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Oktewia
Hallo , ich würde lügen wenn ich sage mir geht's gut, die letzten Tage waren so fürchterlich ich will gar nicht mehr dran denken, panikattacken ohne Ende egal wo... Meistens durch gedanken ausgelöst.
Ich habe lange überlegt und würde eine stationäre Tagesklinik in Betracht ziehen. Da ich mein Leben so nicht mehr meistern kann.
Der schönste Moment is für mich momentan das schlafen weil ich da nichts mitbekomme aber sobald ich aufwache fängt s schon an, ich hab immer mehr Probleme zur Arbeit zu kommen. Und oft wenn ich arbeiten gehe, sitz ich nur da und bin mit mir selbst beschäftigt , ich war schon 8 Stunden einfach nur da gesessen und habe nichts getan , als zu grübbeln und die Stunden rumzukriegen. Ich arbeite in einem Büro. Eigentlich gefällt mir die Arbeit super gut und habe Spaß daran, aber mit Angst sieht das alles ein wenig anders aus.

Zum Thema zurück, ich habe mir wie oben geschrieben überleg stationäre zu gehen. Natürlich habe ich davor auch Riesen angst, aber ich habe auch Angst meinen Job dadurch zu verlieren
Ich habe Angst das mir die Angst alles nimmt, das ich ohne Job da stehe und meine Wohnung kündigen muss usw.
Anderseits denke ich , geht meine Gesundheit vor , und da ich echt an meinem Limit bin und wirklich nur noch wie ein Häufchen Elend dahänge, brauch ich dringend Hilfe
Wie is das den mit dem Job, wenn man eine tagesklinik besucht und erstmal nicht mehr arbeiten kann , wie lief das bei euch genau ab ?

Und haben euch Tageskliniken was gebracht ? Für die wo es schon ausprobiert haben ? Liebe Grüße an euch

06.02.2016 17:30 • 07.02.2016 #1


3 Antworten ↓


Hallo, ich war auch in der tagesklinik war für die Zeit krank geschrieben, in der Tagesklinik wurde ich dann für arbeitsunfähig entlassen und bin dann in EU-Rente. Das ganze ist jetzt 7 Jahre her ( bin 34 Jahre ). Meine Ängste habe ich bis heute leider nicht im Griff.

06.02.2016 19:50 • #2


Zazazu
@Yvonne35 das ist furchtbar... Mich hat dein Beitrag gerade wirklich geschockt.... Wie gehst du damit um? Bist du nun in Therapie? Nimmt du medis?

@Oktewia bei dir hört sich das danach an dass du kaum noch am wirklichen leben teilnimmst. Dass du in eine Klinik möchtest finde ich gut. Bekommst du derzeit irgendwelche Medikamente oder eine Therapie? Wenn dein chef ein netter ist würde ich das persönliche Gespräch suchen und ihm deine Situation erklären. Du musst ja nicht ins Detail gehen. Burnout wird wesentlich besser von der Gesellschaft aufgenommen. Es geht um deine Gesundheit. Die wird - wenn du nichts tust - eh eher düster aussehen und auf kurz oder lang wirst du den job verlieren. Sollte dein chef kein Verständnis haben sollen gibt es mit Sicherheit überall andere Büros in welchen du arbeiten kannst aber einen neuen Kopf gibt dir keiner. Werde gesund. Lass dir helfen. Alles andere wird sich von ganz allein lösen.

06.02.2016 22:06 • x 1 #3


Hallo, meine Ärztin hat gesagt ich muss lernen damit zu leben. Das is gar nicht so einfach gehe alle 14 Tage zur Psychologien und zu meiner Hausärztin was mir sehr gut tut. Habe zwei Kinder ( 11 jährige Tochter und 4 Monate alten Sohn ) für die ich stark sein muss das hilft mir manchmal. Meine große ist sehr verständnisvoll. Nehme Citalopram 30 mg täglich und wenn es ganz schlimm ist Tavor aber ganz selten. Habe ne ganz liebe Freundin die mich unterstützt. Am schlimmsten ist es mit denn Ängsten wenn ich einkaufen muss oder raus muss, alleine unterwegs bin,........Es ist kein schönes Leben aber meine Kinder geben mir Kraft durchzuhalten.

07.02.2016 08:13 • x 1 #4





Mira Weyer