Guten Morgen
☕😊ich sitze gerade am Küchentisch und pfeiffe mir meinen ersten Espresso rein und draussen hat es -7 Grad.
@Barbara_G
Voll schön, mit dem Skaten-Wochenende. Skaten ist ein schöner Sport. Fühlt sich für den ganzen Körper gut an und belastet nicht Gelenke, Muskeln. Besonders toll ist es für mich, wenn man danach in die Sauna geht

Bin früher auch im Winter das ein oder andere mal zum skaten. Aber in den letzten beiden Jahren bin ich gar nicht mehr dazu gekommen.
Mein Freund macht auch Triathlon. Wir machen sportlich fast alles zusammen und auch die Wettkämpfe. Das ist super. Da hat man dann ein gemeinsames Projekt, auf das man lange hin arbeitet. Wenn ich dann so meine Struggle habe, kennt er das. Er sieht es mir schon an, wenn ich in so eine Spirale abtauche

Nimmt mich in Arm und fragt: 'Na was ist los?': Ich hatte vor ca 10 Jahren mal ne schlimme Phase, da war er einer, mit dem ich darüber sehr offen sprechen konnte.
Wie ist das in eurer Beziehung?
Dass es mir nach Wettkämpfen nicht gut geht, war mehr oder minder schon immer da. Aber es hat sich über die Jahre gesteigert. Ich war nie jemand, die nach einen WK euphorisiert und stolz auf sich war. Ich habe das immer bei anderen bewundert. Die waren so schon happy und selbstzufrieden.
In den letzten Jahr, als ich keinen WK gemacht habe, hatte ich die Zeit, mir das mal so richtig bewusst zu machen. Habe das Gefühl, dass ich mich ganz gut aufgestellt habe und wenn ich wieder WK mache, es eine andere Erfahrung werden wird.
Ich glaube verstanden zu haben, dass ein mangelnder Selbstwert nicht über äußere Erfolge ausgeglichen werden kann. Dass Selbstzufriedenheit etc. ein stabiles inneres Gefühl sein sollte. Ich glaube, dass habe ich jetzt verstanden & auch emotional verinnerlicht
Also auf zu neuen Abenteuern
Ich habe gelesen, was ihr über den Schlaf/Panik geschrieben habt. Ich glaube, so in der Form kenne ich das nicht. Mehrere Nächte ohne Schlaf und mit einer Panik verbunden. Das haut einen ziemlich raus.
Bei mir ist es so gewesen, dass ich bisschen schlafen konnte und dann wegen meiner Ängste, sehr viel nachgedacht habe und sehr unruhig war. Oft konnte ich ab 4 Uhr morgens gar nicht mehr schlafen. Also ging eher so um Selbstwert, Verlust- und Versagensängste. Der Klassiker ist ja dann, dass man sich stresst, unbedingt nochmal schlafen zu müssen, weil man sonst zu wenig geschlafen hat. Also so ne Abwärtsspirale. Ich fand das was Du @amyg.Dala geschrieben hast, über den Umgang mit Schlaf sehr gut.
Seit ca 2 Jahren ist es besser geworden. Was konkret dazu beigetragen hat, weiß ich nicht. Trinke aber keinen Alk. mehr und glaube, dass das auch nochmal ein kleiner Gamechanger war.
Wie sind eure Eltern mit den Angstzuständen umgegangen?
@Barbara_G Du hast geschrieben, dass damals in Berlin Deine Mutter Dir gesagt hat, dass das was psychisches ist. Konntest Du mit ihr gut darüber sprechen?
Generell würde ich keine Geheimnis mehr aus meiner Geschichte machen. Aber ich höre auf mein Gefühl, in welchem Setting ich offen darüber spreche. Ich tue mich leichter, wenn ich zu meinen inneren Gefühlen etwas Abstand habe und dann darüber spreche. Schwieriger ist es, wenn ich gerade in einer emotionalen Schieflage stecke, weil mich da das darüber sprechen eher triggert als erleichtert.
Barbara, Du hast geschrieben, dass Du gerade in einer schlechten Phase bist. Weißt Du mit was es zusammenhängen könnte?
Was steht bei euch an am Wochenende? Ich werde mich jetzt dann mit meinem Freund in die ZwiftWelt verziehen

und morgen draussen radfahren. Habe mir eine neue Radjacke gekauft und will die unbedingt austesten.
Wünsche euch ganz viel Spaß bei dem was am Weekend ansteht