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 Betreff des Beitrags: psychiatrie - was für eine welt
BeitragVerfasst: 08.Okt.2011, 20:40 
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Registriert: 29.Mai.2011, 11:05
Beiträge: 433
was in psychiatrien gemacht wird ist zum teil das selbe, was früher mit angeblichen hexen gemacht wurde.
ich weiß, dass ist klar. aber ich frage mich noch immer wie man sowas wie hexenbrennung vertreten kann. jemannden, weil er anders wie die gesellschaft es erwartet ist,zb, geistig umbringen? wenn er oder sie damit einverstanden ist, ja ok kann ich noch verstehen. aber aus welchen gründen tut man dies gegen willen dieses menschen? gründe wie macht, geld, krankheit und lust klingt für mich alles nach verschwörung, und das ist viel zu unrealistisch.

nennt mir doch bitte paar gute gründe für psychiatrie. villeicht verstehe ich dann die gesellschaft ein wenig


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 Betreff des Beitrags: Re: psychiatrie - was für eine welt
BeitragVerfasst: 09.Okt.2011, 09:50 
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Registriert: 09.Jun.2011, 10:01
Beiträge: 559
Hallo Ulf,

wie kommst du denn auf diese Horrorideen? Hier im Forum gibt es eine Reihe von Leuten, die schon in der Psychiatrie waren, aber von solchen Szenarien hat niemand was berichtet.
In den meisten Fällen, wird man dort auf Medikamente eingestellt, mit denen man wieder ein relativ normales Leben führen kann. Gegen seinen Willen wird da auch nur dann jemand behandelt, der für sich oder für andere eine Gefährdung darstellt. Oder wäre es dir lieber, dass Kinderschänder, Mörder oder Vergewaltiger, die psychisch krank sind, unbehandelt bleiben und ihre Missetaten ungehindert fortführen können???

Viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: psychiatrie - was für eine welt
BeitragVerfasst: 09.Okt.2011, 10:54 
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Registriert: 01.Okt.2011, 19:17
Beiträge: 55
ich glaube er hat sich einer flog übers kuckucksnest angekuckt


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 Betreff des Beitrags: Re: psychiatrie - was für eine welt
BeitragVerfasst: 09.Okt.2011, 12:42 
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Registriert: 30.Jan.2008, 01:18
Beiträge: 5399
Ulf hat geschrieben:
ich frage mich noch immer wie man sowas wie hexenbrennung vertreten kann. jemannden, weil er anders wie die gesellschaft es erwartet ist,zb, geistig umbringen?
Diese Angstvorstellung von dir hat etwas hiermit zu tun:
Ulf hat geschrieben:
nein, so wie der staat früher piraten gejagt hat, jage ich heute die insekten in meiner wohnung. ganz einfach

Wer es bedenkenlos in Ordnung findet, Wesen umzubringen, die ihm nicht passen - die anders sind, als du es erwartest -, hat natürlich Angst, dass andere die gleiche Denkungsart haben. Auch wenn ihm dieser Zusammenhang nicht bewusst ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: psychiatrie - was für eine welt
BeitragVerfasst: 09.Okt.2011, 14:49 
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Zur Info für den Themenstarter:

medikamente-bei-angst-und-panikattacken/wir-sind-alle-versuchskaninchen-t38887.html

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 Betreff des Beitrags: Re: psychiatrie - was für eine welt
BeitragVerfasst: 09.Okt.2011, 16:29 
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Registriert: 29.Mai.2011, 11:05
Beiträge: 433
mhm ja klar könnt ihr abstreiten, dass es dasselbe ist, aber darum geht es ja eigentlich nicht in diesem thema. wissenschaftlich gesehen ist es bewiesen, und ich möchte eigentlich hier keine gegendarstellungen lesen, sondern gründe warum psychiatrie gut sein kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: psychiatrie - was für eine welt
BeitragVerfasst: 09.Okt.2011, 18:03 
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Registriert: 20.Jan.2011, 17:02
Beiträge: 474
ich finde psychiatriern super. die helfen und machen einen wieder fit. ich war schon 2x-
da wurde nix gegen meinen willen gemacht, es wurde nix ausprobiert und ich wurde ganz stink normal behandelt.
du hast zu viel fern gesehen.

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der mensch ist ein gewohnheitstier


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 Betreff des Beitrags: Re: psychiatrie - was für eine welt
BeitragVerfasst: 09.Okt.2011, 18:38 
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Registriert: 29.Mai.2011, 11:05
Beiträge: 433
Schlaflose hat geschrieben:
Oder wäre es dir lieber, dass Kinderschänder, Mörder oder Vergewaltiger, die psychisch krank sind, unbehandelt bleiben und ihre Missetaten ungehindert fortführen können???


jaja ich kenn mich nicht aus, aber es gibt sicher fälle die eine derartige behandlung für nichts dergleichen erhalten haben, ob sie wollten oder nicht. wieso streitet ihr das überhaupt so strikt ab?


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 Betreff des Beitrags: Re: psychiatrie - was für eine welt
BeitragVerfasst: 09.Okt.2011, 18:46 
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Registriert: 12.Aug.2011, 15:24
Beiträge: 45
Hier ein konkretes Beispiel aus der Psychiatrie:

Es betrifft den Bericht einer entfernten Bekannten von mir. Die Frau um dies es geht, ist psychisch seit 10 Jahren ganz schwer dran ist mit Depressionen und Angststörungen. Außerdem hat sie eine Schmerzerkrankung.
In diesem Jahr hat sie mehrere Medikamente genommen bzw. verordnet bekommen. Ich weiß von Oxazepam, Citalopram, ein Opiat gegen Schmerzen, ein Neuroleptika und noch Doxepam. Könnte durchaus auch noch mehr gewesen sein. Immer monateweise mal eines dazu und eines weg dafür. Bis ein völliger körperlicher und seelischer Zusammenbruch kam. Ich erkläre mir das mit An- und Absetzbeschwerden, alles durcheinander. Sie liegt jetzt seit 2 Wochen in der Psychiatrie in unserem Ort. Und siehe da, in P. entgiftet man auf ganz neue Weise, alles weg , Kaltentzug, radikal auf Null, dazu ein paar Tropfen Diazepam ( sie spürt Null Wirkung davon). Jetzt sitzt sie allein auf ihrem Zimmer und soll trinken, bis sie "entgiftet" ist.
Wow, die Stadt P. hat den Entzug mit Mineralwasser erfunden. Mensch, da können echt alle froh sein, die so was nicht erleben müssen und zu Hause ihre Sachen absetzen. Da lieber brauche ich Monate auf meine Weise als so was. Sie ist so fertig, das kann sich keiner vorstellen. Aber die Ärzte sagen, immer schön trinken, viel Wasser, das Gift muß raus.
Wow, bei soviel Ignoranz in einem Krankenhaus, da fehlen mir nur noch die Worte. Die haben wie scheint noch nie was von langsamen Absetzen gehört. Das ist für mich unvorstellbar. Vor allem bei der Menge der Medikamente. Ich habe immer so bißchen gelächelt, wenn manche ihren Arzt verklagen wollten, aber das hier, das ist doch wie Mord auf Raten?
Ist das denn erlaubt? Das Problem ist nur, die ist so fertig, daß sie keine Kraft mehr hat sich zu wehren.

Mag sich jeder sein Urteil bilden!

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 Betreff des Beitrags: Re: psychiatrie - was für eine welt
BeitragVerfasst: 09.Okt.2011, 22:55 
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Registriert: 20.Jan.2011, 17:02
Beiträge: 474
na da haben sich hier ja zwei gefunden :?
macht doch den leuten hier keine angst, die evtl in ne klinik wollen. es ist nicht immer überall so schlimm, wie ihr hier erzählt.
wie gesagt.ich war in 2 kliniken und da war alles optimal

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