29.07.2008 10:19 • 05.12.2019 #1


88 Antworten ↓


Hallo Melly,
ich fühle mit dir und auch noch ganz ähnlich, es ist zum Verzweifeln, ja !
Und auch ja, das Wetter macht es schlechter bei den meisten.
Die Diangnose empfinde ich persönlich als "Hammer", Das kann jeder haben und sagt alles und auch nichts.
Wischi Waschi sozusagen.
Ja, es gibt Hilfe. Ich bin der Meinung zur Not ( also als "Brücke" ) über Medikamente. Lies soviel du kannst über die Angst und mach dich "wissend"
Ich selber habe hier 4 sehr gute Bücher, die ich immer wieder rauskrame und die ich nicht wie einen Roman lese, also von vorne nach hinten, sondern Querbeet.
Hier im Forum gibt s auch schon tolle Sachen, aber geh doch mal aud die HP direkt von Doris Wolf, da gibts viele Infos und Tests.
http://www.doriswolf.de/
Einfach mal durchstöbern. Ich drücke dir ganz feste die Daumen
Liebe Grüße
Iris

29.07.2008 10:33 • #2



Hallo schmusipuh82,

Zurück von der Klinik und alles viel schlimmer

x 3#3


Hallo Melly,
herzlich willkommen bei uns.
Auch ich habe mit der Hitze mächtig zu kämpfen, alles was über 25 Grad geht, kann ich kaum aushalten.
In der Tat scheint die Tagesklinik für dich nicht das richtige gewesen zu sein. So wie du den Ablauf schilderst, hätte ich für mich da auch nicht viel mitgenommen.
Ich leide unter Agoraphobie und mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie. Ich finde diese persönlichen Gespräche bringen mir viel mehr, als alles andere.
Hast du jemanden, der dir bei deinen Kindern hilft?
Die Diagnose hört sich etwas kurios an. Hast du einen guten Hausarzt, der dich vorüber gehend mit Medikamenten erst mal wieder auf einen halbwegs normalen Stand bringt?
Klick dich hier durch das Forum, du findest viele gleichgesinnte.
Falls du bei deinen Kindern noch Zeit findest, mach mal etwas für dich ganz allein.

Liebe Grüße
engelchen106

29.07.2008 10:48 • #3


hi

habe eben auch eins deiner beiträge gelesen. ich gehe auch nur aus dem haus wenns wirklich sein muss. ich habe echt probleme mit meinen kindern alein zum spielplatz zu gehen . ich bin alleinerziehend mit 4 kindern ( 9-6-3 jahre und 10 mon) wennich zum spielplatz möchte ist es unterwegs so als würde mich mein nacken zum boden reißen wollen und der weg oder das draußen sein ist für mich so unwirklich . hört sich viell komisch anaber das ist wirklich so. wennich im auto sitze dann ist es auch gleich wieder anders. in meiner wohnung habe ich trotzdem viel angst , fühle mich nicht wohl. möchte am liebsten mom allein sein aber es geht nichtwegen den kindern ich möchte denen so viel mehr gerecht werden aber meine kraft lässt es nciht zu . 2 meiner kinder können das schon verstehen aber es ist auch schwer.
ich bin nochmal weder ne beziehung mit dem vater meiner kleinsten eingegangen , er hilft mir so in praktischen sachen gut und bei seiner tochter bei den anderenkindern zwar auch etwas aber er will keine verantwortung übernehmen . dann habe ich auch immer viel stress weil er mich ständig kontrolliert als würde ich fremd gehen . klar besonders mit meiner ständigen panik fällt es mir ja auch leicht ihn zu betrügen vorallem auch weil dann alle kinder dabei sind aber er kontrolliert wirklich alles , handy, pc, emails ect... echt schlimm. habe ihm das gesagt das er das bitte unterlassen soll.
naja. am sonntag hatten wir streit .
es ist so , das ich morges schon aufstehe und bin so halbwegs auf 180 weil mich das streiten der kinder total an nervt. bin den einenmorgen mit meiner kleinen und meinem sohn ins zimmer gegangen u ich war total fertig mit den nerven . kann normal überhaupt nicht weinen aber in solchen sittuationen fange ich dann an zu heulen . er kam rein und fragt was denn jetzt schon wieder los ist . ich sagt ihm das ich total fertig bin das ich nicht mehr kann u mit meinen kräften am ende bin . naja das ging dann noch bisschen hin und her so das ich total wütend wurde und mich unverstanden fühlte. in dem mom habe ich nen totalen aussetzer gehabt u habe meine vase kaputtgetreten wobei ich mir so richtig schön in fuß geschnitten hatte. da hatte ich dann gleich wieder panik das ich in KH müsste zum nähen , das wollte ich nicht. habe totale phobie vor krankenhäusern. habe den ganzen tag gezittert , mein puls war total hoch und ich war unruhig u habe mir gedanken gemacht ob ich jetzt ne blutvergiftung bekomme uns solche sachen . da ich nicht laufen , weil es dann immer wieder auf ging beim laufen , habe ich ihn gefragt ob er heut abend bleiben würde ... da habe ich ja was gesagt gehabt.... habe dadurch sein plan umgeworfen . er war echt bisschen sauer weil er mit freunden im internet wow spielen wollte. ich konnte aber schlecht mit krüggen meine kleine noch untern arm nehmen . nächsten tag bin ich dann zum arzt gefahren mit der wunde sie haben es geklammert weil sie es nicht mehr nähen durften. habe dann noch ne tetanus impfung bekommen . das war auch ganz schlimm. denn als ich zu hause war habe ich das gefühl gehabt das ich merke wie die impfung durch mein körper geht. mir ging es auch total schlecht hatte nachher son kribbeln im kopf bekommen und so das war ecklig unddann so nen anhaltenen druck imnacken wo ich abends noch kopfschmerzen bekam . habe dadurch auch panik bekommen . den tag habe ich mir aber von meinem bruder helfen lassen und zum abend kam ne freundin die für mich papiere einscanne sollte , da mein pc nicht ging. mein freund kam dann gerade nach hause u war total sauer weil meine bude voll sei u hätte er gewusstdas so viele da sind dann wäre er nicht gekommen zum helfen. 2 tage hat er mich nur angemault alles was ich mache ist falsch , wennich mir hilfe hole ist das auch nicht richtig . biin manchmal echt am überlegen ob ich mich trennen soll, aberwas ist dann ?? dann habe ich keinen mehr wenn mal was ist . habe keine mutter mein vaterkann damit nicht umgehen und freunde die immer meinen wenn was ist ruf an die wimmeln mich immer ab am tele ... weis nicht mit wem ich noch reden soll... ich sperr mich total ein . bin erst 26 und möchte noch so gern leben ... aber es geht nicht... bin total hilflos

29.07.2008 11:23 • #4


hi engelchen

ich habe nur einen der vater von meinen kindern der mir hilff. aber oft nur nur zum stress wird. ich muss leider auf so viel aufpassen , bevor ich wieder was falsch mache u ich mir disskusionen anhören muss warum er das nicht möchte und so . ich kann keine medikamente nehmen bekomme von den ganzen sachen heftige PA u ich darf nicht einschlafen weil ich für 4 kinder immer da sein muss ... das ist schwer.ich habe einen arzt , aber das ist so schwer an den heran zu kommen . die anderen nehmen mich nicht wirklich ernst .habe echt angst das ich irgendwann die tage koplett zusammenbreche u nichts mehr kann ...

29.07.2008 11:29 • #5


Hallo,
wenn ich mir deine Probleme so durchlese, dann muß ich feststellen, dass ich gar keine Probleme habe.
Ich denke mal, du brauchst ganz dringend und ganz schnell professionelle Hilfe.
Als erstes muss du zum Hausarzt, damit du mit Hilfe von Medikamenten langsam auf Normalstand kommst. Du hast ja gar keine Chance, dich um dich selbst zu kümmern, wenn auch noch einer der Väter Streß macht.

Auch meine Freunde und Bekannte wissen nichts über meine Angst, die kann sowieso keiner verstehen, als Betroffene selber.

Hast du dir vielleicht mal überlegt, ob du dir bei einer der Beratungsstellen oder auch beim Jugendamt Hilfe und Unterstützung holen kannst?
Ich hätte so eine Vorstellung, die du mir aber bitte nicht übel nimmst.
Es wäre sicherlich gut, wenn du deine Kinder für einige Wochen in die Obhut einer Einrichtung des Jugendamtes geben könntest und du in dieser Zeit eine Reha-Maßnahme machst.
Du bist diejenige, die unbedingt Hilfe braucht. Deine Kinder würden sich dann freuen, nach dieser Zeit wieder eine ausgeglichenere Mama zu haben.

Liebe Grüße
engelchen106

29.07.2008 11:57 • #6


engelchen ...

ich habe mir hilfe geholt vom jugendamt, werde auch soweit betreut wenn ich hilfe brauche.
was ich nicht möchte ist das meine kinder irgendwo hin kommen . dennich habe mich damals auf eine tagesmutter eingelassen wo eins meiner kinder sexuell genötigt wurde von dem mann der tagesmutter. ( war auch im fernsehen ) mein sohn hat dadurch nen knacks weg u es hat lange gedauert bis er wieder geredet hat und über schöne sachen worüber er sich gefreut hat, zu reden . ich habe kein vertrauen zu fremden menschen mehr. jeder könnte sowas wieder machen verstehst du was ich meine ??schau die heutige zeit an , selbst jungendbeamten vergehen sich an kinder und so... das ist chrecklich .
selbst ein beamter beim jugendamt hat mir sozusagen gedroht ; obwohl ICH mir hilfe geholt habe und vorschläge gemacht habe wie ich mir was vorstellen könnte, wennich nciht das mache was er sagt dann kommen die kinder ins heim oder indie pflege. und da platzt bei mir der kragen . ich bin damals als kind weggegeben worden u musste mit 14 auf eigenen beinen stehen u mein bruder mit durchziehen . mit 16 allein gelebt lehre gemacht u so bis heute alles allein machen müssen ohne eltern , das will ich meinen kindern nicht antun . es war die vollter / hölle für mich !!
ich musste mir ein kinderheim angucken nur damit der beamte mir hilft und meinen vorschlägen gerecht wird... wollte das mein einer sohn für ein jahr zu mein vater geht... was anderes kann ich mir nicht vorstellen ...aber irgendwie hat das nicht so geklappt...
meine beiden kleinsten würden eingehen . der dreijährige isst nicht mehr wenn er selbst nur bei oma opa ist u das ist nicht gut. habe ne rea bewilligt bekommen . mein 3 jährigen werde ich mitnehmen denn den kann ich nirgends lassen . die anderen könnte ich mit glück beim papa unter bekommen .

LG

29.07.2008 12:34 • #7


Christina
Hallo Melly,

Deiner Beschreibung nach war das Therapieprogramm alles andere als verhaltenstherapeutisch. Und da wundert es mich nicht, dass es Dir nur schlechter geht. Auch wenn es reine Spekulation von mir ist: In den sechs Wochen wurden wohl bestenfalls nur alte Wunden aufgerissen, aber Kompetenzen, wie Du mit Dir und Deinen Symptomen besser zurechtkommen könntest, offensichtlich gar nicht vermittelt. Dazu noch täglich eine Therapiegruppe, die Dir gar nicht gut getan (= geschadet!) hat. Dann rumhängen und später Ergotherapie. Na toll - da hättest Du auch zu Hause mit Deinen Kindern spielen können. Womit ich nicht sagen möchte, dass Ergotherapie grundsätzlich sinnlos wäre, nur Dir hat sie anscheinend nichts gebracht.

BTW: An sich finde ich auch eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie nicht schlecht. In so kurzer Zeit in einer Klinik kann man sich m.E. darauf aber kaum einlassen, und sie ist auch nicht angebracht, wenn lebenseinengende Symptome derart im Vordergrund stehen. Man macht ja Therapie, um wieder leben zu können, nicht umgekehrt.

Zitat von schmusipuh82:
anpassungsstörung , rezidivierend schwere depression mit deffusen angstzuständen und einem überforderungsgefühl.
Das kann alles stimmen, aber entweder haben sie Deine Angststörung vergessen oder nicht ernst genommen. Ich vermute Letzteres, denn sie haben die Ängste anscheinend der Depression zugeschlagen.

Anpassungsstörung bedeutet, dass man von einem persönlich wichtigen Lebensereignis aus der Bahn geworfen wurde - z.B. durch eine Trennung, Arbeitslosigkeit, Krankheit usw. Ganz salopp ist die Anpassungsstörung der (sehr) kleine Bruder einer traumatischen Störung. Nützlich könnte die Diagnose insofern sein, dass man dann weiß oder wenigstens erahnt, welche "Baustellen" hinter den Symptomen stecken, welche Kompetenzen Du hast und welche nicht.

Rezidivierend schwere Depression spricht eigentlich für sich selbst. Depressionen können in Schüben verlaufen, d.h. immer wieder auftreten (= rezidivierend). Angstzustände und Überforderungsgefühle sind typische Depressionssymptome - übrigens auch, dass Du von Deinen Kindern so genervt bist.

Zitat von schmusipuh82:
ich kann keine medikamente nehmen bekomme von den ganzen sachen heftige PA u ich darf nicht einschlafen weil ich für 4 kinder immer da sein muss ...
Ich hoffe mal, dass Du noch nicht alle Medikamente, die in Frage kämen, durch hast. Aber im Hinblick auf die "schwere Depression", die anscheinend gerade wieder zum Ausbruch gekommen ist, dürfte eine antidepressive Behandlung (durch einen kompetenten Facharzt = Psychiater!) absolut notwendig sein. Nicht alle ADs verursachen Panikattacken, aber sie brauchen alle einige Zeit, bis sie wirken, außerdem musst Du etwas Zeit zum Ausprobieren einkalkulieren. Deshalb brauchst Du unbedingt Entlastung bei der Kinderbetreuung. Wende Dich an die Ämter und besorg' Dir eine Familienhilfe - bis es Dir wieder besser geht. Und was die Therapie angeht, wäre m.E. eine Verhaltenstherapie einen Versuch wert. Nimm' bitte alle Restkraft zusammen und hol' Dir diese professionellen Hilfen.

Liebe Grüße
Christina

29.07.2008 12:35 • #8


hallo christina

ich hatte damals ein erstgespräch in der tagesklinik , da hatte ich schon son komisches gefühl. ich sprach die ganze zeit von panikattacken und meinen kindern und was gerade so sache ist bei mir. und am ende des gespäches sagte mir die ärztin das ich keinepanik krankheit habe ich hättte was anderes ... wo ich mir dann sagte das 6 jahre lang erzählenmir die ärzte das ich unter panikattacken leide und nun kommt eine andere ärztin die sagt nö das haben sie nicht...

habe mehrfach schon gesagt das ich verhaltenstherapie haben muss aber die meinen das brauche ich nicht. mir hat auch keiner gesagt wie ich mich verhalten muss wenn ich PA bekomme... es wurde immer nur gesagt was man nicht machen sollt. zb überlegen ob man den job aufgeben sollte oder den partner und sowas....

29.07.2008 14:13 • #9


Hallo schmusipuh82,
bei solchen Erfahrungen mit dem Jugendamt hätte ich da auch kein Vertrauen mehr. Gerade wenn man denkt, bei solchen Insitutionen.....

Ist doch super, dass du eine Reha bewilligt hast, jetzt kann es nur noch vorwärts gehen.
Ich denke mal, der Vater deiner drei größeren Kinder ist auch in der Pflicht (ich weiß natürlich nicht, was ihr für ein Verhältnis habt).
Denn es muss ja eine Möglichkeit geben, dir zu helfen. Auch den Kindern wird es danach besser gehen.

Liebe Grüße
engelchen106

30.07.2008 11:09 • #10


28.08.2009 05:17 • #11


das Schöne an dem Aufenthalt waren die vielen Leute die ich kennengelernt habe.
Und bei denen ich festgestellt habe das es uns allen nicht so gut ging.
Das weniger schöne waren die Angstzustände die ich dort bekommen habe.
Mein Medikament musste ich von 1 mg Risperidon auf anraten meines Arztes auf 3 mg erhöhen, da ich eine Vorstufe meiner Psychose bekam.
Auf Grund dieser Sache wurde meine Reha auch auf 4 Wochen verkürzt.
Seit ich wieder zu hause bin gehts mir auch wieder besser.
Nur mit dem Sprechen und dem Schreiben klappt es im Moment noch nicht so.
Aber das kommt auch wieder.

Glückauf

Thomas

29.08.2009 15:55 • #12


Willkommen zurück!

Freut mich, dass es dir so im Großen und Ganzen recht gut getan hat!

29.08.2009 16:26 • #13


Danke, das tat es auch.

30.08.2009 09:09 • #14


Hallo Thomas,

gehe Deinen Weg weiter in kleinen Schritten ...
ich wünsche dir viel Kraft, Mut, Gelassenheit,
auch den Blick für die schönen Dinge des Lebens.

Herzlich
Michael

30.08.2009 09:47 • #15


Hallo Pilongo,Michael,

danke, ich werde einfach weiter machen, mit kleinen Schritten.

Glückauf

Thomas

30.08.2009 13:58 • #16


hallo an alle..

ich war jetzt ca. 3 monate lang in einer psychosomatischen klinik.
leider musste / bzw. wollte ich eine pause machen, da mein colitis ulcerosa sich verschlimmert hat und einen kreisrunden haarausfall habe ich auch bekommen , was ich davor noch nie hatte.

in der klinik ging es mir sehr schlecht, ich konnte mich nicht entspannen und hatte die ganze zeit angst. ich hatte auch schwierigkeiten mit dem essen, da ich nicht vor menschen essen kann.reden konnte ich auch nicht. ich hab die ganze zeit denken müssen das die leute dort denken das ich nicht reden kann. was mich sehr belastet hat. Allgemein fiel mir alles sehr schwer.
die drei monate haben mir nichts gebracht, keine fortschritte.
die mitpatienten waren alle sehr nett und die ärzte auch, tortzdem konnte ich mich nicht wohl fühlen.


ich bin jetzt zuhause und mir geht es viel schlimmer wie davor. ich habe wieder zu ritzen angefangen was ich seit langer zeit nicht mehr getan habe. außerdem macht mir mein kreisrunder haarausfall auch probleme weil ich das davor noch nie hatte.
ich weiß nicht ob ich es wegen dem ganzen stress bekommen habe?
und ich habe jetzt auch noch angst das ich ne ganze glatze bekommen werde .
seit ich den kreisrunden haarausfall habe, träume ich jede nacht das meine haare ganz ausfallen. es belastet mich sehr :

ICh habe auch angst wieder in die klinik zurück zu gehen. irgendwie möchte ich das ganze nicht noch einmal durch machen.
ich bin echt am verzweifeln wie es weiter gehn soll. aber ich möchte nicht noch einmal in eine klinik.

ich weiß nicht wie es so weiter gehn soll, was ich machen soll?


PS: ah ja bei mir wurde sozial phobie , ängstlich vermeidende persönlichkeitsstörung , posttraumatische belastungsstörung und ne depressive episode diagnosiert.

25.04.2011 14:37 • #17


Hallo,
kreisrunden Haarausfall hatte ich auch einmal. Nach einer gewissen Zeit war es wieder ok. Eine Glatze bekommt man m.W. deswegen nicht.

Es ist häufiger so, dass die erste Phase nach dem Klinikaufenthalt schlimm sein kann. In der Klinik ist man wie unter einer Käseglocke abgeschirmt. Die Erfolge zeigen sich meist erst nach einem halben Jahr. Dann kann man sagen, ob der Aufenthalt was brachte oder eben nicht.

Sind die in der Klinik therapeutisch nicht besonders auf dich eingegangen? Ok, dass sie nett sind, das ist nett. Es gehört zu einer erfolgreichen Therapie aber mehr.

Hast du zu Hause einen Therapeuten? Das wäre jetzt sehr wichtig.

25.04.2011 14:49 • #18


danke erstmal

ich kann mir aber nicht mehr vorstellen wieder in eine klinik zu gehen. und dort ein halbes jahr zu bleiben. das fällt mir viel zu schwer.

meine therapeutin in der klinik mit der ich zwei mal in der woche einen einzelgespräch hatte war sehr ruhig, sie ist mir irgendwie schüchtern vorgekommen.
und mein problem war und ist auch, das ich nicht über meine probleme reden kann.
wenn es mir schlecht ging konnte ich es dort nicht sagen. und bei mir ist es auch so, dass man nicht merkt das es mir schlecht geht. weil wenn man mich fragt wie es mir geht, kann ich nicht sagen das es mir schlecht geht.

einen therapeuten habe ich, leider muss ich jetzt zu einem anderen gehen, weil ich bei meinem alten therapeuten erst im august einen termin bekommen habe.
bei dem neuen habe ich am 12 mai einen termin.

ich weiß jetzt nicht wie es mit dem neuen therapeuten wird, da ich ihn ja noch nicht kenne.

25.04.2011 15:09 • #19


Das wird gar nix werden wenn Du weder in der Klinik noch beim Therapeuten Deinen Mund aufkriegst. Es rennt Dir keiner hinter her und es zwingt Dich niemand zu nix. Ich kanns nicht mehr hören . Alle sind Schuld, nur man selber nicht.

Ich war 3 mal in Langzeitherapie jeweils 6 Monate. Hätte ich mich nicht irgendwann geöffnet und über meine Gedanken und Probleme geredet säße ich heute noch mit Panik da.

Was ist denn los mit Dir ? Die eine Therapeutin ist zu schüchtern. Dabei wollte sie nur ganz zärtlich antasten damit Du Dich öffnest. In der Therapie waren alle sehr nett aber scheints nicht schüchtern genug weil Du dort den Mund nicht aufbekommen hast. Und nun ? Neue Therapeutin und dann ? Das Schweigen der Lämmer oder was ? Was macht die neue Therapeutin diesmal falsch ? Das sie für Dich neu ist ? Unverschämtheit von der Therapeutin oder ?

Du willst Hilfe also mußt Du denen auch was zum arbeiten in die Köpfe geben. Mit Schweigen und sich mit blödsinnigen Gedanken beschäftigen ob andere merken was ich denke oder nicht , ist doch Käse. Denk nicht mit anderen leuten Köpfen und mach Dich nicht von anderen abhängig. Sorry aber wenn es mir richtig beschisen geht ist mir das so was von egal was andere von mir denken das ich meinen Mund aufmache .

Ich kann auch sagen : Bitte helfen sie mir ich kann nicht mehr . da bricht mir kein Zacken aus dem Krönchen was ich eh nicht habe.

Was andere denken . Wenn ich das schon höre . Hilft Dir irgend einer wenn Du draussen bist und es Dir schlecht geht von denen ?? Nein ! Also denke nicht über andere nach sondern über Dich.

Nix gegen ne Runde Selbstmitleid. Aber irgendwann muss mans doch mal begreifen das es so nicht geht und Selbstmitleid nix aber auch gar nix bringt.

Betüdeln hin oder her. Alle versuchen es scheints mit Engelszungen. Nix nimmste an. Wie soll das denn dann funktionieren. Therapie ist kein Urlaub sondern harte Arbeit an sich selber und man bekommt nicht immer schöne Dinge zu hören.

Neuer Antrag und neu durchstarten. Was geht nu wieder nicht ? Welche Krankheit oder Ausrede gibts diesmal ? Krankenkasse zu ? Telefon kaputt oder kein Kugelschreiber.??


Wie willst Du denn lernen unter vielen Menschen keine Probleme zu bekommen wenn Du nicht unter viele Menschen gehst. Und wer Hunger hat muss n unmal in den Ess saal.

Mir hat früher mal jemand gesagt ich soll mich nicht so wichtig nehmen andere haben auch Probleme und ich bin nicht der Mittelpunkt des Universums das ich ständig jammern müßte.

Und das nachdem meine Geliebte, meine Mutter ,mein Kind 4 Wochen alt und eine Freundin von mir gestorben sind, und ich auf der Strasse gelegen habe . Und weißt Du was ? Der hatte so was von Recht !

Das möchte ich an Dich weitergeben. Hart aber herzlich

Statt Ritzen-wie wärs mal mit kämpfen statt zu jammern ?

Harte Worte . Ich weiss aber anders gehts scheinbar nicht. Ich bin kein Therapeut . Ich war selber betroffen und habe über 10ß bescheidene Jahre an Todesängsten und Panik gelitten und viel Schei..e erlebt. Auch mir ging es zum kotzen. Doch irgendwann muss man wieder aufstehen. 3 Therapien wahren weiss Gitt nicht einfach und kaum hatte ich eine fertig wieder jemand gestorben . Wieder Panik. Ich dachte auch es geht nicht mehr -ich kann nicht mehr und den ganzen Mißt. Und es geht doch.

Seit ca 20 Jahren Panikfrei. Alsio Steh auf und mach weiter und steck deinen Kopf nich wieder in den Sand und hör mit dem schei. ritzen auf. Rede über deine Probleme. Das erleichtert mehr als der Mißt.

Es gibt Millionen Frauen die z.B mißhandelt worden sind psychisch und sexuell . Die Kindheitsraumen hatten usw. Die Krebs haben zusätzlich oder sonst wass. Meinst Du Du bist die Einzigste auf der Welt die solche Probleme hat wie Du ? Ganz gleich welcher Art ?

Viele haben es geschafft. Haben sich geöffnet und alles verarbeitet und neuen Partner neue Wohnung -neiue Umgebung und neue Freunde gefunden.

In welche Schlange willste Dich den einreihen ? Nu haste Mal die Gelegenheit gehabt und den Mund nicht aufbekommen. Na dann aber nen neuen Anlauf und nochmal aber diesmal sprich .

Abgesehen davon gibt es auch Betreutes Wohnen wo immer ein Therapeut da ist. Du mußt nur wenn de mal fertig mit jammern bist Deinen Popo zu einer neuen Therapeutin bewegen und eiunen Antrag stellen.

Und nu Kopf hoch. Wird schon wieder. Ich meine es nur gut.

Würde mich freuen mal was positives von Dir zu hören. Ich meins nicht böse.

LG Oldie .

25.04.2011 15:45 • #20




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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf