✔ Empfohlene Antwort
Gute Menschen, schlechte Menschen...einsam oder mit anderen...who cares? Was bringt es sich darüber Gedanken zu machen ob andere Menschen mit guten oder schlechten Intentionen handeln? Das kannst du ja ohnehin nicht beeinflussen und selbst wenn alle um dich "schlecht" sind, dann kannst du immerhin selber zu einem "guten" Menschen werden indem du nach deinen eigenen Vorstellungen handelst. Indem du selber giving to give praktizierst und dich selbst an der Erfüllung dadurch erfreust.
Ich mache es selber so und zwar nicht damit ich ein "guter" Mensch bin, sondern einfach weil es einen selber erfüllt. Ich bin ein egoistischer Altruist. Ich helfe anderen Menschen, einfach weil es mich selber freut wenn ich anderen Menschen etwas gutes tue und sie sich dann darüber freuen, Mensch bin ich egoistisch. Aber besser als die altruistischen Egoisten ne? Die Menschen die anderen nur helfen weil sie sich dadurch heimlich etwas versprechen. Oder war das jetzt der egoistische Altruist? Ich denke du siehst worauf ich hinaus will, schlussendlich sind alle Menschen egoistisch, auch wenn ich gerne anderen Menschen helfe, so tu ich das doch nur weil ich selber Freude daran empfinde, auch wenn es von der Gesellschaft als nobel angesehen wird, wenn ich selber keine Freude daran hätte würde ich es nicht tun. Und dass ich Freude daran empfinde verdanke ich einfach unserer Genetik, denn wir sind nunmal als soziale Wesen designt worden und daher freut es mich automatisch auch, wenn andere Menschen sich freuen. Den Spiegelneuronen sei dank.
Ob du deine Zeit alleine oder mit anderen Menschen zusammen verbringst juckt schlussendlich auch keinen. Nur du selber solltest dich fragen ob es dich wirklich erfüllt. Meiner Meinung nach haben wir nur ein Leben und wenn wir am Ende darauf zurückblicken und bereuen, dass wir etwas nicht getan haben, dann ist das halt schade. Also solltest du dich fragen ob du wirklich wegen ein paar schlechten Erfahrungen gleich die Flinte ins Korn werfen möchtest. Ich hatte auch tonnenweise schlechte Erfahrungen, aber diese können einen persönlich weiterbringen indem man in ihnen einfach eine Lektion sieht die man daraus lernen kann, statt sich in der Opferrolle zu suhlen.
Eine Kommunikation mit anderen Menschen beinhaltet diverse Komponenten, eine ist die inhaltliche, und ja da hast du recht, da gibt es in der Regel wenig, was andere Menschen uns mitteilen können was wir selber nicht irgendwo lernen können. Aber es gibt eine weitere Komponente und das ist die emotionale und das ist eigentlich die, die Gespräche mit anderen auf Dauer spannend macht. Wie geht es dem anderen Menschen? Was fühlt er gerade? Was beschäftigt ihn? Klar auch hier gibt es viel Geheuchelei und unnötiges Blabla, aber wenn man wirklich zum Kern eines anderen Menschen vorstosst und man seine wahren Emotionen mitbekommen kann, ist das wirklich ein sehr tolles und verbindendes Gefühl. Denn die Emotionen lügen nie, die Gefühle sagen stets wie der Mensch sich gerade fühlt und das macht ihn deshalb so authentisch. Und das erreicht man nur indem man sich selbst öffnet.
Aber ja, niemand schreibt dir vor wie du zu leben hast. Sei dir zu liebe immerhin ehrlich mit dir selber und überlege dir wirklich, ob es nicht vielleicht doch etwas gibt, wonach du dich sehnst und das du dir selber verwehrst. Denn wir haben alle dieses Geschenk des Lebens erhalten, wäre doch schade wenn wir nicht so viel wie möglich davon mitnehmen.
24.03.2018 06:49 •
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