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201012.08




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hallo zusammen

ich war immer ein sehr spontaner mensch, bin oft übers we weggefahren, oder hab viel unternommen, aber nun ist alles anders.....

kurzversion meines letzen jahres:

ich habe seit letztes jahr 31.7.2009 diese angst.
ich habe mich abends an einem stück pizza verschluckt, bin panisch aufgestanden, in den flur gerannt, habe nach luft gerungen, mich im spiegel gesehen.....panik panik panik, mein freund hat mir auf den rücken gehauen usw und irgendwann bekam ich wieder luft. keine ahnung, ob ich das stück runtergeschluckt habe oder es ausgespuckt habe, da kann ich mich nicht mehr dran erinnern.
an dem abend hab ich nichts mehr getrunken oder gegessen.
am nächsten morgen wollte ich bei meinen ellis frühstücken, machte mir ein brot und bin dann mit meiner mom u den hunden rausgegangen, wollte unterwegs essen. habe abgebissen, aber ich konnte es nicht runterschlucken... BLOCKADE!
ab da fing es an... ich hab den ganzen samstag nichts mehr gegessen und getrunken.
sonntag wollte ich dann ein glas wasser trinken...panik kam hoch...konzentriert...blockade, direkt ausgespuckt, die angst war zu groß das wieder das gleiche passiert wie mit der pizza....
habe ab dann nur noch pudding (nur bestimmte sorten, die eine bestimmte konsitenz haben) gegessen.
habe meiner mom usw erstmal nichts gesagt, wollte nicht das sie sich sorgen macht.
bis ich zusammengeklappt bin u es mir absolut mies ging.
bin weiter arbeiten gegangen...es war so schwer nichts zu trinken u essen auf arbeit....
eine woche später sind wir zu grillen eingeladen worden...bin mitgegangen u habe einfach gesagt, dass es mir vom magen her nicht gut geht, deshalb esse ich nichts.
naja, zwei stunden später als ich mir eine Zig. angemacht habe wurde mir soooo schlecht, das dies meine letzte war. (ich habe 15 jahre geraucht und ca ne big box am tag). aber ich hatte auf einmal solche angst, dass ich an diesem rauch ersticke und das er in die falsche röhre gelangt. das ist er einzige positive nebeneffekt...

ich hatte dann bis ca januar ungefähr 10kg abgenommen, ich hatte nur noch 49kg gewogen. mittlerweile wiege ich fast wieder 60kg;-)

habe viele höhen u tiefen in diesem jahr jetzt erlebt (mehr tiefen), und auch viel viel ausprobiert. ich habe immer gedacht, ich bekomme es alleine in den griff...
z.b.
-gesprächstherapie (privat bezahlt, in der 5.stunden meinte die dame, dass ihr das ganze doch eine nummer zu gross ist, ich sollte mir doch lieber jem. anders suchen)
-wingwave (viel geld ausgegeben (fast ca 1000eu, leider hat es nicht geholfen)
-hypnose (bei zwei verschiedenen, hat leider nicht geholfen, nur mein geldbeutel ist um sehr viel geld geschrumpft, 1. ca 500eu, 2.etwas über 2400eu)
-selbsthilfebücher über angst (haben mir nicht bei meinem problem geholfen)
-klopftherapie -eft- (hat einbildungsweise ein wenig geholfen, man muss dran glauben, aber wenn man nicht so recht weiter kommt, dann verläuft es sich im sand... war zumindest bei mir so)---kann sowieso bei allem nur von mir selbst erzählen, wie es bei anderen hilft usw das weiss ich nicht u kann ich nichts zu sagen, ich kann nur von meinen erfahrungen erzählen!
-handauflegen (geistesheilung) bei einem heilpraktiker (zuuu viel geld....ca 600eu, hat mir nicht geholfen)
-logopädie (hat leider nicht geholfen, wurde dadurch nicht sicher)
-massagen (war für den moment der Mass. ganz angenehm)
sooo das wars erstmal....

naja, wie gesagt, nichts hat geholfen....

bin dann vor nem monat ca zusammengeklappt u habe hyperventiliert, dort im krankenhaus habe ich dann einen arzt kennengelernt, er kommt aus italien und ist nur ein jahr hier in deutschland. ihm habe ich mein problem geschildert und er sagt, dass er in der nähe eine ärztin kennt, die mir helfen kann.
einen monat später hatte ich dann einen termin bei ihr.
sie ist sehr sehr menschlich und sagte, dass sie mich versteht (die erste person überhaupt) und das sie solche patienten schon hatte und diese können wieder ganz normal essen und trinken.
ich musste so weinen! sie hat mich in den arm genommen, das war ganz toll von ihr!
sie hat gesagt, dass ich jetzt erstmal meine eigene biografie aufschreiben soll und das ich thai chi u ergotherapie machen werde.
UND: ich soll in ca 2-3 monaten in eine psychosomatische klinik (klinik zum heiligen geist in frankfurt) für ca 3 monate. sie selber hat dort mal gearbeitet und kennt die ärzte und die arbeitsweisen dieser. sie sagt dort wird mir geholfen. dort waren schon öfters solche patienten.
diese klinik ist mit einem normalen krankenhaus zusammen gekoppelt, ist in so einem fall besser....man ist abgesicherter falls mal was passiert.
es nur KOPFSACHE und ein BLOCKADE!

achja, ich weiss ja nicht wie es euch so geht u wie ihr denkt, aber ich habe manchmal das gefühl, dass ich die kontrolle über ich selbst verloren habe und auch mir nicht mehr vertraue. und ich finde wenn man sich selbst nicht mehr vertraut, wie soll das dann auch funktionieren? ich habe zb angst das mein schluckreflex manchmal einfach einsetzt.... .....alles nur kopfsache, organisch usw ist bei mir alles in ordnung, war ja auch schon beim hno arzt, beim internisten und vor ca 2 wochen bei meinem endokrinologen, weil ich vor 4 jahren die halbe sd rausbekommen habe, aber nein....es ist alles in ordnung.....es ist nur kopfsache!

also: man kann wieder gesund werden, es kann einem geholfen werden!
es wird ein langer harter weg, aber es lohnt sich!!

ich war in dem jahr sehr niedergeschlagen....habe viel geweint, schlechte laune gehabt und irgendwie depressiv.....
aber es wird...!!

habe auch immer einen trockenen mund, wird zeit das ich wieder normal trinken kann....das macht mich auch immer sehr fertig.

mein problem ist auch noch:
es hat sich so eingespielt dass ich nur essen kann wenn ich geschlafen habe und jemand in der wohnung ist.
also ich stehe morgens auf : mittlerweile kann ich morgens
1-2 scheiben stuten mit butter und fleischwurst essen
1 grießpudding
1 dani sahne pudding pistazie
1 süße welle (himbeer)
1 süße welle (waldmeister)

ENDE, an guten tagen bekomme ich noch etwas vom trinkpäckchen runter...ansonsten war es das erstmal.

dann kann ich erst wieder essen wenn ich mich nachmittags wieder hingelegt habe.
mittlerweile kann ich dann zb. kartoffeln mit soße, kartoffeln mit spinat, kartoffeln mit möhren u soße, nudelsalat oder kartoffelpürree essen.
meine mutter macht dann während ich schlafe das essen damit es noch warm ist wenn ich wieder aufstehe.

einfach so zwischendurch geht das mit dem essen bei mir gar nicht, da ist die angst viel zu groß.

natürlich habe ich auch sehr viel angst vor dieser klinik, das es alles doch nicht hilft usw aber diese gedanken versuche ich nach hinten zu schieben....warum sollte mich meine ärztin anlügen, da hat sie nichts von.

natürlich hat nicht nur dieses pizzastück damit zu tun....das war wohl nur der auslöser für sachen, die ich nicht mehr schlucken will....aber das sind sachen die davor passiert sind....bei mir weiss ich das mir oft der boden unter den füßen weggerissen wurde, sei es durch trennungen oder tod...ich habe verlustängste und diese sind sehr enorm....

achja, ich weiss ja nicht wie es euch so geht u wie ihr denkt, aber ich habe manchmal das gefühl, dass ich die kontrolle über ich selbst verloren habe und auch mir nicht mehr vertraue. und ich finde wenn man sich selbst nicht mehr vertraut, wie soll das dann auch funktionieren? ich habe zb angst das mein schluckreflex manchmal einfach einsetzt.... .....alles nur kopfsache, organisch usw ist bei mir alles in ordnung, war ja auch schon beim hno arzt, beim internisten und vor ca 2 wochen bei meinem endokrinologen, weil ich vor 4 jahren die halbe sd rausbekommen habe, aber nein....es ist alles in ordnung.....es ist nur kopfsache!

so, ich hoffe das wir uns hier gut austauschen können und uns unterstützen können.

...gemeinsam aufbauen, sich stärken usw find ich gibt ziemlichen halt.

bis dahin....

ich wünsch euch alles gute!

lg
vari

Auf das Thema antworten
Danke1xDanke


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Frankfurt
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  12.08.2010 12:22  
Hi Vari,

tja, sowas gibt es. Ich habe es jetzt seit 24 Jahren. Momentan ernähre ich mich von Kindergriesbrei nach dem 6.Monat (der ist nämlich von einer Ökotrphologin auf Crosskontakte getestet).

Ich will Dir gar nichts über mich schreiben. Es würde Dir sicher nicht helfen.

Gehe in eine Klinik und bitte wundere Dich nicht, wenn Dein Symptom die Spitze eine riesigen Eisberges ist und bei der Diagnostik ein MB . Verdacht gestellt werden könnte. Ich bin keine Hellseherin und will Dir auch gar keine Panik machen. Ich sage nur, es könnte so sein.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft.





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  12.08.2010 13:23  
24 jahre? oh mein gott, wenn ich mein leben so weiter leben müsste wie ich es das letzte jahr getan habe, dann würde ich verrückt werden. das geht nicht.... so möchte ich nicht weiter leben.

diagnose mb denke ich wird nicht diagnostiziert. war vor zwei wochen erst beim endokrinologen und wurde komplett gecheckt und es ist alles in ordnung.

meine ärztin kennt mein "krankheitsbild" und sagt das ich deshalb in eine psychosomatische klinik gehen soll. sie hat mir eine bestimmte empfohlen, dort hat sie auch gearbeitet, kennt die ärzte und deren vorgehensweisen. es gab schon mehrere solche fälle und dieses können heute wieder normal essen.
ich setze ganz große hoffnung darauf das mir dort geholfen wird, weil ich weiss das es wirklich nur kopfsache ist.
ich weiss das es mittlerweile eine angewohnheit ist und natürlich ist die angst auch viel zu gross, aber man kann es schaffen. rauchen zb kann man sich auch wieder abgewöhnen.
eigentlich ist es wie autofahren. man fährt automatisch. und essen tut man auch automatisch.
nur wenn man dann zb die polizei sieht kann es vorkommen, dass man unsicher wird und fehler macht. genauso ist es bei meinem essen, ich versuche mich selbst zu kontrollieren und das ist mein riesen fehler, ich kann es nur nicht abstellen und das alles zusammen usw das ist das schlimme. die angst ist so gross das ich sie nicht alleine überwinden kann.
ich habe viel ausprobiert und gemerkt das ich es nicht alleine schaffe, also hole ich mir endlich hilfe.

was hast du alles probiert??

lg
vari



133
20
Frankfurt
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  12.08.2010 22:14  
Zitat:
diagnose mb denke ich wird nicht diagnostiziert. war vor zwei wochen erst beim endokrinologen und wurde komplett gecheckt und es ist alles in ordnung.


Zu MB schreib`ich Dir kurz `ne PN: bitte keinen Schreck kriegen-

Was ich alles probiert habe? ALLES

Jetzt esse ich Kindergriesbrei ab dem 6. Lebensjahr, Joghurt, Zucchini, Gurke, Zucker, Salz und alles muss passiert und gesiebt werden. Und ich verrate Dir was: den Überlebenswillen kriegste mit sowas nicht klein



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  14.08.2010 19:14  
Hey!
Bin zufällig über deinen Thread gestolpert, da ich seit ca 5 Wochen exakt das gleiche Problem habe.

Bei mir war das Verschlucken allerdings nur indirekt der Auslöser. Hatte mich einmal nach dem Zähneputzen übel an Wasser verschluckt, sodass ich auch mehrere Sekunden nach Luft saugen musste bis es wieder ging. 2 Wochen später verschluckte ich mich dann wieder, diesmal an Mineralwasser, eigentlich gar nicht so schlimm, aber anstelle zu husten, habe ich gleich wieder nach Luft gesogen, weil ich da wieder total drin war. War dann den ganzen Tag extrem angespannt, konnte aber noch trinken und essen.

Aber als ich abends dann getrunken habe, hab ich plötzlich so was wie einen Fremdkörper in meinem Hals gespürt (was sich später als starke Rachenentzündung herausstellte, das ist mittlerweile auch schon wieder komplett weg) und hatte eben auch diesen Gedanken „Ich kann nicht schlucken“ und dann war die Blockade da. Der nächste Tag ging noch leidlich, danach war aber komplett Schluss.
Muss aber dazu sagen, dass ich schon seit 4 Jahren unter Angst- und Panikattacken leide und diese das Ganze noch begünstigen =/
Trinke mittlerweile ungefähr nen halben Liter am Tag, an manchen Tagen auch etwas mehr. Essen kann ich allerdings gar nichts.




Die Tatsache, dass das bei euch beiden schon so lange dauert schockt mich ja schon etwas, mir gehts nach diesen 5 Wochen schon ziemlich schlecht.
Umso besser, dass du jetzt Hilfe gefunden hast bei jemanden, der sich auch noch damit auskennt! Gibt einem doch etwas Hoffung

Bekomme aktuell nur Akupunktur von unserem Hausarzt zur Entspannung, ansonsten hab ich noch nicht die richtige Hilfe gefunden. Hoffe, dass ich das auch so schnell wie möglich hinbekomme, damit sich das ganze nicht noch so richtig festsetzt.


Alles Gute erstmal,
lg



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  10.10.2010 20:01  
Hallo
erstmals: finde es super, dass du jetzt schon in die Klinik gehtst und dich behandeln lässt! Du wirst davon bestimmt profitieren!


Ich hatte vor 15 Jahren dieselben Symptome, war damals 16 Jahre alt. Dachte, dass ich der einzige Mensch auf der Welt mit diesem Problem bin und habe mich nicht getraut, jemandem davon zu erzählen...

Aus heiterem Himmel habe ich mich an einem Kaffee verschluckt, und hatte von da an unglaubliche Angst, mich zu verschlucken. von da an während eines dreiviertel Jahres immer nur morgens, oder eben nach dem Schlafen etwas gegessen und fast nichts getrunken. Trinken konnte ich nur, wenn ich vorher Sport gemacht hatte, so dass ich wirklich grossen Durst hatte... Oder Essen eben, nachdem ich geschlafen hatte...

Bin auf 41 kg abgemagert bei einer Grösse von 1.73 kg.
Hab mich dann nach einem dreiviertel Jahr, alls ich einfach nicht mehr konnte, meiner Klassenlehrerin anvertraut, die mich in eine Psychotherapie schickte. Mein Psychotherapeut meinte zuerst, ich hätte Magersucht, bis ihm klar wurde, dass es in Richtung Angst- Panik-Attacken ging.

Habe in der Therapie gelernt, dass es mit Problemen in meiner Kindheit zusammenlag.
Hab diese Themen dann aufgearbeitet und wieder versucht, Freude am Leben zu kriegen.
Habe das 'Schlucken' nicht mehr ins Zentrum meines Denkens gerückt, sondern, wie ich neue Freunde kennenlernen kann, was für Hobbies ich zulegen kann, was mir allgemein im Leben Freude bereitet könnte...

dadurch konnte ich allmählich 'abschalten' und der Knoten hat sich wieder gelöst...

Allerdings hatte ich immer wieder Rückfälle, wenn ich belastende Situationen hatte, wie Trennung, Tod, etc.

Ja und inzwischen hat sich meine Angst verlagert in eine allgemeine Angst- und Panikstörung, die mich kaum mehr das Haus verlassen lässt.

Deshalb begebe ich mich jetzt auch in stationäre Behandlung ...


lg, Carla



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  08.11.2010 22:52  
Hallo an alle...

Ich habe dieses Problem schon seit knapp 5 Jahren...

Angefangen hat das bei, dass ich einen bekannten gesehen habe, wie er an einen kleinen Stück Apfel fast erstickt ist. ich war erst mal geschockt, habe mir aber nix weiter dabei gedacht...

ich habe auch immer gern im bett gegessen und getrunken. eines morgens habe ich frühs toast gegessen und habe nachher gemerkt, das mir irgendetwas im hals hängt (konnte aber ganz normal atmen) . ich wurde aber panisch. dachte jetzt ergeht es dir so wie meinen bekannten... habe mir mehrmals den hals gegurgelt und wollte alles raus haben, aber ich merkte, das da immer noch was war. Nachher war ich unterwegs und hatte beschäftigung und dann hab ich daran gar nicht mehr gedacht. doch abend gab es suppe mit petersilie drin. petersilie ist auch hängen geblieben... habe dann mehrere tage kaum was gegessen... nur von wasser ernährt... habe 20kg abgenommen und sah schrecklich aus.

dann hatte ich eine magenspiegelung und die speiseröhre wurde geröngt. Alles ohne befund. Später merkte ich, dass es eigentlich nur eine Kopfsache ist. Aber ich kann mich halt einfach nicht überwinden...

ABER: wenn ich betrunken bin, dann kann ich (fast) alles essen, ohne dass mir mein Kopf sagt: nee is nicht. sobald ich wieder nüchtern bin dann traue ich mich an feste nahrung nicht mehr ran...

ich esse jetz seit fast 5 jahren nur kartoffelpüree und pudding...

Ich würde alles tun, nur das es wieder so ist wie früher...

auf arbeit kann ich nix essen und wenn im sommer alle grillen muss ich mir immer eine ausrede einfallen lassen z.b habe keinen hunger oder habe schon gegessen...

Aber will doch nur das alles wieder normal wird...



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  08.11.2010 23:32  
hey paule, is ja echt krass, vor was man alles angst haben kann.
aber eigtl kann doch beim schlucken gar nix schief gehen. wenn das zeug in die luftröhre gelangt, dann hustet man doch ganz automatisch. Man sollte nur immer gut kauen bevor man schluckt, dann kann man sich zwar immer mal verschlucken, aber zumindest nicht ersticken.



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  08.11.2010 23:49  
hi

ja das musste ich mir immer so oft anhören: nur kauen und dann schlucken...

könnte öfters einfach anfangen zu heulen...



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  08.11.2010 23:52  
du musst es wieder neu lernen. konzentrieren und dann schlucken. dann geht es bestimmt mit der zeit immer besser.



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  08.11.2010 23:54  
ja ich weiß... aber wie gesagt wenn ich total voll bin, dann ist diese blockade wie weg geblasen... kann ich alles essen... total mies =(



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  08.11.2010 23:59  
ja... weil du die angst so ausschaltest. aber du musst aufpassen, dass du dadurch nicht gleich ins nächste problem rutschst. hast du es schon mal mit rapid eye movement-methode versucht?



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  09.11.2010 00:02  
das ist mir schon klar das ich mich nicht immer besaufen kann wenn ich etwas essen will...

Was für eine Methode?



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  09.11.2010 00:11  
manche therapeuten bieten das an.
man stellt sich in gedanken die situation vor, in der man den auslöser des ganzen problems sieht und versucht die angst, die man da hatte wieder so gut es geht hochzuholen. und dabei macht der therapeut dann mit seier hand bewegungen vor deinem gesicht und du folgst ihr mit deinen augen. das soll helfen.
im schlaf wenn man träumt da verarbeitet man auch etwas und bewegt dabei die augen wild in alle richtungen. hat irgendwas mit der verschaltung von linker und rechter hirnhälfte zu tun. Und angst an sich hat ja eher was starres im blick an sich, das verträgt sich nicht mit augenbewegungen. irgendwie so in der art funktioniert das.
probieren kann mans ja mal....

oder vielleicht hypnose?

paulchen, ich muss jetzt ins bett. wir machen demnächst weiter, ok?
gute nacht.
butterfly



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  15.11.2010 00:35  
hi an alle

endlich mal eine seite wo ich auch leute finde die mit essen probleme haben ............ also ich bin mir nicht sicher ob ich hier richtig bin denn ich habe keine angst vorm schlucken sondern angst zu essen .
es hat damit angefangen das ich früher panikataken hatte und ich das dann irgendwann auf das essen geschoben hab ,ich hab langsam aber sicher alle lebensmittel gelassen bis ich nur noch bei milch brot und butter gelandet bin . jetzt ernähre ich mich einfacj von den 3 dingen aja und trinken kann ich leitungswasser . jetzt kommt aber die totale angst das ich durch die einseitige ernährung schwer krank werde .ich habe auch totale angst vor medikamenten und ärzten seit mich eine falsche tablette umgehauen hat und somit bin ich jetzt in einem teufelskreis und weiss einfach keinen rat mehr ............. hat jemand so änliche erfahrung ?




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  28.11.2010 23:30  
Hallo zusammen,

Ich bin so froh, dass ich nicht die einzige bin, die mit der Phagophobie zu kämpfen hat.
Bei mir hat alles vor 6 Jahren angefangen, ich war da 18 Jahre alt. Ich war mit der Mittelschule in Südfrankreich in den Ferien. An einem Abend habe ich ein Käseomlett gegessen und hatte danach das Gefühl, dass der Käse im Hals stecken blieb. Mir war schon mulmig zumute, aber das Gefühl verging.
Einige Monate später hatte ich wieder beim Essen, dass Gefühl, dass es stecken bleibt, und habe dann angefangen nur noch weiche Sachen zu essen. Irgendwann hatte das Gefühl Wasser in der Luftröhre zu haben und habe aus lauter Panik zu ersticken dem Notruf angerufen. Im Spital wurde mir gesagt es wäre alles in Ordnung.
Meine Mutter hat mir dann alles püriert und mir Babybrei gekauft. Die Schule musste ich abbrechen.
Ich war dann in für fast 4 Monate in stationärer Behandlung, aber keiner wusste genau, wie sie mir helfen sollten, da keiner diese Störung kannte.
Ich habe mich dann etwa ein Jahr nur von Nahrungsersatzdrinks ernährt.
Bin nach der stationären Behandlung für 19 Monate in eine stationäre Therapie und habe da auch nach langem Kämpfen wieder angefangen zu essen. Fast beschwerdenfrei.
Leider hatte ich danach einige schwere Erlebnisse, und das Schluckproblem wurde wieder schlimmer. Nachdem mich mein Mann vor einem halben Jahr verlassen hat, ist es noch schlimmer geworden. Ich esse nur noch Schokkolade, Suppen, Eis und Kartoffelpüree. Wenn ich etwas schwieriges esse, folgen sehr unangenehme schmerzhafte Gefühle, die über zwei Wochen andauern können. Am liebsten würde ich nur noch mit viiiiiel Temesta essen. Leider ist das nicht so schlau, da dieses Medikament abhängig macht.
Wie schafft ihr es euren Körper/Hals zu beruhigen? Wie bringt man das hin selbst mit unangenehmen Gefühlen zu essen? Habt ihr Tipps?

Liebe Grüsse blume24



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  29.11.2010 21:57  
Hallo Blume,
Wie schafft ihr es euren Körper/Hals zu beruhigen? Wie bringt man das hin selbst mit unangenehmen Gefühlen zu essen? Habt ihr Tipps?

ich habe mich gezwungen zu essen auch wenn ich panikanfälle bekam bin am tisch sitzen geblieben.
denke dir eines:Du konntest/kannst seit der geburt ohne probleme schlucken und alles essen plötzlich gehts nicht mehr?
Mein Psychologe riet mir beim essen mich abzulenken bis ich wieder vetrauen in mein körper aufgebaut habe.
Es ist zu schaffen!
LG
Vollerhoffnung



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  25.06.2011 17:01  
Hallo,
ich bin froh das ich diese seite gefunden habe.habe das problem seit 1 1/2 jahren , ernähre mich von Tütensuppen und Joghurt.habe noch keinen arzt gefunden . habe seit beginn 42 Kilo abgenommen , positiver neben effekt. Langsam habe ich aber keine ausrede mehr das ich nichts esse. wiege 68 kilo und jeder sagt es langt mit der Diät.

Danke1xDanke


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  08.07.2011 10:32  
OH MAN, auch wenns jetzt doof klingt aber ich bin so froh über diesen beitrag !
ich selber habe ganz genau die gleichen symtome wie du !
seit 8 jahren schon... ich was damals in stationärer behandlung wurde aber falsch behandelt, es hiess ich h#tte einer versteckte magersucht - mit dieser diagnose wurde ich entlassen...
jahrelang hat mich jeder in eine essstörung-schublade gesteckt!
bis ich vor kurzem in eine klinik gegangen bin und völlig verzweifelt meine krankheit erklärt und versichert das es mir nicht um meine figur geht
(habe seit der krankheit 50kg abgenommen, war stark übergewichtig)
und jetzt habe ich entlich die richtige diagnose ! leider habe ich dadurch das so viel zeit vergangen ist noch depressionen und eine agoraphobie...

ich habe so oft menschn gesucht die ungefähr das gleich wie ich haben... und jetzt she ich das du haargenau das gleich hast !
ich kann komischerweise auch nur nach dem schlafen was festes essen... und der rest stimmt auch überein!
ich würde mich freuen wenn wir kontakt aufnehmen, gemeinsam ist man stark ich kann dir auch sagen das es mir mitlerweile besser geht... verhaltenstherapie kann ich nur empfehlen und ich nehme ein antidepressiva das auch gegen ängste hilft !

lieben gruß, gib nicht auf, corinna (25)



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  15.07.2011 17:02  
Ich habe diese Seite durch Zufall gefunden und bin froh, dass ich nicht die einzigste bin mit den Problem.

Kurz zu meiner Geschichte:
Angefangen hat alles vor 3 Jahren als ich mich beim Trinken verschluckte.
Es war schrecklich, ich bekam keine Luft mehr und es dauerte für mich eine Ewigkeit bis ich wieder Luft bekam.
Ich dachte echt, ich müsste sterben.
Seitdem verschlucke ich mich alle 3 - 6 Monate, mal mehr mal weniger.
Das letzte Mal war in April gewesen und das noch auf einer Feier. Das war mir total peinlich.
Jedesmal wenn ich was trinke, kriege ich die totale Panik. Mittlerweile habe ich auch Angst, wenn ich was esse.
Bisher habe ich mich aber nicht beim Essen verschluckt. Trotzdem ist die Angst immer präsent.
Im Moment kann ich nur etwas trinken oder essen, wenn jemand in meiner Nähe ist. Alleine würde ich nix mehr zu mir nehmen.
An guten Tagen schaffe ich 250ml zu trinken, sonst weniger.
Deswegen zum Arzt zu gehen, traue ich mich nicht. Denn eigentlich ist Schlucken ja was ganz normales.
Die einzigste Person die weiß, dass ich Probleme mit den Schlucken habe, ist mein Freund.
Er meint, dass ich mich immer total verkrampfe wenn ich schlucke. Ich solle einfach mal locker lassen.
Das klingt immer alles so einfach. Er verschluckt sich ja nicht alle 3 - 6 Monate.
Ich habe schon im Inet geschaut, wie man Schlucken wieder "erlernen" kann, aber leider findet man nicht wirklich was.


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