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V

void
Mitglied

Beiträge:
74
Themen:
3
Mitglied seit:
Ich ertrage das nicht mehr lange. Ich ziehe meinen Partner nur mit in den Sumpf aus Depressionen. Ich habe einfach keine Lust mehr. Ich fühle mich so einsam, trotz Beziehung, trotzdass ich geliebt werde - er zeigt es mir jeden Tag.
Aber ich will nicht mehr leben, ich sehe keine Hoffnung mehr.

07.05.2012 #1


150 Antworten ↓
E

emerald
Gast

Und jetzt mal der Reihe nach, da hier einiges durcheinandergekommen ist.

Zitat von Bird:
Ok Emerald, ich weiß jetzt, wer du bist, und ich sehe, dass du dich hier im Forum als Merfachavatar, also systemgetreu wie auch wo anders angemeldet hast, hier also offensichtlich um deine vermeintliche Kränkung, die du von mir erlitten hast, zu verarbeiten. Ich werde nun einen Beitrag von dir beantworten. Ich hatte es nicht vor, sehe aber, dass dein Anliegen dich regelrecht verstört, und das tut mir für dich aufrichtig leid. Ich hätte nie gedacht jemals ein Anlass für eine solche missliche und scheinbar groß angelegte Sache zu sein.


Da verrennst du dich nun aber gewaltig. Du kannst nicht wissen wer ich bin, da ich nicht weiß, wer du bist. Und ich kann dir versichern, dass ich hier nur einen Account habe. Dazu kann ein Admin/Moderator aufgrund der schwere dieser Anschuldigung sicher Aufschluss bieten. Und das ist wieder eine Beleidigung für mich, dennoch will ich es dir als guter Mensch ausnahmsweise nachsehen.

Zitat:
Ich hätte mir gewünscht, dass sachliche Kritik kommen würde. Sachliche Kritik, bzw. Gegenargumente bezüglich der Themen, über die ich geschrieben habe. Jemand hat einen Eröffnungsbeitrag verfasst, er möchte sich umbringen. Es gab Vernachlässigung in der Kindheit. Ich habe zum Thema Lebenssinn, zum Thema Tod, zum Thema Elternliebe, sogar zur Mutter-Tochter-Problematik geschrieben. Dass dies alles aber offensichtlich nur eine Falle gewesen ist und daher auch kein Feedback kam, auch nicht an andere User, wußte ich nich. Ich fühle mich deshalb nicht schlecht, warum auch - es haben einige hier mitgelesen und vielleicht ist für sie dabei auch etwas hilfreiches gewesen. Was deine Absicht betrifft, für die stehst allein du in Verantwortung.


Ich habe nie behauptet, dass sämtliche deiner Beiträge in diesem Thema sinnlos, gar nutzlos eingebracht wären. Natürlich hast du Sachkompetenz und eigentlich komme ich mir komisch vor, wenn du von meinem Potenzial schreibst, welches ich eigentlich dir zugerechnet habe. Wie dem auch sei, um es nun in sehr deutlichen Worten zu sagen:
Ich habe in den vorherigen Beiträgen deutlich erwähnt, dass ich mich nicht ausschließlich auf dieses Thema beziehe, sondern auf das Forum im Allgemeinen. Und da brauche ich keine Screenshots für um irgendetwas zu beweisen, denn hier kann meines Wissens nach nichts gelöscht werden:

- Du hast andere User mehrfach beleidigt und das finde ich unmöglich. Ich bin mit Sicherheit kein Robin Hood der Foren, aber du hast andere, die in diesem Forum aufgrund ihres Zustandes ohnehin schon sehr verletbar sind, stark verletzt. Und das weiß ich aufgrund von PN Kontakten. Das ziehe ich mir nicht an den Haaren herbei. Ich sehe eben nicht gerne, wie man jemanden tritt der bereits am Boden liegt.
- Du hast vieles anderen Vorgeworfen, was maßgeblich dich selbst betrifft. Und wenn man andere bezichtigt, sie wären etwas, was sie nicht sind, dann ist das eine Lüge.
- Du schreibst in einem Stil, bei dem man deine Ausführungen nur kaum nachvollziehen kann, sodass man sich zwangsläufig wie ein Idiot fühlen muss. Und das habe nicht nur ich gesagt. Merkwürdigerweise tust du das nun nicht mehr, sodass ich mir nun sicher bin, dass du dies getan hast, damit sich andere minderwertig vorkommen.

Ich glaube da waren noch andere Punkte in meinen Beiträgen, aber an die kann ich mich nicht mehr erinnern, es ist schon spät und ich habe auch keine Lust mich dauernd zu wiederholen.

Bzw. Ich glaube schon, dass du anderen mit deinen Beiträgen helfen konntest, nur Zweifel ich daran, ob die Art wie du es tust, immer in die richtige Richtung führt.

Zitat:
Das also, was du schreibst, ist keine sachliche Auseinandersetzung, sondern ein persönlicher Angriff - nur um das richtig zu bennen.


Einen persönlichen Angriff würde ich es nun nicht nennen, da ich keine Ahnung von deiner Personalie habe. Aber zugegeben, die Art wie ich dich kritisiert habe war sicherlich nicht nett. Aber es fällt unheimlich schwer jemanden mit Samthandschuhen zu behandeln, der es bei anderen ebenso nicht für nötig hält. Doch um es richtig zu benennen: Wären es nur die weggelassenen Samthandschuhe, dann könnten wir beide darüber Lachen. Aber du hast es für nötig gehalten jemandem eine "Behandlung" zu gewähren, die ich als sehr kritisch betrachte. Und man geht nicht auf diese Weise mit Selbstmordgefährdeten um.

Zitat:
Es ist definitiv unhöflich über einen Gesprächspartner, an den man einen eigenen Beitrag adressiert, in der dritten Person zu schreiben. Allein das liefert m. E. einen Hinweis auf den Zweck deiner Unterhaltung.


Dabei habe ich mir eigentlich nichts gedacht.

Zitat:
Politik interessiert hier kaum jemanden, es gibt auch andere Sorgen. Warum bleibst du nicht im Twitter? Vielleicht ist es dir nicht mehr möglich, weil so viele dich wegen unsachlicher Angriffe sperren? Wieso ist deine größte Sorge dich mit Auftritten andere Menschen im Internet zu beschäftigen und sie zu verfolgen? Wobei du doch am besten wissen müsstest, dass dies alles nur eine Projektion sein kann?


??

Ich bin sogar ein Gegner von Facebook, da werde ich mich wohl kaum auf Twitter registrieren. Und wenn ich ganz ehrlich bin, so muss ich gestehen, dass ich von Twitter nur gehört habe und die Seite noch nicht ein Mal kenne. Deswegen hast du mir nun auch ein Lachen beschert, da du mich offenbar für jemand anderen gehalten hast.

Meine größte Sorge ist sicher nicht, mich "mit Auftritten anderer Menschen im Internet zu beschäftigen." Zumindest würde ich es so nennen, wenn man sich nicht ein Mal wöchentlich hier blicken lässt um zu lesen. Und wenn ich es tue, dann kann man 1, 2 Stunden wohl kaum als größte Sorge bezeichnen. Für mich ist das eine kleine Beschäftigung am Wochenende. Für mich liest sich das hier alles urkomisch, ich verfolge hier sicher niemanden - wie in einem Krimi.
Dies kann dir auch ein Admin bestätigen. Ich bin hier ein sehr seltener Gast. Sorgen plagen mich hier sicher nicht. Und für anderes hätte ich auch gar keine Zeit.


Zitat:
Vielleicht weißt du nicht - Chemie beeinflusst auch die Persönlichkeitsstruktur. Ich sehe doch viel besser wie du, welche rapide Verschlechterung du durchmachst. Lass dir helfen. Wirf deinen Job weg und versuche es aufzuhalten. Ich habe so zu dir gehalten und mir so sehr gewünscht, dass es einen anderen Lauf nehmen würde.


??

- Mit Chemie verbindest du Medikamente? Woher willst du wissen, das ich welche nehme?
- Was willst du über meinen Job wissen?
- Aha. Du beobachtest rapide Verschlechterungen von meinen wievielen Beiträgen? Auf Anhieb kann ich dir gar nicht sagen wie viele ich habe, so unwichtig ist mir das Forum hier.
- Aha. Du hast also zu mir gehalten? Fang doch besser erneut damit an, dann können wir vielleicht noch Freunde werden. Lustig ist, dass du mich gar nicht kennst, da kannst du auch nicht zu mir gehalten haben. Jesus Maria, ich bin hier ein paar Wochen registriert, du hast keine Ahnung wer ich bin.

Zitat:
Ich möchte dich darauf aufmerksam machen, dass ich alle deine Beiträge durch Screenshot gesichert habe.


Cool, du schreibst ein Buch über mich?

Nur damit wir uns nicht missverstehen, denn da habe ich hier nun den Verdacht: "Dann will man dich natürlich auf dem Scheiterhaufen, oder wie du so schön meinst, noch besser im KZ sehen. Schon klar, du bist das Opfer. "
Das steht zu Recht im Konjunktiv geschrieben, weil du es selbst geschrieben hast. Ich fand es wie gesagt geradezu lächerlich, diesen Vergleich überhaupt anzustellen. Das ist geschmacklos gegenüber jedem NS-Opfer und auch beleidigend für mich(1. Person - Werde ich mir merken) und GastB gewesen. Ich dachte das wird in der Art deutlich wie ich es indirekt rezitiert habe - offenbar nicht. Bloß auf dem Scheiterhaufen siehst du dich allein. Eher wäre ich es, der den Eimer mit Wasser nach dir schüttet. Und das versuche ich doch, dass du dich mäßigst.

Ich glaube ich sichere nun auch deine Screenshots!

Zitat:
Ebenso. Mobbing und Stalking in Foren sind strafbare Handlungen. Bei Unzurechnungsfähigkeit ist ein gesetzlicher Betreuer zu bestellen.


Hat man dir das so erzählt? Du musst dich mit der Materie ja auskennen. Ich sehe hier kein Mobbing, das ist einfache und gerechtfertigte Kritik. Lebe damit oder lass es bleiben. Es zwingt dich niemand meine Beiträge zu lesen. Und es zwingt dich auch niemand in diesem Thread zu schreiben. Und doch tust du es immer wieder.
Also wenn das Mobbing ist, dann haben die meisten Menschen, die unter Mobbing leiden, wohl nicht zu leiden. Das ist doch kein Vergleich. Wo ist denn deine Grenze für Mobbing? Ich kann dir hier hoch und heilig versprechen, dass ich kein Interesse habe, dich zu mobben. Ich bin ein sehr toleranter Mensch. Nur intolerante Menschen weise ich auf mehr Mäßigung hin. Und ich lasse mir mein Recht auf freie Meinungsäußerung von dir nicht nehmen.
Wenn dies, was ich getan habe, stalking wäre, dann wären alle Menschen nach Meinungsforschung von 14-49 Stalker. Ich bitte dich, ich habe nicht ein Mal gezielt nach deinem Namen gesucht und an insgesamt drei Tagen zu insgesamt weniger als vier Stunden deine Beiträge gelesen. Wenn so viele davon diskutierungsbedarf hinterlassen, so ist das sicher nicht mein Fehler.
Aber sicher, ich bin ein Stalker. Aber immerhin nicht ein solcher wie du es bist. Du rennst gar anderen Usern hinterher, in andere Threads, und schreibst völlig unvermittelt über Narzissmus, was soll das frage ich dich? Das hatte rein gar nichts mit dem Thema zu tun. Und du hast es nur geschrieben, weil du gesehen hast, dass void geschrieben hat. Das wäre dann wohl viel eher Stalking, weil du ihr gar aufgelauert bist. Das ist sowas von lächerlich, sich dergleichen anhören zu müssen. Doch zu diesem Thema beziehst du natürlich wieder ein Mal keine Stellung. Wie zu allen gefühlten 100 sachgemäßen Kritiken, die du einfach ignorierst und dann schreibst, dass es keine gäbe. So wird das in China mit den Menschenrechtlern auch gemacht....

Zitat:
Ein Wahn, einen Menschen analysieren zu wollen. Es ist aber nur eine Projektion, die du hier zur Sprache bringst, und sicher werden sich hier auch einige finden, die gerne Mobbing betreiben und sich dir anschließen wollen. Das ist eine ganz normale Erscheinung in unserer Gesellschaft sowie in Internetforen.


Ein Wahn? Wenn ich dir Kritik vorwerfe, dann werde ich das doch nicht grundlos tun können. Also habe ich ein paar Beiträge von dir gelesen ob es überhaupt stimmt. Mit einem Wahn hat dies nichts gemeinsam, denn das würde ich mit jedem(!) Diskussionspartner so machen. Wie im Übrigen auch jeder Politiker es tut, aber leiden die deswegen tatsächlich unter einem Wahn? Mir gefällt der Gedanke. Das erklärt vielleicht mitunter ihre manchmal ausufernde und nicht nachvollziehbare Entscheidungsfindung.

Mit Analyse meinst du wohl etwas anderes. Ich hingegen meine eine einfache Textanalyse, denn ich bin kein Therapeut.

Zitat:
und sicher werden sich hier auch einige finden, die gerne Mobbing betreiben und sich dir anschließen wollen. Das ist eine ganz normale Erscheinung in unserer Gesellschaft sowie in Internetforen.


Daran werde ich mich aber nicht beteiligen. Ich hasse Mobbing und bin ein Gegner von diesem Phänomen. Viel mehr habe ich in der Vergangenheit Mobbingopfer zu schützen gesucht. Und die Person die hier "Verletzung" als Instrument initiiert hat, denn du hast void verletzt, die kann wohl kaum eine Amnestie verlangen. Da hast du einfach moralisch kein Recht, dies zu verlangen. Und trotzdem sind Menschen wie ich so barmherzig und würden dich trotz deines Verhaltens niemals mobben. Ich habe auf solche Kinderspiele keine Lust und kein Interesse. Ich habe nichts von deinem Schmerz. Und wenn ich dir welchen bereitet habe, so tut es mir Leid, aber das habe ich dir schon zu oft gesagt, während du dich noch kein einziges Mal entschuldigt hast.(Habe ich zumindest nicht gelesen, bitte berichtigen, wenn es doch der Fall gewesen sein sollte.)
Das ist fast wie folgendes Beispiel:
Ein Häftling namens xyz schlägt Häftling namens qwe. Bald darauf wird Häftling xyz geschlagen, beschwert sich aber bei der Gefängnisleitung wegen unzumutbarer Haftbedingungen. Können wir uns mal entscheiden?

Zitat:
Das bedeutet aber nicht, dass dadurch Annahmen und phantastische Schlußfolgerungen, die eigenen Zwecken dienen sollen, begründet wären.


??

Zitat:
Es ist für mich bedauerlich zu wissen, dass sich hier meinetwegen ein Mensch angemeldet hat, der so voller Verzweiflung ist, dass er einen erheblichen Teil seiner Lebenszeit darauf opfert, meine Texte zu analysieren und zu deuten.


Ich habe mich nicht deinetwegen angemeldet, sondern wegen charmest und void.

Erheblicher Teil, schon klar. Eigentlich verwendest du in diesem Forum einen erheblichen Teil deiner Freizeit. Ich hingegen bin hier sehr seltener Gast - wie bereits oben geschildert.

Zitat:
Vielleicht könntest du etwas dagegen unternehmen, ich flehe dich wirklich an. Du hast Talente. Ich hoffe doch für dich, dass chemische Mittel nicht für immer Persönlichkeitsstruktur verändern und dass ein solcher Leidensdruck reversibel ist.


Haha.

Aber danke für das Zugeständnis meiner Talente. Das ist ein nettes Kompliment. Mensch, nun muss ich dir auch eines machen.... Du kannst nett sein, wenn du es willst.

Ansonsten?

Chemische Mittel?
Veränderte Persönlichkeitsstruktur?
Leidensdruck?

.... Verwechslung?

Zitat:
Du hast Tatsachen vorgespielt, die es nicht gab, du hast Ambivalenzen ins Spiel gebracht, du hast die direkte Konfrontation gescheut, du hast im Internet Praktiken missbraucht, die ein Therapeut ausschließlich im geschützten Raum anwenden darf. Als ich nicht mehr weiter konnte, hast du es immer noch nicht verstanden, dass du derjenige warst, der mir in meinem Leben am meisten geschadet hat. Und jetzt? Jetzt, wenn ich langsam wieder das Vertrauen zu anderen Menschen fassen kann, kommst du daher, und möchtest mich weiterhin "erziehen" und aus der Gemeinschaft ausschließen? Ich bin gespannt, ob dir das gelingen wird. Ich hänge nicht an Foren, sicher habe ich auch ein privates Leben, du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Aber wie groß kann denn der Hass eines Narzissten sein? Natürlich ist Narzissmus in jeder menschlichen Psyche vorhanden. Aber er kann es auch latent wirken, ohne dass er ausgelebt wird, ohne dass man anderen schadet. Du möchtest meine Fortschritte im Schachspiel sehen, schreibst du. Weil du weißt, dass ich kein Schach spiele. Ich habe nie Strategiespiele gespielt. Das weißt du aber nicht, du möchtest dich daran erhöhen, dass jemand etwas nicht kann, du vermutest dass es an meiner Denkkapazität liegt. Meine Ausdrucksweise - nun, du weißt, dass deutsch keine Muttersprache von mir ist. Dass ich mich an der Wissenschaft orientieren darf, das gestattest du mir vielleicht trotzdem?


Jetzt bin ich völlig baff. Wie viel habe ich bitte mit meinen Beiträgen erreicht? Spaß beiseite, mir ist schon völlig klar, das du jemand anderen meinst, aber nimm es mir nicht übel, wenn ich dieses Gefühl ein wenig auskoste, das beschert mir einfach einen Heiden Spaß.
Ich glaube nicht, dass du eine fehlende Denkkapazität für Schach hast. Übungssache. Ich wäre wohl kein netter Mensch, wenn ich mein Angebot nun einfach zurücknehmen würde. Ich könnte es dir über einen Chat näher bringen, dann schaue ich mir deine Fortschritte an und dann bekommst du ein echtes aufbauendes Lob.

Also ich hoffe nun wenigstens, dass du jemand anderen meinst, ich glaube wohl kaum, dass ich derjenige bin, der dir am meisten geschadet hat. Dann dürftest du im Leben noch keine Kontakte gehabt haben. Aber das schließe ich aus, weil du eine unschöne Kindheit hattest. So entnehme ich dies deinen Ausführungen und dafür hast du mein Mitgefühl.

Zitat:
Ich wäre bereit dir zu helfen, weil ich weiß, dass unschuldige Menschen von deinem seelischen Zustand abhängen. Deine Kinder und die eine liebe Frau. Du kannst mir per PN deine Forderungen zukommen lassen, ich denke das ist eine bessere Lösung als mit diesen Belangen andere Mitglieder zu belästigen. Ja, du hast schon die Tage gezählt wann ich auf deinen ersten Beitrag reagieren werde. Die Wahrheit ist - ich habe deinen langen Beitrag nach einem kurzen Überfliegen gar nicht gelesen und wollte in diesem Thread auch gar nicht mehr schreiben, weil es um kein Thema mehr ging. Und wenn ich trotzdem geschrieben habe, dann anhand meiner spontanen Entscheidung. Du siehst also - du spielst dein merkwürdiges Spiel mit dir selbst allein.


Das ist süß, dass du mir helfen willst, aber ich habe keine Kinder. Aber eine liebe Frau die mich sehr liebt und sie ist auch sehr glücklich mit mir.

Aber hier meine Forderungen:

06.05.2012 02:20 • #124


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Einsamkeit und der Wunsch zu sterben

x 3


B

Bird
Gast

Ok Emerald, ich weiß jetzt, wer du bist, und ich sehe, dass du dich hier im Forum als Merfachavatar, also systemgetreu wie auch wo anders angemeldet hast, hier also offensichtlich um deine vermeintliche Kränkung, die du von mir erlitten hast, zu verarbeiten. Ich werde nun einen Beitrag von dir beantworten. Ich hatte es nicht vor, sehe aber, dass dein Anliegen dich regelrecht verstört, und das tut mir für dich aufrichtig leid. Ich hätte nie gedacht jemals ein Anlass für eine solche missliche und scheinbar groß angelegte Sache zu sein.

Ich hätte mir gewünscht, dass sachliche Kritik kommen würde. Sachliche Kritik, bzw. Gegenargumente bezüglich der Themen, über die ich geschrieben habe. Jemand hat einen Eröffnungsbeitrag verfasst, er möchte sich umbringen. Es gab Vernachlässigung in der Kindheit. Ich habe zum Thema Lebenssinn, zum Thema Tod, zum Thema Elternliebe, sogar zur Mutter-Tochter-Problematik geschrieben. Dass dies alles aber offensichtlich nur eine Falle gewesen ist und daher auch kein Feedback kam, auch nicht an andere User, wußte ich nich. Ich fühle mich deshalb nicht schlecht, warum auch - es haben einige hier mitgelesen und vielleicht ist für sie dabei auch etwas hilfreiches gewesen. Was deine Absicht betrifft, für die stehst allein du in Verantwortung.

Das also, was du schreibst, ist keine sachliche Auseinandersetzung, sondern ein persönlicher Angriff - nur um das richtig zu bennen.

Zitat:
Dies wird sich Bird wohl tatsächlich zum Anlass genommen haben, erst einige Tage später auf diese hitzige Diskussion zu antworten und das nur, um zwei unliebsame Streiter wie GastB und emerald loszuwerden. Aber Fehlanzeige!

Es ist definitiv unhöflich über einen Gesprächspartner, an den man einen eigenen Beitrag adressiert, in der dritten Person zu schreiben. Allein das liefert m. E. einen Hinweis auf den Zweck deiner Unterhaltung.

Zitat:
Lustige Parallelen zur Politik kommen da doch beinahe auf, das Gefühl des "darüber hinwegtäuschens". Doch nur weil ein paar Tage ins Land gezogen sind, hält mich dies noch lange nicht davon ab, meine Meinung auch weiterhin kundzutun, denn um es mit einfachen Worten zu sagen: Es wird nun langsam lächerlich.

Politik interessiert hier kaum jemanden, es gibt auch andere Sorgen. Warum bleibst du nicht im Twitter? Vielleicht ist es dir nicht mehr möglich, weil so viele dich wegen unsachlicher Angriffe sperren? Wieso ist deine größte Sorge dich mit Auftritten andere Menschen im Internet zu beschäftigen und sie zu verfolgen? Wobei du doch am besten wissen müsstest, dass dies alles nur eine Projektion sein kann?

Zitat:
Wie kann man es sich überhaupt zur Selbstaufgabe erklären, noch weiterhin in einem Thread zu schreiben, wo der individuelle Meinungs-Selbstmord, deiner, längst klar geworden ist. Du schreibst über Irrtümer, verdrehst die Tatsachen. Ich schäme mich fremd, dergleichen Anschuldigungen überhaupt lesen zu müssen. Du, Bird, schreibst über Missverhalten, doch tatsächlich ist es doch einfach nur noch erbärmlich. Nichts anderes als Lug und Trug.

Vielleicht weißt du nicht - Chemie beeinflusst auch die Persönlichkeitsstruktur. Ich sehe doch viel besser wie du, welche rapide Verschlechterung du durchmachst. Lass dir helfen. Wirf deinen Job weg und versuche es aufzuhalten. Ich habe so zu dir gehalten und mir so sehr gewünscht, dass es einen anderen Lauf nehmen würde.

Zitat:
Ja, du, Bird, bist eine sehr intrigante Person. Du beleidigst andere Personen in diesem Forum auf jede erdenkliche Weise und kritisierst dies, als wärst du ein barmherziger Samariter. Du beleidigst gar Menschen, nur weil sie dich kritisieren, mit verrückten und perversen Vergleichen aus der *beep*. Und aus welchem Grund? Einzig und Allein, weil man anderer Meinung ist. Dann will man dich natürlich auf dem Scheiterhaufen, oder wie du so schön meinst, noch besser im KZ sehen. Schon klar, du bist das Opfer.

Ich möchte dich darauf aufmerksam machen, dass ich alle deine Beiträge durch Screenshot gesichert habe.

Zitat:
Für mich war das eine niederträchtige Beleidigung, als wäre ich, GastB und andere nun plötzlich *beep*, die dich morden wollten. Aber deinen Meinungs-Selbstmord hast du selbstverschuldet. Da kann niemand anderes auch nur einen deut was für, dafür hast du schon selbst gesorgt. Man braucht auch gar nicht in die Tiefe gehen. Jeder den es interessiert, der kann sich selbst ein Bild über deine Person gestalten. Aber dein Glück ist, dass du so interessant nicht bist und du deinen Schein zum Großteil auch weiterhin wirst wahren können.

Du steckst deine gesamte Energie, dein Leben in dieses Forum. Opferst sogar dein Privatleben nur für ein Selbst-Bild, welches nicht existiert. Das ist Wahnsinn. Du gehörst in eine Psychiatrie, dir muss geholfen werden.

Ebenso. Mobbing und Stalking in Foren sind strafbare Handlungen. Bei Unzurechnungsfähigkeit ist ein gesetzlicher Betreuer zu bestellen.

Zitat:
Als Quervergleich zu anderen Themen, um dich mit deiner eigenen Absurdität zu konfrontieren:

1.) Du wirfst dem User charmest indirekt vor, dass er sich nicht therapieren lassen will. Das muss man sich mal vorstellen. Wie irre ist das denn? Da kommt jemand, erzählt er wäre krank, sehr depressiv, und finde keinen Therapieplatz. Kurze Zeit darauf wird er bei einem Therapeuten vorstellig, mit dem er jedoch nicht so recht harmonieren will. Das alles war vor EINEM MONAT. Das ist ein Fortschritt ohne Beispiel, doch anstatt diesen Fortschritt zu würdigen, gibst du ihm das Gefühl er bemühe sich anscheinend nicht genug und habe doch schon vor EINEM JAHR selbiges geschrieben. Doch wie er bist auch du gerade etwas mehr als einen Monat in diesem Forum registriert. Weißt du wie sich das für charmest lesen muss? Wie ein Stich ins Fleisch, nur das dein Messer Widerhaken hat. Beleidigend ohne Ende, zerstörerisch ohne Ende, eine Narzisstin wie sie im Buche steht. Deswegen ist dir auch dein Selbstbild so wichtig. Sogar so wichtig, dass dein Engagement dich die Zeit offenbar vergessen ließ, wie lange du in diesem Forum schon "arbeitest". Doch der Plan ist nicht aufgegangen, du bekommst für dergleichen keine Bestätigung, daher kannst du auch damit aufhören.

2.) Weiterhin versuchst du immerfort Entlarvungsversuche gegen deine Persönlichkeit zu konterkarieren, indem du anderen Usern selbiges vorwirfst. Das kennen wir bereits. Nur weil du eine Narzisstin bist, nur weil du beleidigend bist, nur weil du Bücher liest um dein Ego zu pushen und in Foren ob des neugewonnenen Wissens damit brillieren willst, so machen dies bestimmt auch andere! Irrtum! Nur du machst das, weil du ein überstiegenes Selbstbild in dieem Forum visualisieren versuchst. Aber diese Fassade bist du nicht. Schließlich spamst du wie ein kleines Kind anderen Links zum Thema Narzissmus hinterher, in Themen die völlig aus dem Kontext gerissen sind. Ich hatte bisher den Eindruck, du wärst bereits etwas Älter. Aber dich kann man doch nicht mehr ernstnehmen.

3.) Diese Vorwürfe erhebst du nur, weil es andere da trifft, wo es sie belastet. Und genau deswegen bist auch du die Narzisstin.

4.) Du schreibst zum wiederholten Male du würdest sachliche Beiträge verfassen. Oft liest man in eben diesen über eine gebrochene Seele. Man könnte den Eindruck haben, dass zwar alle evtl. gelitten haben, aber am stärksten habest doch bitte du selbst gelitten. Du bist aber nicht das einzige Opfer. Denn auch dieser letzte Beitrag war eine einzige Beleidigung. Du wirfst vor, void habe diesen Thread aus einer Laune, aus Effekthascherei erstellt. Mir fehlen fast die Worte, wenn ich so etwas zu lesen bekomme. Wenn du immer wieder den anderen etwas vorwirfst, was du sogar IM SELBEN BEITRAG tust.

Man sollte sowas zwar nicht sagen, aber so langsam überkommt mich ein Gefühl von Ekel. Deswegen ignoriert man dich sicher schon, logisch, würde ich auch machen. Weil es einfach verletzend ist, was du hier tust. Du versuchst dich selbst besser zu fühlen, indem du andere in einen Sumpf ziehst; Und dafür solltest du dich schämen.

Wie auch in anderen Threads quergelesen weigerst du dich wie bekanntlich strikt sich zu ändern. Aber du hättest es bitter nötig, dann müsstest du dich auch nicht fortwährend als größtes Opfer darstellen.

Ich verlange fast, dass du dich dafür entschuldigst, was du hier geschrieben hast. Das ist ein Menschenrecht, das jeder seine Würde hat. Und obwohl du void nicht kennst, hast du ihre Motive diesen Thread zu erstelln, in Frage gestellt. "Aus einer Laune", "Effekthascherei", und all' das hat dir wer gesagt? Deine Glaskugel?

Auch andere haben gelitten und leiden noch weiter, wenn dies von Personen deines Schlages angezweifelt wird.

Ein Wahn, einen Menschen analysieren zu wollen. Es ist aber nur eine Projektion, die du hier zur Sprache bringst, und sicher werden sich hier auch einige finden, die gerne Mobbing betreiben und sich dir anschließen wollen. Das ist eine ganz normale Erscheinung in unserer Gesellschaft sowie in Internetforen. Das bedeutet aber nicht, dass dadurch Annahmen und phantastische Schlußfolgerungen, die eigenen Zwecken dienen sollen, begründet wären. Es ist für mich bedauerlich zu wissen, dass sich hier meinetwegen ein Mensch angemeldet hat, der so voller Verzweiflung ist, dass er einen erheblichen Teil seiner Lebenszeit darauf opfert, meine Texte zu analysieren und zu deuten. Das meiste an deiner Unterstellungen klingt sehr paranoid, auch im Bezug auf andere, als einen Robin Hood der Foren kennen ich dich nicht. Ich kann nur sehr wenige von deinen Vorstellungen zuordnen, und wenn - welche Schlussfolgerungen sich dann aus diesen Gedanken ergeben verstehe ich nicht mal im Ansatz.

Vielleicht könntest du etwas dagegen unternehmen, ich flehe dich wirklich an. Du hast Talente. Ich hoffe doch für dich, dass chemische Mittel nicht für immer Persönlichkeitsstruktur verändern und dass ein solcher Leidensdruck reversibel ist.

Zitat:
Ich respektiere doch auch deine Leidensgechichte. Und du hast mein Mitgefühl, für alles was dir widerfahren ist. Ich würde mir wünschen, dass ich in die Vergangenheit reisen könnte und all' dein Leiden hätte beenden können.

Du hast Tatsachen vorgespielt, die es nicht gab, du hast Ambivalenzen ins Spiel gebracht, du hast die direkte Konfrontation gescheut, du hast im Internet Praktiken missbraucht, die ein Therapeut ausschließlich im geschützten Raum anwenden darf. Als ich nicht mehr weiter konnte, hast du es immer noch nicht verstanden, dass du derjenige warst, der mir in meinem Leben am meisten geschadet hat. Und jetzt? Jetzt, wenn ich langsam wieder das Vertrauen zu anderen Menschen fassen kann, kommst du daher, und möchtest mich weiterhin "erziehen" und aus der Gemeinschaft ausschließen? Ich bin gespannt, ob dir das gelingen wird. Ich hänge nicht an Foren, sicher habe ich auch ein privates Leben, du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Aber wie groß kann denn der Hass eines Narzissten sein? Natürlich ist Narzissmus in jeder menschlichen Psyche vorhanden. Aber er kann es auch latent wirken, ohne dass er ausgelebt wird, ohne dass man anderen schadet. Du möchtest meine Fortschritte im Schachspiel sehen, schreibst du. Weil du weißt, dass ich kein Schach spiele. Ich habe nie Strategiespiele gespielt. Das weißt du aber nicht, du möchtest dich daran erhöhen, dass jemand etwas nicht kann, du vermutest dass es an meiner Denkkapazität liegt. Meine Ausdrucksweise - nun, du weißt, dass deutsch keine Muttersprache von mir ist. Dass ich mich an der Wissenschaft orientieren darf, das gestattest du mir vielleicht trotzdem?

Ich wäre bereit dir zu helfen, weil ich weiß, dass unschuldige Menschen von deinem seelischen Zustand abhängen. Deine Kinder und die eine liebe Frau. Du kannst mir per PN deine Forderungen zukommen lassen, ich denke das ist eine bessere Lösung als mit diesen Belangen andere Mitglieder zu belästigen. Ja, du hast schon die Tage gezählt wann ich auf deinen ersten Beitrag reagieren werde. Die Wahrheit ist - ich habe deinen langen Beitrag nach einem kurzen Überfliegen gar nicht gelesen und wollte in diesem Thread auch gar nicht mehr schreiben, weil es um kein Thema mehr ging. Und wenn ich trotzdem geschrieben habe, dann anhand meiner spontanen Entscheidung. Du siehst also - du spielst dein merkwürdiges Spiel mit dir selbst allein.

lg Bird

05.05.2012 21:14 • #123


Zum Beitrag im Thema ↓


B
Hey, es gibt einiges, was wirklich nur schwer zu ertragen ist. Geht mir momentan genauso. Seit ich neben die Standuhr auf meinem Schreibtisch einen weißen Quarz-Engel gestellt habe, gehts etwas besser... das ist etwas, worauf man nur ganz allein Zugriff hat, etwas, was kein Idiot dieser Welt beschmutzen kann.

lg

#2


B
Mmmmh, ist jetzt sehr schwierig anhand der wenigen Sätze zu versuchen, etwas Konstruktives zu schreiben. Kennst du die Auslöser deiner Depression?

Zitat von void:
Ich ertrage das nicht mehr lange. Ich ziehe meinen Partner nur mit in den Sumpf aus Depressionen. Ich habe einfach keine Lust mehr. Ich fühle mich so einsam, trotz Beziehung, trotzdass ich geliebt werde - er zeigt es mir jeden Tag.
Aber ich will nicht mehr leben, ich sehe keine Hoffnung mehr.


Liebst du ihn den auch? Das geht nicht so ganz aus deinem Post hervor. Wenn nicht, könnte es sein, dass du unbewusst Schuldgefühle hast, weil er dich liebt und du ihn nicht, oder nicht so stark wie er?
Wenn du liebst hast du zumindest schon mal etwas, dass sehr viele Leute, ganz besonders natürlich hier, nicht haben: Einen Menschen, den man liebt und der einen auch zurückliebt. Aber das weißt du dann wahrscheinlich auch selbst und es scheint nicht genug zu sein, um dich aus der Depression zu holen.
Du schreibst, dass du keine Hoffnung siehst? Hoffnung worauf?

#3


V
Hallo,

Die Auslöser meiner Depressionen sind vielfältig (Kindheitstrauma, emotionale Vernachlässigung durch die Eltern, Mobbing etc.) und werden durch meine Sozialphobie verstärkt.

Ich liebe meinen Partner so sehr wie ich noch nie zuvor jemanden geliebt habe. Und deshalb verstehe ich es auch nicht, weshalb ich noch immer so depressiv bin. Mein Partner hatte auch eine Zeit lang Depressionen, die aber seit Anfang der Beziehung verschwunden sind.
Aber wieso geht es mir denn nicht ebenso gut? Ich muss dazu sagen, dass meine Depressionen vor der Beziehung noch stärker waren, vielleicht würde ich ohne meinen Partner gar nicht mehr leben.
Ich fühle mich trotzdem einsam. Ich möchte doch einfach nur teilhaben am sozialen Leben, aber ich bin nicht einmal in der Lage zu arbeiten oder zu studieren (was ich vorziehe). Ich möchte doch endlich so leben wie ich schon immer leben wollte, ich will mich nicht mehr verstecken, nur weil ich Angst habe jemandem zu begegnen und mich unterhalten zu müssen. Ich wünsche mir eine Gemeinschaft, der ich zugehörig bin, ich wünsche mir Freunde.
Ich will nicht immer die Zeit meines Partner beanspruchen, ich habe mittlerweile schon ein schlechtes Gewissen deswegen, auch wenn er sagt, dass ich ihn auf keinen Fall nerve oder dergleichen.

Ich möchte mich doch nur frei und uneingeschränkt fühlen, doch meine psychischen Erkrankungen erlauben es mir nicht.

Nun droht mir bald ein Klinikaufenthalt und mir gehen folgende Gedanken durch den Kopf: So habe ich mir das nicht vorgestellt! Wieso ich? Wieso begebe ich mich auf der Suche nach Therapeuten und Kliniken, während gesunde Menschen, wie zum Beispiel meine Schwester, den nächsten Urlaub mit ihren Freunden planen?

Ich möchte so nicht leben müssen.

#4


B
Aber wer zwingt dich in eine Klinik zu gehen? Ich denke dabei an eine sinnige Umstellungen von Ich-kann-nicht auf Ich-will-nicht. Was auch immer das sein mag.

Vielleicht ist das hier ein hilfreiches Buch.. (Vorschau)...

http://www.arbor-verlag.de/files/9783936855807.pdf


LG Bird

#5


I
Hallo void.

Es ist nicht einfach Lichtschimmer zu sehen oder auch nur wahrzunehmen, wenn man selbst sich in so einem schwarzen Tief befindet. Vertraue darauf, dass es dieses Licht gibt und Hoffnungen. Vielleicht gibt es Dinge, die dich in deinen Gedankenwirbeln immer wieder aufs neue voran bringen? Halte dich an diesen Dingen fest - seien sie noch so klein.

Deine Sehnsucht nach einem guten Freundeskreis können hier glaube ich sehr viele nachvollziehen. Und es ist ja auch nur natürlich, da die meisten Menschen Geselligkeit brauchen um sich vollkommener zu fühlen.
Gib bitte nicht auf.
Isie.

#6


B
Na, immerhin weißt du, woher deine Depression kommt. Die Frage "Warum ich?" beantwortest du dir doch damit selbst:


Zitat von void:
Die Auslöser meiner Depressionen sind vielfältig (Kindheitstrauma, emotionale Vernachlässigung durch die Eltern, Mobbing etc.) und werden durch meine Sozialphobie verstärkt.


Wenn du aber mit "warum ich" meinst, warum dir bestimmte Dinge widerfahren sind (z.B. vernachlässigende Eltern zu haben) für die du ja nicht kannst - Nun ja, das musst du dann deinen Gott fragen. Falls du aber nicht an Gott glaubst ist die Frage Zeitverschwendung. Warum du? Warum irgendwer? Es gibt kein Warum!

So schmerzhaft es auch ist, du musst dich wohl mit den Auslösern deiner Depression beschäftigen, um sie wirklich loszuwerden...

Ich bin kein Psychologe, aber ich glaube gelesen zu haben, Traumas lösen statt Depressionen eher Angststörungen aus wie PTSD. Kann mich da aber auch irren. Aber in meiner Laienbildung scheint mir vor allem das mit den Eltern sehr wichtig zu sein. Leben sie eigentlich beide noch? Hast du noch Kontakt zu ihnen?

#7


B
Die Eltern sind bei Erwachsenen nicht mehr im Spiel. Aber manche von ihnen haben den Kindern das Gefühl vermittelt, immer in Alarmbereitschaft sein zu müssen. Obwohl die Eltern schon lange keine Rolle mehr spielen, setzt man den Kriegszustand fort, bekämpft sich selbst und andere. Irgendwann stellt man fest, dass das einen krank macht, und dass man dadurch bedingt sein Leben nicht so gestalten konnte, wie es unter normalen Bedingungen möglich gewesen wäre. Dann kommt der Frust, das Schuldgefühl und die Depression.

Wenn dann einer zur Seite steht, ist das zwar toll, behebt aber lange nicht das Grundsatzproblem, das die gesamte Existenz betrifft. Anfang 20 hat man aber sicher noch gute Möglichkeiten das Blatt für sich zu wenden. Klar sind die Eltern der Auslöser der Misere gewesen, aber nachdem materielle und sonstige Abhängigkeiten nicht mehr vorhanden sind, liegt doch der Grund und die Baustelle ganz wo anders, in der Gegenwart. In einem Bereich, der direkt vor einem liegt und beackerbar ist. Inwieweit man das schafft, ist nicht wichtig. Hauptsache man ist dran und macht sich selbst keinen Druck. Denn - die Lage ist schwierig und man räumt tatsächlich dort auf, wo andere es versäumt haben, sich um grundsätzliche Dinge zu kümmern.

LG Bird

#8


B
Zitat von Bird:
Die Eltern sind bei Erwachsenen nicht mehr im Spiel.


Wenn das bei dir so ist, tut es mir leid. Aber bei mir und vielen Erwachsenen ist das völliger Unsinn. Meine Eltern, auch wenn sie nur ein paar mal im Jahr sehe und sonst nur mit ihnen telefonieren, sind ein wichtiger Teil meines Lebens und es ist mir nicht egal, was sie von mir denken.

#9


B
Zitat von benjaminL:
Zitat von Bird:
Die Eltern sind bei Erwachsenen nicht mehr im Spiel.

Wenn das bei dir so ist, tut es mir leid. Aber bei mir und vielen Erwachsenen ist das völliger Unsinn.

Meine Aussage bezog sich auf "ursächlich sein für Depressionen". Wenn du deinen vorangehenden Beitrag berücksichtigst, kommst du sicher darauf, dass ich mich z. T. auf das von dir angesprochene Thema bezog.

Ich bin mir sicher, dass du und die anderen, die du gerade erwähnst, im Erwachsenenalter einen bestimmten Abnabelungsprozess bereits hinter sich haben. Bestehen trotzdem Abhängigkeiten emotionaler Art, von denen man sich aus eigener Kraft nicht lösen kann, gibt es auch die Möglichkeit einer Therapiemaßnahme. Diese Problematik in ihrer extremen Form wird u. A. in einem berühmten Film thematisiert, der 1960 in die Kinos kam und in dem Anthony Perkins die Hauptrolle spielte - ein Film namens Psycho.

LG Bird

#10


B
Zitat von IsieNew:
Es ist nicht einfach Lichtschimmer zu sehen oder auch nur wahrzunehmen, wenn man selbst sich in so einem schwarzen Tief befindet.

Es ist unmöglich im schwarzen Tief einen Lichtschimmer wahrzunehmen. Aber das soll nichts angsterregendes sein. Ohne Licht gäbe es keine Dunkelheit und umgekehrt. Die Kraft, die einen Tage ohne Lichtschimmer durchstehen lässt, ist sicher keine verlorene Energie.

LG Bird

#11


Fenni
Zitat von Bird:
Die Eltern sind bei Erwachsenen nicht mehr im Spiel.

Das kann man so nicht sagen. Bei manchen Menschen bleiben sie es ein Leben lang, selbst wenn sie ihre Eltern kaum oder gar nicht mehr sehen. Deine Eltern bleiben insofern immer bei dir mit im Spiel, wie sie dich eventuell nachhaltig, unter Umständen traumatisierend, geprägt haben.


Hallo void,

so wie du deine Erlebnisse schilderst bekomme ich die Idee, dass deine Depressionen besonderer Art sind und dich eine innere Leere beherrscht. Was mir auch nur allzu verständlich wäre. Kindheitstrauma und emotionale Vernachlässigung zwingen ein Kind eventuell dazu, sich selber so dermassen zurückzunehmen oder sogar seelisch auszuschalten, dass fortan diese Leere, sich selber gegenüber, zum Programm wird. Ich kann dir nur beschreiben, was ich an deiner Stelle tun würde, jetzt mit meinen eigenen Mitte 40 mit einer anderen, rückblickenden, Betrachtungsmöglichkeit versehen:

Mir ging es einmal ewige Jahre lang ebenfalls so wie dir. Und ich dachte, dass ich nie ums Verrecken nicht je da raus kommen können würde. Viele andere hatten es geschafft und berichteten davon, aber ich wurde älter und älter, und es gelang mir nie. Irgendwann ist es doch gelungen, und es waren neben viel Arbeit daran und Psychologie studieren und anstrengendem Therapiekram aber vor allem drei Dinge:

1. Ich hatte meine Lebensuntüchtigkeit und Unfreiheit, Dinge nicht wie alle anderen machen zu können, wie eine Art Behinderung annehmen müssen. Es annehmen, als sei ich blind oder gehbehindert, allerdings mit der Aussicht versehen, es vielleicht eines Tages doch dort hinaus schaffen zu können.
2. Ich musste mich jahrelang mittels Antidepressiva oder Angstlöser „ruhig“ stellen um halbwegs alltagstauglich werden zu können. Mittels dadurch halbwegs erlebbaren Alltags wurde ich etwas zuversichtlicher, tapferer und „normaler“.
Und als 3. musste ich geduldig abwarten, bis ein gewisses Alter da war. Irgendwie scheint die menschliche Psyche die Eigenschaft zu haben, nach soundso viel Jahren oder Jahrzehnten an erlebten Aufs und Abs, von erlebtem Schmerz und Hoffnungslosigkeit eines Tages von alleine ruhiger zu werden. Jedenfalls haben viele davon berichtet, und bei war es dann irgendwann auch so weit.

Und anschliessend habe ich dann halt vieles von dem gemacht, was mir in jüngeren Jahren verwehrt geblieben war. Gerne und leichter arbeiten zu können und zu reisen und lieber unter Leuten zu sein. Dann holt man halt das nach, was andere in jungen Jahren gemacht haben, während sie mittlerweile heute schon sesshafter und gemütlicher geworden sind.

Liebe Grüsse von Fenni

#12


B
Zitat von Fenni:
Zitat von Bird:
Die Eltern sind bei Erwachsenen nicht mehr im Spiel.

Das kann man so nicht sagen. Bei manchen Menschen bleiben sie es ein Leben lang, selbst wenn sie ihre Eltern kaum oder gar nicht mehr sehen. Deine Eltern bleiben insofern immer bei dir mit im Spiel, wie sie dich eventuell nachhaltig, unter Umständen traumatisierend, geprägt haben.

Es kommt darauf an, was man unter "Im Spiel sein" versteht. Die Zeit, in der man von seinen Eltern materiell, aber auch im erzieherischen oder rechtlichen Sinne abhängig ist, endet mit der Volljährigkeit. Eine weitere Verbindung erfolgt auf Freiwilligkeitsbasis.

Die Folgen der Erziehung, aber auch die Folgen, die sich aus der allgemeinen Konfrontation mit dem bisherigen Sozialumfeld und auch angeborene Dispositionen haben einen Menschen 'geformt'. Er kann darüber nachsinnen, warum er so und nicht anders geworden ist, er kann alles analysieren, nach den Ursachen suchen. Wenn er sich aber mit den Ursachen konsequent beschäftigt, entdeckt er am Ende der Kette als Auslöser für den eigenen Zustand die Tatsache, dass man auf der Welt ist bzw. dass es die Welt überhaupt gibt.

Wenn ich mir vornehme meine Eltern in meinem Kopf weiter leben zu lassen, mich mit Schuldzuweisungen beschäftige, mir auch noch zusätzlich das Ziel setze von all dem unberührt zu bleiben und Schuldgefühle in der Hinsicht habe, dass ich das nicht schaffe, dann sitze ich in der Falle. Dann habe ich einen inneren Konflikt produziert, der mich krank macht. So etwa.

LG Bird

#13


G
Zitat:
Aber ich will nicht mehr leben, ich sehe keine Hoffnung mehr.
Auch meine Frage: Hoffnung worauf? Dass jemand ANDERER dich aus deiner Misere erlöst?
Das geht nur leider nicht. Das kann man nur selber tun und schaffen. Eine Therapie kann einen nur dazu motivieren und Anhaltspunkte geben.

Zitat von void:
Ich möchte mich doch nur frei und uneingeschränkt fühlen, doch meine psychischen Erkrankungen erlauben es mir nicht.
Die Wahrheit ist: DU SELBST erlaubst es dir nicht.

Was wäre, wenn DU es dir ERLAUBEN würdest, dich frei und uneingeschränkt zu verhalten?
Was würdest du tun, wie würdest du dich verhalten?
Zitat:
Ich möchte nicht so leben müssen.
Das musst du auch gar nicht. Siehe oben.

#14


Fenni
Zitat von Bird:
Wenn ich mir vornehme meine Eltern in meinem Kopf weiter leben zu lassen, mich mit Schuldzuweisungen beschäftige, mir auch noch zusätzlich das Ziel setze von all dem unberührt zu bleiben und Schuldgefühle in der Hinsicht habe, dass ich das nicht schaffe, dann sitze ich in der Falle. Dann habe ich einen inneren Konflikt produziert, der mich krank macht. So etwa.

Ich hatte in meinem Beitrag weiter oben geschrieben:

"Deine Eltern bleiben insofern immer bei dir mit im Spiel, wie sie dich eventuell nachhaltig, unter Umständen traumatisierend, geprägt haben."

Das hat nichts damit zu tun, dass jemand sich vornimmt, etwas weiter im Kopf zu behalten. Wenn dich etwas nachhaltig traumatisiert hat, ist Kopfsteuerung und sich etwas Ausreden nicht mehr möglich. Das ist doch das Problem einiger Situationen.

Nicht wir haben uns krank gemacht. Das haben immer andere. Allerdings sind nur wir selber in der Lage, uns (u.U. nur mit Hilfe anderer Mittel, Situationen und/oder Menschen) wieder gesund zu machen. Dazu gilt es immer zu begreifen, durch was und in welcher uns beeinträchtigenden Form uns etwas krank gemacht hat und dann dementsprechend die dafür geeignetsten Gegenstrategien zu finden und zu entwickeln. Das kann mal unter anderem mit Hilfe des von dir beschriebenen Konzeptes genau richtig sein, unter Umständen aber auch nicht. Nämlich dann, wenn deine Eltern (also natürlich nicht sie selber, sondern ihre Handlungen) zwangsweise und chancenlos immer "mit im Spiel" bleiben und die beste Kopfabschaltarbeit nicht zieht.

#15


B
Zitat von Fenni:
Deine Eltern bleiben insofern immer bei dir mit im Spiel, wie sie dich eventuell nachhaltig, unter Umständen traumatisierend, geprägt haben."

Das mag vielleicht so aussehen, das Leiden muss aber nicht zwingend ihre Signatur tragen. Man kann auch überlegen: Welche Kindheit mussten sie wohl gehabt haben, dass sie nicht imstande waren die einfachste und natürlichste Aufgabe der Welt, nämlich das eigene Kind zu unterstützen und fürs Leben fit zu machen, zu bewältigen?

Man sollte auch differenzieren - was sind die Folgen von damals, und was ist die Wirkung von heute? Wenn Kinder erwachsen sind, werden manche Eltern nicht zwingend in Bezug auf ihr Versagen einsichtig. Einige werden ihr Leben lang den Grund für ihr Falschverhalten beim eigenen Kind suchen. Und wenn man unter solchen Umständen den Kontakt mit seinen Eltern erhalten will, wird es schwierig. Weil zu der eigenen Auseinandersetzung mit den Folgen von früher der Stress von heute und auch das Aufreiben der Wunden von damals dazu kommen. In dem Sinne ist man für all das, was geschieht und schief läuft, und auch dafür, dass die Eltern immer noch im eigenen Kopf herum geistern und das eigene Leben negativ beeinflussen, selbst verantwortlich.

Zitat von Fenni:
... Nämlich dann, wenn deine Eltern (also natürlich nicht sie selber, sondern ihre Handlungen) zwangsweise und chancenlos immer "mit im Spiel" bleiben und die beste Kopfabschaltarbeit nicht zieht.

Es ist trotzdem die Frage der eigenen Entscheidung bzw. der Einsicht. Nicht anders verhält es sich z. B. bei einem verwandten Thema - bei einer Kränkung. Entweder man klassifiziert das Geschehen als eine Verletzung und quält sich womöglich jahrelang mit dem Gedanken, dass jemand eben es gewagt hat, einen anzugreifen, oder man denkt genau in die andere Richtung: Wer es nicht lassen kann über andere herzuziehen, kann zwar Betroffenheit darüber auslösen, dass es so übel zwischen Menschen zugeht, aber seine Worte haben kein Gewicht. Im Grunde ist er selbst ein armer, verletzter, bellender Hund. Ihn samt seiner Handlungen muss man gar nicht im Kopf haben, und selbst wenn es z. B. um körperliche Verletzungen geht - man steht mit den Folgen allein da. Der Täter ist an dieser neuen Situation i. d. R. nicht mehr beteiligt. Wenn jemand außer uns selbst beteiligt ist, dann vielleicht die Helfer, falls es welche gibt.

Zitat von Fenni:
Dazu gilt es immer zu begreifen, durch was und in welcher uns beeinträchtigenden Form uns etwas krank gemacht hat und dann dementsprechend die dafür geeignetsten Gegenstrategien zu finden und zu entwickeln.

Ok, aber wenn man Neurose nach Adler, und nicht nur nach ihm, als Kampf gegen sich selbst und gegen andere definiert, wie geht man vor? Dem Kampf den Kampf ansagen... oder welche Strategien meinst du?

LG Bird

#16


I
Zitat von Bird:
Es ist unmöglich im schwarzen Tief einen Lichtschimmer wahrzunehmen. Aber das soll nichts angsterregendes sein. Ohne Licht gäbe es keine Dunkelheit und umgekehrt. Die Kraft, die einen Tage ohne Lichtschimmer durchstehen lässt, ist sicher keine verlorene Energie.


Tut mir leid für dich Bird, dass du während deiner schwarzen Tage nicht den geringsten Lichtschimmer wahrnimmst.
Ich hoffe allerdings meine Worte haben auch Void erreicht.
Bei mir sind es gerade diese Hoffnungen (=Licht), die mich in den schweren Tagen aufrecht erhalten. Natürlich hast du Recht damit, dass die Kraft niemals verlorene Energie ist. Immerhin hatten wir Kraft genug am Ende des Tages immer noch da zu sein. Allerdings scheinen sich bei uns die Quellen dieser Kraft zu unterscheiden.

#17

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B
Was soll denn das sein, das Licht, das dir Kraft gibt? Wo siehst du das?

LG Bird

#18


B
Nicht für alle Menschen bedeutet Depression die Begegnung mit einem außen stehenden Drachen, der mithilfe von selbst konstruierten Ideologien überwältigt werden soll. Die Wahrheit ist eher enrüchternd. Die Ideologien, an die man sich aus Angst vor der Depression klammert, sind eher die Ursache als das ersehnte Heilmittel.

http://books.google.de/books?id=1tHGp5M ... en&f=false

Die innere Kraft braucht keine Beschönigungen und keine intellektuellen Konstrukte. Läuft man vor etwas weg, entsteht Angst. Geht man in etwas hinein, löst es sich auf.

LG Bird

#19


Fenni
Zitat von Bird:
Zitat von Fenni:
Deine Eltern bleiben insofern immer bei dir mit im Spiel, wie sie dich eventuell nachhaltig, unter Umständen traumatisierend, geprägt haben."

Das mag vielleicht so aussehen, das Leiden muss aber nicht zwingend ihre Signatur tragen. Man kann auch überlegen: Welche Kindheit mussten sie wohl gehabt haben, dass sie nicht imstande waren die einfachste und natürlichste Aufgabe der Welt, nämlich das eigene Kind zu unterstützen und fürs Leben fit zu machen, zu bewältigen?

Auf jeden Fall. Das ist sogar das A und O für die Aufarbeitung von Verletzungen. Aber wenn du beispielsweise als Kind aus nichtigsten Gründen z.B. peng, eine sitzen hattest und anschliessend noch vernichtendste Prügel im Rücken für geringste Kleinigkeiten, immer und immer wieder, wird dir glaube ich ein Leben lang auch nur eine erhobene Hand tiefste Angst einjagen. Nur mal so als Konstrukt, das man auch in viele andere Situationen ummünzen könnte. Da hilft dann auch die Erklärung der Kindheit der Eltern nicht weiter, die hilft dann lediglich, immerhin, dafür, nicht ewig auf die Eltern Groll haben zu müssen und deshalb ständig in grundsätzlich negativen Gefühlen zu stecken. Aber ich glaube, wir reden auch nur ein wenig aneinander vorbei

Jedenfalls muss man eine z.B. in einem entstandene tiefe Leere durch eventuell jahrelange emotionale Vernachlässigung in den prägendsten Kindheitsjahren gar nicht vorwerfen und in Unverzeihlichkeit (oder in dem Wunsch, Einsicht bei den Eltern zu erzielen) erstarren. Die Leere ist dennoch, wie eine Art Behinderung, erst mal vorhanden und damit ein Erbe der Eltern, das man nicht einfach hinter sich lassen kann. Die Eltern muss man sich zur Findung einer Gegenstrategie dafür eventuell gar nicht anschauen, die Leere selber dafür aber schon mal wenigstens erkennen. Und alleine das bezeichnete ich als eventuell lebenslange Anwesenheit der Eltern.




Zitat:
Zitat von Fenni:
Dazu gilt es immer zu begreifen, durch was und in welcher uns beeinträchtigenden Form uns etwas krank gemacht hat und dann dementsprechend die dafür geeignetsten Gegenstrategien zu finden und zu entwickeln.

Ok, aber wenn man Neurose nach Adler, und nicht nur nach ihm, als Kampf gegen sich selbst und gegen andere definiert, wie geht man vor? Dem Kampf den Kampf ansagen... oder welche Strategien meinst du?


Nein, ich meinte die, die ich z.B. angewandt hätte, wenn ich an voids (von mir allerdings auch nur so vermuteter) Stelle wäre. Also schauen, was einen genauer betrifft. Ängste, Depressionen, Konflikte, kommt alles eher aus Leere oder Überforderung heraus, was auch immer, um dann zu versuchen herauszufinden, was in dem Fall erst mal die geeignetsten Strategien sein könnten. Bei dem einen ist es das Vermeiden bestimmter Kontakte und/oder Situationen, bei anderen das genaue Gegenteil, bei dem einen eine zeitlang Unterstützung mittels Medikamenten, bei anderen eher nicht. Und vieles mehr. Erklärt sich das so besser?

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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