App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

F

Finja
Mitglied

Beiträge:
5820
Themen:
169
Danke erhalten:
66
Mitglied seit:
Wurdet ihr zu Hause geschlagen? Ich bekam mal heftige Schläge mit dem Teppichausklopfer auf den Hintern, was sehr weh tat. Anschließend mußte ich den ganzen Tag im Bett bleiben, hatte sehr weinen müssen...

09.11.2013 #1


323 Antworten ↓
Schlaflose

Schlaflose
Mitglied

Beiträge:
40395
Themen:
7
Danke erhalten:
28444
Mitglied seit:
Oh, je so viele Beiträge in der Zwischenzeit. Ich habe doch gar keine Zeit zum antworten, muss doch backen.

Zitat von Amy87:
Kann ja sein , dass du auf Schmerzen, Erniedrigung , Unterdrückung und "für etwas bestraft werden " stehst... Schlaflose und dabei glückshormone ausschüttest... Dann ist das ja in deinen Augen alles Super für dich gelaufen in deiner Kindheit.


Nein, das trifft nicht zu. Aber ich war nie so so ein Jammerlappen, der wegen jedem Schmerz denkt, sein letzes Stündlein hätte geschlagen und die Welt ginge davon unter.
Was ich von Leuten halte, die pauschal der Ansicht sind, niemand hätte ein Recht einem anderen Lebewesen (ob Mensch, Tier oder Pflanze) Leid zuzfügen, kannst du dir selbst zusammenreimen.

Zitat von Nyan:
Laut der Studie der Eltern-Zeitschrift bekommen hierzulande und heutzutage nur noch etwa 4% der Kinder die von dir empfohlene Prügelstrafe, und diese 4% entsprechen in etwa dem prozentualen Vorkommen der Antisozialer Persönlichkeitsstörung in der Bevölkerung.


Hättest du auch Statisktiken darüber, wie es früher war? Dann müssten theoretisch 100% der Bevölkerung Antisoziale Persönlichkeitsstörungen gehabt haben, da es wahrsscheinlich kein einizges Kind gab, das nicht zumindest hin und wieder mal eine Backpfeife bekam.
Diese 4%, von denen die Rede ist, sind Kinder aus allgemein asozialen Verhältnissen, wo auch Alk., Dro., Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Mangel an Zuwendung usw. im Elternhaus vorherrschen, die zum Gesamtverhalten der Kinder beitragen, denn nur in solchen Familien wird ja heutzutage noch geschlagen.

Zitat von Beobachter:
Ich selber konnte mich zwar körperlich relativ gut gegen die
Gewalt meiner Mutter wehren, habe aber trotzdem im Alter
von 14 Lebensjahren (mit Hilfe des Jugensamtes) von diesem
mütterlichen Kriegsschauplatz die Flucht ergriffen.
Meine Halbschwester war später leider weniger wehrhaft, ihre
körperlichen Verletzungen sind juristisch aktenkundig und heute
verheilt. Aber ihre seelischen Wunden bluten noch heute.


Ich bin nie so schlimm misshandelt worden, dass ich Verletzungen hatte. Es waren einfach nur Ohrfeigen oder Schläge auf den Hintern, die nicht mehr als eine Rötung, die nach ein paar Minuten verschwand, hinterließen.

Von Fluchtgedanken kann bei mir keine Rede sein. Im Gegenteil, ich wohne immer noch mit meiner Mutter zusammen und wir verstehen uns wunderbar. Mein Vater ist ja schon vor 30 Jahren gestorben (der mich übrigens nie geschlagen hat, er hat sich aus der Erziehung rausgehalten.)

Zitat von GastB:
Verstehe ich dich richtig, du bist auch heute noch für die Prügelstrafe und hast deine Schulkinder nur deshalb nicht geschlagen, weil es verboten war?


Ja. Es gab Situationen, wo mich Schüler dermaßen gedemütigt haben, dass ich es getan hätte, wenn es nicht verboten gewesen wäre. Am Schluss war ich soweit, dass ich mir gewünscht habe, ein Amokläufer würde vorbeikommen und ein Blutbad anrichten und mich mit erschießen, damit ich dieser Hölle entkomme.

Zitat von GastB:
Meine Beobachtung und daraus folgende These ist ganz anders als deine: Gerade die am meisten aggressiven, am meisten gewaltbereiten Jugendlichen sind solche, die in ihrer Kindheit sehr viel körperliche und seelische Gewalt ihnen gegenüber erlebt haben. Als Kleinkinder wurden sie meist schon von ihren Müttern geschlagen, oft völlig grundlos (!), und wenn sie größer wurden, dann auch noch von ihren Vätern. Ich habe mehrmals sogar beobachtet, wie vollkommen ruhige, liebevolle 2-3-jährige (türkische) Jungen von Frauen körperlich angegriffen wurden, aus heiterem Himmel - und zwar waren es Freundinnen/Bekannte der Mutter, welche seelenruhig dabei saß und es anscheinend völlig in Ordnung fand. In einer bestimmten Schicht scheint das da gang und gäbe zu sein.


Davon rede ich ja gar nicht. Grundlos sollte man Kinder natürlich nicht schlagen, da kann ich mir vorstellen, dass sie Zorn und Hassgefühle haben, die sie dann später ihrerseits in Gewalt ausleben. Aber wenn man etwas verbrochen hat und einsieht, dass man deswegen geschlagen wird, dann ist das nicht so. Zumindest mal bei mir nicht.

Zitat von GastB:
Die logische Folgerung aus diesen zwei Aussagen wäre:
Demnach war es also gut, dass deine Mutter hilflos war und die Kontrolle verloren hat?

Oder war es deine ABSICHT, dass sie mal die Kontrolle verliert, hast du dann ein Triumphgefühl gehabt und hast dafür die Prügel quasi als Trophäe in Kauf genommen?
Hat es dir Erleichterung verschafft, wenn deine Mutter die Kontrolle verlor?

Das würde deine Bewertung als "gut" verständlich machen ...


So ein Quatsch. Als ob man mit 4-5 Jahren solche Gedankengänge hätte.

Zitat von Nyan:
Wenn man bedenkt, dass bereits zwei Drittel der Europäer an psychischen Störungen leiden, ist das insgesamt ein Bild, bei dem man sich fragen kann, was man besser, anders machen könnte, woraus derartige psychische Belastungen entstehen

Da Eltern Menschen und somit nicht unfehlbar sind und normalerweise kein Psychologiestudium hinter sich haben, wenn sie Eltern werden, wird die beste Lösung sein, die Kinder nach der Geburt den Eltern wegzunehmen und von Experten erziehen zu lassen, die alles richtig machen. Dann müsste es ja nur noch psychisch 100% perfekte Menschen geben. Das wärs doch.

Aber ich glaube es ist müßig, immer wieder das Gleiche durchzukauen. Ihr könnt anscheinend ebensowenig begreifen, dass mir die Schläge nichts ausgemacht haben, wie es mir einfach nicht in Kopf geht, dass Leute, die als Kinder sexuell missbraucht wurden, sich später freiwillig nochmal auf Sex einlassen können.

Und jetzt gehe ich weiter backen.

04.11.2012 13:57 • #173


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Geschlagen werden Hilfe & Erfahrung bei häuslicher Gewalt

x 3


N

Nyan
Gast

Zitat von Schlaflose:
Also deine Theorien in Ehren, aber du erstellst sie anscheinend immer aufgrund deiner Erfahrungen bzw. Vorstellunen, wie du es empfinden würdest, wenn du in dieser Situation wärst und projizierst es einfach auf andere.

Dass ich es tue, ist deine Vorstellung und deine Interpetation. Man interpretiert Texte und darin beschriebene Situationen grundsätzlich anhand seiner subjektiven Erfahrung und ebenso wird auch jegliche Resonanz individuell interpretiert. Trotzdem gibt es Gesetzmäßigkeiten, und ohne die zu kennen, ist kein Reflektieren über sich selbst möglich.

Dass du in deiner Lehrerin ein Vorbild gesehen hast, bestätigt auch die These, dass Kinder sich bei Ambivalenzen und Unsicherheiten im häuslichen Bereich Vorbilder und Festland in den äußeren Bereichen suchen und in manchen Fällen quasi die Flucht nach Vorne ergreifen, indem sie sich an eigenen Leistungen orientieren und z. B. die Gefühlsebene so weit wie möglich abschalten. Bei dieser gestellt pragmatischen Ausrichtung stören einen die Störenfriede - ich kenne das auch nicht anders. Ich kenne z. B. auch die psychische Gewalt seitens der Lehrer. Man kann das so sehen - sie haben Machtpositien bezogen, von denen aus sie operieren, und nicht jeder von ihnen verfügt über das erforderliche Maß der psychischen Stabilität um nicht auf dieser Schaubühne seine persönliche Kriege, die ihm in seiner Kindheit aufgebürgt wurden, auszutragen.

Man kann aber nicht sagen, dass unsere damalige Emfpindungen allgemein gültig wären und einen Anspruch auf Absolution hätten. Weder meins noch deins. Um auf die richtige Spur zu kommen und das damalige Geschehen ohne persönliche Einfärbungen zu sehen, muss man fähig sein sich selbst getrennt von der damaligen Situation zu sehen, und dabei stehen einem Hilfen in der Form der allgemeinen, empirisch belegten Thesen zur Verfügung.

Wenn ich heute meine damalige Empfindungen für bare Münze nehmen würde, wäre ich weiterhin das Kind, das eingeschüchtert und verunsichert sich selbst bremst und seine eigene Empfindungen verleugnet um einer Instanz, von der es existenziell abhängt, gerecht zu werden. Die Übertragung dieser Einstellung erfolgt z. B. später auf den Staat, auf die Gesellschaft, man will konform gehen um seinem Ausschluss aus der Gesellschaft vorzubeugen. Man ängstigt sich mal aus der Reihe zu tanzen, um in der Gemeinschaft, die er als eine Sicherung seines Überlebens ansieht, weiter existieren zu können. Das alles hat seinen Ursprung in der kindlichen, existenziellen Angst - ohne seine Erzieher steuert das Kind einer sicheren seelischen Verwahrlosung und schließlich dann einer existenziellen Vernichtung entgegen, so seine natürliche Konditionierung und seine Realität.

Zitat:
Es passt einfach nicht in deine Vorstellungswelt, dass man Situtionen anders enpfinden kann, als du selbst.

Es geht vielmehr darum, das System zu verstehen, nach dem so gut wie identisch bei allen Kindern
Reaktionen auf Gewalt ablaufen. Abwehrmechanismen, Verdrängungsmeachanismen, Blockaden der Emotionen, Psychische Beeinträchtigungn und Störungen, das alles sind Klassifikationen, die allgemeine gültig sind.

Der verlinkte Text über das "Gefängnis" passt sehr gut zur Situation derjenigen, die ihre Gefühlsebene zum Teil und situationsbedingt abgespaltet haben, die den Zugang zu ihrer Wut auf den Aggressor erst finden müssen - so lange man sich mit ihm identifiziert, sein Verhalten gutheißt und seinen Verteidiger mimt, verleugnet man sich selbst. Und so entstandene innere Konflikte sind auch üblicherweise Grundlagen diverser pathologischer Turbulenzen.

Um das alles gerade zu biegen, ist die Entschlüsselung der kindlichen Situation und der damaligen Verhaltensweisen notwendig. Das muss ich für mich selbst tun, und jeder andere auch - unter der Voraussetzung, dass das Opferverhalten als ein Teil der inneren Blockade erkannt und nicht verabsolutiert wird. Ist dem so, ist man therapieresistent. Dann kann man üblicherweise nur sagen - lebe dein heiß geliebtes Leid weiter und verschließe dich weiterhin dem, was andere 'das Leben' nennen.

Therapeuten, die selbst Ähnliches erlebt haben, und keine Ambitionen oder unbewusste Zwänge haben, in Gesprächen mit Klienten eine autoritäre Position zu beziehen, die vergleichbar mit der der einstigen Unterdrücker wäre, können bei der Genesung behilflich sein. Wenn bei mir ein Bedarf an Therapie bestehen würde, würde ich wahrscheinlich als erstes fragen: Wie ist denn Ihre Kindheit verlaufen? Welche Folgen hat das für Sie - können Sie mich überhaupt verstehen?

LG Nyan

03.11.2012 13:13 • #148


Zum Beitrag im Thema ↓


A
Oh Finja ..

Ich wurde auch geschlagen, allerdings nicht verprügelt. Fand es aber so schon demütigend genug.

#2


F
Hey Amy,

ja sowas ist sehr demütigend...

#3


Peppermint
Von meinem Vater bekam ich auch Schläge....einmal hat er was nach mir geschmissen was mich am Kopf traf es blutete viel und musste genäht werden....
Meine Mutter hat nur seelische Schläge ausgeteilt....und mich bei bedarf auch mal in den dunklen Keller gesperrt ...

#4


M
Schläge bekam ich auch.... wegen Kleinigkeiten auf Hinterkopf oder sogar Tritte in den Hintern. Für ein Kind wahnsinnig demütigend und furchtbar.

#5


L
Ich weiss auch wie schrecklich weh es tut...nicht nur physisch, sondern vor allem psychisch!

Ich wurde als Kind/Jugendliche sehr, sehr oft geschlagen...einfach so, ohne Grund...egal mit was auch immer (Schuhe, Kleiderbügel, Kellen, sogar Kochtöpfe, usw.)!
Irgendwann begann ich dagegen zu rebellieren und gab mir nicht mehr die Blösse zu weinen, weil es weh tat. Ich stand da und lächelte...und bekam dafür noch eine geballert! Aber das war mir egal! Vor denen weinte ich nicht mehr.

Für mich gibt es meine sogenannten Eltern nicht mehr. Ich sehe mich als Vollwaise...und es geht mir sehr gut damit!

Naja, und in meiner letzten Beziehung wurde ich ebenfalls oft geschlagen, weil ER extrem/krankhaft eifersüchtig war!

Doch ich lache immernoch! Und ich habe mir ganz fest für die Zukunft vorgenommen: JEDER der mir künftig in irgendeiner Form weh tut, den kicke ich total und für alle Zeit aus meinem Leben! Basta!
Böse Menschen, die mir (oder anderen weh tun) haben in meinem Leben garnichts zu suchen!

#6


A
Ich hab mir geschworen , falls ich mal Kinder haben sollte, es besser zu machen. Sprich , nicht zuzuschlagen.

Meine Mutter hat mich noch geschlagen , als ich 18 war. Ich durfte ja nicht zurück schlagen, aber mir war so oft danach. Ich habe diese machtausübung nie verstanden.

#7


L
Amy87,

Schlagen hat nichts mit Macht zu tun, sondern mit Schwäche und Ohnmacht, Stress- und Wutabbau, demüten/erniedrigen wollen...! Und wer weiss, vielleicht liegt es auch bei manch einem an seiner sardistischen Ader.

Aber mit Macht hat das nichts zu tun...nein!

Menschen die andere Menschen (vielleicht sogar noch körperlich Unterlegene wie Kinder, Kranke, Alte, etc. oder aber auch andere Lebewesen) schlagen oder auf irgendeine andere Art verletzen sind in Wahrheit sooo schwach... sooo hilflos...und eigentlich erbärmlich/lächerlich!

Respekt gewinne ich durch positive Leistungen...z.B. durch Liebe und Geborgenheit schenken, durch gegenseitige Achtung, durch eine gute Arbeitsleistung, durch gute Schulnoten, in dem ich anderen auf irgendeine Weise Gutes tue (aber natürlich auch mir selbst...sich selbst darf man auch niemals vergessen), usw., usw.

Durch Gewalt gewinne ich KEINEN Respekt, sondern schüre nur Angst...und schlimmstenfalls sogar Wut und Hass!
Durch Gewalt (egal in welcher Form...psychisch oder physisch...sie verübt wird) kann man nachhaltig solch grossen Schaden anrichten, sodass das Opfer sein Leben lang damit zu kämpfen hat! Aber das ist den Tätern ja leider egal.

Ich wurde selbst als Kind/Jugendliche SEHR OFT und SEHR HART geschlagen!
Und nun bin ich selbst eine vierfache Mama und sogar schon einmal Oma.
Und ich habe meine Kinder OHNE jegliche Gewalt grossgezogen, denn ich verabscheue Gewalt zutiefst!
Und alle 4 sind zu lieben, anständigen, gebildeten Persönlichkeiten herangewachsen und wir haben ein so tolles Verhältnis zueinander.

Die Liebe und der Respekt meiner Kinder/meines Enkelkindes ist meine Belohnung für die Liebe und den Respekt die/den ich ihnen entgegenbrachte!

Ich bin auf ALLE meine Kinder sehr stolz und bin glücklich, dass ich sie habe! Und ich denke, sie sind auch stolz auf mich.

Man darf niemals so sehr die Kontrolle über sich verlieren, sodass man andere verletzt/Schmerz zufügt! Und vor allem sollte man immer genau hinschauen wer das vor einem steht und sich fragen: Will ich diesem Menschen (diesem Lebewesen) weh tun? NEIN, das will ich nicht und tue es auch nicht!

WAS DU NICHT WILLST WAS MAN DIR TU, DAS FÜG AUCH KEINEM ANDERN ZU!

#8


Peppermint
Da fãllt mir spontan zu ein.....man erntet das was man sät

#9


A
Zitat von Peppermint:
Da fãllt mir spontan zu ein.....man erntet das was man sät



Wie meinst du das peppermint ?

#10


Peppermint
Na das wenn man seinen Kindern nur gutes mit auf den weg gibt es irgendwann von ihnen zurück bekommt...
Und sich alle mühen und Entbehrungen irgendwann auszahlen...

#11


A
Achso...

Das deine Mutter dich in den Keller gesperrt hat, finde ich heftig.
Sowas hab ich nicht erlebt, nur Schläge ins Gesicht jahrelang, eigentlich immer.

#12


L
Na, das ist doch wohl klar, wie es gemeint war!

Kennst du denn dieses so bekannte Sprichwort nicht: "Mann erntet was man sät!" ?
...Das bedeutet (ganz simpel erklärt): Bist du lieb zu mir, bin ich lieb zu dir!
Ziehst du dein Kind liebevoll und ohne Gewalt gross, so wird es dir dankbar sein und es wird dann deine Liebe an seine eigenen Kinder weitergeben!

Es gibt auch noch ein weiteres Sprichwort: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten!"
...Das widerum soll bedeuten: Wer Böses tut, der brauch sich nicht wundern, wenn ihn niemand mag und er in irgendeiner Form bestraft wird!

Viele solcher Sprichworte beinhalten wirklich viel Wahres!

#13


A
Mir war es nicht klar. Darum frage ich nach.
Man kann das auch anders verstehen.

#14


L
Ist doch okay, Amy!

Es ist immer besser nachzufragen und sich etwas erklären zu lassen, wenn man etwas nicht so recht versteht!

Lieber nachfragen und hinzulernen, als unwissend bleiben!

Liebe Grüsse! Lilly

#15


F
Zitat von Peppermint:
Von meinem Vater bekam ich auch Schläge....einmal hat er was nach mir geschmissen was mich am Kopf traf es blutete viel und musste genäht werden....
Meine Mutter hat nur seelische Schläge ausgeteilt....und mich bei bedarf auch mal in den dunklen Keller gesperrt ...


Das finde ich auch extrem schlimm, tut mir leid, daß du das erfahren musstest.

Liebe Grüße

#16


F
Zitat von Marie1981:
Schläge bekam ich auch.... wegen Kleinigkeiten auf Hinterkopf oder sogar Tritte in den Hintern. Für ein Kind wahnsinnig demütigend und furchtbar.



Echt schlimm sowas...

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

F
Zitat von Lilly44:
Ich weiss auch wie schrecklich weh es tut...nicht nur physisch, sondern vor allem psychisch!

Ich wurde als Kind/Jugendliche sehr, sehr oft geschlagen...einfach so, ohne Grund...egal mit was auch immer (Schuhe, Kleiderbügel, Kellen, sogar Kochtöpfe, usw.)!
Irgendwann begann ich dagegen zu rebellieren und gab mir nicht mehr die Blösse zu weinen, weil es weh tat. Ich stand da und lächelte...und bekam dafür noch eine geballert! Aber das war mir egal! Vor denen weinte ich nicht mehr.

Für mich gibt es meine sogenannten Eltern nicht mehr. Ich sehe mich als Vollwaise...und es geht mir sehr gut damit!

Naja, und in meiner letzten Beziehung wurde ich ebenfalls oft geschlagen, weil ER extrem/krankhaft eifersüchtig war!

Doch ich lache immernoch! Und ich habe mir ganz fest für die Zukunft vorgenommen: JEDER der mir künftig in irgendeiner Form weh tut, den kicke ich total und für alle Zeit aus meinem Leben! Basta!
Böse Menschen, die mir (oder anderen weh tun) haben in meinem Leben garnichts zu suchen!


Das tut mir auch leid...

#18


F
Zitat von Amy87:
Ich hab mir geschworen , falls ich mal Kinder haben sollte, es besser zu machen. Sprich , nicht zuzuschlagen.

Meine Mutter hat mich noch geschlagen , als ich 18 war. Ich durfte ja nicht zurück schlagen, aber mir war so oft danach. Ich habe diese machtausübung nie verstanden.


Das habe ich mir auch geschworen und freue mich, das mich meine Kinder lieben.

Grüsse

#19


F
Zitat von Lilly44:
Amy87,

Schlagen hat nichts mit Macht zu tun, sondern mit Schwäche und Ohnmacht, Stress- und Wutabbau, demüten/erniedrigen wollen...! Und wer weiss, vielleicht liegt es auch bei manch einem an seiner sardistischen Ader.

Aber mit Macht hat das nichts zu tun...nein!

Menschen die andere Menschen (vielleicht sogar noch körperlich Unterlegene wie Kinder, Kranke, Alte, etc. oder aber auch andere Lebewesen) schlagen oder auf irgendeine andere Art verletzen sind in Wahrheit sooo schwach... sooo hilflos...und eigentlich erbärmlich/lächerlich!

Respekt gewinne ich durch positive Leistungen...z.B. durch Liebe und Geborgenheit schenken, durch gegenseitige Achtung, durch eine gute Arbeitsleistung, durch gute Schulnoten, in dem ich anderen auf irgendeine Weise Gutes tue (aber natürlich auch mir selbst...sich selbst darf man auch niemals vergessen), usw., usw.

Durch Gewalt gewinne ich KEINEN Respekt, sondern schüre nur Angst...und schlimmstenfalls sogar Wut und Hass!
Durch Gewalt (egal in welcher Form...psychisch oder physisch...sie verübt wird) kann man nachhaltig solch grossen Schaden anrichten, sodass das Opfer sein Leben lang damit zu kämpfen hat! Aber das ist den Tätern ja leider egal.

Ich wurde selbst als Kind/Jugendliche SEHR OFT und SEHR HART geschlagen!
Und nun bin ich selbst eine vierfache Mama und sogar schon einmal Oma.
Und ich habe meine Kinder OHNE jegliche Gewalt grossgezogen, denn ich verabscheue Gewalt zutiefst!
Und alle 4 sind zu lieben, anständigen, gebildeten Persönlichkeiten herangewachsen und wir haben ein so tolles Verhältnis zueinander.

Die Liebe und der Respekt meiner Kinder/meines Enkelkindes ist meine Belohnung für die Liebe und den Respekt die/den ich ihnen entgegenbrachte!

Ich bin auf ALLE meine Kinder sehr stolz und bin glücklich, dass ich sie habe! Und ich denke, sie sind auch stolz auf mich.

Man darf niemals so sehr die Kontrolle über sich verlieren, sodass man andere verletzt/Schmerz zufügt! Und vor allem sollte man immer genau hinschauen wer das vor einem steht und sich fragen: Will ich diesem Menschen (diesem Lebewesen) weh tun? NEIN, das will ich nicht und tue es auch nicht!

WAS DU NICHT WILLST WAS MAN DIR TU, DAS FÜG AUCH KEINEM ANDERN ZU!


Du sprichst mir damit aus dem Herzen...

#20


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore