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Hallo John, das seh ich auch so. Man sollte als Angstpatient ein paar Dinge beherzigen, auch wenn's schwer fällt. Im Grunde genommen sogar dann erst recht. Nämlich der Angst nicht nachgeben, die Situation aushalten und dann merken, dass sich die Angst verflüchtigt und wieder beherrschbar wird. Angst war (und ist) ja für den Menschen als solches mal ein Schutzmechanismus vor Gefahren und bei uns Angstpatienten nur halt völlig durcheinander und außer Kontrolle geraten.
Wenn Medikamente genommen werden (müssen), und es einem damit besser geht, dann ist das doch die gewünschte Wirkung. Und dann damit auch als Basis zu verstehen, dass man etwas aktiv zur Lösung beitragen kann. Da ist es manchmal gar nicht so notwendig unbedingt die Ursachen im Hintergrund zu erkennen. Die kognitive Verhaltenstherapie setzt ja eher im "hier und jetzt" an.
Trotzdem kann ich es auch verstehen, wenn einige noch nicht so weit sind. Aber ich glaube auch, dass es für den langfristigen Erfolg einer erfolgreichen Auseinandersetzung mit den Problemen oder den Ängsten bedarf. Und das ist beileibe nicht leicht. Und das muss man für sich auch erstmal akzeptieren.
Gesund werden ist nicht (immer) einfach. Auch wenn uns da insbesondere die Werbung für freiverkäufliche Medikamente gern erklärt, dass man nur mal eben schwups ein Medikament nehmen muss und dann sind ruck-zuck die Beschwerden wieder weg und alles ist gut.
Aber zurück zum Thema von Dragonlady:
Ich finde es gut, dass Du das Forum hier nutzt um deine Zweifel und deine Schwierigkeiten mit dem neuen Medikament zu thematisieren und nach einer Lösung für Dich zu suchen. Es scheint Dir ja zu helfen durchzuhalten. Und das ist toll. Alles weitere kommt dann danach.
01.08.2015 16:36 •
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