht?
Danke schon mal für Rückantworten.

26.10.2011 15:14 • 06.11.2011 #1


8 Antworten ↓


Dragonlady_s
Hallo,

ich nehme sie jetzt seit 4 Jahren. Morgens und abends je 100mg.

Nach ca zwei Wochen sind die Müdigkeit, das Schlappsein und die anderen Nebenwirkungen weggegangen und mir ging es soweit ganz gut.

Der Nachteil allerdings, ich habe 20! Kilo zugenommen. Haarausfall habe ich nicht mehr als sonst auch.

Aber jeder Körper reagiert anders.
Ich habe sie, von dem Gewicht mal abgesehen, sehr gut vertragen.

26.10.2011 16:05 • #2



Nochmal Opipramol

x 3




Vergiss es.

26.10.2011 16:20 • #3


Hundefreundin
20 Kilo? Hilfe!
Ne, das kann und will ich mir bei mir gar nicht vorstellen. Kann man denn da mit der Ernährung gar nicht gegensteuern?
Ansonsten ist es ja schön zu hören, dass die anderen NW irgendwann mal aufhören. Und zu helfen scheinen sie auch, sonst würdest Du, Dragonlady, sie nicht schon so lange nehmen.
Nach wieviel Wochen hat denn dann diese unerklärbare Angst nachgelassen?
Ozonik, Du hast wohl nicht zugenommen davon?

26.10.2011 18:27 • #4


Dragonlady_s
Also ich kann mit der Ernährung absolut nicht gegen steuern, aber wie schonmal gesagt, jder Körper reagiert anders.

Ich würde sagen nach 3 Wochen ca, ging es mir täglich immer besser.

Allerdings geht es mir seit ein paar Monaten wieder schlecht. Ich denke mal, das Opi reicht nicht mehr. Aber es gibt Leute, die haben das 20 Jahre genommen und alles war super.

Mir haben sie damals wirklich sehr geholfen!

26.10.2011 18:46 • #5


Hundefreundin
Das freut mich, dass es Dir so lange geholfen hat, Dragonlady. Und für mich ist das die Hoffnung, dass ich auch bald eine Besserung merken werde..*freu*
Ich wünsche Dir, dass Dir bald wieder geholfen werden kann und es Dir wieder besser geht!

26.10.2011 19:29 • #6


Dragonlady_s
Danke Hundefreundin,

ich wünsche dir auch dass das Opi dir genau so gut helfen wird, wie mir

26.10.2011 19:34 • #7


Hi,

also ich nehme nun seit ca September Opipramol. Anfänglich 50mg morgens und abends. Natürlich hatte ich am Anfang ähnliche Symptome wie ständige Müdigkeit, das hat dann aber nach ca 1 monat nachgelassen. Ansonsten hatte ich als NW "nur" starke Kopfschmerzen. Gewichtszunahme konnte ich keine merken, bin allerdings auch ein Mann, sprich mir is die Kilozahl egal. Allerdings kommt die Gewichtszunahme wohl vom vermehrten Schlafen, da in der Zeit natürlich weniger Energie vom Körper verbrannt wird.

Mittlerweile nehme ich 25mg morgens und 75mg abends. Die Angstzustände sind damit eigentlich kuriert, nur helfen sie wenig gegen meine Antriebs und Motivationslosigkeit. Die Müdigkeit ging bei mir aber nicht komplett weg.

04.11.2011 20:28 • #8


Hundefreundin
Hallo,

kleiner Zwischenbericht: Ich nehme Opi ja nun fast seit 4 Wochen und muss sagen, dass die NW fast gänzlich weg sind. Das Aufgeregtsein vor bestimmten Situationen ist noch da, allerdings schon gemildert. Vielleicht tut sich da noch was - wenn nicht, fände ich es auch weniger schlimm, da merke ich wenigstens, was ich noch ändern muss!
Auch bin ich irgendwie wieder zuversichtlicher, was die Zukunft anbetrifft. Also auf alle Fälle wieder ein Stück näher dran an dem, was ich mal war.

Zusätzlich mache ich ja noch meine Entspannungsübungen von CD (bzw. MP3-Player im Bett vorm Schlafen - ich penne fast regelmäßig dabei ein..) und arbeite mich durch das Buch "Kognitive Verhaltenstherapie für Dummies". Nächste Woche habe ich genügend Möglichkeiten zu testen, wie weit sich mein Zustand zwischenzeitlich verbessert hat (2 Arztbesuche, Geburtstagsfeier meines Mannes - einen Tag mit Kumpels, am WE mit unsren Kindern - einschließlich Übernachtung). Ich bin gespannt, aber auch guten Mutes und denke, Opi hat seinen Teil dazu beigetragen...

06.11.2011 17:54 • #9




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Dr. med. Andreas Schöpf