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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Erfolge
BeitragVerfasst: 03.Sep.2010, 20:25 
Was soll das genau sein, was Andere gewinnen und was konkret verlierst du, Schlafkappe?

Zitat:
Was soll man schon noch erwarten, wenn man kämpft und kämpft und immer verliert?

Kampf um was?


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Erfolge
BeitragVerfasst: 04.Sep.2010, 18:46 
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Registriert: 17.Mai.2009, 17:15
Beiträge: 538
Verlieren kann ich eigentlich nicht mehr viel.
Mich ärgert nur, dass ich zu blöd bin, mich zu ändern. Da mach ich Therapie und komm nicht weiter, weil ich Angst habe, zu viel von mir preiszugeben.
Es hat jahrzehntelang niemanden groß interessiert, wenn ich mal zugegeben habe, dass es mir schlecht geht. Im Gegenteil, da ist dann noch Kritik gekommen. Gleichzeitig war ich immer da, wenn es Anderen schlecht ging.
Ist es da verwunderlich, wenn man sich zurückzieht und von sich nichts mehr erzählt? Aber warum kann ich jetzt nicht aus meiner Haut?


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Erfolge
BeitragVerfasst: 04.Sep.2010, 18:50 
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Registriert: 09.Jun.2009, 21:15
Beiträge: 3956
Zitat:
Mich ärgert nur, dass ich zu blöd bin, mich zu ändern.

Hast Du Pläne und Ziele für die Zukunft?
Zitat:
Aber warum kann ich jetzt nicht aus meiner Haut?

Siehst Du Dich als Opfer?


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Erfolge
BeitragVerfasst: 04.Sep.2010, 19:11 
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Registriert: 17.Mai.2009, 17:15
Beiträge: 538
Noch eine, endgültig letzte Therapie.

Man muß sich nicht als Opfer sehen, wenn man Tatsachen berichtet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Erfolge
BeitragVerfasst: 04.Sep.2010, 19:53 
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Registriert: 13.Aug.2010, 22:53
Beiträge: 33
Hallo Schlafkappe,

mir ging es ähnlich, ich war immer für alle da, ich musste funktionieren, wie es mir dabei ging, das hat niemanden interessiert.

Meine Mauer fing an zu bröckeln, als ich in einer Psychosomatischen Klinik war, ich machte da meine Therapie wegen der Spielsucht, es dauerte 4 Wochen bis meine Bezugstherapeutin einen Zugang zu mir fand. Insgesamt war ich 18 Wochen da und ich hatte auch Glück mit Mitpatienten, 2 - 3 Leute hatten eine ähnliche Geschichte wie ich. Heute hab ich immer noch sehr regen Kontakt mit 3 von den Leuten und mit paar anderen telefonier ich ab und zu mal.

Jetzt versuch ich das ich auch auf andere zugehe, klappt noch nicht so gut, aber ich versuch es immer wieder.

Lg Sensibelchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Erfolge
BeitragVerfasst: 04.Sep.2010, 20:25 
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Registriert: 23.Apr.2010, 16:10
Beiträge: 3670
Wohnort: Im eigenen Käfig
Hallo Schlafkappe

Auch ich bin in gewisser Weise therapieresistent.
Oder manche Dinge sind schon zu tief in der Persönlichkeit verankert.

Das Therapieziel am Ende wieder "völlig Gesund" zu sein, kann manchmal
ein Weg in die Enttäuschung und Frustration werden.

Manchmal ist es besser (notwendig) sich das (Therapie)Ziel der Akzeptanz
zu setzen.
Also zu lernen, MIT seinen Problemen (Ängsten) zufrieden zu leben.
Danach kann dann sogar, ohne weiteres Zutun, eine Besserung eintreten.

Viele Grüsse und ein schönes Wochenende, Der Beobachter

_________________
Nee, ich probiere hier wirklich nicht nur meine neue Tastatur aus ... Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Erfolge
BeitragVerfasst: 04.Sep.2010, 21:21 
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Registriert: 09.Jun.2009, 21:15
Beiträge: 3956
Zitat:
Man muß sich nicht als Opfer sehen, wenn man Tatsachen berichtet.


Ja möchtest Du das Klavier sein oder lieber die Klavierspielerin?


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Erfolge
BeitragVerfasst: 04.Sep.2010, 22:52 
Hm, ich verstehe eigentlich nicht, worum es hier geht. Was ist das Therapieziel?

Wieso Klavierspielen?

Sitzt du daheim, hast du soziale Ängste? Welchen Leidensdruck hast du?

Um den Alkohol kann es doch gar nicht mehr gehen; du hast zuerst konsumiert, dann aufgehört -, und somit ist die Sache erledigt, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Erfolge
BeitragVerfasst: 04.Sep.2010, 23:08 
Offline

Registriert: 09.Jun.2009, 21:15
Beiträge: 3956
Deine Fragen sind gar nicht so schlecht.
Es geht immer um das Therapieziel? Und auch darum wohin der Einzelne will. Welche Vorstellung er hat.
Zitat:
Sitzt du daheim, hast du soziale Ängste? Welchen Leidensdruck hast du?

Auch eine größere Überlegung wert. Vor allem wie man da wieder rauskommt.
Zitat:
Wieso Klavierspielen?

Ich meinte das so.
Lass ich mit mir spielen, oder geb ich die Töne und Melodie an. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Erfolge
BeitragVerfasst: 05.Sep.2010, 00:48 
Mir ist einfach nur die Lage nicht klar...
Depression ist Selbstschutz und womöglich wird er so lange notwendig sein, bis man von Schuldzuweisungen ablässt?

Es ist nicht die Frage der Schuld. Schuld in dem Sinne gibt es nicht, die Frage ergibt sich gar nicht.

Es ist so wie es ist und es besteht ein Handlungsbedarf, der doch (rein) theoretisch durch nichts blockiert ist.

Trifft meine Vermutung zu, Ihr beiden?


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