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17

S

Sweety26
Gast

Hallo, ich habe Angst vor Herzrasen und Herzstolpern. Hatte schon 2013 ein langzeit ekg da kam tachykardie raus. Herz aber regelmässig und alles. Seither bekomme ich morgens eine Betablocker. 2013 noch Herzultraschall es kam eine kleine verengung raus die ein strömungsgeräusch verursacht. Aber es ist nichts krankhaftes. Alles super. 2015 langzeit ekg alles gut. Und jetzt 2018 ein langzeit ekg weil ich wieder vermehrt Angst vor dem stolpern und Herzrasen hatte. Da war auch alles super bis auf ein puls von 135. Aber alles schön regelmässig. Alles gut. Trotzdem habe ich Angst raus zu gehen da ja da auch das Herzrasen aufdrehten könnte oder auch das stolpern. Ich habe einfach angst das mir dann was passiert. Dabei kann mir ja nichts passieren. Nur die Angst ist immer da zuhause, unterwegs. Ich traue mich kaum noch raus. Seit neuestem nehme ich noch eine zweite betablocker abends also zwei am tag. Seither ist das herzrasen besser. Nicht mehr so oft. Und wenn es mal da ist bekomme ich es schneller in den griff. Trotzdem ist die angst da das es wieder rast oder stolpert. Wer kennt das? Und wie geht ihr damit um? Ich würde mich über nicht angst machende kommentare freuen. Vielen dank

14.05.2018 #1


73 Antworten ↓
Herzphobiker2018

Herzphobiker2018
Mitglied

Beiträge:
65
Themen:
3
Danke erhalten:
14
Mitglied seit:
Hallo zusammen,
meine Therapie geht übrigens ambulant über 17 Wochen - davon 5 Tage stationär.
Das ist die Alternative zu 4 - 6 Wochen vor Ort !
Aber ich habe schon in den Aufnahmegesprächen gemerkt - da wird mir geholfen. Alle sind super-nett zu einem und bemühen sich sehr eine ruhige Atmosphäre zu schaffen. Deswegen freue ich mich darauf - vor allem wegen dem Zwang zum Sport - ehrlich. Weil von mir aus mache ich nämlich keinen.
Ich freue mich auf die Gespräche und am meisten darauf, dass Ic mir selber helfen kann und es mir hinterher noch besser gehen wird.
Ich kann also auch nur zu einer Therapie raten.
Die Alternative ist nichts tun, in Selbstmitleid zu zerfließen und andauernd von einem Arzt um anderen zu gehen und Angst zu haben.
Für die ganz hart gesottenen gibt es noch die Möglichkeit sich selber zu helfen, indem man sich selber schult (Bücher, Videos, online).
Das habe ich auch gemacht - mit mäßigem Erfolg. Es ist besser als nicht zu tun - aber es hilft nicht bis zum Ende. Es ist eben keiner, der Dir in die Augen sieht und mit Dir spricht.

Und nochmal mein gutegemeinter Rat:
Gebt euch Zeit ! Das geht nicht von heute auf morgen wieder weg.
Es gibt Menschen, die Begleitet das ein halbes bis zu mehreren Jahren.

Ich habe noch einen Tip (von einem Therapeuten):
Mir hat das expressionistische Schreiben geholfen. Alles, was einen bewegt aufschreiben (von der Seele schreiben). Ich habe davon einiges gepostet; aber das muss jeder selber wissen.

11.05.2018 14:40 • x 2 #65


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Herzrasen / Betablocker - stolpern in den Griff bekommen

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Peppolino
Gast

so mal kurz erklärt. Normalerweise kommt Angst und Panik dann wenn der Körper sich auf Flucht oder auf Kampf vorbereitet und wärst du in einer Situation, in einer realen in der eins oder beides angezeigt wäre würdest Du das ganze als normal empfinden was du als Angst empfindest ist eine ganz normale Reaktion des Körpers auf eine Gefahr und zwar passiert folgendes die Nebennierenrinde, schüttet Adrenalin aus dieses r verengt wiederum die Gefäße, dadurch steigt der Blutdruck an die Nerven werden auf hochempfindlich geschaltet und schnellstmöglich reagieren zu können, und du bist auf Flucht oder Kampf eingestellt.

Blöd ist es nur wenn genau das passiert obwohl gar keine reale Gefahr vorliegt.

Weil wenn keine reale Gefahr vorliegt fragen wir uns was mit uns vorgeht. Der Herzschlag wird schneller der Blutdruck steigt es wird einem schwindelig es wird eine mulmig die Knie fangen an zu zittern man bekommt das Gefühl einen Herzinfarkt zu bekommen oder einen Schlaganfall krank zu sein und gleich tot umzufallen abgesehen von den Schweißausbrüchen.

Da wir keine reale Gefahr sehen weil keine vorhanden ist ,unser Körper sich aber darauf einstellt auf Flucht oder Kampf zu welchen auch diese Reaktion zählen und eigentlich ganz normal sind, machen wir uns verrückt und bilden uns ein wir sind krank und müssen gleich sterben.

In einer Therapie lernen wir das Gehirn umzuprogrammieren. Es lernt in Situationen in denen keine Gefahr besteht auch genauso zu reagieren nämlich ruhig zu bleiben kein Adrenalin zu produzieren keine Ängste zu provozieren keine Nerven empfindlich zu schalten oder sonstiges.

Das bedarf aber einer intensiven psychotherapeutischen Therapie. Wie gesagt ambulant ist immer so eine Sache weil das meistens ewig dauert und man zwischendurch immer Zeit hat sich wieder schön auf seine Symptome zu konzentrieren was in einer stationären Therapie so gut wie gar nicht möglich ist weil man ständig beschäftigt ist.

Dort gibt es nämlich morgens erstmal Frühstück dann gibt es Frühsport dann gibt es Mittagessen dann gibt es Gruppensitzung dann gibt es Beschäftigungstherapie dann gibt es Arbeitstherapie dann gibt es Entspannungstherapie dann gibt es Musiktherapie dann gibt es Abendessen und dann hat man Freizeit. Was passiert in einer ambulanten Therapie eine Dreiviertelstunde Sitzung mit dem Therapeuten und nach zwei Wochen darf man wieder kommen in der Zwischenzeit hat man genau die gleichen Probleme die man sonst auch hat zu Hause.

Deshalb plädiere ich immer für eine stationäre Therapie. Weil erstens ist diese wie gesagt intensiver und zweitens in der heutigen Zeit nach ca 4 bis 6 Wochen beendet.

Das Schwierige ist oft dass wir nicht daran glauben können dass das wirklich ein psychisches Problem ist wo wir doch die körperlichen Symptome haben.

Weil wir nicht verstehen können warum sich der Körper auf Gefahr oder Flucht einstellt obwohl offenbar gar keine Gefahr besteht .

Dies kann jedoch in einem Kindheitstrauma was wir verdrängt haben seinen Ursprung haben oder in verschiedenen Todesfällen oder in der Partnerschaft oder oder oder.

Das herauszufinden, aufzuarbeiten ,noch mal mit dem Therapeuten und der Gruppe gemeinsam zu durchleben und somit zu verarbeiten ist die Grundlage dafür, dass die Panik nicht mehr auftaucht. Und somit auch nicht die Nebenwirkungen der Panik wie Bluthochdruck Schwindel Kopfschmerzen zittrige Knie Schweißausbrüche Übelkeit Atemnot das Gefühl neben sich zu stehen nicht mehr real zu sein und so weiter und so weiter.

Ich wollte es selber früher auch nicht glauben und hielt die Ärzte für mich Sugar. Nach 11 Jahren riet mir einen Arzt zu einer Therapie. Ich merke nach nicht allzu langer Zeit in derselben, dass es mir immer besser und besser ging. alte Sachen die ich längst verdrängt hatte wurden hervor geholt und neu verarbeitet .Dazu gehört weinen ,wütend sein ,verzweifelt und alles was zum Gefühlsleben so dazu gehört.Doch es war gut dass ich die Gruppe hatte und meinen Therapeuten und den CoTherapeuten.

So konnte ich durch dieses Gefühlschaos gesund werden ,meine Gefühle rauslassen, und die Panik endgültig abstellen. Das ist das, was in einer Psychotherapie im Großen und Ganzen passiert zumindestens und einer Verhaltenstherapie.

Man könnte es auch anders beschreiben. Die Seele nimmt sich den Körper als Hilfsmittel um darauf aufmerksam zu machen dass in der Psyche irgendetwas nicht verarbeitet ist, was sich dann durch Ängste Panikattacken mitsamt ihren Nebenwirkungen äußert.

So ich hoffe ich konnte dir ein wenig bei der Beantwortung deiner Frage helfen, und hoffe dass das schöne T9 nicht allzu viele Fehler produziert hat. Smile

10.05.2018 15:54 • x 1 #53


Zum Beitrag im Thema ↓


R
Hey, du bist nicht allein in diesem Forum mit diesem Problem, ich hatte auch vor 2 jahren mal mit Angst und Panikattacken zutun und kann nur sagen ich wünsche das echt niemanden. Man geht echt durch die Hölle. Seither habe ich hin und wieder mal herzstoplern. Mein Hausarzt machte letztens ein Belastungs EKG und konnte nicht feststellen. Dann wurde dass ganze wegen meiner Vorgeschichte auf die Psyche geschoben und ich soll weiterhin meine Antidepressiva in niedriger Dosis nehmen. Bei mir kommt es sowohl beim Sport als auch Abends wenn ich im Bett liege. Da ich das Gefühl der ständigen Angst gut kenne ist es echt schwer dir einen guten Tipp zu geben. Das beste ist echt versuchen nicht so oft dran zu denken und Dinge tun die einen ablenken. Bei mir klappt das hin und wieder, allerdings glaube ich dass liegt auch an den Medikamenten. Ich will ja nur ungern Tipps mit Medikamenten geben aber vielleicht ist es in deinem Fall mal ein Versuch wert.
Kläre das Phänomen doch mal mit einem Neurologen oder Psychiater ab. Ich wünsche dir trotzdem gute Besserung

x 1 #2


S
Danke für deine Antwort. Ja und Herzrasen kennst du auch? Das tretet einfach so auf auch wenn man keine Gedanken sind. Aber nach solchen Untersuchungen wie ich auch hatte ist man doch echt gesund. Welches Antidepressiva nehmen sie denn?

#3


R
Nein ich habe eher die Probleme mit dem Herzstolpern, aber dass passiert wie gesagt auch einfach so ohne sich irgendwelche Gedanken zu machen. Herzrasen dass einfach so angefangen hat ist mir so noch nicht aufgefallen. Ich nehme Sertralin in der Dosis 50mg ( das ist die kleinste Dosis die möglich ist).

#4


H
Hallo Leute ich hab auch vor 4 Monate herzrassen Bluthochdruck ich leide an Depression und Angstzuständen es war 4 Monate alles weg bis auf vorgestern aus heiterem Himmel fing das Herz an zu rassen Puls auch bei 135 gewesen hab den seit 2 Tagen einigermaßen in den Griff Bluthochdruck liegt zwischen 130-150 und Puls so 95-115 mir macht grad der schwindel und Übelkeit apettitlosogkeit angst wurde alles gemacht 24 std ekg und Blutdruck vor paar Monaten war alles ok nur ein paar extra Schläge der Arzt meinte du bist Kern gesund aber vorgestern fing alles an mit dem herzrassen Durchfall Kein Hunger angst

#5


Herzphobiker2018
Hallo,
dann Reihe ich mich hier auch mal ein. Ich habe meine Herzangst seit ich denken kann - nur so massiv und präsent jetzt seit etwa 1 1/2 Jahren. Fangen wir mal in der Kurzform vorne an:
Es fing mit Herzstolpern ab und wenn an und steigerte sich bis zum täglich mehrfachem Herzstolpern von Januar letztes Jahr an bis etwa im August. Dann hatte ich einen Monat gar keine Symptome. Seit Mitte September dann Herzrasen. Zwischen einem Puls von 54 und wenn es ganz schlimm kommt 155 ist alles dabei. Dazu dann immer so eine dumme Ubruhe und den Drang weglaufen zu wollen. Ich nehme jeden zweiten Tag nen ganz niedrig dosierten Betablocker (Bisoprolol 1,25mg) bis im letzten Jahr von 9 verschiedenen Kardiologen untersucht worden - es wurde aber bei keinem Ultraschall oder EKG oder Langzeit- und Belastubgsekg jemals etwas gefunden. Nur Sinustachykardie und vereinzelt VES und SVES. Das wars. Ein Arzt meinte, ich könnte ja eine EPU machen. Nee - Danke. Also muss ich eben damit leben. Aber es kotzt mich total an und macht natürlich unendlich Angst. So sehr, dass ich teilweise kaum noch strecken über 100 km fahren kann.... Es ist eben diese Herzangst. Ich gehe kaum aus dem Haus. Denke nur an das Herz. Denke nur an Ärzte. Und traue den Diagnosen nicht. Original Herzangst eben. Aber irgendwie kommt der Klick des Akzeptierens nicht - dann hätte ich ja keine Angst mehr. Habe vor 8 Monaten extra mit dem Rauchen aufgehört um mein Herz zu schonen. Aber das kennt ihr wahrscheinlich auch alle alles.
LG.

x 1 #6


H
Hast du auch wären dein herzrassen erhören Blutdruck kein Hunger üblegeit Durchfall schwindel
Lg

#7


Herzphobiker2018
Blutdruck messe ich schon lange selber nicht mehr.
Ich habe mich über Monate und Jahre da schon reingesteigert. Ich war mit diesem Mist letztes Jahr zwei Mal stationär im Krankenhaus und dort wurde während der PAs der Blutdruck gemessen- der war natürlich viel viel zu hoch (Hypertonie Grad 2 und/oder 3).
Mittlerweile habe ich den Schwindel nicht mehr - hatte ich aber lange. Das kommt bei Dir mit Sicherheit durch zu hohen Blutdruck.
Übelkeit und Durchfall sind leider seit Jahren schon meine ständigen Begleiter - der schnelle Puls und der hohe Blutdruck gesellten sich eher dazu.
Tja - und das mit dem Hunger - noch vor den PAs hatte ich eben Magenprobleme und plötzlich keinen Appetit mehr. Dann kamen die Darmprobleme und der hohe Puls, sowie das Herzrasen hinzu...

#8


kopfloseshuhn
Das sind doch alles angstsymptome. Gerade auch das herzrasen. Wenn das krankhaft ist dann fängt das nicht nur schlagartig an sondern hört zumeist auch schlagartig auf. Das ist bei Angst eben nicht der Fall. Das kann man gut unterscheiden. Ich hatte eine herrhythmusstörung und wurde per epu verödet. Aber ich hatte dann auch Frequenzen von über 240 bpm.
Daher 130 ist kein krankhaftes herzrasen sondern schlicht eine panikattacken. Lg

#9


Herzphobiker2018
So ist es. Angstattacken (Panikattacken). Leider bei mir nahezu täglich:-(
Und meine Therapie fängt leider erst Mitte Juni an.
So übrigens auch gerade wieder. Liege hier, Puls noch ganz normal aber die Unruhe ist schon da. Und wie ein immer schneller werdender Kreisel wurde der Puls schneller. Und vorhin wieder 120.
Jetzt wird er auch langsam wieder langsamer....

#10


H
Ich weiß nicbt ob alles von der Psyche kommt Durchfall Blutdruck bei 150 Puls bei 115 -130

x 1 #11


Herzphobiker2018
Ich sage es mal so. Jetzt gerade habe ich wieder einen für mich schnellen Puls bei 110 und könnte heulend und schreiend weglaufen. Das ist meine tägliche Panikattacke. Ich hasse es so sehr.

#12


Psychic-Team
Schau auch noch hier rein:

zukunftsangst-generalisierte-angststoerung-f57/langzeit-ekg-wegen-herzrasen-und-stolpern-t39148.html
angst-vor-krankheiten-f65/herzrasen-dann-stolpern-bei-dehnung-husten-t78989.html
agoraphobie-panikattacken-f4/herzrasen-und-betablocker-t35472.html
agoraphobie-panikattacken-f4/betablocker-bei-aufgeregtheit-und-herzrasen-t60276.html
zukunftsangst-generalisierte-angststoerung-f57/herzrasen-trotz-betablocker-o-t65387.html
angst-vor-krankheiten-f65/herzrasen-t56519.html

#13


Herzphobiker2018
@team: Danke.
@hary4747: Warst Du denn bei einem Kardiologen?
Nimmst Du irgendwelche Medikamente ? Du brauchst m.E. nach unbedingt eine Therapie (wie ich) und vor allem jemanden zum reden. Schreib mal alles auf. So Deinen kompletten Werdegang mit der Krankheit - das hilft. So wurde es mir auch bereits vom Therapeuten beigebracht. Es gibt immer da bessere und schlechtere Tage. Ich habe den Fehler gemacht, meinen Betablocker selber fast ganz abzusetzen - jetzt nehme ich nach Arztangaben die niedrigste Dosis überhaupt. Damit sollte es dann bei mir auch wieder gehen. Du kannst mir auch sonst eine PN senden. Alles gute und melde Dich.
Ich glaube nämlich, dass ich letztes Jahr an dem Punkt war, an dem Du jetzt bist. Das ist die Hölle. Ich weiß.

#14


P
Das Herz ist ein Muskel.

Belastet man das Herz zu wenig, macht es selber Jogging. Das ist dann das Herzrasen.

Ganz verkehrt ist es gar keinen Sport zu machen, da das untrainiert Herz dann bei der kleinsten Belastung durch die lange Schonung zu rasen beginnt. Vernünftig wäre Ausdauetsport. Erste Woche 15 Minuten joggen dann jeden zweiten Tag um 5 Minuten steigern.

Rad fahren ist ideal bei dem Wetter. Mit der Zeit wird das Herz belastbarer und rast nicht immer gleich.

Außerdem bekommst Du so ein positives Körpergefühl und wirst staunen was das Herz so leisten kann.

Übrigens darf man auch mit Betablockern Sport machen.

Der Betablocker verhindert ja gerade das Uberdrehen wie Du es nennst.

Wenn die Angst zu groß ist, frag den Arzt mal nach einem Diazepam 5mg. Wenn nach der Einnahme der Puls normal wird, weißt Du das keine körperlichen Ursachen hat.

Habe selber 11 Jahre an einer Herzneurose gelitten und unter Panikattacken.

Den Tipp hat mir damals ein Therapeut gegeben weil ich nicht glauben wollte das es psychische Ursachen hat.

Kurzum. Er hatte Recht. Nach Einnahme von 10 mg Diazepam hatte ich nen Puls von 73.

Ich konnte joggen ohne Probleme. Weil das Diazepam drückt die Ängste völlig weg.

Allerdings nicht auf Dauer und nur bei Panikattacken einnehmen. Wichtig. Die Dosis nie selber erhöhen.

Frag mal Deinen Arzt Smile

x 1 #15


Herzphobiker2018
@peppolino: Danke für Deine Worte. Du hast in allen Punkten komplett recht und ich würde das so unterschreiben!
Das mit dem Sport. Ja - ja. Übrigens geht da auch walken sehr gut.
Das mit dem Diazepam hatte ich auch schonmal gehört. Letztendlich habe ich meine Bestätigung durch meinen Ärztemarathon und der nun beginnenden Betreuung durch mein Seminar (Psychotherapie). Im Übrigen macht man da auch Sport/Entspannung und Ernährung!
Herzphobie kommt übrigens (so ist (war) es auch bei mir) immer gern gepaart mit weiteren Ängsten. Vielleicht hast Du da auch noch etwas anderes ?
Und zu guter letzt: Meine Therapeutin sagte übrigens dass eine Ursachenforschung mit Problemen aus der Kindheit nicht für jeden (wie bei mir) geeignet ist.

#16


Herzphobiker2018
Und einen Nachtrag noch:
Hier die ultimativen Testmöglichkeiten um Herauszufinden, ob eine strukturierte Herzkrankheit oder ein psychisches Problem vorliegt:
1. Tritt das Herzrasen / Stolpern nur unter Belastung und/oder kurz danach auf ?
-> Normalerweise tritt ein echtes Herzproblem erstmal unter oder nach Belastung auf und dann über Wochen / Monate / Jahre hinweg schleichend steigend
2. Wenn Beruhigungsmittel wirken deutet das ebenfalls auf Psyche hin
3. Wenn Betablocker wirken deutet dieses auch auf Psyche hin, da es gegen das Adrenalin wirkt, was bei Angst ausgeschüttet wird.
4. Spontane Sinustachykardien und einzelne VES/SVES sind in der Regel harmlos und haben keinen Krankheitswert.

-> Und der Beste und nichts ersetzende Test: Einen oder maximal zwei Ärzte das Herz einmal (!) auf eine eventuelle Herzkrankheit überprüfen lassen und dann denen für mindestens ein Jahr Glauben schenken - ich weiß, dass das das schwerste ist !

#17

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H
JA bei mir ich bin 25 Jahre und hatte vor Monaten Abends im Bett so ein herzrassen weil ich an den tot usw ganze Zeit gedacht hätte würde ich in der Notaufnahme gebracht ekg Blut abgenommen alles ok nur minimal erhöre Leukozyten dan zum Hausarzt der hatt 24 Stunden ekg gemacht und 24 Stunden blutdruckhoch meinte werte Sind alle ok nur paar extra Schläge hätte mein Herz gemacht Allesbrenner schön und gut es hörte auf mit dem herzrassen Blutdruck fing an schwindel angst vor Krankheiten Durchfall Erbrechen schwindel Scheis Laune nur am abends ging Wan mir relativ wieder gut immerhin nur abends habe laif 900 bekommen johanes kraut nehme es auch seit ca 3,5 Monate und insidon Tropfen 2 morgens und 2 abends ich hatte immerhin Angst egal wo ein stechen und Piksen in mein Körper oder die Verdauung komisch war hatte ich sofort Angst ok da sie hab ich auch einiger Maßen hinbekommen wen es extrem war hab ich mir Tavor reingeschmissen waren gute Tage dabei sehr gute dachte wäre alles vorbei bis es wieder kam Unzwar vorgestern aufm nichts Herz fing an zu rassen ich musste einfach weg wieder Notaufnahme Blut vom ohr gebommen die meinten d bekommt genug Sauerstoff Lunge wurde abgehört Allesbrenner ok jetzt gestern war der Puls auf 135 und blutdruckhoch 170 seit heut ein ist es viel besser 130-150 blutdruckhoch und Puls 90-115 aber ich hab Scheis Laune kein Hunger schwindel Durchfall sorry mein Deutsch ist nicht perfekt
Lg

#18


S
Ja das ist nicht schön. Ich messe meinen Puls gar nicht. Ich fühle ihn immer nur. Und dann wenn ich merke er ist schneller bekomme ich schon wieder so ne Angst. Ich schau ja den ganzen Tag und hör in mich hinein. Und Das ist der Fehler. Wenn es mal schnell schlägt oder so es ist nichts krankhaftes. Alles gut

#19


S
Ich würde mal so sagen wenn im Langzeit ekg nichts auffälliges war. Dann ist das Herz gesund

#20


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Dr. Matthias Nagel
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