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Guten Morgen

Besteht hier Interesse, sich ein bisschen gegenseitig auszutauschen und zu ermutigen und motivieren?
Vielleicht hat auch sogar jemand zusätzliche Abnehmprobleme wegen der Angst (so wie ich)?
Wenn ja, dann würde ich mich freuen von euch zu hören

Mal ein bisschen zu meinem Problem:
Ich habe mir durch meine Angststörung ziemliches Übergewicht angefuttert. Vorher war ich zu dünn und habe bei Stress keinen Happen runterbekommen, mit der Angststörung hat sich das komplett gedreht.
Ein großer Faktor bei meiner Angst ist die Angst vor Umkippen/Ohnmacht. Also habe ich irgendwann begonnen, ständig etwas zu essen, gerne auch mal Traubenzucker oder anderes ungesundes mit viel Zucker und Kalorien. Für mich war das die Absicherung, auf jeden Fall Energie und einen ausreichend hohen Blutzucker zu haben. So konnte ich das als Ursachen für's Umkippen schonmal ausschließen und war dahingehend entspannter. So kam Tag für Tag einiges an Extrakalorien zusammen...

Zu der Angst vor dem Umkippen und dem Angst vor Herzrasen führte auch, dass ich mich sehr wenig bewegt habe. Lange stehen oder gehen - nee. Ich habe mich bei jeder Gelegenheit hingesetzt. Mal wieder richtig auspowern? Nee, lieber nicht, mir könnte ja schwindelig werden.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich muss diese Muster durchbrechen. Ich will nicht mehr dick und träge sein und ich habe langsam Angst Folgeerkrankungen zu entwickeln.

Gehts jemandem irgendwie so ähnlich?

04.08.2016 05:37 • 15.02.2017 x 2 #1


115 Antworten ↓


Hallo Jetztgehtslos,

ich habe auch durch die Angststörung zugenommen,mindestens 6-7 Kilo müssen runter.
Auch das Selbstwertgefühl (was eh schon niedrig angesiedelt ist) leidet unter den überflüssigen Kilos.
Ich hab viel gegessen,um noch irgendeine Freude spüren zu können und um mich zu beruhigen.
Dadurch,dass ich nicht mehr arbeiten konnte,hab ich kaum was an Kalorien verbrannt.
Aber das will ich jetzt bewusst nicht mehr tun und dafür sorgen,dass ich mich wieder wohler fühle in meinem Körper.
Ich finde Deinn Thema deshalb sehr interessant!

04.08.2016 06:09 • #2



Abnehmen mit Angststörung - möchte jemand mitmachen?

x 3


Hi Schön dass du dich meldest.
Hast du schon irgendetwas geändert oder hast du es dir 'nur' vorgenommen?

04.08.2016 19:05 • #3


Guten Morgen!

Ja,ich hab schon was unternommen: ich habe mich eingedeckt mit Kartoffelsuppe und Gurken.
Ich muss aber gestehen,dass ich gestern abend wieder gesündigt habe.
Bei mir ist es so,dass ich zum Abnehmen erst einmal richtig reinkommen muss und wenn ich die ersten Tage geschafft habe,geht es leichter.
Ich muss quasi einmal richtig die Kurve kriegen und wenn es einmal läuft,dann läuft es.
Ich bin so jemand,der tagsüber nicht soviel Nahrung braucht aber abends dann zuschlägt.
Deswegen plane ich meine Hauptmahlzeit auch eher für abends ein.
Was mir in letzter Zeit gewichtsmässig das Genick gebrochen hat: Frustessen in Kombination mit kaum Bewegung.
Ich bin auch schon dabei,mich auf neue Putzstellen zu bewerben trotz meiner Angstzustände (ich bin Zahnarzthelferin,arbeite aber als Haushaltshilfe).
Das Schwierigste ist für mich,das Essen nicht zu missbrauchen,um unangenehme Gefühle wie Einsamkeitsgefühle oder innere Leere zu überdecken und sie statt dessen einfach mal auszuhalten oder noch besser nach konstruktiven Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Und Du? Hast Du dir schon einen Plan gemacht?

Liebe Grüsse!

05.08.2016 05:26 • #4


Guten Morgen
Kartoffelsuppe klingt ganz gut. Macht mich meistens gut und lange satt, hat aber nicht so viele Kalorien. Ok, kommt auf die Zubereitungsart an

Ja, ich habe auch schon begonnen. Unnötige Snacks wurden gestrichen, habe gerade im Sommer gerne mal abends ein Magnum-Mandeleis gegessen, das gibt es jetzt nicht mehr. Das war immer mein Ich habe den Tag überstanden und habe mir das verdient-Snack. Aber allein so ein Ding hat schon fast 300 Kalorien! Und das täglich, zusätzlich zu den normalen Mahlzeiten... Ich bin momentan auf Wassermelone umgestiegen, wenn ich was zu Essen in der Hand haben will Ich merke aber schon, dass ein Ritual fehlt. Und ja, es ist wie du sagst, wenn das Futtern als Kompensation wegfällt, muss man sich auf seine unangenehmen Gefühle einlassen. Das merke ich auch ziemlich schnell.

Hauptmahlzeiten werden so gegessen, dass ich gut satt werde. Ich kann und will nicht hungern. Ich habe das mit dem Abnehmen schonmal geschafft zu einer Spitzenfigur, damals habe ich auch ordentliche Portionen Mittag gegessen. Das klappt, wenn man sich dafür bewegt. Keine Bewegung und dafür hungern würde ich nicht aushalten. Deshalb ist mein Plan: Sattessen, normale Portionen, Snacks nach Bedarf. Nicht penibel Kalorien zählen, aber auch nicht jede Mahlzeit ne Kalorienbombe.
Isst du denn eher von der Menge viel oder von den Kalorien? Ich esse bisher gar nicht so oft am Tag, aber wenn dann eben gut sättigend. Da haut dann sowas wie ein Eis täglich schonmal rein, wenn man immer kleine Portionen isst, kein Frühstücker ist oder so, hat man da noch eher ein paar Naschereien gut

Die letzten Tage habe ich jetzt immer zugesehen, mich nach dem Essen etwas mehr zu bewegen, statt direkt wieder an den Schreibtisch zu wandern.. In den nächsten Tagen will ich auch wieder richtig mit Sport anfangen. Wenn du bald wieder arbeitest, wirst du ja allein dadurch schon mehr Bewegung haben. Ich arbeite am Schreibtisch, das ist zum Abnehmen absolut blöd...

Aber mir geht es da so wie dir, ich brauche erst ein paar Tage zum Reinkommen. Wenn ich das erstmal geschafft habe, kann ich auch relativ konsequent sein.


Ich freu mich übrigens sehr, dass sich hier jemand gemeldet hat!

05.08.2016 05:53 • #5


Ich freu mich auch sehr über diesen Austausch!

Genau,Kartoffelsuppe sättigt gut,ich nehm die aus der Dose ,die von Netto,die schmeckt mir und die ganze Dose hat knapp 650 Kalorien.
Nee,hungern kommt für mich auch nicht in Frage!
Ich esse leider viel UND viel hochkalorisches....an Bewegung mangelt es mir generell eigentlich nicht.
Ich hab auch eine ganz gute Verbrennung aber auch die nützt einem nichts ,wenn man permanent über dem Kalorienbedarf futtert...

Das stimmt,das macht es nicht leichter ,wenn man am Schreibtisch arbeitet aber wenn Du es schonmal geschafft hast,schaffst Du es auch ein zweites Mal!
Ich hatte auch einige Jahre so 66,67 kg bei 1,70 m ,das war für mich o.k.,keine Traumfigur aber damit kann ich gut leben und das erlaubt trotzdem noch,auch mal über die Stränge zu schlagen,wenn es nicht andauernd ist (wie in der letzten Zeit).
Ach ja,ein Gewichtsbuch zur Dokumentation hab ich mir auch gekauft und das liegt neben meinem Laptop,damit ich es auch immer sehe.
Leider musste ich da 75 kg eintragen aber der erste Schritt war halt,mich überhaupt wieder auf die Waage zu trauen und mich der Wahrheit zu stellen.

Bei 70,71 kg dachte ich: es geht ja noch aber so langsam gehen mir die Hosen aus und da kommt dann meine Sparsamkeit zum Zuge: keine Lust,mir auch noch neue Klamotten kaufen zu müssen...

05.08.2016 06:27 • #6


Maldur
ich versuche seit jahren abzunehmen, aber scheiter immer an mir selbst (kein durchhaltevermögen). ich hab, seit ich die angststörung habe bzw. seit ich tabletten dagegen nehme (tabs seit mitte 08) 30 kg zugenommen... wiege nun bei 1,84 rund 112 kg. war schon mal bei 119... ich versuch momentan die ernährung auf ausgewogener umzustellen, weniger fettiges (vor allem fleisch, da meine blutwerte mir das vorgeben...), mehr gemüse/obst/vollkornprodukte. klappt auch eig recht gut, ich sündige im sinne von chips/schoki momentan kaum. das einzige, was ich mir gönne, ist morgens brot mit honig oder mal nen schokomüsli, wobei, das ist nun auch leer und da gibt es nun kein neues (vertrag ich nicht so super).

aber, essen hin oder her, ich bekomms mit dem sport nicht hin. ich nehme mir immer was vor, und machs dann nicht. meine ausreden sind dann, zu müde, schlechtes wetter, nicht fit usw... ich hab keine ahnung, wie ich das hinbekommen soll. super tipps, wie einfach aufraffen und los fruchten nicht^^

05.08.2016 06:40 • x 2 #7


Schlaflose
Zitat von Maldur:
aber, essen hin oder her, ich bekomms mit dem sport nicht hin. ich nehme mir immer was vor, und machs dann nicht.


Mit dem Sport bekomme ich es immer hin, aber dann esse ich dreimal so viel wie normal. Mich hungert Sport immer total aus.

05.08.2016 07:24 • #8


GreenTree
Praktisch Ich hab blöderweise einige Nahrungsmittelunverträglichkeiten und muss da bei Fertigprodukten wegen der Zusatzstoffe immer aufpassen. Super nervig, deshalb koche ich mittlerweile sicherheitshalber lieber selbst, statt fertig zu kaufen.
Ich habe so ein schlechtes Gewissen, dass ich es nachdem ich es einmal geschafft habe wieder komplett schleifen lassen hab. Und n bisschen Bammel hab ich auch, dass es nochmal passiert. Mir ists echt peinlich mit den Gewichtsangaben, aber es ist schon langsam ungesund. Und mit Angststörung auch noch wirklich Risiko für Krankheiten einzugehen ist ja irgendwie doppelt bescheuert
Mit 75 bei 1,70 bist ja erst gaaanz leicht im Übergewicht. Das bekommst du auf jeden Fall runter! Ich möchte auch keine Traumfigur, aber so im mittleren Normalbereich wäre ich schon gern.
Ach ja, dass man sich irgendwann denkt Langsam musstdu dich zusammenreißen, dann aber doch noch weiter zunimmt, kenne ich natürlich auch ....

@Maldur
Hallo auch an dich
Tabletten hauen ja oft ordentlich rein gewichtstechnisch Ich nehme keine momentan, mag mir gar nicht vorstellen was wäre, wenn das bei mir noch dazukäme :-S
Brot mit Honig ist doch voll ok, wenn man nicht gerade Low Carb macht. Ich brauche morgens auch auf jeden Fall Kohlenhydrate. Mittags mische ich, abends will ich ab jetzt eher kohlenhydratarm essen. Damit fahre ich echt gut, weil ich dann bis morgens satt bin und leichter abnehme, aber so rein von den Gelüsten her bin ich der totale Kohlenhydrat-Junkie... leider. Brot, Pizza, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Süßigkeiten - da könnte ich mich reinsetzen.
Ich glaube die SPortausreden kennt fast jeder Mir geht es ganz genau so. Ich habe hier einen Crosstrainer stehen und ihn auch schon einmal erfolgreich zum Abnehmen benutzt.. Bis ichs dann wieder hab einreißen lassen. Mein Plan ist da wieder täglich draufzusteigen. Ich hoffe, dass ich da dann wieder eine Routine bekomme. Bis dahin fällt es mir sehr schwer mich aufzuraffen.
Ich versuchs mit Fernsehen dabei :-/

---

Ach ja, noch effektiver als alles andere ist bei mir Krafttraining. Nicht so, dass man es optisch besonders sieht, aber einfach die Muskulatur aufbauen. In meiner besten Phase habe ich dadurch so viel verbrannt, dass ich sogar mal 1-2 Wochen gar nicht großartig auf Essen und Ausdauersport geachtet habe und trotzdem abgenommen habe (Damals habe ich mir dann eingeredet, Leukämie zu haben und deshalb ungewollt abzunehmen Ich könnte mir in den Hintern beißen).

Das mit dem Aushungern danach kenne ich aber auch. Irgendwie hat es damals dann geklappt. Aber wenn ich abends nach der Arbeit Sport treibe brauche ich auch echt nochmal ein richtiges Abendessen. Nur ne Scheibe Brot reicht mir da nicht. Und das ist dann wieder ein seeehr schmaler Grat, nicht so viel zu essen, dass der SPort auch umsonst war.

---
Sorry wenn ich zu viel labere

05.08.2016 07:42 • #9


Jetztgehtslos:

Frisch kochen ist natürlich vorbildlich!Dazu bin ich zu faul.
Ja,mich nervt das auch,ich war so schön schlank und jetzt wieder moppelig....
Ich kann mir das zwar verzeihen,weil es mir echt dreckig ging und in der Klinik Essen meine einzige Freude war (wenn ich mal grade keine Panikattacken hatte) aber das ändert natürlich nichts daran,dass jetzt wieder was runter muss.

Maldur:
Ja,das ist so eine Sache mit den Tabletten,will demnächst auch wieder ein AD nehmen,hoffe,das wirft mich gewichtstechnisch dann nicht zurück.
Ich finde,es klingt schon ganz gut,was Du so alles umsetzt!
Was die Bewegung angeht, finde ich es wichtig,nicht zu hoch anzusetzen:
Es geht für mich zu anfang gar nicht unbedingt darum,intensiv Sport zu treiben sondern einfach etwas mehr Bewegung in den Alltag einzubauen,so dass der Stoffwechsel angeregt wird und dadurch die Verbrennung hochtouriger läuft.
Ich putze z.B. viel,eben hab ich Gartenarbeit gemacht oder mit dem Rad einkaufen statt mit dem Auto.
Am günstigsten ist es natürlich,wenn Du Sachen machst,die Dir möglichst viel Spass machen.
Es zählen - gerade zu Beginn - die kleinen Schritte,das sag ich mir immer selbst: mit der Angsterkrankung genau wie mit dem Abnehmen.

05.08.2016 08:26 • #10


Maldur
Jau, also Bewegung habe ich ein wenig drin. Mache ne Fortbildung, da mit rad hin (10 min pro Strecke aber nur), da 3. Etage immer Treppen. Zudem hab ich eh kein Auto, also eig alles mit rad.

Low Carb funktioniert bei mir nicht. Möchte ich auch gar nicht. Habe ich getestet, nee nicht meins. Zudem, ist ja auch immer so ne Sache, wg abends kein Kohlenhydrate. Im Endeffekt sollte aber der gesamt Umsatz der kcal stimmen.

Das schlimme ist, mich stört es sehr, das ich so dick bin. Weil ich a nicht zufrieden mit mir bin und B ich somit auch unattraktiver für Frauen bin. Und obwohl mich es so stört, schaff ich es nicht zum Sport. Das ist doch verrückt?

05.08.2016 09:31 • #11


Ich habe heute mal bewusst auf die Nährwertangaben der Lebensmittel geachtet, die ich so verputze... Naja, was soll ich sagen, da ist noch Luft nach oben Versuche jetzt auch mal Kleinigkeiten umzusetzen, die nicht viel Einschränkung bedeuten. Habe z.B. immer 2 Brotsorten gegessen und heute gesehen, dass eine davon Sirup enthält. Muss ja nicht sein, schmeckt mir weder besser noch ist es gesund. Also jetzt wird nur noch die Sorte ohne sowas gegessen. Das wird zwar nicht die Welt ausmachen, aber wenn es ein paar Kalorien pro Woche einspart, ohne dass ich großartig was dafür tun muss, ist das schonmal gut.

Außerdem versuche ich jetzt seit ein paar Tagen nach jeder größeren Mahlzeit eine Runde spazieren zu gehen etc. Nachher will ich noch 10-15 min. auf den Crosstrainer (nicht wundern wegen der Zeiten, das ist mein normaler Tagesrhytmus momentan). Besser als nichts, ich kann nicht gleich voll einsteigen, bin schon nach 5 Minuten k.o. (mein Gott, früher habe ich da 90 Minuten drauf gestrampelt!)
So wie @GreenTree das auch sagt. Ich glaube, wenn man sich vornimmt von einem Tag auf den anderen top sportlich zu sein, geht das nach hinten los... Ich bin ein ziemlich ungeduldiger Mensch und würde solche Dinge am liebsten kurz und schmerzlos hinter mich bringen, aber Abnehmen braucht nunmal Zeit, grrrr.

@Maldur Ja, das ist verrückt Aber so verrückt sind glaub ich alle, die unzufrieden mit ihrem Gewicht sind. Man weiß ganz genau, dass man mit weniger besser aussehen würde, fitter wäre und auch langfristig gesünder. Trotzdem schiebt man es so vor sich her... Irgendwann muss der berühmte Klick kommen, z.B. ein Foto von sich sehen, auf dem man furchtbar aussieht. Oder das plötzlich gar nichts mehr passt. Mein Kleiderschrank hat sich quasi 1x komplett erneuert. Die KLamotten aus schlanken Phasen sind in der hintersten Ecke verschwunden, richtig schade. Ich weiß nicht, ob ich da jemals wieder reinpasse und will mir lieber keinen Druck machen, dass ich wieder reinpassen MUSS. Aber in die Richtung soll es auf jeden Fall gehen. Habe echt Schiss vor Folgekrankheiten durch Übergewicht.

Vom Selbstbewusstsein her... Naja, schön fühle ich mich nicht mehr. Allerdings ist mir das auch mittlerweile nicht mehr so wahnsinnig wichtig. Als ich jünger war, hat mir das geschmeichelt, oft angeflirtet zu werden, später dann gar nicht mehr, da eh komplett oberflächlich. Ich glaube manchmal, wenn ich mehr Drang hätte mir anderen mitzuhalten, wäre ich motivierter Ich vergleiche mich aber gar nicht mit anderen Frauen, wenn eine hübscher und schlanker ist, ist das eben so.


Habt ihr euch irgendwelche Limits gesetzt, in welcher Zeit wie viel runter soll?
Wiegt ihr euch? Ich nicht. Ich will das momentan gar nicht sehen, das würde mich total demotivieren. Nach dem Motto Oh Gott, das bekomme ich nie weg, jetzt ist alles egal. Dumm, ich weiß...
Aber ich werde evtl. mal das Maßband anlegen und schauen, wieviele mm im Monat so weichen. Das finde ich auch seehr viel motivierender als ein paar Zahlen auf der Waage.
Ich glaube wenn die Klamotten erstmal wieder lockerer sitzen, hat man Blut geleckt und will mehr Nur muss man dahin erstmal kommen...



---

Edit: Wieso steht da ein Wort in fitter ?! Ich habe f-i-t-t-e-r geschrieben, das ist doch n ganz normaler Begriff!?

05.08.2016 21:40 • #12


Und gleich noch eine Frage an alle
Esst ihr regelmäßig oder nach Gefühl?

Ist mir etwas peinlich, aber ich habe neulich gegoogled, warum manche Menschen von alleine schlank sind. Und da stand überwiegend, dass die eben bei richtigem Hunger essen und sonst nicht.
Ich esse auch oft ohne Hunger. Frühstück gibt es morgens, weil ich da auch Hunger habe und Energie brauche. Mittags und abends sind die Mahlzeiten aber eher Routine. Manchmal habe ich gar keinen riesen Hunger und könnte weniger oder später essen. :-/
Und das hat wieder mit meiner Angst zu tun. Ich rede mir dann direkt ein, dass ich einen Schwächeanfall bekommen könnte und damit dann wieder Panik, wenn ich Stunden nichts mehr zu mir genommen habe. Und dann wird quasi auf Vorrat was gegessen

05.08.2016 21:49 • #13


Maldur
also ich hab mir recht fixe zeiten für morgens, mittags und abends angewöhnt. die halte ich natürlich nicht jeden tag ein, aber zu 80 % sag ich mal. auch wenn ich frei hab zb un derst um 5 im bett war, um 7, 8 steh ich meist auf um zu frühstücken und penn dann weiter. weil dann der körper hunger hat.

tja, richtiger hunger. was ist das noch? ich habe oft das gefühl, ich hab permanent hunger. dann esse ich was, überfresse mich auch gern mal, hab dann ne stunde keinen hunger und dann wieder schmacht. dann esse ich zwischendurch was - und das läppert sich. joa, und zack, nix abnehmen - zunehmen...

05.08.2016 23:04 • #14


Hungergefühl obwohl ich normal gegessen habe kenne ich von zu viel Luft im Magen oder leichter Übersäuerung. Wenn es noch nicht so viel Luft ist, dass man sich aufgebläht fühlt, aber da doch irgendwas im Magen arbeitet. Habe das mal eine Weile verstärkt gehabt, als mein Magen stressbedingt aufblähte, nach einer Pastille Lefax ging es dann immer weg und damit auch der Hunger.

05.08.2016 23:30 • #15


Guten Morgen ihr lieben,

ich hab die Kurve immer noch nicht gekriegt und schon wieder gesündigt.
Aber ich glaube,ich habe mir einnfach zuviel vorgenommen,wollte nur eine Dose Kartoffelsuppe essen und abends kam dann wieder der grosse Hunger.
Ich nasche einfach soo gerne abends mit meinem Mann noch etwas im Bett aber immer so mit schlechtem Gewissen.
Jetzt will ich das bewusst mit einplannen und dann Salzstangen essen,die haben nicht ganz soviele Kalorien wie Chips und Schokolade aber ich werde die Menge natürlich trotzdem begrenzen.
Das ist glaube ich realistischer und dafür bewege ich mich dann etwas mehr.
Es soll halt eine langsfristige Umstellung sein.Frühstück brauche ich nicht,da hab ich eher Kaffeedurst.
Morgens,mittags UND abends essen hab ich auch schon probiert aber je mehr Mahlzeiten ich esse,desto mehr Appetit hatte ich.Ich weiss,klingt widersprüchlich aber ist bei mir so.
Limits hab ich mir keine gesetzt dass ist für mich dann eher demotivierend,wenn ich dann das erste Teilziel nicht erreichen sollte,wäre ich gleich sehr entmutigt und es ginge mir so ähnlich wie Jetztgehtslos ,wenn sie sich wiegt.
Wiegen tu ich mich einmal pro Woche aber nicht täglich.

Wenn ich nach Gefühl essen würde,wäre ich nurnoch am essen.Ich habe fast immer Appetit,so ähnlich wie Maldur.
Das ist aber eher eine psychische Komponente,weil ich mich während des essens entspannen kann,danach kommt dann aber gleich wieder das schlechte Gewissen,ich zahle also einen hohen Preis für diesen Missbrauch des Essens und muss echt andere Methoden zur Entspannung finden.
Am besten hilft mir moderate Bewegung und schlicht und ergreifend die intensive Beschäftigumg mit anderen Dingen.
Deswegen ist es momentan auch schwierig mit dem Abnehmen,weil ich soviel Zeit ( und manchmal Langeweile) habe und das essen dann oft als Lückenfüller dient.

Hungergefühl bei aufgeblähtem Magen finde ich auch äusserst unangenehm ,guter Tip mit dem Lefax!

Euch noch einen schönen Tag!

06.08.2016 06:04 • #16


Maldur
joa gestern gabs bei mir auch nun nicht das optimale, neben vollkornbrot morgens und mittags un d2 äpfeln, abends noch nen döner. wobei es sicher schlimmeres gibt als nen döner. ok und ne frikka beim fußball, die ist fettig^^

heut ma schauen. es ist wochenende. ich schwanke zw pizza und tja noch keine ahnung^^ aber so wirklich gesund wirds heut glaub ich nicht...

06.08.2016 12:01 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Maldur
Ok, nicht so schlimm. Vollkornnudeln mit net selbstgemachten rinderhack tomatensoße. Morgen kartoffeln, fischfilet und kräuterquark

06.08.2016 13:39 • x 1 #18


GreenTree, sei nicht zu hart mit dir selbst. Eine Dose Kartoffelsuppe am Tag, da würde ich am Abend auch durchdrehen Wieviele Kalorien hat die? Und allein vom Geschmack her bräuchte ich wohl mehr Abwechslung, nach so einem Suppentag bräuchte ich noch was anderes.
Ich habe heute früh wie immer Brot gegessen, das werde ich auch beibehalten. Vielleicht im Wechsel mit Haferflocken.
Mittags gab es dann Nudeln Bolognese. Ja das klingt erstmal übel zum Abnehmen Aber ich will auch keine unter-1000-Kalorien Crashdiät machen. Ich habe weniger Nudeln gekocht als sonst und weniger Hack genommen, dafür viel Gemüse mit reingeschnitten (Möhren und Zucchini).
Ansonsten habe ich mich erstmal mit Gemüse eingedeckt. Wollte mal Avocado und Quark versuchen am Abend, statt mir 2-3 Scheiben Brot reinzufuttern... Hat zwar beides viele Kalorien, aber soll auch (zumindest die Avocado) sehr gesund sein und satt machen.
Für Morgen ist Brokkoli mit Lachs am Mittag geplant. Es wird aber noch eine Kohlenhydrat-Beilage dazukommen.
Hab auch noch ne Tiefkühlpizza hier, die es die nächsten Tage gehen wird. Ist nicht gesund, aber auch sowas werde ich mir nicht verbieten. Das Ding hat 900 Kalorien, das finde ich absolut ok, wenn man an dem Tag viel Bewegung hat und Frühstück und Abendessen nicht auch nochmal so viel haben.

Vom strengem Low Carb halte ich auch nicht so viel. Aber ich merke, dass es mir nicht gut tut, wenn ich mehrmals am Tag Kohlenhydratbomben esse, ich nehme dann schnell zu und schwer ab und habe trotzdem ständig Lust zu Essen. Leider sind meine Lieblings-Lebensmittel überwiegend voller Kohlenhydrate Mir fällt das echt schwer zumindest bei einer Mahlzeit wenig davon drinzuhaben...
Ich merke jetzt schon (obwohl ich echt nicht wenige Kohlenhydrate esse!), dass ich regelrecht auf Entzug bin, weil ich mir nicht ständig zwischendurch was in den Mund stecke... Mal ein Stück Schokolade, mal ne Banane, mal n paar Kekse oder Bonbons... Was im Alltag so untergeht aber bei mir wahrscheinlich genau die Kalorien sind, die am Ende zu viel sind und ansetzen.

Von der Lust her könnte ich auch ständig essen. Mir muss schon extrem schlecht sein oder ich muss richtig vollgefressen sein, um nicht theoretisch Appetit zu haben. Das war bei mir auch schon immer so, nur irgendwie bin ich dem früher einfach nicht nachgegangen und es nahm auch keine Große Rolle im Leben ein. Habe nur bei Hunger gegessen oder eben weil es mal wieder Zeit war, sonst hatte ich so gar kein großes Interesse daran Bis dann das Frust-, Angst- und Belohnungsessen losging....

06.08.2016 21:57 • #19


Guten Morgen!

das klingt ja richtig toll,was ihr so gesundes -und trotzdem leckeres - esst!
Crashdiäten bringen sowieso nichts auf die Dauer.
Ich suche auch nach einer Ernährungsform,die man auch langfristig beibehalten kann.

Gestern waren mein Mann und ich bei meinen Eltern,da hab ich mir ein paar B. gegönnt.
Hat jetzt nichts mit dem Abnehmen zu tun aber ich hatte gestern kaum Angstzustände obwohl ich einen aufregenden Abend hatte und was getrunken habe.
Bis vor kurzem hatte ich noch so arge Magenprobleme,dass daran nicht zu denken war.
Das bedeutet: Es wird tatsächlich kontinuierlich besser mit den Angstzuständen!
Ich hätte das nie für möglich gehalten,bin auch angstfrei aufgewacht.Das ist für mich im Moment das Schönste.
Ich war den kompltenne Juni in der Psychiatrie wegen der Panikstörung und da dachte ich noch,ich komme da nie wieder raus...

Aber zurück zum eigentlichen Thema:
da ich gestern abend dann auch noch etwas genascht habe,muss ich heute wieder konsequenter sein.
Jetztgehtslos: Du hast absolut Recht,ich darf nicht zu einseitig essen und nicht zu streng sein.

07.08.2016 05:31 • #20



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