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t.2905
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Betreff des Beitrags: Ganz Normal!! Verfasst: 18.Mär.2009, 11:00 |
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Registriert: 18.Jul.2008, 10:44 Beiträge: 44
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Ich kämpfe jeden Tag um das Alltägliche, um das ganz mormale Gefühl, darum Normal zu sein, normal zu leben.
Was ist normal?
Ich habe das ganz normale verloren, einen normalen Tag, ein normales Geühl, ich habe mich verloren, mich so wie ich ganz normal bin.
Ich erkenne mich nicht, so kenne ich mich nicht, so mag ich mich nicht.
Könnte ich doch die Zeit zurück drehen, irgendwohin, an einen Punkt, an dem ich es ändern kann, an einen Punkt, an dem ich meine Gesundheit halten kann.
Jetzt gehe ich einen Weg, den ich nicht gehen will, ich gehe einen Weg, den ich nicht kenne, ich gehe diesen Weg, weil man halt laufen muss.
Er gibt noch Tage, an denen möchte ich fliegen, an denen sehe ich die Sonne, ich möchte sie halten, diese Tage, doch mit dem Abend kommt die Verzweiflung, weil ich weiß, morgen ist ein neuer, ein anderer Tag.
Er gibt so keine Zukunft, nur eine Vergangenheit, die irgendwann einmal besser war, doch auch diese wird irgendwann vergessen sein.
_________________ Ich hoffe ich habe die Kraft Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann
und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.
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JASS85
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 18.Mär.2009, 15:21 |
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Registriert: 16.Mär.2009, 14:41 Beiträge: 70
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Das ist n gut Frage, was ist denn schon normal......Genauso zu sein, wie alle anderen? Muß man denn so sein? Außerdem ist jeder Mensch auf seine Art und Weise eben so, wie er ist.
Was würdest du dir denn gerne wünschen? Wie stellst du dir denn dein Leben vor? Vorallem, was verstehst du denn unter "normal"?
LG die JASS
_________________ Bleib dir selber treu und verbiege dich nicht für andere, denn sonst verlierst du dich selbst!!!
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t.2905
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 18.Mär.2009, 20:07 |
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Registriert: 18.Jul.2008, 10:44 Beiträge: 44
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Natürlich nicht, wie alle anderen. Ich meine normal für mich, so wie es immer war. Die Angst lässt mich manchmal so verzweifeln. Ich habe manchmal Angst, dass ich nie wieder ins normale Leben zurückfinden kann, z.B. ganz normal und selbstverständlich arbeiten gehen. Ich kann im Leben nicht mehr das erreichen, was ich gerne möchte, weil die Angst mein Leben so sehr einschränkt, jede kleine Veränderung und jedes Problem bringt mich aus der Fassung. Ich wünschte mir, so sehr!!!, dass ich diese Panik- Angststörung nicht hätte!!! So sehr!!!
Halt ganz normal...
_________________ Ich hoffe ich habe die Kraft Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann
und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.
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JASS85
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 18.Mär.2009, 20:46 |
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Registriert: 16.Mär.2009, 14:41 Beiträge: 70
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Ich weiß, was du meinst. Vor meiner Erkrankung habe ich die Dinge für selbstverständlich gehalten und dann, als es so schlimm geworden ist, habe ich mir auch immer gewünscht mein Leben genauso wie vorher zu Leben.....Hatte auch schon eine angstfreie Episode, aber so langsam kommt die Angst und Panikstörung wieder, aber diesmal etwas anders, als vorher!
War ein Jahr lang krankgeschrieben und jetzt mache ich n neuen Job und habe Angst, dass ich schonwieder wegen der Erkrankung versage! Das es mir wieder schlechter geht und ich es nicht schaffe, wobei man dann ja schonwieder in seinem Teufelskreis steckt....Die Angst vor der Angst....Erwartungsangst. Bei mir tritt dieses blöde gefühl immer abends auf. Man denkt manchmal echt, dass man bald durchdreht oder die Kontrolle verliert!
Wie ist es bei dir, was genau macht dir Angst?
LG die JASS
_________________ Bleib dir selber treu und verbiege dich nicht für andere, denn sonst verlierst du dich selbst!!!
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t.2905
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 18.Mär.2009, 21:22 |
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Registriert: 18.Jul.2008, 10:44 Beiträge: 44
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Ja, so in etwa ist es bei mir auch, vor allem Abends kommt dieses Gefühl, die Angst. Ich habe auch eine scheiß-Panik davor, mal die Kontrolle zu verlieren und durchzudrehen.
Angst mach mir vorallem die Zukunft, ich habe Angst, dass es ewig so weitergeht, dass ich nicht fähig bin zu arbeiten, oder mich um alltägliche Sachen zu kümmern, dass mein Leben also einfach so an mir vorbei zieht und Jahr um Jahr einfach nur eine Qual ist. Ich habe echt Angst vor dem, was kommen wird, da ich es nicht mehr abschätzen kann.
Bist du in Behandlung?
_________________ Ich hoffe ich habe die Kraft Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann
und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.
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JASS85
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 18.Mär.2009, 21:49 |
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Registriert: 16.Mär.2009, 14:41 Beiträge: 70
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Wielange ist das denn schon bei dir und befindest du dich in Behandlung?
Gib dich nicht auf, ich weiß, dass es leicht gesagt ist, aber versuche nicht zu sehr in der Zukunft zu leben und befürchten, dass es dir schlecht geht oder wie es weiter geht. Lebe den Tag und jede Sekunde, versuche sie zu fühlen. Ich kenne das nur zu gut, dass man denkt, dass man jeden Moment die Fassung verliert und vöpllig austickt. Sogar, dass man sich selber oder Andere verletzt, aber sind wir mal ehrlich.....wir sind doch im Grunde nur Angsthasen, die Angst vor der Angst haben......Ist dir das denn schonmal passiert, dass du die Kontrolle verliert hast? Die Antwort ist bestimmt, wie auch bei mir NEIN! Es ist nur die Angst in deinem Kopf und du mußt versuchen aus deinem eigenen Teufelskreis zu durchbrechen. Weißt du denn, wie der bei dir beginnt?
Bist du eigentlich m oder w?und wie alt? Dein Nick gibt ja keine genau Auskunft, nur damit du für mich etwas zu einer Realen Person wirst;-)
LG die JASS
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t.2905
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 19.Mär.2009, 10:28 |
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Registriert: 18.Jul.2008, 10:44 Beiträge: 44
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Ich hatte die Störung das erste mal mit 15-16 Jahren in etwa, da ist es aber nach einer gewissen Zeit wieder verschwunden und ich hatte es auch völlig aus meinem Leben verbannt und vergessen. Und dann kam es vor ca einem Jahr recht plötzlich wieder und hat sich scheinbar auch fest verankert.
Die Kontrolle habe ich Gott sei dank noch nie verloren und ich sage mir in solchen Momenten auch immer, dass es nicht passieren wird, aber irgendwie kann man diese Angst nicht überwinden, das Gefühl, die Vorahnung, die Kontrolle zu verlieren steckt tief drin, warum auch immer.
Ich denke, mein Kreis beginnt mit vielen Sachen, ich mache mir sehr viel Kopf über alle möglichen Sachen, dann kommen ein paar Probleme dazu und/oder kleine Veränderungen und schon gehts los. Ich habe es eigentlich ganz gut im Griff, aber nur, wenn ich in so einer Situation alleine und Zuhause bin. Aber ich habe das Gefühl, das mit jeder Attacke meine Kraft und Lebenslust schwindet. Ich habe immer den Gedanken, wenn ich Panik bekomme, dass ich das jetzt nur beenden kann, wenn ich mich umbringe, ich denke ich werde dies nie tun, aber irgendwie habe ich doch mal vor einer Kurzschlussreaktion angst.
Ich bin weiblich und 22 Jahr alt und du?
Lg Tina
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t.2905
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 19.Mär.2009, 10:32 |
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Registriert: 18.Jul.2008, 10:44 Beiträge: 44
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Ach so, vergessen, ja ich bin in Behandlung, war bei einem Tiefenpsychologen in Behandlung, der hat es aber abgebrochen, da er nicht weiter kam und ich bin bei einer Psychaterin in Behandlung und nehme Lyrica (ist eigentlich ein Medi für Epileptiker, aber jetzt auch für Angststörungen zugelassen) und Cipralex (Antidepressiva) und nun habe ich im Juni einen Termin bei einer Verhaltenstherapie.
Wie schaut es bei dir aus?
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JASS85
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 19.Mär.2009, 14:05 |
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Registriert: 16.Mär.2009, 14:41 Beiträge: 70
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So viele parallelen. Ich habe jetzt auch gerade die Therapi mit meinem Therapheuten abgebroch(beiderseits), da er auch bei mir nicht weitergekommen ist und auch der Meinung war, dass ich eine Verhaltenstherapie machen soll...... Kenne dieses Gefühl auch nur zu gut. Tagsüber geht es mir gut, wobei ich auch viel grübel, aber mehr darüber, was mein Umfeld von mir denkt....wie ich mich verhalte, wie ich reden. Halt solche Sachen und abends gehts dann manchmal wieder los mit übelkeit oder einfach nur so ein beklemmendes Gefühl, als ob man gleich den Verstand verliert. Die positiven Sachen sind dann immer alle gleich verschwunden und es zählt nur noch das Negative. Das macht mich auch immer ganz fertig und nimmt mir die ganze Lebensfreude, wobei ich echt ein lustiges Ding bin
Als ich noch krankgeschrieben war...ca. über 1 Jahr, da hatte ich die Angst und PA nicht.....erst jetzt, wo ich endlich wieder arbeite und den Beruf mache, den ich schon immer machen wollte und es auch super läuft, gehts wieder los. Mir könnte es nicht besser gehen, habe n superlieben Freund, n tolle Wohnung, Haustiere und n tollen Job, was will ich also mehr!? Suche ich mir die Probleme, weil ich glücklich sonst nicht zufrieden bin? Kennst du das auch, wenn du n Attacke hast und sie ist vorbei, dass man sich die nächste wieder einredet, obwohl man froh sein müsste, dass sie weg ist? Kann das nicht beschreiben......es ist so merkwürdig!
Ach so bin 23.
LG die JASS
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t.2905
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 19.Mär.2009, 17:41 |
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Registriert: 18.Jul.2008, 10:44 Beiträge: 44
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Ja, da hast du recht, wenn es soweit ist, ist das Negative ganz groß und nimmt alles ein und wenn eine da war sitzt man eh nur noch auf der Lauer und erwartet die Nächste und dann kommt die berühmte Angst vor der Angst und wenn man sich mal fragt, warum man Angst hat, findet man keine Antwort und trotzdem hat man Angst.
Was mich so anstinkt, ist, dass sich das ganze Leben nur noch darum dreht, was kann man noch machen, wie verhält man sich, auf was kann man sich einlassen usw, es geht nur darum, ob irgendwas oder irgendjemand die Angst auslöst, aber mal ehrlich nicht immer hat man die Wahl, ob man bestimmte Sachen machen kann. Probleme gibt es immer. Manchmal gibt es ja auch gar keinen bewussten Auslöser für die Angst, jedenfalls bei mir nicht, dann kommt sie einfach so und da frage ich mich auch meißt nach dem Grund.
Wie sind denn bei dir die Nebensymtome? Ich habe manchmal Herzstolpern und vor allem immer Atemnot, manchmal Schwindel und ich bekomme immer einen ganz heißen Kopf, wenn ich eine richtige Attacke habe. Und ich habe dann meißtens kaum noch Kraft, muss mich dann immer irgendwo anlehnen oder setzen.
Lg Tina
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