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K

kescha
Mitglied

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Sammelthema
Hallo Leute, erlich gesagt weiss ich nicht wo ich anfangen soll meine Geschichte zu erzählen, mir geht es im Moment sehr schlecht. Vor 3 Monaten haben ich und mein Partner uns getrennt, und statt besser zu werden geht es mir immer schlechter. Vielleicht auch weil ich meine Trauer nicht offen zeigen kann, da ich ein 15-jähriges Kind habe und versuche weiter zu funktionieren. Ich habe heute diese Seite aufgerufen um die Adressen für eine Psychotherapie rauszusuchen, da ich bestimmt auch nicht ganz unschuldig bin an unsere Trennung, da gehören immer zwei zu. Ich bin von meinem Weg abgekommen und alles erscheint so unwichtig, die Leere in mir wird immer größer.

20.04.2020 #1


135 Antworten ↓
M

Mutexia
Gast

Zitat von Michi3:
Ich hatte plötzlich eine komplette Unruhe in mir selbst, das Gefühl als würde ich innerlich sterben.


Klingt nach einer leichteren Form von einer Panikattacke. Diese verunsichern Menschen beim ersten Mal so sehr, dass sie da z.B. an Herzinfarkt etc. denken können.

Zitat von Michi3:
Eines Tages beim Fahrrad fahren kam mir ein Gedanke hoch und der lautete "deine Freundin ist nicht mehr hübsch für dich". Dieser Gedanke hat mich so hart beschäftigt, dass ich tagelang nicht mehr schlafen konnte. Ich wollte andauernd gehen diesen Gedanken kämpfen und es nicht wahrhaben wollen, da es einfach nicht stimmt.


Kämpfe niemals gegen jegliche Gedanken an. Das wird nicht klappen und Du wirst diesen "Krieg" niemals gewinnen. Je mehr Du ankämpfst, desto härter kommen sie zurück... "Denke nicht an ein leckeres Vanille-Eis!"... Na, hat das geklappt? Wink
Es sind nur Gedanken, nichts weiter. Sie kommen und gehen. Ich weiß selbst, dass das schwer ist, aber bei Gedanken gibt es keinen anderen Weg, da sie sich nur sehr, sehr bedingt kontrollieren lassen. In Stresssituationen schon mal gar nicht.

Zitat von Michi3:
Wenn ich die nächste Beziehung eingehe, entsteht dann nochmals ein so komischer Gedanke und ich stelle wieder alles in Frage usw.


Hätte, könnte, wäre... Möglich, dass Du so denkst, aber auch möglich, dass Du nicht so denkst. Das wirst Du ohnehin erst erfahren, wenn es so weit ist, oder Du meidest bis ans Lebensende jede Beziehung und gehst ins Kloster.

Zitat von Michi3:
Leide ich an irgendwelchen Krankheiten oder grübel ich einfach viel zu sehr nach und bilde mir manche Sachen einfach nur ein?


Ich sehe da keinen Krankheitswert.

20.04.2020 00:54 • x 1 #136


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A


Trennung Erfahrungen - Hilfe von Betroffenen

x 3


Q

qwe123
Mitglied

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Themen:
1
Mitglied seit:
Hallo, ich bin 18 Jahre alt und war mit meiner Freundin vier Jahre zusammen.
Wir hatten zwischenduch immer wieder Probleme und hatten kurze Phasen, in denen wir nicht zusammen waren, doch keiner von uns konnte länger ohne den anderen auskommen. Für mich wurde sie zu meiner Traumfrau, mit der ich immer noch den Rest meines Lebens verbringen will (ich weiß ich bin jung, aber ich will definitiv keine andere und das könnte ich auch gar nicht, ohne, dass ich ständig an sie denken würde).

Eine Zeit lang wollte sie auch für immer mit mir zusammen sein, doch im Laufe der Zeit veränderten wir uns natürlich. Sogar sehr unterschiedlich, sodass wir von außen betrachtet wahrscheinlich gar nicht zueinander passen (zumindest haben ihre Freundinnen das immer wieder gesagt). Wir stritten uns wieder häufiger und sie hatte plötzlich das Gefühl, dass sie etwas verpassen würde, da ich ihr einziger Freund war und sie zumindest mal einen anderen küssen wollte. Es tat ihr leid und ich versicherte ihr, dass ich damit klar kommen würde, wenn sie dann glücklich mit mir sein könnte. Also machten wir aus für eine gewisse Zeit eine "offene Beziehung" zu führen.

Wir verstanden uns auch ganz gut, bis wir beide kurz hintereinander in den Urlaub fuhren und dazwischen keine Zeit mehr hatten uns zu sehen. Sie war sauer auf mich und ging mit dieser Einstellung einige Abende später mit ihren Freundinnen feiern, wo sie sehr viel Alk. trank und mit einem anderen Typen rummachte und später sogar Sex hatte.
Am nächsten Tag beichtete sie mir alles und sprach von einem Filmriss und dass ihre Freundinnen nicht da waren, als der Typ ein Taxi rief. Es waren also sehr viele unglückliche Zufälle, die sie aber nicht als Ausrede vorschob.

Es tat ihr wahnsinnig Leid und als ich zwei Tage nach dem Abend nach Hause kam, brachen wir beide quasi zusammen. Ich hatte gesagt, dass ich es ihr verzeihen würde, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass dieser Extremfall eintritt und diese Vorstellung tat einfach nur weh. Aber ich wollte zu meinem Wort stehen, weil ich sie trotz allem wahnsinnig doll liebte und mit ihr zusammen bleiben wollte. Sie versprach mir, dass sie nun nur noch mit mir zusammen sein wollte und dass sie ohne mich nicht mehr leben kann und will. Ich war glücklich darüber und vertraute diesen Worten voll und ganz.

Wir buchten noch am selben Tag einen Urlaub und nachdem die ersten Tage und Wochen mit einigen Tränen vergangen waren, ging es auch wieder besser. Allerdings tat ihr der Zwischenfall nur wenige Wochen später nicht mehr so leid. Ihre Freundinnen waren der Meinung, dass sie mir gegenüber keine Verantwortung hatte, weil wir ja nicht richtig zusammen waren und auch ihr tat nur leid, dass sie mich so verletzt hatte, aber nicht, dass es überhaupt passiert war (ich hätte ja quasi irgendwann damit rechnen müssen).

Auch wenn mich diese Tatsache störte, war ich froh, dass sie scheinbar endlich wieder der Meinung war, dass ich der Richtige für sie bin. Wir flogen also zusammen in den Urlaub, in dem wir uns leider immer wieder anzickten. Für mich war es trotzdem noch ein schöner Urlaub und ich war mir sicher, dass sie es auch nicht so schlimm fand, weil ich ihr ja so wichtig war.

Doch in der darauf folgenden Woche war sie plötzlich sehr komisch zu mir, obwohl ich mit ihr verzweifelt nach einem Kleid für unseren Abiball gesucht hatte und alles versuchte, um sie irgendwie glücklich zu machen. Sie sagte mir einfach nichts mehr Liebes und gab mir nicht das Gefühl, dass ich wichtig für sie bin. Als ich sie darauf ansprach und einen Lösungsvorschlag machte (dass wir beide uns mal wieder klar machen wie besonders der andere ist und dass wir freundlicher miteinander umgehen), lehnte sie es als nicht nötig ab und teilte mir mit, dass sie schon seit einem halben Jahr unglücklich war und eine Beziehung momentan nicht das ist was sie will. Sie möchte frei sein und tun was sie will.

Es traf mich sehr hart, weil ich geglaubt habe, dass ich ihr bewiesen habe, wie wichtig sie mir ist, als ich ihr den "Seitensprung" verziehen habe und dass sie dafür "dankbarer" ist und mehr aushält. Ich gebe zu, dass wir uns in letzter Zeit oft nicht gut verstanden haben, aber darum wollte ich ja etwas ändern.

Sie sagt, dass sie nicht weiß, was sie in nächster Zeit macht und was sie will, aber dass sie definitiv keine ernsthafte Beziehung eingehen will (auch wenn man natürlich nie weiß, was im Leben passiert) und dass sie auch nicht weiß, ob sie es jemals wieder mit mir versuchen will, obwohl sie unsere Beziehung nicht als verschwendete Zeit ansieht und durchaus gute Erinnerungen hat.

Ich weiß auch, dass man nie sagen kann, was im Leben passiert, aber ich weiß, dass ich sie immer noch mehr als alles andere liebe und dass ich jeden Tag darauf hoffen werde, dass sie zu mir zurück kommt. An ihrer Entscheidung wird sich so schnell nichts ändern, aber ich will die Hoffnung nicht aufgeben, dass sie vielleicht irgendwann doch wieder eine Beziehung will und erkennt, was ich alles für sie getan habe. Vielleicht werde ich es auch irgendwann bereuen, aber das ist mein großer Traum für den ich kämpfen will und ich kann nichts mehr verlieren.

Aber ich weiß nicht, wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll. Ich will, auch wenn wir nicht mehr zusammen sind, wenigstens ein guter Freund für sie sein und immer für sie da sein.

Ich habe überlegt, ob ich ihr noch einmal sagen soll, was ich für sie empfinde, dass ich immer für sie da sein werde und dass ich jederzeit bereit bin es wieder mit ihr zu versuchen und ihr dann die Entscheidung überlasse, ob sie Kontakt zu mir haben will oder nicht.

Denkt ihr, dass es eine gute Idee ist? Oder habt ihr irgendwelche anderen Tipps? Von mir aus auch Kritik an meinem Verhalten^^
Würde mich über Antworten sehr freuen.

P.S: Achja, sie will nicht, dass ich auf sie warte, weil sie mir nicht versprechen kann was passiert und dass ich anders glücklich werden soll.

02.07.2012 21:50 • #87


Zum Beitrag im Thema ↓


M
Hallo,

auch ich bin seit ein paar Monaten ohne Partner. Ich bin traurig. Wir sind noch nicht getrennt, in einer Auszeit. Ich fühle mich einsam und allein. Kinder habe ich keine. Ich mache eine Therapie.

Deine Zeilen haben mich angesprochen, weil Du in einer ähnlichen Situation bist.

Vielleicht hast Du ja Lust mir zu schreiben.

Mona Lisa

#2


F
Hallo kescha, habe gerade Deine Beweggründe für dieses Forum gelesen. Eine Trennung ist immer schwer zu verkraften und sie bedeutet das Ende einer schönen Lebensphase. Eine Trennung bedeutet aber auch einen Neuanfang! Das muß nicht immer das schlechtere Los sein. Ich wünsche Dir viel Kraft und positive Zukunftsgedanken, viele Grüße!

#3


K
Hey, ich verstehe total gut, wie du dich im Moment fühlst.

Mein Ex hat sich im letzten September von mir getrennt und es tut immer noch genauso weh wie am Anfang.

Weil ich ihn nicht ganz verlieren wollte, habe ich versucht ihm eine gute Freundin zu sein, was auch bis vor 4 Wochen einigermaßen geklappt hat.
Und dann fing er an mich immer weiter von sich weg zu stoßen. Gestern hat er mir dann erzählt, dass er jemanden neues kennengelernt hat und mich traf fast der Schlag.

Warum hat er das ganze so schnell verarbeitet und warum hänge ich immer noch so sehr an ihm und komme nicht los?

Jeder Tag scheint mir sinnloser, weil ich bis heute die Gründe unserer Trennung nicht verstehen kann, weil ich finde unsere Zeit war zu kurz und ich tief in meinem Inneren weiß, dass er der Richtige für mich ist.

Würde mich freuen, wenn du dich mal meldest

Liebe Grüße
Kerstin

#4


G
ich kann mich hier (leider) auch einreihen.

bei mir war die trennung nach 3,5 jahren im dezember. ich hab sie noch genauso geliebt wie am anfang. wir hatten gerade eine neue wohnung für uns gesucht und zwei tage später ist sie fremd gegangen (auch wenn es "nur" rumknutschen war, wie sie sagt). ich dachte es wäre ein ausrutscher, aber nachdem sie sich nach einer woche immer noch nicht für mich entschieden hatte und den anderen weiter traf bzw. mit ihm über icq redete, bin ich gegangen.

seitdem mache ich mir vorwürfe, dass ich zu schnell aufgegeben habe. aber auf der anderen seite habe ich es nicht mehr ausgehalten. ich bin dann nach 3 wochen zurück in unsere wohnung und da stand schon die neue zahnbürste im bad. da war es endgültig aus und sie ist seitdem mit dem anderen zusammen.

was mich auch fertig macht, ist dass sie sich weder entschuldigt hat, für das anlügen und betrügen, und dass sie nie fragt wie es mir geht. ich frage mich auch ob sie mich überhaupt jemals geliebt hat, was mit ziemlicher sicherheit quatsch ist. aber hier kann ich kerstin zitieren:

Warum hat sie das ganze so schnell verarbeitet und warum hänge ich immer noch so sehr an ihr und komme nicht los?

ich verstehe auch nicht, warum sie mich nicht mehr liebt. die einzige begründung, die ich bis heute von ihr erhalten habe, war dass es nach über 3 jahren nicht mehr so spannend war und das man sich zu gut kennt. aber genau das war für mich das schöne an der beziehung, dass man so vertraut miteinander war.

#5


K
Das ist es wohl auch, was mich mit am meisten schmerzt. Alles vetraute, woran man Spaß hatte, was man gemeinsam aufgebaut und geliebt hat, ist plötzlich bedeutungslos und scheint es nicht mehr wert zu sein, dass man daran festhält.

das mag scih jetzt für dich vielleicht blöd anhören, grainofsalt, aber zumindest weißt du, warum es bei euch zuende war. Ein Betrug ist kein Grund, der etwas rechtfertigt, aber ich zum Beispiel verstehe die genauen Gründe für unsere Trennung bis heute nicht, daher lässt es mich nicht los.

Ich grüble nach wie vor, was ich alles falsch gemacht habe, was ich hätte ändern und tun können, gebe mir die Schuld und finde es furchtbar ungerecht, dass ich keine Chance bekommen habe etwas zu ändern...

#6


G
mir sagen immer alle (dir ja vielleicht auch): du hast nichts falsch gemacht. und das ist wohl auch so, aber warum ist es dann trotzdem zuende gegangen, obwohl man nichts falsch gemacht hat und man nichts mehr wollte als diese beziehung? das ist so schwer zu akzeptieren.

eine begründung hab ich zwar gekriegt, aber die ist natürlich trotzdem sehr unbefriedigend. und dass mit "keine Chance bekommen zu haben etwas zu ändern" kann ich sehr gut nachvollziehen. ich kann ihre begründung auch nicht nachvollziehen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ihr neuer freund, außer dem "neuen" an sich, ihr irgendetwas geben kann, was ich ihr nicht hätte geben können.

ich verstehe die menschen nicht, die lieber etwas neues wollen, obwohl das "alte" nicht schlecht geworden ist. wenn wir uns völlig auseinandergelebt hätten ok, aber so war es nicht. sie hat zumindest bis zum schluss immer beteuert, dass eigentlich alles in ordnung ist mit uns und das es da nichts gravierendes gibt, was sie an mir stört.

und jetzt macht sie all die dinge, die sie mit mir erlebt hat, mit jemand anders. und dann nach 3 jahren (meinetwegen auch erst nach 5 oder 6) kennt sie ihren neuen freund auch in und auswendig. und dann?

#7


K
und dann wird sie auch ihn wieder verlassen.

So wie mein Ex seiner Neuen genauso weh tun wird wie mir. Er hat bisher alle seine Beziehungen auf ein und die gleiche Weise in den A.... gekriegt und er hat sich nie geändert, weil er meint "er ist so wie er ist".
Ich habe ihn so geliebt wie er ist, aber was hat es geändert? Er hat mir bis zum Schluss gesagt, dass er mich liebt und ich der wichtigste Mensch für ihn bin, dann hat er sich 3 Tage nicht gemeldet und plötzlich war alles vorbei.

tja, was machen wir 2 Hübschen nun? Den Glauben an die wahre Liebe habe auch ich verloren. Aber wie kommen wir aus unserem Tief wieder raus?

#8


G
ich hab sie auch so geliebt wie sie war. mit all ihren fehlern und da gab es einige. anscheinend ist sie mit meinen nicht klar gekommen.

im moment weiß ich echt nicht was mich aus dem tief rausholen soll. wie gesagt im moment hilft nur drüber reden und ablenkung suchen. wenn es auch nur kurz hilft und auch nicht immer klappt. medikamente nehmen will ich nicht, psychotherapie eigentlich auch nicht, aber wenn es nicht besser wird muss ich vielleicht. ich kenn das schon von meinem bruder. ich glaub ihm hat es schon geholfen, weiß nicht.

hast du in der richtung schon was gemacht? wie gesagt ich will eigentlich ohne auskommen. aber ich weiß nicht was helfen soll. wie gesagt karriere hat mich noch nie interessiert. ein richig guter freundeskreis direkt in meinem ort wäre vielleicht gut, aber ich glaub das wäre auch nur schwacher ersatz. außerdem ist es ja nicht so, dass ich hier keine bekannten hätte. ich glaub ich unternehm sogar mehr als vor der beziehung mit ihr, aber trotzdem komme ich mir doppelt so einsam vor.

heute abend fahr ich für 2 tage nach wien. und ich kann mich überhaupt nicht drauf freuen. wenn ich dann mit meinen kumpels da bin wird es schon ganz gut, aber ich hab jetzt schon angst vor dinestag abend wenn es wieder vorbei ist.

#9


K
Das denke ich auch oft, dass er einfach mit meinen Fehlern nicht klar gekommen ist. Ich hab oft unbewußt welche gemacht und erst hinterher gemerkt, dass es einer war, weil ich es ganz anders gemeint hatte oder beabsichtigt war.

Drüber reden ist immer gut, es hilft für den Moment und mit Ablenkung ist es genauso.

Gegen Medikamente hab ich mich auch gewehrt. Ich möchte irgendwie nicht *künstlich glücklich" sein, hab bei meinem Vater gesehen, was Antidepressiva und Konsorten aus einem Menschen machen und auch Angst davor, wenn man sie dann absetzt fängt alles wieder von vorn an.

Mit einer Therapie hatte ich es versucht. Ich hab allerdings einen Job, wo ich 10 Stunden am Tag arbeite und konnte mir nicht ständig für die Sitzungen frei nehmen und so kam es natürlich dazu, dass der Arzt sagte eine unregelmäßige Therapie hätte keinen Sinn und würde nicht helfen. Recht hat er, aber was sollte ich machen? Ich bin noch in der Probezeit und kann nicht auch noch meinen Job verlieren.

Zu deiner Reise nach Wien würde ich sagen: versuch nicht dir Gedanken darüber zu machen was ist, wenn du wieder da bist. Nimm die 2 Tage und genieß die Entfernung. Sie lindert einigen Schmerz und man kann etwas Kraft sammeln. Nimm diese Kraft mit nach Hause und zehre von ihr!

#10


G
zu therapie hab ich irgendwie auch wenig lust. hab da wenig vertrauen zu ärzten, weil ich auch 1,2 gesundheitliche beschwerden hatte, bei denen mir nicht richtig weiter geholfen werden konnte. und bei so einer kopfsache glaub ich noch weniger, dass es weiter hilft.

was du zu den fehlern sagt kommt mir so bekannt vor. zum beispiel hab ich im nachhinein gehört, dass sie davon genervt war, dass ich keinen Alk. trinke. sie hat schon mal gerne ein bisschen was getrunken und fand dann das ich mich über sie lustig mache, wenn ich mal einen spruch gemacht habe. dabei war das überhaupt nicht böse gemeint. ich fand es sogar ganz süss, wenn sie ein bisschen beschwipst war. außerdem hab ich ihr auch freiraum gelassen und war nicht immer dabei, wenn sie mit freunden was trinken gehen wollte. kann ich mir ja vorstellen, dass es nervt wenn der nüchterne freund immer dabei ist und man sich nie gehen lassen kann. aber so war es ja auch nicht.

naja ist nur ein beispiel für so ein missverständnis. ich weiß ja das ich nicht perfekt war/bin, aber es war wirklich nie böse von mir gemeint.

ich werd mal versuchen die fahrt zu geniessen, wenigstens wieder ein bisschen ablenkung.

#11


S
Hallo!

Ich bin auch mit im Bunde der gebrochenen Herzen. Wenn ich das so sagen darf. Anfang des Jahres (ende Janurar) brach für mich meine ganze Welt zusammen. Meine Freundin, die für mich die ganze Welt bedeutet hat und die ich über alles liebte hat mich verlassen.
Silvester war eine wunderschöne erinnerung. Sie sagte sie wäre ewig nicht so glücklich gewesen und danach war es dann schnell alles vorbei. Ich verstehe bis heute nicht wirklich warum.
Mein Bruder sagte etwas, dass mir im ersten Moment gar nicht half, aber was vielleicht wahr ist: Ich muß nicht verstehen warum. Es gibt nur eine Sache die ich verstehen muß, wenn sie sagt es ist vorbei, dann ist es vorbei. Wenn sie nicht mehr will, dann muß ich das verstehen. Das ist wohl alles.
Sie war die Liebe meines Lebens. Ich hatte mir meine Zukunft mit ihr ausgemalt. Und auch ich bin jemand, der sein eigenes Wohl hinter das seiner Liebsten stellt. Ihr wohl war mir immer wichtiger als mein Eigenes.
Sie verlies mich mit den Worten sie wollte alles alleine schaffen. Sie zog von einem tag auf den anderen von zuhause aus in eine andere Stadt und verliebte sich dann bald in ihren Mitbewohner. Sie ist wieder wirklich glücklich scheint mir. Und ich freue mich unheimlich für sie, weil sie es so sehr verdient glücklich zu sein. Ich wünschte nur ich könnte glücklich sein.

Sie leidet schon seit ihrer Kindheit an einer Generalisierten Angststörung und ich war immer für sie da. Das war für mich selbstverständlich. Ich habe sie einfach über allles geliebt.
Nach der Trennung bekam ich dann Panikattacken. Sie glaubte es erst gar nicht, bis sie es mal selbst miterlebte vor wenigen Wochen als ich sie nochmal sah.

Ich bin froh dass wir wieder reden und das ich versuchen kann ihr ein guter Freund zu sein. Aber ich merke immer wieder, sie war das beste in meinem Leben. Es tut nicht mehr so weh, aber es ist einfach die Wahrheit.
Zwei Jahre war sie mein Leben. Und es war eine wunderschöne Zeit, auch wenn es nicht immer einfach war.

Dazu bin ich noch Hoffnungslos Romantisch und glaube an die Wahre Liebe. Was es nicht leichter macht.
Und jetzt fühle ich mich so oft einfach unheimlich alleine auf der Welt.

Liebe Grüße, Lars.

#12


W

Trennung?

Hallo Zusammen,

ich würde sehr gerne einmal Meinungen zu meiner aktuellen Situation hören, ich bin bereits seit längerer Zeit in eine Art Starre verfallen.

Ich bin 33 und verspüre eine unheimlich Sehnsucht nach einer erfüllenden Beziehung. Nach selbstbestimmter, aktiver Lebensgestaltung. Nach Freiheit und Ausbruch aus festgefahrenen Bahnen.

Und ich fühle, dass meine langjährige Partnerin mich davon abhält. Wir sind seit 11 Jahren zusammen und wir waren beide lange fest davon überzeugt, dass wir Partner für's Lebens sind. Allerdings habe ich mich sehr verändert in den Jahren, ich bin selbstbewusster geworden; und während wir früher so gut zusammen passten, weil wir beide das gleiche brauchten (sich gegenseitig Halt geben und Wärme, Sicherheit etc), sehne ich mich heute nach einer starken, selbstbewussten Frau, mit der ich das Leben gestalten kann.

Sollte ich mich also trennen!? Was hält mich davon ab?

Die Angst, das falsche zu tun! Ist nicht ein harmonisches Zusammeleben mehr wert als irgendwelche Träume von Selbstverwirklichung?

Die Angst, dass sich nichts ändert: bin ich selbst vielleicht so passiv, und gebe "ihr" im Moment nur die Schuld daran, dass sich nichts ändert in meinem Leben?

Der Gedanke an sie: sie sagt immer, dass sie mich braucht, und wie unglücklich sie ohne mich wäre? Wie kann ich glücklich Leben, wenn ich daran werde denken müssen, wie sie unglücklich alleine in der Wohnung sitzt? Liebe ich sie also doch so sehr?

Sorry, vielleicht etwas konfus, ich drehe mich im Kreis.

#13


W
derlei erfahrung hatte ich noch nicht, jedoch trug sich in näherem familienumfeld eine vergleichbare situation zu.

hast du das moralische recht die beziehung zu beenden? jop!
es ist nichts verwerfliches daran sein leben diesbezüglich anders zu gestalten und ich kann die gedanken nachvollziehen!

inwiefern du damit rücksicht auf sie aussüben solltest mußt du selber wissen, einerseits sind moralische grundsätze/pflichten gegeben andererseits würde das schicksal auf dich auch keine rücksicht nehmen sollte es dich mal treffen.

die frage die bleibt ist: was fehlt dir?
möglicherweise ist die abenteuerlust nach wenigen monaten wieder gestillt und dann beißt du dir in den hintern was du weggeworfen hast!
dh ich rate dazu zu überlegen ob dir deine partnerin nicht evtl doch das geben kann was dir fehlt wenn du entsprechend darum bittest/es dir selber daraus holst....

#14


I
Hallo wer – kennt – sich – schon?,
ich finde es schwierig, in einer solchen Situation jemanden zu raten, dies oder jenes zu tun, zumal man die Hintergründe und Personen nicht kennt.
Ich selber bin vor einem Monat verlassen worden. Die Trennung traf mich völlig unvorbereitet. Wenn meine Frau und ich früher über das Thema Trennung/Verlassen werden gesprochen haben, habe ich auch gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, ohne Sie leben zu können oder zu wollen. Es hat sie letztendlich nicht daran gehindert mich zu verlassen, und ich finde es furchtbar und unsagbar schwer, aber ich glaube, dass jeder die Fähigkeit in sich trägt, eine Trennung zu überstehen. Was mich viel mehr schmerzt als die Trennung an sich, ist das WIE. Sie ist von „heut’ auf morgen“ ausgezogen, und hat jeglichen Kontakt eingestellt. Ich kenne bis heute nicht ihre Motive. Ich habe nun erfahren, dass sie in eine andere Stadt gezogen ist, aus beruflichen Gründen. Sie hat ein tolles Angebot erhalten und scheint aus welchen Gründen auch immer zu glauben, dass sie das nur ohne ihren Partner machen kann.
Ich wünsche mir nichts so sehr, als das meine Frau zu mir zurückkehren könnte. Aber niemals aus Mitleid! Das wäre für mich unerträglicher als die Trennung.


Weiß Deine Partnerin von Deinen Zweifeln? Redet ihr miteinander? Was meinst Du mit Selbstverwirklichung?
Hast Du / Habt ihr schon einmal über eine Paartherapie nachgedacht? Vielleicht hilft es Euch beiden, zu erkennen, was in eurer Beziehung schief läuft. Für Dich könnte es sehr hilfreich sein, genauer zu erkennen, was Du möchtest. Vielleicht gibt es doch Wege miteinander.
Wenn Du letztendlich zu dem Ergebnis kommst, Du musst die Partnerschaft verlassen, weil Du sonst auf der Strecke bleibst, so hast Du Deiner Partnerin doch eine faire Chance gegeben, an sich und der Beziehung zu arbeiten.
Alles Gute!
Immanuel

#15


S

Trennung und so...

Hallo,
da ich nicht zwei Threads eröffnen möchte, fange ich hier direkt mal mit meinen Sorgen inkl. Vorstellung an: Ich wurde von meiner Frau für einen anderen Mann verlassen. Das war schlimm genug. Wir reden konstruktiv über die Scheidung miteinander. Das ist auch kein Problem.
Mein "Problem" ist ein anderes. Ich habe mit einer Freundin darüber gesprochen und sie hatte ein sehr offenes Ohr für mich. Seitdem wir dieses Gespräch hatten, habe ich Schmetterlinge im Bauch und mein Herzrast, wenn ich an sie denke. Macht mir mein Körper dort etwas oder sind es echte Gefühle? Ich glaube eher ersteres. Ich habe es ihr erzählt. Sie fühlt sich geschmeichelt, aber möchte da logischerweise nicht. Ich eigentlich auch nicht. Trotzdem mag ich sie und empfinde Zuneigung. Ich kann nichts dagegen tun. Ich mag dieses Gefühl. Es unterdrückt den Trennungsschmerz und die Versagensängste etwas, wenn ich an die Scheidung denke.
Kommt das vielleicht daher, daß ich es ein paar Jahre nicht gespürt habe und jetzt plötzlich voller Tatendrang stecke? Ich möchte sie freundschaftlich wiedersehen. Mehr soll da eigentlich nicht sein. Das sagt mir mein Kopf.

Jetzt kennt ihr die Geschichte aus meinen letzten vier Wochen und was ich so alles erlebt habe. Gegen die anderen Probleme (Phobien etc.), über die hier gesprochen ist das zwar nichts, aber ich hoffe, daß ihr mir trotzdem helfen könnt.

#16


M
Hallo Siler,
du tust gerade so als wäre es schlimm, wenn du verliebt wärst. Ist doch ein schönes Gefühl.

#17

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P
Schmeiss deinen Kopf weg und nutze die Chance des Gefühls =Stärke um neu anzufangen. Ist meine ganz persönliche Meinung.
Liebe grüsse
Iris

P.S. War das nu zu schroff und offen?

#18


S
Zitat von Powerladyiris:
Schmeiss deinen Kopf weg und nutze die Chance des Gefühls =Stärke um neu anzufangen. Ist meine ganz persönliche Meinung.
Liebe grüsse
Iris

P.S. War das nu zu schroff und offen?


Hallo,
danke für den Zuspruch. solange es nicht verletzend ist, kann ich mit Offenheit gut umgehen. Ich mag es icht, wenn sich Leute hinter Phrasen verstecken und nicht auf den Punkt kommen.

Anscheinend ist es daß, was meine ehe hat scheitern lassen: Das gewisse etwas fehlte. Da sprach ich vorhin noch mit meiner Frau drüber. Ich sagte ihr aber nicht, was ich fühlte. Sie darf ruhig noch ein schlechtes Gewissen haben

Da ich eigentlich ein sehr emotionaler Mensch bin, würde ich fast sagen, daß ich mich Halsüberkopf neu verknallt habe. Leider sagt SIE, daß sie mir nicht geben kann, was ich verdiene. Das hat och diverse andere Gründe, die jetzt zu kompliziert wären, um sie hier aufzuzählen. Vielleicht kann ich SIE ja noch etwas besser kennenlernen und man ist einfach so gut befreundet. Das würde mir im Moment schon reichen, wenn mich jemand einfach mal festhalten würde. Das fehlt mir sehr.
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich auch kein Problem mit einer neuen lockeren Beziehung, wo man nicht alles bierernst nimmt. Es sollte jedoch nicht nur eine Bettbezihung sein. Das möchte ich nicht. Eine gewisse Menge an Gefühlen sollte schon da sein.

Auch wenn ich sehr emotional bin, bin ich oft sehr rational (wechselt mit der Stimmung) und die rationale Stimme sagt mir, daß mein Körper mich veräppeln will und nur das haben will, was ich die letzten Jahre etwas vermißt habe.

Da mein Selbstbewußtsein außerhalb der relativ anonymen Foren nicht das Beste ist, frage ich mich die ganze Zeit, welche Chancen ist überhaupt auf dem "Markt" habe.
Ich bin Anfang 30, 1,85m groß, 81kg schwer (versuche noch auf 79,x zu kommen^^). Ich sehe zwar weder aus wie George Clooney oder Brad Pitt, bin aber vorzeigbar.
Soweit zu den Tatsachen. Alles andere ist relativ. Ich persönlich halte mich für ehrlich und treu. Ich hasse es belogen zu werden. Das kann ich partout nicht ab. Ich sage lieber die unbequeme Wahrheit, als mir Lügen ins Haus zu holen.
Beim Humor kommt es bestimmt wieder drauf an, ob man sich versteht. Ich bin gerne lustig, aber es muß passen. Ich mag angestrengte Witze nicht. Oft bin ich zynisch und sarkastisch, meine es aber nur böse, wenn ich sauer bin.
Schwächen habe ich auch (steht ja schon im Satz davor^^). Diese gut und nicht abschreckend zu formulieren fällt mir aber nicht leicht. Damit bin ich noch nicht fertig.
Ich bin ein grausamer Karaokesinger, mache es aber manchmal echt gerne. Ansonsten singe ich nur für mich wenn ich allein bin. Diskos mag ich nicht. Ich möchte mich lieber angeregt unterhalten.
Ins Kino gehe ich meist nur, wenn die Filme wirklich gut sind. Ich hab schon zuviele Schlechte gesehen und ärger mich hinterher immer maßlos darüber.
Eine weitere Schwäche hängt auch damit zusammen: Ich ganz echt geizig sein, wenn ich etwas für unnötig und/oder viel zu teuer halte.
Jetzt habe ich doch über meine Schwächen geschrieben. Naja, egal. Jetzt steht es da

Warum schreibe ich das hier eigentlich? Keine Ahnung, ich wollte es mal loswerden und würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, ob ich och eine Chance bei den Damen habe.

EDIT: Ich habe schon vor ein paar Wochen begonnen, mich zu verändern. Ich habe meine Kleidung leicht verändert und werde wohl bald das erste Mal zu einem richtigen Frisör gehen ... nein, ich trage es nicht hüftlang. Meine Mutter hat ein gutes Händchen dafür, aber ich möchte mal etwas anderes sein, als immer das gleiche.

#19


P
Hi Siler,
ich halte all deine "Aufzählungen" irrelevant dafür, was deine Astraktivität gegenüber der Damenwelt angeht, denn du bist wie du bist und somit unter aller Garantie liebenswert. Es muss halt nur die "Passende" über dich stolpern.
Da zählen nicht die Kg oder evtl. "Macken", wer hat die nicht?
Liebe Grüße
Iris

#20


A


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