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Jelena1801
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Hallo,

mich plagt seit ca 2 Wochen wieder so ein blödes Gefühl beim Atmen. Hatte das vor ungefähr einem Jahr schon mal. Es äußert sich darin, dass ich beim Atmen das Gefühl habe, dass diese nicht funktioniert und die Luft nicht da ankommt, wo sie soll. Ich habe auch nicht dieses befriedigende Gefühl beim Atmen. Kann man ganz schwer beschreiben

Vor einem Jahr, als ich dieses Symptom schon einmal hatte, wurde ein Lungenfunktionstest gemacht, Blut abgenommen, Lunge geröntgt, Sauerstoffsättigung gemessen, ...
Damals ist das Ganze nach ein paar Wochen wieder verschwunden. Trotzdem habe ich jetzt wieder total Panik. Vor 2 Monaten ungefähr wurde wegen damaligen anhaltenden Schwindel ein EKG geschrieben und Herz- und halsgefäße Unterschall gemacht. Das auch ohne Befund.

Es bringt auch leider nichts, zu sagen, ich solle mich einfach entspannen, da ich, wie gesagt auch bei tiefem Einatmen nicht dieses befriedigende Gefühl habe.
Kann das auch alles Einbildung sein?
Wäre für jede Antwort dankbar.

LG

06.09.2025 x 1 #1


239 Antworten ↓
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Paul922
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Hallo,
ich habe seit nun 1Jahr und 9 Monaten Probleme mit dem Atmen. Es wechselt immer ein wenig in der Intesität. Mal ist es nur unangenehm, mal habe ich wirklich das Gefühl mit dem nächsten Atemzug zu ersticken.
Es ist so ein Gefühl, als würde einfach nicht genug Luft im Körper ankommen. Im ersten Moment fühlt es sich so an, als könnte ich einfach mechanisch nicht durchatmen und hätte nicht genug Platz in der Brust. Aber wenn man genau darauf achtet, dann passt eigentlich mehr Luft hinehin, als ich eigentlich in Ruhe brauchen sollte.
Ich war natürlich schon bei vielen Ärzten, denn dieses Problem bestimmt seit nun mehr 2 Jahren mein Leben und nimmt mir fast sämtliche Freude daran.
Ich war beim Kardiologen (EKG, Herzecho, Belastungs-EKG, Stress-Echo, Kardio-MRT) und es wurde nichts gefunden. Ich war beim Pneumologen (LuFu, Blutgase, Röntgenbild, CT, Spiroergometrie) und auch hier war soweit alles in Ordnung. Blutbild und Ultraschall waren beim Internisten auch ok. Es hieß von seiten der Pneumologen immer, dass es theoretisch noch etwas neurologisches sein kann, also eine Atemmuskelschwäche. Die Neurologen sagen, dass das durchaus möglich wäre, aber bisher ließ sich auch noch nichts objektivieren (EMG, Einzelfaser-EMG, diverse Antikörper, MRT Kopf), so dass das auch nichts weiter als "kann sein" ist. Und mit jedem negativen Befund wird es ja eigentlich unwahrscheinlicher.
Natürlich haben diverse Ärzte mich auf die Möglichkeit einer psychosomatischen Ursache hingewiesen. Und ich würde das auch gerne glauben. Ich kenne solche Beschwerden, hatte früher Probleme bei Essen/war sehr dünn. Dann einige Jahre Reizdarm/magen und auch mal die eine oder andere Panikattacke. Aber all diese Dinge wurden besser, wenn man mal nicht daran dachte.
Die Atemprobleme habe ich immer und nun auch schon so lange. Was mich auch irritiert: Man liest auf Ärzteseiten häufiger, dass psychische Atembeschwerden idR unter Belastung besser werden. Das tun sie bei mir nicht, im Gegenteil. Schon kleine Bewegungen lösen das ganze aus und machen es noch viel schlimmer. Also so wie einmal in die Hocke gehen und wieder hochkommen. Oder vom Stuhl aufstehen. Danach bin ich atemmäßig am Anschlag. Wenn ich eine weile in langsamem Temp durch die Wohnung laufe, mich vielleicht mal nach etwas Bücke oder eine Schraube reindrehe, ist das schon zu viel für meine Atemkapazität. Ich atme schnell und tief und es fühlt sich so an als käme trotzdem nicht genug an.
Neben dem heftigen Atmen und dem Gefühl dass nicht genug Luft da ist, habe ich dann unter der Belastung auch so ein schwindeliges Entrückungsgefühl mit Tunnelblick. Ich vermute das ist wegen des Sauerstoffmangels.

Ich war wie gesagt schon sehr oft beim Arzt. Niedergelassen und KH. Aber man kann mir scheinbar einfach nicht helfen. Wenn es, wie jetzt, wieder ganz schlimm ist, will ich eigentlich sofort in die Notaufnahme und habe irgendwo Angst davor. Aber ich weiß auch dass man dort auch wieder nichts tun wird (kenne ich ja schon zur Genüge) und mich heim schickt. Und irgendwie bin ich da emotional auch schon so abgestumpft, dass die Angst auch eher rational als emotional ankommt. Und dann lasse ich es halt und hoffe am nächsten Morgen trotzdem wieder aufzuwachen. Gehe aber weiterhin regelmäßig zu diversen niedergelassenen Ärzten und nie findet sich etwas defintives.

Da mir nun so gar nichts anderes mehr einfällt, wollte ich jetzt doch einmal nachfragen, ob vielleicht jemand solche Beschwerden kennt .
Also Atembeschwerden bis hin zum Gefühl zu Ersticken. Unter minimaler Belastung zunehmend. Und das schon seit langer Zeit nahezu immer (wenn auch mit wechselnder Intensität). Und das alles ohne organischen Befund.

Vielen Dank und lieben Gruß!

25.10.2019 17:37 • x 1 #32


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A


Eingebildete / psychische Atembeschwerden?

x 3


Angor

Angor
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Habt Ihr schon mal überlegt, dass der Grund für die Atemprobleme an Verspannungen liegen können?
Besonders das Zwerchfell kann sich durch falsche Atmung, aber auch durch Verspannungen der umliegenden Muskulatur verspannen.

Das Zwerchfell als größter Atemmuskel bewegt bis zu zwei Drittel der Atemluft. Beim Einatmen zieht es sich zusammen, die Lungen dehnen sich nach unten aus. Die kleinen (inneren und äußeren) Atemmuskeln zwischen den Rippen unterstützen die Atembewegungen. Als Atemhilfsmuskeln wirken vor allem größere Brustmuskeln, Muskeln des Schultergürtels und am Hals.

Ihr seht, das hängt alles zusammen. Wenn man dann vermeintliche Atemnot durch die Verspannungen bekommt, und denkt, ihr bekommt nicht richtig Luft, atmet ihr praktisch gegen den natürlichen vom Gehirn gesteuerten Atemreflex an.

Ich rate zu einem Besuch beim Orthopäden, der den Schweregrad der Verspannungen feststellen kann, eventuell Blockaden löst, zu einem Besuch beim Osteopathen oder zu einer Physiotherapie.

Da bei Verspannungen hauptsächlich die Brustatmung betroffen ist, rate ich zum Erlernen der Bauchatmung, das entspannt das Zwerchfell und die Lungen können sich noch etwas weiter ausdehnen.

Bevor Ihr nur die Psyche dafür verantwortlich macht, würde ich erst mal diesen Weg ausprobieren.
Ist das Problem psychisch, würde ich eine Therapie anstreben, Ihr müsst Euch nicht vielleicht noch Jahre mit diesem Mist rumquälen.

LG Angor

02.12.2020 08:28 • x 1 #206


Zum Beitrag im Thema ↓


Nataraja
Ja, ich kenne das ganz genau so und ich sage dir, wenn du etwas findest, dass dich geistig so mitreißt, dass du dich nicht mehr darauf konzentrieren kannst, verschwindet es in dem Moment und irgendwann geht es auch wieder ganz weg.

Was belastet dich momentan?

x 2 #2


C
Da ich selber Asthmatiker bin,kenne ich die verschiedenen Stadien der Atemnot.
Atemnot ist immer dann gegeben,wenn es zwischen Ein - und Ausatmen keinerlei Pause mehr gibt.Nimmt man genügend Sauerstoff auf, liegt zwischen dem Atmungsprozeß eine Phase des Nichtatmens von einigen Sekunden.
Mal darauf achten.

x 3 #3


Nataraja
Es ist auch keine Atemnot. Es ist wirklich schwer zu beschreiben..
ich habe dabei das Gefühl, es sei nicht genügend Sauerstoff in der Luft. Also, als sei der aufgebraucht.
Eine Erklärung habe ich auch nicht dafür; ich weiß nur, dass es im Zusammenhang mit der Psyche auftritt. Aber auch nicht direkt, wie bei ner Panikattacke..es ist kein Hyperventilieren.
Die Atmung ist normal, oder zumindest fällt mir in dem Moment nicht bewusst auf, dass ich anders atmen würde.
Es entsteht immer in Zeiten von starker Anspannung. Ich tippe darauf, dass es womöglich schon ne (bio)chemische Erklärung dafür geben könnte..
Die Ursache ist aber wie immer gleich und damit auch die Lösung. Dauerhafte Gelassenheit muss wieder her Wink

x 1 #4


C
Wenn nicht genügend Sauerstoff in der Luft wäre,hättest Du aber Atemnot........

x 1 #5


L
Diese Atemblockade ist ein ganz typisches Symptom bei Angsterkrankung.

Ich nenne es Beklemmungen.

Lufthunger..das Gefühl man atmet nicht tief genug ein.
Habe das ,wenn ich unter Druck stehe...irgendeine unbezahlte Rechnung....Ärger mit jemandem...usw

Also im wahrsten Sinne des Wortes ..wenn mich etwas schweres bedrückt.

x 3 #6


jerry
Ich kenne das auch diesen lufthunger das gefühl die Luft kommt nicht da an wo sie hin soll und dieses befriedigende Gefühl bleibt aus... Hab mir deshalb extra so einen Sättigungsmesser für dem Finger gekauft. .. mein Arzt sagt das es auch schon eine Art hyperventilazion ist weil man ständig versucht tief ein zu atmen um diesen bestimmten Punkt zu erreichen. . Er hat mir damals gerate in die Handflächen zu atmen also Hände zusammen falten um Mund und nase legen und mehrmals rein zu atmen damit würde man den drang beruhigen. .. mir ist mit meinem Messgerät aufgefallen das die Sättigung fällt um so mehr Luft ich versuche einzuatmen also das ich quasi das Gegenteil erreiche. .. das hat mich beruhigt und von dem Problem abgelenkt. ..

x 1 #7


Nataraja
@Chingachgook äähm..ja..ich rede auch auch nur von dem "Gefühl, als sei es so".
Ich weiß doch, dass es psychosomatisch ist?!


Also wie gesagt..mir hat da schon intensive Ablenkung geholfen, oder auch den Kopf in den Nacken legen..da ist die Atmung erleichtert.

#8


Carcass
Auf den Bauch oder Rücken legen und bewusst atmen . Kenne das auch , früher dachte ich immer ich könne nicht durchatmen. Alles nur Kopfsache .

x 2 #9


jerry
Zitat von Carcass:
Auf den Bauch oder Rücken legen und bewusst atmen . Kenne das auch , früher dachte ich immer ich könne nicht durchatmen. Alles nur Kopfsache .



Hallo carcass
ich habe gestern mal wieder nach meinem hals gegooglt und habe einen alten Beitrag von dir gefunden der mich sehr interessiert hat da du wohl auch schon Erfahrungen mit hals mandel mandelsteine und so hast ... leider weiß ich nicht ob man hier nach Mitgliedern suchen kann sonst hätte ich dich gerne mal dazu angeschrieben .. so ein Zufall das du jetzt den selben treat kommentierst und ich dich somit gefunden habe Smile

#10


C
Zitat von Nataraja:
.ja..ich rede auch auch nur von dem "Gefühl, als sei es so".


Na gut,wenn Du Dir diesen Luxus erlauben kannst........

#11


Nataraja
@jerry du kannst unter dem Kommentar auf den Button "PN" klicken und somit jemanden anschreiben.
Ich hab übrigens auch Mandelsteine, falls du mir auch eine privat Nachricht schreiben magst Very Happy

x 1 #12


Carcass
Huhu Jerry , genau das hatte ich früher bevor die Mandeln rauskamen. Du kannst User schon suchen und über das Profil Beiträge des Nutzers suchen Smile

Nataraja was tust du gegen die Steinchen ? Ich dachte immer ich verwese innerlich Very Happy

#13


Nataraja
Zitat von Carcass:
.. Nataraja was tust du gegen die Steinchen ? Ich dachte immer ich verwese innerlich Very Happy


Also mir tut die rechte Mandel immer irgendwann etwas weh..dann seh ich, dass die sich wieder gebildet haben und ich mach sie mit nem Wattestäbchen raus.

#14


jerry
Danke für die Tips muss mich noch ein bisschen zurecht finden ist mein erstes forum. .
@ carcass dein Beitrag war von 2014 und du hast geschrieben das du nach dem deine Mandeln draußen waren trotzdem weiter kontrolliert hast quasi die Narben. . . Hat sich das gelegt ..
@Nataraja hast du die mandelsteine permanent oder nur ab und zu

#15


Nataraja
Die tauchen nach ein paar Tagen wieder auf..manchmal dauert es länger.. es ist glaub ich abhängig von Nahrung oder vielleicht auch Erreger, die bekämpft werden?!
Ich hab ne Zeit lang jeden Abend nach dem Zähne putzen ne Mundspülung benutzt und meine, dass sie da nicht mehr, oder weniger gekommen sind. Ich muss das noch mal testen.

#16


Carcass
Moin Jerry ,
Es verheilte sehr gut bei mir und nach der OP hatte ich in 5 Jahren einmal eine Seiten Strang Angina und sonst nix mehr . Früher hatte ich ständig etwas und über die Mandeln geht ja sämtlicher Dreck .

#17

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jerry
Guten morgen. .

Ich hab damals auch alles mögliche versucht aber die Dinger kamen immer wieder

Soviel Glück hab ich leider nicht bin trotzdem noch mindestens 1 oder 2 mal um Jahr krank .. gab sie jetzt fast 3 Jahre raus ...
Aber konntest du mittlerweile mit den Kontrollen aufhören oder ist der hals immer noch Thema bei dir ?

#18


The-Phenomenal-One
Genau dasselbe Atemproblem habe ich auch den ganzen Tag.

#19


petrus57
Zitat von The Phenomenal One:
Genau dasselbe Atemproblem habe ich auch den ganzen Tag.


Aber das wohl nur weil du genau auf deine Atmung achtest. Da ergeht es mir auch so. Ich brauch bloß Threads über Atemprobleme lesen schon geht es bei mir los mit dem tief einatmen wollen.

#20


A


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