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Hallo,
da bei mir die Opipramol nicht mehr helfen, im Gegenteil, es eigentlich wieder schlechter geht, soll ich nun das Medi absetzen.
Jetzt mittags ein halbe von den Betablockern. Mein Blutdruck heute wieder zuerst 125/85 kurze Zeit später 130/? keine Ahnung mehr....
Nun soll ich Mirtazapin Dura 15mg jeweils eine nehmen kurz vor dem Schlafengehen. Habe aber nur 6 und muß morgen abend dann nochmal zum Doc.
Mit dem medi kenn ich mich auch nicht aus.

LG
Fred

15.02.2012 10:50 • #41


Kann mir jemand sagen, ob ich Opipramol auch punktuell zum ruhiger werden nehmen kann? Soweit ich weiß, soll die sedierende Wirkung sofort eintreten. Klappt das? Oder machts hier dann mehr Sinn sowas wie Travor einzunehmen. Bei Opipramol gibts aber keinen Gewöhnungseffekt bzw. Abhängigkeit. Habe schon hier und da gehört, dass das Leute mal abends einnehmen, um ruhiger zu werden und besser schlafen zu können.

Die letzten 3 Tage habe ich mir wegen starker Unruhe und Panikanfällen abends immer eine Lormetazepam reingehauen. Danach schläft man auf jeden Fall, kann aber auch keine Langzeitoption sein.

15.02.2012 11:57 • #42



Wer hat Erfahrungen mit Opipramol?

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Hi,

also bei mir hat es am Anfang sehr geholfen, keine Depessionen, Erregungszustände, aufhellende Wirkung.
Die Wirkung setze nach etwa einer 3/4 Stunde ein.
Bei mir haben die Dinger (3x1 am Tag) nach der Einnahme geholfen. Obwohl viele sagen, dass die Wirkung erst nach 2-3 Wochen eintreten soll. Bei mir wirken sie nicht mehr nach der Einnahme des Medis nach 2-3 Wochen. Verträgt bestimmt jeder unterschiedlich.

LG.
F.

15.02.2012 12:18 • #43


OK, vielleicht sollte man es einfach probieren, oder?

Habe noch fast die gesamte Packung da. Hatte ich mal vor einiger Zeit bekommen und selbst Angst vor der Einnahme. Mittlerweile wär's mir egal. Man hat aber einen gewissen Respekt vor Arzneimitteln und will sich ja nicht alles in den Rachen schmeißen. Schlimmer als die Panikanfälle können aber die Nebenwirkungen auch nicht sein, sage ich mir.

15.02.2012 12:25 • #44


Opipramol wirkt erst nach 2-4 Wochen wirklich. Ich habe sie 1 1/2 Jahre genommen. Es ist kein sehr starkes Mittel. Man kann es auch ganz leicht wieder absetzen, natürlich nicht von Gerade auf Jetzt, sondern ausschleichen lassen. Bei mir war der Effekt, dass ich durch die Einnahme sehr gut schlafen konnte. Mit dem Ruhiger werden......das ist wahrscheinlich von Person zu Person verschieden.

Gruß
Violetta

15.02.2012 12:53 • #45


sprinty
Also, ich finde, Opipramol wirkt echt "gemütlich" in Vergleich zu anderen Medikamenten. Ich nehme es bevorzugt morgens ein (50mg), damit ich entspannt durch den Tag komme.

Ich habe es auch mal probiert Abends zu nehmen, was aber letztlich dazu führte, dass ich in den ersten paar Wochen echt Schwierigkeiten hatte, aus der Koje zu kommen. Außerdem war ich dann meiner Meinung nach etwas zu "gedämpft" über den Tag. Kommt bei der Arbeit nicht so gut, weil wegen ständiger Müdigkeit.

Aber, das muss jeder für sich ausprobieren. Opipramol ist als Maßnahme eine gute Wahl, vorallem weil es kein nachgewiesenes Abhängigkeitspotenzial intus hat. Ist eher eine psychische Sache, dass ohne die Unterstützung von Opipramol, man sehr leicht wieder zurückfallen kann.

15.02.2012 15:47 • #46


Hallo manitou

Ich habe Opipramol, nachdem es mich als Dauermedikament zu müde
gemacht hatte, später nur noch als gelegentliches Notfallmedikament
eingesetzt.
Mein Neurologe hat dazu auch seine völlige Zustimmung gegeben.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

15.02.2012 16:14 • #47


OK, dann wage ich beim nächsten Einbruch mal einen Versuch.
Notfalls bleibt immer noch ein Schnäppschen - darf nur nicht zur Gewohnheit werden.

15.02.2012 16:54 • #48


sprinty
Zitat von manitou:
OK, dann wage ich beim nächsten Einbruch mal einen Versuch.
Notfalls bleibt immer noch ein Schnäppschen - darf nur nicht zur Gewohnheit werden.


Det kannste knicken. Nach jedem Abklingen verstärkt sich die Symptomatik.
Irgendwann ist der Körper an dem einen Schnäppschen gewöhnt und es muss mehr her.

Ich spreche da aus Erfahrung

Opipramol ist weitaus weniger "gefährlich" als Alk..
Du kannst es ruhig nehmen.

15.02.2012 17:06 • #49


Vor "einem Schnäpschen als Medizin" kann ich auch nur abraten !

15.02.2012 19:24 • #50


Ja, nehme ich auch nicht wirklich.
Wir hatten Alk. in der Familie - bin aufgeklärt und mein Verhalten ist weit im Bereich des Maßes. Lieber ein Pils, als sich eine Travor reinzupfeffern halt ich trotzdem für klüger. Darf alles keine Gewohnheit werden.

15.02.2012 19:27 • #51


Aber nicht die Tavor mit Korn runterspülen ... ... weil sonst ... ...

15.02.2012 20:15 • #52


Hallo zusammen,

mir hat Opipramol ab der ersten Einnahme geholfen. Das Zucken um die Augen herum verschwand ganz schnell.

In der Vorweihnachtszeit hatte ich es mal nur sporadisch genommen und in dieser Zeit bemerkt, dass mir jede einzelne Einnahme wie gewohnt half, aber die Müdigkeit dann stärker war als wenn ich das Medikament kontinuierlich nehmen würde. Normalerweise nehme ich abends 50 mg, und gegen Mittag 12,5 mg damit die Angst nicht am Nachmittag aufflammt.

Tagsüber nehme ich mittlerweile nur noch bei Bedarf 12,5 mg, was mich schnell angstfrei werden lässt ohne mich müde zu machen. Also kann ich's auch prima vor Prüfungen oder während der Arbeit nehmen und bin trotzdem konzentriert.

Viele Grüße
Ninia

15.02.2012 21:21 • #53


Jupp, wegen dieser "Notfall- oder Bedarfswirkung" ist dieses Medikament
sehr gut einsetzbar.
Und die dadurch geringe Gesamtdosis (bei nur gelegentlicher Einnahme)
macht es auch weitgehend gut verträglich.

15.02.2012 21:28 • #54


Hallo,

ich glaube, dass das Absetzen von Opipramol gestern bisher gut war. Gestern früh hatte ich das letzte mal eine genommen. Die ersten Wochen hatte ich ja jeweils 3x am Tag je eine Tablette. Die letzten paar Tage nur jeweils 2x am Tag (früh und abends), gestern früh, dann die letzte. Gestern so ab 13.00 Uhr (komisch, das ging mir in letzter Zeit ab diese Zeit immer so) ging es mir dann bis zum Abend nicht so gut.
Habe dann vor dem Schlafen gehen eine Schmelztablette von Mirtazapin dura 15mg genommen. Ich muß sagen, dass ich die wohl gut vertragen habe, hatte erst etwas Schiss vor der Einnahme. Heute früh hatte ich dann wieder diese dumpfen Herzstiche in der Brust, auch beim Atmen. Bin nach dem Frühstück dann 3 Stunden spazieren gewesen und habe gemerkt, dass es mir gut getan hat. Es geht mir momentan etwas besser.
Vielleicht sind die Opipramol sogar besser, wenn man die nur bei Bedarf und nicht regelmäßig nimmt. So würde ich jetzt aus meiner Erfahrung heraus das beschreiben.

LG
F.

16.02.2012 13:15 • #55


Hallo,

am 17.2. bin ich vorsichtshalber wieder mal in die Notfallambulanz gefahren. Haben mich an alles angeschlossen, Blut 2x getestet, natürlich nicht gefunden, und mich dann nach ein 2 Stunden wieder entlassen.Auf dem Zettel steht
HF 110/min, RR 170/100mmHg...keine Ahnung, ob das normale Werte sind...

Aber was ich eigentlich in Sachen Opipramol fragen wollte:
Hat bei der Einnahme oder nach dem Absetzen mit ziemlicher Heiserkeit zu kämpfen?
Also ich bin schon seit der Absetzung des Medis ziemlich heiser und am 17.2. in der Notaufnahme konnte ich besser flüstern als sprechen. Vielleicht ist das Zufall, aber diese wechselnde Stärke der Heiserkeit beunruhigt mich ziemlich, normal ist das ja nicht.

LG
F.

28.02.2012 14:14 • #56


Hallo,

wie schade zu lesen, dass Du noch nicht wieder ganz auf dem Damm bist. Hast Du denn wenigstens das Gefühl, mit dem neuen Medikament besser klarzukommen?

Was die Heiserkeit angeht, würde ich mal einen Apotheker fragen. Soweit ich mich erinnere steht Mundtrockenheit als mögliche Nebenwirkung in der Packungsbeilage. Daher fände ich die Heiserkeit logisch als Folge von Mundtrockenheit. Aber, wie gesagt, ein Apotheker gibt Dir da sicher eine verlässliche Auskunft, die Dich im Zweifelsfall besser zu beruhigen vermag.

Alles Gute
Ninia

28.02.2012 16:16 • #57


Hallo,

ich muß sagen, dass ich momentan keine Medikamente nehme. Wenn es mal mit der Erregung gar nicht mehr geht, dann nehme ich mal 14 Tropfen Valocordin-Deazepam oder wie das heißt. Die im Krankenhaus/Notfallambulanz haben gesagt kann ich machen. Habs zum Glück bisher in den letzten Wochen nur 1x gebraucht.
Ansonsten schleppe ich mich mit den Stimmungsschwankungen von Tag zu Tag.
Gestern war ich auch noch zu einer Myocariozinegrafie oder wie das heißt, mit gespritzten Kontrastmittel werden da die Herzkranzgefäße untersucht. Befund gibt es erst in einer Woche....
Morgen gehe ich, sofern ich mich fühle, zum HNO. Hatte angerufen und wegen einem Termin gefragt, aber so schnell geht es alles leider nicht. Aber laut telefon soll ich früh mal kommen, eventuell komm ich mal zwischendurch ran..hoffentlich klapps. Diese Heiserkeit macht mich auch nicht ruhiger...

Ich hab mir übrigens diese beiden MP3s zur Entspannung runtergeladen. Die finde ich total super!
LG
F.

28.02.2012 18:53 • #58


Hallo,

das sind ja prima Nachrichten, dass Du nur Medikamente bei Bedarf nimmst, und das auch nur selten. Super!
Wollen wir hoffen, dass sich die Heiserkeit schnell wieder gibt! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das durch trockene Schleimhäute kommt. Man kennt das ja wenn man lange reden muss, oder zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen hat.

Berichtest Du wenn Du vom HNO kommst?

Dass Dir die Entspannungs-mp3 gefallen, freut mich Ich nutze die immer mal wieder wenn ich abends so gar nicht zur Ruhe kommen kann.

Liebe Grüße
Ninia

28.02.2012 19:14 • #59


Hallo Ninia,

mache ich. Nur hab ich jetzt schon das Gefühl, das da nix festgestellt wird. Auf eine Art gut, auf die andere Art komme ich mir so langsam vor wie ein Simmulant....

Melde mich morgen auf jeden Fall.

LG
F.

28.02.2012 19:52 • #60



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