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S

schmusipuh82
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Sammelthema
Hey ihr lieben

ich war 6 wochen in der tagesklinik gewesen und habe gehofft das man mr da helfen würde.
ich bin in die klinik gegangen mit super laune wo es mir relatzive gut ging. nach dem 4ten tag ging es jedoch sehr weit abwärts mit mir.
die klinik fing morgens an mit zusammen frühstücken um 8 - 8.30 dann mussten wir in ein gutenmorgen gespräch und um halb 10bis 11 uhr hatten wir montags ein grupppen gespräch das mir gar nicht gut tag. also bei mir waren die einzelgespräche besser, aber das gab es nur einmal die woche. von 11 uhr bis 14 uhr passierte nichts da mussten wir gucken wie man sich beschäftigt, war für mich die hölle denn wir durften kein handy haben keine elektrospiele mitnehmen oder so. und lesen ist nicht so meine sache gewesen. um 14 uhr haben wir dann entweder gebastelt , gemalt oder musiktherapie gehabt ect...
auf jeden fall habe ichmich irgendwann komplett zurückgezogen denn andere leute in der gruppe haben über ihre probleme gesprochen u ich fühlte mich nicht so als passte ich da rein .
fühltemich überflüssig es hatte kaum jemand panikattacken . am ende der klinik kam folgende diagnose raus und zwar soll ich eine

anpassungsstörung , rezidivierend schwere depression mit deffusen angstzuständen und einem überforderungsgefühl.

aber ichkann mir darunter nicht viel vorstellen....
nun bin ich 2 wochen zuhause u bei mir geht nicht mehr .
ich bin mit allem total überfordert, total lärm empfindlich . ist total schlimm für mich wenn meine kleine weint oder mit ihrer stimme quietscht.... das geht so in kopf und dann wen meine kinder sich streiten ich habe nicht mal mehr richtig die kraft sie auseinander zu halten und den alles zu erklären warum wieso weshalb... ich habe nur noch hitzewallungen und das ganz schön doll so das ich oft denke oder das gefühl habe das ich gleich umkippe , so wie, das mir ständig total schwindlig ist ... . ich versuche oft das zu ignorieren aber e funktioniert nicht. bin täglich nur nnoch amheulen weil ich nciht weis was ich noch machen soll... vor der linik war alles viel besser jetzt ist es als wäre es 3 mal schlimmer geworden . habe nun schon täglich panikattacken wenn nicht jeden dann jeden 2 tag ... ich tu schon so viel dagegen aber nichts hilft mir was soll ich blos machen ??
kennt jemand meine diagnose, hat jemand damit auch zu tun ??
heut ist es auch noch wieder sowarm... da fühlt man sich auch immer so komisch , man kann nicht mal das schöne wetter genießen . mir ist nur schwindlig u trinke schon so viel ich kann... kennt das auch jemand bei der wärme ? das man da anfälliger für PA ist ??
ich bitte um rat und antwort ganz liebe grüße melly

05.12.2019 #1


88 Antworten ↓
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Lotta1984
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Liebes Forum,
seit einer Woche bin ich wieder zu Hause. Sechs Wochen war ich in einer namenhaften und sehr renomierten psychosomatischen Klinik. JAHRE habe ich diesen Aufenthalt aus lauter Angst vor mir hergeschoben. Nachdem ich mich dann endlich durchringen konnte, habe ich acht Monate auf die Aufnahme gewartet. Es ging mir schon deutlich besser, als in all den letzten Jahren. Gott sei Dank, denn ansonsten hätte ich all die Anwendungen und Therapien vor lauter Panikattacken und psychosomatik gar nicht durchgestanden. Meine Zustandsbesserung habe ich mit viel Arbeit selbst erreicht- ich habe seit fast zwei Jahren keinen Therapeuten mehr. Aber gesund oder gar arbeitsfähig und in der Lage ein "normales" Leben zu führen bin ich eben auch nicht- daher die Klinik.
Es war eine sehr anstrengende und kraftraubende Zeit. Mein Therapieplan war voller, als ich erwartet hätte und ich musste an einigen Tagen sehr kämpfen um ihn zu bewältigen. Dass habe ich geschafft und bin super Stolz darauf Smile Ausserdem habe ich viele tolle Menschen kennen gelernt. Das wars aber leider auch Sad
Dabei hatte ich so große Hoffnungen! Klar, man gesundet nicht innerhalb dieser Sechs Wochen. Aber man konnte mir so gar nichts Neues in die Hand geben. Meine Therapeutin war jünger als ich und wirkte meistens ziemlich unsicher. Ich habe zwei Wochen vor Ende darum gebeten wechseln zu dürfen, damit vielleicht noch etwas passiert. Dass war aber nicht möglich. Im Prinzip hat sie mich vier Wochen zu meiner Situation befragt. Immer wenn ich dachte, dass sie nun mal ein Fazit zieht, oder Gedankenanstöße ausspuckt mit denen ich etwas anfangen kann, kamen neue Fragen, oder erzählte sie typische Lehrbuchdinge, die ich schon weiß (weil ich schon einige Therapieerfahrung habe und auch selbst sehr aktiv über Jahre Informationen gesammelt habe).
Zwei Wochen vor Ende sollte dann meine erste Expo statt finden. Ich war natürlich sofort hoch motiviert es auszuprobieren, weil ich noch nie so wirklich verhaltenstherapeutisch gearbeitet habe, sondern mehr Angstbewältigung betrieben habe. Zugleich war ich aber auch etwas skeptisch, weil ich ja seit langer Zeit trotz massiver Ängste und Anspannung kaum noch vermeide und mich tapfer in solche Angstbesetzten Situationen stürze. Es ist leider immer gleich: Ich steh alles durch und kaum kommt Abends die Entspannung bricht die Panik über mich herein. Aber natürlich wollte ich es versuchen. Hätte ja in therapeutischer Begleitung anders sein können. Wir sind also losgezogen und meine Therapeutin hat sich schier auf den Kopfs gestellt um die Panik hervor zu kitzeln. Und angenehm wars auch nicht, aber Panik kam nicht. Hinterher saßen wir noch zusammen und ich überlegte, welche aufrechterhaltenden Faktoren es bei mir noch gibt, die die Angst noch bestehen lassen, obwohl ich doch schon lange nicht mehr vermeide. Wir fanden es leider nicht heraus. Abends im Bett explodierte die Bombe dann mal wieder: Ich hatte stundenlange Panik und schlief sogar mit geballten Fäusten.
Da sich mein Aufenthalt immer mehr zum Ende neigte und mich die Expos so aufwühlten, dass Abends nichts mehr ging, ließen wir die Flooding Methode wieder sein und mir wurden als Angstbewältigung noch ein paar Atemtechniken gezeigt. Das wars eigentlich auch schon.
Ich will nicht allein meiner Therapeutin zuschreiben, dass es keine größeren Erfolge gab- ich war ja noch in Themengruppen, beim Biofeedback und in den Gruppentherapien. Ein anderer Mitpatient, der auch Angst und Panikattacken hatte, verließ die Klinik auch absolut zuversichtlich und gestärkt. Allerdings hat er situative Ängste, die sich gut mit Expos behandeln lassen. Wäre ich mal zehn Jahre eher gegangen, bevor sich alles so chronifiziert hat Sad
Aber es ist jetzt wies ist und nun sitze ich hier, habe diese, wie ich dachte, riesige Ressource ausgenutzt und festgestellt: mir- einem Patienten der schon viel Wissen zum Thema Angst hat, ziemlich reflektiert ist und sich seinen Ängsten stellt (ohne, dass sie verschwinden) hat man einfach nichts anzubieten! Ich hätte Tabletten nehmen können- aber da ich therapiefähig bin (an allem teilnehmen konnte und meine Tage recht gut meistere) wäre es auf beruhigungsmittel am Abend hinaus gelaufen und dass möchte ich nicht. Ich bin doch dorthin gegangen um neue Verhaltensanweisungen/ Anregungen zu bekommen. Statt dessen scherzten die Therapeuten, dass sie mich irgendwann gerne einstellen würden und meine Therapeutin hat mich am Ende doch ernsthaft gefragt, was sie hätte anders machen können, damit sich mehr getan hätte.
Das einzige was ich mitnehme ist eine Verbildhaftigung meines Gruppentherapeuts, die echt klasse war. Es ist, als liefe ich den ganzen Tag mit einem Sack in der Hand herum, den ich festklammere. Abends, wenn ich erschöpft bin rutscht er mir aus den Fingern und BUMM- Panik.
Ich weiß nicht, wie es mit einer anderen Therapeutin gelaufen wäre- aber vielen anderen Angstpatienten ging es ähnlich wie mir. Ich bin enttäuscht. Ich habe unheimlich VIEL Geld bezahlt, meinen Sohn allein gelassen, mich überwunden. Für nichts, was in therapeutischer Richtung geholfen hätte. Jetzt bin ich ganz mutlos! Ich gehe zu einem neuen ambulanten Therapeuten, den ich Anfang April kennen lerne. Aber ob der mir eher helfen kann als so Stationstherapeuten einer Klinik?
Mag mir vielleicht jemand antworten? Bin ganz nieder geschlagen

01.04.2013 20:23 • #56


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Zurück von der Klinik und alles viel schlimmer

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Lotta1984
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Hallo Pumuckl, vielen Dank für deine Antwort- ich hab mich sehr gefreut.
Ja, ich kenne diese Phasen auch nur zu gut. Ich habe eine relativ angstfreie Zeit in der ich wieder leistungsfähiger bin und dann überrollt es mich regelrecht. Das schlimmste daran ist, dass ich keine Ahnung habe warum. Es gibt keinen emotionalen Anlass, oder Auslöser. Und obwohl ich in Akzeptanz schon recht erprobt bin frage ich mich oft: WARUM?
Das mit den Zähnen habe ich auch. Hab dafür eine Bisschiene bekommen Sad Das mit den Handflächen habe ich vorher noch nie gehabt. Aber der Druck da an allem teilzunehmen und durchzuhalten war auch riesig.
Dank Dir für deine lieben Worte und dein Verständnis!

Hallo Heikoen,
vielen Dank für deine Antwort! Wie Du vielleicht vermuten kannst regt sich bei mir einiger Widerstand beim lesen deiner Wort- aber genau dass ist es, was ich mir wünsche, wenn ich um Rat, oder Austausch bitte.
Was ich erwartet habe, als ich schrieb dass ich hoffte man würde mir etwas Neues in die Hand geben kann ich nicht genau definieren, sonst wäre es ja nichts Neues für mich gewesen. Es ist so, dass ich seit Jahren der motivierteste Patient bin, den man sich vorstellen kann. Ich sitze bildlich gesprochen sozusagen da, wie ein Hündchen das mit dem *beep* wedelt und darauf wartet, dass man ihm etwas vorwirft. Und ich kann in aller Reflektiertheit sagen, dass die Eigenverantwortung dabei dennoch nicht fehlt. Denn ich bin durchaus in der Lage für mich zu sortieren, was ich aus den Dingen machen kann und viel Eigenarbeit zu leisten. Aber das Fazit aus nun guten fünf Jahren Therapien ist einfach recht dürftig. Ich habe überall Gedankenanstöße mitgenommen, mich menschlich gesehen ungemein entwickelt- aber die Angst ist nach wie vor da. Vor zwei Jahren war ich gezwungen meinen Weg alleine zu gehen und dass hat mich fast an den Rand des Wahnsinns gebracht, weil ich keine innere Instanz hatte. Mein Therapeut beendete die Zusammenarbeit weil ich nicht in der Lage war, mich auf Medikamente einzustellen. Das gab mir das Gefühl: Du hast versagt. Er hat dir eine Aufgabe gestellt und du konntest sie nicht meistern. Gleichzeitig hat sich, vielleicht zum ersten Mal in meiner Therapielaufbahn, auch innerer Widerstand geregt, der mich meine Entscheidung trotzdem hat beibehalten lassen.
In diesen zwei Jahren war ich komplett auf mich gestellt. Und ich habe so hart und verbissen an meiner Angst gearbeitet, dass selbst ich- die sich immer schwer tut mit Eigenlob- Stolz auf mich bin. Ich habe große Verantwortung für mich selbst übernommen und es führte dazu, dass ich nun immerhin ein halbwegs normales Leben habe. Mein damaliges sah etwa so aus: Im bett liegen, sich kaum trauen sich zu bewegen aus Angst Panik zu bekommen. Die Wohnung nicht verlassen, sich nichts mehr zutrauen und sämtliche Verbindlichkeiten aus dem Leben streichen, weil ich sie nicht bewältigen konnte. Bishin zu dieser Klinik. Ich hatte die Hoffnung, dass man mir neue Wege zeigen kann, damit ich die bisherigen Erfolge abrunden und festigen kann.
Ich finde, dass dies auch nichts mit dem Bild zu tun hat, welches du beschreibst: warten, dass andere was für einen tun. Denn ich hab alles in meiner Macht stehende getan und selbst einfach keine Ideen mehr voran zu kommen. Ist doch legitim dann an Fachleute heran zu treten und zu hoffen, dass sie einem weitere Lösungsansätze aufzeigen,

Ja, ich würde jetzt vermutlich denken wie Du: dass hinter ihrem Gefrage eine gewisse Strategie steckt. Aber da kann ich dir ehrlicherweise sagen: Nein, dass war nicht der Fall. Ihre Fragen waren so ungelenk und ihre Unsicherheit so offenbar, dass es einfach nur wirkte als hätte sie Zeit schinden wollen. Und ich sage nochmal: ich habe alles mit Begeisterung gehört und aufgesogen- immer in der Hoffnung in mir würde irgendwas geschehen und ich hätte eine Erkenntnis. Dem war nicht so. Sie hat nur Lehrbuchblabla von sich gegeben. Zum Beispiel wollte sie mir erklären was bei Angst im Körper passiert. Ich hab nur aus Freundlichkeit zugehört und am Ende dezent durchklingen lassen, dass es nicht neu für mich ist. Keine Ahnung, was sie sich vorstellt, wenn sie einem Angstpastient, der schon weit mehr als zehn Jahre erkrankt ist und einiges an Therapie hinter sich hat hofft damit überraschen zu können. Oft haben wir uns die letzten Minuten einfach nur angeschwiegen, oder über das Essen geredet.
Ne, ihre Frage fand ich nicht legitim. ICH als Patient kann ihr doch nicht sagen, wie sie hätte ihre Therapie anders aufbauen können. Ich hab ihr ein ehrliches Fazit gegeben und daraufhin begann sie, sich zu rechtfertigen ohne Ende und sogar ihren Kollegen, der mir sehr gefallen hat- was ich auch ausgesprochen habe, schlecht zu machen. Das war kein sachliches Fazit, sondern ihre Hilflosigkeit. Und deswegen erwähne ich, dass auch soviele andere schwere Angstpatienten nicht wirklich Hilfe bekamen, weil die Kompetenz nach Flooding und Entspannung, Sport, gesunde Lebensweise oft endet.
Gute Fragen, die Du stellst- leider habe ich keine Antworten Sad
Ganz großen Dank und herzliche Grüße

02.04.2013 19:40 • #60


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P
Hallo Melly,
ich fühle mit dir und auch noch ganz ähnlich, es ist zum Verzweifeln, ja !
Und auch ja, das Wetter macht es schlechter bei den meisten.
Die Diangnose empfinde ich persönlich als "Hammer", Das kann jeder haben und sagt alles und auch nichts.
Wischi Waschi sozusagen.
Ja, es gibt Hilfe. Ich bin der Meinung zur Not ( also als "Brücke" ) über Medikamente. Lies soviel du kannst über die Angst und mach dich "wissend"
Ich selber habe hier 4 sehr gute Bücher, die ich immer wieder rauskrame und die ich nicht wie einen Roman lese, also von vorne nach hinten, sondern Querbeet.
Hier im Forum gibt s auch schon tolle Sachen, aber geh doch mal aud die HP direkt von Doris Wolf, da gibts viele Infos und Tests.
http://www.doriswolf.de/
Einfach mal durchstöbern. Ich drücke dir ganz feste die Daumen
Liebe Grüße
Iris

#2


E
Hallo Melly,
herzlich willkommen bei uns.
Auch ich habe mit der Hitze mächtig zu kämpfen, alles was über 25 Grad geht, kann ich kaum aushalten.
In der Tat scheint die Tagesklinik für dich nicht das richtige gewesen zu sein. So wie du den Ablauf schilderst, hätte ich für mich da auch nicht viel mitgenommen.
Ich leide unter Agoraphobie und mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie. Ich finde diese persönlichen Gespräche bringen mir viel mehr, als alles andere.
Hast du jemanden, der dir bei deinen Kindern hilft?
Die Diagnose hört sich etwas kurios an. Hast du einen guten Hausarzt, der dich vorüber gehend mit Medikamenten erst mal wieder auf einen halbwegs normalen Stand bringt?
Klick dich hier durch das Forum, du findest viele gleichgesinnte.
Falls du bei deinen Kindern noch Zeit findest, mach mal etwas für dich ganz allein.

Liebe Grüße
engelchen106

#3


S
hi

habe eben auch eins deiner beiträge gelesen. ich gehe auch nur aus dem haus wenns wirklich sein muss. ich habe echt probleme mit meinen kindern alein zum spielplatz zu gehen . ich bin alleinerziehend mit 4 kindern ( 9-6-3 jahre und 10 mon) wennich zum spielplatz möchte ist es unterwegs so als würde mich mein nacken zum boden reißen wollen und der weg oder das draußen sein ist für mich so unwirklich . hört sich viell komisch anaber das ist wirklich so. wennich im auto sitze dann ist es auch gleich wieder anders. in meiner wohnung habe ich trotzdem viel angst , fühle mich nicht wohl. möchte am liebsten mom allein sein aber es geht nichtwegen den kindern ich möchte denen so viel mehr gerecht werden aber meine kraft lässt es nciht zu . 2 meiner kinder können das schon verstehen aber es ist auch schwer.
ich bin nochmal weder ne beziehung mit dem vater meiner kleinsten eingegangen , er hilft mir so in praktischen sachen gut und bei seiner tochter bei den anderenkindern zwar auch etwas aber er will keine verantwortung übernehmen . dann habe ich auch immer viel stress weil er mich ständig kontrolliert als würde ich fremd gehen . klar besonders mit meiner ständigen panik fällt es mir ja auch leicht ihn zu betrügen vorallem auch weil dann alle kinder dabei sind aber er kontrolliert wirklich alles , handy, pc, emails ect... echt schlimm. habe ihm das gesagt das er das bitte unterlassen soll.
naja. am sonntag hatten wir streit .
es ist so , das ich morges schon aufstehe und bin so halbwegs auf 180 weil mich das streiten der kinder total an nervt. bin den einenmorgen mit meiner kleinen und meinem sohn ins zimmer gegangen u ich war total fertig mit den nerven . kann normal überhaupt nicht weinen aber in solchen sittuationen fange ich dann an zu heulen . er kam rein und fragt was denn jetzt schon wieder los ist . ich sagt ihm das ich total fertig bin das ich nicht mehr kann u mit meinen kräften am ende bin . naja das ging dann noch bisschen hin und her so das ich total wütend wurde und mich unverstanden fühlte. in dem mom habe ich nen totalen aussetzer gehabt u habe meine vase kaputtgetreten wobei ich mir so richtig schön in fuß geschnitten hatte. da hatte ich dann gleich wieder panik das ich in KH müsste zum nähen , das wollte ich nicht. habe totale phobie vor krankenhäusern. habe den ganzen tag gezittert , mein puls war total hoch und ich war unruhig u habe mir gedanken gemacht ob ich jetzt ne blutvergiftung bekomme uns solche sachen . da ich nicht laufen , weil es dann immer wieder auf ging beim laufen , habe ich ihn gefragt ob er heut abend bleiben würde ... da habe ich ja was gesagt gehabt.... habe dadurch sein plan umgeworfen . er war echt bisschen sauer weil er mit freunden im internet wow spielen wollte. ich konnte aber schlecht mit krüggen meine kleine noch untern arm nehmen . nächsten tag bin ich dann zum arzt gefahren mit der wunde sie haben es geklammert weil sie es nicht mehr nähen durften. habe dann noch ne tetanus impfung bekommen . das war auch ganz schlimm. denn als ich zu hause war habe ich das gefühl gehabt das ich merke wie die impfung durch mein körper geht. mir ging es auch total schlecht hatte nachher son kribbeln im kopf bekommen und so das war ecklig unddann so nen anhaltenen druck imnacken wo ich abends noch kopfschmerzen bekam . habe dadurch auch panik bekommen . den tag habe ich mir aber von meinem bruder helfen lassen und zum abend kam ne freundin die für mich papiere einscanne sollte , da mein pc nicht ging. mein freund kam dann gerade nach hause u war total sauer weil meine bude voll sei u hätte er gewusstdas so viele da sind dann wäre er nicht gekommen zum helfen. 2 tage hat er mich nur angemault alles was ich mache ist falsch , wennich mir hilfe hole ist das auch nicht richtig . biin manchmal echt am überlegen ob ich mich trennen soll, aberwas ist dann ?? dann habe ich keinen mehr wenn mal was ist . habe keine mutter mein vaterkann damit nicht umgehen und freunde die immer meinen wenn was ist ruf an die wimmeln mich immer ab am tele ... weis nicht mit wem ich noch reden soll... ich sperr mich total ein . bin erst 26 und möchte noch so gern leben ... aber es geht nicht... bin total hilflos

#4


S
hi engelchen

ich habe nur einen der vater von meinen kindern der mir hilff. aber oft nur nur zum stress wird. ich muss leider auf so viel aufpassen , bevor ich wieder was falsch mache u ich mir disskusionen anhören muss warum er das nicht möchte und so . ich kann keine medikamente nehmen bekomme von den ganzen sachen heftige PA u ich darf nicht einschlafen weil ich für 4 kinder immer da sein muss ... das ist schwer.ich habe einen arzt , aber das ist so schwer an den heran zu kommen . die anderen nehmen mich nicht wirklich ernst .habe echt angst das ich irgendwann die tage koplett zusammenbreche u nichts mehr kann ...

#5


E
Hallo,
wenn ich mir deine Probleme so durchlese, dann muß ich feststellen, dass ich gar keine Probleme habe.
Ich denke mal, du brauchst ganz dringend und ganz schnell professionelle Hilfe.
Als erstes muss du zum Hausarzt, damit du mit Hilfe von Medikamenten langsam auf Normalstand kommst. Du hast ja gar keine Chance, dich um dich selbst zu kümmern, wenn auch noch einer der Väter Streß macht.

Auch meine Freunde und Bekannte wissen nichts über meine Angst, die kann sowieso keiner verstehen, als Betroffene selber.

Hast du dir vielleicht mal überlegt, ob du dir bei einer der Beratungsstellen oder auch beim Jugendamt Hilfe und Unterstützung holen kannst?
Ich hätte so eine Vorstellung, die du mir aber bitte nicht übel nimmst.
Es wäre sicherlich gut, wenn du deine Kinder für einige Wochen in die Obhut einer Einrichtung des Jugendamtes geben könntest und du in dieser Zeit eine Reha-Maßnahme machst.
Du bist diejenige, die unbedingt Hilfe braucht. Deine Kinder würden sich dann freuen, nach dieser Zeit wieder eine ausgeglichenere Mama zu haben.

Liebe Grüße
engelchen106

#6


S
engelchen ...

ich habe mir hilfe geholt vom jugendamt, werde auch soweit betreut wenn ich hilfe brauche.
was ich nicht möchte ist das meine kinder irgendwo hin kommen . dennich habe mich damals auf eine tagesmutter eingelassen wo eins meiner kinder sexuell genötigt wurde von dem mann der tagesmutter. ( war auch im fernsehen ) mein sohn hat dadurch nen knacks weg u es hat lange gedauert bis er wieder geredet hat und über schöne sachen worüber er sich gefreut hat, zu reden . ich habe kein vertrauen zu fremden menschen mehr. jeder könnte sowas wieder machen verstehst du was ich meine ??schau die heutige zeit an , selbst jungendbeamten vergehen sich an kinder und so... das ist chrecklich .
selbst ein beamter beim jugendamt hat mir sozusagen gedroht ; obwohl ICH mir hilfe geholt habe und vorschläge gemacht habe wie ich mir was vorstellen könnte, wennich nciht das mache was er sagt dann kommen die kinder ins heim oder indie pflege. und da platzt bei mir der kragen . ich bin damals als kind weggegeben worden u musste mit 14 auf eigenen beinen stehen u mein bruder mit durchziehen . mit 16 allein gelebt lehre gemacht u so bis heute alles allein machen müssen ohne eltern , das will ich meinen kindern nicht antun . es war die vollter / hölle für mich !!
ich musste mir ein kinderheim angucken nur damit der beamte mir hilft und meinen vorschlägen gerecht wird... wollte das mein einer sohn für ein jahr zu mein vater geht... was anderes kann ich mir nicht vorstellen ...aber irgendwie hat das nicht so geklappt...
meine beiden kleinsten würden eingehen . der dreijährige isst nicht mehr wenn er selbst nur bei oma opa ist u das ist nicht gut. habe ne rea bewilligt bekommen . mein 3 jährigen werde ich mitnehmen denn den kann ich nirgends lassen . die anderen könnte ich mit glück beim papa unter bekommen .

LG

#7


Christina
Hallo Melly,

Deiner Beschreibung nach war das Therapieprogramm alles andere als verhaltenstherapeutisch. Und da wundert es mich nicht, dass es Dir nur schlechter geht. Auch wenn es reine Spekulation von mir ist: In den sechs Wochen wurden wohl bestenfalls nur alte Wunden aufgerissen, aber Kompetenzen, wie Du mit Dir und Deinen Symptomen besser zurechtkommen könntest, offensichtlich gar nicht vermittelt. Dazu noch täglich eine Therapiegruppe, die Dir gar nicht gut getan (= geschadet!) hat. Dann rumhängen und später Ergotherapie. Na toll - da hättest Du auch zu Hause mit Deinen Kindern spielen können. Womit ich nicht sagen möchte, dass Ergotherapie grundsätzlich sinnlos wäre, nur Dir hat sie anscheinend nichts gebracht.

BTW: An sich finde ich auch eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie nicht schlecht. In so kurzer Zeit in einer Klinik kann man sich m.E. darauf aber kaum einlassen, und sie ist auch nicht angebracht, wenn lebenseinengende Symptome derart im Vordergrund stehen. Man macht ja Therapie, um wieder leben zu können, nicht umgekehrt.

Zitat von schmusipuh82:
anpassungsstörung , rezidivierend schwere depression mit deffusen angstzuständen und einem überforderungsgefühl.
Das kann alles stimmen, aber entweder haben sie Deine Angststörung vergessen oder nicht ernst genommen. Ich vermute Letzteres, denn sie haben die Ängste anscheinend der Depression zugeschlagen.

Anpassungsstörung bedeutet, dass man von einem persönlich wichtigen Lebensereignis aus der Bahn geworfen wurde - z.B. durch eine Trennung, Arbeitslosigkeit, Krankheit usw. Ganz salopp ist die Anpassungsstörung der (sehr) kleine Bruder einer traumatischen Störung. Nützlich könnte die Diagnose insofern sein, dass man dann weiß oder wenigstens erahnt, welche "Baustellen" hinter den Symptomen stecken, welche Kompetenzen Du hast und welche nicht.

Rezidivierend schwere Depression spricht eigentlich für sich selbst. Depressionen können in Schüben verlaufen, d.h. immer wieder auftreten (= rezidivierend). Angstzustände und Überforderungsgefühle sind typische Depressionssymptome - übrigens auch, dass Du von Deinen Kindern so genervt bist.

Zitat von schmusipuh82:
ich kann keine medikamente nehmen bekomme von den ganzen sachen heftige PA u ich darf nicht einschlafen weil ich für 4 kinder immer da sein muss ...
Ich hoffe mal, dass Du noch nicht alle Medikamente, die in Frage kämen, durch hast. Aber im Hinblick auf die "schwere Depression", die anscheinend gerade wieder zum Ausbruch gekommen ist, dürfte eine antidepressive Behandlung (durch einen kompetenten Facharzt = Psychiater!) absolut notwendig sein. Nicht alle ADs verursachen Panikattacken, aber sie brauchen alle einige Zeit, bis sie wirken, außerdem musst Du etwas Zeit zum Ausprobieren einkalkulieren. Deshalb brauchst Du unbedingt Entlastung bei der Kinderbetreuung. Wende Dich an die Ämter und besorg' Dir eine Familienhilfe - bis es Dir wieder besser geht. Und was die Therapie angeht, wäre m.E. eine Verhaltenstherapie einen Versuch wert. Nimm' bitte alle Restkraft zusammen und hol' Dir diese professionellen Hilfen.

Liebe Grüße
Christina

#8


S
hallo christina

ich hatte damals ein erstgespräch in der tagesklinik , da hatte ich schon son komisches gefühl. ich sprach die ganze zeit von panikattacken und meinen kindern und was gerade so sache ist bei mir. und am ende des gespäches sagte mir die ärztin das ich keinepanik krankheit habe ich hättte was anderes ... wo ich mir dann sagte das 6 jahre lang erzählenmir die ärzte das ich unter panikattacken leide und nun kommt eine andere ärztin die sagt nö das haben sie nicht...

habe mehrfach schon gesagt das ich verhaltenstherapie haben muss aber die meinen das brauche ich nicht. mir hat auch keiner gesagt wie ich mich verhalten muss wenn ich PA bekomme... es wurde immer nur gesagt was man nicht machen sollt. zb überlegen ob man den job aufgeben sollte oder den partner und sowas....

#9


E
Hallo schmusipuh82,
bei solchen Erfahrungen mit dem Jugendamt hätte ich da auch kein Vertrauen mehr. Gerade wenn man denkt, bei solchen Insitutionen.....

Ist doch super, dass du eine Reha bewilligt hast, jetzt kann es nur noch vorwärts gehen.
Ich denke mal, der Vater deiner drei größeren Kinder ist auch in der Pflicht (ich weiß natürlich nicht, was ihr für ein Verhältnis habt).
Denn es muss ja eine Möglichkeit geben, dir zu helfen. Auch den Kindern wird es danach besser gehen.

Liebe Grüße
engelchen106

#10


P

Zurück aus der Klinik

Hallo,

ich möchte mich zurück melden. Mein Klinikaufenthalt in Neuharlingersiel ist seit gestern beendet.
Es war eine schöne, aber auch an manchen Tagen sehr harte Zeit.
Vor allem Abends hatte ich manchmal massiv Angst.
Ich schreibe später noch mal mehr darüber.

Glückauf

Thomas

#11


P
das Schöne an dem Aufenthalt waren die vielen Leute die ich kennengelernt habe.
Und bei denen ich festgestellt habe das es uns allen nicht so gut ging.
Das weniger schöne waren die Angstzustände die ich dort bekommen habe.
Mein Medikament musste ich von 1 mg Risperidon auf anraten meines Arztes auf 3 mg erhöhen, da ich eine Vorstufe meiner Psychose bekam.
Auf Grund dieser Sache wurde meine Reha auch auf 4 Wochen verkürzt.
Seit ich wieder zu hause bin gehts mir auch wieder besser.
Nur mit dem Sprechen und dem Schreiben klappt es im Moment noch nicht so.
Aber das kommt auch wieder.

Glückauf

Thomas

#12


P
Willkommen zurück!

Freut mich, dass es dir so im Großen und Ganzen recht gut getan hat!

#13


P
Danke, das tat es auch.

#14


M
Hallo Thomas,

gehe Deinen Weg weiter in kleinen Schritten ...
ich wünsche dir viel Kraft, Mut, Gelassenheit,
auch den Blick für die schönen Dinge des Lebens.

Herzlich
Michael

#15


P
Hallo Pilongo,Michael,

danke, ich werde einfach weiter machen, mit kleinen Schritten.

Glückauf

Thomas

#16


A
hallo an alle..

ich war jetzt ca. 3 monate lang in einer psychosomatischen klinik.
leider musste / bzw. wollte ich eine pause machen, da mein colitis ulcerosa sich verschlimmert hat und einen kreisrunden haarausfall habe ich auch bekommen , was ich davor noch nie hatte.

in der klinik ging es mir sehr schlecht, ich konnte mich nicht entspannen und hatte die ganze zeit angst. ich hatte auch schwierigkeiten mit dem essen, da ich nicht vor menschen essen kann.reden konnte ich auch nicht. ich hab die ganze zeit denken müssen das die leute dort denken das ich nicht reden kann. was mich sehr belastet hat. Allgemein fiel mir alles sehr schwer.
die drei monate haben mir nichts gebracht, keine fortschritte.
die mitpatienten waren alle sehr nett und die ärzte auch, tortzdem konnte ich mich nicht wohl fühlen.


ich bin jetzt zuhause und mir geht es viel schlimmer wie davor. ich habe wieder zu ritzen angefangen was ich seit langer zeit nicht mehr getan habe. außerdem macht mir mein kreisrunder haarausfall auch probleme weil ich das davor noch nie hatte.
ich weiß nicht ob ich es wegen dem ganzen stress bekommen habe?
und ich habe jetzt auch noch angst das ich ne ganze glatze bekommen werde .
seit ich den kreisrunden haarausfall habe, träume ich jede nacht das meine haare ganz ausfallen. es belastet mich sehr :

ICh habe auch angst wieder in die klinik zurück zu gehen. irgendwie möchte ich das ganze nicht noch einmal durch machen.
ich bin echt am verzweifeln wie es weiter gehn soll. aber ich möchte nicht noch einmal in eine klinik.

ich weiß nicht wie es so weiter gehn soll, was ich machen soll?


PS: ah ja bei mir wurde sozial phobie , ängstlich vermeidende persönlichkeitsstörung , posttraumatische belastungsstörung und ne depressive episode diagnosiert.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

B
Hallo,
kreisrunden Haarausfall hatte ich auch einmal. Nach einer gewissen Zeit war es wieder ok. Eine Glatze bekommt man m.W. deswegen nicht.

Es ist häufiger so, dass die erste Phase nach dem Klinikaufenthalt schlimm sein kann. In der Klinik ist man wie unter einer Käseglocke abgeschirmt. Die Erfolge zeigen sich meist erst nach einem halben Jahr. Dann kann man sagen, ob der Aufenthalt was brachte oder eben nicht.

Sind die in der Klinik therapeutisch nicht besonders auf dich eingegangen? Ok, dass sie nett sind, das ist nett. Es gehört zu einer erfolgreichen Therapie aber mehr.

Hast du zu Hause einen Therapeuten? Das wäre jetzt sehr wichtig.

#18


A
danke erstmal

ich kann mir aber nicht mehr vorstellen wieder in eine klinik zu gehen. und dort ein halbes jahr zu bleiben. das fällt mir viel zu schwer.

meine therapeutin in der klinik mit der ich zwei mal in der woche einen einzelgespräch hatte war sehr ruhig, sie ist mir irgendwie schüchtern vorgekommen.
und mein problem war und ist auch, das ich nicht über meine probleme reden kann.
wenn es mir schlecht ging konnte ich es dort nicht sagen. und bei mir ist es auch so, dass man nicht merkt das es mir schlecht geht. weil wenn man mich fragt wie es mir geht, kann ich nicht sagen das es mir schlecht geht.

einen therapeuten habe ich, leider muss ich jetzt zu einem anderen gehen, weil ich bei meinem alten therapeuten erst im august einen termin bekommen habe.
bei dem neuen habe ich am 12 mai einen termin.

ich weiß jetzt nicht wie es mit dem neuen therapeuten wird, da ich ihn ja noch nicht kenne.

#19


O
Das wird gar nix werden wenn Du weder in der Klinik noch beim Therapeuten Deinen Mund aufkriegst. Es rennt Dir keiner hinter her und es zwingt Dich niemand zu nix. Ich kanns nicht mehr hören . Alle sind Schuld, nur man selber nicht.

Ich war 3 mal in Langzeitherapie jeweils 6 Monate. Hätte ich mich nicht irgendwann geöffnet und über meine Gedanken und Probleme geredet säße ich heute noch mit Panik da.

Was ist denn los mit Dir ? Die eine Therapeutin ist zu schüchtern. Dabei wollte sie nur ganz zärtlich antasten damit Du Dich öffnest. In der Therapie waren alle sehr nett aber scheints nicht schüchtern genug weil Du dort den Mund nicht aufbekommen hast. Und nun ? Neue Therapeutin und dann ? Das Schweigen der Lämmer oder was ? Was macht die neue Therapeutin diesmal falsch ? Das sie für Dich neu ist ? Unverschämtheit von der Therapeutin oder ?

Du willst Hilfe also mußt Du denen auch was zum arbeiten in die Köpfe geben. Mit Schweigen und sich mit blödsinnigen Gedanken beschäftigen ob andere merken was ich denke oder nicht , ist doch Käse. Denk nicht mit anderen leuten Köpfen und mach Dich nicht von anderen abhängig. Sorry aber wenn es mir richtig beschisen geht ist mir das so was von egal was andere von mir denken das ich meinen Mund aufmache .

Ich kann auch sagen : Bitte helfen sie mir ich kann nicht mehr . da bricht mir kein Zacken aus dem Krönchen was ich eh nicht habe.

Was andere denken . Wenn ich das schon höre . Hilft Dir irgend einer wenn Du draussen bist und es Dir schlecht geht von denen ?? Nein ! Also denke nicht über andere nach sondern über Dich.

Nix gegen ne Runde Selbstmitleid. Aber irgendwann muss mans doch mal begreifen das es so nicht geht und Selbstmitleid nix aber auch gar nix bringt.

Betüdeln hin oder her. Alle versuchen es scheints mit Engelszungen. Nix nimmste an. Wie soll das denn dann funktionieren. Therapie ist kein Urlaub sondern harte Arbeit an sich selber und man bekommt nicht immer schöne Dinge zu hören.

Neuer Antrag und neu durchstarten. Was geht nu wieder nicht ? Welche Krankheit oder Ausrede gibts diesmal ? Krankenkasse zu ? Telefon kaputt oder kein Kugelschreiber.??


Wie willst Du denn lernen unter vielen Menschen keine Probleme zu bekommen wenn Du nicht unter viele Menschen gehst. Und wer Hunger hat muss n unmal in den Ess saal.

Mir hat früher mal jemand gesagt ich soll mich nicht so wichtig nehmen andere haben auch Probleme und ich bin nicht der Mittelpunkt des Universums das ich ständig jammern müßte.

Und das nachdem meine Geliebte, meine Mutter ,mein Kind 4 Wochen alt und eine Freundin von mir gestorben sind, und ich auf der Strasse gelegen habe . Und weißt Du was ? Der hatte so was von Recht !

Das möchte ich an Dich weitergeben. Hart aber herzlich

Statt Ritzen-wie wärs mal mit kämpfen statt zu jammern ?

Harte Worte . Ich weiss aber anders gehts scheinbar nicht. Ich bin kein Therapeut . Ich war selber betroffen und habe über 10ß bescheidene Jahre an Todesängsten und Panik gelitten und viel Schei..e erlebt. Auch mir ging es zum kotzen. Doch irgendwann muss man wieder aufstehen. 3 Therapien wahren weiss Gitt nicht einfach und kaum hatte ich eine fertig wieder jemand gestorben . Wieder Panik. Ich dachte auch es geht nicht mehr -ich kann nicht mehr und den ganzen Mißt. Und es geht doch.

Seit ca 20 Jahren Panikfrei. Alsio Steh auf und mach weiter und steck deinen Kopf nich wieder in den Sand und hör mit dem schei. ritzen auf. Rede über deine Probleme. Das erleichtert mehr als der Mißt.

Es gibt Millionen Frauen die z.B mißhandelt worden sind psychisch und sexuell . Die Kindheitsraumen hatten usw. Die Krebs haben zusätzlich oder sonst wass. Meinst Du Du bist die Einzigste auf der Welt die solche Probleme hat wie Du ? Ganz gleich welcher Art ?

Viele haben es geschafft. Haben sich geöffnet und alles verarbeitet und neuen Partner neue Wohnung -neiue Umgebung und neue Freunde gefunden.

In welche Schlange willste Dich den einreihen ? Nu haste Mal die Gelegenheit gehabt und den Mund nicht aufbekommen. Na dann aber nen neuen Anlauf und nochmal aber diesmal sprich .

Abgesehen davon gibt es auch Betreutes Wohnen wo immer ein Therapeut da ist. Du mußt nur wenn de mal fertig mit jammern bist Deinen Popo zu einer neuen Therapeutin bewegen und eiunen Antrag stellen.

Und nu Kopf hoch. Wird schon wieder. Ich meine es nur gut.

Würde mich freuen mal was positives von Dir zu hören. Ich meins nicht böse.

LG Oldie .

#20


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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