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J

Jochanan
Gast

Ich hatte nun zum zweiten Mal innerhalb von ca. 3,5 Jahren das Gefühl den Halt zu verlieren. Es ist keine Angst. Es geht nicht um die Angst den Halt zu verlieren. Das Gefühl war kaum auzuhalten. Ich ging wirklich durch die Hölle. Ich habe so extreme Angst davor das noch einmal erleben zu müssen. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich hatte auch mehrmals ein Brennen in meinem ganzen Körper.

Hat jemand eine Idee, was das ist und was ich da tun kann?

20.02.2021 #1


102 Antworten ↓
F

Flame
Gast

Solange man permanent leidet,darf man das meiner Meinung nach (trotz Erkrankung) nicht als Dauerzustand akzeptieren.

Bin der Meinung,dass man da solange nach einer geeigneten Medikation plus fähigen und einfühlsamen Ärzten (damit meine ich Psychiater UND Psychotherapeuten) suchen muss,bis es besser wird.

Gebe zu,der Weg kann lang und äusserst anstrengend sein aber sich damit abzufinden:das kann es nicht sein.

Akzeptanz ja.
Dass man erkennt,dass man krank ist und Hilfe braucht.

Aber niemals sich damit abfinden,dass es einem dauerhaft schlecht geht.

Habe mehrfach den Psychiater gewechselt bis ich endlich einen gefunden habe,der hilft.
Nicht nur mit Medikamenten sondern auch als Mensch und Arzt:


Auch Therapeuten hab ich einige "verschlissen".
Eines Tages hatte ich eine,die freundlich und verständnisvoll war und ich konnte das zu Anfang gar nicht glauben.
Sie hat mich begleitet und auch heute noch kann ich sie jederzeit kontaktieren.
Das war aber eine jahrzehntelange Suche.

Hab aber - aus der Not heraus- nie aufgegeben zu suchen.

@NIEaufgeben
Von Dir weiss ich,dass Du medikamentös eingeschränkt bist,das ist natürlich was anderes.
Aber natürlich kann man auch ohne Medikamente einiges erreichen und da bin ich auch täglich dran.

Atmung ganz wichtig,Meditation mach ich auch von Zeit zu Zeit und auch immer schauen:"Was ist gerade los.
Was fehlt mir gerade,was brauche ich".

Meine Therapeutin hat gemeint,es ginge darum,die (zwanghafte) Kontrolle loszulassen und "bedürfnisorientiert" zu leben.
Also nicht
:"Was muss ich" sondern "was möchte ich,was brauche ich".

Dachte zunächst,das sei ja extrem egoistisch.
Aber mir wurde beigebracht,dass das Selbstfürsorge ist,die Grundlage dafür,dass man sich selbst respektiert.

22.11.2020 23:01 • x 4 #24


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Gefühl den Halt zu verlieren - nicht Angst

x 3


J

Jochanan
Gast

Ich habe die Therapie abgebrochen am Freitag. Ich sah kein Sinn mehr. In die Angstgruppe durfte ich nicht. Da hieß es, es würde nicht passen und die Einzeltherapie war auch sinnfrei. Aber ich konnte mich gut erholen, zur Ruhe kommen und meine Schmerzen haben sich stark verringert.

Etwas sehr wichtiges habe ich dort gelernt, was ich zwar teilweise schon wusste, aber was mir noch einmal etwas klarer wurde.

Die zwei Zusammbrüche waren ausgelöst durch starke Panikattacken und ich komme mit meiner Instabilität nicht klar und verfalle bei "Belastungen" schnell in die Passivität und kriege Panik und Schmerzen, weil ich mir etwas nicht zutraue oder mich als überfordert sehe, aber eben weil ich mir etwas nicht zutraue und mich selbst in die Ohnmacht führe.

Also was ich tun muss:

- weiterhin an meiner Stabilität arbeiten,
- Angstkonfrontation, u.a. Angst instabil zu werden, Angst vor Symptomen, Angst ein Zusammenbruch zu erleiden ...
- Wieder das Gefühl erlangen, dass ich die Kontrolle über mein Leben habe und nicht meine Symptome alles bestimmen
- Selbstsicherheit, dass ich Leid ertragen kann

Die Klinik hat sich gelohnt, weil die Schmerzen weg sind und ich mich etwas erholen und Kraft sammeln konnte.

Der Rest liegt jetzt an mir.

30.01.2021 21:33 • x 3 #76


Zum Beitrag im Thema ↓


J
Ich konnte herausfinden, dass ich mich in meinem Grübeln von sozialen Konflikten wehrlos gefühlt habe und extrem reingesteigert habe und dadurch es zu einem Zusammenbruch kam, bei dem ich psychosomatische Schmerzen hatte. Dies war dann so überwältigend, dass ich das Gefühl hatte, den Halt zu verlieren.

Nun meine Frage:

Wie geht man am besten mit psychosomatischen Schmerzen um? Also was macht man, wenn man körperliche Schmerzen hat, aufgrund der Psyche?

Lieber versuchen aus zu halten und mit klar zu kommen oder ist es ein Warnzeichen und man sollte sich lieber schonen?

#2


Hoffnungsblick
Was bedeutet für dich, den Halt zu verlieren? Wie fühlt sich das an?

x 2 #3


J
Wehrlos und ohnmächtig zu sein. Nichts tun zu können. Völlig übermannt zu sein von den Schmerzen und der Situation. Angst zu haben, dass es schlimmer wird und mit aller Macht zu versuchen Kontrolle über die Situation zu haben, mit dem Gefühl jedoch die Kontrolle zu verlieren und dass es schlimmer wird.

x 1 #4


J
Hey wenn man alles abgeklärt hat bei Ärzten und es ist alles inordnung dann ist es wohl die Psyche. Ich denke das Du irgendwas nicht richtig verarbeiten konntest und Dich vielleicht irgendwas Quält ?!?

Es gibt Skills und bei YouTube traumreisen die haben mir immer sehr geholfen. Vielleicht wäre auch eine Reha gut für Dich wo Du auch Mass. bekommst und viele Anwendungen hast und einfach mal zu Dir selbst finden kannst.

x 1 #5


Hoffnungsblick
Vielleicht ist es ein unerkannter seelischer Schmerz, den du mit aller Macht verdrängst und der sich so "Gehör" verschafft?

Vielleicht helfen Atemübungen? Vielleicht hilft, liebend und bewusst ganz in den Schmerz hineinzugehen, hineinzuatmen?

Mir hilft immer wieder Meditation: Mich fallen lassen in das Sein, wertungsfrei. Es ist eine Übung.

x 1 #6


J
Es ist zwar schon eine Weile her, aber ich möchte sehr gerne dieses Thema wieder auferleben lassen.

Die psychsosomatischen Schmerzen waren sicherlich ein Zeichen meiner Psyche stop zu sagen und ebenso ein Hinweis, dass es da etwas gibt, woran ich dringends arbeiten sollte.

Ich denke da an 2 Punkte. 1. Das Gefühl der Wehrlosigkeit und 2. Soziale Konflikte, in denen ich mich eben oftmals wehrlos fühle, wie verrückt drüber grüble und was mich an so vielen Dingen scheitern lässt.

Ich habe noch kein Therapeuten gefunden, der mir dabei helfen kann. Das Einzigste, was ich mache ist es hoch dosiert Neuroleptika zu nehmen. Das kann aber keine Lösung sein.

Habt ihr vielleicht Ratschläge, wie ich das verarbeiten könnte?

Vielleicht wie ich lernen könnte mich in Situationen nicht mehr so stark wehrlos zu fühlen, mit sozialen Konflikten besser um zu gehen und vielleicht auch es irgendwie zu entwöhnen, dass ich so oft so stark körperlich auf Stress reagiere?

Confused

#7


A
In Rollenspielen lässt sich soetwas auch erlernen,Frage deine Therapeutin danach.Liebe Grüße

x 1 #8


J
Das mit den Rollenspielen ist eine gute Idee, danke.

x 1 #9


Sonja77
Hallo,ich möchte dir nur sagen das man Psychosomatische Schmerzen immer aushalten sollte....ich selber leide darunter seit fast drei Jahren....

Und darf ich dich fragen was für ein Neuroleptika du nimmst?

Ich nehme auch eines,das war das einzige was bei mir etwas gewirkt Hatt..

Ich wünsche dir von Herzen alles gute und das es dir bald besser geht

Liebe Grüsse

x 1 #10


J
Hallo liebe Nie-Aufgeben,

ich nehme 1,5 mg Risperidon, 100 mg Perazin und bei Bedarf 50 mg Atosil.

Die beiden Male, als ich in der Klinik war, wurde mir auch gesagt, dass ich es aushalten muss. Mir wurde kaum Medikamente geben. Also ich hatte zwar oft um Tavor gebettelt, aber bekam es selten.

Beide Male halft es mir aktiv zu sein und mir mehr zu zu trauen.

Ich weiß nicht, wie ich mit psychosomatischen Schmerzen umgehen soll, ob ich die "verarbeitet kriegen kann" ...

Von Therapeuten, auch meiner derzeitigen Psychologin, heißt es nur, dass ich Skills anweden soll, wenn es noch einmal passieren sollte. Aber das ist die Hölle. Ich muss unbedingt die Ursache lösen.

Liebe Grüße

x 1 #11


Sonja77
Zitat von Jochanan:
Hallo liebe Nie-Aufgeben,ich nehme 1,5 mg Risperidon, 100 mg Perazin und bei Bedarf 50 mg Atosil.Die beiden Male, als ich in der Klinik war, wurde mir auch gesagt, dass ich es aushalten muss. Mir wurde kaum Medikamente geben. Also ich hatte zwar oft um Tavor gebettelt, aber bekam es selten.Beide Male halft es mir aktiv zu sein und mir mehr zu zu trauen.Ich weiß nicht, wie ich mit psychosomatischen Schmerzen umgehen soll, ob ich die "verarbeitet kriegen kann" ...Von Therapeuten, auch meiner derzeitigen Psychologin, heißt es nur, dass ich Skills anweden soll, wenn es noch einmal passieren sollte. Aber das ist die Hölle. Ich muss unbedingt die Ursache lösen.Liebe Grüße

Ja,es ist die Hölle das stimmt
Ich lebe seit fast drei Jahren mit den Schmerzen...
Ich versuche so gut es geht ein "normales"leben zu führen mit allem drum und dran...nur arbeiten das geht leider nicht mehr...

Ich halte es aus
Ich ignoriere es wenn es nicht zu schlimm ist
Und ich akzeptiere es als einen teil meiner Erkrankung...

Eine meiner Diagnosen ist die Somatoforme schmerzstörung
Könnt das vielleicht auch bei dir in Frage kommen?
Das müsste deine Therapeutin wissen und dir beantworten können...

Was mir immer sehr gut tut ist Bewegung ich gehe jeden Tag egal bei welchem Wetter raus spazieren oder radfahren.... spazieren immer auch mal 2 Stunden das tut immer gut...

Und was sehr wichtig ist
Den Fokus weg von den Schmerzen leiten...

Achtsamkeit gegen aussen
Pmr
Und Musik können auch gut helfen...

Ich nehme das Neuroleptika Olanzapin...früher noch das Quetiapin dazu aber das hab ich seit 14 Monaten abgesetzt....
Und ich habe für den Notfall Tavor in meiner medikation aber nehme es nicht,da ich ein dickschädel bin muss ich es alleine schaffen...

Wie du siehst du bist nicht alleine damit...
Gemeinsam sind wir stark und geben nicht auf

x 1 #12


J
Beide Male war es so, dass ich im ersten Monat kaum in der Lage war vom Bett auf zu stehen. Selbst das Reden fiehl mir sehr schwer.

Vielen Dank, dass du für mich da bist.

Weißt du denn bei dir, warum du diese Schmerzen hast?

Was sagt dir deine Therapeutin dazu?

x 1 #13


Sonja77
Zitat von Jochanan:
Beide Male war es so, dass ich im ersten Monat kaum in der Lage war vom Bett auf zu stehen. Selbst das Reden fiehl mir sehr schwer.Vielen Dank, dass du für mich da bist.Weißt du denn bei dir, warum du diese Schmerzen hast?Was sagt dir deine Therapeutin dazu?

Das ist doch selbstverständlich das ich für dich da bin,du musst das nicht alleine aushalten..

Wieso genau ich diese Schmerzen habe wissen wir leider nicht,es gibt zu viel schlimmes in meiner Vergangenheit da ist es unmöglich den genauen Grund dafür zu finden..
Vielleicht ist es auch etwas von allem..

Bei mir verschafft sich die kranke Psyche gehör durch körperliche Schmerzen...

Ich hab aufgrund dieser Schmerzstörung auch eine Angststörung entwickelt
Und ich leide auch an einer Komplexen Traumafolgestörung....

Ich war auch zwei mal in der Klinik stationär,aber gebracht hatte es mir leider nichts...was ich bis heute geschafft habe das hab ich aus eigener kraft geschafft und mit einer immensen Hilfe seitens meines Mannes der immer hinter mir steht...
Ohne ihn hätte ich das niemals geschafft und "überlebt"

Hast du jemanden an deiner Seite der dich auffängt wenn es dir schlecht geht?

x 3 #14


J
Ich habe zwar Familie und Freunde, nur sind die auch nicht gerade eine so große Hilfe. Das ist dann so, dass die mich mal mit nehmen, wenn die shoppen gehen oder so. Wirklich hilfreich ist das nicht. Eher ne Ablenkung bzw. Abwechslung.

Ich habe mit Psychologen leider auch nicht so viel Glück.

Ich glaube, dass ich die Neuroleptika so lange brauche, so lange ich das Gefühl der Wehrlosigkeit in mir habe, also kaum ein Vertrauen in mir habe. Und so lange ich mit sozialen Konflikten nicht umgehen kann.

Ich finde es sehr gut, dass du so diszipliniert bist. Ich bin es leider nicht.

Umso geschwächter man ist, umso mehr muss man sich bemühen. Enweder das oder man geht ganz unter oder läuft von einem Psychiater zur nächsten Klinik....

x 1 #15


Sonja77
Zitat von Jochanan:
Ich habe zwar Familie und Freunde, nur sind die auch nicht gerade eine so große Hilfe. Das ist dann so, dass die mich mal mit nehmen, wenn die shoppen gehen oder so. Wirklich hilfreich ist das nicht. Eher ne Ablenkung bzw. Abwechslung.Ich habe mit Psychologen leider auch nicht so viel Glück.Ich glaube, dass ich die Neuroleptika so lange brauche, so lange ich das Gefühl der Wehrlosigkeit in mir habe, also kaum ein Vertrauen in mir habe. Und so lange ich mit sozialen Konflikten nicht umgehen kann.Ich finde es sehr gut, dass du so diszipliniert bist. Ich bin es leider nicht.Umso geschwächter man ist, umso mehr muss man sich bemühen. Enweder das oder man geht ganz unter oder läuft von einem Psychiater zur nächsten Klinik....

Du gehst nicht unter
Du schaffst das und du bist nicht alleine....

Ich bin für dich da
Wann immer du jemanden brauchst

x 1 #16


Hoffnungsblick
Zitat von Jochanan:
oder läuft von einem Psychiater zur nächsten Klinik....


Das ist leider das Schicksal vieler Menschen, die sich ihrer Krankheit ergeben haben...

Wenn du dich wehrlos fühlst, dann hilft nur kämpfen.

Wie ich schon mal sagte, man kann dem Schweren nicht entgehen. Flucht hat Konsequenzen: Das Problem kommt zurück, wie ein Gummiball. Bei manchen das ganze Leben, wenn sie nicht kämpfen.
Gegen Naturgesetze kann man nichts ausrichten. Man kann nur mit ihnen gewinnen, nicht gegen sie

Wenn du lernen willst, und das wirklich (!) willst, dich zu wehren, dann könntest du z.B. einen Kurs in irgendeinem Kampfsport machen und auch die Ausdauer mitbringen, es durchzuhalten.

x 3 #17

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J
Ich muss noch einmal fragen.

Wie gehe ich am besten mit psychosomatischen Schmerzen um?

Gehe ich am Besten aus der Situation raus und mache etwas anderes, also sehe es als ein Stop-Zeichen oder versuche ich es aus zu halten und es wird mit der Zeit weniger?

Ich weiß nicht, warum das bei mir so stark ausgeprägt ist, aber ich habe Angst vor Schmerzen oder besser gesagt vor allem negativen, und ich denke, das mehr als viele andere.

Vielleicht traue ich mir zu wenig zu.

Die Idee mit dem Kampfsport ist sehr gut. Nach Corona möchte ich das sehr gerne machen. Am liebsten Kick-Boxen.

Ich wünsche euch ein erholsamen Sonntag.

P.S.: Ich denke, ich bin zu "soft".

x 1 #18


Hoffnungsblick
Zitat von Jochanan:
Gehe ich am Besten aus der Situation raus und mache etwas anderes, also sehe es als ein Stop-Zeichen oder versuche ich es aus zu halten und es wird mit der Zeit weniger?


Bei mir war es so: Je mehr Aufmerksamkeit ich meinen Symptomen geschenkt habe, umso mehr wurden es. Dadurch wurde ich "wehleidig". Meine Gedanken kreisten um psychosomatische Symtome, die sich dadurch vermehrt haben. Sie sind wie Kinder: Sie wollen Aufmerksamkeit und bleiben da, wo sie sie bekommen.
Als ich den anderen Weg eingeschlagen habe, nämlich mich nicht allzusehr um sie zu kümmern, höchstens so: " Ja,ja, euch kenn ich schon. Hab keine Zeit für euch. Muss Wichtigeres tun." - Da sind sie verschwunden! Ohne Aufmerksamkeit hatten sie keine Lust zu bleiben.
Das ist nun schon lange her und ich bin bei diesem Stil geblieben. Psychosomatische Schmerzen haben bei mir keine Chancen mehr. Habe wirklich Wichtigeres zu tun.

Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn ich meinen Geist mit anderen Dingen beschäftige, die mich wirklich interessieren und wenn ich wirklich den Menschen mit meinen Fähigkeiten dienen will, dann kann ich mich nicht auch noch um psychosomatische Schmerzen kümmern! Selbst wenn ich welche hätte oder habe, bekommen sie von mir nur wenig Aufmerksamkeit.
Zu Ärzten gehe ich auch nur noch im Notfall. Gut, dass es sie gibt! Dafür bin ich dankbar. Aber wenn ich ständig hinrenne, dann ernähre ich Krankheitsbewusstsein. So stelle ich mir mein Leben aber nicht vor.
Je mehr ich mich hätschle und bemitleide, umso schlechter geht es mir. Aber zum Glück habe ich gar keine Zeit mehr, mich selbst zu betüteln. Ich habe mein Leben auf wichtigere und interessantere Aufgaben umgestellt, die meine volle Aufmerksamkeit benötigen.

Du kannst dir auch Beispiele von Menschen suchen, die trotz Krankheit und körperlicher Beeinträchtigung ihren Beitrag für ihre Mitmenschen leisten.

x 1 #19


Sonja77
Also ich nehme meine Schmerzen wahr,ich halte sie aus und mache ganz normal meine Sachen weiter....
Ganz zu Anfang hab ich mich den Schmerzen hingegeben,ich war meine Schmerzen ich hab mich dermassen in meine Schmerzen hineingesteigert das sie immer schlimmer wurden und ich nicht mehr fähig war an etwas anderes zu denken....ich hab mich nur noch 24 Stunden am Tag um meine Schmerzen gekümmert und an absolut nichts anderes mehr gedacht..

Bis ich eines Tages gesagt hab,so jetzt ist Schluss es reicht....ich bin nicht meine Schmerzen sondern ich bin ich und will mein leben zurück...

Ich bin noch nicht ganz angekommen,aber im Vergleich zu letztem Jahr geht es mir sehr gut...
Obwohl ich weiterhin täglich starke Schmerzen hab...

Im Moment gehören sie zu mir,aber ich sage wo es lang geht und hab mir mein leben zurück geholt

x 2 #20


A


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