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Hallo zusammen. Ich bin neu hier und würde mich gerne mit euch austauschen. da ich leider ausser meinem Therapeuten keinen habe mit dem ich reden kann.

Ich fang einfach mal an. Wenn man in einer unglücklichen Beziehung ist die nicht funktioniert weil ständig zurückstellen muss. Weil die eigenen Bedürfnisse nicht gestillt werden, man seinen Partner dennoch liebt und diese Beziehung nicht aufgeben möchte, diese Beziehung einem aber so kaputt macht das man sich anfängt in Alk. zu stürzen, und in diesem Zustand dann immer und immer wieder den selben Fehler macht. Wie soll man dann nich weiter machen?!

Wenn man sich selbst anfängt zu hassen dafür das man sich so verhält und es aber dennoch immer und immer wieder tut ( im Alk. zustand) wie soll man damit umgehen?

Mein Gewissen zerfrist mich und ich begreife nicht warum ich ihm und mir das immer wieder antue.

Wenn ich etwas trinke bin ich plötzlich wie ein anderer Mensch, alles was mir wichtig ist , ist mir plötzlich egal, ich seh dann nur noch den Moment im hier und jetzt und alle Konsequenzen scheinen mir total egal zu sein. ich verhalte nich einfach nur egoistisch und selbst wenn dann ganz kurz ein kleiner Gedanke durchkommt der versucht an meinen Verstand zu appellieren, drängt ich ihn sofort weg.

Mittlerweile hab ich Angst vor mir selber .

Vllt kennt hier ja jemand solche Situationen oder ähnliches und kann sich mit mir austauschen.
Bitte macht mich nicht runter ich weiß das dieses Verhalten von mir das allerletzte ist. und da gibt es auch keine Entschuldigung für.

31.01.2021 10:43 • 24.06.2021 #1


148 Antworten ↓


cube_melon
Hallo und Willkommen,

warum sollte Dein Verhalten das allerletzte sein? Es ist wie es ist. Eine Entschuldigung ist unnötig.

Für das was Du schilderst kann es einige Ursachen geben.

Von einer Traumawiederholung über das Phänomen (mir fällt gerade der Fachbegriff nicht ein) das sich Kinder dysfunktionale Elternteile schönreden damit sie emotional überleben, bis hin dazu abhängig von der Partnerschaft zu sein und der Hass gegen sich selber die beste Entschuldigung für einen selbst ist, dass man den Mut nicht aufbringt sich zu trennen.

Ohne den Hintergrund zu kennen, kann man da nur offensichtliche Ratschläge geben wie den Alk wegzulassen, in Therapie zu gehen (bzw. zu bleiben) und sich aus der für einen toxischen Beziehung zu lösen.

Zitat von Poison1:
ich verhalte nich einfach nur egoistisch

Warum denkst Du das?

31.01.2021 11:01 • x 3 #2



Alk. und Selbstsabotage in unglücklicher Beziehung

x 3


Na weil ich in diesem Momenten nur an mich denke, was ich jetzt gerade möchte und mir alle Konsequenzen plötzlich egal erscheinen und ich damit ja nicht nur mir selbst sondern auch meinen Partner weh tue.
Ich hab ja bisher immer alles gestanden.. somit wusste er es auch und wir mussten beide mit dem Schmerz leben.. auch da weiß ich nicht ab es nicht besser gewesen wäre, es einfach für mich zu behalten und ihn nicht auch noch zu belasten

31.01.2021 11:11 • #3


Ich habe mich schon vor einigen Monaten als wir 3 Monate keinen Kontakt hatten aus der Beziehung gelöst. Allerdings sind einige Dinge vorgefallen, er hat sich gemeldet war hartnäckig und letzten Endes hab ich dann in einer sehr beängstigend Not Situation seine Hilfe gebraucht. Und seid dem sind wir wieder mehr oder weniger "zusammen" .. aber auch mit einem ständigen hin und her.. einerseits genieße ich jede Sekunde mit ihm aber andererseits fehlt mir einfach so viel .. ich habe manchmal das Gefühl bei ihm ist das so wie ais den Augen ais dem Sinn..und wenn ihm dann mal langweilig werden sollte oder wenn er irgendwann man dran denkt, meldet er sich halt..

Emotional abhängig war ich fast 4 Jahre lang von ihm. Bin mittlerweile aber auch denk Therapie da raus gekommen. Dennoch tut es extrem weh es endgültig abzuschließen

31.01.2021 11:17 • #4


Calima
Zitat von Poison1:
das man sich anfängt in Alk. zu stürzen, und in diesem Zustand dann immer und immer wieder den selben Fehler macht. Wie soll man dann nich weiter machen?!

Einen Entzug und eine Therapie machen. Alles andere ist Gelaber.

31.01.2021 11:19 • x 3 #5


Zitat von Calima:
Einen Entzug und eine Therapie machen. Alles andere ist Gelaber.


Ich mache gerade meine Ausbildung bin im 3.Lehrjahr ich kann und will nicht wieder abbrechen so kurz vorm Ziel.

Ich habe nach einem knappen Jahr meinen Therapeuten woeder kontaktiert und habe wieder regelmäßige Termine bei ihm.

Was den Alk. angeht bin nicht körperlich abhängig( noch nicht) aber ich trinke gut 2-3 mal in der Woche meist nichts hochprozentoges aber dennoch genug das mein kopf ausschaltet und ich mist baue.

Ich versuche mich selbst auf Entzug zu stellen weil ich das alles einfach nicht mehr möchte. Aber spätestens wenn ich Freitag Abend wieder alleine bin hol ich mir ein Wein..

31.01.2021 11:36 • #6


cube_melon
Zitat von Poison1:
Na weil ich in diesem Momenten nur an mich denke, was ich jetzt gerade möchte und mir alle Konsequenzen plötzlich egal erscheinen und ich damit ja nicht nur mir selbst sondern auch meinen Partner weh tue.

Zitat von Poison1:
ch hab ja bisher immer alles gestanden..

was meinst Du damit, bzw. was hast Du in dem Moment getan?

Ambivalenz ist absolut unzuträglich.
Aus meiner Sicht kommt man nur aus so was heraus, wenn man sich für etwas entscheidet und dann konsequent bleibt.

Gedankenhygiene, postives Denken, kognitive re-programmierung sind Dinge die ich für sinnvoll und wichtig halte.
Die Wahl des Usernames ist ja jedem selbst überlassen.
Aber was meinst Du was dein Unterbewusstsein macht, wenn Du so einen Usernamen wählst?
Ich persönlich halte das für eine ungünstige Selbstprogrammiertung, Stigmatisierung und die Wahl der Rolle die man für sich im Leben spielt.

31.01.2021 11:39 • x 1 #7


Zitat von cube_melon:
was meinst Du damit, bzw. was hast Du in dem Moment getan?Ambivalenz ist absolut unzuträglich. Aus meiner Sicht kommt man nur aus so was heraus, wenn man sich für etwas entscheidet und dann konsequent bleibt.Gedankenhygiene, postives Denken, kognitive re-programmierung sind Dinge die ich fü...


Naja ich melde mich bei Menschen bei denen ich mich sonst nicht melde weil schon zu viel mist passiert ist ( fremdgeh Geschichten) ich habe ständig Angst das ich mich bei ihnen melde und kaum hab ich was getrunken, fühle mich einsam, tue ich genau das.

Mit dem usernamwn hast du recht..
War aber auch das schnellste was mir eingefallen ist und ich wollte mir nicht ewig gedanken machen.

Es ist schwierig, im Endeffekt weiß ich was ich lassen muss und versuche mich auch wirklich richtig zu verhalten aber ich fühl mich oft so einsam und hab einfach auch das gefühl gerade meinem Partner gegenüber egal zu sein.. und das tut echt weh und daraus passiert einfach immer wieder der ganze Mist

31.01.2021 11:52 • #8


Calima
Zitat von Poison1:
Was den Alk. angeht bin nicht körperlich abhängig( noch nicht)


Mach dir nichts vor.

Zitat von Poison1:
Aber spätestens wenn ich Freitag Abend wieder alleine bin hol ich mir ein Wein..

Wärst du nicht abhängig, würdest du das nicht tun. Deine Lehre kannst trocken und stabil besser zu Ende bringen, als in diesem Zustand.

Er wird recht bald zum kompletten Absturz führen, denn du konstruierst dir permanent neue Gründe für das Saufen. Dann wars das auch mit der Lehre.

31.01.2021 13:03 • x 2 #9


Zitat von Calima:
Mach dir nichts vor. Wärst du nicht abhängig, würdest du das nicht tun. Deine Lehre kannst trocken und stabil besser zu Ende bringen, als in diesem Zustand.Er wird recht bald zum kompletten Absturz führen, denn du konstruierst dir permanent neue Gründe fü...


Ich würde nicht sagen das ich mir was vor mache.. ich habe ein problem mit dem alk definitiv! Es besteht auch eine Physische Abhängigkeit, das ist mir alles bewusst. Und meine Lehre zieh ich durch. Das Problem mit dem alk habe ich schließlich nicht seid gestern sonder schon seid Jahren es kommt immer wieder. Wenn ich es mal einige Monate nicht brauche weil es mir psychisch besser geht, ist auch alles ok. Nur sobald es mir woeder schlechter geht, fang ich eben wieder an.

Ich muss einen Weg finden meine Einsamkeit und Trauer anders zu kompensieren

31.01.2021 13:13 • x 1 #10


cube_melon
Zitat von Poison1:
Mit dem usernamwn hast du recht..
War aber auch das schnellste was mir eingefallen ist und ich wollte mir nicht ewig gedanken machen.

Eine Rechtfertigung ist unnötig. Es war nur eine Feststellung.

Kompensation ist das Eine. Was genaus so wichtig ist, ist die persönliche Struktur, anpassen an die Befindlichkeiten und Umstrukturierung der dysfunktionalen Verhaltensweisen.
D.h. SSV oder SVV gegen Dinge zu ersetzten die den inneren Stresspegel auf gleichem Level senken wie der Griff zur Flasche.
Die eigentliche Ursache warum es zu dem Leidens-, bzw. SVV-Druck kommt, sollte auch angegangen werden - sinnvollerweise.

Die Leere und Einsamkeit in dir, kannst nur Du selber beheben. Sicher - der Mensch braucht soziale Kontakte, evtl. Liebe, Partnerschaft. Generell sollte er aber alleine existieren können ohne sofort in Leidensdruck zu geraten.

Das was Du bisher geschrieben hast klingt für mich vielfältig.
Aus meiner subjektiven Sicht solltest Du über ein stationäres Setting nachdenken. Wobei ich dazu tendiere das Du die Lehre ersteinmal abschließt.

Bis dahin wäre es vielleicht hilfreich koginitiv und konsequent eine Gedankenhygiene durchzuziehen.
Das eigene Selbstbild isz zusammengesetzt aus den vielen unzähligen Dingen die wir über uns aussagen, wie wir Grenzen setzten uns selbst versorgen, wie wir mit uns umgehen und was wir von anderen annehmen.

31.01.2021 13:36 • x 1 #11


Zitat von cube_melon:
Eine Rechtfertigung ist unnötig. Es war nur eine Feststellung.Kompensation ist das Eine. Was genaus so wichtig ist, ist die persönliche Struktur, anpassen an die Befindlichkeiten und Umstrukturierung der dysfunktionalen Verhaltensweisen.D.h. SSV oder SVV gegen Dinge zu ersetzten die den inneren Stresspegel auf gleichem ...


Was genau ist mit SSV und SVV gemeint?

Was die innere leere und Einsamkeit betrifft.. setze ich mich seid längerer Zeit schon mit diesem Thema auseinander da es eine Zeit gab ( das war auch die Zeit in der ich komplett emotional abhängig von meinem Partner war) in der ich absolut nicht alleine seien konnte. Mittlerweile kann ich gut alleine sein nur dauerhaft alleine zu sein, mit keinem malneinfach quatschen können ( hab leider keine Freunde) nur die bekannten eben von denen ich mich ja fern halten möchte weil es immer so schlimm endet..

Woe gesagt ich kann gut alleine sein und mich auch selbst beschäftigen aber irgendwann sehnt man sich einfach trotzdem nach Freunden mit denen man mal was unternehmen kann oder einem Partner der nicht nur dann da ist wenn er eben gerade mal nix besseres zu tun hat..

An un für sich mache ich gerade alles was die letzten jahre auf der Strecke geblieben ist, Ausbildung Führerschein, eigentlich bin ich auf einem guten Weg. Wäre da nicht trotzdem diese Traurigkeit und das Problem mit dieser nicht funktionalen Beziehung.. weshalb ich immer wieder zum alk greife

31.01.2021 13:50 • x 1 #12


cube_melon
Zitat von Poison1:
Was genau ist mit SSV und SVV gemeint?

oh xD
ich vergesse immer mal wieder das nicht jeder diese Abkürzungen kennt.

SSV ist selbstschädigendes Verhalten. SVV selbstverletztendes Verhalten.

Es ist gut das Du ein paar Funktionalitäten hast aufbauen/beheben können.
Dazu zählt auch das alleine sein können. Weil das ist eben genau das was jemand in eine Abhängigkeit führen und/oder verstärken kann.

Dein Wünsch nach dieser Art von Nähe in einer Partnerschaft klingt für mich legitim.

Du siehst selber was gerade diesen Druck in dir auslöst. Also ist eine Art "Brexit" Strategie sinnvoll.
Eine Frage - hast Du eine eigene Wohnung? Lebst Du mit deinem Partner zusammen?

31.01.2021 13:58 • #13


Zitat von cube_melon:
oh xD ich vergesse immer mal wieder das nicht jeder diese Abkürzungen kennt.SSV ist selbstschädigendes Verhalten. SVV selbstverletztendes Verhalten.Es ist gut das Du ein paar Funktionalitäten hast aufbauen/beheben können.Dazu zählt auch das alleine sein können. Weil das ist ...


Ok danke jetzt weiß ich auch was das bedeutet )

Nein wir hatten bis vor 2 Jahren zusammengelebt. Sind allerdings aus 2 Wohnungen geflogen wegen lautstarken Streit. Ich muss dazu sagen das ich damals noch um einiges schlimmer drauf war und wirklich penetrant sein konnte.. also wirklich nicht schön. Was das betrifft habe ich mich auch sehr weiter entwickelt.. aber ich denke das hat auch einfach mit dem Alter und der reife zu tun.. desweiteren hat er adhs und ist oft sehr laut und aggressiv gewesen ( keine medikation) mittlerweile ist er gut eingestellt was die Medis betrifft nur eine verhaltenstherapie macht er nach wie vor nicht..

Also ich wohne momentan in einem kleinen einzimmerappartmen ohne Küche und bin auf der Suche nach einer Wohnung für mich, was finanziell leider nicht so einfach ist

31.01.2021 14:07 • x 1 #14


cube_melon
Zurückzublicken um sich seine Erfolge zu reflektieren ist sinnvoll. Sich den Kopf anderer Leute zu brechen weniger.

Zudem halte ich es für wichtig sich auf die Dinge zu konzentrieren die funktionieren und oder ok sind. Gerade in schwierigen Lebenssituatinen ist das enorm wichtig. Auf das was dysfunktional oder negativ ist brauchen wir und nicht extra konzentrieren. Das bekommen wir auch von alleine mit.

Das mit der Wohnung verstehe ich. Zumindest bist Du räumlich autonom. Also kannst du in der Theorie auch eine Strategie entwickeln um dich emotional zu lösen.

Wenn Du magst - Es gibt hier einen Bereich für Tagebücher, wo User auch ihren Umgang mit ihren Befindlichkeiten schildern.
Was Gedankenhygiene angeht - unter meinem "Tagebuch" gibt es den Abschnit "Positives Denken"
tagebuecher-f97/mein-leben-mit-einer-kptbs-meiner-patchworktherapie-t103295-10.html#p1933083

31.01.2021 14:19 • x 2 #15


Werde ich mir aufjedenfall mal durchlesen und evtl auch mal was zu schreiben.

Was mich allerdings einfach so extrem beschäftigt ist warum ich immer und immer wieder diesen Mist baue. Ich mache mir ständig Gedanken und habe Angst das bei dem nächsten mal wenn ich was trinken sollte, woeder was passiert und mal klappt es das nichts verfällt aber dann kommen wieder Zeiten da passiert fast ständig was und abwohl es mir jedesmal so schlecht geht und ich das alles nicht möchte passiert es immer wieder..

Und ich komme einfach nicht dahinter.. das ist so unfassbar belastend

31.01.2021 14:35 • #16


Icefalki
Zitat von Poison1:
nd ich komme einfach nicht dahinter.. das ist so unfassbar belastend


Weil du den einfacheren Weg gehst. Bei Schwierigkeiten löst du deine Missempfindung durch Alk., der dich schnell und sicher in eine Egalstimmung bringt, und bei egal kann man tun und lassen, was man will, weil es eben egal ist.

Das ist alles. Das Thema Alk. oder Dro. ist nix anderes, als eine Flucht aus einer Wirklichkeit, die man nicht haben möchte.

Das blöde daran ist, dass man unkontrollierter wird, Mist baut und nachher bereut. Zusätzlich u.U. eine Abhängigkeit entwickelt. Die Problematik aber nicht löst, sondern am Ende noch ein Päckchen mehr zu tragen hat.

Hier hilft nur die Einsicht, will ich das, oder nicht. Wenn nicht, dann müssen Veränderungen her, bei nicht, nachher nicht jammern, wenn das Kind im Brunnen liegt.

31.01.2021 15:09 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich will es definitiv nicht mehr! Ich möchte die Kontrolle haben über mein Tun und Handeln Ich möchte nucht mehr zur Flasche greifen und mich betäuben ich möchte stark sein und das schaffen und nichbist es nucht zu spät aber wenn ich so weiter mache dauert es nicht mehr lange.

Dennoch muss es ja irgendeinen Grund geben warum ich mixh immer und immer wieder so verhalte und das selbe Fehlverhalten an den tag lege

31.01.2021 15:14 • #18


cube_melon
Da habe ich glatt den Link zu den Tagebüchern insgesamt vergessen.

tagebuecher-f97/

Was bei dir der Auslöser ist warum Du ungünstig handelst, kannst nur Du selbst erkennen.
Ich kann nur Vermutungen aufstellen.

Da ist der eine Teil der gestillt werden will. Deine innere Teil der sich einsam fühlt. Diese Einsamkeit scheint manchmal so groß zu werden das innerer Druck entsteht.
Den Druck kompensiertst du mit Alk und so konstruierst dir/dein Unterbewusstsein zugleich eine "Ausrede". Eine Legimitation für das Fehlverhalten, damit das schlechte Gewissen in dem Moment ruhig gestellt wird.
Nur danach wird dir dein Handeln bewusst. Inkl. der Folgen für andere, schlechtem Gewissen, Selbsthass.
Diesen Druck kann und sollte ein Partner nicht kompensieren. Im Prinzip kann er das auch nicht. Die Grenze zur Co-Abhängigkeit könnte überschritten werden.

Aus meiner Sicht halte ich es für sinnvoll Kontakt zu dir selbst aufzubauen. Postitives Denken zu erlernen. Die Impulskontrolle zu verbessern in dem Du dir einen Mechanismus erschaffst Impulse zu unterbrechen. Also quasi den Zeitraum zwischen Gedanken und Handlung von Millisekunden auf Minuten zu erhöhen.
Achtsamkeits- und Skilltraining können hilfreich sein.

31.01.2021 15:17 • x 2 #19


Klingt alles sehr plausibel so ähnlich erkläre ich mir das ganze auch nur stellt sich mir persönlich immer noch die Frage wenn es doch nur die Einsamkeit ist dann würde es doch genügen wenn ich einfach Kontakt zu jemandem habe das müsste ja genügen aber scheinbar tut es das nicht denn ich baue ja trotzdem jedesmal auf neue den richtigen Mist.. das liegt natürlich auch zum Teil daran das meine Situation oft ausgenutzt wird von den besagten Menschen..
Aber irgendwas muss trotzdem da in mir drin schief laufen das ich es immer wieder ausreize

31.01.2021 15:25 • #20



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