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Hallo zusammen,

bin noch ziemlich neu hier, besser gesagt ich war schon lange nicht mehr da.


Mich quälen wieder mal oder immer noch soviele Beschwerden.
Seit Wochen ist mir ununterbrochen schwindlig, im Kopf ist alles wie benommen und ich habe Angst umzukippen, so unwirklich alles.

Ich weiß das Tavor nicht das richtige ist, aber ich nehme es dann trotzdem immer wieder, leider hilft es im Moment so gut wie gar nicht.
Mein Arzt hat mir jetzt Sertralin verschrieben, welches ich aber noch nicht genommen habe, aus Angst vor neuen Nebenwirkungen.

Ich quäle mich wirklich nur so durch den Tag und finde keine Ruhe vor diesen Beschwerden, die sich auch so schlecht beschreiben lassen, wie Watte im Kopf.
Und nichts und niemand kann mich von dem Gedanken losbringen , dass da doch etwas anderes in meinem Körper spukt als die Angst.

Ich weiß, ich hab es schon soviele Jahre aber ich muß doch mal was draus lernen, ich denke einfach das geht nicht, weil in meinem Körper was falsch programmiert ist und ich das nicht beeinflussen kann.

Aber was, was verursacht solche höllischen Beschwerden, die ein "normales" Leben unmöglich machen.

LG Seestern, heute ganz schön traurig

14.10.2010 18:21 • 15.10.2010 #1


5 Antworten ↓


hallo..bin auch noch neu hier..habe seid 6 jahren mit schwindel zu tun ..schlimm..adurch haben sich auch depressionen festgesetzt ..nehme nun seid einiger zeit antidepressive und es geht mir besser ..nachdem ich mich eben auch erst dagegen gewehrt hatte eben auch wegen der nebenwirkungen...
aber wie gesagt ..im augenblick geht es...die zeit muß man dann ja auch genießen da e s ja leider nicht immer stabil ist und die angst ja auch immer wieder kommen kann..
es ist ein harter weg...ein weg und eine krankheit die für andere auch schwer zu verstehen ist..
aber mut...
vielleicht andere mediklamente...
einfach nicht aufgeben..!!
lg
gute besserung..

14.10.2010 19:08 • #2



Schwindel und Benommenheit

x 3


23juni2009
Hey seestern,


oh doch du kannst dir helfen!!!
du sagst du hast es schon länger...konntest du denn schonmal damit umgehen oder ist es ehr vonalleine besser geworden?
hast du auch angstattcken?

lg david

14.10.2010 21:19 • #3


Hallo sternenstaub 54,

Depressionen habe ich Gott sei Dank keine, nur eben mal einen Tag mit Traurigkeit, aber nicht schlimm.

Hallo David,

ich habe 3 Reha´s und 2 Therapien hinter mir, geholfen hat es nie.

Ja ich hatte aber auch schon bessere Zeiten, aber ich könnte nicht sagen was ich da anders gemacht hätte.

In den letzten Jahren wird es immer schlechter, ich habe auch Panikattacken, fahre kaum Auto(bis 5km), gehe nie spazieren und bin ziemlich eingeschränkt.

Die Panikattacken alleine machen mir nicht soviel Angst, aber die täglichen körperlichen Beschwerden kosten mich wirklich alle Kraft.


Und was ich gar nicht verstehe in all den Jahren warum gibt es z.B. 4 Wochen am Stück in denen ich fast nichts habe und dann plötzlich alles wieder da ist, ohne etwas zu ändern, ich habe weder Stress noch private Probleme und fühle mich dann immer so hilflos, weil ich nicht weiß was ich tun soll.

Und seltsam ist bei mir auch, dass ich davon ausgehen kann, das abends gegen 18.00 meine Beschwerden verschwinden(es gibt ganz seltene Ausnahmen), die Ursache haben wir noch nicht herrausgefunden.


LG Seestern

15.10.2010 11:24 • #4


Hallo Seestern,

ich kann Dich sehr gut verstehen, mir geht es ganz ähnlich. Zumindest hat das ganze Drama bei mir mit Schwindel angefangen, der zwar mittlerweile ne "richtige" Diagnose hat - nämlich vestibuläre Migräne - und auch erfolgreich behandelt wird, aber bis es soweit war, haben sich Panikattacken eingeschlichen und ich füchte, ein kleiner Hypochonder bin ich mittlerweile auch geworden.
Und gerade heute meine ich, dass mir mal wieder schwindelig ist (was auch der Grund ist, warum ich hier online bin, es hilft mir immer, um mich nicht vollends reinzusteigern). Mein Kopf ist irgendwie taub und schwer, Druck auf den Ohren und im Übrigen alles so, wie Du es auch beschreibst. Hatte mich heute sowieso entschossen, von zu Hause zu arbeiten (schreibe an meiner Doktorarbeit), insofern nicht so tragisch, bin allerdings alleine, das macht mir ein wenig Angst. Aber jetzt hilft es alles nichts, wir müssen ein wenig stark sein, uns nicht zu sehr verrückt machen. Gerade die Tatsache, dass es uns schon so lange quält und so wie ich es bei Dir auch herausgehört habe, noch nie was Ernsthaftes passiert ist, sollte doch eine gewisse Sicherheit geben.
Was das Phänomen mit den 18 Uhr angeht, hätte ich eine Vorstellung, woran es liegen könnte. Ich könnte mir vorstellen, dass Du in der Vergangenheit unbewusst öfter die Erfahrung gemacht hast, dass um sechs der Schwindel weggeht, weil vielleicht eine Ablenkung eintritt, vielleicht kommen Familienangehörige nach Hause, eine Fernsehserie beginnt, jemand ruft Dich immer um diese Uhrzeit an, Du hast Feierabend oder ähnliches. Und so wie Du Deinen Körper "gerne" auf negative Dinge polst, z.B. lieber nicht länger Auto fahren, da wird mir bestimmt schwindelig, ist Dir das unbewusst auch positiv gelungen, eben: um 18 Uhr - da wirds besser!
Es soll ja sogar möglich sein, seine Gedanken bewusst positiv zu lenken. Ich bin da auch noch kein Experte, sonst wäre ich nicht hier, aber ein Versuch ist es alle Mal wert.
Wünsch Dir alles Gute!

J.

15.10.2010 13:37 • #5


Hallo Jade,

also das mit der Migräne würde mich mal intressieren, was ist das genau, ich habe nämlich auch Migräne, allerdings hormonell bedingt.


Die Theorie das es mir abends besser geht, weil der Körper das so programmiert klingt nicht schlecht, etwas anderes kann ich mir kaum vorstellen, ablenken tu ich mich schon vorher, zuhause sind auch alle schon, ich habe wirklich keine Ahnung, mein Arzt lacht schon immer, wenn ich ihm erzähle das es bei mir den ganzen Tage abend sein könnte, weil dann wäre ich fast "normal"

Beruftstätig bin ich leider nicht, ich komme ja zuhause schon kaum klar mit mir selbst, sicher im Lauf der Jahre hört man natürlich schon sehr in sich hinein und was ein "Gesunder" gar nicht registriert löst bei uns gleich Alarm aus.
Aber es gibt eben auch Tage da reagiere ich nicht drauf, ich kann Stress und Aufregung haben und trotzdem kommen keine Beschwerden, obwohl ich genauso dran denke.

ich weiß auch genau das es nichts bedrohliches sein kann, in all den Jahren wäre ich sicher schon mal umgekippt, aber trotzdem träume ich davon, wenn ich reich wäre mich mal so richtig untersuchen zu lassen, ob nicht doch irgendeine Kleinigkeit im Körper dazu führt das ich so mies drauf bin.
Alle gängigen Untersuchungen hab ich natürlich zig mal hinter mir, alle ohne Ergebnis und immer wieder bekomme ich von meinen Mitmenschen und auch Ärzten gesagt, dass ich gesund aussehe und eine sehr positive Ausstrahlung habe, aber die wissen alle nicht wie es in mir drin aussieht.

Ich bewundere dich wirklich wenn du alles so aushälst, obwohl du alleine bist, ich glaube das könnte ich nicht.

LG Seestern

15.10.2010 17:22 • #6




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