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S

sugarbabe34
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Sammelthema
Ich würde mir eine Rubrik für die generalisierte Angststörung wünschen...
ich bin gerade in stationärer Therapie und mit dieser Form bin ich hier nicht allein.

Liebe Grüße
Maja

18.11.2024 #1


115 Antworten ↓
C

Christian2018
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Hi Akim,

hast Du denn auch körperliche Symptome, sprich psychosomatische Beschwerden oder Schmerzen?

Die Arbeit war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Auslöser für deine Ängste. Andere Menschen hören sich halt die negativ geprägten Nachrichten an, verarbeiten sie jedoch anders.
Es ist wie bei einem Silvesterfeuerwerk (um es mit einem aktuellen Thema zu vergleichen). Du zündest nur den Docht und löst damit ein Feuerwerk aus.
Es war das i-Tüpfelchen gewesen, was deine vielleicht unbewusste Ängstlichkeit zum Vorschein gebracht hat.
Vielleicht warst Du schon immer etwas ängstlich, hast es aber nie gemerkt, weil ja alles ganz gut lief.
Jetzt machst Du dir dafür Gedanken über Dinge, die Du selbst nicht beeinflussen kannst und Du weißt selbst, dass das völlig sinnlos ist.
Ich weiß aber wie es ist, irrationale Ängste in sich zu tragen. Man weiß, dass es sinnfrei ist und dass man sie loswerden müsste, aber deine obere Gedankenebene schafft es nicht, in dein verborgenes Unterbewusstsein vorzudringen. Da kommt man nur mit Hilfe dran. Hilfe insofern, dass dir jemand zeigt, was man am besten tun könnte, z.B. im Rahmen einer Therapie.
Wenn auch eine Therapie nicht hilft oder die Plätze dort alle belegt sind (ist hier so. Da siehste wie kaputt wir alle sind, nicht nur Du) dann ruf doch mal bei einer Klinik an.
Dort wirst Du erstmal lernen müssen mit deiner Angst umzugehen. Du wirst auch etwas isoliert (kein Handy) und musst auch Dinge tun, die Du vielleicht nicht möchtest.
Meine Schwester hat mir hiervon erzählt. Sie war dort stolze 8 Wochen wegen Panikattacken und mehr. Es war streckenweise echt hart, aber danach hatte sie keine einzige Panikattacke mehr und ihr Leben war wieder lebenswert. Ich werde das ab Januar vermutlich auch angehen, denn durch meine Ängste mache ich meine Frau und unsere Beziehung kaputt. Wir führen sonst ein richtig schönes harmonisches Leben, aber diese Ängste (egal ob deine oder meine) können alles von heute auf morgen zerstören.
Ich bin 49 und Du bist 2 Jahre jünger. Auch wenn es hier leider schon anfang 20jährige gibt die diverse Ängste haben und wir damit schon zum älteren Eisen gehören, habe ich noch lange nicht das Gefühl, dass unser Leben vorbei ist. Ganz im Gegenteil... Es geht erst los oder sollte zumindest losgehen. Stattdessen ertrinken wir in Kummer und Sorgen, die wir (unbewusst) selbst erschaffen haben.

Kümmere dich aktiv um deine Genesung. Schau mal, welche Kliniken es bei dir gibt. Du bist mit deinen Ängsten schon extrem weit, wenn Du auch nur teilweise schon an Suizid gedacht hast. Eine Sitzung beim Psychotherapeuten reicht da vermutlich nicht aus.

Genieß noch den Rutsch ins neue Jahr, aber leg Anfang 2020 direkt los. Lass keine Zeit mehr verstreichen, es wird dich sonst fertig machen. Glaub auch nicht dran, dass Du es alleine schaffen wirst (tut mir leid, dir diese Illusion nehmen zu müssen) - Du wirst es alleine meist nur eine begrenzte Zeit schaffen. Du wirst Dinge tun müssen die Du nie getan hast. Es wird sich unangenehm anfühlen. Es wird dich fordern und auch verzweifeln lassen. Aber das ist der Preis den Du zahlen musst. Damit wirst Du jedoch nach ein paar Wochen gestärkt hervorgehen und vermutlich ein neues Leben beginnen. Ich denke, dass dein Job wirklich nicht mehr die Priorität erfahren wird wie jetzt.

Kümmerst Du dich nicht um dich, wirst Du daran zugrunde gehen. Du MUSST es tun für Dich und nicht, weil es irgendjemand von Dir verlangt.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Disziplin.

30.12.2019 12:45 • x 1 #98


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A


Generalisierte Angststörung richtig behandeln

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Hotin

Hotin
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Hallo Mark,

willkommen im Forum.
An Deiner Geschichte find ich nichts Außergewöhnliches. Ich glaube das gut nachvollziehen zu können.
Zitat:
Generell habe ich in meinem Leben sehr viel Zeit vor dem Computer verbracht. In meiner Jugend habe
ich auch gerne mal 8-10 Stunden am Tag mit Computerspielen zugebracht.


Mir scheint, Du hast als junger Mensch einiges an persönlicher Entwicklungszeit verschenkt.
Dies kannst Du aber nachholen.
Deine Beschreibung, wie beruhigend die Natur auf Dich wirkt, zeigt meiner Meinung nach,
dass bei Dir grundsätzlich noch alles ok ist.
Zitat:
Nun sind also meine Fragen ob sich jemand diese Erfahrungen der inneren Ruhe nach einem "Naturbesuch" erklären
kann oder ob andere schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben?


Regelmäßiger Besuch in der Natur ist ganz wichtig, wenn Du Ängste abschwächen willst.
Das hast Du gut erkannt. Der Mensch braucht einen engen Bezug zur Natur, um sich zu finden und zufrieden zu sein.
Zitat:
Was ist nun mein Problem, eine generalisierte Angststörung? Ist es eine soziale Phobie?


Wer kann dies nach einem Text von Dir schon beantworten? Ich nicht.
Zitat:
Warum sind alle diese Symptome weg wenn ich in der Natur war bzw. in dem Monat vor meiner Reise oder
einfach nur nach der Marktarbeit?


Dein Kopf arbeitet sehr ähnlich, wie die Rechner, an denen Du ständig arbeitest.
In der Markthalle und in der Natur werden in Deinem Kopf häufiger positive Ergebnisse
errechnet. Das macht mehr Glücksgefühle.

Warum fehlen diese guten Gefühle an Deinem Arbeitsplatz häufiger?
Schließlich bist Du dafür, was Dein Kopf täglich berechnet, sehr stark mit verantwortlich.

Viele Grüße

Bernhard

06.12.2017 02:06 • x 1 #68


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C

Generalisierte Angststörung

Hallo in dieses Forum,

nun habe ich einen Namen für das, was mich schon lange begleitet.
Ich glaube ich habe schon ganz lange eine Sozialphobie, an die ersten Anfänge kann ich mich erinnern, da war ich 15 Jahre. Eine generalisierte Angststörung ist glaube ich nach dem Tod meiner Tochter daraus geworden. Aber auch diese Sozialphobie hat mein Leben vorher schon sehr beeinträchtigt, aber es war eben nicht ständig, sondern auf bestimmte Situationen bezogen.
Jetzt mache ich mir eigentlich fast ständig Sorgen, um meine Kinder, das andere mich ablehnen könnten, dass ich krank bin usw.

Ich hoffe hier Menschen zum Austausch zu finden und vielleicht auch Tipps, wie ich mit diesen Sorgen am besten umgehe.

Liebe Grüße
Claudia

#2


M
Hallo Claudia,
mir geht's, glaube ich, ähnlich wie Dir. Ich war gerade zur Mutter-Kind-Kur und da ging es mir erst mal richtig mies. Ich konnte nicht schlafen, habe viel geweint etc. Der dortige Psychologe hat mich dann auf diese Angststörung aufmerksam gemacht. Ich fühle mich auch schon seit dem Teenageralter so und habe immer wieder mehr oder weniger starke Depressionen. Im Moment eher stärker..
Ich mache auch eine Therapie, aber da kommen wir irgendwie nicht recht weiter. Vielleicht sollte ich mir eine Gruppe suchen, aber das schaffe ich im Moment nicht. Am Montag geht die Arbeit wieder los, da kann ich mich dann nicht mehr so in meine Gedankenwelt verkriechen.
Ich habe drei Kinder, ein Sohn hat eine Behinderung ( Autismus ), was mich auch immer viel Kraft kostet. Ich habe immer das Gefühl, dass Ärzte und andere Menschen meine Sorgen gar nicht ernst nehmen, weil man dem Jungen das nicht ansieht, er verhält sich eben komisch.
Ich kann Dir momentan auch keine Lösung verraten, aber vielleicht hast Du Lust, mir zu antworten.
Gruß, Moni

#3


C
Liebe Moni,

da haben wir einige Paralellen. Ich habe auch drei Kinder, drei Jungs. Mein Ältester hat auch seine Geschichte, was zeitweise nicht einfach ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es nicht einfach ist mit dem Unverständnis der Umwelt auch noch umgehen zu müssen, wo man so schon genug zu kämpfen hat.
Ich habe auch schon Therapie gemacht, wo aber mein rechtes Problem nicht so verstanden wurde, da ich mein Leben bis jetzt halt doch immer noch gemeistert habe. Es wurde halt versucht mir zu vermitteln, dass ich gut bin, so wie ich bin und ich habe einiges über mich noch herausgefunden, wie was funktioniert, aber ich glaube ich muss wirklich mit bestimmten "Werkzeugen" umgehen, damit ich nicht immer da rein rutsche. Ich glaube das für mich die Verhaltensrichtlinien die ich so beim Lesen gefunden habe, wirklich richtig wären. Ich sollte meine Gedanken/Sorgen bis zu Ende denken und mich fragen was schlimmstenfalls passieren kann, tatsächlich ist es so, dass mich ich die ganze Zeit versuche gegen die Sorgen zu kämpfen, sie als Unsinn wegzudrücken... und keine Rückversicherung, kein Kontrollversuch, das ist für mich auch ganz wichtig. Ich glaube, Vermeiden tue ich eigentlich nicht, aber sonst eben auch keine Vermeidung.
Liebe Moni, wenn Du magst können wir uns ja über Meil austauschen, so richtig in die Tiefe gehen über unsere Geschichte mag ich hier, wo es öffentlich lesbar ist, nicht.
Liebe Grüße
Claudia

#4


Mondschaf
Hallo Claudia,
danke für die Antwort. Ich gestern nacht erst zufällig über die Seite gestolpert, aber Dein Beitrag hat mich gleich angesprochen. Deinen Vorschlag, dass wir uns privat schreiben würde ich gerne aufgreifen. Hier meine mail-Adresse:
Bis dahin, Monika

#5


F

Generalisierte Angststörung - was tun

Hallo,

bin 54 Jahre alt und seit 5 Jahren arbeitslos. Als ich im Mai eine 10-monatige Weiterbildung zum IHK-geprüften Konstrukteur mit guten Noten abgeschlossen habe, jedoch eine Einstellungszusage nicht eingehalten wurde, bekam ich beim Abheften der Papiere eine Panikattacke und habe seit dieser Zeit erhebliche Angstzustände, wenn ich an meine Zukunft denke.
Meine Frau ist zu 100% körperlich behindert und die Rentenerwartung auch nicht sehr hoch, weil der Versorgungsausgleich aus erster EHE abgeht.
War jetzt 12 Wochen in einer TK. Dort hat man erst einmal Dämonen aus der Kindheit geweckt. Die diagnostizierte GAS wurde aber meines Erachtens nicht behandelt: Klar PMR, Imagination, Tiefenpsychologie, ERGO-Therapie usw. konnte ich mitmachen - aber nach der TK fühl ich mich wieder wie an den Anfang versetzt.
Als Medikament nehme ich Fluoxetin 40mg wie verordnet und trotzdem kommen so wie heute wieder kurzzeitig Panikattacken und bin extrem müde über den Tag.
Ich kann doch meine Problematik und mein Leben nicht verschlafen - sondern will wieder gesund werden.
Derweil warte ich auf meine erste ambulante Therapiestunde Anfang November. Therapeutin ist spezialisiert auf VT und Hypnotherapie.

Ich erhoffe mir hier im Forum Hilfe und Ratschläge von anderen Betroffenen und möchte gerne auch anderen helfen, soweit ich dazu in der Lage bin.

Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit der Behandlung von GAS und gibt es Heilungserfolge zu berichten ?

LG

#6


Christina
Zitat von fiftyfour:
War jetzt 12 Wochen in einer TK. Dort hat man erst einmal Dämonen aus der Kindheit geweckt. Die diagnostizierte GAS wurde aber meines Erachtens nicht behandelt: Klar PMR, Imagination, Tiefenpsychologie, ERGO-Therapie usw. konnte ich mitmachen - aber nach der TK fühl ich mich wieder wie an den Anfang versetzt.
Kein Wunder - so tolle Erfolge hat die Tiefenpsychologie bei GAS auch nicht vorzuweisen. Außerdem sind 12 Wochen für diese Therapierichtung eher eine Schrecksekunde... VT ist wesentlich angebrachter, zumal deine Sorgen ja auch einen realen Hintergrund haben und nicht völlig aus der Luft gegriffen sind.

Zitat von fiftyfour:
Als Medikament nehme ich Fluoxetin 40mg wie verordnet und trotzdem kommen so wie heute wieder kurzzeitig Panikattacken und bin extrem müde über den Tag.
Eigentlich sollten SSRI nicht müde machen. Das kommt gelegentlich vor und wenn es dich beeinträchtigt, ist es nicht das richtige Medikament für dich. Dass die Panikattacken nicht vollständig verschwinden, kann leider so sein, da gibt es keine Garantie. Aber deutlich besser werden sollte die Symptomatik schon, sonst lohnt es sich nicht, das Medikament zu nehmen. Es wäre sicher sinnvoll, da nochmal mit dem Arzt zu sprechen.

Zitat von fiftyfour:
Derweil warte ich auf meine erste ambulante Therapiestunde Anfang November. Therapeutin ist spezialisiert auf VT und Hypnotherapie.
Das ist schon mal gut und erfolgversprechend.

Liebe Grüße
Christina

#7


flowerlady
Hallo,
ich bin 18Jahre jung und war bis vor ein paar jahren immer nen sehr lebendsfroher Mensch.

So nach meinem Abschluss nach der 10ten gings so langsam los,mit Ängsten um die Zukunft.
Habe dann wegen Stress und Druck das Abi geschmissen nach nur 3Monaten und dann gearbeitet.

Mich dann über 100Mal beworben um ne Ausbildung und immer als eine der letzten scheiterte ich.Da hab ich dann angefangen unter häufigen Depressionen zu leiden.Dannach habe ich angefangen mein Abi an einem Berufskolleg zusammen mit ner Ausbildng zur Chemisch-technischen Assistentin zu machen.

Ich war mir die ganze 11lang recht sicher das ich das will und hab mein Ziel verfolgt,jetzt so nach und nach verliere ich dieses wieder,es rückt immer weite rind ie Ferne und je nach Stress und Druck,zusätzlich noch in der Beziehung oder in der Familie falle ich alle paar Monate in ein tiefes Loch und derzeit bin ich wieder davor die Schule und alles hinzuschmeißen.

Ich habe seit kurzem einfach nur noch das Gefühl das mich alles überfordert und ich keinerlei Stress bestehen kann und nichts schaffen kann.Habe keine Motivation zu irgendwas und kein Vertrauen zu mir selbst.Dazu mache ich mir nicht nur um mich selbst und meine Zukunft Sorgen,sondern auch um echt alles und jeden und das meist ohne Grund und das worum ich mich gesorgt habe,passiert eh nicht.

Dazu leider ich unter mehr und mehr Körperlichen Probleme wie einem Reizdarm,Herzrasen,Depressionen,Übermüdung,Migräne,Schweißausbrücken,Zittern und ner generellen Schlappheit und Unwohlsein und ich bin ständig krank.

Ich weiß derzeit überhaupt nicht mehr weiter und keiner scheint so hinter mir zu stehen und für mich da zu sein,daher hab ich mich mal hier angemeldet um mich auszutauschen.

Wem geht es denn noch so?
Was tut ihr dagegen?

Liebe Grüße

#8


L
ich bin 33 jahre alt und leide auch schon seid zehn jahren an angststörungen und panikattacken ,hatte es aber eine zeit lang ganz gut im griff aber seid einer trennung von meinem mann vor zwei jahren(wir sind wieder zusammen)habe ich es wieder ganz schlimm ,auch mit reizdarm und herzrasen und deppressionen ,gehe aber nicht zum arzt und habe auch noch nie therapie gemacht ,ich hoffe das ich es wieder aus eigener kraft schaffe ....

#9


flowerlady
Bei mir wird es derzeit von Mal zu Mal schlimmer.
Wenn mehr Stress von der Schule kommt oder Streit mit meinem Freund oder der Tod meines Opa´s mir durch nen Familienevent wieder vor Augen geführt wird.

Ich überlege gerade ob ich ne Therapie machen soll,ich befürchte da alleine nicht weiter zu kommen,ich bin da total überfordert mit und hab da auch nicht so die Unterstützung von anderen.

Nur mich hindert irgendwie die geringe Unterstützung meiner Famile,Freunde und Freund daran und das ich mit meinen Eltern darüber nicht so reden kann.

Ich wollte vor 2Jahre etwa schonmal Rat und Hilfe suche,damals war mein Vater da total gegen

Ich weiß da nicht mehr so weiter und fürchte langsam das ich mich irgendwann von allem und jedem abkapsel und dann ganz für mich irgendwo lande

Wie hast du das denn damals geschafft,das du deine Ängste etc unter Kontrolle gebracht hast?

#10


Zitterchen
he flower lady bin auch erst 23 und mir gehts ähnlich wie dir.
Hab angst nichts zu schaffen, keine arbeitmehr durchu´zuhalten ...
Hab auch starke körperliche beschwerden übelkeit, durchfall, Herzstolper, rasen, Zittern, Kribbeln Schwindel; benommenheit stakes Schwitzen usw.
Ich bin immer müde und meine ich krieg gar nicht s mehr gebacken, früer war ich immer und viel unterwegs und richtig lebensfroh.
Bin seit 3 Monaten beim Neurologen und habe auch Medikamente bekommen- citalopram. jetz geht s mir viel besser, wenn auch nicht jeden tag, aber gegen vorher auf alle fällle!
Ich würde dir raten eine Psychotherapie zu machen oder wenn der arzr meint auch medikamente zu nehmen, ich wollte erst auch nicht aber wenn man krank ist muss man nunmal, und glaub mir wenn du erste erfolge merkst bist du mehr als froh drüber!
Auch wenn du keine Unterstützung bekommst von familie freundenusw, zieh es durch du bist jung es is dein Leben das du noch leben willst.
Nämlich kann eine Angststörung oder Depression auch crhonisch werden , das hab ich immer vor augen, deshalb tu ich alles um wieer gesund zu werden.
VLG Zitterchen

#11


flowerlady
Ich habe die letzten Tage mit meinem Freund und meinen Eltern über das Thema so gut es ging geredet und ich werde jetzt ne Therapie machen und sie wollen mich dabei unterstützen.

Ich hoffe das ich auch noch nen Platz für die nächste Zeit bekomme und es mir dann auch schnell hilft...

Medikamente...davon halte ich eigendlich recht wenig,da sind die Nebenwirkungen immer so ne Sache?!?!

#12


F
Hallo,

deine Antwort hat mich schon mal was beruhigt.

HAt jemand denn Erfahrungen mit GAS und hat eine erfolgreiche Behandlung hinter sich gebracht ?

LG

Fiftyfour

#13


L
VON MEDIKAMENTEN HALTE ICH AUCH NICHT VIEL;MUSS ABER DAZU SAGEN DAS ICH VOR 6 JAHREN AUFGRUND DER PANIKATTACKEN HERZRHYTMUSSTÖRUNGEN HATTE UND DADURCH ANGEFANGEN BETA BLOCKER ZU NEHMEN ERST EINE HALBE UND MITTLERWEILLE EINE VIERTEL;MEIN OPA WAR DAMALS GESTORBEN UND DA BEKAMM ICH NOCH MEHR PANIKATTACKENDIE BETA BLOCKER HABEN MIR BIS VOR EINEM JAHR AUCH GUT GEHOLFEN ;ABER IMMOMENT GEHT GAR NICHTS MEHR:::FINDE ICH AUCH TOTAL MUTIG VON DIR DAS DU DEINER FAMILIE DAVON ERZÄHLT HAST;MEINE AHNT NUR ETWAS UND DA HABE ICH KEIN BOCK DRAUF:::

#14


flowerlady
Ja dumme Sprüche kenne ich auch zu Genüge und wenn ich dann mal versuche was zu erzählen oder so,dann blocken se ab oder verstehen mich eh nicht,ab und an scheinen sie das auch nicht zu wollen.

Also ich bin jetzt seit Montag im Krankenhaus,mache jetzt ne stationäre Therapie wegen Depressionen und bekomme vorerst ein Antidepressivum was mich in 2-3Wochen wieder motivierter machen soll,ansonsten sorgts derzeit immerhin schon für nen erholsamen Schlaf und Appetit.

Hab heute "Ausgang"
Mal sehen wie die Nacht und so zuhause wird.

#15


O
Ich bin neu hier. leide seit einem halben jahr unter panik.attaken und angszzustände.nicht nur ich sondern meine fanilie leidet sehr darunter. manchmal kommen einfach aggressionen und beschimpfe alles und jeden. weiss nicht mehr weiter.

#16


S
Hallo....

ich bin erst neu hier und habe nun auch schon so einiges hier gelesen...und in vielen Sachen erkenne ich meine Geschichte wieder...

Angefangen hat es bei mir im Jahr 2006 wo ich aber noch nicht wusste was mit mir los ist oder was gerade passiert...

Im Februar 2006 wurde bei meiner Mutter ein Gebärmutterhalstumor diagnostiziert der inoperabel war. Da fing irgendwie alles an.
Sie war Wochelang in Krankenhäusern zur Chemo oder Bestrahlung.
Da sie ja nun nicht zu Gegen war und mein Vater und mein Bruder auf sich allein gestellt waren aber irgendwie auch total hilflos da meine Mutter immer alles gemacht hatte was zuhause bei ihr so anfiel.
Naja damit es wenigstens ein bisschen glatt lief bei den beiden habe ich die meisten Sachen übernommen wie Haushalt, Garten Behörden etc. dazu kam das ich mich dann um meine Dinge wie Haushalt, Garten und Behörden ja auch noch kümmern musste dann war da noch meine Tochter (heute 9 Jahre alt) und meine Ausbildung wo ich kurz vor der Prüfung stand.

Naja wie es auch war ich habe meine Prüfung im Mai 2006 gemacht wo ich mit mal die totalen angst -und panikzustände bekam.

Im Juni 2006 habe ich es denn endlich geschafft meiner Hausärztin einen Besuch abzustatten wo ich ihr denn von der ganzen Situation erzählte.
Ich bin bis zu dem Zeitpunkt wohl schon mehrmals aus unserem großen Einkaufszentrum geflüchtet weil ich merkte das es mir gar nicht gut ging mir wurde schelcht, schwindelig heiß und kalt und schweißgebadet war ich am ende meist auch.

Meine Ärztin hatte mir dann Paroxat 20mg verschrieben die nach nem halben Jahr ca. auf 30 mg erhöht wurden und dann mal wieder gesenkt und nun wieder auf 30 mg sind.
Mit der Dosierung kam ich immer sehr gut zurecht da es meiner Mutter eigentlich immer soweit ganz gut ging. Ich konnte wieder Auto fahren alleine raus gehen und meinen Alltag ganz gut alleine bewältigen...

Nun ist meine Mutti am 11.11.2009 einegschlafen und ich hatte die zwei wochen danach keine große Zeit über irgendwas nach zu denken da auch wirklich sehr viel zu tun war und mein Vater wirklich sehr hilflos war/ist und ich wieder alle Formalitäten erledigt hab. Nur leider merke ich jetzt wo es endlich mal wieder etwas ruhiger wird das meine ganze Angst wieder kommt und ich wieder total eingeschränkt bin in meinem Alltag.
Ich kann wieder keine Dinge mit meiner Tochter unternehmen weil ich wieder irgendwelche Veranstaltungen nicht besuchen kann wie Weihnachtsmarkt, Kino, Theater etc. Aufgrund dieser Angstzustände was mich irgendwie auch echt sauer auf mich selbst macht.
Krankenhäuser sind total tabu Einkaufscenter ebenso nur halt kleinere Einkaufsläden sind irgendwie möglich und das auch nur wenn ich irgendwelche Bonbons mit habe...

Nun meine Frage....

Wem geht es genauso bzw wer kann mir tipps geben...ich möchte doch meiner Tochter ein "normales" Leben bieten mit allem was dazu gehört...

#17

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S

Generalisierte Angststörung

früher frei flottierende Angst oder Angstneurose genannt.

Wa hat man eigentlich DAVOR gemacht, in der Zeit vor Medikamenten und Psychotherapie ?

Wie haben sich die Leute selbst oder wie hat man ihnen geholfen ?

#18


D
hey... ich weiss es auch nicht..denke einfach... die mussten damit leben und klarkommen..villt hat es sich dadurch auch schneller wieder aufgelöst... wer weiss ..und natürliche heilmittel gab es ja früher ..wie baldrian johanniskraut ect... heisst es nicht gegen alles ist ein kraut gewachsen.... ich selber nehme auch nur natürliche mittel daggen und nichts aus chemie .....
lieben gruss doris

#19


S
Gab es früher keine GAS ?

Oder waren die Menschen früher nicht so empfindliche Mimosen wie wir vielleicht heute - sieht man ja noch in der dritten Welt.

In unserem Kulturkreis tippe ich auf ein religiöses, vielleicht sogar ein klösterliches Leben als Hilfe.

.....und da wäre dann noch das älteste Psychopharmaka in unserer Kultur: Alk..

#20


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Mira Weyer
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