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Hallo,
ich nehme seit Mai Citalopram von hexal erst 5mg 1 Woche dann 10mg 1 Woche und nun 20 mg bis zum 31 August bis dahin ging es mir ziemlich gut nicht Angstfrei aber viel besser konnte wieder vieles tun und auch so habe ich mich gut gefühlt. Am 31 August habe ich dann von meinem Arzt Citalon bekommen soll ja das selbe sein aber nach einer Woche ging es mir so schlecht das ich beim Arzt anrief und fragte und der meine das es schon vom Citalon kommen könnte er hat mir dann was neues geschickt und in den zwei Tagen hatte ich dann noch die letzten beiden genommen vom Citalopram und so ging es mir auch wieder besser. Vom Arzt habe ich dann Citalopram von biomo bekommen habe nun die vierte genommen und es geht mir schon wieder nicht gut habe durchfall wieder vermährt Atemnot, was auch mein größtes Problem war.

Meine frage gibt es trotzdem unterschiede zwischen den Herstellern oder ist es einfach nuir in meinem Kopf.


LG Rosa

17.09.2007 13:42 • 24.02.2010 #1


5 Antworten ↓


Hallo rosa,

ja, das ist eine schwierige Frage aus verschiedenen Gründen.

Die Erfahrung berichten Patienten bei unterschiedlichen Medikamenten immer wieder mal. Und keiner kann Dir wirklich wissenschaftlich fundiert sagen, woran es jetzt wirklich liegt.

Ich kenne es von Medikamenten bei der Behandlung von ADS, dass manchmal bei gleichem Wirkstoff die Zusatzstoffe (Ummantelung u.ä.) anders sind und einen Unterschied machen können (z.B. Milchzucker bei einer Unverträglichkeit). Da bin ich aber überfragt und verweise Dich an Arzt oder Apotheker, die hierfür die Fachleute sind und die genaue Zusammensetzung beurteilen können.

Natürlich kann auch das Wissen, jetzt eine Tablette mit anderem Namen einzunehmen (also der Kopf) eine große Rolle spielen, da sog. Placebo Effekte gerade bei Psychopharmaka auch im positiven Sinne eine große Rolle spielen können. Das wissen wir wissenschaftlich fundiert.

Was aber im Einzelfall eine Rolle spielt, also z.B. bei Dir, das kann wohl niemand beantworten. Solche Unterschiede kann man immer nur einigermaßen klären, wenn man Medikament und ein gleich aussehendes Placebo zufällig gibt und der Patient nicht weiß, was er wann einnimmt und die Wirkung jeden Tag einschätzt.

Falls Medikamente bei Dir auf Dauer nicht ausreichend helfen - das könnte ja auch ein Grund sein - dann wäre sicherlich eine zusätzliche psychotherapeutische Behandlung sinnvoll, wenn Du noch keine begonnen hast.

Ich hoffe, dass es Dir bald wieder besser geht und wünsche Dir alles Gute.

Gruß

Bernd Remelius

17.09.2007 16:56 • #2



Citalopram

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Guten Tag!

Ich nehme seit ca. 3 Monaten 40mg Citalopram wegen meiner Angststörung. Am Anfang hatte ich Nebenwirkungen wie Unruhe, Zittern, leichte Panik. Es ging dann wieder weg. Jetzt seit einer Woche habe ich wieder Beschwerden wie Unruhe, Kälteschauer, leichte Panik, Gereiztheit, Müdigkeit. Können das schon wieder Nebenwirkungen sein? Oder habe ich einen Rückfall? Ich dachte das Citalopram die Ängste unterdrückt. Eine Therapie habe ich gerade abgeschlossen.

Ich bedanke mich im voraus!

lg Nicki34

04.02.2008 16:53 • #3


Hallo Nicki,

ich kann Dir hier leider nicht weiterhelfen. Das ist eine Frage an Deinen Arzt, der Dir das Medikament verschreibt. Wenn bei der Einnahme von Medikamenten unerwartete oder ungünstige Wirkungen auftreten, dann ist es wichtig, dass Du bei Deinem Arzt einen Termin ausmachst und das mit ihm besprichst. Manchmal muss man ja dann etwas verändern. In solchen Fragen sollte immer ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Dein Ansprechpartner sein.

Gruß

Bernd Remelius

07.02.2008 12:16 • #4


Hallo,
ich habe ca. 2 Jahren Citalopram vom Hausarzt bekommen. Damit kann ich besser mit den Ängsten, verbunden durch den ewigen Durchfall, umgehen.
Hat das noch wer bekommen? Wie kommt ihr sonst damit klar?
Grüße Giseng

06.11.2009 21:55 • #5


Hallo Giseng,

Dein Beitrag ist zwar bereits etwas älter, aber ich bin neu hier und lese mich so langsam durch.

Ich habe nun seid ca. 8 Monaten einen Reizmagen, nachdem ich beruflich überfordert war und eine Panikattake nach der anderen mit Gastritisanfällen bekommen habe. Anfangs hat sich die Situation durch die typischen Säurehemmer zwar gebessert, aber die Psyche wurde immer schlimmer und dann musste ich 2 x Beruhigungsspritzen bekommen, da nichts mehr ging.

Ich arbeite nun leider erst mal nicht mehr (bin freiberuflich tätig), bin auch nicht mehr all so panisch, dafür sehr depressiv geworden, aber der Magen hat sich nun mehr und mehr verschlechtert und ich kämpfe mit täglicher Übelkeit. Ich mache zwar bereits Psychotherapie und zuerst sollte ich auch Antidepressiva nehmen und war bei einer Psychiaterin, die zu dem Zeitpunkt (da ging es mir auch besser) erstmal von den AD abgesehen hat. Nun hat meine HA auch Citalopram empfohlen (10 mg, was die Psychotherapeutin zu wenig findet) und werde nun am Freitag nochmal zur Psychiaterin gehen und die Dosierung mit ihr besprechen, da ich wirklich damit oder einem anderem AD beginnen möchte, da ich einfach nicht aus dem Teufelskreis herauskommen.

Was ich Dich fragen wollte ist, wie Du immer noch mit dem Medikament klar kommst, hast Du Nebenwirkungen und wie war die Eingewöhnungszeit? Wie viel nimmst Du denn? Ich habe die meiste Angst vor der Eingewöhnung muss ich sagen, auch wenn mir bereits einige Bekannte versucht haben die Angst zu nehmen.

Liebe Grüße,
Claudia

24.02.2010 17:52 • #6




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