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24.09.2015 22:18 • 02.03.2020 #1


72 Antworten ↓


inevera
Also die Tatsache, dass du nichts hast wenn es dir gut geht, zeigt schon sehr deutlich, dass die Symptome nicht "echt" sind

24.09.2015 22:19 • #2



Wie unterscheide ich eingebildete Symptome?

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Was ich nicht verstehe warum kommen diese Symptome wieder? Ist es mein Unterbewusstsein? Was will mein Körper da ausdrücken? Ich versteh das nicht, oder kann es nicht richtig akzeptieren...

24.09.2015 22:23 • #3


inevera
Meist sind das Stressreaktionen. Oder es ist eben unterbewusst in Situationen, die dein Körper vllt noch von früher kennt und diese dementsprechend zu vermeiden versucht. Zumindest ist das bei mir so. Das lustige ist, dass ich, sobald die Angst vor einem bestimmten Symptom nachlässt, oft ein neues kommt.

24.09.2015 22:24 • #4


Zitat:
Wie unterscheidet man das?


Ideal wäre da ein Therapiebeginn.

Aber als aller erstes musst du dich von Kopf bis Fuß durchuntersuchen lassen, nur so kannst du dir immer vor Augen halten, dass du gesund bist.
Das ist meiner Meinung nach die Vorgangsweise für dich.

LG

Gerd

24.09.2015 22:27 • #5


Icefalki
Evy, ich schließe mich Gerds Meinung an.

Und jetzt zum Thema.

Der gesunde Mensch hat plötzlich Kopfschmerzen. Er nimmt eine Schmerztablette und gut ist. Er denkt nicht größer darüber nach. Gehen die Schmerzen nicht weg, geht er zum doc.
Hat er ein größeres Problem, wird er dementsprechend untersucht und dann behandelt.

Hypochondrisch wäre Kopfschmerzen evtl. ein Verdacht auf Tumor, oder was auch immer.
Die Gedanken bleiben nicht bei den kleinen Dingen, sondern ein gedankliches Szenario findet statt mit dementsprechenden negativen Gefühlen.

Wird die Diagnose dann per Untersuchung ausgeschlossen, kommt die nächste Problematik.

Im Prinzip fehlt das Vertrauen. Zu sich und den Ärzten.

Und daher ist Therapie angesagt, um herauszufinden warum das so ist.

Und zu lernen, dass das Leben keine Sicherheit hat. Und warum du diese Tatsache nicht akzeptieren kannst.

24.09.2015 22:57 • x 5 #6


Bee86
Hallo zusammen. Habe seit Mai mit Schwindel und Übelkeit zu kämpfen und bis heute keine Diagnose. Bis auf den Neurologen habe ich alle Fachärzte durch. Mir ist schon länger klar, dass das eine Panikstörung sein muss, da ich inzwischen auch öfter mit Atemnot/Hyperventilation und Zittern etc zu tun habe. Im Grunde WEISS ich, dass ich mir den schei. einbilde oder sogar selbst verursache, aber das hilft mir während der Attacken kaum. Die kommen gemeinerweise auch meistens, wenn ich alleine und scheinbar völlig entspannt bin. Meine Therapeutin meint, ich soll solche Situationen bloß nicht vermeiden und die Sache bewusst allein durchstehen. Aber such dabei nicht weiter nach körperlichen Symptomen. Wenn ich mich normal fühle und dann auf meine Atmung achte, fängt der Spaß schnell an.
LG

24.09.2015 23:01 • x 1 #7


Icefalki
Hallo Bee, hast doch schon deine Diagnose.

Und Angst ist eben Angst. Hat das bei dir was mit dem Alleinsein zu tun? Wenn niemand dir helfen könnte im Falle eines Falles?

24.09.2015 23:16 • #8


Bee86
Naja, die Angst vorm Alleinsein fing erst nach der ersten Hyperventilation an. Ich dachte, ich muss sterben und hab einen Krankenwagen gerufen. Bin über Nacht im Krankenhaus geblieben. Seitdem übernachte ich öfter bei einer Freundin. Auch keine Dauerlösung, klar. Das Ganze beeinträchtigt mich total, was mir tierisch auf die Nerven geht. Da wünsche ich mir fast meine verhältnismäßig "umgänglichen" sozialen Ängste zurück. Die haben mich körperlich nicht so fertiggemacht.

24.09.2015 23:26 • #9


Icefalki
Ok, bei Hyperventilation hilft eine Tüte. Da atmest du bei der Attacke rein. Hast du keine, beide Hände vors Gesicht und dann atmen.

Bee, was wichtig ist, versuche es zu akzeptieren. Dagegen anzurennen, hilft dir nicht.

Und gehe ein bisschen wissenschaftlich vor. Hyperventilation ist nur ein Zuviel Sauerstoff im Blut. Dadurch die ganzen Symptome.

Ich denke auch, dass da genügend Techniken im Internet zu finden sind. Oder dir schreibt das jemand hier auf.

Versuche wirklich so wenig es geht zu vermeiden. Und reduziere Stress. Irgendwas war der Auslöser. Weißt du ihn?

24.09.2015 23:36 • #10


Bee86
Ist mir alles klar. Die Sache mit der Tüte ist allerdings echt fies, weil mir davon noch schwindeliger wird und mein ganzer Körper kribbelt. Den einzigen "Stress", den ich hatte, habe ich kürzlich beendet. Das hat mir allerdings meine berufliche Zukunft verdorben. Macht die Sache auch nicht besser. Aber ich sollte mich jetzt erstmal um meine Psyche kümmern, sonst würde sowieso alles, was ich anfange, früher oder später schiefgehen. Aus Fehlern lernt man.

24.09.2015 23:47 • #11


Huhu. Ich bin ja in therapeutischer Behandlung. Aber irgendwie wird es nicht... die Panikattacken habe ich mit der Therapeutin zusammen wegbekommen... Aber diese Gefühle und auch diese Symptome bleiben da....
untersucht wurde bei mir auch schon einiges. Das einzige was ich noch nicht gemacht bekommen habe ist eine Magen-Darm Spiegelung. Mir wurde sehr sehr oft Blut abgenommen, war beim Kopf MRT, Etliche Ultraschall vom Bauch, Unterleib und auch Kopf Hals Bereich, Schwindeltest usw. Also untersucht wurde ich echt oft. Deswegen fällt es mir echt schwer wieder bei den Arzt zu gehen usw. Hört sich bestimmt blöd an aber ist leider so :-/

25.09.2015 07:07 • #12


inevera
Es ist ja auch nicht sonderlich gut, ständig von Arzt zu Arzt zu laufen, da deine Erwartungshaltung, du hättest doch etwas schlimmes, dann immer aufrecht erhalten wird. Halte bewusst mal die Unsicherheit aus. Nur so lernst du, dass nichts passiert.

25.09.2015 08:33 • #13


Ich habe Angst das ich reale Symptome usw nicht von den eingebildeten unterscheiden kann. Und wann gehe ich zum Arzt? Das Leben kann nicht so weiter gehen...
Habe nicht den ganzen Tag Schmerzen, bin eigentlich ein sehr lebenslustiger positiver Mensch. Aber dann kommen Schmerzen, komische Stuhlgang usw und das verunsichert mich sehr... Echt komisch

26.09.2015 22:46 • #14


Hotin
Hallo evy777,

Zitat:
Ich habe Angst das ich reale Symptome usw nicht von den eingebildeten unterscheiden kann.


Das ist auch am Anfang nicht so einfach.

Zitat:
Und wann gehe ich zum Arzt?


Wenn Du starke Schmerzen hast. Oder wenn etwas über längere Zeit,
also mehrere Tage nicht weg geht. Alles andere ist oft psychisch.
Es gibt kaum etwas, womit Du sofort zum Arzt musst. Und so etwas merkst
Du dann bestimmt sofort, wenn es auftritt.

Zitat:
Ich bin ja in therapeutischer Behandlung. Aber irgendwie wird es nicht.


Wieso? Du hast doch die Panikattacken schon wegbekommen.
Das ist ein großer Fortschritt.

Kennst Du denn Dein Hauptproblem. Oder versteckst Du das immer noch?

Wenn Du nicht lernst, Dich als Person und Dein verhalten zu akzeptieren,
also es gut und richtig zu finden, kann das nicht besser werden

Viele Grüße

Hotin

26.09.2015 23:13 • #15


Hallo an alle ich habe ähnliche Probleme nur das bei mir tatsächlich eine oder sogar zwei krankheiten feststellt wurden. Habe deswege Ängste entwickelt und kann schon gar nicht mehr unterscheiden , was echt ist und was nicht.reagiere mittlerweile auf alles Ängstlich ,muss Untersuchungen machen und mache dann einen Rückzieher habe keine kraft dazu sie zu machen obwohl sie sehr nötig weren.auch tapletten kann ich mitlerweile keine mehr nehmen ,habe Angst vor den Nebenwirkungen. Weiss nicht mehr wie das weiter gehen soll. Kennt das noch jemannd ?oder weiss ein Rat?

27.09.2015 00:01 • #16


Hotin
Hallo Jaamin,

Deine persönliche Situation ist sicher sehr schwierig.
Das Risiko, das eine Krankheit nicht sofort erkannt wird haben wir doch alle.
Oft weiß ich selbst auch nicht, soll ich damit zum Arzt, oder warte ich noch.

Zitat:
und kann schon gar nicht mehr unterscheiden , was echt ist und was nicht.


Hast Du denn schon herausgefunden, was Dir Dein Selbstbewusstsein so
zerschlagen hat? Du solltest jetzt dringend versuchen Dein inneres
Gleichgewicht wieder zu finden. Dann wird dies nicht mehr solche Ängste bei Dir auslösen.
Dies kannst Du nur selbst erreichen.
Bist Du in einer Psychotherapie?

Zitat:
Weiss nicht mehr wie das weiter gehen soll


Du wirst bestimmt den richtigen Weg für Dich finden.
Was hast Du denn schon bisher unternommen, um Deine Ängste zu reduzieren?

Viele Grüße

Hotin

27.09.2015 02:09 • #17

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Hauptproblem... Hm... Alles hat eigentlich angefangen als mein Papa sehr schwer erkrankt ist. Erst wie er wieder gesund war bin ich umgefallen und wurde komplett untersucht. Von da ab kamen die Panikattacken und die Angsterkrankung. Das ist Anfang Oktober genau ein Jahr her...
Seit einem Jahr kämpfe ich ab und zu sehr mit mir selbst und denke ich wäre schwer krank.
angefangen von einem angeblichen Hirntumor bis ALS momentan ist es Darmkrebs oder Magenkrebs (Habe so viele Untersuchungen hinter mir, nur keine Magen Darm Spiegelung) und das macht mich unsicher aber warum?

27.09.2015 07:09 • #18


Hallo hotin, ich denke diese ungewisse Krankheit hat mich zerschlagen ,ich bin seit Anfang des Jahres krank habe 12 kilo seit dem abgenommen ,alles hat angefangen das ich keine luft bekommen habe ,dann war ich beim hno arzt er hat gesagt er denkt mir leuft die säure im hals hoch ,danach kam noch aufstossen dazu , habe meine ganze Ernährung umgestellt trinke nur noch Wasser ,esse meist einseitig ,dann kamen halsentzündungen dazu und das im hals der schleim dauerhaft im rachen runterleuft ,da fing die angst erst richtig an .muss noch untersuchungen machen die ich nicht schaffe aus angst .auch Medikamente nehme ich nicht ,wegen den Nebenwirkungen,muss wahrscheinlich auch an den nebenhölen operiert werden ,was mir noch mehr angst macht ,bin nervlich fertig von der ganzen Sache,in Psychologischer Behandlung bin ich noch nicht.

27.09.2015 12:33 • #19


Hotin
Hallo Jaamin,

Zitat:
ich denke diese ungewisse Krankheit hat mich zerschlagen


das kann natürlich sein, aber ich mag das nicht glauben.
Was Du beschreibst kenne ich eventuell aus eigener Erfahrung.
Hast Du schon mal eine Magenspiegelung machen lassen? Das kannst Du vermutlich gut behandeln.

Zitat:
muss wahrscheinlich auch an den nebenhölen operiert werden


Wurde vor 2 Jahren auch an den Nebenhöhlen operiert, mit Begradigung
der Nasenscheidewand. Seit dieser Zeit laufen Erkältungen bei mir viel
harmloser ab. Bei mir hat das sehr geholfen.

Es kann sein, das Dir die beiden Sachen echt Probleme machen.
Deine Ängste kannst Du eventuell auch stärker spüren, weil Deinem Körper
zur Zeit Kraft fehlt.

Die Ursache für deine starken Ängste wird aber bestimmt keine Deiner körperlichen Krankheiten sein.

Zitat:
bin nervlich fertig von der ganzen Sache, in Psychologischer Behandlung bin ich noch nicht.


Deine Ungewissheit ist bestimmt belastend für Dich. Jetzt solltest Du unbedingt schnell handeln.
Lass Deinen Magen untersuchen, das ist harmlos und wird in kurzer Vollnarkose gemacht. Wenn der
HNO-Arzt das empfiehlt, lass Deine Nebenhöhlen operieren
und dann schau, ob es Dir psychisch wieder besser geht.

Bei so starken Ängsten, wie Du sie schilderst, ist es aber auch eventuell sinnvoll
mal einen Psychologen zu befragen. Angst ist etwas völlig normales. Die Ursache Deiner starken
Ängste wird ehern nicht von Deinen geschilderten Symptomen kommen.

Was belastet Dich denn ansonsten im Alltag so? Hast du Probleme mit Geld,
Partnerschaft, Arbeit oder sonstiges?

Gute Besserung

Hotin

27.09.2015 13:02 • #20



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