App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

M

MindMadness
Mitglied

Beiträge:
6
Mitglied seit:
Sammelthema
Hallo ihr

ich hoff ich bin hier richtig wenns um Herzangst und co geht.

Weiss gar nich wo ich anfangen soll ,aber ich fang am besten einfach bei meinem "Tag X" an.

Es war vor ca 2 jahren oder so als meine Erste Grosse Liebe mir das Herz brach. Ich sass Abends vor dem Pc und war natürlich total absolut mies drauf und traurig.
Ich rauchte dann einen Kopf (Canna.) und BUMM plötzlich war es da HERZRASEN und zwar so stark das mir schwindelig wurde. Meine Eltern brachten mich sofort zum Arzt.

Der untersuchte mich und stellte lediglich ganz normales Herzrasen fest. Das ich gek. hatte hatte ich ihm auch erzählt.

DAS war also der Startschuss für meine Geschichte. Die Zeit danach kamen diese ausbrüche immerwieder,auch OHNE *beep* im total nüchternen zustand. Ziemlich harte panikattacken mit Herzrasen und erweiterten Pupillen. Teilweise hatte ich sogar leichte Halluzinationen ( zb "grellere farben" )

Dies ging einige Zeit so und ich versuchte es sogut es ging zu ignorieren. Zu der Zeit halfen mir Alk. ,Canna. und diverse Opiate und Benzodiazepine einigermassen durch die zeit. Dann lernte ich auf einmal ein neues Mädchen kennen mit dem ich ca 3 monate sehr glücklich war. Nicht nur das ich war sogar sogut wie Symptomfrei und ich fühlte mich geheilt.
Wie Naiv von mir.......

Mir ging Es während der Zeit sogut das ich sogar Dro. nahm . Ein Freund von mir hatte mich zu der Zeit auf diese Dro. sehr gemacht. Der erste Trip damit war äusserst positiv,was mich leider auch zu einem zweiten veranlasste NACHDEM die besagte freundin sich wieder von mir getrennt hatte. Die trennung von ihr hatte mich seltsamerweise weniger mitgenommen deshalb ging es mir auch danach noch ziemlich gut.

Der besagte zweite Trip fand bei dem Kumpel statt der mich auf das Dro. gebracht hatte. Der Trip verlief bis zu hälfte eigentlich ganz gut bis ES passierte . es war kein Herzrasen ,es war ganz einafch das Gefühl das mein Herz gleich aufhört zu schlagen. Angst vor Herzstillstand sozusagen. Mein Kumpel gab mir sofort ein paar Benzodiazepine zum runterkommen was zum glück auch funktionierte. Beim einschlafen hatte ich aber noch weiterhin denn zustand der Angst der leider fast durchgehend bis heute anhält.

Es ist jetzt kein Herzrasen oder stolpern mehr sondern ein total "seltsames gefühl" in der Herzgegend und der gedanke das mein Herz gleich stehnbleibt,kann es leider nicht genauer beschreiben. Es gibt phasen wo es extrem ist und wiederum phasen wo es absolut weg ist .

DIES IST KEIN FAKE! Ich weiss das die geschichte absolut wahnsinnig klingt mit den Dro. aber es ist wirklich so passiert! Ich war halt so verdammt Naiv. kann es heute auch absolut nicht mehr nachvollziehn was mich dazu geritten hat solche harten Dro. in diesem zustand zu nehmen .
Habe selber auch oft das gefühl das ich der Wahnsinn in Person bin.

Soviel zu der Geschichte.

--------------------------------------------------------------------------

Was ich jetzt vorhabe ist mir eine überweisung vom hausarzt zu holen für eine psychotherapie. Das problem ist das ich keien ahnugn hab wie ich das ganze meinen Eltern erklären soll. Meien Mutter ahnt denk ich mal schon was aber mein Vater eher weniger...

BITTE HELFT MIR! ich hab teilweise das Gefühl Wahnsinnig zu werden wen ich über das ganze nachdenke.

Euer MindMadness

09.11.2018 #1


299 Antworten ↓
H

herzilein125
Mitglied

Beiträge:
7
Themen:
1
Mitglied seit:
Hey!

mir gehts so ähnlich wie dir! ;( bei mir hat alles vor ca.6 monaten angefangen! habe ständig so ein komisches gefühl in der brust gehabt....total eigenartig....habe immer so ein starkes pochen gespürt und irgendwann mal später angefangen den puls zu messen wenn ich dieses pochen spürte! tja und dann fing alles an....der puls setzt für einen schlag aus(gefühlt zumindest) dann kams schubweise angstzustände panikattacken und immer alles abends dann wenn man mal entspannen möchte!

bin zuerst zu meinen HA dieser machte ein ruhe ekg und meinte er sieht nichts auffälliges und ich soll mir keine sorgen machen! pffffff.......jaaaaa genau keine sorgen wenn mans spürt! ich konnte mich abends nicht mehr entspannen heulte stundenlang weil ich immer diese stolperer spürte und glaubte ich muss jetzt dann den löffel abgeben! irgendwann wurde es mir dann zu blöd und ich bin zu einem kardiologen! alles gemacht ruhe-,belastungs-,langzeit ekg und herzultraschall gemacht alles ohne befund! ich habe tropfen bekommen gegen diese ständige unruhe! zuerst war ich einigermassen beruhigt und es ging so 3 monate bis jetzt!

stolperer werden wieder mehr(warscheinlich weil ich mich zu sehr darauf konzentriere) und meine angst ist auch schon wieder da! ich habe ne riesenangst schlafen zu gehn weil ich glaube ich steh nicht mehr auf weil mein herz plötzlich aufgibt! ich hasse dieses gestolpere! ich hab schiss alleine zu sein weil mir niemand helfen kann und und und! i spinn mir dann nur noch so blöde sachen zusammen!

naja das ist meine geschichte! nun mal was aufbauendes!

das herz setzt nicht aus sonder macht nur einen extraschlag! das der puls aussetzt kommt einem nur so vor! hab auch schon mit einer bekannten gesprochen die krankenschwester ist die hat gemeint das jemand mit extrasystolen ein sehr gesundes herz hat!
Also gerade wir die so auf das herz acht geben werden nicht so schnell an einem herztod sterben!
das sag ich mir immer! Wink

ich denke es kommt auch viel davon das du dich da auch sehr hineinsteigerst deshalb hast du einen zu hohen blutdruck und diese brustenge usw.! ich bin zwar kein arzt aber bei mir wars auch so ungefähr und jedesmal wenn ich mich hineingesteigert habe ist alles nur viel schlimmer geworden!

wie ich diese sch....angst abstellen kann habe ich leider selber noch nicht herausgefunden........ich denke einfach "den arzt vertrauen"!
wenns so leicht wäre! Wink

wünsche alles gute!

03.07.2014 19:00 • x 1 #121


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Herzangst wie behandeln und bekämpfen / ist sie heilbar?

x 3


T

tombraider
Mitglied

Beiträge:
10
Themen:
1
Mitglied seit:
Hallo liebe Forenmitglieder,
nachdem ich schon länger hier mitlese, habe ich mich nun auch registriert. Ich schildere euch in diesem Beitrag meine Geschichte, die leider noch ohne Happy End ist.

edit:
Schwindel, Unwohlsein und auch Ohnmachtsgefühle habe ich schon seit ca. 2004 mehr oder weniger stark gehabt und es auf meinen Kreislauf geschoben. Ich habe es auch nur sporadisch untersuchen lassen. Ich habe damals schon meinen Bewegungsraum eingeschränkt.



Angefangen hat es bei mir im Februar 2009. Ich kam mit Herzproblemen(Herzrasen, hoher Puls) ins Krankenhaus. Ich wurde dort gründlich auf den Kopf gestellt und ohne Befund wieder entlassen.
Bis Oktober 2009 hatte ich ab und zu mal Schwindel oder Übelkeit oder stechen in der Herzgegend. Im Oktober verstarb ein naher Verwandter überraschend an einem Herzinfarkt. Ich wurde 2 Tage später mit verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert. Wieder wurde alles Mögliche untersucht und wieder nichts gefunden. Mein Hausarzt hat mich dann auch noch mal gesondert zum Kardiologen geschickt und auch der hat nichts gefunden. Lediglich durch meine Schonhaltung bin ich nicht mehr Belastbar.
Da ich aber immernoch diesen Druck auf das Brustbein hatte und auch noch das Herzstechen unterhalb der linken Brust, wurde ein Termin bei einem Orthopäden gemacht. Der hat zuerst mal gerenkt und danach eine Kernspin verordnet.
Da ich aber meine Probleme nicht in den Griff bekommen habe und der Kernspin-Termin länger dauerte bin ich noch einmal zu einem Kardiologen(Privat bezahlt) gegangen und habe mir ein negatives ERgebnis abgeholt.
Das Ergebnis vom Kernspin war leider auch negativ. Es hätte mich sicherlich beruhigt, wenn irgendeine Kleinigkeit an der Wirbelsäule für diese Druckgefühl verantwortlich gewesen wäre.
Irgendwann zwischen dem bereits geschilderten hab ich auch noch nen Kurzbesuch in einem anderen Krankenhaus gemacht. EGK und Troponin T wurden zwei mal gemacht, klar ohne Befund.
Noch vor der Kernspin bin ich zu einer Therapeutin gegangen, die gemachten Sitzungen haben mir etwas geholfen. Zur Zeit warte ich auf die Antwort meiner Krankenkasse, dass die Behandlung von dieser übernommen wird. Die Therapeutin hat leider keine Kassenzulassung. Die zugelassenen Therapeuten habe hier bei uns Wartezeiten von bis zu einem Jahr.
Vor drei Wochen habe ich auf meinen Wunsch von meinem Arzt eine ÜW zur Magenspiegelung bekommen. Termin Ende Februar
Vorige Woche war ich dann bei meinem Hausarzt weil ich immer wieder Magenschmerzen habe, meist direkt nach oder schon beim Essen. Ich habe seit September 2009 ca 16 Kilo abgenommen (ungewollt). Als ich Ihm dass nochmal geschildert habe hat er veranlasst, dass die Magenspiegelung wegen dringlichkeit vorgezogen wurde. Gestern war es dann soweit, Schlauch geschluckt und wieder nichts.

Heute sitze ich hier auf der Arbeit und habe wieder mal meine üblichen Symptome, Druck auf dem Brustkorb, Stechen am Herzen, Magenschmerzen und Übelkeit. Die Angst davor, dass ich was ernstes habe und vielleicht daran sterbe ist inzwischen fast normal geworden.
Während des Schreibens hatte ich aber seit langem wieder ne Panikatacke oder war es diesmal doch ein Infarkt.

Ich hatte so eine größe Hoffnung, dass es eine körperliche Ursache gibt, die die Schmerzen auslöst und dass diese Schmerzen dann die Angst auslösen, aber es scheint nicht so.
Woher kommen dann aber die Magenschmerzen, die Rückenschmerzen und der Druck auf die Brust(Brustbein). Ist das alles psychisch bedingt?

Mit allen Untersuchungsergebnissen bin ich nicht so einverstanden: Es ist real, dass wenn ich körperlich arbeite mir der Rücken in Höhe BWS schmerzt, auch ohne PA oder Angst.
Ebenso sind die Magenprobleme real, ich habe doch die Gewichtsabnahme und die Übelkeit nach dem Essen, auch das leidige aufstoßen nach Essen oder trinken(Wasser) und das Vollegefühl nach ner Kinderportion.

Ich weiß nicht mehr weiter, noch läuft meine Ehe unproblematisch, obwohl ich mich nur noch schone. Ich bin auch meiner Frau sehr dankbar für ihr Verständnis doch ich würde ihr auch gerne mal wieder was zurückgeben. Nen Ausflug machen oder einfach nur mal mit Ihr Bummeln gehen, damit auch unser gemeinsames Leben mehr Qualität hat.

So und jetzt seid Ihr an der Reihe, habt Ihr irgendwelche Ratschläge für mich?

28.01.2010 15:05 • #16


Zum Beitrag im Thema ↓


D
Das ist echt heftig..schei. Dro. kann ich nur dazu sagen!
Von was weißt du nicht wie du es deinen Eltern beibringen sollst, das mit dem Psychologen oder das mit dem Gefühl, das dein Herz stehenbleiben könnte?

#2


M
Boah sry bin heut schon ziemlich am ende und geh auch gleich penn. JETZT les ichs erst richtig.

Also das ich zum psychologen geht noch einigermassen.Aber meinen Eltern zu erklären was mit mir los ist DAS ist der punkt wo ich nicht weiterkomme. Ich wüsste nicht WIE ich es ihnen beibringen sollte =(



an den ADMIN: die vorigen 2 beiträge von mir bitte löschen

#3


W
Hallo MindMadness!dass Dro. Psychosen auslösen können ist bekannt.Bei Dir scheint das auch so zu sein.Geh bitte mal zu Deinem Hausarzt und erzähle ihm ehrlich von Dir.
Zuallererst solltest Du sämtliche Dro. weglassen das tut Dir nicht gut.Kannst Du das??
Warum glaubst Du mußt du auf solche Dinge zugreifen?Liebe Grüße

#4


P
Hallo MindMadness,

willkommen erstmal: nachdem was Du schreibst, hast Du definitiv keine Psychose, sondern schlimmstenfalls eine Dro.. Angststörung und das ist ein erheblicher Unterschied, denn letzteres kann man gut in den Griff kriegen.

Ich hatte mal unter dem Einfluss eines anderen Halluzinogens (insgesamt habe ich Halluzinogene sechs- oder siebenmal genommen, davon einmal richtiges acid) einen furchtbaren Trip, der dann später in einer stressigen Phase wieder hochkam, danach hat manchmal auch Canna. (das ich regelmäßig rauchte, bis ich vor etlichen Jahren aufgehört habe) ausgereicht, um Angstattacken, mit dem Gefühl wahnsinnig zu werden oder zu sterben, auszulösen.

Diese Selbstvorwürfe kenne ich auch, aber mach Dir keinen allzu großen Stress, Du hast es vorher halt nicht besser gewusst, doch es ist gut, dass Du das Ganze mit Psychotherapie angehst und mehr kannst Du jetzt auch nicht tun.

Übrigens, ich erinnere mich an eine Situation, als ich auch mal als Reaktion auf Liebeskummer erst recht viel getrunken und anschließend extrem gek. habe, sechs oder sieben Köpfe, ist schon fast sieben Jahre her, kurz bevor ich aufhörte. Jedenfalls ging das richtig nach hinten los. Anfangs war es irgendwie ein schönes Gefühl, aber dann kam so eine furchtbare Trauer mit Panik vermischt durch, die ich nicht richtig kontrollieren konnte, erst einen Tag später bekam ich es halbwegs in den Griff.

Grüße

pc

#5


D
Du musst doch deinen Eltern erstmal nichts erzählen, wenn es dir wirklich zu schwer fällt. Wenn du es aber loswerden willst, dann setz dich einfach an einen Tisch mit ihnen und erzähle ihnen was mit dir los ist. Was soll dann schlimmes passieren? Wenn du auch noch sagst, dass du dir deshalb jetzt schon einen Psychologen suchst dann nehmen sie die Sache bestimmt auch ernst. Warum fällt es dir so schwer deinen Eltern was zu sagen?

#6


M
Wild
"Geh bitte mal zu Deinem Hausarzt und erzähle ihm ehrlich von Dir.
Zuallererst solltest Du sämtliche Dro. weglassen das tut Dir nicht gut.Kannst Du das??
Warum glaubst Du mußt du auf solche Dinge zugreifen?"


zum arzt zu gehen hat ich ja vor ,aber wie meinst du das mit dem "ganz ehrlich erzählen von mir" meinst du damit ich soll die GANZE Geschichte erzählen? meinst du das ist nötig?

Das mit den Dro. ist son ding. Die meisten meiner freunde *beep* halt und trinken alk .Da macht man halt automatisch mit um auf einer wellenlänge zu bleiben. Wenn ich allein bin hab ich gar nich sooo das bedürfniss irgendwas zu nehmen. Is echt son soziales ding bei mir

#7


M
An panicchief

Find ich echt toll das hier echt jemand ist anscheinend ähnliche erfahrungen mit Dro. gemacht hat wie ich.

wie sieht es jetzt bei dir aus? hast du ne therapie gemacht und hats dir geholfen? nimmst du noch Dro.?

#8


P
Hallo,

ja mir hat die Therapie geholfen, das mit dem Trip war nur ein kleiner Teil davon. Ich hatte eigentlich schon immer gelegentlich mit Angst (halt nicht so heftig und anhaltend) und leichteren, depressiven Zuständen zu tun, hab das aber irgendwie ignoriert. Die Nachwirkungen dieses schlechten Trips während einer Stressituation über ein halbes Jahr später haben das Ganze auf die Spitze getrieben.

Ich habe nach wie vor in manchen Situationen Ängste, komme aber im Großen und Ganzen viel besser klar, das Selbstbewusstsein ist insgesamt besser als vor dieser ganzen Geschichte. Der Trip spielt wohl keine allzugroße Rolle mehr, außer dass ich dieses Herzklopfen manchmal noch leicht spüre, aber es werden keine richtigen Attacken mehr daraus.

Dro. nehme ich seit vielen Jahren keine mehr, mal von Alk ab und an abgesehen . Ich würde Dir schon raten, jedenfalls kein Dro. mehr zu nehmen. Und auch sonst mit Canna. wäre ich zumindest vorsichtig, ob die Umgebung, Stimmung usw. passen.

Grüße

pc

#9


M
Dittmans

"Du musst doch deinen Eltern erstmal nichts erzählen, wenn es dir wirklich zu schwer fällt. Wenn du es aber loswerden willst, dann setz dich einfach an einen Tisch mit ihnen und erzähle ihnen was mit dir los ist. Was soll dann schlimmes passieren? Wenn du auch noch sagst, dass du dir deshalb jetzt schon einen Psychologen suchst dann nehmen sie die Sache bestimmt auch ernst. Warum fällt es dir so schwer deinen Eltern was zu sagen?"


Ich denke ich werd es ihnen schon erzählen müssen. Aber wenn ichs mache dann auf jedenfall nicht so detailiert. Denke der Begriff Angstörung sollte da ausreichen hoff ich ma :/

Ist halt ne extrem intime sache musst du verstehn .DARUm fällt es mir so schwer darüber zu reden

#10


M
kann mir denn hier keiner mehr nen Tip geben wie ich meine Eltern da am besten in die sache involvieren kann?

#11


L

herzangst was kann ICH tun?

Hallo an alle

ich bin neu hier und hoffe einige neue informationen und ratschläge zu finden.

Mein Freund leidet unter der herzangst und hat immer solche Panikanfälle gerade wenn ich nicht bei ihm bin. Ich weiß aber mitlerweile nicht mehr was ich tun soll. Also wir telenfonieren dann immer stundenlang und in den meisten fällen bekomme ich ihn auch einigermaßen berühigt wohl bemerkt nur ich. Nur ich weiß selber nicht wie ich das alles schaffen soll ich komme dann morgens nicht aus dem bett da wir bis in die nacht telefonieren aber aleine lassen will ich ihn damit auch nicht.

Dazu kommt noch das er mich dann immer so blöde anmacht womit ich aber leben kann da es aus der Situation her kommt und er entschuldigt sich auch nächsten Tag bei mir. Nur ich bin selber Psychisch nicht so auf der höhe. Ich litt letztes jahr unter schweren depressionen und bin froh das es mir jetzt wieder gut geht, habe also angst das mich das wieder runterzieht.
Aber wie gesagt alleine lassen kann ich ihn damit auch nicht ich bin doch die einzige die er vertraut und familie hat er nicht mehr.

Also was kann ich machen? was kann ich zu ihm sagen wenn wieder solche angst hat? Vielleicht kann mir ja einer von euch helfen!

schon mal vielen dank

LG

#12


Einsamkeit
hi,

versuche ihm klar zu machen, dass du unter der situation leidest. er muss sich woanders hilfe holen. er sollte eine therapie machen und sich nicht so abhängig von dir machen. es ist ja auch ein stück weit egoistisch von ihm, dass er das so macht. wie oft kommt es denn vor?

#13


L
ja wie oft kommt es vor...also in den letzten Wochen war es echt schlimm und fast Täglich.
Mitlerweile, da er sich ziehmlich ist das es diese Herzangst ist was ich schon viel früher vermutet habe da ich es aus meiner Familie kenn, hält sich in grenzen und kommt 1-2 mal in der woche vor das eine richtige Panikattacke daraus wird.

#14


S
Hallo MindMadness,

die schei. Dro.. Das kenne ich. Im Urlaub habe ich auch mit Freunden einen *beep* geraucht und da fing die Panikattacke so schlimm an, das der Abend ein absoluter Kampf war. Ich muß dazu sagen das meine Freunde "Chemiker" waren und ich mir absolut sicher bin das in dem Zeug mehr drin war als nur Canabis.
Naja auf jedenfall habe ich dieser Nacht gedacht ich sterbe. Ein Kampf von sicher 5 Stunden.
Am nächsten Tag ging es mir besser. Als ich aber eine Zig. angemacht habe, fing der Mist von vorne an.

Ich kann es bis heute nicht verstehen von was das gekommen ist. Die ganzen Leute die ich kenne, hat keiner von den mit solchen Attacken zu leben. Und das waren harte Dro.. Ich hatte viel zu viel Angst vor Chemie.


Seit dem habe ich meinen Kampf. Jetzt schon 11 Jahre. Einige Jahre ging es mir gut.

Ich habe meiner Mutter erzählt was passiert ist. Ich würde an deiner Stelle es jemanden erzählen. Alleine da durch zu gehen ist sehr hart. Vorallem da du immer wieder Rückfälle haben wirst und das Gefühl nicht mehr zu können.

Was ich nicht verstehen kann, und nie verstehen werde wie man nach solchen Attacken weiter Dro. und Alk. zu sich nehmen kann. Ich habe Jahre keinen Alk. oder Tabletten angerührt aus Angst das mir was passieren kann. Angst vor den Nebenwirkungen.

Dein Beitrag ist schon einige Zeit her, aber vielleicht kannst du mir ja erzählen, ob du mit der Therapie angefangen hast und wie es dir geht.

#15


T

Herzangst/Herzneurose meine Geschichte

Hallo liebe Forenmitglieder,
nachdem ich schon länger hier mitlese, habe ich mich nun auch registriert. Ich schildere euch in diesem Beitrag meine Geschichte, die leider noch ohne Happy End ist.

edit:
Schwindel, Unwohlsein und auch Ohnmachtsgefühle habe ich schon seit ca. 2004 mehr oder weniger stark gehabt und es auf meinen Kreislauf geschoben. Ich habe es auch nur sporadisch untersuchen lassen. Ich habe damals schon meinen Bewegungsraum eingeschränkt.



Angefangen hat es bei mir im Februar 2009. Ich kam mit Herzproblemen(Herzrasen, hoher Puls) ins Krankenhaus. Ich wurde dort gründlich auf den Kopf gestellt und ohne Befund wieder entlassen.
Bis Oktober 2009 hatte ich ab und zu mal Schwindel oder Übelkeit oder stechen in der Herzgegend. Im Oktober verstarb ein naher Verwandter überraschend an einem Herzinfarkt. Ich wurde 2 Tage später mit verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert. Wieder wurde alles Mögliche untersucht und wieder nichts gefunden. Mein Hausarzt hat mich dann auch noch mal gesondert zum Kardiologen geschickt und auch der hat nichts gefunden. Lediglich durch meine Schonhaltung bin ich nicht mehr Belastbar.
Da ich aber immernoch diesen Druck auf das Brustbein hatte und auch noch das Herzstechen unterhalb der linken Brust, wurde ein Termin bei einem Orthopäden gemacht. Der hat zuerst mal gerenkt und danach eine Kernspin verordnet.
Da ich aber meine Probleme nicht in den Griff bekommen habe und der Kernspin-Termin länger dauerte bin ich noch einmal zu einem Kardiologen(Privat bezahlt) gegangen und habe mir ein negatives ERgebnis abgeholt.
Das Ergebnis vom Kernspin war leider auch negativ. Es hätte mich sicherlich beruhigt, wenn irgendeine Kleinigkeit an der Wirbelsäule für diese Druckgefühl verantwortlich gewesen wäre.
Irgendwann zwischen dem bereits geschilderten hab ich auch noch nen Kurzbesuch in einem anderen Krankenhaus gemacht. EGK und Troponin T wurden zwei mal gemacht, klar ohne Befund.
Noch vor der Kernspin bin ich zu einer Therapeutin gegangen, die gemachten Sitzungen haben mir etwas geholfen. Zur Zeit warte ich auf die Antwort meiner Krankenkasse, dass die Behandlung von dieser übernommen wird. Die Therapeutin hat leider keine Kassenzulassung. Die zugelassenen Therapeuten habe hier bei uns Wartezeiten von bis zu einem Jahr.
Vor drei Wochen habe ich auf meinen Wunsch von meinem Arzt eine ÜW zur Magenspiegelung bekommen. Termin Ende Februar
Vorige Woche war ich dann bei meinem Hausarzt weil ich immer wieder Magenschmerzen habe, meist direkt nach oder schon beim Essen. Ich habe seit September 2009 ca 16 Kilo abgenommen (ungewollt). Als ich Ihm dass nochmal geschildert habe hat er veranlasst, dass die Magenspiegelung wegen dringlichkeit vorgezogen wurde. Gestern war es dann soweit, Schlauch geschluckt und wieder nichts.

Heute sitze ich hier auf der Arbeit und habe wieder mal meine üblichen Symptome, Druck auf dem Brustkorb, Stechen am Herzen, Magenschmerzen und Übelkeit. Die Angst davor, dass ich was ernstes habe und vielleicht daran sterbe ist inzwischen fast normal geworden.
Während des Schreibens hatte ich aber seit langem wieder ne Panikatacke oder war es diesmal doch ein Infarkt.

Ich hatte so eine größe Hoffnung, dass es eine körperliche Ursache gibt, die die Schmerzen auslöst und dass diese Schmerzen dann die Angst auslösen, aber es scheint nicht so.
Woher kommen dann aber die Magenschmerzen, die Rückenschmerzen und der Druck auf die Brust(Brustbein). Ist das alles psychisch bedingt?

Mit allen Untersuchungsergebnissen bin ich nicht so einverstanden: Es ist real, dass wenn ich körperlich arbeite mir der Rücken in Höhe BWS schmerzt, auch ohne PA oder Angst.
Ebenso sind die Magenprobleme real, ich habe doch die Gewichtsabnahme und die Übelkeit nach dem Essen, auch das leidige aufstoßen nach Essen oder trinken(Wasser) und das Vollegefühl nach ner Kinderportion.

Ich weiß nicht mehr weiter, noch läuft meine Ehe unproblematisch, obwohl ich mich nur noch schone. Ich bin auch meiner Frau sehr dankbar für ihr Verständnis doch ich würde ihr auch gerne mal wieder was zurückgeben. Nen Ausflug machen oder einfach nur mal mit Ihr Bummeln gehen, damit auch unser gemeinsames Leben mehr Qualität hat.

So und jetzt seid Ihr an der Reihe, habt Ihr irgendwelche Ratschläge für mich?

#16


T
Noch ein kleiner Nachtrag, ich bin männlich, 40 Jahre alt, Raucher (15 Zig./Tag) und trinke keinen Alk..

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

G
Hallo,

also, zuerst mal: Kopf hoch!
(Ich kann das sagen, denn ich habe selbst seit einigen Jahren eine Herzneurose und bin dauernd von Arzt zu Arzt gelaufen, ohne, dass jemals etwas gefunden wurde.)
Das ist schon ziemlich belastend, klar.
Diese ganzen unterschiedlichen Symptome, und jedesmal denkt man: "Diesmal ist es aber wirklich ein Infarkt!"
Ich kann Dir an dieser Stelle natürlich nur Tipps geben, die mir geholfen haben. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Die symptome habe ich auch jetzt noch - mal stärker, mal schwächer.
Es ist eine Sache, wie man mit diesen ganzen Beschwerden umgeht.
Bei mir hatte sich das Ganze irgendwann im letzten Jahr so zugespitzt, dass ich nicht mehr aus dem Haus oder zur Arbeit konnte, weil ich solche Angst vor einem drohenden Infarkt hatte, dass nichts mehr ging.
Ich habe mir dann, als ich völlig am Verzweifeln war, eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik besorgt, dort war ich 6 Wochen.
Ich hatte vorher nie daran gedacht, dass die mir dort helfen können, aber überraschenderweise kann ich heute sagen, dass mir das sehr viel gebracht hat. Ich habe gelernt, mit der Herzneurose umzugehen und kann auch wieder arbeiten und ein halbwegs normales Leben führen.
Und das ist wichtig.
Vielleicht kommt so etwas für Dich ja auch in Frage?
Und noch was: Am besten sofort aufhören, zum Arzt zu laufen, das bringt Dich nicht weiter, sondern verstärkt nur die Angst, doch etwas zu haben, was vielleicht bei der Untersuchung übersehen wurde. Alle zwei Jahre zum Check-up zu gehen, ist ok, mehr aber auch nicht!
Man macht sich echt sonst nur verrückt.
Und sich schonen bringt auch nichts. Am besten so oft es geht z.B. spazieren gehen, muss ja kein Hochleistungssport sein. Das hilft gegen die Symptome.
Ich weiß, dass das wahrscheinlich alles so leicht klingt.
Ich hab´s durchlebt, und es war die Hölle. Und ich bin froh, dass es mir jetzt besser geht.
Könnte mir vorstellen, dass ein Klinikaufenthalt Dich auch weiter bringen könnte. Was hast Du zu verlieren? Lieber 6 Wochen in der Klinik mit der Aussicht auf ein besseres Leben danach anstatt so weitermachen.
Oder......??

#18


T
@gollum:

Danke für Deine Anregungen. Ich will ja schon seit längerem endlich wieder mit mehr Bewegung anfangen aber Abends nach der Arbeit bin ich meist total kaputt und müde. Ich weiß, ne schlechte Ausrede
Ein Klinikaufenthalt wäre vielleicht nicht schlecht, aber ich kann das zeitlich nicht einrichten und ich brauche halt meinen Arbeitsplatz und der wäre dann sicherlich in Gefahr.
Ich würde mich ja schon freuen, wenn meine Therapie endlich genehmigt würde. Die bisherigen Sitzungen habe mir ja etwas geholfen.

#19


G
Hallo,

sorry - aber ist wirklich ´ne schlechte Ausrede.
Bin jeden Tag 10-12 Stunden wegen der Arbeit unterwegs und abends auch faul und kaputt - da muss man durch, wenn man will, dass es einem besser geht.
Das andere verstehe ich nicht: Warum ist dein Arbeitsplatz in Gefahr, und warum kannst du es zeitlich nicht einrichten?
Mein Chef war da total verständnisvoll - man kann dir deshalb nicht kündigen, nur weil du einige Wochen in der Klinik bist.
Und "zeitlich nicht einrichten"...?
Da habe ich das Gefühl, es geht dir noch nicht schlecht genug, sonst könntest du es schon einrichten, oder??
Entschuldige, wenn ich etwas "frech" bin, möchte nur Denkanstöße geben...

Viele Grüße

G.

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Prof. Dr. Heuser-Collier
App im Playstore