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t.2905
Ich kämpfe jeden Tag um das Alltägliche, um das ganz mormale Gefühl, darum Normal zu sein, normal zu leben.
Was ist normal?
Ich habe das ganz normale verloren, einen normalen Tag, ein normales Geühl, ich habe mich verloren, mich so wie ich ganz normal bin.
Ich erkenne mich nicht, so kenne ich mich nicht, so mag ich mich nicht.
Könnte ich doch die Zeit zurück drehen, irgendwohin, an einen Punkt, an dem ich es ändern kann, an einen Punkt, an dem ich meine Gesundheit halten kann.
Jetzt gehe ich einen Weg, den ich nicht gehen will, ich gehe einen Weg, den ich nicht kenne, ich gehe diesen Weg, weil man halt laufen muss.
Er gibt noch Tage, an denen möchte ich fliegen, an denen sehe ich die Sonne, ich möchte sie halten, diese Tage, doch mit dem Abend kommt die Verzweiflung, weil ich weiß, morgen ist ein neuer, ein anderer Tag.
Er gibt so keine Zukunft, nur eine Vergangenheit, die irgendwann einmal besser war, doch auch diese wird irgendwann vergessen sein.

18.03.2009 11:00 • 30.05.2009 #1


38 Antworten ↓


JASS85
Das ist n gut Frage, was ist denn schon normal......Genauso zu sein, wie alle anderen? Muß man denn so sein? Außerdem ist jeder Mensch auf seine Art und Weise eben so, wie er ist.
Was würdest du dir denn gerne wünschen? Wie stellst du dir denn dein Leben vor? Vorallem, was verstehst du denn unter normal?
LG die JASS

18.03.2009 15:21 • #2



Ganz Normal!

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t.2905
Natürlich nicht, wie alle anderen. Ich meine normal für mich, so wie es immer war. Die Angst lässt mich manchmal so verzweifeln. Ich habe manchmal Angst, dass ich nie wieder ins normale Leben zurückfinden kann, z.B. ganz normal und selbstverständlich arbeiten gehen. Ich kann im Leben nicht mehr das erreichen, was ich gerne möchte, weil die Angst mein Leben so sehr einschränkt, jede kleine Veränderung und jedes Problem bringt mich aus der Fassung. Ich wünschte mir, so sehr!, dass ich diese Panik- Angststörung nicht hätte! So sehr!

Halt ganz normal...

18.03.2009 20:07 • #3


JASS85
Ich weiß, was du meinst. Vor meiner Erkrankung habe ich die Dinge für selbstverständlich gehalten und dann, als es so schlimm geworden ist, habe ich mir auch immer gewünscht mein Leben genauso wie vorher zu Leben.....Hatte auch schon eine angstfreie Episode, aber so langsam kommt die Angst und Panikstörung wieder, aber diesmal etwas anders, als vorher!
War ein Jahr lang krankgeschrieben und jetzt mache ich n neuen Job und habe Angst, dass ich schonwieder wegen der Erkrankung versage! Das es mir wieder schlechter geht und ich es nicht schaffe, wobei man dann ja schonwieder in seinem Teufelskreis steckt....Die Angst vor der Angst....Erwartungsangst. Bei mir tritt dieses blöde gefühl immer abends auf. Man denkt manchmal echt, dass man bald durchdreht oder die Kontrolle verliert!
Wie ist es bei dir, was genau macht dir Angst?
LG die JASS

18.03.2009 20:46 • #4


t.2905
Ja, so in etwa ist es bei mir auch, vor allem Abends kommt dieses Gefühl, die Angst. Ich habe auch eine schei. davor, mal die Kontrolle zu verlieren und durchzudrehen.
Angst mach mir vorallem die Zukunft, ich habe Angst, dass es ewig so weitergeht, dass ich nicht fähig bin zu arbeiten, oder mich um alltägliche Sachen zu kümmern, dass mein Leben also einfach so an mir vorbei zieht und Jahr um Jahr einfach nur eine Qual ist. Ich habe echt Angst vor dem, was kommen wird, da ich es nicht mehr abschätzen kann.

Bist du in Behandlung?

18.03.2009 21:22 • #5


JASS85
Wielange ist das denn schon bei dir und befindest du dich in Behandlung?
Gib dich nicht auf, ich weiß, dass es leicht gesagt ist, aber versuche nicht zu sehr in der Zukunft zu leben und befürchten, dass es dir schlecht geht oder wie es weiter geht. Lebe den Tag und jede Sekunde, versuche sie zu fühlen. Ich kenne das nur zu gut, dass man denkt, dass man jeden Moment die Fassung verliert und vöpllig austickt. Sogar, dass man sich selber oder Andere verletzt, aber sind wir mal ehrlich.....wir sind doch im Grunde nur Angsthasen, die Angst vor der Angst haben......Ist dir das denn schonmal passiert, dass du die Kontrolle verliert hast? Die Antwort ist bestimmt, wie auch bei mir NEIN! Es ist nur die Angst in deinem Kopf und du mußt versuchen aus deinem eigenen Teufelskreis zu durchbrechen. Weißt du denn, wie der bei dir beginnt?
Bist du eigentlich m oder w?und wie alt? Dein Nick gibt ja keine genau Auskunft, nur damit du für mich etwas zu einer Realen Person wirst;-)
LG die JASS

18.03.2009 21:49 • #6


t.2905
Ich hatte die Störung das erste mal mit 15-16 Jahren in etwa, da ist es aber nach einer gewissen Zeit wieder verschwunden und ich hatte es auch völlig aus meinem Leben verbannt und vergessen. Und dann kam es vor ca einem Jahr recht plötzlich wieder und hat sich scheinbar auch fest verankert.

Die Kontrolle habe ich Gott sei dank noch nie verloren und ich sage mir in solchen Momenten auch immer, dass es nicht passieren wird, aber irgendwie kann man diese Angst nicht überwinden, das Gefühl, die Vorahnung, die Kontrolle zu verlieren steckt tief drin, warum auch immer.

Ich denke, mein Kreis beginnt mit vielen Sachen, ich mache mir sehr viel Kopf über alle möglichen Sachen, dann kommen ein paar Probleme dazu und/oder kleine Veränderungen und schon gehts los. Ich habe es eigentlich ganz gut im Griff, aber nur, wenn ich in so einer Situation alleine und Zuhause bin. Aber ich habe das Gefühl, das mit jeder Attacke meine Kraft und Lebenslust schwindet. Ich habe immer den Gedanken, wenn ich Panik bekomme, dass ich das jetzt nur beenden kann, wenn ich mich umbringe, ich denke ich werde dies nie tun, aber irgendwie habe ich doch mal vor einer Kurzschlussreaktion angst.

Ich bin weiblich und 22 Jahr alt und du?

Lg Tina

19.03.2009 10:28 • #7


t.2905
Ach so, vergessen, ja ich bin in Behandlung, war bei einem Tiefenpsychologen in Behandlung, der hat es aber abgebrochen, da er nicht weiter kam und ich bin bei einer Psychaterin in Behandlung und nehme Lyrica (ist eigentlich ein Medi für Epileptiker, aber jetzt auch für Angststörungen zugelassen) und Cipralex (Antidepressiva) und nun habe ich im Juni einen Termin bei einer Verhaltenstherapie.

Wie schaut es bei dir aus?

19.03.2009 10:32 • #8


JASS85
So viele parallelen. Ich habe jetzt auch gerade die Therapi mit meinem Therapheuten abgebroch(beiderseits), da er auch bei mir nicht weitergekommen ist und auch der Meinung war, dass ich eine Verhaltenstherapie machen soll...... Kenne dieses Gefühl auch nur zu gut. Tagsüber geht es mir gut, wobei ich auch viel grübel, aber mehr darüber, was mein Umfeld von mir denkt....wie ich mich verhalte, wie ich reden. Halt solche Sachen und abends gehts dann manchmal wieder los mit übelkeit oder einfach nur so ein beklemmendes Gefühl, als ob man gleich den Verstand verliert. Die positiven Sachen sind dann immer alle gleich verschwunden und es zählt nur noch das Negative. Das macht mich auch immer ganz fertig und nimmt mir die ganze Lebensfreude, wobei ich echt ein lustiges Ding bin
Als ich noch krankgeschrieben war...ca. über 1 Jahr, da hatte ich die Angst und PA nicht.....erst jetzt, wo ich endlich wieder arbeite und den Beruf mache, den ich schon immer machen wollte und es auch super läuft, gehts wieder los. Mir könnte es nicht besser gehen, habe n superlieben Freund, n tolle Wohnung, Haustiere und n tollen Job, was will ich also mehr!? Suche ich mir die Probleme, weil ich glücklich sonst nicht zufrieden bin? Kennst du das auch, wenn du n Attacke hast und sie ist vorbei, dass man sich die nächste wieder einredet, obwohl man froh sein müsste, dass sie weg ist? Kann das nicht beschreiben......es ist so merkwürdig!
Ach so bin 23.
LG die JASS

19.03.2009 14:05 • #9


t.2905
Ja, da hast du recht, wenn es soweit ist, ist das Negative ganz groß und nimmt alles ein und wenn eine da war sitzt man eh nur noch auf der Lauer und erwartet die Nächste und dann kommt die berühmte Angst vor der Angst und wenn man sich mal fragt, warum man Angst hat, findet man keine Antwort und trotzdem hat man Angst.

Was mich so anstinkt, ist, dass sich das ganze Leben nur noch darum dreht, was kann man noch machen, wie verhält man sich, auf was kann man sich einlassen usw, es geht nur darum, ob irgendwas oder irgendjemand die Angst auslöst, aber mal ehrlich nicht immer hat man die Wahl, ob man bestimmte Sachen machen kann. Probleme gibt es immer. Manchmal gibt es ja auch gar keinen bewussten Auslöser für die Angst, jedenfalls bei mir nicht, dann kommt sie einfach so und da frage ich mich auch meißt nach dem Grund.

Wie sind denn bei dir die Nebensymtome? Ich habe manchmal Herzstolpern und vor allem immer Atemnot, manchmal Schwindel und ich bekomme immer einen ganz heißen Kopf, wenn ich eine richtige Attacke habe. Und ich habe dann meißtens kaum noch Kraft, muss mich dann immer irgendwo anlehnen oder setzen.

Lg Tina

19.03.2009 17:41 • #10


JASS85
Hey Tina!

Also bei mir ist es immer so, dass mir schlecht wird, dann fange ich an zu Zittern und bin megadoll angespannt. Laufe dann immer wie n blöde rum oder versuche ganz still zu liegen, wobei ich dann wieder aufspringe, wenn es schlimmer wird. Das Schlimmste ist auch das Gefühl völlig neben sich zu stehen und man denkt, dass man gleich den Verstand verliert.
Meist hilft es mir einfach Wasser zu trinken und mir n Wärmflasche auf den Bauch zu legen.....Dazu versuche ich an etwas schönes zu denken oder mich anders abzulenken, wobei man dies ja eigentlich nicht soll, da man die Angst erleben soll, bis sie abklingt......Nur manchmal, wenn es schon n Stunde andauert, dann hat man da auch keinen Bock mehr drauf
Was machst du so, wenn die Angst wieder kommt?
LG die JASS

19.03.2009 23:20 • #11


t.2905
Völlig still sitzen oder liegen kann ich da auch nicht und ich atme dann ab und zu mal laut oder schwer (je nach dem, wie man es sieht), ich versuche mich, durch das atmen, von der Anspannung zu befreien. Ich habe dann auch immer so eine Anspannung, das ich denke, gleich laufe ich Amock und muss wegrennen. Bin ich z.B. in der Wohnung, habe ich dann manchmal das Verlangen nach drausen zu rennen, bis mir dann immer klar wird, dass es darusen auch nicht besser werden wird, da die Panik ja nun mal nicht Raumgebunden ist. Wobei ich sagen muss, manchmal hilft es mir einfach ohne Ziel zu laufen.
Aber meißtens muss ich sagen, wenn ich ne Attacke habe mache ich Augen zu und durch, also ich warte sozusagen bis es vorbei ist und versuche es zu ertragen.

Wie geht es dir denn nach einer Attacke, mein Freund hat mal gesagt, ich bin wie ein Epileptiker, wenn meine Anfälle vorbei sind, bin ich totmüde und völlig erschöpft.

Ich ärgere mich nur immer so, wenn ich drüber nachdenke, weil das Leben so schön sein könnte, wäre da nicht diese dunkle Wolke der Angst, ich habe echt die Schnauze voll davon. Wenn ich überlege, was für ein starker Mensch ich bin, wenn es mir gut geht, Lebensfroh, lustig, bereit meine Träume zu verwirklichen und wie sehr ich mich verändere, wenn ich Angst habe, dann bin ich völlig verzweifelt, kurz davor aufzugeben, sehe in nichts mehr Sinn und habe an nichts mehr Spaß, manchmal bekomme ich auch richtige Heulkrämpfe, weil ich einfach nicht mehr will.

Das alles ist für die Menschen in unserer Umgebung natürlich auch schwer und vor allem kompliziert zu verstehen. Manchmal verstecke ich mich auch hinter meiner Krankheit, ich versuche Sachen dann erst gar nicht, weil ich wegen meiner Angst ja sowieso scheiter, jedenfalls glaube ich das.

Ist dein richtiger Name eigentlich Jass?

20.03.2009 10:29 • #12


JASS85
Bei mir ist es nicht anders.... Bin sonst n richtig lustiger Mensch mit vielen Ideen und mir wird oft gesagt, wie stark ich bin und wie ich das mache. Mache mir halt selber das Leben so schwer!
Mein Freund gehts bei meinen Attacken auch nicht so gut, weil ich so zitter und danach fühle ich mich immer so, als wäre ich einen Marathon gelaufen. Ich atme auch immer ganz schwer aus.... Son verzweifelter...HHMMMM.
Mir ist gestern Abend aufgefallen, als ich bett lag, dass ich entspannt einschlafen konnte ohne andere Gedanken, in dem ich mir einfach im Kopf gesagt habe, beim einatmen SCHLA und beim ausatmen FEN. Das war irgendwie toll...Hoffentlich klappt das jetzt immer;-)
Heiße Jenny und du Tina!?
LG Jenny

20.03.2009 14:13 • #13


t.2905
Hallo Jenny, habe am Wochenende immer viel zu tun, kam deshalb nicht zum antworten. Ja, ich heiße Tina. Das mit dem Schlafen habe ich auch mal probiert, klappt wirklich ganz gut, wenn man es konsequent macht.
Was arbeitest du? Ich arbeite immoment in einem Hotel am Wochenende und das klappt auch ganz gut, ich fühle mich auch wohl, habe aber trotzdem bedenken, wenn ich dann in ein paar Monaten, die ganze Woche Streß habe, dass das nicht geht. Mache in ein paar Monaten Lehre, etwas verspätet und habe jetzt schon vor der Prüfung Angst, da weiß ich echt nicht, wie ich es schaffen soll.
Wie liefen bei dir Prüfungen? Oder hattest du da die Störung noch nicht?

23.03.2009 12:18 • #14


JASS85
Hey Tina!

Bin gelernte ZMF! Meine Erkrankung kam erst am Ende meiner Ausbildung richtig raus!
Ich weiß ja selber auch, dass es immer leichter gesagt, als getan ist, aber du solltest die Dinge einfach auf dich zukommen lassen. Es ist ja immer die sog. Angst voer der Angst- Erwartungsangst und dann treten wieder Probleme auf, auf die man echt verzichten kann. Wenn ich also merke, dass mein gedankenteufelskreis wieder losgeht denke ich einfach an was völlig anderes oder gehe auf die Seite und schreibe mir die Sorgen von der Seele.
Seit knapp 3 Tagen habe ich keine Symptome gehabt. Jeder Tag ohne PA macht mich irgendwie wieder stärker, wobei mich jetzt eine PA bestimmt wieder ganz doll runterzieht, aber daran will ich nicht denken. Ich genieße also dieses Gefühl, dass es mir gut geht! Darauf kommt es ja auch an....Jeden Moment zu genießen und auch die positiven Seiten zu sehen.(bin eher der Negativdenker)........Versuche das aber auch anders zu machen
So genug geschrieben, hoffe ich langweile dich nicht
LG Jenny

23.03.2009 22:04 • #15


t.2905
Hallo Jenny, weiß nicht, ob ich jetzt blöd bin, aber was ist ZMF (also Fachkraft kann ich mir denken, aber den Rest?)?
Habe vor einem Jahr meine Schule nachgeholt und ich muss sagen, die Prüfungen waren der Horror schlecht hin. 2 Wochen fast durchweg Angst und Panik und bei den Prüfungen auch, wurde sogar von Prüfung zu Prüfung schlimmer, bei der letzten musste ich dann sogar eine Notfalltablette nehmen. Trotz guter Noten, kam ich jeden Tag heulend nach Hause, weil ich einfach nur am Ende war...
Mir geht es auch relativ gut in letzter Zeit (naja, bei meinem Tablettenverbrauch...), aber jede Panik, mag sie noch so klein sein, lässt mich aufs neue verzweifeln. Hinzu kommen diese blöden Depressionen, die sind absolut ätzend, da kann man nichts mit mir anfangen.

Wenn es mir schlecht geht, schreibe ich meißtens auch den ganzen Mist von der Seele, ich finde das hilft ganz gut.

Ich denke auch immer eher Negativ und versuche es zu ändern, aber das ist sehr schwer, irgendwie steckt das tief drin.

Lg Tina

24.03.2009 10:19 • #16


JASS85
Hey Tina!

Ist doch nicht schlimm;-) Zahnmedizin.
Mir gehts seit ein paar Tage wieder besser und ich hoffe, dass es jetzt auch mal wieder so bleibt. Muß auch sagen, dass das Forum mir auch sehr geholfen hat, wobei ich um die Verhaltenstherapie nicht rumkomme;-)

Gib dich nicht auf! Ich habe ja auch immer gedacht, dass ich nie wieder ein normales Leben führen werde oder kann. Es hatte bei mir ja auch über 1 Jahr geklappt und ich konnte all das machen, was ich vorher auch unbeschwerd machen konnte.
Klar hat es mich jetzt auch mal wieder runtergerissen, aber wie du hörst(liest) , ziehen die Regenwolken auch wieder vorbei. Man muß sich dazu zwingen auch die kleinen und schöne Momente zu genießen und auszukosten! Auch wenn ich dich nicht wirklich kenne, wünsche ich es sehr für dich!
Hab noch einen schönen Tag!
LG Jenny

24.03.2009 17:30 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

t.2905
Vielen Dank für deine Wünsche!
Ich habe mich ja jetzt auch zu der Verhaltenstherapie durchgerungen, ich denke auch, dass es keine schlechte Sache ist, man lernt in dem Moment, damit umzugehen und ich denke darauf kommt es an. Vielleicht ist dann auch alles weniger schlimm und aussichtslos.
Ja, man muss lernen, die kleinen Sachen zu schätzen und von ihnen zu leben. Vielleicht sollte man nicht immer Angst vor der nächsten Angst haben, sondern auf jeden schönen Moment freudig warten und eher darauf sein denken konzentrieren. Ich werde es denke ich mal so probieren. Ist halt immer schwer und fordert viel Selbstdisziplin.

Ich wünsche dir auch alles erdenklich Gute!!

Dir auch noch einen schönen Abend.

Lg Tina

24.03.2009 22:25 • #18


JASS85
Finde ich klasse... Habe jetzt Freitag auch meinen Termin und hoffe sehr, dass der Therapeut gut ist und mir weiterhelfen kann und vorallem, dass er noch einen Platz für mich hat.
Jetzt gehts mir gerade wieder gut....diese pa sind doch echt blödsinn. verstehe das selber nicht! eben dachte ich noch ich muß sterben und habe total angst und jetzt ist es so, als ob nichts gewesen ist! blöde krankheit!

24.03.2009 22:40 • #19


t.2905
Ja, genau das meine ich, es ist eigentlich totaler Schwachsinn, man weiß nicht wo sie herkommt, warum sie kommt und warum man eigentlich Angst vor ihr hat, eigentlich weiß man das nichts passieren kann und wenn sie wieder weg ist, kommt es einem weniger schlimm vor, als in dem Moment...
Und genau weil es so blöd und eigentlich sinnlos ist, werde ich mal versuchen, wenn ich sie habe, dann genau entgegen zu reagieren und irgendwas schönes zu machen oder genau das zu machen, vor dem ich gerade Angst habe oder weswegen ich mich unwohl fühle. Also einfach mal probieren die Panik zu überspielen, herauszufordern, zu akzeptieren, je nach dem. Vielleicht hilft es ja, dass sich der Körper so daran gewöhnt, dass es irgendwann einfach dazu gehört und man keine Einschränkungen mehr hat! Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und irgendwie gewöhnt man sich ja immer an alles, man muss nur den richtigen Weg finden und da hoffe ich auch, dass mir die Therapie helfen kann.

Wünsch dir noch nen schönen und entspannten Tag und immer daran denken, die Sonne ist dort, wo man sie sieht

25.03.2009 12:03 • #20



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