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Hallo mein Name ist Jessica und ich bin 17 Jahre alt
seid meinem 5 Lebensjahr habe ich Ängste die sich allerdings auch verändert haben...
Am Anfang waren es Trennungsängste, weil meine Mutter Nierenkrank ist und öfters ins Krankenhaus musste...
Aufeinmal...mit 10 oder 11 Vandelten sich diese Ängste in Panikattacken...
bei mir gibt es sozusagen "Die Kleinen Attacken" und "Die Große Attacke"
Die kleinen sind nicht soooo schlimm...für ein paar sekunden habe ich panik, weil ich an etwas schlimmes gedacht habe oder mir etwas schlimmes durch den kopf ging
aber die großen -.-
die gingen dreißig minuten...ständig...ich zitterte, habe einen druck in der Brust, mir ist schlecht...habe angst verrückt zu werden oder fühle mich hilflos
manchmal weiß ich nicht woher es kommt...
villeicht gefühlskaos oder die ängste vor krankheiten...
ich mache aus einer mücke einen elefanten...
ich habe angst weg zu fahren...dort könnte ich ja eine attacke bekommen und keiner könnte mir helfen...
ich habe angst vor krankenhäusern...wenn nich mir vorstellen würde, dort zu übernachten oder längere tage zu bleiben....das geht einfach nciht, ich bekomme angst...
in den letzten tagen war ich hüper nervös....auch eine form von meiner angst...und meistens weiß ich nicht wieso!
das ist so depremierend...
und dazu kommt noch, das ich eigendlich immer bauchschmerzen habe
egal ob ich gegessen habe oder noch nicht...bauchscmerzen
manchmal kann ich nichts essen...dann habe ich angst vor Magersucht, Bolemie, das mir der Blinddarm raus genommen wird, herzinfackt...es ist viel...ich habe sogar angst schlafen zu gehen, weil ich auf schlimme gedanken kommen könnte und dann angst...

ich danke euch fürs lesen, tut mir leid das es so lang geworden ist

liebe Grüße
Jesse

08.05.2009 19:23 • 30.11.2018 #1


44 Antworten ↓


Hallo Jessica.

Zuersteinmal: Es wird irgendwann aufhören. Nicht von jetzt auf gleich und du musst an dir arbeiten, aber es wird wieder besser.

Ich selbst bin 20 Jahre alt und hatte seit der 6ten Klasse mit Angst und Panik zu kämpfen, richtig schlimm wurde es aber erst Mitte 07, da konnte ich noch nicht mal mehr aus meinem Zimmer gehen um was zu essen oder zu duschen und die Schule hab ich auch fast geschmissen.

Mittlerweile gehts mir wieder gut, ich bin am Studieren, hab meine eigene Wohnung und kann alleine raus gehen.

Hast du schon irgendwas gegen deine Angst unternommen? Bist du in Therapie?

Liebe Grüße,
du kommst da wieder raus, ich glaub an dich!

08.05.2009 22:18 • #2



Werden die Panikattacken irgendwann aufhören / besser?

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Hallo Angsthase

danke das du mir antwortest und an mich glaubst, das tun nicht viele

Ja, ich mache eine Terapie, seid Dezember 08
aber ich habe nicht das gefühl das es was beringt...
wir schreiben meine Wünsche und Ängste auf und reden darüber was ich über die Woche gemacht habe...aber was hat das was ich tue mit meinem Panikattacken zu tun?
villeicht bin ich auch nur ungeduldig, aber es geht mir echt auf die Nerven...nach 11 jahren fange ich erst an daran zu arbeiten
die Psychologin meinte zu mir:
"Je länger du diese Ängste schon hast, umsolänger dauert es sie wieder los zu werden"
Aber ich verzweifel manchmal richtig...ich könnte vor wut heulen...
eigendlich bin ich nicht der mensch, der in selbstmitleid versinckt, aber manchmal habe ich sone tiefpunkt, da geht es nicht anders und (oh überraschung) es geht meist um meine ängste^^°
ich bin zum jahreswechsel bei einer freundin gewesen...sie ist meine beste und ich fühle mich wohl bei ihr, doch ich hatte um 23 uhr eine Attacke...das hat mir den ganzen abend verdorben...ich bin froh das sie das nicht stört...
in der oberschule und grundschule wurde ich immer als lügernirn und als "Falsch" hingestellt, weil ich mich nicht schimincke oder nur die klamotten anziehe, die mir gefallen und auch bequem sind, obwohl sie nicht zum neusten auf dem markt waren...naja...
meine Psychologin meint, sie erlebe mich als einen sehr lebensfrohen mensch...und sogar ein paar freunde (echte Freunde) sagen ich würe stark...aber dem kann ich nciht wirklich glauben..

aber jetzt mal zu dir
wieso konntest du nciht aus dem haus?
was für ängste hattest du?
sind sie weg?
villeicht kann ich dir ja helfen

so das wars erstmal..wird sonst zu lang
danke nochmal

liebe grüße
Jesse

08.05.2009 22:47 • #3


Hey Jesse.

Was machst du für eine Therapie?
Hab letztes Jahr eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gemacht, da hatte ich auch das Gefühl, das bringt irgendwie nicht so wirklich was...
Jetzt hab ich eine Verhaltenstherapie angefangen, ich glaub das wird mir eher was bringen, hoffe ich doch =)

Das mit dem Tiefpunkt kenne ich... dann gehts mir einfach richtig mies, ich könnte bzw. bin nur am Heulen und hab so das Gefühl ich komm da nie wieder raus.
Die letzten zwei Monate hatte ich das allerdings nicht mehr. Nehme seit vier Monaten Citalopram, das hat echt geholfen.

Ich konnte nicht aus dem Haus, weil ich Angst hattte, dass ich dann wieder ne Panikattacke kriege, oder dass ich umkippe oder das sonst irgendwas passiert...

Mittlerweile ist das fast weg, die Angst ist zwar ab und zu noch da, aber nicht mehr stark und Panikattacken hab ich keine mehr.

Ich finds toll, dass das deine Freundin nicht stört und dass du dich bei ihr wohl fühlst, es gibt genug Menschen, die damit nicht umgehen können und einen für bekloppt halten...

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Angsthase

09.05.2009 12:06 • #4


Hi Hase
(da du nichmehr so viel angst hast nenn ich dich hase^^ hört sich auch neidlicher an)

ich weiß nicht genau was das für eine therapie ist
ich glaub aber Psychoterapie...ich kann ja noch ein wenig warten was passiert...

ach so...naja ich versuche nicht an meine angst zu denken, weil ich ja auch angst vor der angst habe
ich versuche meine gedanken zu steuern...aber besonders in einer angst kann ich das nicht...naja^^°

heute geht es mir ganz gut, denn ich habe mich mit freunden getroffen
die "Freude" mit denen ich auf der Oberschule war, waren alle keine richtigen...sie haben auch meine ängste nicht verstanden...
deswegen haben sie mich immer verurteilt oder als angsthase und bettnässer bezeichnet...meistens wurde ich immer irgendwie zum ausenseiter gemacht, aber ich habe eine commiunity gefunden wo ich so sein kann wie ich bin udn hab auch richtig gute freunde gefunden...

naja momentan habe ich keine arbeit und keine ausbildung...da ist das problem wenn ich zulange zuhause rumsitzte und mich nicht beschäftigen kann, dann komme ich auf schlechte gedanken oder bilde ir irgendwas ein...dann kommen die attacken....die sommerferien waren immer die schlimmsten...

naja ich freue mich, mich mit dir unterhalten zu können^^ es ist gut mit jemanden zu reden, der auch ängste hat^^

dir auch ein schönes wochenende und hoffnedlich ekine ängste
*knuddel*
liebe grüße
Jesse

09.05.2009 19:31 • #5


Hey Jesse,

ja, vllt merkst du noch, dass deine Therapie was bringt, oder du merkst erst nach einiger Zeit, dass sie doch was gebracht hat. Auch wenn meine letzte Psychotherapie mir nicht wirklich was gebracht hat, bin ich doch dadurch jede Woche ein- bis zweimal vor die Tür gekommen. immerhin^^ Du könntest theoretisch auch mal deine Therapeutin darauf ansprechen...

Nur zuhause rumsitzen ist echt nicht gut, da hat man viel zu viel Zeit zum Nachdenken. Ich kenn das von mir, auch dass es in den Sommerferien am schlimmste war^^

Hast du denn nen Schulabschluss oder hast du die Schule (wegen der Angst) abgebrochen?

Liebe Grüße und eine schöne Woche trotz Angst und schei. (vllt habt ihr in Berlin ja gutes Wetter =))

12.05.2009 17:50 • #6


Hey,
ich bin ungefähr genau so alt wie du...ich bin 19.
Und die Frage ob es irgendwann aufhört habe ich mir schon so oft gestellte und ne klare Antwort habe ich für mich immer noch nicht gefunden.

Ich habe schon oft gehört das es irgendwann aufhört.

War aber letztes Jahr wieder in einer Klinik und da waren auch welche die schon sehr viel älter waren wie ich (es war von 18-60 alles dabei) und dann habe ich mich auch gefragt das wenn die das immer noch haben...warum sollte es bei mir irgendwann anders sein.

Doch ich hoffe das wir irgendwann beschwerde frei leben können.

12.05.2009 21:07 • #7


Hy Hase

Ich hab meine Therapeutin wirklich mal drauf angesprochen
sie meinte zu mir, wir wollen mich erstmal festigen und auch damit ich etwas festes habe...weiß nicht wie ich das schreiben soll, aber naja
deswegen schreiben wir meine wünsche au und auch das gute was ich habf...mir ist aufgefallen:
ich habe viel mehr gutes im Leben
Meine Therapeutin meinte auch, ich bin lebensfroh und lasse mich nicht zuuuuu sher davon beeinflussen das ich ein paniker bin...

Ich habe einen Realschulabschluß auch wenn ich in mathe eher hauptschule stehe^^°
Aber ich hatte ein problem gleich in der ersten...da hat es ja richtig angefangen mit der panik...die erste klasse musste ich nochmal machen...naja aber ich habs ja geschafft^^°

und du? ich hoffe du auch *hoff* *daumen drück*

13.05.2009 07:14 • #8


Hallo Annalein

Erstmal danke das du dir zeit genommen hast^^

Ich frag mich wirklich oft, ob das aufhört und ich hoffe es....
Aber Panikattacken und Angst störungen sind heilbar...fragt sich eben nur wie lange
*seufz*
aber das wird schon^^
so langsam lerne ichs positiv zu denken^^

liebe grüße
Jesse

13.05.2009 07:17 • #9


Hi Jesse,
hört sich ganz sinnvoll an, was deine Therapeutin da gesagt hat. Wenn du gefestigt bist und siehst, dann es auch viel Gutes in deinem Leben gibt, hast du bestimmt mehr Kraft an deiner Angst zu arbeiten und sie loszuwerden, und dafür brauchst du Kraft.
Ich bin auch eigentlich ein lebensfroher Mensch und hab mich von meiner Angst richtig runterziehen lassen... Und hab vor allem immer übersehen, was ich eigentlich jeden Tag leiste. In die Schule gehen z.B. war für mich jeden Tag ne große Überwindung. Ich hätte eigentlich jeden Tag stolz auf mich sein können, an dem ich trotz Angst davor gegangen bin. Ich hab mich immer selbst fertig gemacht, wenn ichs dann mal nicht geschafft hab hinzugehen. (Vllt gings dir da ja ähnlich...) Was für nicht-Paniker was ganz normales ist, kann für uns schon eine große Herausforderung sein, auf die wir hinterher stolz sein können.
Und du hast deinen Realschulabschluss trotz Angst geschafft, viele brechen wegen ihrer Angst die Schule ab! Ich war am Ende der 12ten Klasse mal kurz davor die Schule zu schmeißen, habs aber dann doch durchgezogen und mein Abi geschafft.
Machst du wegen deiner Angst keine Ausbildung?

@Annalein: die Menschen, die schon 40 oder 50 sind und das immernoch haben, müssen das nicht schon ihr ganzes Leben haben, kann auch gut sein, dass sie das erst seit ein paar Jahren haben. Gibt natürlich auch Menschen, die ihr ganzes Leben damit zu kämpfen haben. Ich glaube das hängt immer damit zusammen, wie man damit umgeht. Meiner Meinung nach sind Angst und Panik ein Zeichen dafür, dass etwas im Leben nicht richtig läuft bzw. einem nicht gut tut, auch wenn man das selbst nicht merkt oder nicht wahrhaben will. Dann reagiert der Körper darauf um einem zu zeigen "so gehts nicht, änder mal was an deinem Leben". Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich immer total Zoff mit meiner Mutter hatte, jeden Tag eigentlich und mein Exfreund hat mich ziemlich schei. behandelt. Jetzt hab ich meine eigene Wohnung und bin nicht mehr mit meinem Ex zusammen und mir gehts viel besser. Meine Angst ist so gut wie weg...
Ich heiß übrigens auch Anna

Liebe Grüße an euch zwei

15.05.2009 21:20 • #10


ich habe jetzt seit gut 5 monate richtig richtig schlimme panikattaken war 2 mal im krankenhaus weil ich es nicht gepackt habe..hört das irgendwann auf?muss ich stetig daran arbeiten oder einfach sie zeit vergehen lasen?was meint ihr?

08.11.2011 17:55 • #11


Auf jeden Fall was machen wenn du merkst, dass du Angst vor der nächsten hast, also wenn du befürchtest das es wieder kommt und da an fast nichts anderes mehr denken kannst.
Hast du schon solche Probleme? Also ich hatte es direkt nach der ersten Panikattacke, dass ich immer wieder Angst hatte was ist wenn sie jetzt wiederkommt...

Lg

08.11.2011 18:19 • #12


cor illustrata
Huhu!

Mach was dagegen! Du musst die bewusst durchleben... Also super prickelnd..
Kannst ein wenig mit Beruhigungsmitteln arbeiten, wenn es zu schlimm ist...

Spazieren gehen hilft da auch super..

So habe ich es jedenfalls gemacht, wo ich die ganze Zeit die Anfälle hatte...
Irgendwann wurden sie dann weniger und dann waren sie weg...

Oder kommen halt mal ganz selten...

Ich hatte die zu der schlimmsten Zeit jeden Tag.. Zwischen 7-13 Stück
War fix und fertig zu dieser Zeit...

Ich bin ja immer für Vivinox Day... Verhindert die Anfälle zwar nicht wirklich, macht einen aber insgesammt ruhiger...
Ist ein pflanzliches Mittel..

Wenn du es gar nicht mehr aushält, dann lass dir Diazepam oder Tavor verschreiben..
Aber nur nehmen, wenn du es gar nicht mehr aushälst...

Die machen Süchtig, helfen aber sofort bei einem Anfall..
Daher nur in Maßen genießen..

Wobei es natürlich besser ist, wenn du es ohne schaffst... Hoffe du hast nicht schon Angst vor der Angst..

vlg

08.11.2011 18:39 • #13


leider habe ich schon so große angst vor der angst das ich meine schule abgebrochen habe, kaum rausgehe und jetzt wahrscheinlich auch in eine tagesklinik gehen werde das ist so eine schei.!!

war in den sommerferien schon mal im krakenhaus für 5tage aber nur da haben die mir schon mal tavor gegeben meinten aber dass sie mir davon keine mitgeben möchten aus suchtgefahr und weil ich noch so jung bin(17) ich nehme jetzt mirtazapin 15mg jeden tag und prometazin 10 mg im notfall ich hoffe wirklich das dass mal aufhört ich will nicht so leben das ist schrecklich!!ich bin ständig unruhig und habe angst dass es schlimm ausatet zum kotzen ist das echt

ganz lieben dank für eure antworten

wie lange habt ihr dass schon?wird es besser?

08.11.2011 21:22 • #14


cor illustrata
Hey!

Das ist schlecht das es schon so weit ist

Mit den 2 Medis kenne ich mich leider nicht aus...
Wirkt das Bedarfsmedikament denn wenigstens sofort?

Du darfst dich nicht verkriechen, das macht es nur schlimmer...
Versuch echt mal kleine Spaziergänge zu machen...

Hoffe du hast mehr Glück mit der Tagesklinik als ich...

Was hast du denn schon alles untersuchen lassen?

vlg

08.11.2011 22:27 • #15


nun ja das notfallmedikament wirkt ziemlich schnell,ich zerkaue es dann im mund damit es sofort wirkt^^
untersuchen lassen habe ich bis jetzt meinen kopf mit so einem ich weiß nicht mehr wie das heißt;da werden die gehirnströme gemessen und die kleben einem so dinger an den kopf^^und die schilddrüse und die blutwerte;alles in ordnung...
wie wars denn in der tagesklinik?was amcht man da so den ganzen tag?

lg

08.11.2011 23:00 • #16


ich hab noch von keinem gehört, dass es von allein aufgehört hat und ich kenne viele paniker aus den kliniken u aus dem forum.
ich kenne nur, dass es schlimmer wird, wenn man nix macht.
also auch mein tip, mach unbedingt therapie

09.11.2011 03:19 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo,

du musst für dich ganz dringend etwas tun. Ich habe ein Medikament, dass ich nur im Bedarfsfall nehme, daher ist die Gefahr, abhängig zu werden, sehr gering. Ich kann jetzt sehr bewußt mit dem Medikament umgehen.
Am meisten jedoch hat mir die Verhaltenstherapie geholfen, dauert insgesamt 2 Jahre und war auch sehr sehr angestrengend.

Liebe Grüße
Sonnenschein

09.11.2011 10:49 • #18


ich mache einer tiefenpsychologische therapie seit ca. 2 jahren es hat mir auch sehr geholfen aber langsam denke ich ds es nicht die richtige ist. lernt man bei einer verhaltenstherapie mit panikattaken so gut umzugehen das sie nicht mehr eskalieren?das würde sehr helfen


vielen dank für eure hilfe

09.11.2011 15:04 • #19


Zitat von Mixi:
ich hab noch von keinem gehört, dass es von allein aufgehört hat und ich kenne viele paniker aus den kliniken u aus dem forum.
ich kenne nur, dass es schlimmer wird, wenn man nix macht.
also auch mein tip, mach unbedingt therapie
Doch, bei mir wurde es besser ohne was.

09.11.2011 15:11 • #20



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