@_Ivory_
Zitat: Ich habe 1 x Ironman Barcelona, 3 x Ironman Italy, 1 x Challenge Roth & 2 x Challenge Regensburg gemacht. Der schönste Wettkampf war für mich Challenge Regensburg Wo waren Deine beiden Wettkämpfe? Welche WK hast Du dieses Jahr vor, wenn ich fragen darf.
Oh wow, Challenge Regensburg hatte ich tatsächlich noch nie gehört... den Bewerb gibt es aber gar nicht mehr wenn ich das richtig verstanden habe... Bist du aus der Gegend Regensburg?
Wie hat dir Challenge Roth gefallen? Die mache ich dieses Jahr im Juli, hab tatsächlich einen Startplatz bekommen

mein zweites Highlight dieses Jahr ist dann noch der Chicago Marathon im Oktober
Ich bin aus Österreich und habe meine beiden LD hier gemacht, der 1. war 2020 in Podersdorf, der 2. vor einem halben Jahr in Klagenfurt beim Ironman Austria.
Zitat: Ich bin lachend über die Ziellinie gelaufen und in der Nacht habe ich angefangen zu zweifeln.
ah, das kenne ich so gut. halt in etwas anderer Form. Weil ich glaube nicht dass es ein Zufall ist, dass bei mir letztes Jahr die Panikattacken wiedergekommen sind... ich hab seit 2022 einen neuen Trainer und da hat sich etwas eingestellt was ich bisher so nicht kannte: Erfolg. Ich habe plötzlich meine Bestzeiten pulverisiert, war bei einigen Triathlons ganz vorne mit dabei, und hab mich für Hawaii qualifiziert. Das ist zwar alles schön und gut, aber plötzlich hatte ich auf einmal Performance-Druck. Und den aber nur von mir selbst. Ich glaube wir müssen einen Weg finden, wie wir Spass am Sport haben können ohne uns weiß Gott wie unter Druck zu setzen. Wir machen das nämlich zum Spass und ich verdiene kein Geld damit. Ich kann mir gut vorstellen dass das auch damit zusammenhängt, warum ich dieses Jahr dann wieder in der Abwärtsspirale war.
Die Jahre bevor ich Triathlon gemacht habe, bin ich viele Trail-Wettbewerbe und Ultra-Trails gelaufen. Dabei war ich immer furchtbar langsam, hab mir keine Zielzeiten oder Ziel-Pace gesetzt, einzige Zeitvorgaben waren die Cut-Off Zeiten. Und weisst du was, ich habs einfach nur genossen, die Natur zu spüren, tolle Landschaften und Berge zu überqueren... und davor hatte ich keine Ängste oder grosse Nervosität oder irgendwelche negativen Vibes, ich hab das einfach nur genossen. Da sollte ich wieder hinkommen!
Zitat: Bin am Sonntag einen 10er ohne grosse zeitliche Ambition gelaufen und war danach einfach nur happy
genauso sollte es sein, gratuliere dir dazu!
Zitat: Wenn Du sagst, dass Du bei den Wettkämpfen keine Ängste hast, wie lange vor den WK sind die Ängste dann vorhanden? Wie lange ist der Zeitraum, wo die Ängste so akut spürbar sind? Also sind die auch da, während Du trainierst?
Also beim IM Klagenfurt war es so dass die Ängste eine Woche vorher gekommen sind. "was ist wenn ich dabei sterbe?" bis hin zu Panikattacken Schlaflosigkeit die ganze Woche davor. Beim Marathon im Herbst war es etwa 4 Tage vorher, ganz schlimme Panikattacken. Auch bei den kleineren Wettbewerben und Halbdistanzen dieses Jahr hatte ich zwar davor keine Panikattacken aber war wirklich unverhältnismäßig nervös. Das hatte ich die Jahre davor nicht, vor meiner ersten LD hab ich geschlafen wie ein Baby.
Nein, beim Training hab ich tatsächlich nie ein Problem dabei fühl ich mich immer gut.
Zitat: Ich möchte mich auch nicht von der Angst, den Zweifeln einschränken lassen Ich versuche sie eher davon zu überzeugen, dass wir als Team kooperieren und die Aufgabenteilung ein wenig verändern müssten
das ist ein guter Plan! Hast du vor dieses Jahr irgendwelche Wettkämpfe zu machen? Vielleicht waere es fuer dich auch mal spannend was anderes zu machen, zb einen Trail-Wettbewerb, einfach um ein bisschen aus gewohnten Bahnen rauszukommen um den Druck aus der Sache raus zu nehmen?
Zitat: aber was ich nicht mehr möchte, so komplett in diese Abwärtsspirale stürzen.
und was passiert bei dir wenn du in diese Spirale kommst? Fragst du dich dann was du hättest besser machen können? Oder bekommst du dann auch richtige Panikzustände?