Gute Frage. Ich denke schon, dass ich mir überlege, wo und wie und was ich sage.
Wenn ich emotionaler bin, kann es aber schonmal reaktiver sein und ungefilteter.
Ich kenns von meiner Mutter, dass die alles rausquasselt was ihr in den Sinn kam, und ich fand
es massiv überfordernd, es war ja auch kein Eingehen dann auf die Gegenüber.
Ich konnte nicht folgen und nichts festmachen und es war eine große Verwirrung, gleichzeitig war sie
sehr fordernd nach Bestätigung.
Nicht auf das Gegenüber zu achten und auf eine Art von Aktualität ist für mich nicht der Sinn von Kommunikation.
Ich vermute, es ist aber doch viel Erziehung, ich glaube als Kind war es nicht so, und wenn man oft genug
Missfallen erlebt hat oder verunglückte Kommunikation, dann überlegt man sich das schon, wo der Fehler
war.
Kritik wirkt bei mir schon sehr stark und alles führt ins Denken, in eine neue Methodik, damit es das
nächste Mal (hoffentlich) besser wird.
Außerdem arbeite ich (auch) in Beratung und da wird auch recht vieles strukturiert und systematisiert. **

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Assoziativer kann es sein wenn ich alleine schreibe, denke (wobei mir ruhigere Gedanken oft auch angenehmer sind,
sonst komme ich schnell in so eine Art von Agitation), es gab auch schon Gelegenheiten, bei denen es mit Gegenübern
sehr assoziativ ist.
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** Zuviel Struktur kann aber auch zwanghaft werden, ist so meine Erfahrung.
Manchmal ist es vielleicht gut, das Denken mehr loszulassen?
Aber Stille ist auch gut, weil die ganzen Normen und Stimmen dann mal nichts zu sagen haben
und es eher Erleben gibt.