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Ferdel
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Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser... Verfasst: 05.Jan.2012, 12:30 |
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42 Beiträge: 36 Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
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Vielen Dank für eure Infos!
Nach Absetzen von Rudotel vor ein paar Tagen geht es heute noch etwas besser (bis jetzt!) als gestern. Versuche, soweit das Wetter es zuläßt, einen ausgedehnten Spaziergang pro Tag zu machen. Mit nicht all zu langsamen Schritt. So richtig Ausdauersport trau ich mich noch gar nicht...
Die Gründe für diese sporadisch auftretenen Panikattacken sind mir immer noch unerklärlich. Hatte früher die normalen Kinderkrankheiten. Ich war bisher nie beim Arzt, (außer 2000 mal 9 Tage wegen einem Bandscheibenvorfall im Krankenhaus). Bisher lief alles perfekt (für meine Begriffe). Ich hab nochnichtmal körperlich anstregende Arbeit, früher im Büro und seit 2004 arbeite ich sogar selbstständig von zu hause aus. Wahrscheinlich hab ich das alles nicht so als Streß empfunden, mein Körper vielleicht schon. Sitze fast den ganzen Tag allein zuhause am Computer (arbeitsbedingt).
Zur Phsychoterapie würde ich mich ja auch trauen, um zu erfahren, warum ausgerechnet mir, ohne selbst erkennbare Vorgeschichte, sowas ereilen mußte. Aber als Kassenpatient, ob man da was gescheites bekommt, geschweige denn überhaupt einen Termin....
LG F.
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Stressbacke
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Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser... Verfasst: 06.Jan.2012, 12:19 |
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Registriert: 02.Jul.2011, 16:24 Beiträge: 84
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Hi Ferdel, die Wartezeiten bei Psychotherapeuten sind unterschiedlich. So wie du deine Situation schilderst, kommt es mir allerdings nicht vor, als wäre bei dir Eile geboten. Bei Akkutfällen nehmen dich manche Therapeuten allerdings auch mal früher ran. Ich denke auch nicht, dass es eine Rolle spielt, ob du privat oder gesetzlich versichert bist. Vielleicht meldet sich ja ein privat versicherter und erzählt, ob er wegen seinem Versicherungsstatus gleich als Erstes dran kam (glaube ich allerdings nicht). Falls du eine Psychotherapie in Erwägung ziehst, würde ich mich bei mehreren Psychotherapeuten auf die Liste setzen lassen, denn es ist wichtig, dass du einen guten Draht zu deinem Therapeuten hast. Das merkst du in der Regel schon bei dem ersten oder zweiten Termin, ob er/sie dir zusagt. Ich hatte mit meiner Psychologin absolutes Glück, ich musste nicht lange warten und ich konnte sehr gut mit ihr arbeiten. Alles Gute Sandra 
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Ferdel
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Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser... Verfasst: 08.Jan.2012, 19:30 |
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42 Beiträge: 36 Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
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Lieben Dank  Seit Freitag hab ich den Arzt gewechselt (ist jetzt eine Ärztin). Sie ist sehr engagiert und ich glaube, Sie hat viel mehr Verständnis für meine Probleme. Nochmal Bluttest inkl. Prüfung auf Borrelien, weil ich vor 4 und 5 Jahren damit ziemliche Probleme hatte... Sie hat sich sogar um einen kurzfristigen Termin beim Kardiologen gekümmert. Herz-Echo etc. schon kommenden Dienstag...dann noch zum Radiologen...systematisch sollten endlich mal alle organischen Ursachen (sofern das geht) ausgeschlossen. Medikamente werden bestimmt auch ausgetauscht. Meine Erfahrung: vom Rudotel wieder runter zu kommen (vielleicht hätte ich das Zeug gar nicht benötigt sondern nur mal ab und zu diese Tropfen) ist die Hölle.... Ich berichte weiter.... Viele Grüße F.
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Ferdel
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Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser... Verfasst: 14.Jan.2012, 13:40 |
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42 Beiträge: 36 Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
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Hallo,
nun war ich also beim Radiologen zum Torax röntgen und beim Kardiologen wegen Echo und Belastungs-EKG. Wie zu erwarten, waren beide Untersuchungen ohne auffälligen Befund. Beim BelastungsEKG hab ich ziemlich schlecht abgeschnitten. Hab beim Fahrradfahren nur 81% geschafft. Was aber auch daran liegen kann, dass ich die letzte Zeit weniger Bewegung hatte. Na auf jeden Fall hab ich eine Überweisung zur Physiotherapie bekommen, wegen meiner sitzenden Tätigkeit kann ja vielleicht auch irgend was verspannt sein. Hab eine Massage (meine allererste) hinter mir, verspürte aber weder Muskelkater noch irgendwelche anderen besseren Zustände. Eine Überweisung zum Psychologen hab ich auch bekommen. Und hatte, ein Wunder, auch schon ein Aufnahmegespräch. Jetzt müssen noch die Krankenkassenformalitäten geklärt werden. Nehme auf Wunsch meiner Ärztin seit 3 Tagen früh eine halbe Tablette Bisoprol-CT 2,5 mg. Aber habe einige Zeit nach der Einnahme irgendwie ne Spannung im Herz. Bin heute etwas Fahrrad gefahren, aber nach einem Kilometer wieder zurück...bin irgendwie fertig....Ich glaube, ich werde diesen herzspezifischen Beta-Rezeptorenblocker, auch wenn er sehr schwach ist, mal absetzen. Vielleicht steige ich mal auf was pflanzliches um. Hab mir Laif 900 aus der Apotheke besorgt. Vielleicht sollte ich darauf mal umsteigen. Aber damit kann man nicht in die Sonne gehen...ist das alles doof...ich hoffe, dass es nur ne Phase ist (z.B. Andopause), werde ja dieses Jahr 50 und die Psychologin meinte, dass so 49/50 beim Mann schon so ne kritische Phase ist mit Krankheiten. Ich verstehe nicht, wie manche Menschen so viele Jahre mit Panikattacken, Angstzuständen leben können. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Und der Lebenspartner hat dabei ja auch nicht viel zu lachen. Hut ab Leute!
LG F.
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crazy030
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Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser... Verfasst: 14.Jan.2012, 14:34 |
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Registriert: 22.Jan.2010, 23:49 Beiträge: 3268 Wohnort: Berlin (Spandau/Staaken)
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@ Ferdel
Betablocker bremsen die Leistungsfähigkeit. Das ist völlig normal. Ab einer gewissen Belastungsgrenze geht es dann wegen dem Betablocker nicht weiter. Man könnte z.B. mit einem Betablocker nie Leistungssport machen. Der BB kappt die Pulsobergrenze, die ist aber bei Sport wichtig.
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Ferdel
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Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser... Verfasst: 14.Jan.2012, 19:15 |
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42 Beiträge: 36 Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
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Achso, verstehe.... die Herzschmerzen sind auch stärker geworden, linksseitig, nicht vorn am Torax, ab 17.30 Uhr etwa die Attacke mit kaltem Schweiß...ich denke, ich werde die BB nicht mehr nehmen...ich muß die Tropfen nehmen....das klingt alles nicht so richtig ab....das soll alles nur die Psyche sein...kaum zu glauben....
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crazy030
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Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser... Verfasst: 14.Jan.2012, 19:35 |
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Registriert: 22.Jan.2010, 23:49 Beiträge: 3268 Wohnort: Berlin (Spandau/Staaken)
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Bei mir haben damals die Betablocker sogar Angst/Panik verstärkt, was sicher ungewöhnlich ist. War aber so und ich hab auch unterschiedlich auf die verschiedenen BB reagiert (Metorolol, Beloc Zoc, Nebivolol, Propranolol). Wenn bei mir der Puls zum sehr gesenkt wurde, bekam ich Unruhe bis hin zu Angst. Dann sagten mir 2 verschiedene Kardiologen, ich brauch eigentlich keinen BB und soll sie mal besser ausschleichen. War besser, denn von den letzten (Nebivolol) wurde ich total wie depressiv, nach dem Absetzen war das weg.
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Ferdel
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Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser... Verfasst: 14.Jan.2012, 20:20 |
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42 Beiträge: 36 Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
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das werde ich auch machen. Hab die zum Glück erst den 3. Tag genommen. Um 18.36 Mußte ich aber Derzepam-Tropfen nehmen (10 Tr.) hab es nicht mehr ausgehalten. Bis jetzt (19.17 Uhr) haben die immer noch nicht gewirkt. Hab immer noch diese Herzschmerzen, aber von vorn... dumpf versuche mich durch arbeit abzulenken..klappt aber auch nicht so richtig....
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Ferdel
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Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser... Verfasst: 16.Jan.2012, 16:13 |
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42 Beiträge: 36 Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
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Seit ich zwei Tage diese Betablocker nicht mehr nehme, habe ich diese Herzanspannung nicht mehr. Hab dafür am Tag mal gute und schlechte Zeiten. Eigentlich könnte man fast die Uhr danach stellen. Nach 1-2 Stunden nach dem Aufstehen geht es ganz schlecht. Bin immer kurz davor diese Beruhigungstropfen zu nehmen. Panikattacken versuche ich mit Atmen in die hohle Hand und ruhiger Atmung zu vermeiden. Mittags bis so gegen 15.00 Uhr gehts etwas besser. Dann kommt wieder ne Phase mit Benommenheitsgefühlen und ein Gefühl, als ob ich Luft verschluckt hätte (was total doof ist, keine Ahnung, was das sein könnte). Später abend dann wieder besser.... ich weiß nicht, was das mit den Phasen soll. Rudotel nehme ich schon etwas länger nicht mehr....
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Ferdel
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Betreff des Beitrags: Re: Wird das irgendwann mal besser... Verfasst: 31.Jan.2012, 18:23 |
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Registriert: 12.Nov.2011, 10:42 Beiträge: 36 Wohnort: 40 km nördl. von Berlin
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Nehme jetzt seit dem 20.1. 3x am Tag Opipramoltabletten 50mg. Seitdem geht es mir besser. Keine Panikattacken mehr. Aber diese Stiche in der linken Brust, Brustenge, auch beim Atmen ab und zu kommen und gehen. Die letzten Tage wieder länger anhaltend. Wenn ich dieses Gefühl bzgl. der linken Brusthäfte nicht hätte, dann würde es mir wieder normal gehen, so meine Einschätzung. Aber organisch soll ja nicht vorliegen. Keine Ahnung, aber Herzecho, EKG und Thoraxrhöntgen, Bluttests (einmal auch mit Borreliosetest), alles ohne auff. Befund.... Hatte inzwischen auch schon ein Aufnahmegespräch bei einer Psychotherapeutin. Aber wann die Therapie losgeht, weiß ich nicht. Da muß die Krankenkasse ja auch noch zustimmen. Der Papierkram dauert bestimmt auch noch.
Vielleicht doch ne Borreliosespätfolge? Hab im Internet gelesen, dass solche Symptome bei einer Spätfolge auch auftreten können. Ich hab dazu mal einen anderen Tread aufgemacht...
Viele Grüße F.
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