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 Betreff des Beitrags: Wird das irgendwann mal besser...
BeitragVerfasst: 02.Jan.2012, 14:29 
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42
Beiträge: 36
Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
Hallo,

da es mir inzwischen eigentlich nicht so gut geht (auch von den Medikamenten nicht) wie es früher einmal war (vor meiner 1. Panikattacke), war ich inzwischen nochmal beim Arzt gewesen.
Rudotel nehmen soll ich jetzt 2x am Tag aber dann ganze Tabletten. Hatte zumindest keine so heftigen Panikattacke, so dass ich auf diese Tropfen (Valocordin-Diazepam) verzichten konnte.
Hab dann nochmal einen Bluttest machen lassen, alles ziemlich detailliert. Aber wieder wurde eine organische Ursache ausgeschlossen.
Könnte mir ja auch nochmal eine Überweisung zum Kardiologen geben lassen für EKG, etc. aber ob das was bringt? So langsam denke ich auch, wie mein Hausarzt, dass es psychosomatisch ist. Aber ich finde dafür einfach keine Ursache! Und ob das so gesund ist, diese Rudotel zu nehmen?

LG Ferdel


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser...
BeitragVerfasst: 02.Jan.2012, 15:44 
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Registriert: 07.Nov.2011, 01:51
Beiträge: 159
also es ist sehr selten eine körperlich sache.vielleicht solltest du mal zu einem psychologen gehen, mit dem kannst du mal überlegen woran das liegen könnte ob dich i-was unterbewusst bedrückt.von alleine geht sowas selten weg.

lieb egrüße

_________________
Frag nicht WARUM DU, frage warum die ANDEREN!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser...
BeitragVerfasst: 02.Jan.2012, 15:46 
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Registriert: 22.Jan.2010, 23:49
Beiträge: 3268
Wohnort: Berlin (Spandau/Staaken)
Rudotel ist ein Benzo, wie Tavor oder Diazepam auch. Als Notfallmedikament ok, aber zum Dauergebrauch nicht geeignet. Oder sagte Dir Dein Doc, nimm täglich Rudotel?

Ansonsten, man sieht nicht immer (gleich) die Gründe für psychosomatische Beschwerden, Angststörung oder was auch immer. Das kann auch mal ziemlich kompliziert sein oder es ist was im Unterbewusstsein vergraben, was man selbst nicht erkennt. Soll vorkommen.

Und manchmal werden auch Gründe gefunden, wie bei mir und dann stellt sich irgendwann raus, daran lag es nicht. Und dann ist man nach Jahren wieder so schlau wie am Anfang.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser...
BeitragVerfasst: 02.Jan.2012, 17:20 
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42
Beiträge: 36
Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
Na das sind ja schöne Aussichten. Auch wenn ich mal ne Überweisung zu einem Phsychotherapeuten oder so was in der Richtung bekommen würde, dann wird man wohl als normaler Kassenpatien sehr lange auf einen Termin warten können...

Zum Rudotel: Doch der Arzt meinte ich soll 2 mal am Tag die Tabletten nehmen. Als ich ihm sagte, dass ich vorerst nur mal eine Tablette am morgen genommen habe, fand er das nicht so toll. Und kürzlich war ich ziemlich erkältet und hab hab die Dinger gar nicht genommen. Seit ein paar Tagen wieder früh eine und seit gestern 2x am Tag.
Aber ich werde mal fragen (morgen), ob es da nicht noch irgendwasanderes gibt, denn so richtig wird meine Stimmung dadurch nicht aufgehellt. Aber wahrscheinlcih wird auch nix mehr so wie vorher....

VG
Ferdel


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser...
BeitragVerfasst: 02.Jan.2012, 18:15 
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Registriert: 22.Jan.2010, 23:49
Beiträge: 3268
Wohnort: Berlin (Spandau/Staaken)
Wenn Du die Rudotel täglich nimmst, dann kannst Du eventuell bald ein Suchtproblem haben. In spätestens 2-3 Wochen. Kein normaler Arzt wird sagen, man soll täglich Benzos nehmen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser...
BeitragVerfasst: 02.Jan.2012, 18:36 
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42
Beiträge: 36
Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
na das werde ich morgen gleich mal ansprechen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser...
BeitragVerfasst: 04.Jan.2012, 14:51 
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42
Beiträge: 36
Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
Hallo,
also war dann gestern beim Arzt. Hatte ja Rudotel seit etwa 2 oder 3 Wochen, weiß ich gar nicht mehr genau. Abends vor dem Schlafengehen und 1 Tablette früh. Dann war ich noch vor den Weihnachtsfeiertagen ziemlich erkältet und habe tagelang keine Tabletten mehr genommen. Danach, zwischen den Feiertagen nur eine Tablette früh am Tag. Danach ging es irgendwie besser...hab dann vorgestern keine Tabletten mehr genommen und wie gesagt, gestern beim Arzt um über meinen Zustand zu sprechen. da es mir eigentlich besser ging, auch gestern nachmittag noch, als ich beim Arzt war, riet er mir dann erstmal keine Tablette mehr zu nehmen. Zumal ich die ja schon mal einfach so weggelassen hatte, ohne das danach was passiert ist.
Gestern abend hab ich dann immer so phasenweise ziemliche Stimmungsschwankungen aushalten müssen, aber auch nicht so, dass ich jetzt unbedingt nochmal zu den Tabletten oder den Valocordin-Diazepam greifen wollte. Geschlafen hab ich aber prima.
Heute nach dem Aufstehen wieder solche leichten, nenne ich es mal Depressionen/Erregungszustände. Bin lange spazieren gegangen, hat nicht so richtig geholfen. danach gings wieder besser, dann mal wieder so ne doofe Phase. Mal ne halbe, mal ne Stunde dauert das an.
Ob das jetzt vom Absetzen der Tabletten kommt? Könnte ich mir vorstellen. Hat da jemand Erfahrung? So lange hab ich die Tabletten ja nun auch nicht eingenommen.
Und vielleicht hat jemand noch einen Tipp für mich, diese Zeit zu überbrücken? Vielleicht gibt es ja was, was den Gemütszustand oder diese Nebenwirkungen irgendwie mindern kann...

Viele Grüße
F.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser...
BeitragVerfasst: 05.Jan.2012, 10:07 
Ich kann hier einfach nur auf Sport schwören :twisted:
Ohne Witz. Geh richtig ordentlich trainieren. So das du danach richtig müde bist. Das wirkt bei mir wahre Wunder. Ich bin danach immer ziemlich sorgenlos und zufrieden mit mir selbst. Wichtig ist aber, dass du Ausdauersport machst.

Bei Kraftsport funktioniert das irgendwie nicht so gut :?:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser...
BeitragVerfasst: 05.Jan.2012, 11:55 
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Registriert: 02.Jul.2011, 16:24
Beiträge: 84
Ansonsten, man sieht nicht immer (gleich) die Gründe für psychosomatische Beschwerden, Angststörung oder was auch immer. Das kann auch mal ziemlich kompliziert sein oder es ist was im Unterbewusstsein vergraben, was man selbst nicht erkennt. Soll vorkommen.

Und manchmal werden auch Gründe gefunden, wie bei mir und dann stellt sich irgendwann raus, daran lag es nicht. Und dann ist man nach Jahren wieder so schlau wie am Anfang.[/quote]


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser...
BeitragVerfasst: 05.Jan.2012, 12:07 
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Registriert: 02.Jul.2011, 16:24
Beiträge: 84
Nochmals Stressbacke

Das davor war etwas Zitiertes von Crazy (krieg das mit dem Zitieren leider immer noch nicht hin)

Ich schließe mich Crazy´s Aussage voll an.

Ich habe selbst sehr traumatische Erfahrungen in meiner Kindheit gehabt. Da es mir im Erwachsenenalter aber meistens gut ging und bei mir in der Familien und Beruf alles gut klappte, war ich der Meinung, dass ich nichts habe. Zu einem Psychologen wäre ich nie gegangen , Ich hatte so etwas doch nicht nötig :oops: das waren doch nur die anderen :oops: . Ich hatte doch nichts an der Waffel :stirn nein, nein. Heute bin ich ganz dankbar um die PA, die ich bekam, denn es hat mir in einigen Dingen die Augen geöffnet und meine Psychotherapie hat mir sehr gut geholfen.

Auch die Erfahrungen mit dem Sport von Regina5 kann ich bestätigen, gehe mittlerweile selber wieder viel Gassi mit meinem Hund. Das wirkt wahre Wunder. Die zwei Jahre davor habe ich mich kaum bewegt, weil mir andere Dinge wichtiger waren (Studium).

Ich wünsche dir auch alles Gute

LG
Sandra :lol: :lol: :lol:


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