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Hallo schönen guten Abend . Ich bin mittlerweile 24 Jahre halt und habe keine Freunde und auch nie welche gehabt . meine Freizeit verbringe meist mit schlafen und Videos anschauen auf meinem Handy. Ich nehme zwar Medikamente die gegen meine Angst und Panik helfen . Trotzdem fühle ich mich einsam . Manchmal gehe ich alleine raus spazieren an der frischen Luft oder gehe alleine durch die Einkaufsläden. bei meiner Familie ist es bekannt das ich nicht wirklich soziale Kontakte habe aber innerlich macht es mich einfach sehr traurig . kennt ihr das ? Wie kommt ihr mit der Einsamkeit klar ?

28.10.2020 23:02 • 01.12.2020 #1


97 Antworten ↓


Hallo Du (:

Du bist doch schon mal hier das doch schon mal was !

Bist du bei Facebook ? Vielleicht findest du da Leute oder hier gibt es auch Kontakt Anzeigen mit PLZ Nummern 0-9 guck doch da mal. Mit Corona ist das schon mal doof

Aber das wird ganz bestimmt, lass Denksport nicht hängen. Versuche aktiv zu werden suche Dir ein Hobby und geh viel spazieren

28.10.2020 23:41 • x 1 #2



Ich hatte noch nie Freunde ist das normal ?

x 3


Wer gute Freunde hat , braucht keine Feinde mehr, in der Not stehst du eh alleine da

29.10.2020 00:04 • x 3 #3


Abendschein
Zitat von gedankenspiel:
Wer gute Freunde hat , braucht keine Feinde mehr, in der Not stehst du eh alleine da

Ist das Deine Erfahrung, @gedankenspiel ?
Meine Erfahrung sieht anders aus.

29.10.2020 11:37 • x 3 #4


Ja meine Erfahrung

29.10.2020 11:43 • x 2 #5


life74
Zitat von gedankenspiel:
Wer gute Freunde hat , braucht keine Feinde mehr, in der Not stehst du eh alleine da



Ich teile deine Meinung. Bekanntschaften ja - aber richtige Freundschaften nein!

Ist allerdings auch immer eine Frage der individuellen Bewertung.

Wo fängt Freundschaft an und wo hört sie auf?

29.10.2020 13:00 • x 1 #6


Bärchen20
Hallo Marco !

Ich bin 38 Jahre alt und habe schon, mindestens seit 15 Jahre keine Freunde mehr. Zwar Brieffreunde / Mail Kontakte, aber das ersetzt auch keine richtige Freundschaft, für Kino, spazieren gehen usw. !
Klar kommt man nicht damit, aber was will man auch machen, besonders gerade bei Corona ?
Vielleicht findes Du hier jemanden und wie schon gesagt wurde, auf Facebook versuchen.

Kannst Dich auch gerne, bei mir melden !

08.11.2020 17:11 • x 1 #7


Zitat von gedankenspiel:
Wer gute Freunde hat , braucht keine Feinde mehr, in der Not stehst du eh alleine da


Wahre Freunde erkennt man erst in der Not - diese Aussage ist mir geläufig. Wer sich in der Not von dir abwendet, verdient die Bezeichnung "Freund" nicht und von dieser Sorte gibt es genug Menschen. Das meinst du wahrscheinlich........

09.11.2020 19:33 • x 2 #8


Richtig , gut erkannt

09.11.2020 19:52 • #9


rero
Zitat von gedankenspiel:
Wer gute Freunde hat , braucht keine Feinde mehr, in der Not stehst du eh alleine da

Ich glaube Feinde braucht, und will niemand. Egal ob man Freunde hat oder nicht...

09.11.2020 20:49 • x 1 #10


Hallo!
Ich glaube es ist leider normal für viele - ich habe auch noch nie Freunde gehabt, ich weiss nicht wie das geht. wenn ich so leute sehe werde ich manchmal richtig wütend.
was soll ich tun?
liebe grüsse1

09.11.2020 20:50 • #11


Hoffnungsblick
Hallo sieben7tage,

willkommen hier!

Zitat von sieben7tage:
werde ich manchmal richtig wütend.


Auf wen wirst du wütend?

09.11.2020 21:07 • #12


Normal ist es sicher nicht, da der Mensch "normalerweise" ein sehr soziales Wesen ist. Aber wer braucht schon Freunde & was ist schon normal? Habe Wurst mit Gesicht im Kühlschrank (die gute alte Bärchenwurst), das reicht vollkommen.
Ne quatsch, "Freunde" ist immer ein dehnbarer Begriff. Hatte früher viele "Freunde". Man war jedes Wochenende feiern, man wurde zu allen möglichen Festivitäten/Geburtstagen eingeladen, Messenger wie MSN, ICQ und Facebook liefen damals regelmäßig mit Nachrichten "heiß". Dann kam die vernünftige Phase, wo man sich nicht mehr jedes Wochenende die Birne dichtgekippt hat und somit blieben nach und nach auch Einladungen zu Geburtstagen usw. aus. Aus einer Zeit mit gut und gerne über 40 aktiven Freunden/Bekannten blieben am Ende drei richtige Freunde, auf die man sich auch jetzt noch immer verlassen kann. Bekanntschaften sind zwar schön, aber lieber 1-2 richtige Freunde statt dutzende Bekanntschaften. Man sollte also schon versuchen, hier und da Kontakte aufzubauen aus denen sich vielleicht richtige Freundschaften entwickeln. Darüber hinaus ist jeder Mensch verschieden, es gibt Leute diee gerne alleine sind und ihre Ruhe haben. Da dies nach eigener Aussage eher belastend für dich ist, solltest du versuchen etwas an deiner Situation zu ändern. Aktuell natürlich wenig machbar, aber es gibt gerade in Großstädten viele einsame Leute, die regelmäßig Unternehmungen veranstalten, wo sich kaum jemand vorher kennt. Darunter werden viele Leute mit einer ähnlichen Problematik sein. Zu Anfang sicher sehr befremdlich, aber man gewöhnt sich bekanntlich an alles, auch an soziale Kontakte. Viele Grüße

09.11.2020 22:20 • #13


florené
Aber wer braucht schon Freunde & was ist schon normal? Habe Wurst mit Gesicht im Kühlschrank (die gute alte Bärchenwurst), das reicht vollkommen.



Es gibt sogar Kliniken die bei sowas helfen, glaube jemand war mal in Heiligenkreuz oder so ähnlich. Schien eine tolle Methode zu sein.

09.11.2020 22:29 • #14


FeuerWasser
Zitat von Marco2016:
meine Freizeit verbringe meist mit schlafen und Videos anschauen auf meinem Handy

Zitat von Marco2016:
Manchmal gehe ich alleine raus spazieren an der frischen Luft

Zitat von Marco2016:
bei meiner Familie ist es bekannt das ich nicht wirklich soziale Kontakte habe


Es ist schon für gesunde Menschen schwierig eine gute Freundschaft aufzubauen und zu erhalten. Ist man stark eingeschränkt und verlässt wenig die Wohnung dann ist es eine logische Schlussfolgerung, dass man so keine Leute kennenlernen kann. Vielleicht findet sich online jemand, über Interessen und Hobbies, mit dem du schreiben kannst. Das könnte ein erster Anhaltspunkt sein.

Freundschaften ergeben sich in dem man vor die Tür geht und Menschen zwanglos kennenlernt. Sei das im Park, über Hobbies, über Bekannte. Ich habe meine beste Freundin kennengelernt als ich umgezogen bin. Sie ist eine Nachbarin von mir. Für mich, und so kenne ich das auch von anderen, müssen einige Berührungspunkte vorhanden sein, dass ich jemanden näher an mich heranlasse. Ähnliche Werte und Moralvorstellungen, ein gemeinsamer Humor.. das ist beinahe genauso schwierig als wenn man einen Lebenspartner sucht. Bei anderen ist es oft so, dass die sich von klein auf kennen und schon gemeinsam im Kindergarten waren.

Meiner Meinung nach, ist das auch viel ein Thema über Abgrenzung und Erwartungshaltung. Vor einigen Jahren schrieb mich eine ehemalige Schulkollegin an, die ich zu dem Zeitpunkt 17 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Wir hatten uns zum Essen gehen verabredet und so saß ich mit ihr beim Chinesen. Bei der Vorspeise hat sie noch hysterisch gelacht, beim verspeisen der knusprigen Ente hat sie mir lautstark von ihren Sexpraktiken erzählt und den Nebentisch noch mit unterhalten und zum Nachtisch hat sie dann geheult und mir erzählt sie findet keine Freunde. Final dann die Frage ob ich vielleicht ihre neue beste Freundin sein möchte. (wir waren zu dem Zeitpunkt beide 33 Jahre alt!). Ich wäre am liebsten schreiend davon gelaufen obwohl ich auch überzeugt bin, dass die händeringend nach Kontakten suchte. Das ist vielleicht ein etwas extremes Beispiel aber SO kann man niemanden finden.

11.11.2020 12:33 • x 1 #15


Ich habe zum Glück noch ein paar Freunde aus meiner Schulzeit, die werden aber immer weniger, und neue Kontakte auch schon seit Jahren nicht mehr.
Ich denke schon, dass das irgendwie auch normal ist, wenn man unter Ängsten leidet oder Pech mit seinem Umfeld hatte, kann man ja nichts dafür. Ich bin froh, dass ich noch Freunde habe/hatte, aber ich glaube als Erwachsener ist man einfach meistens allein.

Vielleicht hilft dir das Forum schon? Hast du Arbeitskollegen oder sowas?

11.11.2020 12:43 • #16


Ibreaktogether
Ich habe mal folgenden Fall direkt von einer Betroffenen erzählt bekommen: Sie war Ende 20/Anfang 30, eine Kollegin aus meiner Abteilung. Sie zog von Stuttgart nach Krefeld zu ihrem Freund. Sie war vorher eine sehr gesellige, lustige Frau, die nie Kontaktprobleme hatte. Aber sie war völlig verzweifelt, weil sie als "Fremde" nicht in den Freundeskreis ihres Lebensabschnittspartners reinkam. Sie konnte tun und lassen, was sie wollte. Sie kam dann zu der Vermutung, dass sie evtl. einfach den falschen Dialekt sprach.

Seitdem ich das gehört habe, ist mir klar, dass man ab einem gewissen Alter überhaupt nirgends mehr reinkommt. Ich sehe einfach zu viele Menschen um mich herum, die völlig vereinsamt sind oder zumindest keine Freunde oder Bekannten haben.

15.11.2020 22:22 • x 1 #17


Abendschein
Wer Freunde sucht, muß selbst ersteinmal ein guter Freund sein.
Ich habe eine sehr gute Freundin, die habe ich schon ein Leben lang, ab dem Schul Alter.

Gute Freunde sind wie Sterne, auch wenn man sie nicht immer sieht, so sind sie doch da.

30.11.2020 08:11 • x 1 #18


Ibreaktogether
Zitat von Abendschein:
Wer Freunde sucht, muß selbst ersteinmal ein guter Freund sein.

Als wenn das reichen würde. In unserer Gesellschaft mit 35% Singles, teilweise völlig vereinsamt, ist deine Bemerkung nicht gerade hilfreich. Es gibt einfach zu viele Menschen, die tun und lassen können, was sie wollen: Sie kriegen trotzdem keine Freunde mehr, obwohl sie früher mitten im Leben standen. Es ist die Gesellschaft, die die Menschen auseinander treibt. Dagegen kann man selbst kaum was machen. In den meisten Fällen reicht schon ein Umzug, um seinen Freundeskreis zu verlieren, und woanders kommt man nicht mehr rein.

30.11.2020 10:01 • x 1 #19


Lottikarotti
Zitat von Ibreaktogether:
Ich habe mal folgenden Fall direkt von einer Betroffenen erzählt bekommen: Sie war Ende 20/Anfang 30, eine Kollegin aus meiner Abteilung. Sie zog von Stuttgart nach Krefeld zu ihrem Freund. Sie war vorher eine sehr gesellige, lustige Frau, die nie Kontaktprobleme hatte. Aber sie war völlig verzweifelt, weil sie als "Fremde" nicht in den Freundeskreis ihres Lebensabschnittspartners reinkam. Sie konnte tun und lassen, was sie wollte. Sie kam dann zu der Vermutung, dass sie evtl. einfach den falschen Dialekt sprach.Seitdem ich das gehört habe, ist mir klar, dass man ab einem gewissen Alter überhaupt nirgends mehr reinkommt. Ich sehe einfach zu viele Menschen um mich herum, die völlig vereinsamt sind oder zumindest keine Freunde oder Bekannten haben.

Genau das gleiche erlebe ich auch gerade.
Ich bin mit meinem Partner 7 Jahre zusammen. Er kommt nicht in meinem Freundeskreis unter, und ich nicht in seinem.
Sind wir auf Geburtstagen eingeladen, wird oft über Internes gesprochen, was der Jeweils Fremde nicht verstehe.
Zusammen wachsen tun die beiden Freundeskreise nicht, zu unterschiedlich die Lebens und Denkweisen.
Wir sind aber nun auch alle an bzw über die 50.
Wir haben keine oberflächlichen Bekanntschaften mehr, sondern nur Freunde die wir schon 30 Jahre haben. Aber trotz der langen Zeit, bekommen wir es nicht hin mal zusammen was zu machen.
Es passt einfach nicht !
Ich glaube, in so einem Fall muss man sich auch neue Freunde suchen, gemeinsame, durch neue Aktivitäten.
Kein Mensch klopft an der Tür und sagt, ich will dein Freund sein.
Man muss auch selbst aktiv werden.
Bei meinen alten Freunden ist man irgendwann aus dem Gedächtnis draußen.
Ich habe so oft schon gesagt, lass uns mal was machen, sagt mal Bescheid wenn ihr essen geht usw.....es kommt nix.
Von meiner besten Freundin weiß ich das mein Freund ihr nicht so passt. Er ist ihr zu konservativ.
Schade aber ist so.......über kurz oder lang wird sich diese Freundschaft auseinander leben.

30.11.2020 10:43 • #20



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