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30.01.2011 19:06 • 16.04.2021 x 1 #1


141 Antworten ↓


P.S. Die Schwindel- und Benommenheitsgefühle werden stärker, wenn ich mich körperlich anstrenge (Hausarzt hat mir geraten, Sport zu machen); wenn ich zum Beispiel Heimtrainer fahre oder flott bergauf gehe, wird es schlechter.
Bin überhaupt zurzeit nicht besonders belastbar, v.a. körperlich.

P.S.2: Es tut gut, hier zu lesen, dass es anderen ähnlich geht...

30.01.2011 19:31 • #2



Schwindel und Benommenheit

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Hallo Letizia

Ich hatte meine erste Panikatacke auch vor 3 Wochen , ich hatte das Gefühl mein Herz bleibt stehen ..Da ich hyperventiliert (ich war bei der Arbeit)wurde ich ins Krankenhaus gefahren..
Dort alle Untersuchungen großes Blutbild EKG ...
1 Woche drauf Belastungs EKG und 24 Std EKG ..Die Auswertung des 24 std EKG fehlt noch ansonsten war alles in Ordnung.
So wie ich bei dir gelesen habe ist es dir ähnlich ergangen ..
Nach dieser Atacke ging es mir Morgens immer sehr schlecht ,ich konnte nicht zur Arbeit war nervös unruhig zu nix zu gebrauchen gegen Mittags wurde ich ruhiger ...
Da es eine Weile so weiterging und noch Schlafstörungen bis zur totalen Schlaflosigkeit dazu kamen ...Habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt .d
Bin zum Hausartz und habe ihm mitgeteilt das ich glaube ich leide an einer Angststörung l und nicht arbeiten und schlafen kann...Darauf hin bekam ich opipramol in einer schwache Dosis ...In dieser Nacht konnte ich wunderbar schlafen am nächsten Tag war ich wie verwandelt ..Die Unruhe weg ,ich kann wieder arbeiten ..Mein Herz stolpert ab und zu aber es macht mir nichts aus ..Und ich habe angefangen Sport zu machen und siehe da es tut richtig gut ...Auch lange spaziergänge haben mir sehr gut getan ..
Dann habe ich noch auf mein I-pot meditation und Entspannungssugestionen rutergeladen ...Das entspannt mich sehr ...
Kaugummi kauen hatt mir auch geholfen ...
Laß alle Untersuchungen machen ,wenn alles in Ordnung ist mußt du an dir arbeiten ...Mir wurde ziemlich schnell klar das ich mein Leben umkrempeln muß ...Ich habe mit 39 mein 3. Kind bekommen ..Die Kinder meiner freundinen waren alle schon um die 14 ...
Nachdem ich gemerkt habe ,das ich nicht mehr so spontan was planen kann ,habe ich es nach und nach sein lassen ....Bin nur noch selten ausgegangen und Sportstudio habe ich gleich sein lassen ...Ich saß Abends oft alleine Zuhause (Mein Mann arbeitet Anbends un Nachts im wechsel)Nach meiner Panik , habe ich alle zusammen getrommelt um mir Freiräume zu schaffen und siehe da ..Ich habe mich wieder in Sportstudio angemeldet ...
War mal wieder aus ...
DAS TUT SO GUT
Ich schreibe dir das nur ,weil du deine erste Panikatacke hattest wenn man das schnell akzeptiert und erkennt ,dann kann man gleich dagegen steuern...
Klar ist es keine Garantie das ich keine mehr bekomme ,aber ich sehe es gelassener ..
LG
sandra

PS. Nach Absprache mit meinem arzt werde ich sobald meine Packung sich dem Ende nähert ,das Medikament absetzen ..Ich bin optimistisch das es auch ohne chemische Medis funktioniert...

30.01.2011 20:44 • #3


Hallo chavita,

vielen vielen Dank für deine Antwort. Jetzt hatte ich gerade schon eine ausführlichere Antwort geschrieben, dann war die Internetverbindung getrennt und alles wieder weg.
Ich schreib morgen nochmal.

Bis dann,
liebe Grüße

Laetitia

30.01.2011 22:37 • #4


hallo ,,,,,ich kann da sehr gut nachempfinden
kämpfe jeden tag mit angststörungen,stehe morgens auf und es geht mir gut,freue mich und kurz danach erwischt es mich (lähmungserscheinungen inder rechten körperhälfte,fürchterliche angst in der herzgegend,rückenschmerzen linker arm,habe angst an einer schlimmen herzkrankheit zu leiden,,,,,,,,,,,bei mir sterben in letzter zeit verdammt viele leute an herzinfakt was mir sehr belastet,ich kann an nichts anders mehr denken,

ich hoffe das mich hier jemand etwas beruhigen kann

liebe grüsse

01.02.2011 01:19 • #5


schwindel und benommenheit kenne ich leider auch

06.02.2011 00:40 • #6


ich bleib jetzt hier sitzen......................
so bald ich aufsteh und nen bissl was im haushalt machen möchte wird mir schwindelig, rauschen in beiden ohren, druckgefühl im kopf baaaaah ganz eklig !!

ich denke das der ganze kram bei mir vom nacken kommt, werde mir mal Mass. gönnen !!

07.02.2011 10:33 • #7


Nayla
Kommt mir alles sooo bekannt vor. Bei mir sieht es im Moment auch wieder sehr schlimm aus, der Benommenheitsschwindel ist alltäglicher Begleiter im Moment ist er jedoch so drastisch das ich kaum gucken kann, es nervt, aber ich versuche mir keine Sorgen zu machen, warum auch, er ist psychisch, das weiß ich inzwischen. Den Schwindel von der HWS kenne ich auch nur zu gut, aber der ist anders. Der HWS Schwindel ist bei mir ein Drehschwindel der sich verstärkt wenn ich den Kopf hebe oder zur Seite biege. Wenn ich in Bewegung komme wird der Schwindel im Moment weniger, aber das ist nicht immer so, ich kenne ihn auch bei längeren Spaziergängen und warum? Weil nämlich da der Sauerstoffgehalt im Körper durcheinander gerät, ich atme falsch. Diese extremen Stiche im Herzen sind momentan bei mir auch ausgeprägter dennje, aber mein Herz ist laut EKG gesund und Bluthochdruck ist nur vorübergehend, oder wenn ich ihn durch meine Sorgen hochmesse, was auch geht. Da ich alleine aus diesem Kreislauf nicht ausbrechen kann und Therapeuten diese langen Wartelisten haben, habe ich mich in die Tagesklinik eingewiesen. Im März habe ich den ersten Termin und dann geht es los. Ich hoffe das es mir helfen wird. Zudem werde ich mit Paroxetin anfangen, erstmal nur 10mg, einfach mal versuchen. Kann nur besser werden. Ich drücke auch euch die Daumen, das es wieder besser wird. Ich war schon einmal ein Jahr Schwindelfrei, bis zu diesem heftigen Rückfall und ich kann euch versichern, Sorgen weg, dann verschwindet allmählich auch der Schwindel, nicht von jetzt auf gleich aber er wird gehen. Und ich schrenke mich auch nicht ein, so elend es mir auch geht, ich gehe raus, einfach raus. Hatte schon Panikattacken im Restaurant, im Supermarkt, im Auto, aber ob ich nun zuhause sitze und Panik bekomme oder draussen, ich bin ja nicht krank, ich muss dadurch.
lg
Nadine

07.02.2011 14:53 • x 1 #8


Blümlein
Hi ,

kenne ich auch,und momentan ist es wieder extrem.Dieser schwankschwindel,gekoppelt mit übelkeit ist bei mir an der Tagesordnung.Ich versuche dann rein gedanklich mir zu sagen,das ist nur die Angst,sie soll nun wieder gehen,aber das funktioniert nicht,absolut nicht.Aber die angst,ja,die kann mir angst machen und natürlich ewig und jeden Tag bleiben.ätzend!!
Dennoch laß dich nicht unterkriegen und vielleicht hilft es dir das du nicht allein damit bist.

Lg Blümlein

07.02.2011 16:28 • #9


ja schwankschwindel das trifft es gut bei mir !
was meint ihr eigentlich mit dem wort unwirklichkeitsgefühl ? habe das schon so oft gelesen !
ist das wenn man was fühlt was unwirklich also garnicht da ist ?

07.02.2011 19:11 • #10


Hallo
Also ein unwirklichkeitsgefühl schwer zu beschreiben ...
Also das hatte ich auch...(denke ich ) ich hatte auf jedemfall das Gefühl neben mir zu stehen ...Und mich selbst zu beowachten ..Als wenn alles um einem herum nicht real wäre ...
Ein sehr unangenehmes Gefühl das auch Angst macht ..
LG
Sandra

08.02.2011 00:35 • #11


Hallo ihr Lieben,

wollte mich ja schon längstens wieder gemeldet haben... Heute schaff ich es endlich mal wieder!
Erstmal vielen, vielen Dank für eure Antworten, es tut so gut zu lesen, dass es euch auch so geht und ich nicht die einzige bin...
Vor einer Woche war ich beim Internisten mit Belastungs-EKG; Blutdruck war zu Beginn sehr niedrig (ca. 96/70), insgesamt war das Ergebnis völlig in Ordnung. Habe sogar eine höhere Wattzahl geschafft als die durchschnittliche Leistung bei Frauen... Hat mich aber überhaupt nicht beruhigt, denn bei diesem EKG hat die eine Elektrode nicht richtig funktioniert - woher weiß ich, ob dadurch nicht doch etwas übersehen wurde??
Klar, der Verstand sagt: wenn die besagte Elektrode einen Einfluss auf die Aussagefähigkeit des Ergebnisses gehabt hätte, dann hätte der Arzt ja nicht gesagt, dass ich normal belastbar bin.... Aber halt die ANDERE Stimme in meinem Kopf........

Jedenfalls, bei Anstrengung wird der Schwindel stärker - ebenso wie bei manchen von euch, vor allem bei Spaziergängen, vor allem bergauf. Bzw. er tritt dann (also bei Spaziergängen oder anderen körperlichen Betätigungen) erst überhaupt wieder auf, wenn er gerade mal weg war. Ich kann aber diesen Schwindel nicht eindeutig definieren. Schwankschwindel? Trifft es vielleicht am ehesten, aber ich schwanke ja nicht körperlich, eben nur im Kopf. Es ist diese Kombination mit leichter Benommenheit, so wie leicht angetrunken.

Was mich momentan aber am meisten fertig macht, ist immer diese Angst zu sterben.
Gestern war mal endlich wieder ein Tag, wo ich frei von diesen Angstgedanken war. Da hatte ich auch keine Schwindelsymptome.
Aber heute ging es wieder los, als ich in der Zeitung diesen Bericht von der Trauerfeier für Bernd Eichinger gelesen habe, dazu eine Bestattungsanzeige von einer 45jährigen Frau im Nachbarort, und dann immer wieder die Gedanken an einen Mann im Bekanntenkreis, der vor etwa 3 Jahren mit 38 plötzlich gestorben ist (Herzinfarkt). Überhaupt, Todesanzeigen oder auch Lieder im Radio, die mit Tod zu tun haben - geht gar nicht. Brrrr!!

Jedenfalls, der Internist hat mich jetzt an einen Neurologen überwiesen, doch ist der Termin erst in gut drei Wochen. Puh.
Außerdem ist dieser Internist der Meinung, meine Wirbelsäule sei im Brustbereich nicht ganz gerade, das könnte auch das Bruststechen erklären. Das mit der krummen Wirbelsäule hörte ich hier aber zum ersten Mal und kann es selbst auch nicht nachvollziehen, aber ich habe übermorgen einen Termin bei einem Dorn-Therapeuten, der wird mir hoffentlich zusätzliche Klärung bringen.

Gut, dass es das Forum hier gibt und überhaupt diese Ratgeberseiten.
Vor allem auch die Videos von Dr. Merkle helfen mir SEHR!

Seid alle herzlich umarmt,
es ist schön, wenn wir uns gegenseitig Mut machen und Halt geben können.

Bis bald,
Laetitia

08.02.2011 21:45 • #12


Ach ja, das Unwirklichkeitsgefühl kenn ich auch.
Ich hatte das Wort zwar vorher noch nicht bewusst gehört, aber ich wusste sofort, was es ist, als ich es hier gelesen habe....

Ich glaube, wer es hat, kann mit diesem Begriff gleich was anfangen...

08.02.2011 21:47 • #13


Hallo

Ich bin neu hier und grade am rumbutschern.

In Laetitia´s Beitrag finde ich mich Wort für Wort wieder,als ob es meine Situation ist. Ich kam von der Arbeit,die ich erst kurz vorher angefangen hatte. Also,Feierabend,nachhause gefahren,plötzlich,von einer Sekunde auf die nächste Durchfall,Magenprobleme,plötzliche,sehr heftige Übelkeit und starker Schwindel dazu.
Magen Darm Probleme waren 1 Woche später weg der Schwindel blieb. Er macht mich wahnsinnig!
Der Schwindel begleitet mich auch heute noch durch jeden Tag.
An dem Tag als das alles im Dez.anfing,hatte ich eine so starke Angst schwer krank zu sein,dass ich sogar sofort das Rauchen aufgehört habe.
Ein Tag vor Weihnachten ging es mir Angstmäßig so schlimm,dass ich den ärztlichen Notdienst rief,der etwa 30Min.später kam. Zwischenzeitlich wardie Angst,plötzlich zu sterben,so groß,dass ich überlegte den Rettungswagen zu rufen.

Mein Gott,was ist bloß passiert?
Was hat das ausgelöst im Dezember?
Ich habe manchmal wirklich das Gefühl,dass mein KOpf kurz vor der Explosion steht, bin sehr reizbar und sehr Stimmungsanfällig.
Was mich sehr traurig macht,ich bin nicht mehr die Person die ich einmal war, ich habe keine freude mehr am Leben,gehe nicht mehr zum Sport, manchmal schaffe ich es nicht einmal den Kleinen in die Kita zu bringen, fahre plötzlich keine U Bahn mehr und die wenn ich die selbe Strecke auch mit dem Bus fahren könnte,schaffe ich nicht einmal mehr das
Mein Leben hat mit dem 21.12.2010 eine ganz blöde Wendung genommen.
Ich möchte dies Lebenso nicht,es gefällt mir nicht.
Mein Arzt hat ein Bluttest gemacht,alles ok (ich sei vom Test her mit einer gesündesten Patienten),EKG,alles ok, soll noch zur Magenspiegelung (bestimmt auch ohne Befund)


Ich weiß nicht weiter,was hat das bloß ausgelöst?

Liebe Grüße
Nordengel

11.02.2011 16:57 • #14


Hallo
Das habe ich micht auch gefragt , was hatt das bloß ausgelöst ...
Ich weiss es nicht genau..Ich hatte mich nach der Geburt meines 3. Kindes irgendwie zurückgezogen habe nicht mehr viel gemacht...


Aber ich gehe nun wieder regelmässig in Sport und mit Freundinen aus ..Lasse einfach den Alltag hinter mir ..Gönne mir Zeit für mich und siehe da es geht mir viiieeell besser ...
Ab und zu ein Anflug von Angst aber ansonstens ok...
LG
sandra

11.02.2011 21:03 • #15


Hallo zusammen!

Am Freitag war ich vormittags bei der Dorn-Therapie. Hat mir super-gut getan, es wurden der Atlas (1. Halswirbel) und noch 2 weitere Wirbel behandelt, und seitdem ging es mir viel, viel besser, das ganze Wochenende über. Dachte schon, der ganze Spuk wäre vorbei und ich hätte es überstanden und wäre wieder "normal".

Aber heute morgen lese ich die Zeitung, dann komme ich unvermeidlich an der Seite mit den Todesanzeigen vorbei, und es trifft mich eine riesengroße Anzeige von einem 4 Jahre jüngeren Mann (den ich überhaupt nicht kenne). Sofort wieder Schwindel, Benommenheit und PANIK!

Ich sollte überhaupt keine Zeitung mehr lesen...

Noch gut 2 Wochen bis zu meinem Termin beim Neurologen

Auch ich frage mich immer wieder, was das bloß ausgelöst hat. Bei mir war es am 8. Januar am späteren Abend, ich war am Fernsehen. Urplötzlich Schwindel, und ich dachte, ich sterbe jetzt.
Dazu muss ich sagen, dass ich längere Zeit zuvor (sprich: Monatelang oder noch länger) regelmäßig viel zu wenig geschlafen habe (max. ca. 5 Stunden), da ich immer viel zu spät ins Bett gegangen bin. Wahrscheinlich ein Verdrängungsmechanismus.
An jenem Tag hatte ich noch dazu viel zu viel Cola getrunken (mind. 1,5 Liter) und dann abends, kurz bevor die Attacke ausbrach, noch Kaffee. Und ich hatte nachmittags-abends ungewohnt lange Zeit im Stehen verbracht.

Insgesamt belastet mich meine berufliche Situation (unbewusst wahrscheinlich viel stärker als bewusst), da ich seit etwa 7 Jahren eine Stelle suche (in einem etwas seltenen Beruf) und mich derweilen mit einem "Übergangsjob" herumschlage. Ist nicht sonderlich stressig, fühle mich auch nicht überfordert, aber ich mache mir selbst immer wieder Druck, dass es jetzt doch endlich mal mit einer "richtigen" Stelle klappen müsste. Die Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl könnt ihr euch ja denken...
Hauptthemen bei mir: Loslassen und Vertrauen.

Hab auch schon Angst, alleine spazieren zu gehen. Könnte ja umfallen und niemand findet mich rechtzeitig.... Obwohl ich vom Verstand her natürlich genau weiß, dass diese Angst irreal ist. Tja, aber das kennt ihr sicher selbst nur allzu gut: Der Verstand weiß es ganz genau, aber die Angst funkt immer wieder dazwischen.

Laetitia

14.02.2011 14:22 • #16


hallo
Tja Todesanzeigen lesen ,das ist so eine Sache...
Habe ich mir irgendwie seit dem Tod eines Freundes immer wieder angewöhnt und bin dabei es mir abzugewöhnen ...
Das macht mich nämlich ganz knirre ,sobald jemand in meinem Jahrgang gestorben ist oder noch jünger ,mache ich mir gedanken an was ...Mich überkommt Angst
Wenn es kinder sind denke ich an meine Kinder....Mich überkommt Angst ...
Also lege ich in letzter Zeit diesen Teil der Zeitung gleich weg...
Lese mal den Beitrag"passender Spruch" von Lotti karrotti das passt genau

14.02.2011 14:56 • x 1 #17


Danke chavita,
auch für den Tipp mit dem Spruch von Lottikarotti. Hab ihn gefunden, und er ist wirklich sehr gut.

Auf das Lesen von Todesanzeigen werd ich auf jeden Fall bis auf Weiteres verzichten.... Nur dumm, dass die nicht jeden Tag auf derselben Seite stehen, also reicht es schon, wenn ich nur umblättere und da sind dann plötzlich die Todesanzeigen, und dann braucht mir bloß die eine oder andere einfach ins Auge zu springen. Also am besten die Zeitung gar nicht erst aufschlagen

Laetitia

14.02.2011 15:15 • #18


Hallo erstmal,

mein erster Beitrag
Kurz zu mir, bin 28, m, und eigentlich leide ich an verschiedenen Angst- und Panikstörungen und kann deshalb nur spezifisch zu den einzelnen Sachen schreiben.
Aber hier als erstes, da diese Sachen meine primären Beschwerden beschreibt.

Habe seit 2 1/2 Jahren diese Beschwerden und hauptsächlich Schwindel, Benommenheit, Kopfdruck, Herz-übelkeit, -druck, -stechen... natürlich mit den normalen Begleiterscheinungen der Angst und Panik.
Benommenheit und kopfdruck fast schon chronisch...
Nebenbei machmal noch ein paar andere Symptome.
Wegem dem Schwindel war ich auch mal in der Schwindelambulanz, wo "phobischer Schwankschwindel" festgestellt wurde. Die haben mir Medikamente (weiss nicht mehr was), Sport und eine Verhaltenstherapie nahe gelegt.
Habe aber keines davon wahrgenommen. wollte es selbst schaffen. hat nicht ganz geklappt.
War zuletzt vor 5 Wochen drei Tage auf der Stroke-Unit wegen starken Schlaganfall-Symptomen. Ohne körperlichen Befund. Ja ja, heute kann ich darüber nur den kopfschütteln. Aber schlimm war und ist es dennoch. und bin nun auf der suche nach dem richtigen weg für mich.
und hab mich sehr viel mit der thematik beschäftigt.

Als erstes, es ist nichts was einen umbringt oder krank macht! Alle diese Symptome gehören zusammen und haben die gleiche(n) Ursache(n). Das muss einem klar sein. Sich informieren und zu wissen das es nicht nicht nur einem selbst so geht, macht viel aus. Klar, trotzdem hilft das manchmal auch nicht weiter. Ich weiss das. Aber man ist nicht allein damit. Undman braucht Hilfe.
Sei es Psychotherapie, Medikamente, Entspannungsübungen, Akupunktur oder mal eine stationäre muss jeder für sich herausfinden.
Für mich kommen zum Beispiel Medikamente nur als letzter Ausweg in Frage. Vorher sollte man alles andere probiert haben.

Habe nun einiges ausprobiert und werde nun als letzte Instanz auch mal ein paar wochen auf eine psychosomatische Station gehen um es endgültig loszuwerden. Da kann man den ganzen tag an sich arbeiten (was nicht möglich ist, wenn man arbeiten muss).
Habe auch einen Haufen Sachen ausprobiert, war desöfteren kurz vorm Aufgeben, Durchdrehen und Resignieren.
Allerdings sind die Sachen die ich probiert habe eher alternativ, und ich will daher das nicht wirklich öffentlich beschreiben aus Angst vor Repressionen, Intoleranz und Beleidigungen.
Also falls jemand wissen will was ich probiert habe und wie meine subjektiven Erfahrungen damit waren, kann ich gerne was direkt schicken. Also bitte PN an mich.
Ich will nur Erfahrungen teilen und evtl. helfen.
Aber Garantie kann ich natürlich keine geben, da das meine Erfahrungen sind und jeder anders reagiert und es jeder für sich selber rausfinden muss!

Aber eins schonmal vorab und öffentlich:

MACHT SPORT! DAS HILFT! AUCH WENN EUCH DABEI NOCH SO SCHWINDELIG WIRD. UND WENN DANN MACHT GLEICH NOCH MEHR SPORT! DAS GEHT VORBEI UND MIT DER ZEIT WIRD DAS AUCH WENIGER UND VLL. VERSCHWINDET ES DANN AUCH.

Lieben Gruß,

Basti

14.02.2011 16:06 • #19


Blümlein
Hallo leatitia

ich erkenne mich zum teil wieder,bei mir fing es an als mein Sohn 16monate alt war.(heute 4).Meine Beobachtungen am Körper mit dem resulatat Arztmarathon,waren an erster Stelle,dann angst vor Krankheiten und jeder der starb mußte ich genau wissen wie alt die Person war und an welcher Krankheit sie gelitten haben.(als wenn das nicht schon reichte).Dann kam die Angst zu sterben und mein Sohn muß ohne mich bleiben,war ganz schlimm und mittlerweile hat sich alles in psychosomatische Symptome gewandelt.Ich leide unter PA 's und unter diesen schwankschwindel und beschreibe es so ,als wenn ich auf einer Luftmatratze übers Wasser laufe.

Ich mache mittlerweile eine Theraphie,versuche viel zu lesen über Ängste und um auch wege zufinden damit besser umgehen zukönnen. Bin noch immer auf der Suche was bei mir der Auslöser gewesen sein könnte...

Wünsche dir alles liebe und viel Kraft!
Lg Blümlein

14.02.2011 16:16 • x 1 #20



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