Ich hatte gefragt, weil ich das Gefühl hatte, dass hier von verschiedenen Definitionen der Bergriffe ausgegeangen wird. Auf mich bezogen ist das auch so.
Für mich ist Einsamkeit in diesem Zusammenhang ein Gefühl, und zwar ein negatives. Und unabhängig davon ob nun andere Menschen um einen herum sind oder nicht.
Alleinsein ist für mich eine objektive Tatsache. Wenn keine Menschen um mich herum sind, bin ich allein.
Ich für mich kann ganz klar sagen, ich fühle mich einsamer je mehr "Bekannte" um mich herum sind, Stichwort Weihnachtsfeiern usw. bei solchen Veranstaltungen fühle ich mich fehl am Platz, weiß nicht, was ich da soll, weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Hab immer das Gefühl, das ich die einzige bin, die so denkt und fühle mich daher einsam. Alleine bin ich in diesen Situationen aber ganz sicher nicht.
Zitat:Einsamkeit kann was großartiges sein. Wenn man die Kunst des Alleinseins denn überhaupt erstmal beherrscht.
Aus diesem Satz würde ich machen: "Wenn man die Kunst des Alleinseins denn überhaupt erstmal beherrscht, wird man keine Einsamkeit empfinden".
Zitat:wenn sie denn absolute Loyalität, seelenverwandte Züge, gleiche Werte und Normen etc. mit sich bringen.
Wenn nicht, würde ich sie nicht als Freunde bezeichnen. Sondern nur als Bekannte.
Es gibt genau eine Person, die ich als Freundin bezeichnen würde. Die lebt am anderen Ende der Welt, wir kommunizieren auf englisch, das ist für uns beide Fremdsprache, haben und erst zweimal gesehen und halten Kontakt über Mail und Briefe und das nichtmal sehr häufig. Trotzdem ist das eine Freundin, weil die von dir aufgezählten Punkte zutreffen.
Mit Freizeitaktivitäten hat das in diesem Fall also gar nichts zu tun.
Zitat:Menschen mit denen man sich trifft um irgendwelche Freizeitaktivitäten auszuüben (ausschließlich) denke ich sind eher Leidensgenossen.
Gehört das vielleicht einfach in die Kategorie "Gemeinsam macht es mehr Spaß"?