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20.05.2009 22:59 • 09.11.2018 #1


299 Antworten ↓


Das ist echt heftig..schei. Dro. kann ich nur dazu sagen!
Von was weißt du nicht wie du es deinen Eltern beibringen sollst, das mit dem Psychologen oder das mit dem Gefühl, das dein Herz stehenbleiben könnte?

20.05.2009 23:52 • #2



Herzangst wie behandeln und bekämpfen / ist sie heilbar?

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Boah sry bin heut schon ziemlich am ende und geh auch gleich penn. JETZT les ichs erst richtig.

Also das ich zum psychologen geht noch einigermassen.Aber meinen Eltern zu erklären was mit mir los ist DAS ist der punkt wo ich nicht weiterkomme. Ich wüsste nicht WIE ich es ihnen beibringen sollte =(



an den ADMIN: die vorigen 2 beiträge von mir bitte löschen

21.05.2009 02:44 • #3


Hallo MindMadness!dass Dro. Psychosen auslösen können ist bekannt.Bei Dir scheint das auch so zu sein.Geh bitte mal zu Deinem Hausarzt und erzähle ihm ehrlich von Dir.
Zuallererst solltest Du sämtliche Dro. weglassen das tut Dir nicht gut.Kannst Du das??
Warum glaubst Du mußt du auf solche Dinge zugreifen?Liebe Grüße

21.05.2009 08:30 • #4


Hallo MindMadness,

willkommen erstmal: nachdem was Du schreibst, hast Du definitiv keine Psychose, sondern schlimmstenfalls eine Dro.. Angststörung und das ist ein erheblicher Unterschied, denn letzteres kann man gut in den Griff kriegen.

Ich hatte mal unter dem Einfluss eines anderen Halluzinogens (insgesamt habe ich Halluzinogene sechs- oder siebenmal genommen, davon einmal richtiges acid) einen furchtbaren Trip, der dann später in einer stressigen Phase wieder hochkam, danach hat manchmal auch Canna. (das ich regelmäßig rauchte, bis ich vor etlichen Jahren aufgehört habe) ausgereicht, um Angstattacken, mit dem Gefühl wahnsinnig zu werden oder zu sterben, auszulösen.

Diese Selbstvorwürfe kenne ich auch, aber mach Dir keinen allzu großen Stress, Du hast es vorher halt nicht besser gewusst, doch es ist gut, dass Du das Ganze mit Psychotherapie angehst und mehr kannst Du jetzt auch nicht tun.

Übrigens, ich erinnere mich an eine Situation, als ich auch mal als Reaktion auf Liebeskummer erst recht viel getrunken und anschließend extrem gek. habe, sechs oder sieben Köpfe, ist schon fast sieben Jahre her, kurz bevor ich aufhörte. Jedenfalls ging das richtig nach hinten los. Anfangs war es irgendwie ein schönes Gefühl, aber dann kam so eine furchtbare Trauer mit Panik vermischt durch, die ich nicht richtig kontrollieren konnte, erst einen Tag später bekam ich es halbwegs in den Griff.

Grüße

pc

21.05.2009 13:34 • #5


Du musst doch deinen Eltern erstmal nichts erzählen, wenn es dir wirklich zu schwer fällt. Wenn du es aber loswerden willst, dann setz dich einfach an einen Tisch mit ihnen und erzähle ihnen was mit dir los ist. Was soll dann schlimmes passieren? Wenn du auch noch sagst, dass du dir deshalb jetzt schon einen Psychologen suchst dann nehmen sie die Sache bestimmt auch ernst. Warum fällt es dir so schwer deinen Eltern was zu sagen?

22.05.2009 00:17 • #6


Wild
"Geh bitte mal zu Deinem Hausarzt und erzähle ihm ehrlich von Dir.
Zuallererst solltest Du sämtliche Dro. weglassen das tut Dir nicht gut.Kannst Du das??
Warum glaubst Du mußt du auf solche Dinge zugreifen?"


zum arzt zu gehen hat ich ja vor ,aber wie meinst du das mit dem "ganz ehrlich erzählen von mir" meinst du damit ich soll die GANZE Geschichte erzählen? meinst du das ist nötig?

Das mit den Dro. ist son ding. Die meisten meiner freunde *beep* halt und trinken alk .Da macht man halt automatisch mit um auf einer wellenlänge zu bleiben. Wenn ich allein bin hab ich gar nich sooo das bedürfniss irgendwas zu nehmen. Is echt son soziales ding bei mir

22.05.2009 13:57 • #7


An panicchief

Find ich echt toll das hier echt jemand ist anscheinend ähnliche erfahrungen mit Dro. gemacht hat wie ich.

wie sieht es jetzt bei dir aus? hast du ne therapie gemacht und hats dir geholfen? nimmst du noch Dro.?

22.05.2009 14:00 • #8


Hallo,

ja mir hat die Therapie geholfen, das mit dem Trip war nur ein kleiner Teil davon. Ich hatte eigentlich schon immer gelegentlich mit Angst (halt nicht so heftig und anhaltend) und leichteren, depressiven Zuständen zu tun, hab das aber irgendwie ignoriert. Die Nachwirkungen dieses schlechten Trips während einer Stressituation über ein halbes Jahr später haben das Ganze auf die Spitze getrieben.

Ich habe nach wie vor in manchen Situationen Ängste, komme aber im Großen und Ganzen viel besser klar, das Selbstbewusstsein ist insgesamt besser als vor dieser ganzen Geschichte. Der Trip spielt wohl keine allzugroße Rolle mehr, außer dass ich dieses Herzklopfen manchmal noch leicht spüre, aber es werden keine richtigen Attacken mehr daraus.

Dro. nehme ich seit vielen Jahren keine mehr, mal von Alk ab und an abgesehen . Ich würde Dir schon raten, jedenfalls kein Dro. mehr zu nehmen. Und auch sonst mit Canna. wäre ich zumindest vorsichtig, ob die Umgebung, Stimmung usw. passen.

Grüße

pc

22.05.2009 14:40 • #9


Dittmans

"Du musst doch deinen Eltern erstmal nichts erzählen, wenn es dir wirklich zu schwer fällt. Wenn du es aber loswerden willst, dann setz dich einfach an einen Tisch mit ihnen und erzähle ihnen was mit dir los ist. Was soll dann schlimmes passieren? Wenn du auch noch sagst, dass du dir deshalb jetzt schon einen Psychologen suchst dann nehmen sie die Sache bestimmt auch ernst. Warum fällt es dir so schwer deinen Eltern was zu sagen?"


Ich denke ich werd es ihnen schon erzählen müssen. Aber wenn ichs mache dann auf jedenfall nicht so detailiert. Denke der Begriff Angstörung sollte da ausreichen hoff ich ma :/

Ist halt ne extrem intime sache musst du verstehn .DARUm fällt es mir so schwer darüber zu reden

22.05.2009 14:42 • #10


kann mir denn hier keiner mehr nen Tip geben wie ich meine Eltern da am besten in die sache involvieren kann?

23.05.2009 17:51 • #11


17.06.2009 00:10 • #12


Einsamkeit
hi,

versuche ihm klar zu machen, dass du unter der situation leidest. er muss sich woanders hilfe holen. er sollte eine therapie machen und sich nicht so abhängig von dir machen. es ist ja auch ein stück weit egoistisch von ihm, dass er das so macht. wie oft kommt es denn vor?

17.06.2009 00:22 • #13


ja wie oft kommt es vor...also in den letzten Wochen war es echt schlimm und fast Täglich.
Mitlerweile, da er sich ziehmlich ist das es diese Herzangst ist was ich schon viel früher vermutet habe da ich es aus meiner Familie kenn, hält sich in grenzen und kommt 1-2 mal in der woche vor das eine richtige Panikattacke daraus wird.

17.06.2009 00:44 • #14


Hallo MindMadness,

die schei. Dro.. Das kenne ich. Im Urlaub habe ich auch mit Freunden einen *beep* geraucht und da fing die Panikattacke so schlimm an, das der Abend ein absoluter Kampf war. Ich muß dazu sagen das meine Freunde "Chemiker" waren und ich mir absolut sicher bin das in dem Zeug mehr drin war als nur Canabis.
Naja auf jedenfall habe ich dieser Nacht gedacht ich sterbe. Ein Kampf von sicher 5 Stunden.
Am nächsten Tag ging es mir besser. Als ich aber eine Zig. angemacht habe, fing der Mist von vorne an.

Ich kann es bis heute nicht verstehen von was das gekommen ist. Die ganzen Leute die ich kenne, hat keiner von den mit solchen Attacken zu leben. Und das waren harte Dro.. Ich hatte viel zu viel Angst vor Chemie.


Seit dem habe ich meinen Kampf. Jetzt schon 11 Jahre. Einige Jahre ging es mir gut.

Ich habe meiner Mutter erzählt was passiert ist. Ich würde an deiner Stelle es jemanden erzählen. Alleine da durch zu gehen ist sehr hart. Vorallem da du immer wieder Rückfälle haben wirst und das Gefühl nicht mehr zu können.

Was ich nicht verstehen kann, und nie verstehen werde wie man nach solchen Attacken weiter Dro. und Alk. zu sich nehmen kann. Ich habe Jahre keinen Alk. oder Tabletten angerührt aus Angst das mir was passieren kann. Angst vor den Nebenwirkungen.

Dein Beitrag ist schon einige Zeit her, aber vielleicht kannst du mir ja erzählen, ob du mit der Therapie angefangen hast und wie es dir geht.

10.07.2009 09:14 • #15


28.01.2010 15:05 • #16


Noch ein kleiner Nachtrag, ich bin männlich, 40 Jahre alt, Raucher (15 Zig./Tag) und trinke keinen Alk..

28.01.2010 15:11 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo,

also, zuerst mal: Kopf hoch!
(Ich kann das sagen, denn ich habe selbst seit einigen Jahren eine Herzneurose und bin dauernd von Arzt zu Arzt gelaufen, ohne, dass jemals etwas gefunden wurde.)
Das ist schon ziemlich belastend, klar.
Diese ganzen unterschiedlichen Symptome, und jedesmal denkt man: "Diesmal ist es aber wirklich ein Infarkt!"
Ich kann Dir an dieser Stelle natürlich nur Tipps geben, die mir geholfen haben. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Die symptome habe ich auch jetzt noch - mal stärker, mal schwächer.
Es ist eine Sache, wie man mit diesen ganzen Beschwerden umgeht.
Bei mir hatte sich das Ganze irgendwann im letzten Jahr so zugespitzt, dass ich nicht mehr aus dem Haus oder zur Arbeit konnte, weil ich solche Angst vor einem drohenden Infarkt hatte, dass nichts mehr ging.
Ich habe mir dann, als ich völlig am Verzweifeln war, eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik besorgt, dort war ich 6 Wochen.
Ich hatte vorher nie daran gedacht, dass die mir dort helfen können, aber überraschenderweise kann ich heute sagen, dass mir das sehr viel gebracht hat. Ich habe gelernt, mit der Herzneurose umzugehen und kann auch wieder arbeiten und ein halbwegs normales Leben führen.
Und das ist wichtig.
Vielleicht kommt so etwas für Dich ja auch in Frage?
Und noch was: Am besten sofort aufhören, zum Arzt zu laufen, das bringt Dich nicht weiter, sondern verstärkt nur die Angst, doch etwas zu haben, was vielleicht bei der Untersuchung übersehen wurde. Alle zwei Jahre zum Check-up zu gehen, ist ok, mehr aber auch nicht!
Man macht sich echt sonst nur verrückt.
Und sich schonen bringt auch nichts. Am besten so oft es geht z.B. spazieren gehen, muss ja kein Hochleistungssport sein. Das hilft gegen die Symptome.
Ich weiß, dass das wahrscheinlich alles so leicht klingt.
Ich hab´s durchlebt, und es war die Hölle. Und ich bin froh, dass es mir jetzt besser geht.
Könnte mir vorstellen, dass ein Klinikaufenthalt Dich auch weiter bringen könnte. Was hast Du zu verlieren? Lieber 6 Wochen in der Klinik mit der Aussicht auf ein besseres Leben danach anstatt so weitermachen.
Oder......??

28.01.2010 15:40 • #18


@gollum:

Danke für Deine Anregungen. Ich will ja schon seit längerem endlich wieder mit mehr Bewegung anfangen aber Abends nach der Arbeit bin ich meist total kaputt und müde. Ich weiß, ne schlechte Ausrede
Ein Klinikaufenthalt wäre vielleicht nicht schlecht, aber ich kann das zeitlich nicht einrichten und ich brauche halt meinen Arbeitsplatz und der wäre dann sicherlich in Gefahr.
Ich würde mich ja schon freuen, wenn meine Therapie endlich genehmigt würde. Die bisherigen Sitzungen habe mir ja etwas geholfen.

28.01.2010 16:05 • #19


Hallo,

sorry - aber ist wirklich ´ne schlechte Ausrede.
Bin jeden Tag 10-12 Stunden wegen der Arbeit unterwegs und abends auch faul und kaputt - da muss man durch, wenn man will, dass es einem besser geht.
Das andere verstehe ich nicht: Warum ist dein Arbeitsplatz in Gefahr, und warum kannst du es zeitlich nicht einrichten?
Mein Chef war da total verständnisvoll - man kann dir deshalb nicht kündigen, nur weil du einige Wochen in der Klinik bist.
Und "zeitlich nicht einrichten"...?
Da habe ich das Gefühl, es geht dir noch nicht schlecht genug, sonst könntest du es schon einrichten, oder??
Entschuldige, wenn ich etwas "frech" bin, möchte nur Denkanstöße geben...

Viele Grüße

G.

28.01.2010 16:13 • #20



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