hallo,
ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich bin zu sehen, dass ich nicht ganz alleine auf der welt bin mit meiner angst. ich war bis zum heutigen tag immer der meinung, dass ich die einzige bin.
mir geht es genau so wie melli oben beschrieben hat, ich dachte echt, da hat jemand für meine gedanken aufgeschrieben.
ich würde auch so gerne endlich eine kleine familie gründen, aber schon beim gedanken daran, dass meine kind spucken könnte packt mich das *beep* grausen.

eigentlich dachte ich, dass ich mit dem problem mittlerweile zumindest im alltag ganz gut umgehen kann, aber da hab ich heute einen herben rückschlag erlitten. mein freund hat sich einen magen-darm-virus eingefangen und spuckt und ich sitze in unserer gemeinsamen wohnung und weiß weder ein noch aus. ich habe so angst, dass ich mich anstecke!

vielleicht liest meinen beitrag ja jemand, der mir einen tipp geben kann, wie man so eine situation einigermaßen gut hinter sich bringt.

LG Susi

23.06.2008 21:14 • #21


hallo ihrs

ich bin ebenfalls emetophobikerin und neu hier. hab mich im vorstellungforum kurz vorgestellt.

ich weiss seit ca 1 1/2 jahren, dass ich nicht allein bin. es war ein schock, dachte ich doch bis zum dem zeitpunkt, kein mensch auf dieser welt habe so eine komische phobie. ich konnte sie nicht mal wirklich richtig erklären und bin sehr froh gewesen, meinen verwandten und bekannten endlich genau beschreiben zu können, was mit mir u.a. nicht stimmt.

ich war dann auch im emo-forum, aber das war für mich zuviel konfrontation. ich bin regelmässig in panik-attacken ausgebrochen, daher habe ich mich dort nicht mehr sehr viel blicken lassen.

27.06.2008 12:53 • #22


huhu,

ich bin seit 18 jahren davon betroffen und habe wohl alle schweregrade schon durchgemacht..

von dem emetophobieforum würde ich allerdings abraten, die helfen sich dort meistens nur gegenseitig, sich nochmehr runterzuziehen, jeder der mal was hilfreiches beiträgt wird sofort geknechtet

15.07.2008 20:41 • #23


Huhu,
hier ist noch eine. Ich habs zwar momentan so unter Kontrolle, dass ich nicht stündlich daran denken muss, aber wirds mir nur bissel übel knall ich mir ne Vomex rein und gut ist. Vermeide auch sämtliche Sachen die Uebelkeit hervorrufen könnten.

20.07.2008 17:56 • #24


hallo liebe emos

ich habe da eine idee, von der ich aber nicht weiss, wie man sie umsetzen kann.

unser problem ist ja, dass wir die übelkeit total überbewerten - schon das kleinste bisschen macht uns angst. es könnte ja schlimmer werden...

ich frage mich also gerade, wie man lernen kann, die übelkeit anders zu werten und mit ihr umzugehen. das problem ist, dafür müsste sie ja vorhanden sein - kontrollierbar vorhanden. d.h. man müsste sie auslösen können (ohne dass einem gleich hundeelend wird). aber wie löst man emo-übelkeit aus? dass es emo-übelkeit ist, wäre ja sehr wichtig, damit wir lernen, diese übelkeit zu vertreiben, die ja nur durch unsere angst ausgelöst wird.

hat jemand eine idee dazu? der beitrag mag sich komisch anhören, aber ich denke, dass das ein weg wäre.

liebe grüsse

leaina

21.07.2008 08:54 • #25


Huhu,

bei mir wird die Übelkeit durch die Angst ausgelöst..

Also, an etwas denken was mir Angst bereitet ( brechen) reicht da meist schon aus.


Es gibt einige Anzeichen die die psychische Übelkeit von einer "richtigen" unterscheiden:


- Die Übelkeit kommt und geht Schubweise und wechselt sich häufig mit Hungergefühl

- Man kann problemlos an sein Lieblingsessen denken

- Man kann essen "riechen"



Ich habe mittlerweile sehr gut im Griff, ob es psychische Übelkeit ist oder nicht...
Ich führe Tagebuch darüber, und kann meistens auch zusammenhänge mit dem Alltag herstellen..

21.07.2008 09:52 • #26


nun, ich habe das problem, dass ich auch einen gereizten magen (magenschleimhautentzündung plus reflux) habe. das mag stressbedingt sein, weise ich nicht von der hand, hat dann aber mit emo-übelkeit wenig gemeinsam - ausser meine panik .

dass mir wirklich physisch übel ist, und ich schwierigkeiten mit dem vertragen von lebensmittel habe, gehört also irgendwie mit dazu.

der punkt ist ja, die übelkeit anders zu bewerten... ob nun physisch oder psychisch bedingt. natürlich könnte ich übelkeitserregende sachen essen, aber ich würde doch lieber mit emo-übelkeit als mit einer tatsächlichen magenverstimmung üben .

komische idee?

21.07.2008 13:47 • #27


Hallo,

ich hab mich hier mal angemeldet, weil ich gesehen habe, dass es zu dem Thema Emetophobie einen Thread gibt. Und es tut so unglaublich gut, zu lesen, man ist nicht die einzige Person mit dieser Phobie.

Ich habe sie seit ungefähr zehn Jahren, bin jetzt 20. Aber so richtig ausgebrochen ist sie jetzt erst vor einem Monat ungefähr. Seitdem leide ich unter Panikattacken, sowas wie Bahn fahren geht gar nicht mehr oder einkaufen. Mein Problem beim Erbrechen ist der Würgereiz, vor dem ich mich fürchte und natürlich, dass andere mich sehen könnten. Ich war bei einem Psychotherapeuten und der hat gesagt, ich solle es drauf ankommen lassen.

Im Grunde genommen suchen wir uns nämlich unsere eigenen Waffen (bei mir bestehen die aus: Homöopathischen Tabletten, Tee, Wasser, sich hinlegen, sich nach vorne beugen), mit denen wir die Angst unterdrücken. Und dadurch wirds nur schlimmer.

Ich habe zum Beispiel auch sehr stark abgenommen, weil ich Angst habe, wenn ich was esse, könnte ich brechen. Inzwischen weiß ich aber, wenn ich nichts esse, kann das gerade wegen Unterzuckerung zu Übelkeit führen.

Zitat von susi79:

eigentlich dachte ich, dass ich mit dem problem mittlerweile zumindest im alltag ganz gut umgehen kann, aber da hab ich heute einen herben rückschlag erlitten. Mein Freund hat sich einen magen-darm-virus eingefangen und spuckt und ich sitze in unserer gemeinsamen wohnung und weiß weder ein noch aus. ich habe so angst, dass ich mich anstecke!

vielleicht liest meinen beitrag ja jemand, der mir einen tipp geben kann, wie man so eine situation einigermaßen gut hinter sich bringt.

LG Susi


Das habe ich auch vor ein paar Monaten mit meinem Freund durchgemacht, hab mich aber zum Glück nicht angesteckt. Vielleicht hilft dir ein Magen- Darm- Virus, die Angst davor zu verlieren. (Ich weiß, das ist nicht die Antwort, die du hören wolltest...)

Ich weiß nicht, wie schlimm es bei euch ist. Aber bei ich kann einem nur raten, dass man sich Hilfe holen sollte. Das wird nicht jeder verstehen, mein Umfeld reagiert unterschiedlich darauf. Auch ich mache mir Gedanken, wie ich später mal ein Kind bekommen soll. Und wie es im allgmeinen weiter geht. Aber den Schritt, zum Beispiel Bahn zu fahren, muss ich selber wagen. Den Mut muss ich selber aufbringen.

Aber wie gesagt, schön zu wissen, dass man nicht allein ist. Ich kam mir schrecklich albern vor. Aber jetzt weiß ich, dass ich mich nicht schämen brauche für meine Angst.

23.07.2008 20:09 • #28


Ich gehöre auch dazu.

Wußte bis vor kurzem gar nicht das man sowas als Krankheit bezeichnet. Habe erst hier durch das Forum erfahren das es dafür einen Namen gibt.

Ich bin jetzt 26 Jahre und leide schon seit meiner Kindheit darunter. Bis jetzt habe ich mit noch niemanden darüber gesprochen. Mir ist es einfach peinlich.

Durch diese Krankheit bin ich eigentlich sehr eingeschränkt. Habe oft Angst zu essen weil ich denke mir könnte schlecht werden und ich esse auch kaum wenn andere Leute um mich sind.

Bis vor kurzem ging es mir eigentlich gut und ich habe nicht so oft daran gedacht. Aber seit März leide ich an Panikattacken und die haben das ganze wieder verstärkt.

24.07.2008 14:06 • #29


Mit dem Essen habe ich auch große Probleme. Das möchte ich als erstes in den Griff bekommen, denn ich seh schon ziemlich mager aus. Das macht sich ja auch auf die ganze Erscheinung bemerkbar, man ist blass und wirkt einfach kraftlos auf andere.

Heute war ein bisher recht guter Tag.

@polarbär, mir war das auch lange peinlich und ich kam mir albern vor. Aber such dir jemanden, den du dich anvertrauen kannst. Mit dem Forum hier ist es ja schon ein erster Schritt. Aber ein Mensch aus deinem unmittelbaren Umfeld, der für dich Verständnis aufbringt, kann dir bestimmt noch mehr helfen und dir vielleicht gerade bei deinen Panikattacken helfen.

24.07.2008 17:38 • #30


Huhu, bei mir ist es so, das wenn ich dann einmal gebrochen habe, es garnicht als so schlimm empfinde... Hatte vor 5 Jahren das letztemal Magendarm und konnte das hinterher komischerweise sogar provozieren das Erbrechen..

Aber der komplette Zusammenbruhc kam, als mir jemand in der Bahn vor die Füße k***e
Das war letzten September..
Da fings bei mir auch an, dass ich aufhörte zu Essen aus Angst.. ich wog letzten Januar nurnoch 45 Kilo und bin 1.72.. Das war ganz schön hart.. Mittlerweile habe ich aber wieder 52 Kilo drauf

Ich habe mich einfach konfrontiert damit.. Ich habe gegessen und der Körper hat sich gemerkt, dass nix passiert wenn man isst.. Auch wenns am Anfang schwer ist, es lohnt sich ein paar Tage Kampf in Kauf zu nehmen..


Das wird schnell gefährlich und treibt einen in eine Art Magersucht..
Deshalb kann ich nur inständig darum bitten: ESST

24.07.2008 18:00 • #31


@polarbär, mir war das auch lange peinlich und ich kam mir albern vor. Aber such dir jemanden, den du dich anvertrauen kannst. Mit dem Forum hier ist es ja schon ein erster Schritt. Aber ein Mensch aus deinem unmittelbaren Umfeld, der für dich Verständnis aufbringt, kann dir bestimmt noch mehr helfen und dir vielleicht gerade bei deinen Panikattacken helfen.[/quote]

Ich habe mit meinen Freund darüber geredet als ich wußte das es eine Krankheit ist. Er kann es aber nur sehr schwer verstehen. Wegen der Panikattacken bin ich ja auch in Therapie aber bis jetzt konnte ich noch nicht über das Problem reden.

25.07.2008 14:18 • #32


kleine mami
hallo emos!

ich bin auch ein hart emo, bei mir ist es wirklich so schlimm das ich kaum noch aus dem haus komme. emo bin ich schon immer gewesen aber komischer weise ist es erst seit einem halben jahr super schlimm bei mir.

ich esse aber ganz normal und nehme trotzdem ab.

zum thema kind: ich hatte mir die frage auch immer gestellt, was ist wenn dein kind mal spucken muss, schaffst du das?

ich hab mir dann aber gesagt, wenn mein kind dann wirklich mal spuckt ist es sicher nicht an 365 tagen im jahr.

ich hab dann abgewogen, will ich wirklich auf ein eigenes kind verzichten nur weil es ja mal spucken könnte? NEIN! und wenn es wirklich hart auf hart kommen sollte ist im notfall ja auch noch mein mann da der mir dann hilft.

seht die schönen dinge an einem kind. ich werdet sehen das es wirklich das alles schönste ist.

mein kleiner wird jetzt im nov. 4 und er hat bisher einmal in seinem leben gespuckt und das aber ordentlich.

mein mann war natürlich nicht da, aber ich hab es fast alleine geschafft. hab dann aber nachher doch noch meine mum dazu geholt.

denkt immer daran 365 tage hat das jahr und selbst wenn das kleine einmal im jahr eine mdg bekommt werden wir auch das überleben.
es ist wirklich zu schön ein kind zu aben denn mein kleiner der gibt mir so viel kraft. wenn er nicht wäre würde ich warscheinlich gar nicht mehr aus dem bett kommen.

ich kann zwar nicht so wie andere mamis immer zur selben zeit auf dem spielplatz sein, aber ich denke das es meinem kleine a nichts fehlt. einmal am tag schaffe ich es immer und wenn es nur für eine stunde ist. bei super schönen wetter sind wir dann auch in unserem garten wo er alles hat.

verzichtet nicht wegen der emo darauf lasst die emo nicht die überhand bekommen. ihr ärgert euch nur wenn ihr älter seit und es euch wieder besser geht und keiner ist da der dir mal sagt, mami ich hab dich ganz doll lieb. allein dieser satz macht mich imer unheimlich glücklich und stolz.

liebe grüße jule

07.08.2008 15:22 • #33


Hallo ihr Lieben,

ich wusste auch nicht, dass es für diese Sache einen Namen gibt, geschweigedenn, dass es überhaupt eine Phobie ist.

Bei mir ist es so, dass ich Angst habe überhaupt zu brechen. Daher habe ich eventuelle Faktoren einfach ausgeschlossen (z.B. zu hoher Alk., ja da wird einem ja auch schwindelig und so). Wenn ich tatsächlich brechen muss, ist das der absolute Horror und jedesmal muss ich dabei heulen (ja hört sich total panne an, ist aber so).

Wenn meine Katzen ihre sorgfältig abgeputzten Fellreste mal wieder rauswürgen, kann ich das nicht wegmachen. Mein Freund hilft mir da aus. Wenn er nicht da ist....tja da muss ich halt durch und prompt fange ich auch an zu spucken. Besonders gut wenn man noch nix gegessen hat (und die kleinen Stubentiger überlegen sich das mit dem Spucken ja meist nachts).

Im Flugzeug, Zug, Auto habe ich auch total Angst, dass ich mal brechen muss, allerdings weiss ich nicht genau, was da am Anfang steht: Die Angst brechen zu müssen oder die Angst vor der Angst brechen zu müssen....irgendwie ist das so eine Art Teufelskreis.

Über Kinder hab ich auch schon nachgedacht und frage mich, wie ich das schaffen soll, falls das Kind mal krank ist und brechen muss...


Aber ehrlich gesagt, ich wusste nicht, dass das ne Phobie ist, ich dachte das wäre so ne Macke von mir...wieder mal so typisch ich eben...

Lange Rede kurzer Sinn, es wäre doch interessant, was die Ursache des Ganzen ist, damit man das Übel beim Schopfe packen könnte. Gibt es da irgendwelche Vorgeschichten, wie z.B. Essstörungen oder so? Oder war es auf einmal da?
Ich weiss für mich zumindest, dass es damals angefangen hat, als mein erster Freund mich verlassen / betrogen hat und ich innerhalb von 2 Monaten 11kg abgenommen habe, weil ich nix essen konnte.
Danach musste ich mir das erst wieder antrainieren, d.h. so lang essen, bis ich nicht mehr konnte und den Rest eben stehen lassen...bloss nicht reinwürgen, sonst kommt es wieder raus. Damals war ich mal zu Besuch bei den Eltern von meinem neuen Freund und musste was liegenlassen. Die waren echt tödlich beleidigt, aber ich konnte denen das einfach nicht erklären, weil ich mir so blöd vorkam. Und seitdem habe ich das.

Kann ja sein, dass es bei euch auch so ein "Schlüsselerlebnis" gab.

07.08.2008 16:51 • #34


hello again SchneeEule

so trifft man sich wieder .

ein wirkliches schlüsselerlebnis ist mir nicht bekannt. ich fand erbrechen schon als kind übermässig eklig und jede szene hat sich in meinem kopf verankert. auch konnte ich nie sagen, mir sei schlecht, denn ich wollte mich nie übergeben.

mit meinem psychiater habe ich aber erarbeiten können, dass sehr viel davon mit meinem früh verlorenen urvertrauen und meiner mutter zu tun hat. er geht davon aus, dass ein sehr starker raucherhusten komininiert mit alkohlgenuss meiner mutter, was oftmals zur magenentleerung bei ihr geführt hat, bei mir sehr früh massive ekelgefühle ausgelöst hat.

bis 16 war da einfach nur die angst, dass ich mich übergeben könnte oder jemand anderer in meiner umgebung. heftige angst, aber keine panik. mit 16 hat sich dann die emo mal für einige monate niedergelassen, ist dann aber wieder verschwunden.

so richtig hat sie ihren einzug mit 21 in mein leben gefunden. ich musste mich damals aus übergeben, weil ich irgendetwas nicht vertragen hatte. das erlebnis war für mich derartig schlimm, weil ich dachte, ich sterbe und ersticke, dass von dort an die angst einzug gehalten hat. aber sie hat das nicht offensichtlich gemacht sondern durch magenbeschwerden. ich konnte nicht mehr essen, ständig magenkräpfe, übelkeit, völlegefühl.

bald habe ich mich nicht mehr an anlässe getraut, die weiter entfernt sind. aber bis vor fünf jahren, lebte ich zwar immer unter stress und immer mit der angst, aber doch recht normal. dann kam der zusammenbruch. starke depression, die ich nach ca. drei jahren losgeworden, dafür hatte die phobie jeden platz der welt. es wurde immer schlimmer. naja, und da steh ich heute:

fast 1/4 jahrhundert emo - und bei meinen ersten kläglichen versuchen, wirklich etwas gegen sie zu machen.

alles liebe

saorsa

07.08.2008 17:36 • #35


Huhu Saorsa,

ja das hört sich echt schwierig an und bei mir ist das Ganze nicht so fest verankert, jedenfalls bis jetzt nicht. Was sagt denn der Psychiater, wie man so etwas angehen kann?

Momentan versuche ich solche Situationen zu vermeiden, es sei denn es geht nicht anders. Ich habe schon Angst vor dem nächsten Flug im September. Wobei sich bei mir noch so eine Art Panikattacke dabei dazugesellt, wobei ich davor Angst habe, nicht schnell genug auf die Toilette zu kommen oder aus dem Flugzeug zu kommen, wenn es "erforderlich" wäre.
Ich hab mir jetzt sog. Notfall-Tropfen geholt, die aus diesen Bach-Blüten bestehen. Mal sehen ob es was hilft.

Aber prinzipiell versuche ich trotzdem mein Leben zu leben und trotz Angst die Situationen irgendwie durchzustehen, weil ich sonst meine Family gar nicht mehr besuchen könnte. Und das ist für mich ne grosse Motivation, dann doch in den Flieger zu steigen (auch wenn es sein könnte, dass ich mal ne Tüte benutzen muss).

LG SchneeEule

08.08.2008 07:30 • #36


Hey,

was bei mir im Moment is, dass ich egal wo ich bin, immer nach ner Gelegenheit suche, falls ich brechen muss dies nicht aufn Boden z machen.. zb immer ne Tüte dabei haben und so..

kennt das jemand von euch auch? ^^

08.08.2008 12:25 • #37


ja, das kenne ich auch... musste diese tüte aber letztens zweckentfremden, weil beim einkaufen die verpackung von einem pudding geplatzt ist und mir der alle anderen einkäufe verschmiert hätte. seitdem laufe ich ohne tüte rum. bis eben zu diesem posting hatte ich gar nicht mehr daran gedacht, dass ich keine dabei habe , was mir eigentlich jetzt bewusst vor augen führt, dass ich sie nicht brauche.

08.08.2008 12:34 • #38


Ja, das kenne ich auch. Ich habe auch immer ein paar Tüten in der Tasche. Am schlimmsten finde ich es wenn ich bei irgendwelchen Leuten bin oder in Arztpraxen die so tolle Teppiche liegen haben. Da bekokmme ich dann schon immer richtig Panik bei dem Gedanken was ist wenn ich jetzt brechen muß und den tollen Teppich dreckig mache.

Ich glaube zu wissen durch was ich ein Emo geworden bin. Alles fing ja schon in der Kindheit an. Meine Oma machte mir mal Essen was ich nicht mochte. Ich mußte es trotzdem essen und mir war den ganzen Tag schlecht. Dann mußte ich mich übergeben und habe es aber nicht mehr auf die Toilette geschafft sondern den ganzen Flur vollgemacht. Da habe ich dann so richtig Ärger bekommen. Glaube für mich war das das Erlebnis was mich so fertig gemacht hat. Dazu kam dann immer noch das mein Vater beim essen sich häufig so verschluckt hat das er hinterher würgen mußte und auch oft gebrochen hat.

Mir ging es jetzt eigentlich jahrelang gut und ich habe auch nicht mehr daran gedacht. Habe sogar eine Tochter bekommen und selbst in der Schwangerschaft ging es mir super. Ich hatte noch nicht einmal Probleme damit wenn sich meine Tochter übergeben mußte.

Seit ich jetzt aber an den Panikattacken leide ist es wieder schlimmer geworden.

08.08.2008 13:44 • #39


Was mir noch aufgefallen ist...

Wenn ich mal erbrochen habe, fand ich das dann garnicht so schlimm in dem Moment..

08.08.2008 19:30 • #40




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Prof. Dr. Borwin Bandelow