Jana 18

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Hallo
Hat jemand Erfahrung mit diesem Medikament ?
Ich habe das schon mal geschrieben, allerdings kam da nur die Antwort, dass es müde macht Hilft es denn auch ?
LG

07.09.2008 19:22 • 21.11.2014 #1


26 Antworten ↓


winterfee


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Hallo Jana !

Ich habe gute Erfahrungen mit Opipramol gemacht.
Das Einsetzen der Wirkung war bei mir nicht direkt zu spüren, es ging schleichend vor sich und ich fühle mich inzwischen einfach nur normal.
Panikattacken habe ich seitdem nicht mehr gehabt. Allerdings ist die Angst nicht weg - sie ist untergründig noch zu spüren, ist aber nicht so besitzergreifend. Irgendwie bin ich distanzierter und kann die Angst besser lokalisieren und sie ist auch nur noch sehr kurz da und sofort wieder weg.
Ich empfinde das als sehr gut, dass sie nicht ganz weg ist, denn so kann ich den Umgang mit Angst üben ohne dabei völlig abzudrehen.
Außerdem beginnen sich langsam immer mehr positive Gedanken in meinem Kopf zu bilden, die früher die Angst völlig übertönt hat. (z.B. dies und das würde ich gern mal wieder machen,... )

Bislang habe ich keine Nebenwirkungen ( nur etwas festerer Stuhlgang - was bei meinem Reizdarm ganz angenehm ist)
Müde bin ich zwischendurch auch, allerdings gibt sich das sofort wenn ich etwas tue ( beschäftigt bin ) es ist nicht so, dass ich vor Müdigkeit zu nichts mehr fähig bin.
Also alles in allem ein positives Feedback von meiner Seite.
Allerdings ist ja nun auch jeder Mensch anders und reagiert anders, hat evtl eine andere Dosierung, etc...daher kann ich nur meine Seite und Sicht der Dinge schildern.
Aber vielleicht konnte ich dir damit weiterhelfen.

Liebe Grüße,
winterfee

07.09.2008 19:57 • #2


Jana 18


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vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich soll nur eine Tablette abends nehmen.

07.09.2008 20:10 • #3


Niccolina

Niccolina


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Ich habe Opipramol nur wenige Wochen nehmen dürfen - die Gefahr der Abhängigkeit ist lt. meiner Ärztin wohl sehr stark.

Ich kann die "positiven" Begleiterscheinungen nur bestätigen. Bei anderen Medikamenten hatte ich extreme Nebenwirkungen, vor allem das Schwindelgefühl und die Übelkeit ist bei jemandem, der eh schon unter Reizmagen leidet, nicht gut.

Opipramol baut auch keinen Level auf, sondern wirkt sofort - du wirst ruhiger und hast eine - sorry - LMAA-Stimmung und das ist erstmal ziemlich entspannend.

Zumindest waren das meine Erfahrungen mit Opipramol.

Liebe Grüße

Niccolina

11.09.2008 09:12 • #4


Jana 18


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Danke schön !!
Freue mich über eure positiven Erfahrungen !
Das hat mir geholfen.
LG Jana

11.09.2008 15:02 • #5


engelderliebe

engelderliebe


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abhängig macht das gar nich ganz udn gar nich das is eins der harmlosesten überhaupt

ich darfs selbst bsestimmen wann wieviel ich wie nehm belib aber meist bei einer abends seit 3 wochen nehm cih gar keine mehr weil ich abends wach beliben wollte wegen olympia und im moment kannich auch ohne tablette einigermasen schlafen. allerdings sind meine ängste seit ichs nich mehr nehm plötzlich wieder da auch wennichs als ichs nahm gar nich merkte dachte es wirkt nich jetzt merk ich schlagartig und heftig das es sehr wohl gewirkt hat

nebenwirkung nur es macht müde


brauchst keine angst haben auhc wenn du keine wirkung spürst es wirkt ohne gings dir noch schlechter das is was mi r hilft das ich das nun weiß

werds nun auch wieder nehmen

knuddel das engelchen

13.09.2008 21:04 • #6


Kalli


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Opipramol
Ich kann sagen das Opipramol besser als das andere zeug ist es macht nicht süchtig .Bei mir ist es so das ich oft sehr müde werde und gut zugenommen habe von 64kg rauf auf 85 kg in 6 Monaten.
Angst und Panik ist zwar noch da aber nicht mehr so heftig wie vorher.

18.09.2008 20:57 • #7


Jens


Meine Erfahrungen damit:
wirkt sicherlich dämpfend, macht aber zum Teil unangenehm müde. Und ich konnte zwar schlafen, hatte aber die wüstesten Alpträume. Komisch...
Habe es dann abgesetzt.
Jens

19.09.2008 17:20 • #8


Unbreakable

Unbreakable


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Hallo Jana,

ich habe auch Opipramol genommen. In den ersten zwei bis drei Wochen ist es so, dass du nach der Einnahme hundemüde wirst und deine Augen kaum noch aufhalten kannst. Deswegen ist es empfehlenswert die Medis kurz vorm Zubettgehen einzunehmen.

Zur Wirkung von Opipramol:


Opipramol hat eine entspannende und z.T. angsthemmende Wirkung, allerdings hatte ich trotz der Einnahme noch Panikattacken (allerdings in abgeschwächter Form, d.h. ich konnte mich kurz vor der Katastrophe wieder runterbringen).

Dass das Medikament dick macht, kann ich nicht sagen. Ich habe es von Juni bis Ende September genommen und sehe keinen Unterschied. Aber das wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

Wünsch dir auf jeden Fall, dass die Medis dir helfen werden!

Alles Gute!

01.10.2008 22:05 • #9


Jana 18


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Hi,
danke für eure Antworten !
Mir helfen die Medikamente, habe kaum noch Angst !!
Nebenwirkungen habe ich ( bis jetzt ) auch keine !
LG

02.10.2008 07:28 • #10


NewHere


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Kennt jemand denn eine Alternative zu Opipramol?
Ich habe das Gefühl es wirkt so gut wie nicht, nehme es jetzt schon ein paar Monate, anfangs nur eine Tablette abends, mittlerweile auch Mittags eine. Also 100mg am Tag.

Aber gibt es nicht irgendwas womit man diese oft wiederkehrende innere Unruhe ein bisschen besser behandeln kann, ohne gleich abhängig zu werden?

19.11.2014 18:49 • #11


Schlaflose

Schlaflose


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Du kannst die Dosis noch erhöhen. 100mg ist recht wenig. Man darf bis 300mg täglich ambulant nehmen, da es ein sehr schwaches Medikament ist. Es gibt eine Reihe von stärkeren ähnlich wirkende, also sedierende, ADs z.B. Mirtazapin, Trimipramin, Amitriptylin und Doxepin (das nehme ich).

19.11.2014 19:08 • #12


NewHere


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Da sollte ich aber vorher Rücksprache mit meinem Arzt halten oder?

19.11.2014 19:10 • #13


Schlaflose

Schlaflose


18248
6
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Ja, das wäre wohl sinnvoll. Obwohl ich eigentlich meine Medikamente immer selbständig rauf und runterdosiere, wie ich es für notwendig halte. Früher habe ich den Arzt gefragt und da hieß es immer, probieren Sie es mit 25mg mehr, wenn das nicht hilft, nehmen Sie einfach nochmal 25mg mehr. Dafür brauche ich nicht immer extra zum Arzt. Aber ich nehme schon seit 15 Jahren Ads, da bekommt man eine gewisse Sicherheit.

19.11.2014 19:41 • #14


NewHere


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HAbe heute nen Termin beim Doc gehabt, der meinte wie du schon vorrausgesagt hast:

"Versuchen Sie es doch mal mit einer zusätzlichen Tablette abends oder mittags"

Als ich ihm sagte, das ich das ja schon tue, aber ich immernoch Probleme habe hieß es:

"Nunja es geht ja nicht darum sie mit Medikamenten vollzupumpen, sondern darum das es Ihnen durch die Therapie besser geht"

Hmm....

20.11.2014 14:47 • #15


Flocke_79


Wie viele Tage nimmst du es jetzt?
Je nach Dosis solltest du ein bissel auf deine Ernährung und Sport achten.
Den Wirkstoff, Insidon, habe ich 2003 in rauhen Mengen genommen und satte 30 kg zugenommen in wenigen Monaten. Das muss nicht so sein! Will dir keine Angst machen
Bei mir schlägt die Angst immer auf den Darm. Es ist schwierig sich gegen Chemie zu entscheiden, wenn man das Haus nicht mehr verlassen kann, geschweige denn das Klo
Alles Gute

20.11.2014 15:00 • #16


NewHere


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Lange...2-3 Monate bestimmt.
Gesprächstherapie aber erst seit 2 Wochen, also eine Sitzung bisher.
Das glaube ich, ich hatte mal eine ähnliche Phase, aber sooo schlimm war es Gottseidank nie.
Mit 2 Tabletten habe ich bisher noch nicht zugenommen, vllt hab ich Glück mit dem Stoffwechsel?

20.11.2014 15:03 • #17


Flocke_79


Zitat von NewHere:
"Nunja es geht ja nicht darum sie mit Medikamenten vollzupumpen, sondern darum das es Ihnen durch die Therapie besser geht"

Hmm....

Recht hat er.
Die Angststörung bekommst du nur in den Griff, wenn du die spürst und aushältst
Auf meinem Profil steht was dazu...

20.11.2014 15:03 • #18


Flocke_79


Ich habe damals 7 Tabletten am Tag genommen und nur noch gefressen. Meine Hausärztin hat es gemerkt das ich überdosiere und mir ein Ultimatum gesetzt:
Entweder ich fange sofort eine Therapie bei einem Kollegen von ihr an, oder ich bekomme kein Rezept mehr von ihr!

Ich habe die Therapie sofort begonnen und mir kein weiteres Rezept mehr geholt...

20.11.2014 15:06 • #19


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Flocke_79:
Ich habe damals 7 Tabletten am Tag genommen und nur noch gefressen.


Es ist nicht die Anzahl der Tabletten relevant, sondern wieviel Milligramm sie ergeben. ich hatte auch mal Opipramol ausprobiert und hatte Tabletten zu 100mg. Ich habe abends zwei davon auf einmal genommen und überhaupt nichts gemerkt. Dehalb bin auf das viel stärkere Doxepin umgestiegen. Davon habe ich zwei Jahre lang 125mg genommen und mittlerweile 25-50, je nach meinem Bedarf.

20.11.2014 16:33 • #20




Dr. med. Andreas Schöpf

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