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04.01.2008 11:19 • 02.12.2020 #1


113 Antworten ↓


05.01.2008 20:55 • #2



Generalisierte Angststörung richtig behandeln

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Hallo Claudia,
mir geht's, glaube ich, ähnlich wie Dir. Ich war gerade zur Mutter-Kind-Kur und da ging es mir erst mal richtig mies. Ich konnte nicht schlafen, habe viel geweint etc. Der dortige Psychologe hat mich dann auf diese Angststörung aufmerksam gemacht. Ich fühle mich auch schon seit dem Teenageralter so und habe immer wieder mehr oder weniger starke Depressionen. Im Moment eher stärker..
Ich mache auch eine Therapie, aber da kommen wir irgendwie nicht recht weiter. Vielleicht sollte ich mir eine Gruppe suchen, aber das schaffe ich im Moment nicht. Am Montag geht die Arbeit wieder los, da kann ich mich dann nicht mehr so in meine Gedankenwelt verkriechen.
Ich habe drei Kinder, ein Sohn hat eine Behinderung ( Autismus ), was mich auch immer viel Kraft kostet. Ich habe immer das Gefühl, dass Ärzte und andere Menschen meine Sorgen gar nicht ernst nehmen, weil man dem Jungen das nicht ansieht, er verhält sich eben komisch.
Ich kann Dir momentan auch keine Lösung verraten, aber vielleicht hast Du Lust, mir zu antworten.
Gruß, Moni

06.01.2008 00:58 • #3


Liebe Moni,

da haben wir einige Paralellen. Ich habe auch drei Kinder, drei Jungs. Mein Ältester hat auch seine Geschichte, was zeitweise nicht einfach ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es nicht einfach ist mit dem Unverständnis der Umwelt auch noch umgehen zu müssen, wo man so schon genug zu kämpfen hat.
Ich habe auch schon Therapie gemacht, wo aber mein rechtes Problem nicht so verstanden wurde, da ich mein Leben bis jetzt halt doch immer noch gemeistert habe. Es wurde halt versucht mir zu vermitteln, dass ich gut bin, so wie ich bin und ich habe einiges über mich noch herausgefunden, wie was funktioniert, aber ich glaube ich muss wirklich mit bestimmten "Werkzeugen" umgehen, damit ich nicht immer da rein rutsche. Ich glaube das für mich die Verhaltensrichtlinien die ich so beim Lesen gefunden habe, wirklich richtig wären. Ich sollte meine Gedanken/Sorgen bis zu Ende denken und mich fragen was schlimmstenfalls passieren kann, tatsächlich ist es so, dass mich ich die ganze Zeit versuche gegen die Sorgen zu kämpfen, sie als Unsinn wegzudrücken... und keine Rückversicherung, kein Kontrollversuch, das ist für mich auch ganz wichtig. Ich glaube, Vermeiden tue ich eigentlich nicht, aber sonst eben auch keine Vermeidung.
Liebe Moni, wenn Du magst können wir uns ja über Meil austauschen, so richtig in die Tiefe gehen über unsere Geschichte mag ich hier, wo es öffentlich lesbar ist, nicht.
Liebe Grüße
Claudia

06.01.2008 10:54 • #4


Mondschaf
Hallo Claudia,
danke für die Antwort. Ich gestern nacht erst zufällig über die Seite gestolpert, aber Dein Beitrag hat mich gleich angesprochen. Deinen Vorschlag, dass wir uns privat schreiben würde ich gerne aufgreifen. Hier meine mail-Adresse:
Bis dahin, Monika

06.01.2008 18:04 • #5


27.10.2009 09:41 • #6


Christina
Zitat von fiftyfour:
War jetzt 12 Wochen in einer TK. Dort hat man erst einmal Dämonen aus der Kindheit geweckt. Die diagnostizierte GAS wurde aber meines Erachtens nicht behandelt: Klar PMR, Imagination, Tiefenpsychologie, ERGO-Therapie usw. konnte ich mitmachen - aber nach der TK fühl ich mich wieder wie an den Anfang versetzt.
Kein Wunder - so tolle Erfolge hat die Tiefenpsychologie bei GAS auch nicht vorzuweisen. Außerdem sind 12 Wochen für diese Therapierichtung eher eine Schrecksekunde... VT ist wesentlich angebrachter, zumal deine Sorgen ja auch einen realen Hintergrund haben und nicht völlig aus der Luft gegriffen sind.

Zitat von fiftyfour:
Als Medikament nehme ich Fluoxetin 40mg wie verordnet und trotzdem kommen so wie heute wieder kurzzeitig Panikattacken und bin extrem müde über den Tag.
Eigentlich sollten SSRI nicht müde machen. Das kommt gelegentlich vor und wenn es dich beeinträchtigt, ist es nicht das richtige Medikament für dich. Dass die Panikattacken nicht vollständig verschwinden, kann leider so sein, da gibt es keine Garantie. Aber deutlich besser werden sollte die Symptomatik schon, sonst lohnt es sich nicht, das Medikament zu nehmen. Es wäre sicher sinnvoll, da nochmal mit dem Arzt zu sprechen.

Zitat von fiftyfour:
Derweil warte ich auf meine erste ambulante Therapiestunde Anfang November. Therapeutin ist spezialisiert auf VT und Hypnotherapie.
Das ist schon mal gut und erfolgversprechend.

Liebe Grüße
Christina

27.10.2009 15:13 • #7


flowerlady
Hallo,
ich bin 18Jahre jung und war bis vor ein paar jahren immer nen sehr lebendsfroher Mensch.

So nach meinem Abschluss nach der 10ten gings so langsam los,mit Ängsten um die Zukunft.
Habe dann wegen Stress und Druck das Abi geschmissen nach nur 3Monaten und dann gearbeitet.

Mich dann über 100Mal beworben um ne Ausbildung und immer als eine der letzten scheiterte ich.Da hab ich dann angefangen unter häufigen Depressionen zu leiden.Dannach habe ich angefangen mein Abi an einem Berufskolleg zusammen mit ner Ausbildng zur Chemisch-technischen Assistentin zu machen.

Ich war mir die ganze 11lang recht sicher das ich das will und hab mein Ziel verfolgt,jetzt so nach und nach verliere ich dieses wieder,es rückt immer weite rind ie Ferne und je nach Stress und Druck,zusätzlich noch in der Beziehung oder in der Familie falle ich alle paar Monate in ein tiefes Loch und derzeit bin ich wieder davor die Schule und alles hinzuschmeißen.

Ich habe seit kurzem einfach nur noch das Gefühl das mich alles überfordert und ich keinerlei Stress bestehen kann und nichts schaffen kann.Habe keine Motivation zu irgendwas und kein Vertrauen zu mir selbst.Dazu mache ich mir nicht nur um mich selbst und meine Zukunft Sorgen,sondern auch um echt alles und jeden und das meist ohne Grund und das worum ich mich gesorgt habe,passiert eh nicht.

Dazu leider ich unter mehr und mehr Körperlichen Probleme wie einem Reizdarm,Herzrasen,Depressionen,Übermüdung,Migräne,Schweißausbrücken,Zittern und ner generellen Schlappheit und Unwohlsein und ich bin ständig krank.

Ich weiß derzeit überhaupt nicht mehr weiter und keiner scheint so hinter mir zu stehen und für mich da zu sein,daher hab ich mich mal hier angemeldet um mich auszutauschen.

Wem geht es denn noch so?
Was tut ihr dagegen?

Liebe Grüße

28.10.2009 20:23 • #8


ich bin 33 jahre alt und leide auch schon seid zehn jahren an angststörungen und panikattacken ,hatte es aber eine zeit lang ganz gut im griff aber seid einer trennung von meinem mann vor zwei jahren(wir sind wieder zusammen)habe ich es wieder ganz schlimm ,auch mit reizdarm und herzrasen und deppressionen ,gehe aber nicht zum arzt und habe auch noch nie therapie gemacht ,ich hoffe das ich es wieder aus eigener kraft schaffe ....

28.10.2009 21:19 • #9


flowerlady
Bei mir wird es derzeit von Mal zu Mal schlimmer.
Wenn mehr Stress von der Schule kommt oder Streit mit meinem Freund oder der Tod meines Opa´s mir durch nen Familienevent wieder vor Augen geführt wird.

Ich überlege gerade ob ich ne Therapie machen soll,ich befürchte da alleine nicht weiter zu kommen,ich bin da total überfordert mit und hab da auch nicht so die Unterstützung von anderen.

Nur mich hindert irgendwie die geringe Unterstützung meiner Famile,Freunde und Freund daran und das ich mit meinen Eltern darüber nicht so reden kann.

Ich wollte vor 2Jahre etwa schonmal Rat und Hilfe suche,damals war mein Vater da total gegen

Ich weiß da nicht mehr so weiter und fürchte langsam das ich mich irgendwann von allem und jedem abkapsel und dann ganz für mich irgendwo lande

Wie hast du das denn damals geschafft,das du deine Ängste etc unter Kontrolle gebracht hast?

28.10.2009 22:03 • #10


Zitterchen
he flower lady bin auch erst 23 und mir gehts ähnlich wie dir.
Hab angst nichts zu schaffen, keine arbeitmehr durchu´zuhalten ...
Hab auch starke körperliche beschwerden übelkeit, durchfall, Herzstolper, rasen, Zittern, Kribbeln Schwindel; benommenheit stakes Schwitzen usw.
Ich bin immer müde und meine ich krieg gar nicht s mehr gebacken, früer war ich immer und viel unterwegs und richtig lebensfroh.
Bin seit 3 Monaten beim Neurologen und habe auch Medikamente bekommen- citalopram. jetz geht s mir viel besser, wenn auch nicht jeden tag, aber gegen vorher auf alle fällle!
Ich würde dir raten eine Psychotherapie zu machen oder wenn der arzr meint auch medikamente zu nehmen, ich wollte erst auch nicht aber wenn man krank ist muss man nunmal, und glaub mir wenn du erste erfolge merkst bist du mehr als froh drüber!
Auch wenn du keine Unterstützung bekommst von familie freundenusw, zieh es durch du bist jung es is dein Leben das du noch leben willst.
Nämlich kann eine Angststörung oder Depression auch crhonisch werden , das hab ich immer vor augen, deshalb tu ich alles um wieer gesund zu werden.
VLG Zitterchen

31.10.2009 18:52 • #11


flowerlady
Ich habe die letzten Tage mit meinem Freund und meinen Eltern über das Thema so gut es ging geredet und ich werde jetzt ne Therapie machen und sie wollen mich dabei unterstützen.

Ich hoffe das ich auch noch nen Platz für die nächste Zeit bekomme und es mir dann auch schnell hilft...

Medikamente...davon halte ich eigendlich recht wenig,da sind die Nebenwirkungen immer so ne Sache?!?!

01.11.2009 02:37 • #12


Hallo,

deine Antwort hat mich schon mal was beruhigt.

HAt jemand denn Erfahrungen mit GAS und hat eine erfolgreiche Behandlung hinter sich gebracht ?

LG

Fiftyfour

02.11.2009 11:46 • #13


VON MEDIKAMENTEN HALTE ICH AUCH NICHT VIEL;MUSS ABER DAZU SAGEN DAS ICH VOR 6 JAHREN AUFGRUND DER PANIKATTACKEN HERZRHYTMUSSTÖRUNGEN HATTE UND DADURCH ANGEFANGEN BETA BLOCKER ZU NEHMEN ERST EINE HALBE UND MITTLERWEILLE EINE VIERTEL;MEIN OPA WAR DAMALS GESTORBEN UND DA BEKAMM ICH NOCH MEHR PANIKATTACKENDIE BETA BLOCKER HABEN MIR BIS VOR EINEM JAHR AUCH GUT GEHOLFEN ;ABER IMMOMENT GEHT GAR NICHTS MEHR:::FINDE ICH AUCH TOTAL MUTIG VON DIR DAS DU DEINER FAMILIE DAVON ERZÄHLT HAST;MEINE AHNT NUR ETWAS UND DA HABE ICH KEIN BOCK DRAUF:::

04.11.2009 22:15 • #14


flowerlady
Ja dumme Sprüche kenne ich auch zu Genüge und wenn ich dann mal versuche was zu erzählen oder so,dann blocken se ab oder verstehen mich eh nicht,ab und an scheinen sie das auch nicht zu wollen.

Also ich bin jetzt seit Montag im Krankenhaus,mache jetzt ne stationäre Therapie wegen Depressionen und bekomme vorerst ein Antidepressivum was mich in 2-3Wochen wieder motivierter machen soll,ansonsten sorgts derzeit immerhin schon für nen erholsamen Schlaf und Appetit.

Hab heute "Ausgang"
Mal sehen wie die Nacht und so zuhause wird.

07.11.2009 14:43 • #15


Ich bin neu hier. leide seit einem halben jahr unter panik.attaken und angszzustände.nicht nur ich sondern meine fanilie leidet sehr darunter. manchmal kommen einfach aggressionen und beschimpfe alles und jeden. weiss nicht mehr weiter.

11.11.2009 21:42 • #16


Hallo....

ich bin erst neu hier und habe nun auch schon so einiges hier gelesen...und in vielen Sachen erkenne ich meine Geschichte wieder...

Angefangen hat es bei mir im Jahr 2006 wo ich aber noch nicht wusste was mit mir los ist oder was gerade passiert...

Im Februar 2006 wurde bei meiner Mutter ein Gebärmutterhalstumor diagnostiziert der inoperabel war. Da fing irgendwie alles an.
Sie war Wochelang in Krankenhäusern zur Chemo oder Bestrahlung.
Da sie ja nun nicht zu Gegen war und mein Vater und mein Bruder auf sich allein gestellt waren aber irgendwie auch total hilflos da meine Mutter immer alles gemacht hatte was zuhause bei ihr so anfiel.
Naja damit es wenigstens ein bisschen glatt lief bei den beiden habe ich die meisten Sachen übernommen wie Haushalt, Garten Behörden etc. dazu kam das ich mich dann um meine Dinge wie Haushalt, Garten und Behörden ja auch noch kümmern musste dann war da noch meine Tochter (heute 9 Jahre alt) und meine Ausbildung wo ich kurz vor der Prüfung stand.

Naja wie es auch war ich habe meine Prüfung im Mai 2006 gemacht wo ich mit mal die totalen angst -und panikzustände bekam.

Im Juni 2006 habe ich es denn endlich geschafft meiner Hausärztin einen Besuch abzustatten wo ich ihr denn von der ganzen Situation erzählte.
Ich bin bis zu dem Zeitpunkt wohl schon mehrmals aus unserem großen Einkaufszentrum geflüchtet weil ich merkte das es mir gar nicht gut ging mir wurde schelcht, schwindelig heiß und kalt und schweißgebadet war ich am ende meist auch.

Meine Ärztin hatte mir dann Paroxat 20mg verschrieben die nach nem halben Jahr ca. auf 30 mg erhöht wurden und dann mal wieder gesenkt und nun wieder auf 30 mg sind.
Mit der Dosierung kam ich immer sehr gut zurecht da es meiner Mutter eigentlich immer soweit ganz gut ging. Ich konnte wieder Auto fahren alleine raus gehen und meinen Alltag ganz gut alleine bewältigen...

Nun ist meine Mutti am 11.11.2009 einegschlafen und ich hatte die zwei wochen danach keine große Zeit über irgendwas nach zu denken da auch wirklich sehr viel zu tun war und mein Vater wirklich sehr hilflos war/ist und ich wieder alle Formalitäten erledigt hab. Nur leider merke ich jetzt wo es endlich mal wieder etwas ruhiger wird das meine ganze Angst wieder kommt und ich wieder total eingeschränkt bin in meinem Alltag.
Ich kann wieder keine Dinge mit meiner Tochter unternehmen weil ich wieder irgendwelche Veranstaltungen nicht besuchen kann wie Weihnachtsmarkt, Kino, Theater etc. Aufgrund dieser Angstzustände was mich irgendwie auch echt sauer auf mich selbst macht.
Krankenhäuser sind total tabu Einkaufscenter ebenso nur halt kleinere Einkaufsläden sind irgendwie möglich und das auch nur wenn ich irgendwelche Bonbons mit habe...

Nun meine Frage....

Wem geht es genauso bzw wer kann mir tipps geben...ich möchte doch meiner Tochter ein "normales" Leben bieten mit allem was dazu gehört...

16.12.2009 22:29 • #17


18.01.2011 12:19 • #18


hey... ich weiss es auch nicht..denke einfach... die mussten damit leben und klarkommen..villt hat es sich dadurch auch schneller wieder aufgelöst... wer weiss ..und natürliche heilmittel gab es ja früher ..wie baldrian johanniskraut ect... heisst es nicht gegen alles ist ein kraut gewachsen.... ich selber nehme auch nur natürliche mittel daggen und nichts aus chemie .....
lieben gruss doris

20.01.2011 19:24 • #19


Gab es früher keine GAS ?

Oder waren die Menschen früher nicht so empfindliche Mimosen wie wir vielleicht heute - sieht man ja noch in der dritten Welt.

In unserem Kulturkreis tippe ich auf ein religiöses, vielleicht sogar ein klösterliches Leben als Hilfe.

.....und da wäre dann noch das älteste Psychopharmaka in unserer Kultur: Alk..

25.01.2011 12:38 • #20



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