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3

J

JustMe
Mitglied

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Sammelthema
Hallo,
Seit langem, genauer gesagt, seit 5 Jahren plagt mich ein Problem. Vielleicht ist jemandem der Begriff "Emetophobie" geläufig, also die Panik vor Erbrechen. Ich leide seit einigen Jahren darunter, es fing relativ harmlos mit 13 Jahren an, und hat sich bis heute extrem gesteigert.
Heute bereiten mir selbst die einfachsten Dinge fast unüberwindbare Schwierigkeiten, ich bekomme schon Zustände, wenn ich nur in einem Restaurant was essen muss, oder selbst wenn ich nur mal kurz zum Einkaufen soll. Ich gehe im Winter und Herbst nicht mehr ohne Handschuhe auf die Straße, weil ich Panik habe, dass wenn ich beispielsweise eine Bushaltestange anfasse, Viren oder bakterien drauf sein könnten, die mich krankmachen könnten. Ich schüttele anderen Menschen aus Prinzip nicht die Hand, aus Angst vor Bakterien.
Meine größte Angst ist, dass ich mich irgendwo an einer Magendarmgrippe o. ä. anstecken könnte. Seit einem Schulwechsel vor einem Monat ist meine Phobie so stark wie noch nie. Es bereitet mir wahnsinnig große Schwierigkeiten, in der klasse zu sitzen, ich bin innerlich ständig angespannt und kann mich kaum konzentrieren.
Vor einigen Tagen ist einer Klassenkameradin schlecht geworden, und sie hätte sich fast übergeben. Ich hatte so eine Panik, dass ich angefangen habe zu zittern und mir fast schwarz vor Augen geworden wäre.
Ich habe meine sozialen Kontakte aus diesem Grund stark eingeschränkt, soll heißen, dass ich eigentlich keine Freunde mehr habe (außer über Internet). Ich war bereits bei mehreren Psychatern, und werde nun eine ambulante Verhaltenstherapie anfangen. Die Pädagogin, die diese leitet, meinte allerdings, dass sie keine große Hoffnung hat, das meine Phobie mit einer ambulanten Therapie wegzukriegen wäre. Sie würde mich gern in eine Klinik schicken, bis ich da reinkomme, können allerdings einige Monate vergehen. Ich habe aber nun wieder Panik vor dieser Klinik, erstens sind da viele Essgestörte, die Bulimie haben und zweitens gehen in ner Klinik doch sowieso ständig Magendarmgrippewellen rum.
Ein anderes Problem ist, dass ich ab morgen für 4 Wochen von meiner Schule aus ein Praktikum in einem Kindergarten machen muss...Wenn ich das nicht tu, habe ich automatisch das Schuljahr nicht bestanden.
Ich hab nur schon wieder eine wahnsinnige Angst, dass ich mich dort irgendwie anstecken könnte....Ich weiß gerade gar nicht, was ich machen soll. Meine Eltern unterstützen mich so gut wie gar nicht, da sie mir nicht glauben, dass mich die Emetophobie sooo stark einschränkt
Ich hab einfach Angst, und weiß nichtmehr was ich machen soll. Das Praktikum dauert 2 Monate, und mir wird schon schlecht wenn ich nur dran denke.
Habt ihr vielleicht einen Rat, was ich machen soll? Wäre sehr dankbar...

Lg
JustMe

12.12.2024 #1


117 Antworten ↓
M

MADMAN
Gast

Morgen vivi

Eigentlich ist doch vollkommen egal wie es heißt, für jeden schei. gibt es Fachbegriffe, es ist nur Angst, egal wie man es nennt, bei dir ist es halt die Angst in der Öffentlichkeit zu kotzen, die wird erst weggehen wenn du dir sagen kannst "Na und, dann kotze ich halt, wen interessiert es?"

Genau diese Angst bewirkt das dir dauernd schlecht ist, du schaust den ganzen Tag in dich, und suchst ob dir auch wirklich noch schlecht ist, du verkrampfst dich und natürlich ist dir dann auch wieder schlecht, und da kommen wir zu deinem nächsten Problem, wenn man ständig in sich hört, nimmt man die Außenwelt nicht mehr so wahr wie sie ist, man fühlt sich nicht mehr zugehörig, wie auch man ist ja total in sich vertieft, gibt auch dafür tolle Fachbegriffe, aber egal, wichtig ist deine Aufmerksamkeit bewusst nach außen zu lenken, auf das Leben, auf dein Leben.

Akzeptiere das du Ängste hast, stelle dich ihnen jeden Tag jede Minute und sag dir schei. drauf ihr könnt mir Garnichts, geh raus, lerne neue Menschen kennen, und verschwende deine Zeit nicht damit dir zu überlegen wie andere auf dich oder das was du tust reagieren, Das ist dein Leben das einzige was du hast, du spielst hier die Hauptrolle, und du entscheidest ob es ein Drama wird, oder nicht.

Welcome

11.07.2014 05:45 • x 2 #78


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Emetophobie Austausch - Erfahrungen von Betroffenen

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S

Sunlight
Mitglied

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Hallo liebe Forenmitglieder.

Mir geht es wie vielen von Euch - eine halbe Ewigkeit lang glaubt man, man ist alleine auf der Welt mit seinem Problem und irgendwie nicht “normal” - und auf einmal schaut man sich im Internet um und findet direkt jede Menge Gleichfühlende.

Und direkt auch noch den richtigen Begriff - Emetophobie - wovon ich vorher gar nichts wusste, aber jetzt hat das Kind einen Namen und vielleicht kann man es gezielter angehen.

Bei mir hat sich die Lage ein kleines bißchen verlagert - weg von der Angst, selber zu brechen, als mehr dahin, dass es Menschen in meiner Umgebung tun.

Bei mir selber war es vor etlichen Jahren mal schlimm, eine extreme Phase, die sich etwa ein Jahr lang hingezogen hat und bei der Essen schon zur Qual wurde (vor allem abends, da ja wenn man was nicht verträgt oder krank wird, das meistens nachts auftritt oder zumindest hab ich mir das eingebildet). Wenn ich abends mal Hunger hatte, musste am besten sofort was fertig sein und mir vorgesetzt werden - die Zeit, etwas zuzubereiten, war schon oft zu lang und die Angst hat sich aufgebaut. Einladungen zu Festen mit phantastischem Buffet waren Tortur - oft bin ich in ein anderes Zimmer gegangen, um nicht damit konfrontiert zu werden. Und wehedem, ich hab mal was gegessen, was auch nur ein bißchen komisch schmeckte...
Die Phase hat sich dann irgendwann gelegt, und ich gehöre auch zu den Menschen, denen eigentlich nicht so schnell schlecht wird und die Male in meinem Leben, an denen ich mich übergeben musste, kann ich an einer Hand abzählen (und zähle immerhin schon 42 Lenze). Ich trau mich auch ins Flugzeug und sogar auf Achterbahnen - fast schon kurios - und mache auch Urlaubsreisen in die Ferne. Allerdings ist meine Reiseapotheke immer noch reichhaltig mit Magenmedizin bestückt - gerüstet sein für den Fall der Fälle.

Wie gesagt, schlimmer ist es jetzt für mich, andere Menschen dabei zu erleben - und da ist es auch noch differenziert - wenn jemand krank ist, ist es ein bißchen weniger schlimm, als wenn jemand unter Alk. steht, und bei Fremden oder auch mehr oder weniger Bekannten kann man ja noch eher “flüchten” - aber ganz ganz schlimm ist es für mich, wenn meinem Herzallerliebsten durch Alk. schlecht wird.
(Dafür kenne ich möglicherweise auch die Ursache - meine erste längere Beziehung war eine Katastrophe dahingehend, und ich hab viele schlimme Dinge mit diesem Menschen unter Alk. erlebt.)

Irgendwann war die Angst dann nicht mehr so gegenwärtig und ich hatte schon die Hoffnung, es würde gewisse Erlebnisse nicht mehr geben bzw. wenn doch, wäre ich mittlerweile alt und reif genug, um nicht mehr so sehr dadurch belastet zu werden.
Als es vor fast drei Jahren dann bei meinem jetzigen Partner (der ein wundervoller Mensch ist und unsere Partnerschaft ist bestens) eine kleine Entgleisung in der Richtung gab, kam die riesige Enttäuschung darüber, dass ich immer noch so darunter leide, mit einem Paukenschlag und direkt mit einem richtigen Panikanfall mit allem was dazugehört, Atemnot, Schwindel, Verkrampfung, Zittern...

Seitdem war mir bei jeder Gelegenheit, wo Alk. getrunken wird, ziemlich mulmig und mehr als anderthalb Jahre später gab es nochmal eine ähnliche Situation (wo aber noch andere Faktoren mitspielten, weil es ihm von vornherein nicht so ganz gut war an dem Tag, aber dennoch zählen für mich immer die Signale, wenn Alk. im Spiel ist) und seitdem hatte ich mich über die Feiern und sonstigen Events immer nur so hinweggeschleppt und war jedesmal erleichtert, wenn ich es überstanden hatte, ohne dass irgendwas passiert ist.
Aber jedes noch so kleine Zeichen versetzt mich in Angst und Schrecken - erste Anzeichen der Alk. wie leicht schleppende Stimme und ähnliches, Dinge die noch lange nicht bedeuten, dass es jemandem schlecht werden muss, versetzen mich aber doch in Panik, dass es ja passieren KÖNNTE.
Und jetzt kürzliche war wieder eine ähnliche Situation mit Hinweisen (zumindest für mich so gedeutet), dass es passieren könnte und da ist bei mir irgendwie der Faden gerissen und jetzt geht gar nichts mehr.

Hab mit meinem Partner darüber geredet aber es ist schwer, sich verständlich auszudrücken, dass man da wirklich Panik kriegt und dass es richtiger Horror ist. Kann man sich ja selber nicht erklären, was daran eigentlich so schlimm ist, aber so ist das mit den Phobien.

Klar kann man jetzt jeglichen Alk. auf Null fahren oder im Extremfall nirgendwo mehr dran teilnehmen. Aber das packt nicht das eigentliche Problem bei der Wurzel. Ich will mich auch nicht verkriechen, aber ihm auch nicht die Gläser B. in den Mund zählen oder ihn bei jeder Gelegenheit "ermahnen".
Andererseits kann ich auch nicht bei jeder Unternehmung darauf warten, wann es soweit ist, dass mal wieder was passiert, und auf jedes noch so kleine Signal lauern und voller Ungewissheit bleiben, ob es nun noch ein Jahr dauert bis zum “nächsten Mal” oder zwei Jahre oder fünf oder vielleicht auf überhaupt niemals mehr vorkommt. Das steh ich nicht durch.

Es belastet mich jetzt nicht so sehr in meinem normalen Tagesablauf, obwohl ich doch jeden Tag einige Male daran denken muss. Aber vor den Wochenenden baut sich erst Nervosität und dann richtige Angst auf.

Habe bis jetzt noch keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen - bisher war da eine Hemmschwelle, darüber zu reden.

Jetzt am Wochenende sind wir wieder unterwegs - ich glaube nicht, dass nach so kurzer Zeit wieder Gefahr besteht, dass “was passiert” - aber ich hab mich für alle Fälle mal mit den Rescue-Notfalltropfen versorgt.

War jetzt viel Text, ich hoffe, dass der Thread, den ich ausgewählt hab, überhaupt richtig dafür ist, und entschuldige mich nochmal für die Textlänge.

14.08.2008 19:04 • #42


Zum Beitrag im Thema ↓


Finchen
Hey JustMe,
ich hab genau das gleiche Problem wie du. Bei mir hat es eine Weile gedauert, bis ich selber drauf gekommen bin, dass es eine Emetophobie ist. Als Kind hatte ich beim Übergeben einen Erstickungsanfall und das hat sich scheinbar richtig tief ins Hirn gefressen. Einigen Jahre gings gut und seit zwei Jahren ist es wieder extrem. Mir gehts wie dir, wenn die große Magen-DarmVirus-Welle wieder anfängt. Mir graut es davor im Geschäft oder sonst wo Türklinken anzupacken und ich halte immer schön Abstand Letztes Jahr im Mai gings bei mir mit der Panikstörung los und ich konnte acht Wochen das Haus nicht verlassen. War die Hölle. Ich hab die Attacken bei jeder Gelegenheit bekommen. Als ich dann eine Therapie angefangen hab, wurde es kurz besser, aber richtig geholfen hat es auch nicht. Das Thema mit Klinik kenne ich auch. Da will ich auch nicht hin. Mittlerweile bin ich soweit dass ich denke, ich muss da allein wieder rausfinden. Der Therapeut ist schließlich nicht immer bei mir und ich muss mein Leben wieder in die Hand nehmen. Die Panik schränkt mich auch sehr ein. An manchen Tagen geht gar nix. Bei mir es es dann auch eher die Angst vor der Angst. Also nicht so speziell, dass ich Angst davor hätte, dass ich umkippe oder so.
Einen Tipp kann ich dir leider auch nicht geben, wie man als Emo wieder richtig klar kommt. Mir ist aber aufgefallen, dass wenn ich wenig getrunken hab, der Magen doch sehr empfindlich reagiert. Ist es bei dir auch so, dass dein Hirn sofort anspringt, wenn der Magen nur "piep" sagt?
Ich könnte auch ein paar Tipps gebrauchen und hoffe, dass hier noch mehr Emos sind

Lieben Gruß, Finchen

#2


J
Hi Finchen,

danke für die Antwort Das mit dem empfindlich reagierenden Magen ist bei mir genauso. Vielleicht irgednwie mit Kreislauf oder so...
Ich hab auch schon Angst vorm Winter Ich wünschte der wär schon vorbei... Ich fürchte mich schon immer das ganze restliche Jahr davor.
Was macht man eigentlich bei so einer Therapie? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die bei einer solchen Phobie wirkt.
Bei mir war die Panikgottseidank noch nie so schlimm, dass ich wochenlang nicht das Haus verlassen konnte...stell ich mir voll schlimm vor. Ich bin nur an manchen Tagen so down, dass ich nirgends hingehen kann.
Warum die Emo bei mir angefangen hat, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht...ich hatte noch nie ein schlimmes Kotzerlebnis...ich weiß gar nicht mehr wann ich das letzte mal gebrochen hab
Naja, vielleicht finden sich hier wirklich noch weitere Emo´s. Würde mich auch "freuen"

Lg
JustMe

#3


Finchen
Hallo JustMe,
ich hab die Therapie wegen der Angststörung im Allgemeinen gemacht. Das mit der Emo ist mir erst während der Therapie richtig aufgefallen und ich hab mich im Netz mal schlau gemacht. Bis dahin wusste ich noch nicht mal, dass es die Emo überhaupt gibt. Ich war immer der Meinung, dass ich die Einzige bin, die so bekloppt ist
In der Therapie hab ich gelernt, was im Körper so abgeht während einer Attacke und was man dagegen tun kann. Richtig gebracht hat´s mir nix. Deshalb versuche ich jetzt in kleinen Schritten wieder auf die Beine zu kommen. Heute Morgen war ich tatsächlich einkaufen und die Panik hielt sich in Grenzen. War trotzdem hinterher fix und alle.
Das tolle bei der Emo ist ja wirklich, dass man eigentlich weiß, dass man nicht kotzen muss, aber das scheint im Hirn nicht so richtig anzukommen. Vorhin hatte ich auch wieder ein Blubbern im Magen und schon gings los. Wie kann man das abschalten, dass man nicht mehr sofort auf alle möglichen Befindlichkeiten anspringt?
Ich drück dir für dein Praktikum ganz fest die Daumen Du schaffst das.

Lieben Gruß, Finchen

#4


J
Hallo Finchen,
danke fürs Daumendrücken, mein erster Praktikumstag war nicht so schlimm wie erwartet. (Hoffentlich bleibt das auch so)
Das ich an Emo leide, hab ich auch eher durch Zufall herausgefunden. Ich hab einfach mal meine Beschwerden in Google eingegeben, und dann kam ein Emetophobieforum. War schon ziemlich erleichternd zu wissen, dass man nicht die einzige ist, die Angst vor Erbrechen hat
Ehrlich gesagt dachte ich vorher auch, dass ich verrückt bin.
Glückwunsch übrigens zum erfolgreichen Einkauf
Bei mir ist die Emo anscheinend nicht ganz so ausgeprägt, zum Supermarkt zu gehen, macht mir nämlich nichts aus (meistens zumindest).
Ja...das mit dem "ich weiß dass ich nicht kotzen muss, hab aber trotzdem Panik davor", ist echt nervig. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich schon gedacht hab, mir eine MagenDarmgrippe eingefangen zu haben, oder was schlechtes gegessen zu haben, und wo sich dann herausstellte, dass ich NIX hab...Ich steiger mich dann auch immer voll in den Gedanken rein krank zusein, wenn ich nur mal leichte Bauchschmerzen hab oder Sodbrennen. Wie man das abschaltet, weiß ich leider auch nicht Ich versuch immer, mich mit allem möglichem abzulenken....was zu zeichnen, oder mit einem Buch oder sonstwas.
Meistens klappt das auch

Liebe grüße
JustMe

#5


Finchen
Hallo JustMe,

mensch, das freut mich, dass dein Praktikum gut angelaufen ist. Vielleicht lenkt dich das ja auch ein bisschen von deinen Problemen ab. Danke auch für die Glückwünsche wegen dem Einkauf. Heute kam allerdings der Rückschlag. Bin immer noch fertig.
Du hast beim Einkaufen keine Probleme? Cool. Wie machst du das? Ich würde auch gerne mal wieder richtig shoppen gehen, ohne ständig an die Angst zu denken. Die letzten Jahre konnte ich das auch, trotz Emo, bis letzten April und seitdem gehts nicht mehr, aber ich werde mich irgendwie durchbeißen müssen. Ich will mein Leben wieder genießen können!

Lieben Gruß, Finchen

#6


B
hallo ihr zwei ,
also ersteinmal möchte ich sagen das ich total froh bin endlich mal jemanden gefunden zu haben der genauso doof ist wie ich (ist natürlich nicht böse gemeint).
aber ich denke ihr werdet mir zustimmen das diese gedankn wir da ab und zu haben eigentlich ganz schön bescheuert sind insbesondere das man ja weis das eigentlich nichts ist:)
also bei mir hat es auch erst so angefangen das ich arnicht mehr vor die tür gehen konnte weil ich permanent das gefühl hatte jeden moment in ohnmacht fallen zu müssen
ich konnte echt garnichts mehr machen ..........zeitweise war ich echt glücklich, dass ich überhaupt mal unten auf dem hof auf einer bank sitzen konnte:)
nun ja ich habe mich dann eben da durchgeboxt....denn ich bin aus eigener erfahrung der meinung, dass einem ärzte nicht viel helfen können......man muss es selbst wollen.
nun ja als ich das dann überstanden habe kam die emethophobie immer mehr zum vorschein.
aber ich war von natur aus schon immer ein sehr fröhlicher und lebensfroher mensch und mädels:lasst euch die niemals nehmen, bei einer solchen erkrankung darf man diese lebensfreude nie verlieren

ich würde mich mega doll freuen wenn ihr mir einfach mal was schreibt oder so:)

ach und an just me: mach dir keine sorgen bei den vielen süßen kindern vergisst du deine gedanken eh ganz schnell ......ich wünsche dir ganz ganz viel glück............ich weis das(hab selber ein praktikum im kindergarten hinter mir)

#7


G
Hey beverly,

du sprichst mir aus der Seele. Ich war damals auch schon froh, wenn ich es überhaupt bis in den Garten geschafft habe und schon diese Kleinigkeit mich große Überwindung gekostet hat.
Ich geb dir auch Recht: Wir sind echt bekloppt Man darf nur den Humor nicht verlieren. Auch wenns manchmal echt schwer fällt.

Gruß, Finchen

#8


G
Hi Ihr,

jetzt muss ich auch mal wieder was schreiben

Wenn ich mir eure Beiträge so durchlese, denke ich, dass die Phobie bei mir sogar noch relativ erträglich ist. Ich habe wie gesagt keine Probleme, mal in die Stadt zu fahren, oder Einkaufen zu gehen. Weshalb, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht genau. Klar wird mir mulmig wenn ich in der vollen U-Bahn steh, und überall um mich herum Leute rumhusten...Aber naja, ich versuche halt, möglichst nichts mit bloßer Hand anzufassen, und mir vor allem nicht ins Gesicht zu langen. Außerdem wasch ich mir sofort, wenn ich heimkomm die Hände.
Die Chance, sich da irgendwo anzustecken, ist ja eh relativ gering. Am liebsten daheimbleiben würd ich nur, wenn ich ganz speziell von Mdg hör, egal ob von Bekannten, im TV oder als Bericht in einer Zeitung. Das ist vorallem im Winter immer doof...aber meistens schaff ich es trotzdem irgendwie, rauszugehen. Ich freu mich schon wieder auf die nächste Noro-Welle, die die Medien dann wieder ausschlachten werden

Liebe Grüße
JustMe

#9


S
Vielleicht solltest du einmal Neurofeedback ausprobieren. Dein Gehirn gerät einfach in einen unstabilen Zustand und kommt da nicht so leicht wieder raus. Da kannst du deinen Verstand noch sehr bemühen. Das kriegst du allein damit nicht geregelt. Es sind die Regler im Gehirn, die verrückt spielen. Durch Neurofeedback kann man die Ursache behandeln, also letztlich für eine bessere Regulation der Vorgänge im Gehirn sorgen.
Bei vielen Angststörungen hat sich Neurofeedback schon bewährt. Vielleicht kriegst du es nicht ganz weg, aber eine erhebliche Linderung dürfte drin sein.
Ich habe selbst schon einige Menschen mit Prüfungsangst behandelt. Die Erfolge sind wirklich enorm. Also mein Vorschlag: suche dir einen guten Neurofeedbacktherapeuten und mache mal so 20 Sitzungen. Du wirst sehen, wie das wirkt.

Besten Gruß
Sol

#10


gittimey

Emetophobie?

Wer kennt diese Angststörung und ist auch davon betroffen?
Ich habe jetzt das erste mal davon gehört und war froh, dass meine Angststörung wenigstens einen Namen hat.
Ich leide seit Ewigkeiten darunter und habe noch nie darüber gesprochen, da ich mich schäme .
Vieleicht kann mir jemand helfen.
Danke

#11


gittimey
Diese Angststörung hat einen Namen! Wußte ich bisher nicht und bin jetzt froh darüber. Leider glaube ich, das es da weniger Betroffene gibt.
Wenn ja, würde ich es gerne wissen.
Es ist eine furchtbare Angsststörung, die sich auch durch mein ganzes bisheriges Leben gezogen hat. Darüber habe ich noch nie mit jemandem gesprochen, auch meiner Familie nicht. Neben meiner panischen Angst vor Knallgeräuschen ist das die 2. und für mich eigentlich die Schlimmste, unkontrolliebar .

#12


W
wünsche dich hier willkommen...

kannte mal jemanden aus der klinik die das hatte, ... aber ich selber leide nicht darunter...
brauchst dich nicht dafür zu schämen!!
jeder mensch hat vor etwas angst bei uns ist es nur etwas anders... stärker ausgeprägt...
darf ich dich fragen, wovor du dabei genau angst hast??

lg

#13


S
Ich bin auch betroffen, dachte ich bin die Einzigste auf der Welt, noch nie darüber geredet, seit Febr. weiß ich, das meine Angst einen Namen hat.
DU BIST NICHT ALLEIN!

Maja

#14


F
Hallo ,
erstmal finde ich auch das du dich für deine Angst überhaupt nicht schämen musst!!Wir haben hier doch alle Ängste und es ist doch egal ob man Angst vorm umkippen ,vor dem Herzinfarkt oder vor dem übergeben hat..jeder hat hier seine bestimmten Angstvorstellungen aber wir sitzen alle in einem Boot ganz liebe Grüsse von Finchen

#15


Y
Hey

ich denke ich habe endlich einen namen für den mist gefunden.
leide seit etwa 2 jahren darunter und wusste bis heute nicht das dies ein namen hat. ich habe viel drüber gesprochen weil es anders auch oft nicht ging. ich musste schon oft sehr gute freunde oder sogar meinen freund alleine spucken lassen ohne das ich helfen konnte weil ich selber nur beim geräusch wie erstarrt bin. habt ihr vielleicht ein paar tipps was man tun kann damit man wieder besser leben kann?

liebe grüße
Yvi

#16


A

emetophobie hilfe!!!

hallo ich heiße anna bin erst 15 und habe schon seit 5 jahren emetophobie
mit 10 kam ich in eine klinik doch da sagten die ärzte ich hätte magersucht obwohl ich damals gar nicht wuste was das ist
naja nach dem krankenhaus gings es mir trozdem besser doch im winter 2005 hatte ich eine magen darm grippe und danach hatte ich wieder die angst bis jetzt doch es wird immer schlimmer und mir ist ständig übeln ich weiss nich mehr was ich machen soll kann mir jemand helfen bitte bitte
gruss anna

#17

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L
Liebe Anna,

es tut mir leid, dass Dir bisher noch niemand geantwortet hat. Du bist erst 15 Jahre alt und hast schon soo einen großen Leidensdruck. Weiß denn irgendjemand von Deinen Ängsten? Deine Eltern oder Freunde? Bist Du deshalb in Therapie?

#18


S
hallo anna!

rede unbedingt mit deinen eltern darüber, oder geh zu deinem hausarzt und erzähl im das ganze es kann dir geholfen werden du musst dich nur trauen was zu sagen!
alles gute halt uns auf dem laufenden!
lg

#19


M
Hi ihr,
ich leide seit ein paar Jahren sehr darunter, weil ich Panik habe, dass sich jemand in meiner Gegenwart erbricht oder ich selber vor anderen Leuten erbrechen muss. Schlimm ist es vorallem, wo viele Menschen sind z.B. in der Stadt oder U-Bahn, Bus... Fliegen würd ich mich nie trauen, weil da kann ich nicht wegrennen, wenn jemand sich übergibt und dann vielleicht noch neben mir in eine Tüte.
Wenn ich meiner Freundin davon erzählt habe, konnte sie es einfach nicht verstehen, warum ich jeden Tag daran denke.
Wenn ich z.B. auf ein öffentliches Klo gehe denke ich manchmal vielleicht bricht da jemand oder wenn jemand in meiner Gegenwart blöd hustet oder so was, dann könnte ich schon wegrennen.
Mich stört das Geräusch, der Geruch und das Erbrochene.
Was mich am meisten belastet ist, dass ich mir deshalb große Sorgen wegen einem eigenen Kind mache. Wie soll ich das nur schaffen?
Melli

#20


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Prof. Dr. Borwin Bandelow
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