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Hallo,
weiß garnicht wie ich anfangen soll,hm.
Ich möchte ja auch niemanden hier noch mehr Angst machen,muss das aber jetzt leider so schreiben,weil ich seit Jahren dachte bin die einzige damit(hatten die Ärzte auch so abgetan)
Also ich habe leider seit mittlerweile 30 Jahren diese ja Schluck-Ess-Angststörung,wie auch immer.
Heißt ich esse nur breiartig oder manchmal auch schon eher flüssig.
Ja und habe auch schonso gut wie alles probiert,habe auch was mit der Schilddrüse(Hashi)soll damit aber nix zutun haben,ich denke es ist alles insgesamt.
Gehe dieses Jahr auch wieder in die Psychsomatische Klinik ,da es mir seit letzten Jahr wieder etwas schlechter geht.
Jetzt soll es vielleicht auch ne Allergie sein ,toll.
Wenn es so wäre ,was soll ich dann noch essen?
Hatte mich damit wie ich esse ja schon abgefunden,aber dann.
Und ich kann jetzt auch nicht so wie der Arzt sagt so ne Provokations diät machen,wiege eh schon nicht soviel,oder bin grade froh,das ich mein Gewicht wenigstens über 50 halten kann.
Naja ,jedenfalls hat es bei mir soweit ich denken kann nach der Mandeloperration angefangen,was aber nur der Außlöser gewesen sein soll.
Mein Stiefvater hat mich auch sehr lange gequält,ca.14 Jahre lang fast jede Nacht zu mir ins Zimmer gekommen(wenn ich fest schlief)und mir z.b.ein Kissen ins Gesicht gedrückt oder die nase zugehalten.usw.
Ja auch der Verdacht des sexuellen Mißbrauch steht im Raum(kann mich aber nicht erinnern)viel Gewalt,Schläge,Demütigungen usw.
Naja habe auch noch andere Probleme ,aber eben diese Ess-Angst steht im Vordergrundt
War auch schon in vielen Therapien ,habe alles alles was ich weiß von früher erzählt,aber bis jetzt konnte mir noch keiner helfen und ganz verstehn sie das auch nicht jedenfalls , das mit dem essen.
Deswegen habe ich erst jetzt nach Jahren doch nochmal ins Internet geschaut und es gibt ja doch noch andere mit ähnlichen oder sogar gleichen Problemen.
Deswegen würde ich mich freuen sich mit anderen auszutauschen,sich Mut zu machen ,trozdem auch mal Lachen und auch natürlich weinen und vielleicht passiert ja doch noch ein Wunder ,ich bleibe jedenfalls am Ball .
So hoffe bis dann,Lg.Nicole

17.03.2013 13:16 • #41


vampy001
Hallo Leute. Schade das so lange hier nicht mehr geschrieben wurde . Würde mich freuen wenn ihr mir berichten könntet wie es euch heute geht. Interresiert mich wirklich sehr. Ich schreibe einfach mal meine Geschichte und hoffe vielleicht eine Antwort zu bekommen.
Ich habe vor zehn Jahren urplötzlich das Gefühl von Luftnot bekommen und ein Gefühl es stecke etwas im Hals. Bin dann zu meiner damaligen Ärztin und habe ihr die Symtome beschrieben, sie sagte nur ist Stress und hat mir beruhigungs pillen aufgeschrieben und fertig war die Sache für Sie. Da i h in der Zeit viel stress hatte mit arbeit aber auch privat habe ich gedacht kann sein und obwohl ic nie solche pillen nehmen wollte dachte ich kann ja nicht schaden Ich habe in der Zeit häufoger von den Pillen genommen nicht jeden tag aber in regelmäßigen Abständen. Hatte aber immer noch die selben Symtome. Zwei Jahre waren es wo ich sagte das ist nicht normal da ist was und zwei jahre die Pillen und sie sagte noch ommer nur Stress. Keine andere Erklärung gab sie mir keine anderen Untersuchungen. Bekannte meinten zu mir dann gehe zu einem anderen Arzt ind das tat ich. Kurz bevor ich dann zu dem neuen arzt bin bin ich umgekippt mein magen tat höllisch weh und ich kann schmerzen schon gut wegstecken. Bums da lag ich und dann bin ich zu dem anderen Arzt und sagte ich glaube ich weiß was du hast es ist nichts schlimmes das haben viele. Wir machen einen termin zur magenspiegelung. Gesagt getan, magenschmerzen blieben do höllisch und auch das Gefühl von einem Fremdkörper im Hals. Der Arzt sagte auch direkt ich solle aufhören die Pillen zu nehmen die bräuchte ich nicht. Die hiessen Akton. Meone bekannten haben fie Tabletten genommen und weg geschmissen. Zu dem zeitpunkt wusste ich moch immer nichts über die wirkung der Pillen und ich sie nie so hätte von heute auf morgen wegschmeissen sollen. Das tief kam und der entzug. Ein delirium. Es war so heftig. Alles bevor die magenspiegelung stattfinden sollte. War richtig wirr im kopf , Schweiß Ausbrüche alles was dazu gehört. Man musste sogar die Kindersicherung im auto aktivieren weil ich in so ein loch gefallen bin das ich dachte wäre doch toll in voller fahrt rauszuspringen. Wo ich aber dann noch meinen restverstand eingeschaltet hatte und ich es nie gemacht habe.zum Glück. Denn tief in mir drin wollte ich ja leben. So nun kam der tag drr magenspiegelung mir ging es auch mit drm entzug schon besser und ich wusste was ich hatte chronisvhen Reflux. Habe tabletten bekommen dagegen und die schmerzen liessen mit der zeit nach nur das Gefühl von da steckt was das dauerte lang. Zwischenzeitlich habe ich dann gemerkt wenn es hiess essen das ich totale angst bekam. Und auch kaum noch was essen konnte durch dieses Gefühl. Hatte damals zehn kilo abgenomme auch dadurch das ich nicht mehr wann schlucken wann atmen und es kam alles durcheinander. Irgendwann ging es besser und ich achtete nicht mehr so dolle darauf und noch etwas später konnte ich wieder essen aber nicht ganz ohne probleme und auch nicht alleine. Ich hatte immmer noch ein wenig geachtet wie das essen runter geht aber es störte mich nicht mehr so und konnte damit leben. Jetzt nach zehn Jahren fing das Gefühl wieder an nur fühlte es sich anders an. Da war plötzlich wieder ein Fremdkörper gefühl im hals und hatte mir si noch nichts dabei gedacht. Bin dann zum Arzt wohne jetzt in einer anderen Stadt und er sagte kehlkopf entzündung hatte dann Antibiotika bekommen und das half soweit gegen die entzündung. Das Gefühl blieb wieder und bin nochmal zurück und er meinte nich immer gerötet und meinte dann es ist nur die Magensäure. Habe dann statt 20 mg auf 80 mg omeprazol erhöen müssen weil das andere zu niedrig war. Dachre ok dann legt sich ja alles . Das Gefühl blieb immer noch. Wieder zurück zum arzt und er sagte rötung ist noch leicht da aber es geht weg braucht halt zeit. In drr zeit ging es auch noch mit dem essen einigermassen. Bin aber dann noch mal zum arzt zu einem Kollegen weil mein Arzt gerade frei hatte und der schaute und sagte a er nichts zu sehen wir nehmen ihnen blut ab und gucken uns die werte dann an. Alles ok mein blutbild ear völlig in Ordnung dann frug er mich ob ich je probleme mit dr schildrüse habe und ich wusste von vorrigen blutabnahmen das sie ok ist und er sagte besser mal ultraschall mavhen lassen der termin kommt erst nochich verzweifelte aber immer mehr und habe mich dann zur magenspiegelung angemeldet und einen termin beim Hno gemacht in den ganzen wochen die schon dazwischen verstrichen waren merkte ich schon ich bekomme schwierikeiten beim essen zuerst konnte ich es noch unterdrücken und es ging aber plötzlich kam panik zu allem und ich hatte bevor die magenspiegelung war mal gegoogelt um zu sehen was das denn sein könnte direkt als erstes krebs da stehen. Bin völlig ausgeflippt die panikattacken wurden schlimmer und ich bekam nichts mehr runter dazu gesellte sich mein alter feind wann schlucken wann atmen und die panik stieg noch mehr. Habe herzrasen luftnot usw. Magenspiegelung kam alles ok. HNO alles ok. Nur trockene schleimhaut. Das Gefühl nleibt weiterhin fremdkörper gefühl im hals. Von tag zu tag geht es schlechter ich habe bis jetzt 6 kilo verloren. Dann war das Gefühl mal g aber wann schlucken wie atmen blieb. Letzte woche hatte ich es geschafft etwas zu essen und plötzlich dachte ich es hängt was in det luftröhre direkt nach dem essen. Ich dachte ich bekomme keine luft mehr was den ganzen tag angehslten hat und ich zitterte den ganzen tag. Am nächsten tag gingen wir mit freunden dann den Rosenmontagszug gucken und ich bekam wieder keine luft. Hatte das Gefühl noch immer als hinge etwas da. Habe dann auch vor panik meine tabletten nicht genommen für den magen weil ich davhte die geht nicht runter. Als der karnevals zug im gange war und ich versucht gatte mich abzulenken bekam ich wieder fast ganz normal luft. Ich fühlte mich etwas besser. Aber sonst alles gleich wann essen und atmen. Bin gestern weil ich echt wahnsinnig geworden bin nochmal zum hno. Alles ok nichts steckt fest nur wieder alles gereizt gerötet trockene schleimhaut und ein hämatom. Vielleicht noch von det magenspiegelung oder weil ich auch zu sehr auf das atmen achte und mir regelrecht dir luft wegbleibt schlafabnoe. Arztin meinte kann auch nur sein wegen dem ganzen stress aber ich soll es prüfen lassen habe auch das zäpfchen etwas geschwollen. Sonst alles klar . Gestern nach dem arztbesuch war ich erstmal erleichtet und konnte fast problemlos eine scheibe brot essen.. ich war so froh und hatte echt nur positive gedanken. Heute dachte ich es geht besser aber es wurde schlimmer nur ans essen zu denken versetzt mich in panik. Kommt nur ein Stück zu essen in meinen mund blockiert und verkrampft alles. Heute nachdem ich versucht hatte was zu essen kommt wieder ein Gefühl als wenn was zwischen den stimmbändern hangt oder im kehlkopf aber an ganz anderer stelle eher oben. Und die panik hatte mich wieder. Habe auch heute meine magentablette nicht genommen. Mein mann sagte noch versuch mal kaugummi vielleicht entspannt das deine mund muskeln und es schien zu klappen und das Gefühl von panik war fast weg. Ich kaute und plötzlich meinte ich es löst sich was und ist an anderer stelle hängen geblieben und das war es dann hatte dann ein paar mal echt nicht gut schlucken können und habe erst mal was getrunken was auch nicht mehr so einfach geht nicht immer ich hatte mich soweit beruhigt das es dann besser ging. Aber das Gefühl als hinge was da geht nicht weg. Manchmal habe ich sogar den eindruck durch alles das das essen wenn ich geschluckt habe zum tei noch oben ist und ein teil unten odrr als wenn es gar nicht reingeht und schlucke zwei dreimal und trinke etwas. Ich bekomt genug luft , bin ein wenig erkältet und der schleim kommt auch raus. Ich weiß nicht mehr weiter bin so verzweifelt und weiss nicht was ich tun soll
Ich hoffe das der bericht von mir euch langweilt oder zu lang geworden ist. Würde mich über Antworten freuen . Lg vampy

20.02.2015 02:54 • #42


Hallo Vampy!

Ich litt auch einige Monate ganz intensiv unter Schluckangst, so wie es hier überall beschrieben steht. Mir geht es mittlerweile gottseidank gut und ich kann wieder alles essen und trinken.

In Stresssituationen merke ich jedoch, dass ich mich entweder wieder verschlucke, oder dass mir Essen wieder im Hals hängen oder stecken bleibt.

Manchmal merke ich den Stress nicht und es bleibt was hängen. Und das ist dann für mich ein Zeichen, dass ich Stress habe und Stress reduzieren muss. Anders geht es nicht. Solange der Stress da ist, solange bleibt die Schluckstörung. Das ist meine Erfahrung.

Um den Stress zu reduzieren musst du zuerst (wenn irgendwie möglich) die Stressfaktoren ausschalten. Wenn es in der Beziehung immer wieder Stress gibt, wenn du unglücklich verliebt/verheiratet bist, wenn die Arbeitsstelle Stress macht etc... so gut es geht muss die Stressquelle abgestellt werden.

Dann unbedingt Entspannungstechniken erlernen. Kurse besuchen. Yoga, Entspannung nach Jacobson, Autogenes Training, MBSR, etc.

Vor allem aber: Zeit nehmen für's Essen. Nicht zwischendurch essen, sondern Zeit nehmen und durchatmen.
Vielleicht vor dem Essen, wenn es geht, 20 Minuten Schläfchen halten oder entspannen.

Das Essen sollte in der akuten Phase weich und gekocht sein. Also kein Brot, kein Apfel, kein rohes Gemüse, kein Fleisch.
Wenn es ganz schlimm ist, dann nur Suppe:

Am besten Möhren und anderes Gemüse, Zwiebel in einen großen Topf in Stücke schneiden, Wasser dazu und dann 2 Stunden lang kochen. Am Ende etwas Salz und Pfeffer hinzugeben.
(die Suppe kann natürlich auch mit Fleisch / Hähnchen gemacht werden)

Wenn ihr euch gerade SEHR schwer tut, mit dem Essen, dann bloß die klare Suppe löffeln und das Gemüse nicht essen.

Wenn es dann besser geht, könnt ihr das Gemüse auch langsam im Mund zergehen lassen, gut einspeicheln und dann schlucken. Sollte etwas im Hals hängen bleiben, dann nicht nervös werden. Wenn es sich um weichgekochtes Gemüse handelt, dann kann gar nichts passieren, wenn ein zerkautes Mini-Stückchen im Hals steckt. Das wird entweder vom Speichel, den man schluckt mit der Zeit zersetzt und aufgespalten, oder man schluckt es unbewusst an späterer Stelle. Es rutscht dann einfach weiter. Solange es gekocht und gekaut ist und nicht größer als mini, dann kann wirklich nichts passieren.

Wichtig ist, dass ihr euch in dieser Phase den Magen nicht mit Pudding oder Joghurt oder Schokolade verderbt. Am besten wirklich jeden Tag eine Suppe kochen. Das hält den Magen glücklich, nährt euch und stärkt auch die Nerven.

Mit der Zeit (Entspannung, gute Suppen) wird das Schlucken immer leichter und leichter. Und ihr könnt immer mehr ausprobieren.

Wichtig ist, dass ihr euch so gut es geht über einen längeren Zeitraum beruhigen könnt. Also entspannen. Und dass ihr eurem Körper nicht nur irgendwelche Kalorien zuführt, sondern gute Nahrung für die Nerven. Also gekochte Suppen oder Breie. Lang kochen lassen. Das tut dem Körper und der Seele gut.

Innerhalb von 2-3 Monaten in denen ihr euch entspannen lernt und eurem Körper gute Suppen- und Breinahrung gebt, jeden Tag, sollte das Schluckproblem behoben sein und so wie bei mir nur mehr in Stressphasen euch daran erinnern, dass ihr Entspannung braucht.


Stress macht sich bei vielen Menschen im Hals-, Brust und eben Schluckbereich bemerkbar.

Wenn man da anfällig ist für, dann kriegt man sofort Schluckprobleme, wenn's mal heiß her geht.


Also Leute, entspannen, entspannen, entspannen.

Das dauert seine Zeit.


Toi toi toi.

25.02.2015 15:04 • #43


vampy001
Hallo Karimet.
Danke für deinen Beitrag bin so am verzweifeln und nie glaubt mir einer richtig von meinen verwandten wenn ivh sage da hängt etwas. Bin ja sogar zum hno und sagte es steckt etwas da aber der hno hat geschaut und es war nie etwas. Aber das Gefühl blieb aber nur bei fester nahrung. Ich achte ja auch so auf die atmung dann weiss ich nicht wann schluckken. Habe das auch mit getränken und suppen das ich meine es geht in die falsche röhre. Und huste zur vorsicht immer. Ich bin froh zu hören das es dir wieder besser geht ich hoffe ich schaffe es auch. Ich habe nur noch panik und herzrasen und schon mangel erscheinungen. Ich bin immer so verunsichert ob ich es schaffe. Ich esse jetzt suppen ohne stücke. Habe mich auch bei einem pilates kurs angemeldet. Und höre immer entspannungs musik. Ich denke immer mir passiert dann was wenn ich esse. Kannst du mir die angst ein wenig nehmen ? Nach deinem Bericht habe ich schon mehr mut aber auch wieder angst bekommen. Ich kann nicht auseinander hslten ob wirklich etwas ist oder nicht also ob etwas da hängt wegen der rachen entzündung. Danke für deinen Beitrag. Ich bin immer angespannt beiße die zähne aufeinander und die zunge hängt am Gaumen. Lg vampy

25.02.2015 15:24 • #44


Hallo Vampy!

Du brauchst keine Angst vorm Essen und Trinken haben. Dein Körper ist viel schlauer als du und passt auf dich auf. Auch wenn du ihm momentan nicht vertrauen kannst - wenn es drauf an kommt, dann wird er einfach reagieren, ohne dass dein Gehirn und deine Gedanken was dazu zu sagen haben. Es kann dir im Grunde nichts passieren, solange du weiche Nahrung gut kaust.

Das Schlimme (was eben passieren kann) ist, dass du Angst entwickelst und dann Paniksymptome bekommst. Das ist schlimm genug, ich weiß. Aber auch wenn die Angst ganz ganz schlimm wird, gibt es immer einen Punkt an dem dein Körper das Kommando übernimmt und Beruhigungshormone ausschüttet. Das bedeutet, die Angst kann niemals immer mehr und immer mehr werden - irgendwann kommt der Punkt, an dem der Körper ganz automatisch auf Beruhigung schaltet.

Dieser Angst-Beruhigungskreislauf kann sich aber leider mehrmals am Tag wiederholen und ist wahnsinnig anstrengend.

Immer wenn du Angst entwickelst wird sich im Hals/Rachen alles zusammenkrampfen und verspannen und normales Schlucken ist dann fast unmöglich. Du wirst wahrscheinlich in nächster Zeit noch länger unangenehme Gefühle in diesem Bereich spüren und manches Essen wird hängen oder stecken bleiben. Aber es richtet dort keinen Schaden an, sondern verschwindet nach ein paar Stunden von selbst. Die Enzyme im Speichel lösen das Essen auf. Du kannst einen Versuch wagen: Koch dir Möhren oder Kartoffeln sehr weich und nimm einen Bissen in den Mund, ohne ihn zu schlucken. Wenn du ihn lang genug im Mund im Speichel behältst, dann merkst du wie sich das Essen vollkommen zersetzt und auflöst. Dasselbe passiert im Rachen, falls dir ein Stückchen hängen bleibt. Nicht ganz so schnell wie im Mund, weil da ja mehr Speichel ist, aber mit der Zeit löst sich das Ding im Rachen ebenfalls. Also keine Sorge.

Immer gut weich kochen und lange lange kauen. Nimm dir Zeit und kau alles zu Brei im Mund. Das kleine Mini-Stück im Hals, das wahrschienlich die nächste Zeit oft hängen bleiben wird, verschwindet dann über die nächsten Stunden. Du brauchst keine Angst zu haben.

Wenn du trinkst oder Suppe löffelst, dann nimm dir vorher immer ein paar Minuten Zeit um dich auf dem Sofa zu entspannen. Es wird nicht reichen, einfach nur Entspannungsmusik zu hören. Zur Entspannung gehört leider viel Übung dazu. Such dir doch im Internet ein paar Übungen heraus und versuch dich daran. Versuche die Übungen jeden Tag zu machen. Nimm dir wirklich Zeit dafür.

Anders wirst du das Schluckproblem nicht lösen können. Denn solange du angespannt bist, wird es bestehen bleiben. Erst wenn du dich körperlich entspannen kannst, kann der Schluckvorgang sich wieder entkrampfen und lösen. Es wird ein paar Wochen dauern, aber wenn du dran bleibst, wird es immer besser werden.


Bei mir war es damals auch so, dass HNO und andere Ärzte nichts gefunden haben und meine Familie dachte ich sei verrückt. Am Ende dachte ich selbst auch, dass ich mir alles bloß einbilde. Aber dann habe ich einen Arzt gefunden, der mir erklärt hat, dass bei Ängsten ganz oft Schluckprobleme auftreten und der mit den Rat mit der Entspannung gegeben hatte. Er hatte auch schon mehrere Patienten, die gar nichts mehr runterbrachten und mit Entspannung hat es dann über den Lauf einiger Monate auch bei ihnen wieder geklappt. Genauso wie bei mir.

Aber ich habe mich gleichzeitig von meinem damaligen Freund getrennt, da wir immer Streit hatten und ich hab auch meine Arbeitsstelle aufgegeben, da ich dort auch großen Stress hatte. Erst dann konnte sich meine körperliche Anspannung lösen und meine Schluckprobleme.

Es war ein steiniger Weg, aber er hat sich gelohnt! Denn die Zeit als ich kaum mehr shclucken konnte, war die schlimmste Zeit für mich.

Nur Mut, du schaffst es!

Du darfst dir auch Hilfe holen und deinen Spannungszustand mit Hilfe einer psychotherapeutischen Begleiterin lösen. Es muss gar nicht um deine Schluckangst gehen, sondern um allgemeine Themen, was dich stresst und/oder unter Druck setzt, einfach nur besprechen. Das löst oft auch schon eine Menge Verspannung.

alles Gute!

Karimet

25.02.2015 17:00 • #45


vampy001
Hallo karimet. Danke für deine Antwort es macht mir schon mut. Ich habe aber auch gerade das problem das ich ja immer darauf achte wann ich schlucke und wie es runter geht also mein automatismus ist nicht mehr ganz da . Jetzt wenn ich schlucke meine ich immer es ist nicht alles an flüssikeit weg und ich atme das ein dann würde ich ja ertrinken. Ich habe immer das Gefühl es ist in der falschen röhre und schlucke ununterbrochen und huste weil es da dann kratzt und meine jetzt habe ich flüsdigkeit in den lungen. Kann das passieren weißt du das ? Hattezt du das auch ? Entschuldige bitte wenn ich so nervig alles nachfrag die panik ist so groß
Lg vampy es fühlt sich so an als wenn man sich halb verschluckt aber nicht ruchtig. Ich weiß nicht wie ich es besser erklären soll

25.02.2015 17:19 • #46


Dass der Automatismus weg bzw. durcheinander war, das war bei mir auch so. Die Koordination der entsprechenden Muskeln war durcheinander. Das ist ganz typisch bei Ängsten und Anspannungen, hat man mir erklärt.

Bei mir hat sich alles wieder ganz normal entwickelt, nachdem ich angefangen habe, mich über einige Wochen und Monate bewusst zu entspannen. Mit Übungen und wirklichem Zeit nehmen etc. Keine Stressfaktoren mehr zulassen. Im ganzen Leben einen Gang zurückschalten.

Anders geht es nicht.

Fang am besten heute damit an und merke dir, dass Stress, Angst, Anspannung alles Gift für deinen Schluckvorgang sind. Versuche Regelmäßigkeit in deinen Tag zu kriegen. Geh jeden Tag ca. zur gleichen Zeit zu Bett und steh zur gleichen Zeit jeden Tag auf. Nimm dir genug Zeit (mindestens eine halbe Stunde) für "Frühstück". Trinke einen Tee am Morgen und löffle ein bisschen Suppe. Dann leg dich nochmal hin und entspanne nach dem Essen/Trinken. Lass dich nicht hetzen. Mach Entspannungsübungen. Jeden Tag.

Das Ergebnis wirst du erst nach ein paar Wochen merken. Lass dich nicht entmutigen und mach weiter mit dem Entspannungstraining.

Dann wird sich das mit dem Schlucken regeln.



Falls du bevor du loslegst nochmal auf Nummer sicher gehen willst, könntest du vom Arzt eine Überweisung zu einem Schluckröntgen verlangen. Da wird dann geröngt während du schluckst und dann sehen die ganz genau, wo die Flüssigkeit hingeht und ob was in die Lunge geht.

Ertrinken würdest du am Trinken/Essen nicht, du würdest dir jedoch höchstwahrscheinlich eine Lungenentzündung holen. ("Aspirationspneumonie" nennt man das, wenn eingeatmete Nahrungsbestandteile in der Lunge eine Entzündung hervorrufen).


Wenn du jedoch Hustenreiz verspürst und dich schon mal richtig verschluckt hast (mit Husten), dann weisst du, dass deine Abwehr gut funktioniert. Dann ist es auch fast nicht möglich, dass Trinken tatsächlich in der Lunge landet. Wie geschrieben, wenn du sichergehen magst, dann besteh auf ein Schluckröntgen.

Wenn du jedoch bisher keine Lungenentzündung gehabt hast, dann stehen die Chancen gut, dass du lediglich das Gefühl hast, dass Wasser in den Lungen landet. Viel eher ist dein Hals/Rachen/Schluckbereich irritiert vor lauter Anspannung und was du brauchst, ist vor allem viel Entspannung.

Karimet

25.02.2015 20:26 • #47


vampy001
Danke Karimet für deine Geduld und Dein Verständnis.
Ich werde deine Ratschläge beherzigen und immer daran denken und so wird es mir bestimmt bald besser gehen. Das schluckröntgen werde ich beantragen. So kann ich dann sicher sein unf man kann mir hier helfen. Vielen Vielen Dank. Ich versuche auch nicht mehr so in panik zu geraten.

25.02.2015 20:53 • #48


vampy001
Hallo .
Ich bin wieder voller angst. Ich bin so fixiert auf den schluckakt das
Ich meine meine spucke geht nicht runter auch wenn ich trinke.
Essen geht gerade nich suppe ohne dad ich meine es bleibt
Hängen. Ich bin echt fertig. Wie kann das sein ?
Ich versuche mivh nicht darauf zu konzentrieren aber
Es gelingt mir nicht. Ich muss zwei drei mal schlucken und dann erst
Merke ich das das komiche gefühl weg ist. Ist das normal hängt
Dann tatsächlich etwas da oder habe ich nur den eindruck ?
Kann mir jemand helfen Bitte

03.03.2015 08:47 • #49


Hallo Vampy!

Auch wenn etwas hängen bleibt, es passiert nichts. Es löst sich mit der Zeit.
So ein kleines Ding von der Suppe kann nichts anrichten.

Es hängt dir im Hals, weil deine Schluckkoordination durcheinander ist und es nicht optimal funktioniert. Deshalb werden nicht wie normal alle kleinen Teilchen mit einem Schwung nach unten befördert, sondern manche hängen dann im Hals fest. Im Hals und Rachen sind lauter kleine Sensoren, die jedes minikleine Ding wahrnehmen. Es sind Mini-Teilchen, die nichts anrichten können. Keine Sorge.

Versuche dich zu beruhigen, auch wenn dir etwas im Hals hängt. Durch die Angst wird es nur schlimmer und es geht dadurch auch nicht weg. Versuche ruhig zu bleiben. Es geht mit der Zeit von ganz alleine weg.

Mache Entspannungsübungen! Jeden Tag, mehrmals.

Karimet

03.03.2015 20:12 • #50


vampy001
Hallo Karimet
Sorry das ich immer so ausflippe.
Ich kenne sowas nicht von mir. Es
macht mir halt sehr viel angst.
Vielen dank für deine Antwort.
Ich habe donnerstag einen termin
Bei einer Logopädin.
Vielleicht hat sie auch noch ein paar tipps
Danke dir
Lg vampy

03.03.2015 21:51 • #51


vampy001
Hallo da bin ich wieder.
Mein hals fühlt sich immer so trocken an
Wenn ich dann was esse merke ich jedes kleine teil
Was runter geht. Ist das normal ? Habe dann immer angst.
Ich weiß nicht mehr was normal ist oder kommt es daher
Weil ich so auf meinen hals fixiert bin.
Lg vampy

04.03.2015 07:55 • #52


vampy001
Hallo Karimet, ich bin wieder da.
Ich habe heute wieder suppe gegessen und kleine Stücke fleisch
Mit runter geschluckt. Ich dachte hat ja super geklappt und
Auf einmal zwei drei minuten nach dem essen kam das Gefühl
Da hängt was getrunken habe ich danach auch
Das Gefühl blieb. Und jetzt habe ich das Gefühl als würde ich ständig
Räuspern müssen und sich etwas zu setzt. Beim husten
Kommt nicht und wenn dann lockert sich etwas schleim.
Dann meine ich wieder freier atmen zu können.
Ich weiss nucht ib durch die panik ausgelöst odet nicht.
Do sls das gehirn nicht genug sauerstoff bekommt
Wollte svhlafen und dann fing das kribbeln im kopf an.
Bin echt fertig.
Lg vampy

04.03.2015 14:07 • #53


Hallo Vampy!

Solange du so verkrampft bist, wäre es besser Fleisch erst mal wegzulassen und dich auf wirklich weiche Nahrung wie Suppe, Kartoffeln und Nudeln oder lang gekochter Haferbrei zu beschränken.

Wenn dann das Gefühl kommt, dass da was hängt, dann weißt du, dass dir nichts passieren kann, weil alles weich gekocht ist und sich mit der Zeit wieder löst.

Wenn du das Gefühl bekommst, dich räuspern zu müssen, dann räusperst du dich. Versuche nicht, das Ganze "rauszuräuspern" oder "rauszuhusten", da wird immer alles noch verkrampfter. Auch wenn du was spürst, lasse es ruhig einfach mal da sein. Und du wirst sehen, dass es mit der Zeit dann weg geht.

Versuche statt zu husten und zu räuspern einfach mal ein paar Entspannungsübungen. Hast du dir schon welche aus dem Internet gesucht? Welche Übungen machst du? Wie oft machst du sie?

Wenn du nicht frei atmen kannst, dann setz dich auf das Sofa und atme ganz langsam und lange und tief aus. Wenn du ausgeamtet hast, dann sieh was passiert und beobachte, wie dein Körper automatisch wieder einatmet. Und dann atmest du wieder ganz langsam und bewusst tief aus. Und dann wartest du bist, das Einatmen von alleine passiert. Konzentriere dich immer bloß auf's Ausatmen. Kannst du das 5 Minuten durchhalten?

Wie fühlst du dich nachher?

Diese Übung kannst du öfter am Tag machen. Nicht nur, wenn was im Hals hängt, sondern auch zwischendurch.

Wie verändert sich dein Atem dadurch und wie verändert sich dein Gefühl?

Auch wenn du Kribbeln im Kopf hast, kannst du diese Atemübung machen.


Karimet

05.03.2015 22:12 • #54


vampy001
Hallo Karimet.
Zur zeit kann ich nicht mal kartoffeln oder nudeln essen.
Nur suppe oder mal ein joghurt. Ich weiß noch nicht mal mehr wie
Kauen und schlucken. Ich vetsuche dafür ofter am tag kleine Portionen
Zu essen. Ist gemüse suppe mit kartoffeln .oder mal gulaschsuppe.

Ich mache meditation und habe im inet ein paar übungen rausgesucht.
Meditieren mache ich so zweimal am tag. Heute ging es leider nicht.
Ich zähle jede kalorie und hunger habe ich trotzdem immer.

Das mit dem atmen habe ich noch nicht probiert da ich bei solchen übungen dann
Danach immer auf meine atmung achte.
Es dreht sich immrr alles ums essen und den hals von mir
Ablenken schaffe ich seit zwei tagen schon besser und dann klappt das essen
Einfacher.
Ich war heute bei der Logopädin und sie versucht mir auch writer zu helfen.
Ich danke dir für deine Geduld mit mir. Bin immer so verängstigt.
Besonders wenn ich ans essen denke. Ich möchte wieder richtig essen können.

Danke Karimet

Lg vampy

05.03.2015 23:03 • #55


Hallo Vampy!

Das war bei mir damals genauso! Alles drehte sich nur ums Essen und meinen Hals. Ich hatte nach jedem Essen Panikattacken und Schweißausbrüche, weil mir was im Hals hing.

Wenn Nudeln und Kartoffeln nicht gut funktionieren, dann lass sie erst mal weg und iss, was so halbwegs gut klappt. z.B. Gemüsesuppen (selbstgemacht) und dann mit dem Stabmixer drüber, damit alles schön cremig wird. Gib immer ein bisschen Butter dazu, damit es besser schmeckt und damit es auch von der Kalorienanzahl ausgiebiger ist.

Mach dir keine Suppen aus der Tüte. Die haben keinen guten Nährwert und werden deinen Nerven nicht so beruhigen, wie eine lang gekochte Suppe aus frischem Gemüse.

Wenn du solche Suppen ist, auch dann wirst du kleine Mini-Stückchen spüren, aber sie brauchen dir keine Angst zu machen, wenn sie hängen bleiben passiert nichts.


Zu den Entspannungsübungen: Meditation ist für Einsteiger recht schwierig durchzuführen. Versuche dir etwas einfacheres für den Anfang zurechtzulegen. Das mit der Atmung ist auch für Einsteiger gut geeignet.
Auch wenn du nachher viel ans Atmen denkst - wenn du's ein paarmal versuchst, wirst du merken, wie sehr du deinem Körper vertrauen kannst, dass er gut für dich sorgt. Besser als es dein Gehirn je tun könnte.

Du könntest auch einen Yoga-Kurs besuchen, wenn es bei dir in der Nähe einen gibt.
Oder einen Kurs zu MBSR! Das wirkt auch Wunder bei solchen Dingen.


Erwarte dir keine schnellen Erfolge beim Essen. Auch wenn es noch einige Wochen schwierig bleibt, es wird besser, je mehr du lernst, dich zu entspannen und je mehr du es übst. Der Körper braucht einige Wochen um die Verkrampfung beim Schluckakt loszulassen.

Also wenn du isst und du spürst noch immer, dass was hängen bleibt, dann verzweifle nicht, sondern mach konsequent mit den Entspannungsübungen weiter. Auch wenn in einigen Tagen noch immer was hängen bleibt. Immer weiter mit der Entspannung. In einigen Wochen wirst du dann merken, dass es besser geht.
Wenn du dran bleibst.

Bloß nicht aufgeben!

Und denk daran: alle Stressfaktoren im Leben so gut es geht meiden. Unglückliche Beziehungen meiden! Stress in Schule und Arbeit meiden! Solange es eine Stressquelle gibt, wird deine Schluckmuskulatur verspannt bleiben.

Wie läuft es denn unabhängig vom Essen/Schlucken in deinem Leben?

Wohnst du noch zuhause? Hast du einen Freund? Wie reagieren deinen Eltern und deine Freunde auf deine Ängste?
Fühlst du dich wohl und geliebt, daheim?

Was ist in den letzten Wochen und Monaten passiert, dass du dich so gestresst gefühlt hast?

Karimet

06.03.2015 08:37 • #56


vampy001
Hallo karimet.
Die suppen machen wir selber und sind gut püriert mit winzigen mini srückchen und ich gue immer etwas sahne rein. Mir ist nur manchal so übel nach dem essen. Besonders morgens.
Habe eben versucht joghurt zu essen und ich merkte das ich zwei drei mal schlucken musste. Habe den halben geschafft.und jetzt fängt es wieder mit der luft an.
Und ich habe das Gefühl immer direkt danach husten zu müssen.
Ich habe zwei harte jahre hinter mir. Als ich schwanger war haben mir die ärzte die vermiest und immer
Was anderes gefunden was angeblich nicht stimmt. Dann bei drr geburt bin ich fast gestorben und war
Leider alleine . Ich hatte an dem tag geburtsag und die kleine sollte eine woche später kommen und mein mann hat meinen vater in italien geholt. Musste ohne betäubung oder narkose genäht werden. Dann sind zwei geliebte Haustiere gestorben . Mein sihn hat adhs und die schule machte probleme.
Mein mann hat rückenversteifung sechs schrauben zwei stangen im rücken muss morphium pflaster nehmen und hat schlafabnoe. Beziehungs probleme gab es die sind alle besprochen und es läuft gut. Mein vater ist wieder im krankenhaus in italien und wäre zum zweiten mal fast gestorben und noch viels mehr.mein mann hat verständnis und unterstützt mich so gut er kann.
Sonst bin ich viel zu hause weil ich meine ich kippe gleich um. Versuche mich abxulenken do gut es geht.
Klappt nicht immer.
Ich suche mir dann andere übungen raus.

Habe immer so blöde gedanken was das essen betrifft. Da kommen dann horrirvirstellungen und die machen mir wieder angst. Bin immer verspannt im hals bereich besonders wenn es essen heisst.
Ich gebe nicht auf auch wenn es schwer ist.
Lg vampy es

06.03.2015 09:15 • #57


Hallo Vampy!

Oh mann, da hast du ja einiges mitmachen müssen, in letzter Zeit!

Dass du kaum essen kannst, dass dir übel ist und du Kribbeln im Kopf hast und Angst umzukippen - all das ist in dieser Situation höchst verständlich!

Hast du dir schon mal überlegt, dir Hilfe zu holen? Jemand, der dich unterstützt um mit dieser schwierigen Situation klarzukommen? Wenn du dich um deinen Vater so sorgen musst, und um deinen Mann, dem es nicht gut geht, wenn du gleichzeitig vor der Herausforderung stehst, mit deinem Sohn mit ADHS umzugehen, und dann noch dein eigenes Trauma und deine eigenen Schmerzen und Probleme - kein Mensch kann das alleine schaffen!

Du hast das Recht, dir Hilfe zu holen und dir psychotherapeutische Unterstützung zu gönnen. Jemand, der dir zuhört und der mit dir über die ganzen Dinge spricht, die dich so belasten.
Jemand, der da nicht drinnen steckt, also jemand außerhalb der Familie.
Eine Psychotherapeutin wäre jemand neutrales, der nur für dich da ist und auf den du keine Rücksicht nehmen musst, so wie auf deinen Mann oder deinen Vater.
Einfach jemand von außerhalb.

Hast du dir das schon mal überlegt?

Ich denke, dass dir eine Zeit lang Begleitung gut tun würde, diesen enormen Druck loszulassen.

Vielleicht sogar eine Reha für Mutter und Kind, wo du ein paar Wochen stationär bist und dich nur um dich und deinen Sohn kümmern kannst und entspannen?

Frag doch mal bei deinem Hausarzt, wie du zu so einer Reha oder ein paar Stunden Psychotherapie kommst.


Zurück zum Essen:

Wenn dir übel wird, nach dem Essen, dann lass die Sahne weg und auch den Joghurt.
Ich hatte das damals auch, diese Übelkeit. Besonders nach Joghurt und Schokolade.

Iss am morgen eine Moro'sche Möhrensuppe. Rezepte findest du im Internet. Sie wird zwar dort vor allem gegen Durchfall empfohlen, hilft aber generell auch gegen Magenbeschwerden wie Übelkeit.
Halte dich ans Rezept und sieh zu, dass du jeden morgen einen Teller davon isst.

Was das Trinken betrifft, so trinke kein Mineralwasser und keine Fruchtsäfte! Die machen auch Übelkeit. Auch vorerst keinen Kaffee oder Schwarztee/Grüntee. Die erhöhen die Reizbarkeit der Nerven und machen Angst und Nervosität stärker!

Trinke lieber ganz normales Wasser und wenn du Tee magst, dann am besten Fencheltee. Der ist gut für Magen und Darm, hilft gegen Übelkeit.
Davon kannst du mehrere Tassen am Tag trinken.

Da wird es mit dem Magen und der Übelkeit gleich besser gehen.


Außerdem kannst du dir ein Congee machen: http://www.gourmetguerilla.de/2014/01/c ... -der-welt/

Das ist auch wirklich gut für Magen und Darm, außerdem relativ einfach zu essen, bei Schluckbeschwerden.


Das kannst du in großen Portionen vorkochen und dann zusammen mit der Suppe essen.


Karimet

06.03.2015 10:49 • x 1 #58


vampy001
Hallo Karimet.

Ich habe zwei kinder die kleine ist 1 jahr.
Ich habe auch schon einen Termin bei einer psychologin.
Und bin bei einer Logopädin.
Ich leude auch ständig an unterzucker das nervt und uch zähle
Nur noch Kalorien. Ich trinke viel kamillentee oder stilles wasser.
Habe montag auch schluckröntgen. Habe aber so angst vor dem brei.
Danke für deine Vorschläge . Ich habe exteme angst zu essen. Ich hoffe das es besser wird auch in meinem fall.
Trinke tee mit honig für den zucker hoch zu bekommen. Kann noch nicht mal ein bonbon richtig lutschen.
Ich werde mal im inet schauen wegen den rezepten.
Danke dir
Lg vampy

06.03.2015 10:59 • #59


Hallo Vampy!

Lass das mit dem Kamillentee. Der ist nicht für jedermanns Magen gut geeignet und verursacht oft auch Übelkeit. Den sollte man außerdem nicht über einen längeren Zeitraum trinken. Wechsle zum Fencheltee! Es wird dadurch deinem Magen bald besser gehen.

Wegen dem Zucker - iss diese Moro'sche Möhrensuppe. Gekochte Möhren stellen dir Zucker zur Verfügung. Trink ab und zu einen Schluck von dieser Suppe, sodass dein Zuckerspiegel nicht so weit runterfällt.

Honig und Traubenzucker kannst du im Notfall immer noch zu dir nehmen.


Wegen dem Schluckröntgen:

Damals, als ich das gemacht habe war ich auch voller Angst.
Im Wartezimmer hab ich einen alten Mann getroffen, der wirklich nicht mehr schlucken konnte. Jeder Schluck, den er tat, der kam wieder hoch. Der konnte keine Suppe essen. Sie ging null runter.

Da hab ich dann gesehen, dass mein eigenes Schluckproblem im Vergleich kleiner ist. Denn ich bekam die Suppe immerhin runter. Zwar hing mir was im Hals, aber die Suppe war zumindest im Magen.
Bei diesem Mann kam sie nichtmal in den Magen.

Und dieser Mann war noch immer lebendig und soweit wohlauf.

Da wusste ich, dass ich trotz meines Problems gut weiterleben konnte und überleben.



Karimet

06.03.2015 11:37 • #60





Prof. Dr. Borwin Bandelow