NeverGiveUp+++
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kurz zu meiner Geschichte:
Depressionen, Angstzustände sind leider ein Teil, der meine ganze Familie (Vater, Mutter, Schwester) immer wieder heim sucht. Mal mehr oder weniger schlimm.
Und auch mich hat es jetzt so richtig erwischt.
Nach Jahren der Selbstüberforderung, Körperlich und Seelisch kamen im September 2015 im Urlaub die ersten Angstzustände.
Ich dachte mir, mit ein paar Therapiestunden würde ich das schnell wieder in Griff kriegen.
Leider brach die Krankheit mitte November 2015 dann erst richtig aus. Schlimme Angstzustände und Hoffnungslosigkeit begleiteten jeden einzelnen Tag.
Mein Hausarzt empfahl mir, gleich ganz am Anfang, Citalopram das ich aber mit entsetzen ablehnte. Lieber erst mal etwas Pflanzliches. Johanniskraut.
Ich hatte das Gefühl das es auch etwas geholfen hat aber leider ging es mir dann nach Weihnachten wieder so schlecht, dass ich den nächsten Schritt wagte. Antideprresiva.
Neben einer Gesprächstherapie nehme ich nun seit 13 Tagen Citalopram 10mg.
Ich habe leider schon einige Nebenwirkungen. Benommenheit, Schweißfüße
Was mich am meisten beunruhigt sind die Zustände Nachts. Ich habe zwei kleine Kinder und da muss ich ab und an mal mitten in der Nacht raus. Leider bin ich dazu kaum noch im stande, da mir sofort ganz schwindelig wird oder ich bin völlig neben der Spur und brauche erst mal eine Minute bis ich überhaupt richtig wach bin......
Jetzt muss halt mein Mann raus. Hat sich sowieso lange genug davor gedrückt
Ansonsten habe ich schon das Gefühl das es gaaaaaanz langsam besser wird. Die Angst geht nicht mehr so tief. Ich habe große Hoffnung das das Medikament, plus Therapie mir da raus Hilft. Nein, ich bin mir sicher das alles gut wird. Bloß wann, dass ist die große Frage. Also muss ich Geduld haben und werde meine Erfolge und Niederlagen hier fest halten.
Vielleicht habt ihr ja Lust mir eure Erfahrungen hier mit zu teilen.
Viele Liebe Grüße,
Nevergiveup
• • 21.03.2021 #1
und das nun schon seit 3 Monaten. Morgen habe ich endlich einen Beratungs und Vermittlungstermin bei Psychologen die auch über Kasse abrechnen. Aber nach diesem Beratungstermin muss ich dann nochmal ein paar Wochen warten bis ich Vermittelt werde. Eigentlich unzumutbar für die vielen Menschen denen es so schlecht geht.
. Kanns garnicht glauben. Ich haben ein kleines Gläßchen Wein getrunken wir haben uns unterhalten und gelacht. Habe mich fast ganz "normal" gefühlt. Ein kleiner Schritt in ein besseres Leben?!
