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huhu,

das kenne ich! habe es auch, allerdings mit dauerhaft hohem puls (mehrere langzeit ekgs gemacht...) - auch dass es nach dem essen "schlimmer" wird ist mir aufgefallen.
gehst du derzeit arbeiten oder bist du daheim?
gehst du zur therapie? und wie lang hast du das schon?(also wann kam es das erste mal?)

glg

24.07.2011 17:17 • #61


Mal mit nem Betablocker probiert ? Nehm ich auch. Lässt das durch die Angst in den Nieren ausgeschüttete Adrenalin nicht an das Herz andocken , was es dazu bringt zu rasen.

kein Adrenalin an der Pumpe , kein Herzrasen. Beruhigend wirkts bei mir auch noch. Schon seit Jahren. Und macht nicht abhängig . Mal den Arzt fragen. gegen die Ängste wird es nucht helfen,aber wenigstens das Herz schützen vor der Dauerbelastung Herzrasen. und dem daraus resultierenden Dauerstress.

24.07.2011 17:29 • #62



Herzangst wie behandeln und bekämpfen / ist sie heilbar?

x 3


Hallo,

Ich habe das gerade gelesen und dachte mir hier muss ich kurz meine Geschichte von gestern und heute erzählen.

Ich leide schon seit 4 Jahren an starken Angstzuständen die sich aber schon zum guten gebessert haben. Trotzdem habe ich immer so Angst um mein Herz. Ich leide auch an Herzrasen bei jeder kleinsten Belastung und da mit den essen das danach das Herz rast das habe ich auch. Aber nur wenn ich fette Sachen esse. Wenn ich Salat und so esse dann habe ich das nicht. Ich bin nicht zu dick also laut Arzt bin ich normalgewichtig. Als ich bei meinen Arzt war zum Blutbild wurde festgestellt das ich einen erhöhten Cholesterin habe obwohl ich nicht zu dick bin. Deshalb glaube ich einfach das ich fettes essen nicht so gut vertrage und das ich deshalb nach dem essen von fetten Sachen Herzrasen und Bauchschmerzen bekomme. Ich bin grad dabei meine Ernährung umzustellen. Keine Pizza, McDonalds und so. Zumindest nicht abends. Mittag gönn ich mir das manchmal schon aber dann wirklich nur wenig davon.

Ja also nun zu meiner eigentlichen Geschichte. Ich bin zurzeit in Deutschland Schwiegereltern besuchen. Und gestern habe ich dann aufeinmal so einen Druck im Kopf - das hatte ich schon einmal und damals ging ich zum Arzt und es wurde zu hoher Blutdruck festgestellt. Habe dann 2 Tabletten genommen und dann wars weg. Auslöser war die Angst.
So natürlich hatte ich sofort Angst das ich jetzt umfallen werde und habe als Angstpatient natürlich mein Blutdruckmessgerät dabei. Als ich dann gemessen habe war er wirklich zu hoch. Ich wartete ca. eine Stunde und messet dann nochmal und er war noch immer zu hoch 145/107. So dann entschied ich mich dazu eine Tablette zu nehmen. Abends messet ich dann im Bett nocheinmal und er war dann sogar noch höher. Gut ich versuchte zum schlafen was ich teilweise auch schaffte. Heute stand ich morgens auf und ich messet natürlich als erstes meinen Blutdruck im Bad. Wieder zu hoch so ging es den ganzen Tag ich war schon ganz verzweifelt und rief meine Mutter an. Eine Zeit später rief mich meine Mutter zurück und fragte mich ob ich will auf einen harten Untergrund Blutdruck messe. Ich meinte dann so nein ich messe auf meinen Oberschenkel. Und dann mass ich auf einen Tisch und der Blutdruck war optimal. Ich glaubte meinen Augen nicht. Ich hätte mich selber schlagen können weil man weis ja eigentlich das man das auf einen Tisch macht und ich hatte da wirklich nicht dran gedacht. Ja nun also komischerweise sind die Symptome auch weg.

Also die Angst kann wirklich viel mit einen machen. Ich wollte es auch nicht glauben und glaub es manchmal noch immer nicht aber das ist wirklich so.

Jetzt ist der Text ein bisschen lang geworden aber ich wollte euch damit halt mal zeigen wie man sich wirklich selber verrückt machen kann und die Symptome nur wegen dem entstehen und nicht wegen etwas körperlichen.

Liebe Grüße

24.07.2011 17:32 • #63


Zitat von Ozonik7:
Mal mit nem Betablocker probiert ? Nehm ich auch. Lässt das durch die Angst in den Nieren ausgeschüttete Adrenalin nicht an das Herz andocken , was es dazu bringt zu rasen.

kein Adrenalin an der Pumpe , kein Herzrasen. Beruhigend wirkts bei mir auch noch. Schon seit Jahren. Und macht nicht abhängig . Mal den Arzt fragen. gegen die Ängste wird es nucht helfen,aber wenigstens das Herz schützen vor der Dauerbelastung Herzrasen. und dem daraus resultierenden Dauerstress.


huhu, leider weiss mein blutdruck nicht was er will... zwischen 90 zu 60 über komische werte von 110 zu 97 bis 150 zu 90 und 120 zu 80 ist alles dabei.. deswegen soll ich keine bb nehmen, bekomme aber nä woche herzfrequenzsenker- hoffe das hilft.

danke für deinen beitrag lg

24.07.2011 17:39 • #64


Hey,

vielen Dank für eure Antworten!

Aktuell bin ich in keiner Therapie, habe aber schon eine wegen anderer Symptome hinter mir .

Einen Betablocker nehme ich auch schon seit 2 Jahren, weil mein Blutdruck anfangs immer sehr hoch ging, das hat sich damit aber gut eingestellt. Meint ihr ich könnte dann zum schlafen noch eine halbe nehmen? Bin noch nicht mal bei der Hälfte der Höchstdosis. Aber sonst kam ich auch immer ohne Herzrasen klar.

Im Moment habe ich aber Konflikte, die auch schon länger andauern, mit meinem Freund. Das macht mich sehr fertig.
Habe schon mehrfach gelesen, dass sich genau solche Konflikte auf das Herz legen können. Meint ihr das käme auch in Betracht?

LG Bellami

24.07.2011 19:29 • #65


04.09.2012 11:46 • #66


Nein, du drehst nicht völlig durch. Um das in den Kopf zu bekommen müssen Denkmuster durchbrochen, Ursachen gefunden werden. Eine weitere Säule kann die Erfahrung sein.

All das gelingt i.d.R. nicht über Nacht, es braucht Zeit. Mache am besten die Psychotherapie weiter, dazu noch Bewegung ist gut fürs abspecken und gegen die Angst/Depression.
Eine Angststörung kann eine Depression begünstigen und eine Depression kann eine Angststörung begünstigen. Das hängt alles bisschen zusammen.

Antidepressiva brauchst du keine nehmen wenn du es nicht möchtest, es gibt genug andere Methoden.

04.09.2012 19:18 • #67


Moin,
Dope rauchen ist ja nicht das Problem. Da kommt höchstens was hoch, was du so lieber verdrängst.
Ich würde sagen, wenns dir geholfen hat, mit dem Psychologen zu quatschen, mach das doch weiter. Obwohl du uns ja auch irgendwas erzählen kannst und es dir so unangenehm ist, mit dem zu reden, das es dir erst mal besser geht, wenn du da wegbleibst
Da würde ich sowieso aufpassen, das sich da nicht so eine Vermeidungstendenz entwickelt. Auch was andere Situationen angeht, die erst mal unangenehm sind. Die solltest du dir lieber genauer ansehen und mal schauen, ob sich das Gefühl dabei nicht verändert.

Der Psychologe kann dir ja sicher helfen, zu erkennen, wofür du eigentlich Angst hast.
Du weißt nicht, wer sozusagen "der Schuldige" an deinem Zustand ist und du weißt nicht so recht, wie du diesen Zustand ändern kannst.
Daher die Depression, wenn man das denn so nennen will
Kannst ja den Rat des Arztes befolgen. Bißchen abnehmen. Geht das?

05.09.2012 07:52 • #68


klar kann ich abnehmen
hab auch schon 4 kg seitdem, aber mein gedankengang ist irgendwie so:
sport - erhöhter puls- erinnerung an panikattacke bzw. sogar angst vor herzinfarkt

05.09.2012 09:24 • #69


Das nennt sich dann Schonverhalten. Ist ja jetzt erst mal ein Gedankengang, oder?
Ich würde denken: Sport - Gesund für die Pumpe - vermindertes Herzinfarktrisiko
Ist natürlich ne Frage der Dosierung. Du scheinst dir ja nicht viel zu zutrauen. Dann würde ich langsam anfangen und dann steigern.
Da kann dir der Arzt sicher auch helfen. Vielleicht mal Belastungs-EKG machen . Daraus lassen sich dann gut Trainingsrahmen ermitteln.
Oder wie ist das Gefühl wenn du da beim Arzt bist?

05.09.2012 12:21 • #70


naja.. ich habe sone ärzteodysse hinter mir.
ich will eigentlich nicht nochmal anfangen.
ausserdem dieses konzentrieren auf das herz hat immer panikattacken verursacht.
z.b. als meine hausärztin mir ssgte, ich solle täglich blutdruck messen und aufschreiben, machte ich mir natürlich dann ständig sorgen und nach ein paar tagen hat sich das in einer attacke entladen.
ich habe viel im internet gesucht und bin der meinung an einer herzneurose zu leiden.
kennt ihr euch damit aus?

05.09.2012 23:49 • #71


Hallo,
na von regelmäßig Blutdruckmessen war ja nicht die Rede. Belastungs-EKG ist was anderes. Da ist ja der Arzt/ die Ärztin zugegegen. Da könntest du mal sehen, wie gut sich die Pumpe belasten läßt. Aber muß natürlich nicht sein

Das Problem ist aber nicht die Herztätigkeit an sich, auch nicht in Stresssituation. Das Teil macht ja, was es soll.
Das Problem ist die Art, wie du diese Tätigkeit interpretierst. Du sagst dir nämlich, das da was nicht in Ordnung ist. Da frage ich mich ja auf welcher Grundlage/Erfahrung du das überhaupt interpretierst.

Stell dir vor, du bist wie ein Hund, der vor seinem *beep* wegläuft
Warum du das machst? Tja. Da will ich jetzt nichts hineininterpretiern. Hinterher glaubst du das noch

Hier darf man nicht mal den *beep* von nem Hund nennen. Wasn das? Na gut, versuchen wir mal Rute
In diesem Sinne

06.09.2012 12:06 • #72


Mein Sohn ist 17, bei ihm hat auch das *beep* leider die Panikattacken ausgelöst. Er ist seit 3 Wochen in einer stationären Therapie. Bei ihm ist es mit der Angst ganz ähnlich, er befürchtet schlimm krank zu sein obwohl sein Kopf ihm sagt dass das ja nicht sein kann, da er eindeutig eine Angststörung hat.

Mein Rat an dich - wenn du das Gefühl hast dass die Angst dein Leben beherrscht dann solltest du wirklich einen Facharzt aufsuchen und eine Therapie beginnen. Oftmals geht die Angst ja leider nicht von alleine weg, sondern manifestiert sich eher.

Ein Kompliment möchte ich noch loswerden - ich habe selten eine so gute Rechtschreibung von Leuten deines Alters gesehen

06.09.2012 13:16 • #73


Zitat von nika66:
Mein Sohn ist 17, bei ihm hat auch das *beep* leider die Panikattacken ausgelöst.

Das stellt sich aber in deinem anderen Thread völlig anders dar.
Oder meinst du, das hat "eine" Panickattacke ausgelöst?

07.09.2012 12:11 • #74


Zitat:
Das stellt sich aber in deinem anderen Thread völlig anders dar.
Oder meinst du, das hat "eine" Panickattacke ausgelöst?


Ich meine damit dass die neue Serie Panikattacken durch das *beep* ausgelöst wurde. Er rauchte einen *beep* und bekam eine PA. Danach gab er das *beep* auf, hatte aber weiterhin PA.

Er hatte bereits als 6jähriger welche, aber 11 Jahre lang gab es keine PA.

Was hab ich jetzt anders dargestellt? *kopfkratz*

07.09.2012 12:39 • #75


Zitat von nika66:
Zitat:
Was hab ich jetzt anders dargestellt? *kopfkratz*

Jetzt passt es. Danke.
Wäre natürlich noch interessant, ob 34388206 sowas in seiner Kindheit auch schon mal hatte und wie darauf reagiert wurde.

08.09.2012 09:10 • #76


Wie lief es denn genau ab?
Bei mir haben sich die Attacken verändert.
Sie werden kontinuierlich schwächer, aber die Nachwirkungen sc.hlimmer

11.09.2012 12:56 • #77

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat:
Wie lief es denn genau ab?
Bei mir haben sich die Attacken verändert.
Sie werden kontinuierlich schwächer, aber die Nachwirkungen sc.hlimmer


So war das bei ihm auch. Mittlerweile hat er keine PA mehr, aber jede Menge Aengste, vor allem vor Krankheiten und davor, nie mehr 'normal' zu werden.

Welche Nachwirkungen hast du ?

12.09.2012 12:59 • #78


Hallo,

ich habe keine Ahnung von Herzkreislauferkrankungen, aber das ist glaube ich auch nicht Dein primäres Problem, sondern eben die Panikattacken und die Angst vor den Panikattacken.

Darüber kann man viel und stundenlang lesen. Ich möchte aber hier einen Tipp zur Schnellhilfe und Linderung geben.

Hast Du schon mal was von dem 20-Sekunden-Countdown für Panikattacken gehört? (Da musst Du ein bißchen nach unten scrollen. Es ist der zweite Artikel von oben.)

Lies Dir den Artikle doch mal durch und lass mich bitte wissen was Du davon hälst.

Unabhängig davon ist Abnehmen bei Übergewicht immer eine gut Idee.

Wie auch schon deni1985 geschrieben hat müssen Denkmuster durchbrochen werden um sich von den Panikattacken zu befreien.

Ob dafür immer eine Psychotherapie notwendig ist kann ich nicht sagen.

Man sollte verschiedene Methoden und Strategien ausprobieren. Was bei einem nichts bringt kann beim anderen ein voller Erfolg sein.

Probieren geht über studieren.

Schönen Gruß

Carl

12.09.2012 17:02 • #79


Ich glaube das habe ich unbewusst auch schon gemacht mit dem zeitfenster. Und ja danach ist es besser


Aber in den letzten tagen fühle ich mich irgendwie merkwürdig. Ich kann nichmal einschätzen, ob es mir gut oder schlecht geht. Die angst kst wweniger geworden, dafür habe ich jetzt angst, durchzudrehen. Mir wurde mehrfach gesagt, dass ich so realitätsfern wirke...
Ich fühle mich irgendwie als hätte ich mehr energie als noch vor ein paar tagen, aber ich fühle mich deswegen nicht unbedingt besser..
Ich wünsche mir fast die niedergeschlagenheit und angst zurück, weil ich das ja bereits kenne.

12.09.2012 22:31 • #80



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