Hallo
Bei mir wurde vor zwei Wochen eine Sinustachykardie festgestellt, durch ein Langzeit und ein Belastungs-EKG.
Ich hatte seit Jahren, eigentlich seit Kleinkind an, einen sehr hohen Ruhepuls von ca 120 Schlägen pro Minute. Hinzu kamen immer wieder Anfälle, wo mein Puls von jetzt auf gleich, in völliger Ruhe, bis auf 170 hoch ging. Ich hatte manchmal Todesangst, dachte immer, dass ich jeden Moment umfalle.
Mich hatte es Jahre sehr belastet.
Sport war für mich unmöglich, leichte Anstrengung führte schon zur extremen Atemnot, ich konnte nicht mehr atmen.
Laut Arzt ist der hohe Puls schuld gewesen.
Nun nehme ich seit zwei Wochen Betablocker, Bisoprolol 1,2 mg. Sie sind also sehr niedrig dosiert, mein Hausarzt möchte sich langsam rantasten und erstmal schauen, wie mein Körper überhaupt darauf reagiert, wie ich sie vertrage.
In zwei Wochen muss ich zur Besprechung wieder hin.
Mein Puls ist etwas runtergegangen, im Moment ist er immer zwischen 75-85.
Beim langsamen Spaziergang bei 100. Mag immernoch etwas hoch sein, aber es ist eine deutliche Besserung.
Sport ist noch immer nicht möglich und ich mag gerne wissen, wie sehr ich mich mit dieser Sinustachykardie überhaupt belasten darf? Leider hatte ich ganz vergessen, meinen Hausarzt darauf anzusprechen.
Ich soll alles meiden, was Koffein enthält, daran halte ich mich nun, auch wenn es eine große umstellung ist.
Noch immer bekomme ich recht schnell Atemnot, meinen hohen Puls merke ich bis in die Füße, sobald ich auch nur ein paar Meter jogge, es klopft im ganzen Körper.
Kann natürlich sein, dass es jetzt durch unsportlichkeit kommt, da ich ja lange keinen Sport treiben konnte.

Muss man bei einer Sinustachykardie irgendetwas beachten oder darf man sich dennoch normal belasten?
Ich mache mir leider noch immer Gedanken, ob so etwas wirklich harmlos ist, wie mir gesagt wurde