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K

Kowatz
Mitglied

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Moin zusammen, nachdem ich jetzt den vierten Tag schlaflos bin, bin ich echt am Ende meiner nerven. Ich hätte eigentlich immer Durchschlafstörungen gehabt und konnte 3-4 Std. schlafen aber nachdem ich Mirtazapin für eine Woche 7,5mg genommen und abrupt abgesetzt habe geht nix mehr. Danach habe ich opipramol bekommen und das bringt mir überhaupt nix, habe es zwei Tage mit 50mg probiert und am dritten Tag mit 100mg und konnte gefühlt noch schlechter schlafen somit habe ich es abgesetzt. Was kann ich in so einem Fall tun? Soll ich wieder zu Mirtazapin greifen? Davon kann ich immer nur die ersten Tage schlafen sobald ich es länger nehme fängt die Schlaflosigkeit wieder an. Am allerersten Tag bei der Einnahme von opipramol konnte ich noch 4h schlafen danach war komplett Schicht im Schacht und von gestern auf heute habe ich es abgesetzt. Meint ihr es könnte davon kommen? Bin total fertig. Weiss jetzt auch nicht wohin mit mir, möchte nicht unbedingt in eine Klinik, weil die Psychiater geschlossen haben.

26.12.2023 x 1 #1


86 Antworten ↓
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UlliOffline
Gast

Psychische Probleme oder Schlafstörungen, die medikamentös behandelt werden müssen, haben NICHTS mit dem Alter zu tun.
Wer so etwas nicht kennt, der versteht es natürlich auch nicht.

Zitat von Kowatz:
würde es bevorzugen Mirtazapin einfach mit 2-3 Tagen Abständen zu nehmen

Das ist ganz großer Blödsinn. Entweder nehmen oder nicht nehmen. Nicht ab und zu nehmen. Das sind keine Kopfschmerztabletten, die man bei Bedarf nimmt.
Dein Gehirn muss sich an die Medikamente gewöhnen und das kann schon mal anfangs schaukelig sein, bis eine Verbesserung eintritt.
Dieses *nicht schlafen können* (auch tagelang) scheint eine Absetzreaktion zu sein....erst soll sich dein Gehirn an Mirtazapin gewöhnen, dann nimmst du es ihm wieder weg. Das klappt nicht !
Ich habe mal Quetiapin ausgeschlichen und es war dann trotzdem noch zu schnell. Habe 5 Tage nicht geschlafen und bin mit Blutdruckentgleisung im Krankenhaus gelandet und habe dort noch 2 Nächte nicht geschlafen. Das ist Horror, wenn man einfach nicht einschlafen kann. Ich verstehe dich.
Erst das wieder einnehmen von Quetiapin hat geholfen. Und habe es dann gewisse Zeit noch langsamer wieder ausgeschlichen.

Du solltest aber wenigstens ruhen, also liegen und versuchen zu entspannen. Auch das kann etwas helfen.
Der ärztliche Notdienst wäre 116 117 anrufen, ohne Vorwahl deiner Stadt. Einfach 116 117 wählen. Dort kannst du mit einem Arzt sprechen oder bekommst einen Rückruf von einem Arzt. Natürlich kein Psychiater.
Aber er wird dir sagen können, was zu tun ist oder ob du doch in eine psychiatrische Notfall-Ambulanz gehen solltest.
Bist du alleine und hat den Weihnachts-Blues noch obendrein?

25.12.2023 10:02 • x 2 #48


Zum Beitrag im Thema ↓

A


4 tage schlaflos und Psychiater hat geschlossen

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UlliOffline
Gast

Zitat von Schlaflose:
Wenn man davon betroffen ist, wird man zum Experten, weil man sich intensiv damit befasst. Ja, er soll die Medikamente nehmen, bzw. sich ein anderes verschreiben lassen. Oder fändest du es es besser, wenn er sich aus Verzweiflung wegen der Schlaflosigkeit umbringt? Das hätte ich ohne sie gemacht.

Dank Psychoedukation Experte der eigenen Erkrankung werden. 👍

Als Psychoedukation wird die Aufklärung von Patienten und Angehörigen über physische und psychische Erkrankungen bezeichnet. Sie beinhaltet systematische und didaktisch-psychotherapeutische Maßnahmen und soll das Krankheitsverständnis, den selbstverantwortlichen Umgang mit der Krankheit und die Krankheitsbewältigung fördern.


Zitat von Abendschein:
Ich habe eine Leben lang, Früher schlimmer, schwere Angst und Panikattacken gehabt, über zig Jahre.

Das weiß ich. Vermutlich wäre dir einiges erspart geblieben, hättest du dich mal auf ein Medikament eingelassen.

Wir schweifen hier aber leider wieder ab, von den Problemen des Threaderstellers, um die es ja eigentlich geht.
Daran habe ich auch meinen Anteil gehabt. Also besser wieder zurück zum Thema und alles andere per PN klären.
Das ist mein Vorschlag.

25.12.2023 10:34 • x 2 #62


Zum Beitrag im Thema ↓


ZombieLunchbox
NEIN.....bloß nicht wieder zu Mirtazapin greifen. es ist letzendlich nicht entscheidend welches du von beiden nimmst, sondern dass du eins nach dem anderen nach und nach austestest, und zwar vollständig.

es bringt nichts wenn du nach zwei Tagen jedesmal das Medikament wechselst, da jedes einzelne erstmal mindesten 5 Tage brauch um anzuschlagen.

wenn du jetzt eh schon beim Opipramol bist, ziehs weitere 5 Tage durch, das brauch seine Zeit.

Opipramol hilft gut Ängste und Einschlafstörungen.

Mirtazapin ist allerdings ne Spur stärker, aber auch was die NW betrifft.
ich hatte zb starke Heißhungerattacken, konnte allerdings schlafen wie ein Elefant.

Normalerweise sollte dir das ja dein Arzt sagen, aber probier aus was dir am besten hilft, nur lass diese Misch-Kombination weg.

es sind beides trizyklische Antidepressiva

x 1 #2


K
@ZobieLynchbox mit opipramol kann ich aber nicht schlafen, selbst bei 100mg nicht 😔 aus diesem Grund habe ich es ja abgesetzt. Mirtazapin habe ich 9 Tage (15mg) genommen nach 3-4 Tagen hellwach im Bett. Die ersten Tage waren aber sehr schön, da konnte ich endlich Mal wieder ausschlafen. Danach Pause gemacht für ne Woche und mit 7.5 probiert, habe selbes Ergebnis gehabt. Als ich nach 15mg abgesetzt habe konnte ich auch zwei Tage danach gut schlafen und hatte kurz Hoffnung. Mirtazapin lässt mich komplett abstumpfen, wodurch leider auch die Libido leidet...

x 1 #3


ZombieLunchbox
@Kowatz das kann ja sein, aber seit wann nimmst du es=?

#4


K
@ZobieLynchbox Habe es drei Tage genommen gestern vorgestern und einen Tag davor. Für heute habe ich es ausgesetzt, da ich die schlaflosigkeit leid bin und es darauf schiebe. Zunehmen wäre nichtmal schlecht bei mir, da ich eh wenig wiege

x 1 #5


ZombieLunchbox
Zitat von Kowatz:
@ZobieLynchbox mit opipramol kann ich aber nicht schlafen, selbst bei 100mg nicht 😔 aus diesem Grund habe ich es ja abgesetzt. Mirtazapin habe ich 9 Tage (15mg) genommen nach 3-4 Tagen hellwach im Bett. Die ersten Tage waren aber sehr schön, da konnte ich endlich Mal wieder ausschlafen. Danach ...

ok verstehe. dann bringt das auch nichts mehr. dann ab zum Psychiater, nächtes Medi....

x 1 #6


ZombieLunchbox
das Opiramol braucht allerdings mindestens 1-2 Wochen um zu wirken

#7


K
@ZobieLynchbox aber es geht doch nur um die angstlösende Wirkung bezüglich der Schlafförderung soll es ja direkt wirken. Ich würde es bevorzugen Mirtazapin einfach mit 2-3 Tagen Abständen zu nehmen und dann hoffentlich gut schlafen zu können als so. Meinen aktuellen Psychiater mag ich überhaupt nicht aber leider habe ich erst im Februar einen Termin bei einem neuen.

#8


ZombieLunchbox
@Kowatz was meinste jetzt?

#9


K
@ZobieLynchbox ich habe gelesen, dass die schlaffördernde Wirkung von opipramol sofort eintritt ohne 1-2 Wochen zu warten

#10


ZombieLunchbox
@Kowatz das Opipramol hilft extrem gut bei generalisierter Angstörung, hast du diese?damit ist aber nicht gesagt dass es sofort gegen Schlafstörungen hilft. es kann ein fortschreitender Mechanismus davon sein, wenn die Ursache behoben wurde, bzw sich gebessert hat. aber Opipramol ist definitiv kein Schlafmittel, sondern maximal ein sedirenderes Medikament, um abends etwas runterzukommen.

aber gib der Sache Zeit, das dauert manchmal leider Wochen.

wenn du es selbst nicht schaffst mit einschleichen, geh in ne Klinik

#11


K
@ZobieLynchbox ne habe keine Angststörung eher eine Panikstörung wovon nur noch ein paar Symptome da sind wie z.B Herzklopfen und das ich es in Magen etwas merke und leider halt mit Schlafstörungen.

x 1 #12


ZombieLunchbox
@Kowatz Mein rat wäre: Probiers noch 5 Tage mit opipramol, bei selber Dosis. wenn bis dahin nicht besser ist, ab zum Arzt.

das Opipramol ist ein sehr gutes Medikament, glaub mir. es gibt wenige denen das nicht hilft, auch bei Panik.

und ich hab vorher schon 13 Medikamente ausprobiert.

ich muss jetzt trorzdem mal schlafen, also gute Nacht und bis später. versuch dich hinzulegen, bissl abzulenken usw

x 1 #13


K
@ZobieLynchbox was nimmst du aktuell? Ich habe keine Panik bzw Ängste, das war vor Monaten so aber die Symptome sind abgeklungen. Habe mich halt monatelang geweigert Medis zu nehmen bis ich nur noch 1-2h geschlafen habe. Ich pausiere es jetzt und gehe zum Psychiater, mal sehen was er sagt. Ich hoffe das mein Schlaf wieder kommt

#14


ZombieLunchbox
@Kowatz ich will damit sagen, dass Schlafmittel deinen Schlaf nicht bessern, sondern für den moment maximal unterdrücken werden. Du musst die Ursache angehen 😉 es sei denn du willst dein Leben lang von sowas abhängig sein

es gibt mittel die befördern dich von null auf hundert in den Schlaf, aber das beseitigt dein Problem nicht.

du musst den Stress und die Depressionen bekämpfen, die dazu führen.

Probiers nochmal paar Tage mit dem opipramol, wirklich. es wird dir besser gehen, glaub mir.

es gibt dazu hier auch ein Topic, du kannst ja dort nochmal nachfragen.

ich muss echt erstmal pennen, gute Nacht.

x 1 #15


ZombieLunchbox
Zitat von Kowatz:
@ZobieLynchbox was nimmst du aktuell? Ich habe keine Panik bzw Ängste, das war vor Monaten so aber die Symptome sind abgeklungen. Habe mich halt monatelang geweigert Medis zu nehmen bis ich nur noch 1-2h geschlafen habe. Ich pausiere es jetzt und gehe zum Psychiater, mal sehen was er sagt. Ich hoffe das mein Schlaf ...

achso und ich nehme momentan opipramol 50mg abends

#16


K
@ZobieLynchbox habe keine Depressionen, vielleicht Stress von dem ich selber noch nichts weiss. Ich muss tatsächlich einige Verhaltensweisen von mir ändern, da ich mich damals unnötig selber gestresst habe, als es anfing. Das Herzklopfen war tatsächlich fast weg nach Mirtazapin, dann war ich einmal aufgeregt und es kam alles wieder schlechter...
Okay, danke für den Ratschlag 50mg ist ja sehr wenig

x 1 #17

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ZombieLunchbox

ZombieLunchbox
@Kowatz ja 50 mg ist wenig, aber es braucht nicht inmer viel, sondern nur das richtige.

hoffe dir gehts bissl besser wieder

#19


H
@Kowatz hast du mal Doxepin probiert oder kennst du es, es hilft auch etwas beim Schlaf kann sein das man viel Träume hat doch geht einschlafen und durch gut.

#20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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